Das Aussprechen des Gottesnamens


#281

Ich kenne eine Frau, die hat sie und weißt du, was sie gemacht hat?!

  1. Schaut sie bei bestimmten Sachen einfach weg
  2. Hat sie sich über viele eine abschätzende Meinung gebildet
  3. Hat sie mit dem daraus folgenden Wissen ihre eigene Stellung verbessert
  4. Ist ihre Gabe in bestimmten Situationen geblockt, da sie ihre Person selbst zu hoch sieht

Das schlimmste, was sie machte, war eine Fehlaussage zu treffen, beruft hat die sich auf ihre Gabe, auf die sie aber keinen Zugriff zu der Zeit hatte. Sie benutze nur den Verstand.

Besonders schlimm finde ich es, dass sie nicht unterscheiden kann zwischen “Geistesunterscheidung” und der “Gabe der Schlange”.
Außerdem steht sie unter den Fittichen einer dubiosen Frau, das nur noch als Randbemerkung. Durch ihre Gabe steht sie beim Teufel hoch im Kurs und er umschwärmt sie!

Ich Stelle hier das zur Schau was ich schreibe. Jeder ist selbst verantwortlich was er aus seinem Leben macht. Wer den wahren geistigen Krieg nicht sieht und es einfach darum geht, sich ein schönes Leben zu machen, wird sich noch umschauen! Verantwortung abzugeben auf die, die es besser zu können scheinen, ist böse!

Fakt ist, in Gottes Wort wird deutlich gewarnt, nicht die Person der Menschen anzusehen und sie dementsprechend zu werten!
Aber gängig ist es anders, besonders wenn Belialskinder anderen einen schlechten Namen geben!

Wie dem auch sei, zum Schluss kommt Christus!
Satan, der lange Zeit unerkannt wirken konnte und den Antichrist vorgeschoben hat, wird nicht um das Urteil kommen: Feuersee!

Zuerst der falsche Prophet und das Tier und auch dann der listige teuflisch brillante Teufel!
Dann ist es vorbei mit der Schlange die Engel des Lichts gespielt haben!


#282

Was bedeutet ehe Abraham war bin ich?

Bezieht er sich auf das Leben vor Abraham oder auf das, das er gerade lebt, sprich gegenwärtig?

Was drückte er damit aus?

Dsss er vor Abraham lebte, oder dass er über über Abraham steht? Man beachte besser den Kontext. Das sind keine historische Aussagen.


#283

Sowohl als auch! Außerdem ist Er das einzig wahre Sein! Das Sein, wie nur GOTT ist!

Satan zum Beispiel ist eine Kreatur, die verschwinden wird. (GOTT SEI DANK!)
Christen sind eine Schöpfung, d.h. Er hat uns aus seinem Leben dauerhaft Leben geschöpft.

Was mit den bösen Menschen ist?! Naja, sie werden auch im Feuersee landen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, wie auch der Tod! Der Feuersee wird alles auflösen, was GOTT nur zur Entwicklung der WAHREN GEMEINDE GOTTES gebraucht hat!


#284

Wo steht das im NT geschrieben? - Habe ich leider nichts gelesen.
Wie heißt er denn sonst? - Nenne ihn zu Gottes, des Vaters, Ehre!
Ist sein Name niedriger als Jesus? - Denn Jesus ist der Name über alle Namen.

Frage: Warum muss der Vater einen anderen Namen haben?


#285

Verstehe ich es richtig Erich dass du sagen willst; der Vater ist Jesus?


#286

Es muss heißen:
“JESUS” ist der Name des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wie viele Namen soll es denn noch geben?


#287

JHWH = JESUS

Ca. 800 - 1600 Mal
(je nach Übersetzung)
steht im Neuen Testament,
der Name “Jesus” geschrieben.

Kein einziges Mal steht “JHWH” im NT geschrieben,
außer in der Kurzform “Ja”, wie in “Halleluja” (Offb)

Kein einziges Mal hat Jesus Christus diesen Namen Gottes “JHWH” genannt.
Kein einziges Mal hat ein Apostel Jesu diesen Namen Gottes “JHWH” genannt.
Kein einziges Mal hat ein Jünger Jesu diesen Namen Gottes “JHWH” genannt.
Kein einziges Mal hat ein wahrer Christ diesen Namen Gottes “JHWH” genannt.

