Das Aussprechen des Gottesnamens


#181

Hallo Thomas!

Ja, danke, ich werde mich bemühen!

  • Ja, aber nicht ganz richtig - Gott und sein Geist und sein Wort haben Himmel und Erde erschaffen.
  • Und “Gott, das Wort”, hat schon vorher, bevor er der wahre Erstgeborene wurde, alle Dinge gemacht.
  • Gott wurde erst viel später sein Vater (außer bei seinen Geschöpfen: z.B.: Engel und Israel, die er sozusagen adoptiert hat).
  • Gott hat nur einen einzigen eingeborenen (griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren; o. einzig) wahren Sohn, und der heißt, wie wir alle wissen: “JESUS”!
  • Ja, und diese Worte beweisen, dass unser HERR Jesus Christus neben Gott, dem Vater, der Schöpfer aller Dinge ist.

  • Also, welche, dieser seltsamen Götter und Söhne, die Du mit Jesus gleichstellen möchtest, könnten das jemals von sich behaupten? - Keiner!

Also: Bevor “Gott, das Wort” auf die Erde kam, da war (ist) ER der Schöpfer aller Dinge! (Joh 1,1-3)

Hebr 11,3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Die Welt, Himmel und Erde, hat also “Jesus” (“Gott, das Wort”) erschaffen!

  • Somit ist Jesus unser Herr und Gott, der Allmächtige Schöpfer!
  • Keine andere Kreatur hat da irgendetwas damit zu tun oder wäre ihm gleich.

Das ist (in meinen Augen) nicht richtig!

Es gäbe keine “anderen Gottessöhne”, wenn sie nicht auch durch Gott, das Wort (Jesus), geschaffen worden wären. - Diese sogenannten “Gottessöhne” sind nichts anderes als seine Schöpfung (wie alle anderen Kreaturen der Welt auch).

  • Gott nannte Engel seine Söhne.
  • Gott nannte sogar “Israel” seinen erstgeborenen Sohn. (2.Mose 4,22 )
  • In Wahrheit waren sie aber alle von Gott “nur” adoptiert und nicht gezeugt.
  • Allein “Jesus Christus” (das fleischgewordene Wort) ist Gottes wahrer und einziger und einziggezeugter Sohn.

Ja.

Jesus war des Öfteren im Tempel, nicht nur als 12 Jähriger.
Außerdem ist in diesem Vers (Mal 3,1) von Johannes und Jesus die Rede.

Ja, Mose sprach mit Gott persönlich, dem Engel JHWH, der im Feuer im Dornbusch war, usw. - Aber nicht das Blut von Tieren, sondern nur Jesu Christi Blut reinigt uns von unseren Sünden.

Null Problemo! - Engel heißt ja nichts anderes Bote oder Gesandter; und gesandt vom Himmel kann auch der Heilige Geist, sowie der Sohn (Gott, das Wort) oder auch der Vater sein. - Gott kann senden, wen er will und auch selbst vom Himmel herab kommen (siehe: Abraham).

Ja, sowohl, als auch, denn “JHWH” = “JESUS”!

Super! - Nur Gott wird angerufen!

Sorry, und nix für ungut, Thomas, aber es hörte sich so an (wie ZJ), als wolltest Du unseren Herrn und Gott, Jesus, erniedrigen und nur zu einem Gott unter vielen Göttern, einem Sohn unter vielen Söhnen, einen Herrn unter vielen Herren, also einen weit unter unserem Herrn und Gott stehendem niedrigeren und geschaffenen Wesen, wie auch einen niedriger stehenden geschaffenen Engel, machen, und ihn nicht als unseren wahren Herrn und Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, was er aber in Wahrheit ist, anerkennen und bekennen.

Denn so, wie es z.B. auch der gläubige heilige Thomas wahrlich bekennt:
"Mein Herr und mein Gott!" (Joh 20,28), ja, so sollten wir es alle tun.

LG! Erich


#182

Nein. Aber das habe ich vermutlich etwas unglücklich formuliert.

Falls dich das interessiert, kannst du mich gerne persönlich kontaktieren. Aber ich glaube wir waren in diesen Thread jetzt lange genug off topic.

MfG


#183

Das hast du nicht, sondern das ist eben deine Denkweise gemäß allgemeiner theologischer Dogmatik. Es hat auch nichts mit unserem Glauben zu tun, sondern so wurdest du eben gelehrt was sich als Paradigma fixiert hat. Dieses verteidigst du nun mit Zähneklauen, weil du meinst damit Gott zu dienen.

Insoferne kann ich das verstehen. Ich unterscheide Dogmatik und Glaube. Das eine hat nicht unbedingt etwas mit dem anderen zu tun. wenn es nur um eine Lehrauffassung geht, die gar nicht meine Lebensweise bzw. den Wandel im Glauben bestimmt.

Glaube selbst, wobei ich nun biblischen Glauben meine, ist ein unerschütterliches Vertrauen in Gott und seine Zusagen, die er uns in Christus Jesus schenkt. Hier denke ich konfrom zu Paulus bzw. was noch wichtiger ist, Jesus selbst.

Paulus wird einfach in vielen Dingen theologisch missverstanden. Vergleicht man seine Aussagen untereinander darf men nicht den Fehler macht, wie ich allzuoft feststelle, dass man auf Einzelaussagem pocht um darauf das gesamte Lehrgerüst aufzuhängen. Das maltretiert das Bild über die Person Jesus eher als dass es ihn dadurch mehr ehrt. Man WILL ihn aber ehren, und das denke ich anerkennt er.

