Das Aussprechen des Gottesnamens


#141

OT: Jetzt habe ich das mit der Formatierung kapiert, danke !

Du hast völlig recht damit. Und es gibt da nur eine wirkliche Lösung:
Man treffe sich in kleinem Kreis über ein Wochenende, verbringe viel Zeit bei Essen, Gebet, Bibellesen und vor allem ausgedehnten Spaziergängen in der Natur miteinander. Dann sind aufmerksame und wirklich klärende Gespräche möglich (ich habe sowas oft erlebt), aber eben NUR dann. Hier im Forum ist nur kurzer instant-Schlagabtausch möglich. Es wird viel zu viel und viel zu schnell geschrieben, ICE-Tempo.
So kann niemals eine “Gesprächstkultur” entstehen.


#142

Du hast auch auf eine Art Recht. Vielleicht sind wir schon zu sehr überzeugt von uns selbst und andere Denkweisen finden keinen Eingang mehr.

Leider ist es mit dem Spazierengehen schwierig, da wir ja hunderte von km auseinander wohnen.
Aber das Forum finde ich, hat auch was für sich. Da kann man sich mal ein wenig Zeit lassen , bevor man antwortet.
Das bringt mir immer was. Die Gedanken laufen immer weiter und plötzlich ist eine Antwort da.

Liebe Grüsse Thomas


#143

Sie würde sich auch erhöhen bliebe man pro Thread beim Thema und lässt sich nicht auf jedes Nebengleis führen, weil der theologsiche Stiefel juckt, dass der andere was gesagt hat was grad nicht in dein Schema-F Konzept passt.

Ein zweite Unsitte ist das Zumüllen mit Bibeltext. Einzelzitate sind ok, aber seitenlange Texte oder Verslisten sind Unsinn. Man kann Abschnitte auch per Verweis angeben. Ich kann alles jederzeit nachlesen, hier sollte die Diskussion darüber laufen.

Aber ohne Disziplin und Moderation geht das nicht.

Zu diesem Thema hätte ich alles gesagt. Kurz gefasst, die Aussprache für JHWH ist eine rein grammatikalische Festlegung. Was den Namen berifft so handelt es sich um unseren Ewig-Vater. Ehre sei seinem Namen. Der Beitrag soll ebenfalls im Sinne von 1. Kor. 10, 31 dienen.

Für weitere Fragen bleibe ich aber offen.


#144

Es fehlt uns tatsächlich auch sprachliche Kompetenz. Wir können ja nicht mal lesen, was im bible hub mit angegebener Vokalisation geschrieben steht.
“Jewe” kann es einfach nicht sein. Das habe ich noch nie gehört.

Aber trotz allem hat mir das Gespräch auch im Nebenthema Freude gemacht.

Liebe Grüsse Thomas


#145

Ja-Na-JaIn, um es mal präzise auszudrücken.

Ich war geadelt an div. Brüdertreffen teilzunehmen, Wochenden, an denen sich diejenigen zusammenfanden, die die Schnauze voll hatten und die den Herrn aufrichtig zu suchen gewillt waren.

Da haben wir losgesprudelt, ohne Punkt und Komma, jeder was er für wichtig erachtete, mit Vehemenz !! Das ging hoch her. Es war auch interessant, aber eben nicht mehr…

Und irgendwann war alles gesagt, da waren wir leer, niemand sagte mehr etwas, ausgebrand, Ende… !

Dann gingen wir einfach nur noch nebeneinander her und guckten in die Gegend. Aber dann fing irgendwer irgendwann an, und dann wurde es bewegend, dann sprach Gott zu uns…

Das meine ich.


#146

Ich halte mich an die Regelungen, wie man sie im moderen Ivrit anwendet. Es geht ja darum, dass man die Worte auch versteht. Es hilft nichts, sie so auszusprechen wie vor 3.500 Jahen nur versteht sie heute dann keiner. Die Worte haben sich deswegen dem Sinn nach nicht verändert. Lies einen deutschen Text aus dem 9. Jahrhundert zum Vergleich. Da verstehst du manchmal gar nichts.

Ich habe nun herausgefunden, dass man mit “Imperfekt” die Zukunft meint. Nun ja, ich lernte in der Schule “Mitvergangenheit”. Man sagt dazu auch Präteritum. Diese Zeitform gibt es im Hebr. nicht.