Wie man den Namen Gottes “JHWH” wahrlich nennt,
das weiß keiner und niemand mehr hier auf Erden.

Wir aber haben den Namen “Jesus” bekommen,
also brauchen wir auch keinen anderen Namen.


#288

Bibelmathematk. Und die Lösung der Gleichung werden wir dann in Erichs Lösungsheft vorfinden, alle anderen dann bei der Auferstehung. :sunglasses:

Ich wähle die Auferstehung. :raising_hand_man:


#289

Ich habe dich nicht gemaßregelt, weil du meinen Glaubensüberzeugungen nicht folgst.
Aber , wenn du dich zu einer göttlichen Gestalt machst, dürfte eine spöttische Bemerkung erlaubt sein. Hast du deine Tochter mal gefragt ?

Es gibt Menschen, die haben ihre Brille auf dem Kopf und fragen andere , wo denn ihre Brille ist ?

Ich hatte den Gedanken, daß Jesus = JHWH im AT, weil da häufiger ein Himmelsbote kam, der mit dem Namen JHWH auftrat.

1 Mo 3,2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. 3 Da sprach er: Ich will hingehen und diese wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. 4 Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. 5 Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! 6 Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

1 Mo 3, 8 Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie aus diesem Lande hinaufführe in ein gutes und weites Land,

Im weiteren Textverlauf wird diese Himmelsgestalt als Gott bezeichnet und diese Himmelsgestalt stellt sich dem Mose mit dem Namen " Ich werde sein" vor.
13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde.

Man kann also sagen, daß der Gottesname des Volkes Israel etwas mit einer Form des Wortes “sein” zu tun hat. Sollte dies nicht sein, wie im Falle Jehova, ist irgendwas faul.

Liebe Grüsse Thomas


#290

Ja! Der Vater heißt Jesus. Er hat seinen Namen seinem Sohn gegeben. Er hat seinen Engel gesandt und diesen Namen der Maria und dem Josef verkünden lassen, und ihnen befohlen, dass sie ihn “Jesus” (= d.h. JHWH Retter) nennen sollen. Und das war, bevor er im Mutterleib empfangen wurde.

Das habe ich nicht gesagt.

  • Er legte ALLES ab. - Er war völlig entleert.

Und Ich habe gesagt, dass er sich auch seiner Weisheit entäußerte, denn sie gehört mit zur Herrlichkeit.

Und deshalb musste er auch wachsen in seiner Weisheit.
Das hätte er nicht gemusst, wenn er noch alles gewusst hätte.
Er wusste alles von Gott, dem Vater und dem Heiligen Geist
mit denen er ja allezeit in Verbindung stand.

Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke.
Joh 14,11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins.

Lk 10,21 Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist und rief: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen.

Lk 4,18-19
18 »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit
19 und zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.«

Der Herr zur Rechten ist der Sohn, Gottes Sohn und Menschen Sohn, der wahre Mensch, Jesus Christus.
Der Sohn wird eines Tages Gott und dem Vater das Reich übergeben und sich selbst Untertan machen.
Er ist die Wurzel Davids und er wird von Ewigkeit zu Ewigkeit auf dem Thron Davids sitzen.
Der wahre Gott, das Wort, der Herr Jesus Christus, wird sich aber niemand untertan machen,
denn er ist ja wieder Gott mit all seiner Herrlichkeit, die er hatte, ehe die Welt war,
und wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Ehe die Welt war, und im Anfang, war Gott (der Geist) und Gott (das Wort) bei Gott.

LG! Erich


#291

Von Herrlichkeit ist hier die Rede. Und im Philipperbrief steht , er hatte eine göttliche Gestalt und hielt es nicht für einen Raub , Gott gleich zu sein.

Da kommen verschiedene Ausleger auf diesen besonderen Himmelsboten, in dem der Name JHWHs genannt war. Das ist diese Himmelsgestalt, die in gottgleicherweise auftritt, mit Abraham spricht und mit Mose. Sie führt das Volk Israel in der Wüste und schließt mit ihm einen Bund Ri 2,1.

Aber man hat auch immer den Eindruck, daß da noch eine andere Gestalt ist, die Mose nicht sehen durfte und die JHWH heißt:

2 Mo 33, 18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! 19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.