Was das betrifft bin ich sogar überzeugt haben wir dieselbe Grundlage. Auch wenn du das anders sehen mögest, es ist aber nicht anders, denn Jesus ist Jesus, egal welches dogmatische Mascherl man ihm sonst noch umhängen will. Es macht ja sein Werk am Kreuz dadurch nicht anders.

Das würde nicht viel bringen. Es müssten zuerst die Prämissen geklärt werden und das bedarf zuerst einer Zertrümmerung der Festungen in die man hineingepanzert wurde, deiner wie meiner. in der Regel ist man dazu nicht bereit, wenn man bereits zu stark indoktriniert wurde. Hier denke ich muss Gott offenbaren, es nützen die menschlichen Überzeugusversuche nichts. Eher führen sie zur Diskreditierung der andere Person, wovon ich mich nicht ausnehme. Und das will ich eigenltich nicht.

Wenn du meine Bruderschaft akzeptieren kannst ist mir das genug. Ich jedefalls tue das. Erkenntnis ist auch Stückwerk und so stehen wir zwar auf unterschiedlichen Ständen, aber auf ein und demselben Felsen.

Deine persönlichen Befindlichkeiten sind dazu auch untergeordnet, denn ich meine die persönliche Einschätzung kann via www keiner vornehmen. Man muss daher auf der Sachebene bleiben können.

Da haddu Recht. :sunglasses:

Ehre sei JHWH, unserem Vater, den ich weiterhin “jahwe” ausspreche. Ich bin aber froh etwas hebräisch gelernt zu haben. Das hat viel Aufschluss gebracht. Nicht was die Aussprache anbelangt, denn die ist mir weiterhin schnurz, sondern was die Erkenntnis seines Wesens grundsätzlich ausmacht.


#184

Es ist nicht schön das zu sagen, aber ich kann dich nicht ernst nehmen. Nicht solange du dir selbst ständig widersprichst, von anderen etwas forderst, dass du selbst nicht halten kannst, und das ganze mit prahlerischer Selbstüberzeugung schmückst.

MfG


#185

Prahlerische Selbstüberschätzung. Naja, d.h. mein ganzer Beitrag einfach nur fürn Hugo. Das ärgert mich nun schon etwas. Aber manche sind eben wie sie sind. Matth. 7,3-4 lässt grüßen. :-1:

Am besten die Moderatoren löschen den ganzen OT-Murx, der JHWH keine Ehre macht, meinen zuerst.


#186

Der Übereifer ist es nicht allein. Es eher die Einsicht , man hätte auf theologischem Gebiet schon alles begriffen und müßte den anderen nur noch was beibringen. Das haut nicht immer hin.Und es darf nicht sein, daß wir uns deswegen gegenseitig als blöd dahinstellen. Da sind eben unterschiedliche Einsichten, die man auch schon mal nachvollziehen könnte. Mehr können wir hier im Forum nicht erwarten.

Der von dir zitierte Vers zielt auf die prophetisch vorhergesagte Geburt Jesu. Da sind wir uns alle einig.

Es ging nun noch um die Frage, ob dieser Sohn Gottes Jesus Christus , der von sich sagt, daß er in der Herrlichkeit seines Vaters gelebt und zur Zeit seines menschlichen Erscheinens aus dieser Wohnstatt seines Vaters , dem Himmel herabgekommen ist, auch dort ein Sohn Gottes genannt werden darf.
Erich nennt ihn nur “das Wort” , ich sage er ist dort der Erste aller Gottessöhne und weil er die Schöpfungsworte gesprochen hat , wird er im Johannesprolog “das Wort” genannt.
Beide werden im AT als HERR bezeichnet. Da bin ich mir zumindest mit Erich einig.
Wenn nun Gott der Vater als HERR sagt:
Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt. (Ps 2,7; ELB),
dann spricht er das nicht zu einer gerade befruchteten Eizelle, sondern , es wird angekündigt, daß es mal einen von Gott gezeugten Sohn aus dem Hause Davids geben wird.

Dieser wird der Gesalbte sein, der Messias, wie die Juden sagen.

Aber dieser Schöpfungsakt hat mit der Schöpfung unserer Welt nichts zu tun. Der Herr Jesus Christus , bzw. das himmlische Wesen, das in ihm war , hat aber an dem Schöpfungsakt dieser Welt maßgebliche Anteile gehabt und so war meine Logik, daß er die Schöpfungworte gesprochen hat und der Vater hat es ausgeführt.
Kol 1,15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. 16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Er ist der Erstgeborene ALLER Schöpfung, der Sichtbaren und der Unsichtbaren. Also auch der Erstgeborene der Himmelswelt. Und alles Geschaffene ist durch ihn und zu ihm, also für ihn geschaffen worden.

Liebe Grüsse Thomas


#187

Danke Thomas, etwas trösten diese Worte. Also Danke. Fein, dass du auf der Sachebene bleibst.

Kannst du dich an die Diskussion über den Gebrauch des alt-griechischen Genitivs und Akkusativs erinnern mit dem Wort “dia”? Hier iegt ein Genitiv vor, der in der Regel instrumental angewandt wird.

Wollte Paulus tatsächlich sagen, dass Jesus “mittels” sich selbst alle Schöpfung schafft? Warum dann “für ihn”? Dieser Objektbezug erlaubt kein reflexives Fürwort, Beides gleichzeitig ist wieder unmöglich. Welche Rolle hatte der Vater? Was bedeutet Erbe? Ein Erbe wird vererbt, man erschafft es nicht.

Fragen, die ich alle nicht hätte, wäre da nicht die breite und oft auch träge Masse. Die RKK spricht von einem “Geheimnis”. Paulus hingegen davon, dass dieses Geheimnis ihm nun geoffenbart wurde. Was ihm also schon klar war hat die Theologie wieder zum Geheimnis mystifiziert.