Von Alt-Hebräisch Uni-Sprachkundlern wird nun die Zukunfstform als der hebräische Imperfekt bezeichnet, dem Wortsinn nach gar nicht mal falsch, als es um eine nicht abgeschlossene Handlung geht. Also etwas das noch aussteht oder erst erfolgen wird. Wir sagen dazu simpel “Zukunft”. Ok, wieder was dazugelernt. :smiley:

Sieh auch hier:

Hier eine Leseprobe:
https://www.konkordanterverlag.de/KAT/kat.html

Du kannst dir den Text der Psalmen und von Jesaja herunterladen. Dort steht für JHWH “Jewe”. Ich kenne die ÜS schon lange, musste mich aber auch erst daran gewöhnen.

Mit dir und einigen wenigen anderen immer mit großer Freude. Dennoch bin ich dafür im Thema zu bleiben. Oder einfach ein weiteres eröffnen.


#147

Jetzt wissen wir aber noch nicht, wie die darauf gekommen sind, JHWH als Jewe zu schreiben bzw. auszusprechen.

Die Aussprache des im bible hub vokalisierten Wortes steht noch aus. Einerseits steht dort Jahwe, du aber sagst, daß dort Jewe steht.
Frag doch mal einen von deinen kompetenten Sprachlehrern.

Oder stehen die mit JHWH auf Kriegsfuß ?

Liebe Grüsse Thomas


#148

Mehr oder weniger ja. Fragst ich meine orthodoxe Jüdin, eine Kursteilnehmerin, wird das Thema unterbunden, weil sie ihn nicht aussprechen darf. Fragst du eine säkulare Jüdin, wie meine Lehrerin zuckt sie mit den Achseln. Es ist ist egal. Sie meint, das sei Sache der Theologen.

Fragt man die gebräuchlichen Ausspracheregeln ist alles drin. Ja, Je, Ji, Jo, und weh. Nur Ju kenne ich noch nicht.

Die allgemeinste Übereinkunft ist Jahwe. Dabei bleibe ich nun. Die ZJ-Variante Jehova (mit Anfgangs J als shwa) als eher Jhowa ist kein gültige Form. Mehr Weisheit dazu habe ich nicht. :grinning:


#149

Kennt denn deine säkulare Jüdin die Vokalisierungszeichen aus bible hub nicht ?

Aber vorsicht, es gibt ja diese Ersatzworte. An der ungleichen Vokalisierung des Wortes JHWH hat man vielleicht erkannt, daß es eine andere Vokalisierung sein muß , die sich auf ein anderes Wort bezieht. Abgesehen von dieem Merkzeichen, das ebenso darauf hinweist, daß hier ein anderes Wort gelesen werden muß.

Jahwe ist ja bisher mein Favorit, was die Aussprache angeht. Kann man eigentlich noch zurückverfolgen, wer die Jahwe Aussprache entwickelt hat ? Wer war dieser Sprachwissenschaftler ?

Liebe Grüsse Thomas


#150

Das kennt sie nicht. Sie liest keine Bibel. Ich halte mich an die Aussprache dort auch nicht und finde sie dort auch nicht wichtig. Wenn ich Elohim ausspreche möchte ich einfach nur, dass das verstanden wird und nicht dass einer Ilohim oder Alihom sagt und es dann nicht versteht.

Du siehst auch im arabischen eine andere Vokaliserung eines Namens, z.B. ist Abraham dort Ivrahim. Zu Jesus sagen sie Isa. Man muss das halt allgemein verstehen, das ist das Wesentliche.

Was auf biblehub passt, nachdem nun das Imperf. für mich geklärt ist, sind die grammatikalischen Strukturen. Das hilft enorm mehr, denn darauf kommt es nämlich in erster Linie an. Denken tue ich ohnehin Deutsch, in diesem Leben werde ich wahrscheinlich nicht mehr Hebräisch denken lernen, aber einige Verse zitieren können ist sehr erbauend. Das setzte ich im Gebe ein.


#151

Hallo Thomas!

Zu dieser Zeit, war Jesus Christus nur ein Mensch,
der Sohn, der Menschen Sohn und Gottes Sohn,
der aber ohne göttliche Gestalt und Herrlichkeit war.
Jesus aber wusste, wer er war und woher er kam.

  • Das Wort [der Logos] war Gott.
  • Durch ihn sind alle Dinge gemacht, die Welt ist durch ihn gemacht.
  • Er ist das ewige Leben und das wahre Licht.
  • Er wurde Fleisch.

“Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.”

Ja, richtig, und dieser eine wahre HERR und GOTT (= Elohim, d.h. Götter)
heißt heutzutage, seit über 2000 Jahren, “JESUS” (früher: “JHWH”) und ER ist
der Heilige Vater und der Heilige Sohn [Gott, das Wort] und der Heilige Geist.

