Das Aussprechen des Gottesnamens


#261

Na, das dürfte doch mittlerweile klar sein. Sie haben ja nicht gewußt, wie der Name auszusprechen ist.
Und da die Schreiber des NT das Wort “Herr” meist klein schreiben können die Worte des Jüngers Thomas "Mein Herr und mein Gott " auch nicht mehr eingeordnet werden. Joh 20,28

Meint er nun HERR bzw. Jahwe ? Oder meint er den Herrn zur Rechten des HERRN ?
Ich entscheide mich fü letztere Aussage, weil ich glaube, daß die Juden den Herrn zur Rechten des HERRN als Messias erwartet haben. Mt 22,45

Ich mache da schon einen Unterschied zwischen HERR und “Herr” zwischen Vater und Sohn. Beide waren aus meiner Sicht JHWH. Der Vater unsichtbar und der Sohn ist in sichtbaren Gestalten den Menschen erschienen.
Insofern ist deine Gleichung JHWH = Jesus im Vergleich der Personen nur halb richtig, Erich. Denn , wo hast du denn den Vater gelassen ? Der ist natürlich auch JHWH.

Zur Begriffsdefinition des Wortes “Gestalt”:

Gestalt meint umgangssprachlich die äußere Form, den Umriss, Wuchs oder die Erscheinung von Personen, Skulpturen oder allgemein von Lebewesen (und deren Darstellung), aber auch deren Wirkung und Präsenz, beispielsweise als „Lichtgestalt“.
https://de.wikipedia.org › wiki › Gestalt

Die Gestalt meint die äußere Form und Erscheinung. Elia , Propheten im Allgemeinen und der Sohn der Maria hatten eins miteinander gemeinsam. Sie hatten eine menschliche Gestalt.

Genau, und viele Menschen haben Jesus als Sohn der Maria angesehen und dieser Sohn hatte eindeutig eine menschliche Gestalt.
Die göttliche Gestalt bzw. Erscheinung hatte er in der unsichtbaren Welt.

Ich denke eben nicht. Jetzt urteilst du zu vorschnell.

Gott kann eine Gestalt haben, aber wir Menschen können sie nicht sehen.
Es ist durchaus möglich , daß wir die Gestalt Gottes sehen, wenn wir ihm in körperhafterweise gleich sind. Was sollte sonst diese Aussage ?:

1Joh 3,2 Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Ich glaube schon , daß Gott eine Gestalt hat . Und ebenso der Sohn Gottes, der hat auch eine Gestalt. Aber möglicherweise eine völlig andere.
Denn der Sohn Gottes bewegt sich im Raum, der von dem Geist seines Vaters erfüllt ist.
Der Philipperbrief sagt aus meiner Sicht, daß er dort eine göttliche Gestalt hat.

Liebe Grüsse Thomas


#262

Und das nennst du Entäußerung? Interessant. Ich dachte das wäre Vollmacht.


#263

Und das steht in der Schrift exakt wo?

Na, dann glaub’s halt. Für Jesus sind wir zumindest einig. Ich sehe ihn gem. Philliper 2,6 auch als die Gottes Gestalt. Und ich sehe auch mich als Gottes Gestalt, was ich wie zuvor erörtert auf die Ebenbildlichkeit zurückführe.

Nur haben wir unsere Herrlichkeit leider Gottes verloren. Aber diese erlangen wir wieder. Dann sind wir ihm in allem (wieder) gleich-gestaltet. Nach der Theologe von @Erich wären wir dann aber alle lauter JHWHe (Plural), und das anzunehmen ist für mich ein Blödsinn.

Ich stelle meinen Glauben nur auf das geoffenbarte Wort. Was nicht geoffenbart ist, darüber lässt sich viel mutmaßen, aber es bildet keine Glaubensbasis.

Warum will der Mensch immer mehr als ihm Gott offenbart?


#264

Ja, selbstverständlich. - Gott hieß im AT “JHWH” und im NT heißt er “Jesus”.
Gott ist der Heilige Vater und der Heilige Sohn (Gott, das Wort) und der Heilige Geist.