Daher sagte ich darf man sich nicht an einen einzigen Vers verkrampft festklammern, sondern muss viele Aussagen gesamt betrachten. Asonsten wird es schnell unlogisch. Und Dogmatik tut so das Übrige.


#188

Das habe ich nicht geschrieben.

LG! Erich


#189

Die Schöpfungsgeschichte lehrt, daß Gott die Schöpfung durch seinen Geist gestaltet hat. Also sind alle Dinge VON Gott dem Vater . Das Wort hatte zu diesem Schöpfungsakt die Worte beigetragen, die zur Schöpfung geführt haben.
Für Stereotyp ist es die schöpferische Wortgewalt Gottes. Für dich Erich , ist das Wort ein Besonderer Teil Gottes , der schöpferische Leistingen vollbringt und mit dem Erscheinen des Herrn Jesus Christus menschliche Gestalt angenommen hat . Korrigiere ,wenn ich noch falsch liege.
Und nach meinem Verständnis, ist es der erstgeborene Sohn Gottes, der die Worte gesprochen hat, die zur Schöpfung geführt haben.

Du Erich sagst ,daß das Wort erst mit seiner Menschwerdung der Erstgeborene wurde . Ich erinnere an Kol 1, 15 und sage, daß der der Erstgeborene schon vor aller Schöpfung existiert hat und die Schöpfung durch ihn geschaffen worden ist:
Kol 1,15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. 16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Wenn die Schöpfung durch den Erstgeborenen geschaffen wurde, dann muß der Erstgeborene notwendigerweise, zum Zeitpunkt der Schöpfung schon existiert haben.

“Erstgeborener” zu sein heißt aus der Definition des Wortes heraus, der Erste zu sein, mit allen Verpflichtungen und Privilegien, die einem Erstgeborenen zukommen. Er darf z. Bsp. den Vater vertreten. Bezogen auf JHWH bedeutet das, der Erstgeborene darf mit dem Namen JHWH auftreten und sich den Menschen als Gott Israels präsentieren.

Der eingeborene Sohn , ist für mich ein anderer Begriff und bezieht sich auf die Einzigartigkeit der Zeugung Jesu. Es ist niemals sonst ein Mensch geboren worden, der von Gott gezeugt war.

Wer spricht denn hier von Göttern ? Aber wir haben gesehen, daß das Wort Gottes mit dem Erstgeborenen gleichzusetzen ist. Denn durch den Erstgeborenen wurde alles erschaffen.
Der Erstgeborene ist der Erste , danach. kamen weitere Gottessöhne, ua. Satan, der zu seinem größten Neider und Kontrahenten geworden ist und der ihm die Schöpfung kaputt machen will.
Die Söhne Gottes sind alle nicht mit Gott gleichzusetzen 1 Tim 6, 15-16 , aber sie haben große Macht und sie sind gegeneinander. Deswegen entsteht das Leid auf Erden.

Vergiss nicht, VON Gott dem Vater sind alle Dinge und durch den Herrn Jesus Christus sind alle Dinge.

Mir ist übrigens auch noch mal aufgefallen, daß in diesem Korinthervers steht. "So haben wir nur einen Gott und Vater "
Der Sohn Gottes Jesus Christus wird von Paulus meist als Herr bezeichnet.
Er hat von Gott Macht und Herrlichkeit bekommen und darf über die Welt wie ein Gott regieren, aber es ist doch mehr eine Herrschaft auf Zeit. Denn der Herr Jeus Christu will ja sein göttliches Amt niederlegen, wenn die Feinde Gottes besiegt und die Schöpfung nicht mehr existiert.

1 Kor 15, 25 Denn er muss herrschen, BIS Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« (Psalm 110,1). 26 Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.

Der Herr Jesus Christus ,also das Wort hat Gottessöhne haben wollen, vielleicht aus demselben Grund, wie Gott einen Sohn als Gegenüber haben wollte und der Vater hat ihm diese Söhne geboren bzw. geschaffen. Bei einem Lebewesen Gottes sind meines Erachtens immer beide Schöpfungsprozesse nötig. Es wird etwas geboren , das ist der Geist der Ebenbildlichkeit schafft und es wird etwas geschaffen, das sind die Funktionalitäten des Leibes.

Bedenke, daß diese Erscheinung JHWHs auf dem Berg Sinai als Engel bezeichnet wird . Das liest man auch noch mal gut in Apg 7, wo Stephanus die Geschichte Israels erzählt.
Das ist also keineswegs ein Herabwürdigung sondern in dem Fall die eigentliche Bedeutung des Wortes “Engel”.

Das Wort Gottes ist also der Erstgeborene und der war vor allerSchöpfung vorhanden und durch sein Wort wurde alles geschaffen . Gott der Vater bleibt nach wie vor die Quelle allen Lebens.

Und warum darf der Erstgeborene kein Gottessohn sein, wie die anderen auch ? Ich sehe keinen Grund dafür, dies auszuschließen aber viele Gründe es anzunehmen.

Liebe Grüsse Thomas


#190

Da beißt sich halt rein theologsch die Katz in ihren eingen Schwanz, wenn man das Wort nicht von dem daraus Gewordenen unterscheidet.

Auch Jesus “wurde” da ja alles wurde. Es wurde nicht eines ohne dasslebe. Gelesen wird es Millionen Male, verstanden nicht, weil zuvor die theologische Prärmisse zuschlägt.

Eine Frage an dich zu Kollosser 1,15:

Welcher Unterschied besteht zwischen einem Bild und dem Bildhauer?