Offb 4,8 …
Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige,
der da war und der da ist und der da kommt.

Zu dieser Zeit war Jesus Christus “nur” ein wahrer Mensch, der Sohn,
da er sich ja seiner Gottheit und Herrlichkeit entäußert hatte. (Phil 2,6-7)

Ja, denn vor der Schöpfung war er wahrer Gott, der Schöpfer, der alle Dinge, die Welt, Himmel und Erde, gemacht hat.
(Joh 1,1-3.10.11; Hebr 1,10-12;)

Ja, so ähnlich könnte man das sagen, aber vergiss nicht den Heiligen Geist, der genau so an der Schöpfung beteiligt war und ist.

Ja, solche Götter, die angerufen und angebetet werden, sind falsche Götter.
Aber nicht alle andren Götter sind falsche Götter, denn Gott nannte Menschen, an die sein Wort erging, auch Götter und Söhne des Höchsten, aber sie werden nicht angebetet.

1.Kor 8,5-6
5 Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden - wie es ja viele Götter und viele Herren gibt -,
6 so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

Selbstverständlich ist der Heilige Geist auch wahrer Gott und Herr.

Joh 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

2.Kor 3,17-18
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.

Unser Herr Jesus Christus, also Gott, das Wort, war vor der Schöpfung ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister, und er hatte er weder Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens.
Erst als er auf die Erde kam und zum Sohn wurde, Gottes Sohn und Menschen Sohn, da wurde Gott sein Vater und Maria seine Mutter, und nun hatte er auch ein Geschlechtsregister, und er hatte er einen Anfang der Tage und ein Ende des Lebens am Kreuz auf Golgatha.
Aber nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt sagte Jesus Christus (zu Johannes):

Offb 1,17-18 …
Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige,
und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

Der Erste und der Letzte ist Gott selbst! (Jes 41,4; 44,6; 48,12)
Es heißt zwar, dass Gott nicht sterben kann, aber als er auf Erden war,
da war er ein wahrer Mensch, der sich seiner Gottheit entäußert hatte,
und deshalb konnte er auch sterben, genau so wie wir.
Bedenke: Es starb nur der menschgewordene Gott, Jesus Christus,
und nicht Gott, der Heilige Vater oder Gott, der Heilige Geist.

Wenn Gott hier auf Erden erscheinen würde, so wie er im Himmel ist, dann würden wir alle tot umfallen, und deshalb erscheint er z.B. als “drei Manner” oder “drei Engel” dem Abraham. - Der “Engel JHWH” ist Gott, der auf die Erde kam.
Gott lässt diese Engel nicht an seiner Würde teilhaben, denn diese Engel sind (wie gesagt) Gott (Elohim) selbst, denn sie tragen den Namen “JHWH” (“Engel JHWH” - Engel des HERRN). - Also: Alle drei Personen/Persönlichkeiten Gottes sind dem Abraham erschienen. - Meistens kommt aber nur eine Person Gottes vom Himmel auf die Erde und erscheint irgendwelchen Menschen als Engel des Herrn.

Diese Frage konnten die Menschen erst beantworten, als Jesus Christus auf Erden war, denn vorher war er (wie gesagt) wahrer Gott und noch nicht Gottes Sohn, außer in den Gedanken und Plänen Gottes.

Natürlich aber ist er heutzutage der Sohn, Gottes Sohn und Menschen Sohn,
der im Himmel zur Rechten Gottes auf dem Thron ist.
Aber er ist auch wieder wahrer Gott; und als starker wahrer Gott,
da ist er logischerweise auch der ewige Vater, der auf seinem Thron sitzt.

Jes 9,5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter;
und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

LG! Erich


#152

Lieber Erich!

Es gibt eine sehr große Ähnlichkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist, aber Ähnlichkeit bedeutet nicht Kongruenz.
Der Herr lehrt selbst, daß es eine große Ähnlichkeit gibt, aber daß die Kongrunenz nicht ist.
Wenn Du das nicht unterscheidest, wird das nichts.

Liebe Grüße,
Tobias


#153

Hallo Tobias!

Es gibt nur EINEN Gott (Elohim), der aus drei Personen/Persönlichkeiten besteht!

Alle DREI sind derselbe eine Gott (Elohim)!

1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, …

Wir Menschen haben eine Familie, z.B.: Vater, Mutter und Sohn.
Jeder unterscheidet sich vom andern, aber trotzdem sind sie eins.
Bei Gott ist es nicht viel anders, nur ist die Gemeinschaft noch viel enger.

LG! Erich


#154

Hallo Erich!