Jes 6,2-3
2 Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel:
Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße
und mit zweien flogen sie.
3 Und einer rief zum andern und sprach:
Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth,
alle Lande sind seiner Ehre voll!

Offb 4,8
Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel,
und sie waren außen und innen voller Augen,
und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen:
Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige,
der da war und der da ist und der da kommt.

LG! Erich


#265
  • LUT - Phil 2,7 sondern entäußerte sich selbst …

  • NGÜ - Phil 2,7 Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte …

  • ELB - Phil 2,7 Aber er machte sich selbst zu nichts (o. beraubte, entblößte, entleerte sich selbst) …

  • NLB - Phil 2,7 Er verzichtete auf alles; (O. Er legte seine mächtige Kraft und Herrlichkeit ab.) …

  • NeÜ - Phil 2,7 Er legte alles ab …

  • MENG - Phil 2, 7 nein, er entäußerte sich selbst (seiner Herrlichkeit) …

Und deshalb betet er auch:

Joh 17,5 Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Bevor er vom Himmel auf die Erde kam, da hatte er sich seiner göttlichen Gestalt und Herrlichkeit, Kraft, Macht, Stärke, Gewalt, Weisheit, … , entäußert.

Vollmacht erhielt Jesus Christus von Gott, dem Vater, und Gott, dem Heiligen Geist als er auf Erden war.


#266

Eh klar, diese legte er ja daher nicht ab. Es geht um die Entrechtung. Das ist ein juristischer Aspekt, die Macht Tote aufzuwecken geht dabei nicht verloren.

Es kam nicht als König in die Welt, sondern wurde Knecht. Seine Rechtsstellung war erniedrigt, darum geht es. Die NGÜ trifft den Sachaspakt hier am besten.

Alles andere ist theologische Herumdeuterei. Üb dich weiter darin, sie nützt nur zum Glauben kein Pfefferkorn. Daher legte ich das beizeiten ab.


#267

Scheinbar ist aber noch nichts klar.

Er hatte keine Vollmacht mehr,
weil er sich entäußert hat.
Vollmacht erhielt er von Gott,
als er hier auf Erden war.

Er war Gott, er war HERR, er war König.

Dann wurde er Knecht, er wurde Mensch.

Nicht seine Rechtsstellung, sondern seine Vorrechte,
die ein Gott und König gegenüber allen Kreaturen hat.

Er hat sich aber selbst erniedrigt.
Er war reich (Gott) und wurde arm für uns (Mensch).

Du machst doch auch nichts anderes als theologisch herumzudeuten,
wie es am besten in Dein Dogma passt.

Bist Du wohl klüger als alle anderen, die die Bibel übersetzten?

Welche Übersetzung gefällt Dir denn am Besten?

Wenn es die NGÜ ist, dann schau:

1.Joh 5,20 Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott, sind wir verbunden, ´weil wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben.

Auch hier sehe ich, dass Jesus Christus selbst der wahre Gott ist.

Du willst es einfach nicht wahrhaben, aber für mich ist das völlig klar.


#268

Wie weckte er dann Tote auf? Und wie konnte er Sünden vergeben?

Von wem sonst?

Das ist exakt dasselbe, bloß anders ausgedrückt. Genau darum geht es, Entrechtung. Das ist nicht dasslebe wie Entmachtung.

Erkläre mir mal meine Dogmen, ich höre. Und dann belge das einmal genau.

Ich greife auf die hebr. und griech. Urtexte zu, wenn es sprachlich knifflig wird. Diese sind authentischer.


#269

Weil er allezeit mit Gott in Verbindung stand und ohne Unterlass zu Gott gebetet hat und diese Vollmacht durch seinen unerschütterlichen Glauben erhielt, deswegen sagt Jesus ja auch zu seinen Jüngern, z.B.:

Mt 17,20 … Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Lk 17,6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein.