Ist es nicht so, dass wir als Bild ebenso Schöpfungskraft haben, da wir ja “in seinem Bilde” erschaffen wurden? Nur kann das nicht die bereits geschaffene Welt bedeuten, sondern um aus ihr Neues zu schaffen, sprich umzuformen.

Die Grundlage bleibt aber immer der Vater, das wird sie NIE ändern. Joh 1,1-3 skizziert also den Vater JHWH und nicht den Sohn.

Uns so erben wir MIT ihm, dem Sohn. Wir werden auch nicht JHWH gleichgestaltet, sondern dem Sohn. Warum kapriziert man sich so auf theologische Hirngespinste einzelner strittiger Bibelverse anstelle das Wort Gottes in seiner Gesamtheit besser zu erfassen?

Gott ist größer als unser theologscher Verstand.


#191

Der Genetiv fragt wessen? . Das Wort dia kann man also mit dem Wort “deswillen” übersetzen und es könnte ein um “dessentwillen” dabei herauskommen.
Wo ein Wille bekundet wird, da ist auch eine Person. Der Sohn Gottes hat die Schöpfung von seinem Vater erbeten und er hat sie bekommen. Also muß der Sohn Gottes zum Zeitpunkt und vor aller Schöpfung gewesen sein.

In Hebr 2,10 wird dann noch mal ein “durch” hinzugefügt:
Denn1063 es geziemte4241 ihm846, um1223 deswillen1223 3739 alle Dinge3956 und2532 durch1223 den3739 alle Dinge3956 sind,
bibelkommentare , Strong Verzeichnis

Der Sohn Gottes ist Schöpfungsmittler, er ist ihr Anfang 0ff 3,14. Er hat der Schöpfung durch sein Wort den Anfang gegeben. Und deswegen meine ich, wird er im Johannesprolog das Wort genannt.

Gott der Vater hat die Schöpfung auf Wunsch seines Sohnes geschaffen. Er sie für ihn geschaffen. Manchmal steht da sogar " in ihm " . Das drückt eine innigere Beziehung der Schöpfung zu dem Sohn Gottes aus. Der Sohn Gottes ist auch verantwortlich für die Schöpfung , weil er sie haben wollte und Gott der Vater frühzeitig gesehen hat, daß sie einen Retter nötig hat. Der Sohn Gottes mußte deshalb für seine Schöpfung leiden.

Das Erbe Abrahams hat der Sohn Gottes in seiner menschlichen Erscheinung angetreten .

Ich sehe jetzt eigentlich keinen Widerspruch . Der Sohn Gottes hat die Schöpfungsworte gesprochen und wird metaphorisch “Das Wort Gottes” genannt. Off 19,13
Das Wort wurde Fleisch und ist uns als Mensch erschienen, um die Schöpfung, die er sich von seinem Vater erbeten hat zu retten.

Liebe Grüsse Thomas


#192

Hallo Thomas und Michael (@zippo und @Michael)!

Ich weiß ja nicht, wie und was ihr in den Heiligen Schriften lest,
aber vielleicht könnt ihr ja diese folgenden Verse verstehen
(was ich aber, nach meiner Erfahrung mit euch, nicht glaube),
denn für mich sind diese Worte Gottes eindeutig und sonnenklar,
denn es heißt

Hebr 1,8-12
8 aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. 9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deiner Gefährten.« 10 Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. 11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Und sie werden alle veralten wie ein Gewand; 12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.«

Also:
Vom Sohn [unserem Herrn und Gott, Jesus Christus] heißt es,
dass er Gott ist und sein Thron von Ewigkeit zu Ewigkeit währt,
und dass ihn, der Gott ist, sein Gott mit Freudenöl gesalbt hat,
und dass er der Herr ist, der am Anfang die Erde gegründet hat,
und auch dass die Himmel seiner Hände Werk sind.
Und von ihm heißt es hier auch noch:
“Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.”

Hebr 13,8
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Nur von unserem Herrn und Gott heißt es, dass er derselbe ist.

Jes 41,4
Wer tut und macht das? Wer ruft die Geschlechter von Anfang her?
Ich bin’s, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.

Jes 43,13 Auch künftig bin ich derselbe, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will’s wenden?

Jes 46,4 Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.

Röm 10,12 9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.
11 Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«
12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.

Eph 4,10 Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.

Wenn du genau hinschaust (Jes 41,4; 44,6; 48,12), dann siehst du hoffentlich auch,
dass Gott, der HERR (JHWH), der Erste und der Letzte und derselbe ist,
und das Gleiche gilt selbstverständlich auch für Jesus Christus (Offb 1,17; 2,8; 22,13),
denn er ist unser Herr und Gott, der Allmächtige, der Himmel und Erde gemacht hat.

.

"JHWH" ist der Erste und der Letzte!

Jes 44,6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Jes 48,12 Höre mir zu, Jakob, und du, Israel, den ich berufen habe: Ich bin’s, ich bin der Erste und auch der Letzte.

.

"JESUS" ist der Erste und der Letzte!

Offb 22,12-13
12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie sein Werk ist.
13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offb 1,17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte

Offb 2,8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:

Nochmal, kurz:
"JHWH" = “JESUS”!!

ER ist das Alpha und das Omega und
ER ist in allem der Erste und der Letzte und
ER ist auch der Anfang und das Ende.

LG! Erich

Nachtrag:
Hier wird von Melchisedek gesagt, dass er dem Sohn Gottes gleicht:

Hebr 7,3
Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum
und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens.

So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.

Jesus Christus hat also selbst keinen Anfang! - Siehst du, und verstehst du das?