JHWH bestand also aus mindestens zwei Personen, die in gleichberechtigter Weise über das Volk Israel herrschen.

Im NT , meine ich wäre eine gewisse Veränderung eingetreten, weil gesagt wird, daß Gott der Vater seinen Sohn erhöht hat. Er hat ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben Mt 28,18, Hebr 1,5-13.

Dan 7, 13 Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. 14 Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten.

Gott der Vater hat seinen Sohn erhöht. Es wäre nun unsinnig, wenn Gott sich selbst erhöht. Aber , wenn der Vater, als wahrer Gott , dem Sohn den Herrscherstab in die Hand drückt und sagt “herrsche” , dann ist es doch so, daß der Sohn Gottes zum wahrhaftigen Gott dieser Welt geworden ist.

Vorher waren der Vater und der Sohn gemeinsam Gott über Israel und nun ist der Herr Jesus HerrGott über diese Welt.
Solange , bis die Feinde Gottes besiegt sind und das Reich Jesu an den Vater übergeben worden ist. 1Kor 15

Liebe Grüße Thomas


#292

Die Gestalt die Mose hier sah war ein brennender Dornbusch. Also ist auch dieser bereits Gott.

All das kommt raus wenn die menschlichen Gedanken nicht aufhören wollen fortlaufend lauter Kurzschlüsse zu fabrizieren.

Sie wollen es dann so sehen wie sie denken. Und das führt à la longue in die Irre. Der HG lehrt sich im Sinn verändern zu lassen. Das geht am besten so, dass man einmal alles fallen lässt und alles neu im Geist aufsynchronisiert.

Ich denke das ist dann “Brille ab”. Meine Prämisse:

  • Gott hat keinerlei Gestalt, da er Geist ist.
  • Jesu hat Gottes Gestalt “Mensch” als sein Ebenbild.

Spießt sich das mit einem Wort? Wenn ja, dann bitte um Aufklärung, dann ist es tatsächlich eine Brille und muss ab.

Spießt es sich nicht, dann weiter geht’s. :sunglasses:


#293

Jetzt tu doch nicht so schwerfällig, Helmuth. Zieh meine Brille an, dann paßt es. !

Das sind ja alles Fragen ! Der Vater und der Sohn sind eben unterschiedliche Persönlichkeiten . Da sind schon verschiedene Namen berechtigt.

Im AT agieren sie gemeinsam und der gemeinsame Name JHWH hilft den Namen des Gottes Israel zuzuordnen und von den anderen sogenannten Göttern der Nachbarvölker zu unterscheiden.

Im NT bekommt der Sohn von Gott dem Vater den Namen Jesus . Das muß aber nicht sein eigener Name sein .
Gott der Vater wird namentlichb im NT nur in den Zitaten des AT genannt , leider oft nicht großgeschrieben.
Der Vater hat im NT keinen Namen. Paulus nennt ihn Gott und Vater und den Sohn Gottes nennt er Herrn Jesus Christus .

1 Kor 8, 5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

Nicht mal Paulus nennt den Vater Jesus . Ich finde , du schießt mit dem Namen “Jesus” etwas über das Ziel hinaus .

Liebe Grüsse Thomas


#294

Und wie soll denn nun der Name des Vaters im Neuen Testament lauten?

Im Neuen Testament geht es nur um einen Namen und der lautet: “Jesus”!

Joh 1,12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben,

Wer an den Namen “Jesus” glaubt,
der erhält Macht ein Kind Gottes zu werden.
Wer an den Namen “Jesus” glaubt,
der ist aus Gott geboren und (Joh 1,13)
der ist aus dem Geist geboren und
der ist aus dem lebendigem Wort Gottes geboren.

Joh 5,43 Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.

In seines Vaters Namen ist er gekommen: “Jesus”.

Joh 10,25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.

Er tut die Werke in seines Vaters Namen: “Jesus”.

Joh 12,28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.

Der Vater hat seinen Namen verherrlicht: “Jesus”.

Joh 17,6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.

Er hat den Namen des Vaters den Menschen offenbart: “Jesus”.

Joh 17,11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.

Der Vater heißt “Jesus”.
Der Vater gab ihm seinen Namen: “Jesus”.