Joh 11,40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Joh 11,41-42
41 Da hoben sie den Stein weg.
Jesus aber hob seine Augen auf und sprach:
Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.
42 Ich wusste, dass du mich allezeit hörst;
aber um des Volkes willen, das umhersteht, sagte ich’s,
damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Jesus erhielt von Gott die Vollmacht Tote aufzuerwecken und Sünden zu vergeben und auch Kranke und Gelähmte und Blinde und Taube und Aussätzige zu heilen, er trieb Dämonen aus in dieser Vollmacht und er lehrte und predigte in dieser Vollmacht, die er von Gott erhielt und tat Wunder und Zeichen, alles mit der Vollmacht Gottes, wie z.B. auch Wasser in Wein zu verwandeln und auf dem Wasser zu laufen und dem Wind und den Wellen zu befehlen. - Alles durch Gebet und Glaube.

Lk 5,23-24
23 Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
24 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat auf Erden, Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!

Die Menschen waren auch damals neugierig und fragten:

Mt 21,23-24
23 Und als er in den Tempel kam und lehrte, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: Aus welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Macht gegeben?
24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue.

Sie konnten seine Frage nicht beantworten und deshalb sagte er es ihnen nicht.

Aber hier sehen wir, dass seine Vollmacht von Gott und dem Vater kommt,
denn er hat ihm auch Vollmacht gegeben das Gericht zu halten.

Joh 5,26-27
26 Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber;
27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.

Jesus ist unser Vorbild und ihm wurde die Vollmacht von Gott gegeben,
und auch uns wird Vollmacht von unserem Herrn und Gott gegeben,
wenn wir beten und glauben, und nicht zweifeln.

Jak 1,6-7
6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und aufgepeitscht wird.
7 Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde.

Jesus Christus konnte also damals nichts von sich aus tun.

Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.

Lk 5,17 … Und die Kraft des Herrn war mit ihm, dass er heilen konnte.

Lk 4,14 Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa; und die Kunde von ihm erscholl durch das ganze umliegende Land.

Lk 4,36 Und es kam eine Furcht über sie alle, und sie redeten miteinander und sprachen: Was ist das für ein Wort? Er gebietet mit Vollmacht und Gewalt den unreinen Geistern, und sie fahren aus.
Mt 12,28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Jesus trieb die Dämonen mit Vollmacht und Gewalt durch den Heiligen Geist aus (nicht durch sich selbst)

Lk 22,43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte.

Joh 17,1-2
1 Solches redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen: Verherrliche deinen Sohn, auf dass der Sohn dich verherrliche;
2 so wie du ihm Macht gegeben hast über alle Menschen, auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast: das ewige Leben.


#270

Eine Gottesgestalt in Menschengestalt ? Michael, kein schlechter Gedanke , aber leider verkehrt.
Bei der Gestalt geht es um die äußere Form.

Wenn du dich selbst als göttliche Gestalt siehst, dann zeugt das von Selbstverliebtheit. Aber so sehr du dich auch bemühst, es wird keine göttliche Gestalt herauskommen.
Frag doch mal deine Tochter, ob sie dich als göttliche Gestalt erkennt ?

Gott der Vater heißt Jesus ? Na, das habe ich im Nt aber noch nie gelesen !

Also wenn der Sohn Gottes bzw. das Wort nur auf Vorrechte verzichten mußte, dann war es auch nicht nötig , sich selbst auf einen Menschengeist zu reduzieren. Eine Verwandlung ist nicht gemeint, nur ein Verzicht auf Anbetung und Gehorsam, wie sie ihm im AT zustand.

2Mo 23,21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und erbittere ihn nicht, denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist.

Noch einmal den Bibeltext:

Phil 2,5 …da er in1722 Gestalt3444 Gottes2316 war5225, es nicht3756 für einen Raub725 achtete2233, Gott2316 gleich2470 zu sein1511, 7 sondern235 sich selbst1438 zu nichts2758 machte2758 und Knechtsgestalt1401 3444 annahm2983, indem er in1722 Gleichheit3667 der Menschen444 geworden1096 ist, 8 und2532, in seiner Gestalt4976 wie5613 ein Mensch444 erfunden2147, …
bibelkommentare : Elb unrev

Da steht nicht , daß der Herr Jesus in allem dem Vater gleich war. Das Wort für “gleich” heißt griechisch “iso” und bedeutet auch so viel , wie “auf einer Stufe stehen mit”

Bsp.:
Mt 20,12 …und sprachen: Diese letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben.

die Arbeiter waren den anderen nicht gleich und sie haben auch nicht gleich gearbeitet, aber sie wurden auf eine Stufe gestellt.