#193

In Hebräer 2,10 beziehen sich die Pronomen m.E. auf Gott. Damit auch die Präpositionalobjekte mit dia, die einmal im Genitiv und einmal im Akkusativ stehen. Deswillen und durch ihn widersprechen hier einander nicht, wenn sie sich auf Gott beziehen.

Für andere Stellen ist es nicht so ganz klar. Ob dia für den Genitiv immer “durch” oder nicht auch “zwecks” bedeutet , müsste hinterfragt werden. Präpositionen sind auch im Deutschen recht komplex und werden oft widersprüchlich verwendet. Man müsste einen noch nicht von Theologe indoktrinierten Alt-Griechen aus dem 1. Jh. fragen können, oder Paulus selbst, der solches geschrieben hat.

Anderseits steht klar geschrieben: Jesus, der Sohn Gottes, Ich brauche also diese theologischen Kurzschlüsse erst gar nicht, wenn ich das klar geschriebene Gotteswort mit “Sohn Gottes” habe, was ja hinreichend bezeugt ist.

Und wem das nicht genügt, der soll halt weiter bis zum St. NImmerleinstag herumtheologisieren wie z.B. @Erich, der seine Theologie unbedingt missionieren will. Seine Sache. An der Tatsache, dass Jesus der Sohn ist ändert es ja doch nichts.


#194

Hallo Thomas!

Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben. (Hi 33,4)
Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. (Hebr 11,3)
So haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm,
und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. (1.Kor 8,6)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen (griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren; o. einzig) Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Joh 1,1-4.14)

Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge. (Lk 2,7)
Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. (Kol 1,15.18)
Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. (Röm 8,29)
Und wenn er (Gott) den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!« (Hebr 1,6)

Ja, Gott und der Geist und das Wort ist der Schöpfer (siehe oben).

Ja, “einen Gott, den Vater” und “einen Herrn, Jesus Christus”.

Das ist öfter der Fall, denn z.B. auch hier heißt es:
Gnade sei mit euch und Friede
von Gott, unserm Vater,
und dem Herrn Jesus Christus. (Gal 1,3)

Wie kommt es aber, dass es dem Apostel nicht einfach genügte, einfach zu sagen
“von Gott, unserm Vater”, ohne hinzuzufügen, “und unserm Herrn Jesus Christus”?

Das steht da,
um das Reich der Gnade zu unterscheiden vom Reich der Herrlichkeit.

Das Reich der Gnade ist das Reich des Glaubens,
in dem Jesus Christus als der Menschgewordene regiert,
nach Ps 8,7 von Gott dem Vater über alles gesetzt.
In diesem Reich “empfängt er Gaben, für die Menschen” von Gott,
wie es Ps 68,19 sagt, und das bis zum Jüngsten Gericht.

Dann nämlich, so lehrt der Apostel Paulus (1.Kor. 15,24.28),
“wird er das Reich Gott, dem Vater, überantworten,
und Gott wird alles in allem sein,
nachdem er vernichtet hat
alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt.”

Mit dem Reich der Herrlichkeit verhält es sich so:
Da wird unser Gott selbst regieren,
nicht mehr durch den Menschgewordenen für den Glauben.

Nicht als ob es ein völlig anderes Reich wäre,
sondern ganz anders ist nur die Art und Weise,
wie darin regiert wird,
jetzt “im Glauben” und “in einem dunklen Wort”
durch den menschgewordenen Christus,
einst aber “im Schauen” (2.Kor 5,7; 1.Kor 13,12)
und in der Offenbarung der göttlichen Natur.

Daher nennen die Apostel in der Regel
Jesus Christus “Herrn”, den Vater aber “Gott”,
obwohl doch beide ein und derselbe Gott sind.

Aber das tun sie, wie ich schon sagte,
wegen des Unterschieds im Reich;
denn wir gehören nun einmal zu denen,
die im Glauben geläutert,
im Schauen aber selig werden.

LG! Erich


#195

Wer unterscheidet es denn nicht ? Ich kann im Augenblick deine Gedanken nicht nachvollziehen. Soweit ich verstehe, ist das “Wort” für dich "nur " der schöpferische Ausspruch Gottes. Es ist für dich kein lebendiger Bestandteil Gottes, wie für Erich und auch kein Sohn Gottes, der als Erstgeborener die Himmelswelt bevölkert hat, so , wie ich das sehe.
Wenn nun der Sohn die Worte ausspricht , z. Bsp.

1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über …

und Gott der Vater schafft alle diese Dinge für ihn , dann ist doch das Wort vom Geschaffenen getrennt.

Es ist im Johannesprolog nur der Kunstgriff gewählt , daß das Wort mit der Person die es spricht gleichgesetzt wird. Genau, wie es heißt, " Ich bin die Auferstehung und das Leben" . Hier wird die Auferstehung mit der Person Jesu gleichgesetzt, weil er die Grundlage dafür geschaffen hat.
Das ist doch in der Sprache der Bibel , speziell des NT nichts ungewöhnliches.

Derjenige, der das Schöpfungswort gesprochen hat, wurde Fleisch. Gott der Vater hat ihm einen Leib geschaffen. Hebr 10,5. Der Sohn Gottes, also das Wort ist vomHimmel herabgekommen und hat diesen Leib beseelt. Die Person, die aus diesem Menschen spricht, ist immer noch der Sohn Gottes, der die Schöpfungsworte gesprochen hat und nun herabgekommen ist, um den von Satan angerichteten Schaden wieder gut zu machen.

Ich kann ganz gut mit der Prämisse leben, daß das Wort sich auf den Sohn Gottes bezieht. Ich sehe da auch keinen Widerspruch , Helmuth.

Inwiefern ist der Erstgeborene vor aller Schöpfung, das Bild des unsichtbaren Gottes ?
Das ist eine gute Frage.