Joh 17,12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.

Der Vater heißt “Jesus”.
Der Vater gab ihm seinen Namen: “Jesus”.

Joh 17,26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.

Jesus Christus hat den Namen seines Vaters kundgetan: “Jesus”!

Jesus ist der Name über alle Namen.
Kein anderer Name wird im NT kundgetan,
und gepredigt und verkündigt und genannt,
an den wir glauben und dem wir vertrauen,
den wir an allen Orten anbeten und anrufen,
den wir rühmen und loben und preisen und ehren
und dem wir Christen auch dankbar sind, Jesus.

LG! Erich


#295

In der Bibel erkennt man Gott, der uns erschaffen hat, als eine Einigkeit von drei ausgeprägten
oder unterschiedlichen Personen, nämlich, den Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Der Vater ist nicht der Sohn und der Sohn ist nicht der Vater. Der Heilige Geist ist nicht
der Vater oder der Sohn. Sie haben zwar unterschiedliche Persönlichkeiten, aber die gleichen
Motive, Absichten und dieselbe Liebe und besitzen die gleiche Wesenheit und das gleiche Sein.

LK3,21-22
Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ und auch Jesus getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf, 22und der Heilige Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und eine Stimme ertönte aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen.

Die drei Gottpersonen sind sich so nah und so miteinander vertraut, dass wenn wir eine Person
Gottes kennen, wir auch die anderen Personen kennen. Das ist der Grund, warum Jesus offenbart,
dass Gott eins ( einer ) ist, wenn wir sagen, dass es nur einen Gott gibt.

Mk12,29
Da trat einer der Schriftgelehrten herzu, der ihrem Wortwechsel zugehört hatte, und weil er sah, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das erste Gebot unter allen? 29Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein;

Gott ist Liebe und das bedeutet, dass Gott ein Wesen mit engen Beziehungen ist.
1Joh.4,16
15Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Deshalb wird Gott manchmal die Dreieinigkeit oder der " drei-einige-Gott genannt " Diese bedeutet
drei in Einigkeit.

Gottes Liebe ist unerschöpflich und seine Gnade hört niemals auf


#296

Wo erklärt die Schrift Gott und Geist zu Personen?

Mit Theologie geht einfach alles: Der Heilige Geist ist eine Taube.


#297

Der Kurzschluß liegt ganz bei dir. Auch , wenn ich es vielleicht in etwa so formuliert haben mag.

Mose sah die Gestalt eines brennenden Dornbuschs und nicht die Gestalt Gottes.
Kein Mensch hat Gott je gesehen. Nur der Herr Jesus Christus konnte das von sich behaupten:
Joh 6,46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, der von Gott ist, der hat den Vater gesehen.

Was wir hier auf Erden sehen, liegt alles im visionären Bereich. Es ist oft symbolträchtig, was wir dort sehen, manchmal ist sogar etwas Menschliches in der Vision zu erkennen.

Hes 1,26 Und über der Feste, die über ihrem Haupt war, sah es aus wie ein Saphir, einem Thron gleich, und auf dem Thron saß einer, der aussah wie ein Mensch.

Deswegen sieht Gott nicht aus , wie ein Mensch, sondern das Erscheinungsbild wird auf unsere Ebene heruntergeholt.

Die Erscheinung des Mannes im Buch Richter sah aus , wie der Engel Gottes, aber dann flog er weg , wie ein Geist.
Ri 13,6 Da kam die Frau und sagte es ihrem Mann und sprach: Es kam ein Mann Gottes zu mir, und seine Gestalt war anzusehen wie der Engel Gottes, zum Erschrecken, sodass ich ihn nicht fragte, woher er sei; und er sagte mir nicht, wie er hieß.

Gott ist auch kein alter Mann mit Bart:

Dan 7, 9 Da sah ich: Throne wurden aufgestellt, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer.

Und Gott hat auch nicht die Gestalt eines brennenden Dornbuschs. Dieser Dornbusch war möglicherweise gar nicht da, denn er verbrannte ja nicht. Oder der Dornbusch war da , aber das Feuer war Vision.

