Bevölkerungsaustausch in der Clown World


#1

Hallo Community,

ist es eigentlich moralischer, die eigene Bevölkerung mit fremden Völkern zu “bereichern”, als andere Völker mit der Eigenen?

Versteht mich nicht falsch, ich denke dass “der Westen” die Fluchtursachen, also die Kriege in Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan, etc. selbst verursacht, oder zumindest nichts dagegen getan hat. Aber jetzt versetzt euch mal in die Lage dieser Regierungen. Selbst wenn man der Meinung wäre, dass diese Kriege notwendig waren… welche Absicht kann denn nur dahinter stecken, die Opfer dieser Kriege ins eigene Land zu holen?

Denn eigenartigerweise werden die eigene Schuld und Empathie gerade NICHT dafür herangezogen. Statt dessen sind es egoistische Motive, wie Fachkräftemangel und zu niedrige Geburtenraten.

Die letzte glorreiche Befreiung hat ja in Syrien statt gefunden. Ohne Erfolg, sollte man vielleicht anmerken.
Wäre es, gerade jetzt in der Rückschau, für diese Demokratie-Bringer nicht praktischer, moralischer und (vor allem) ehrlicher gewesen, ein zu marschieren und das Land als Protektorat zu führen, statt die ansässigen Terroristen zu bewaffnen und sie aus der Luft zu unterstützen? Was soll besser daran sein, ein Land mit Krieg zu überschütten, um von deren Braindrain zu profitieren, als gleich das ganze Land zu übernehmen?
Wenn diese Herrscher in ihrer Weisheit genau wissen, wie man die Welt und alles darin retten kann, warum machen sie es nicht kurz und schmerzlos? Was genau hält sie davon ab, ihrer Hybris entschlossen zu folgen?

Es ist doch verrückt und für mich völlig unbegreiflich dass diejenigen, die diese Konflikte nicht verhindert, nicht eingegriffen und sogar unterstützt haben, als die Menschenfreunde per se gefeiert werden. Sie können sogar noch von den Folgen ihrer Politik unter dem Banner “Multikulturalismus” profitieren.

Wie ist das möglich? Leben wir in einer Welt, die von Clowns regiert wird? Oder sind wir die Clowns, weil wir das nicht sehen können/wollen…

Interessant finde ich übrigens auch die Parallelen zu Rom. Dessen Todeswunde waren nämlich die Barbaren (=fremdsprachige Völker), die in der dekadenten Phase u.a. für die Söldner-Armeen ins Reich geholt wurden.

MfG


#2

Hi stereotyp,
vielleicht holte man die Opfer gar nicht ins eigene Land, sondern lies sie nach Deutschland kommen?
Derzeit werden die Flugzeugträger ja in Richtung Iran verlegt.

HERR bewahre! :frowning:


#3

Du hast schon recht, die USA war allen voran beteiligt. Auch der IRAN steht noch auf ihrer To-Do-Liste.
Aber welche Berechtigung haben EU, NATO und all die anderen Institutionen, die sich damit brüsten, Frieden zu garantieren, sich aber wieder mal als nutzlos erwiesen haben?
Wie schon gesagt… es wäre vielleicht humaner gewesen, diese Länder im Stile Roms gleich ganz zu erobern, statt diese elenden Stellvertreterkriege und Destabilisierung herbei zu führen.

Aber das ist vielleicht auch einer der Gründe, weshalb die Reiche in Daniels Standbild immer unedler wurden.

MfG


#4

Eine andere Möglichkeit währe wohl gewesen, wenn man die Länder in Ruhe gelassen hätte.

Ich habe schwer den Eindruck, dass die EU und unsere Regierung unter der US-Fuchtel stehen. Man kann dieses Trauerspiel ja so deutlich an der Ukraine sehen. Und die Amis sagen das ja lauthals in jedes Mikro, das sie finden können, nur will es hier niemand hören. Sie spielen mit uns.


#5

Ja, sicher… für uns ist das naheliegend. Aber die machen soetwas ja nicht grundlos (nehme ich einfach mal an). Und mir ist halt einfach schleierhaft, warum die das so dreckig machen, und das niemandem aufstößt, wenn sich die Clintons oder Merkel als Beschützer der Flüchtlinge (die USA haben auch eine Flüchtlingskrise) aufspielen.

Passend dazu: Bundespressekonferenz (wird Seibert etwa rot?)
Und es ist mehr als auffällig, dass eigentlich alles was hierzulande passiert (Gender, Links vs. Rechts, Flüchtlinge, Antifa EDIT: & Zensur durch Tech-Giganten) in Amerika genauso abläuft.

MfG


#6

Wenn eigene Soldaten in so einen Krieg geschickt werden, kostet das (wie im Falle Vietnam) garantiert Wählerstimmen. Außerdem hat man dann (wie im Falle Hitler) die gesamte Welt gegen sich.


#7

Ja, da hast du natürlich recht. Aber das unterstreicht doch diesen Zynismus nur noch.

Denn selbst wenn man diesen Krieg rechtfertigen könnte, diese Art und Weise macht es doch nicht besser. Im Gegenteil. Krieg ohne sich die Hände schmutzig zu machen… womit lässt sich das vergleichen? Meuchelmord?

Zu Beginn des Vietnamkrieges entsprach das doch genau dem amerikanischen Selbstbild - und nach 1945 war die Rolle der USA als Gegengewicht zum Kommunismus doch von der ganzen Welt anerkannt. Nur dauerte der Krieg zu lange und hatte hohe Verluste auf beiden Seiten… irgendwann muss man sich halt auch eine Niederlage eingestehen. Und Hitler naja… der entzieht sich eigentlich jedem Vergleich.

MfG