Als Abbild des unsichtbaren Gottes könnte man direkt an einen sichtbaren Menschen denken, wie es der Herr Jesus Christus ja auch war. Der Mensch wird ja auch zum Bilde Gottes geschaffen. Er erlangt eine Ähnlichkeit mit dem Gott , der ihn schafft, bzw. mit allen, die das “Lasset uns Menschen machen’ ein Bild das UNS gleich sei, mit einschließen mag”. 1 Mo 1,26
Denn zum Zeitpunkt der Schöpfung waren ja verschiedene Gottessöhne anwesend. Hiob 38,7

Aber was macht denn den Menschen zum Bilde Gottes ? Das ist doch der Geist Gottes, der ihm eingehaucht wurde.
Und bei dem Herrn Jesus Christus ist das ähnlich. Jetzt denkst du direkt wieder an den Menschen Jesus, der zum Ebenbild wurde, ich aber sage mir, daß dieser Sohn Gottes, der in dem Menschen Jesus war, auch im Himmel Ebenbildlichkeit Gottes hatte. Auch die Söhne Gottes im Himmelsraum haben Ebenbildlichkeit mit Gott.
Und vor allen natürlich der Erstgeborene, der schon war, bevor alle anderen Gottessöhne da waren.

Alle sind aus Gott dem Vater hervorgegangen, aber das Wort in Joh 1 ist Schöpfungsursache. Wenn der Sohn Gottes die Schöpfung nicht von seinem Vater erbeten hätte, wäre sie nicht.

Deswegen heißt es , DURCH den Erstgeborenen wurden die Welten geschaffen und das “Wort” wird im Johannesprolog zur Person.

Wir können kraft des Heiligen Geistes dem Sohn Gottes im Handeln und Denken ähnlicher werden.
Im Korintherbrief heißt es , daß der Herr Jesus Christus als Erstling auferstanden ist 1 Kor 15,23 und man könnte schnell auf die Idee kommen, daß hier nur ein Mensch aufersteht.
Das sehe ich aber nicht so. Ich denke , daß der Geist , der den Menschen Jesus Christus beseelt hat, zu der viel gewaltigeren geistigen Persönlichkeit zugerechnet werden muß die im NT als “Erstgeborener” bezeichnet oder auch " Wort" genannt wird.
Diese Person wird wieder in die Himmelswelt eingeführt und bejubelt, und bekommt von seinem Gott und Vater Macht und Herrlichkeit , um die Geschicke der Menschheit zu lenken. Hebr 1,1-12

Liebe Grüsse Thomas


#196

@zippo und @Erich, eure Posts sind einfach zu lang, das überfordert mich. An sich denke ich habe ich schon alles gesagt und erörtert.

Wenn dann bitte nur konkrete Fragen, und wenn geht nicht in Romanform. :grinning:

Liebe Grüße
Euer HM


#197

Aus deinen Worten in der Klammer klingt wieder so ein wenig geistiger Hochmut heraus. Du weißt, was über den Hochmut geschrieben steht ?
Es haben schon Manche gedacht: Das ist doch sonnenklar und sie hatten trotzdem nicht recht.

Der Sohn wird Gott genannt und es wird von einer Salbung gesprochen. Der Sohn ist mehr gesalbt worden als die Gefährten. Wer sind die Gefährten ?
Sind es die Könige Israels ? Oder die Söhne Gottes, die im Hebräerbrief als Engel bezeichnet werden ?
Niemand war so erfüllt mit dem Geist Gottes, wie der Menschensohn Jesus Christus . Das können wir alle bejahen.
Und auch im Himmel hat der Sohn Gottes , der in diesem Zusammenhang als Gott beteichnet wird, eine höhere Ehre erlangt , wie alle anderen Himmelsgestalten.

Dann wird Psalm 102 zitiert und es heißt:
Ps 102 ,25 Ich sprach: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage! Von Generation zu Generation sind deine Jahre. 26 Du hast einst die Erde gegründet, und der Himmel ist deiner Hände Werk. 27 Sie werden umkommen, du aber bleibst. Sie alle werden zerfallen wie ein Kleid; wie ein Gewand wechselst du sie, und sie werden verwandelt.

Das Wort HERR wird im At gar nicht verwendet. Aber wenn schon, müßte es groß geschrieben werden und würde auf den Gott Israels JHWH hinweisen. Der Gott Israels ist einerseits Gott der Vater VON dem alle Dinge sind und es war auch der Engel JHWHs , der es nicht für einen Raub hielt , mit diesem Namen aufzutreten.
Beide waren am Schöpfungsgeschehen beteiligt.

Röm 10,12 9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

In diesem Vers wird Herr zu Recht kleingeschrieben, weil Herr der Messias ist, der zur Rechten des HERRN sitzt.

Was zeigen also die von dir zitierten Bibelverse ?

Der Sohn wird Gott genannt, aber der Vater im Himmel ist wiederum sein Gott, der dem Sohn Anbetung vor der Himmelswelt zukommen läßt und Thron.
Das heißt er bekommt Macht , um als Gott über die Welt zu herrschen.

Ist der Sohn erst jetzt zu einem Gott geworden ? Vorher Mensch bzw. Menschensohn und nachher Gott ? Oder war er schon Gott als er auf die Erde kam ? Für dich , Erich ist das klar, er war vorher das Wort und das Wort war Gott.
Aus meiner Sicht ist es der Sohn Gottes gewesen, der göttliche Gestalt hatte. Phil 2,5 Und er wird im NT nur als das Wort bezeichnet. Und der Sohn hatte die Autorität Gottes.