So stelle ich es mir bei dem Herrn Jesus auch vor . Er ist mit seinem Vater auf eine Stufe gestellt, aber es gibt von der Gestalt angefangen bis hin zu den Eigenschaften und Fähigkeiten sehr viele Unterschiede. Wie willst du z. Bsp. dieses "von " und “durch” aus 1 Kor 8,6 aufteilen ? Wer hat da was gemacht ?

Liebe Grüsse Thomas


#271

@Erich, gerade sagtest du, Jesus hatte keine Vollmacht. Jetzt hatte er sie doch wieder. Ich denke du überlegst zu wenig und schreibst zu viel.


#272

Siehe:

Joh 17,11-12
11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.

  • So übersetzt die “Neue Genfer Übersetzung” Phil 2,7.
    Diese Übersetzung gefiel dem @Michael am Besten.
    Hast Du die anderen Übersetzungen nicht gelesen?
  • Und ich habe auch nicht gesagt, dass er sich selbst auf einen Menschengeist reduziert hat. - Das sind Deine Gedanken.
  • Sein Geist und seine Seele hatte im Himmel einen göttlichen Leib, er war in göttlicher Gestalt und Gott gleich.
  • Als er vom Himmel auf die Erde kam, da entäußerte er sich vorher seiner göttlichen Gestalt und seiner Herrlichkeit, Kraft, Macht, Stärke, Gewalt und Weisheit usw.
  • Als er auf der Erde war, da hatte sein Geist und seine Seele einen menschlichen Leib, er war in menschlicher Gestalt und den Menschen gleich.
  • Nochmal: Er entäußerte sich selbst - Er verzichtete auf alle seine Vorrechte - er machte sich selbst zu nichts (o. beraubte, entblößte, entleerte sich selbst) - Er verzichtete auf alles; (O. Er legte seine mächtige Kraft und Herrlichkeit ab.) - Er legte alles ab!
  • Und deshalb musste er auch alles lernen von Menschen und von Gott, wie wir.
    Das hätte er aber nicht gemusst, wenn er noch seine Herrlichkeit gehabt hätte.
  • Er ging mit Hilfe des Heiligen Geistes und der Kraft des Höchsten in den Mutterleib Marias ein. Es heißt ja auch, dass er durch den Heiligen Geist gezeugt bzw. empfangen wurde.
  • Eine Verwandlung fand erst statt, als er als Mensch wieder in den Himmel auffuhr.
  • Und er kann sich natürlich auch wieder in den Menschen verwandeln, der er war, als er auf Erden war. Er ist wieder Gott und kann sich verwandeln in wen oder was er will.
  • Er entäußerte sich selbst seiner Herrlichkeit (wie ich ja auch schon gesagt habe), er verzichtete auf seine Glorie, Größe und Pracht, auf Lob, Preis, Ehre und Dank, auf seine Kraft, Macht, Stärke und Gewalt, auf Reichtum und Weisheit, usw. , also auf alles was einen wahren Gott ausmacht.
  • Obwohl er reich war, wurde er doch arm um unsretwillen, auf dass wir durch seine Armut reich werden.

Hier war er doch Gott, der als “Engel JHWH” alle Kraft usw. usf. noch hatte,
außer seine göttliche Gestalt, die er im Himmel hat.

Da steht aber, dass “er in Gestalt Gottes war” und “Gott gleich”.

NGÜ - Phil 2,6 Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus.

Das hat damit überhaupt nichts zu tun, sondern damit, dass jeder der Arbeiter (der Erste wie der Letzte) den gleichen Lohn erhält.

Der Unterschied ist, dass der Vater und der Geist nicht Mensch wurde.
Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch.

Als wahrer Gott ist Jesus Christus Gott, dem Vater, und Gott, dem Geist, gleich.

Warum sollte ich etwas aufteilen, was zusammen gehört?