Um die Gestalt Gottes zu sehen, müßten wir andere Augen haben. Dann wäre da vielleicht was zu machen. Dann müßten wir eigentlich etwas erkennen, wo doch so manche Bibelstelle den Gläubigen verheißt, daß sie Gott schauen dürfen. Ohne Gestalt ist doch da nichts zu sehen.

Das spießt sich mit vielen Worten Michael. Die du aber leider nicht lesen und wahrhaben willst. Vielleicht wartest du noch darauf, daß du eine Antwort findest und fragst dich, warum sich diese Worte nicht harmonisch in deine Sichtweise einfügen. Z. Bsp. Joh 17,5

Das Gott eine Gestalt hat , ist sehr wahrscheinlich, sonst würde nicht verheißen, das gläubige Menschen Gott schauen dürfen.

Über die Ebenbildlichkeit haben wir auch schon gesprochen und haben beide gefunden , daß sie nichts mit der Gestalt , also mit der äußeren Form und Erscheinung zu tun hat, sondern mit dem Wesen.
Hebr 1,3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens …

Also kann man nicht sagen, daß Jesus die Gestalt Gottes als Mensch hat.
Vielmehr hatte Jesus die Gestalt eines Menschen und er strahlte die Herrlichkeit Gottes aus. Er hatte das Ebenbild seines Wesens. Das sind alles Merkmals , die sich nicht auf die Gestalt Gottes beziehen. So sieht Gott nicht aus.

Liebe Grüsse Thomas


#298

Ja, aber den Namen Jesus" hat Gott der Vater dem Sohn Gottes gegeben, als er in das Fleisch kam.

Es geht ja um folgende Verheißung:
Joel 3, 1 Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. 2 Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen. 3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchsäulen. 4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. 5 Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.

Des HERRN Namen , das kann natürlich wieder zweideutig verstanden werden. Soll man den Namen des HERRN anrufen, also JHWH ? Dann hätte man nicht mal gewußt, wie der Name auszusprechen ist.

Aber da war ja noch der Name , den Gott der Vater , also JHWH seinem Sohn gegeben hat, also “Jesus” . Diesen Namen haben die Christen von Anfang an angerufen.
Der Vater heißt nicht "Jesus " , auch, wenn man es da so hineinlesen könnte.

“Im Namen meines Vaters” , muß man das so wörtlich lesen ? Ich denke da mehr an Stellvertretung und Vollmacht. Der Herr Jesus Christus kam eben in der Stellvertretung und in der Vollmacht seines Vaters. Das hatte mit dem Namen nicht direkt etwas zu tun.
In dem Engel , den Gott berufen hatte , um dem Volk Israel auf dem Wüstenzug voranzugehen war der Name Gottes genannt. Das bedeutet vielleicht etwas ähnliches. 2 Mo 23,21

Das ist der Name ,den Gott der Vater seinem Sohn gegeben hat.

Joh 17,12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.

Wenn Gott der Vater seinem Sohn einen Namen gibt, muß er nicht selbst so heißen. Obwohl die Sprache eine solche Logik erlauben würde.

Der Sohn Gottes hieß “JHWH ist Retter” und er war es ja auch, weil er am Kreuz sein Leben für uns gelassen hat.

Es ist des Vaters Name, weil er ihn verliehen hat.

Was heißt es nun, den Namen kundzutun ? Es heißt sicherlich nicht, daß er allen Menschen gesagt hat, wie er heißt. Aber er hat ja in der besonderen Stellvertretung und Vollmacht Gott den Vater auf Erden repräsentiert:

Joh 14, 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke. 11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

Der Herr Jesus hat dem Volk Israel eine rettende Botschaft gebracht , die unmittelbar mit dem Namen "Jesus " vernüpft ist .
Das könnte es z. Bsp. heißen, wenn er sagt, daß er ihnen den Namen seines Vaters kundgetan hat.

Aber es geht hier nicht um den Namen des Vaters , auch nicht um JHWH , schon gar nicht um Jehova. Das glaube ich nicht.

Liebe Grüsse Thomas


#299

Es gibt die temporale Brille und die fundamentale. Welche ist richtig? Beide passen nicht. Ich habe mich für die fundamentale entscheiden. Diese spießt sich nicht mit anderen Stellen. Ich muss kein anderes Wort umdeuten oder weitere Zusatzannahmen treffen (d.h. weitere Brillen aufsetzen), die nicht geschrieben stehen, damit andere Stellen passen. Sie passt. :sunglasses:

Was damit die Gestalt Gottes ausmacht. Eine andere hast du ja nicht gefunden, oder?