Und zwischen Gott dem Vater und dem Sohn Gottes gab es und gibt es Unterschiede , wie der Hebräerbrief ja auch nicht anders hergibt.

JHWH ist der Name des Gottes Israels und er ist der erste und der letzte und einzige Gott.
Das ändert nichts. Er bestand im AT einmal aus Gott dem Vater und seinem Heiligen Geist .
Und es war dieser Engel JHWHs, indem der Name JHWHs genannt war 2 Mo 23,21 , mit Israel den Bund geschlossen hat und es aus Ägypten geführt hat. Der hat sich auch mit dem Namen des Gottes Israel vorgestellt.

Der Vater und der Sohn waren auch im AT schon ein gutes Gespann , würde ich sagen.
Gemeinsam haben sie die Welt geschaffen und gemeinsam führen sie das Volk Israel aus der Knechtschaft.
Und gemeinsam retten sie durch das Opfer Jesu die Menschheit vor dem ewigen Tod und schenken ihnen das ewige Leben zurück, wenn sie Buße tun und sich dem Herrn Jesus Christus anvertrauen.

Ja, menst du Erich, ich könnte nichts verstehen ? Aber ich verstehe es doch ein wenig anders .
Der Menschensohn Jesus Christus ist von Gott gezeugt. Seinen Stammbaum könnte man bestenfalls von Maria herleiten.

Der Melchisedek war eben kein irdischer Priester, obwohl er in einer real menschlichen Hülle steckte und im AT einmal als König Jerusalems in Erscheinung trat.

Er hat die Himmel durchschritten , steht in Hebr 4,14 und kommt aus dem Himmel. Aber dort hat er schon einen Anfang gehabt, lese ich in Mi 5,1
Und du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.

Gruß Thomas


#198

Im ganzen Zusammenhang wird von dem Herrn Jesus Christus gesprochen.
In Hebr 2,10 könnte man dieses “ihm” auf Gott den Vater beziehen, weil es weiter heißt, "Es geziemte ihm,…, den Urheber des Heils mit Leid zu vollenden.

Aus deiner Sicht kann ich das nachvollziehen. Wenn man allerdings davon überzeugt ist, daß in diesem Menschen Jesus , eine höhere Persönlichkeit war, also das Wort , für mich auch der Sohn Gottes , der vom Himmel herabkam, dann kann man das auch auf den Sohn beziehen. Der mußte ja die menschliche Hülle, in der er steckte dazu bringen, einen wirklich sehr schweren Weg zu gehen. Der Geist ist wilig, aber das Fleisch ist schwach. Mt 26,41.

Und dieses “durch” steht an mindestens 4 Stellen. Diese Bibelstellen haben wir alle schon genannt. Der Sohn Gottes ist für mich eindeutig am Schöpfungsgeschehen beteiligt und wenn es auch nur die Willensbekundung war, also sein Wort, welches der Welt den Anfang gesetzt hat.

Und wenn du dich auf deinen HG berufst, dann mußt du natürlich wissen, daß andere auch den Heiligen Geist haben.
Der kann aber offensichtlich von Satan schon mal übertrumpft werden, sonst hätten wir ja alle die gleiche Meinung.

Sei doch froh, daß wir uns so viel Zeit nehmen. Schade , daß du unsere Beiträge nur als Belästigung empfindest.
Naja, wir haben ja sowieso nur theologische Kurzschlüsse und sind von bösen Theologen indoktriniert worden.

Du klingst mir auch manchmal etwas überheblich. Den Heiligen Geist erkennt man so:
1 Kor 13,4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;

Liebe Grüsse Thomas


#199

Nein, denn eine rein menschliche Auffassung ist noch lange keine Inspiration des Satans. Und ja, lass uns von 1 Korinther 13 hier etwas mehr Zeugnis ablegen, einverstanden. :raising_hand_man:

Kennst du den Unterschied zwischen Belästigung und Überlastung? Ich fühle mich nicht belästigt, ich kann nur den Anforderungen zu vieler Worte nicht gerecht werden.

Ich verarbeite besser einzelne Schritte und Gedanken. Man kann dann auch öfter hin und herposten. Das erachte ich in einem Forum hier als weit zieführeder.

Empfindest du das so? Ich sage, solange wir auf der Sachebene bleiben, uns nicht andauernd den Beelzebub an den Kopf werfen und wissen, dass wir in Chrsitus eins sind, hat er draußen zu bleiben. Vor ihm zu warnen ist aber legitim und oft notwendig, denn in Ruhe lässt er uns gerade deswegen nicht.

Aber dafür ist es m.E in einer Diskussion unbedingt erforderlich, dass man sachlich bleibt. Sachlich heißt nicht oberflächlich sondern eben die Sache betreffend ohne dabei die Person zu attackieren, sondern sie weiter als Bruder respektieren.

Und so ehren wir auch unseren Vater, JHWH und wandeln in der Gesinnung senes Sohnes. Unterschiedliche Auffassungen allein sind für mich noch lange nicht das wirkliche Problem, Das hatten die Jünger mitsamt dem HG ebenso.


#200

Hallo Thomas!

Bis jetzt sind wir jedenfalls noch nicht einer Meinung gewesen. Oder?
Außerdem ist das kein Hochmut, sondern meine Erkenntnis,
die sich auch in den folgenden Worten von Dir bestätigt.

Er wird nicht nur Gott genannt, sondern er war und ist und bleibt wahrhaftiger Gott,
aber auch Sohn, der Gottes Sohn und der Menschen Sohn, der Christus (= Gesalbter).

Nein, es sind seine Jünger/Apostel damit gemeint, denn Jesus wurde ja erst auf Erden, als er der Sohn geworden war gesalbt, und deswegen heißt er ja auch der “Christus” (= Gesalbter).