LG! Erich


#273

Dein Verstand macht scheinbar nicht mit,
und das kommt davon, dass Du glaubst,
dass Jesus Christus erst auf Erden sein Leben erhielt.
Du glaubst nicht, dass er als Gott schon vorher existierte,
und zwar als “Gott, das Wort”, das alle Dinge gemacht hat,
und deshalb verstehst Du auch leider nichts.

  • Im Himmel war er Gott mit Vollmacht.
  • Er entäußerte sich und hatte als Mensch keine eigene göttliche Vollmacht mehr,
    denn er konnte selbst nichts tun und sagen ohne Gott den Vater und den Geist.
  • Und deshalb bekam er von Gott, dem Geist und dem Vater die Vollmacht.
  • Er musste als wahrer Mensch Gott um alles bitten, und erhielt diese Vollmacht durch seinen unerschütterlichen Glauben.
  • Jetzt aber ist er wieder wahrer Gott und hat selbstverständlich diese göttliche Vollmacht selbst wieder, so wie es auch vor und im Anfang und vor seiner Menschwerdung war.
  • Deshalb braucht er um göttliche Vollmacht auch nicht mehr zu bitten, weil er wieder selbst wahrer Gott, der Allmächtige, ist.

#274

Ich verstehe, äh, natürlich verstehe ich nicht hast du gesagt. Nun gut, dann verstehe ich es eben nicht. Und das sagt unwiderruflich der HG zu @Erich?

Stimmt, ich denke nicht, dass Jesus JHWH ist, denn ich sagte schon x-Mal dass man nicht gleichzeitig der Vater und der Sohn sein kann, und so etwas, ganz korrekt kann man nicht verstehen. Da liegst du richtig. Um es mal in der Manie zu machen, die du an den Tag legst:

JHWH = Vater
Jesus = Sohn

Was du hingegen lehrst ist dies:

Vater = Sohn

Damit kontaminierst du die anderen. Und wer dem nicht zustimmt, wird unflätig attackiert bzw. wird ihm der Glaube abgesprochen. Hier nochmals mein Bekenntnis, zu dem ich felsenfest stehe:

Ehre sei JHWH, Gott dem Vater UND dem Sohn Jesus Christus.

Und damit belassen wird es am besten. Was ich nämlich nicht will ist, wie du es dir anmaßt und zur Schau stellst, andere maßreglen zu dürfen, wenn sie deinen Dogmen nicht entsprechen. @zippo macht das in ähnlicher Weise aber gemäßigter.

Die Frage welchen Dogmen ich folge konntest du nicht beantworten. Ebenso konnt mir @zippo noch keine Brille zeigen. Mein Bekenntnis habt ihr. Wer das Dogma oder Brille nennt, nun gut, dazu würde ich stehen.


#275

Das sagen mir Deine Worte, die mit der Schrift, auf diesem Gebiet, nicht übereinstimmen.

Das habe ich nie geschrieben. - Scheinbar kannst Du nicht lesen.

Das stimmt aber nur zum Teil.
Es ist also nur eine Halbwahrheit.
Siehe, die Schlange im Garten Eden.

  • "JHWH" ist der Name unseres Herrn und Gottes im AT.
  • "Jesus" ist der Name unseres Herrn und Gottes im NT.
  • Und unser Herr und Gott ist
    der Heilige Vater und der Heilige Sohn (Gott, das Wort) und der Heilige Geist.
  • Es gibt nur einen einzigen DREIEINIGEN GOTT,
    der mit neuem Namen “Jesus” heißt (früher: “JHWH”)
  • Aber nur “Gott, das Wort” wurde auch ein wahrer Mensch,
    der Sohn, der Menschen Sohn und Gottes Sohn,
    und nur er ist der Christus, der Gesalbte, der Messias.
  • Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch.

So etwas habe ich nie gesagt!

Also lügst Du hier die Menschen schon wieder an.

Ich sagte: “JHWH” = “JESUS”! - Augen auf, mein Freund.

Ja, das bekenne ich doch auch, aber “Jesus” ist noch viel mehr!

Wo steht das geschrieben?

Lügen müssen offenbar gemacht werden, sonst glaubt sie vielleicht noch jemand.

Deinen eigenen!