Diese Übereinkunft haben wir nicht getroffen, sondern diese, dass die Ebenbildlichkeit durch dem Geist gegeben ist. Den weiteren Schluss befinde ich aber falsch.

Du setzt Ebenbild und Gottesgestalt als würden sich diese gegenseitig ausschließen. Es sind nur unterschiedliche Eigenschaften ein und desleben Wesens. Das Ebenbild schließt also nicht aus, dass es damit keine Gestalt haben kann und vice versa.

Eines beschreibt lediglich den Geist, das andere wiederum den Körper:

  • Der Mensch ist Gottes Ebenbild - Jesus auch (Kolosser 1,15)
  • Der Mensch hat eine von Gott geformte Gestalt - Jesus auch (Hebräer 10,5)

Natürlich nicht. Es geht auch nicht um Gott selbst sondern um die Gestalt, die Gott Jesus gegeben hat. Verstehst du hier wiederum den Kurzschluss, der vorgenommen wird? Gottes Gestalt und alle denken sofort Gott habe einen Körper. Schon witzig.

Aber aufgrund des Genitivs wäre das an sich sogar rein grammatiklaisch korrekt. Nur ergbt das Nonsens. Also muss man etwas tiefer in die Gedankenwelt des Paulus eindringen.


#300

Die temporale Brille sagt mir in Joh 17,5 eindeutig, daß der Herr Jesus in Herrlichkeit bei seinem Vater gelebt hat:
Joh 17, 5 Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Es ist schon seltsam, daß der Herr Jesus , die Zeit anspricht, bevor die Welt war. Damals war noch keine Schöpfung vorhanden und auch kein Problem.

Was du mit der fundamentalen Brille meinst, weiß ich nicht. Aber du deutest schon ganz ordentlich herum und schaust in die einzelnen Wortbedeutungen hinein, um es für deine Sicht passend zu machen.
Z. Bsp. bei der Ausdeutung des Wortes “dia” in Hebr 2,10.

Hier veränderst du den Wortsinn von “Gestalt” , um deine theologische Sicht zu retten. Die Gestalt ist die äußere Form und Umriss.

Außerdem heißt es ja, “der in göttlicher Gestalt war” , wie Erich ganz richtig bemerkte.
Dann wurde er zur Knechtsgestalt . Was war er denn nun , göttliche oder Knechtsgestalt ? Ich finde , du bekommst hier ein temporäres Problem, denn beides konnte er ja nun nicht gleichzeitig sein ! Phil 2,5-7

Jetzt mal Klartext: Die Ebenbildlichkeit beschreibt die Ähnlichkeit in Geist und Wesen. Insofern war der Herr Jesus das Ebenbild Gottes.
Die Gestalt beschreibt die äußere Form. Daß die Gestalt von Gott geformt ist, macht sie nicht zur göttlichen Gestalt. Insofern hatte der Herr Jesus eine menschliche Gestalt.

Beides sind doch zwei verschiedene Dinge ?

Es gibt zwar Erscheinungen, die dem Betrachter etwas Übermenschliches suggerieren, Ri 13,6. Der Mann, der hier erscheint, sah aus , wie der Engel Gottes. Aber es war die äußere Erscheinung eines Mannes und damit die Gestalt eines Mannes. Der Rest muß sich geistig in dem Kopf der Frau Manoachs abgespielt haben.

Ebenbildlichkeit beschreibt den Geist und die Gestalt den Körper. So würde ich das auch sehen.

Überschneidungen gibt es selten und betreffen dann nicht mehr die Äußerlichkeit sondern den Gesamteindruck, wie in dem Beispiel mit Manoachs Frau. Dann heißt es aber auch: " Seine Gestalt war anzusehen , WIE der Engel des HERRN".

Der Herr Jesus hat aber normal ausgesehen. Äußerlich haben seine Betrachter nichts Besonderes gesehen. Bis auf den Berg der Verklärung vielleicht. Die Meisten hätten wohl nicht gesagt, daß er eine göttliche Gestalt hat.

Liebe Grüsse Thomas