Ja, ihn führte, als er auf Erden war, der Heilige Geist und der Heilige Vater.

Ja, unser Herr Jesus, der Christus, der wahrhaftiger Gott ist, hat die Herrlichkeit, die er hatte, bevor die Welt war, wieder erhalten. Er wurde erhöht, weil er sich vorher völlig erniedrigt hatte. Ihm gebührt die gleiche Ehre, wie dem Vater.

Im Hebräerbrief wird Psalm 105,26-28 zitiert und auf den “Herrn” (Jesus) bezogen.
Und selbstverständlich war damals “Gott JHWH (der HERR)” damit gemeint;
und daraus kannst Du nun auch leicht erkennen, dass “JHWH” und “JESUS” ein und derselbe Gott sind.

Gott, der Vater, und der Herr Jesus Christus, gehören zusammen, sie sind eins.
Gott, das Wort, wurde nicht geschaffen, denn es war von Ewigkeit her und im Anfang bei Gott,
und durch Gott, das Wort, wurden ja schließlich alle Dinge, also die Welt,
Himmel und Erde und alles was darauf und darinnen ist, das Sichtbare und das Unsichtbare,
es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten, geschaffen;
Ja, es ist alles durch ihn und in ihm und zu ihm geschaffen.

Frage zwischendurch: Wie können alle Dinge VON Gott, dem Vater, kommen,
wenn nicht alle Dinge durch das Wort aus Nichts gemacht worden wären?
(Hebr 11,3)

Du darfst dabei auch nicht vergessen, dass Jesus Gott ist, und Gott ist der Vater.

Frage: Seit wann ist ein geschaffener Engel in göttlicher Gestalt und Gott in allem gleich? (Phil 2,6)

Der “Engel JHWH” ist Gott selbst. Gott musste als “Engel JHWH” auf die Erde kommen, denn in seiner Gestalt, die Gott im Himmel hat, konnte/kann er nicht auf dieser vergänglichen Erde erscheinen, weil sonst alle tot umfallen würden. - Niemand hat Gott gesehen. (Joh 1,18)

Selbstverständlich waren und sind Gott, der Vater, und Gott, das Wort (der zum Sohn wurde) und Gott, der Heilige Geist, am “Schöpfungsgeschehen” beteiligt.

Im neuen Testament steht “Kyrios” (Herr) geschrieben.
Und dieser “Herr” wird auch angerufen! - Nur Gott wird angerufen. - Verstehst Du?
Schau:

Röm 10,9-13
9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig. 11 Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.« 12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. 13 Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden« (Joel 3,5).
(“selig” heißt “errettet”.)

Und schon könntest Du dieses Wort “Herr” auch groß schreiben, “HERR (JHWH)”.

Siehst und erkennst Du denn nicht, dass Jesus der HERR ist, von dem im AT, wie hier in Joel 3,5, die Rede ist.

Joel 3,5 Und es soll geschehen: Wer des HERRN (JHWH) Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.

Scheinbar verstehst Du es immer noch nicht und bist leider immer noch nicht fähig zwischen
Jesus, dem wahren Menschen, den Sohn, Gottes Sohn und Menschen Sohn,
und Jesus, dem wahren Gott (das Wort), der Himmel und Erde erschaffen hat,
zu unterscheiden.

Kurz: Gott wurde wahrer Mensch (ohne göttliche Herrlichkeit, Macht, Kraft usw.)
Als er wieder in den Himmel auffuhr da nahm er seine Gottheit wieder an sich.
Und nun ist er wahrer Mensch und wahrer Gott. - Zwei Naturen in einer Person.

Selbstverständlich gibt es auch Unterschiede zwischen den drei Personen Gottes, denn z.B. nur Gott, das Wort, wurde und ist auch wahrer Mensch, der Sohn.

Wer bestreitet das? - Du solltest nur erkennen, dass dieser einzige Elohim (= Götter) Israels, EIN DREIEINIGER GOTT IST, und der heißt: “JHWH” (AT) = “JESUS” (NT)!

Wo steht das geschrieben?

Wie gesagt: Der “Engel JHWH” ist Gott. (Zu Abraham kamen sogar drei Engel JHWH)

Vergiss nicht, Gott, den Heiligen Geist (denn oben hast Du ihn auch erwähnt).

Richtig! - Und von Josef, denn Maria ist seine Frau, und sie sind eins.

Ja, Du denkst oder glaubst, dass Gott, das Wort, schon immer der Sohn Gottes war.
Das ist aber nicht der Fall, denn wer ohne Vater ist, der kann auch nicht Sohn sein.

Hebr 7,3
Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum
und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens.

Zum Sohn wurde er später als er auf die Erde kam.

Ja!

Wer ist denn der Erste und der Letzte und der Anfang und das Ende?

Offb 21,5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Lieber Thomas, schau Dir doch bitte auch diese Verse an:

"JHWH" ist der Erste und der Letzte!

Jes 41,4
Wer tut und macht das? Wer ruft die Geschlechter von Anfang her?
Ich bin’s, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.

Jes 44,6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Jes 48,12 Höre mir zu, Jakob, und du, Israel, den ich berufen habe: Ich bin’s, ich bin der Erste und auch der Letzte.

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"JESUS" ist der Erste und der Letzte!

Offb 22,12-13
12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie sein Werk ist.
13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offb 1,17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte

Offb 2,8 Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:

Nochmal, kurz:
"JHWH" = “JESUS”!!

ER ist das Alpha und das Omega und
ER ist in allem der Erste und der Letzte und
ER ist auch der Anfang und das Ende.

Offb 1,8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr,
der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

LG! Erich