#276

Der Name “Jesus” kam von Gott dem Vater. Denn er hat ja bestimmt, daß man ihn so nennen soll:

Mt 1,21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.

Aber deswegen heißt der Vater nicht Jesus .

Ja , natürlich. Zur Definition des Wortes “Entäußerung”

entäußern. schwaches Verb - a. etwas ablegen, auf etwas verzichten, …b. sich von etwas trennen, etwas …
https://www.duden.de › dudenonline › e…

Worauf hat unser Herr Jesus Christus verzichtet ?

Ich würde sagen, er hat auf die Privilegien verzichtet, die er gehabt hätte, wenn er in göttlicher Gestalt zu den Menschen gekommen wäre.
Deswegen mußte seine göttliche Gestalt aber wirklich nicht verschwinden, Erich.
Er verzichtete darauf, seine Macht und Autorität zur Schau zu stellen, aber deswegen hat er sie trotzdem noch gehabt und hat sie vielleicht auch ausgeübt. Da sind ja viele Zeichen und Wunder passiert und es ist nicht gesagt, daß immer Gott der Vater diese übernatürlichen Fähigkeiten bewirkt hat.

Darauf läuft es doch hinaus , Erich. Denn in dem Fleisch Jesu wirst du auch keinen Gott finden. Du sagtest, der Herr Jesus hätte seine Macht verloren, aber sein Gedächtnis behalten . Wie auch immer das möglich ist.

Mit dem göttlichen Leib bin ich einverstanden, mit der Gottgleichheit nur, was die Stellung angeht.
Denn, ein Herr, der zur Rechten des HERRN sitzt, hat seine Autorität, aber er ist ihm nicht in allen Dingen gleich.

Ps 110,1 1 Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel unter deine Füße lege.« 2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche inmitten deiner Feinde!

Wen erkennst du da als den HERRN! der das Zepter der Macht seines Sohnes von Zion ausstreckt ?
Der Gebende ist immer der Mächtigere und Größere. Der Herr Jesus nennt ihn den wahren Gott. Joh 17, 3.

Es ist wahr, daß der Sohn Gottes, “das Wort” im AT den Menschen als JHWH erschienen ist. Aber Gleichheit in allen Punkten, das kann ich nicht einsehen. Da unterwirft man sich einer bestimmten Form von Dreieinigkeit , die Gott in drei Teile zerlegen will.

Ich akzeptiere , daß der Herr Jesus Christus wahrhaftig unser Gott ist, weil Gott der Vater ihm , nach der Auferstehung , diese Würde verliehen hat.
Er wird herrschen , bis die Feinde Gottes besiegt sind.

1 Kor 15, 24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. 25 Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« (Psalm 110,1).

Aber, wer wird danach wieder Gott sein über alle und in allen ?

Wenn der Herr Jesus alles geschaffen hat, was hat dann der Vater im Himmel noch dazu beigesteuert ? Es heißt doch, “von ihm sind alle Dinge”.

Liebe Grüsse Thomas


#277

Auch wir werden herrschen.

Endlich stellst du die richtige Frage. Wenn du natürlich den Kurzschluss JHWH = Jesus ansetzt, hast du die Frag rein theologisch gelöst.


#278

Das wirst du nur durch den HG erfassen können.

Johannes 3 (Schlachter 2000) 3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! 6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! 8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.
Quelle: https://www.bibleserver.com/text/SLT/Johannes3%2C5

Der Teufel kann viel vorspielen, z.B. “Geistesunterscheidung”, aber sein Denken ist dennoch nur menschlich!

Traurig, wer GOTTES WORT für das Wort von Schlangen verlässt!!!


#279

Den Dienst in der Gabe die Geister zu unterscheiden überlasse besser denen, die diese auch haben. Du stellst hier zur Schau, dass du nicht einmal differenzieren kannst zwischen Mensch und Teufel. Wozu sollte man auf dich überhaupt hören?


#280

Hallo Zippo

Nicht erst nach der Auferstehung. Ich glaube das er diese Herrlichkeit schon vorher hatte, denn es
steht geschrieben:
5Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Gottes Liebe ist unerschöpflich und seine Gnade hört niemals auf