JaIn !!! Formalbuchstäblich ist das richtig, was Du schreibst, aber eben wiederum auch nicht.

Gott vergleicht in der Schrift die Ehe mit sich und seinem Weib.
Das finden wir in allerlei Vergleichen wieder. Aber die irdische Familie ist diesem Prinzip ähnlich, jedoch nicht identisch.

Wir Menschen können es nicht !!!
Gott kann es.
Das ist der Unterschied.

Aus dem Pluralis “Elohim” darf man als Nichtkenner der hebräischen Sprache niemals eine feste Größe machen, Gott sei “Götter”.
Natürlich wissen wir, daß der Heilige Geist Gott ist, daß der Sohn Gott ist und daß der Vater Gott ist, aber was bitte heißt “Gott” ??

Der Begritt “Gott” ist ziemlich unscharf und läßt Spielraum zu Mißverständnissen.
Wir wissen daß der Name Gottes “JHWH” ist, wir wissen daß der Name Gottes “Jesus” ist. Alles korrekt.

Und als bescheidene Menschen bleiben wir dabei, daß wir das bestaunen, aber der gesunde Verstand mißtraut allen denen, die von sich behaupten, eine ganz klare Diagnose dieser Geheimnisse zu haben.

Ist es nicht so?


#155

Die Person Gottes, die "Wort " heißt, kommt herab und wird Fleisch bzw. Mensch und betrachtet nun Gott als Vater. Im Himmel ist das nicht so, sagst du.

Aber was macht die Persönlichkeit eines Menschen aus ? Ist es nicht der Geist, der uns gegeben ist und zu einer lebendigen Seele macht ?
Also kann sich die Person des Menschen nicht von der unterscheiden, die im Himmel "Wort " genannt wird.
Die Person des Menschen ist identisch mit der Person , die vom Himmel herabkam.
Und wenn diese Person Gott als Vater ansieht, dann ist er der Vater , egal ob nun ein irdisches oder göttliches Erscheinungsbild vorhanden ist.

Und dieser Vater ist auch der wahre Gott, weil aus ihm alles hervorgegangen ist. Der Sohn Gottes dagegegen bekommt von seinem Vater Macht , Ehre , Herrlichkeit und genießt die Autorität, als JHWH den Menschen zu erscheinen. Der Name Gottes war in ihm.

Im NT erscheint er dann als Mensch Jesus Christus und der Vater war mit ihm. Er tat seine Werke und sprach Worte Gottes zu dem Volk Israel.

Vater und Sohn waren schon im AT eine Einheit. Beide durften mit dem Namen Gottes JHWH erscheinen.
Dieser Name scheint Gott nicht mehr wichtig zu sein. Obwohl er alle Mühe hat , den Menschen zu zeigen, daß er da ist und daß das Werk seines Sohnes wichtig für ihr Seelenheil ist

Liebe Grüsse Thomas


#156

Hallo Tobias!

Das natürlich auch.

Jes 62,5 Denn wie ein junger Mann eine Jungfrau freit, so wird dich dein Erbauer freien, und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen.

Unser Herr und Gott, Jesus Christus, ist der Bräutigam. (z.B. Mt 9,15; Joh 3,29; Offb 21,9;)

Mir ging es aber hauptsächlich um das “UNS”. -
“Lasset UNS Menschen machen, ein Bild, das UNS gleich sei, …”

Zu diesem Zeitpunkt sprach Gott zu sich selbst: "UNS",
und es war noch kein Mensch da, der die gläubige Braut und Frau Gottes sein konnte.

Also muss Gott (in meinen Augen) aus mehren Personen bestehen.
In den Heiligen Schriften erkenne ich, dass es drei Personen sind.

Ich denke, damit man sie besser auseinander halten kann,
nennt man die eine Person Gott, die andere Geist und die andere Wort,
obwohl (natürlich in meinen Augen) alle DREI GOTT und HERR sind.

Und damit man sie noch besser unterscheiden kann,
nennt man z.B. den Vater, Gott, und Jesus Christus, den HERRN (JHWH),
(zumindest hier in der Luther 1912, zu besseren Verständnis),
obwohl beide der HERR (JHWH) und Gott sind, wie auch der Heilige Geist.

1.Kor 8,6
6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm;
und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.
(Maleachi 2.10; Johannes 1.3; 1. Korinther 12.5-6; Epheser 4.5-6; Kolosser 1.16)

Und wenn jemand fragen sollte, wo hier etwas vom Heiligen Geist steht?,
dann sollte er bedenken, dass diese Worte von Gott, dem Heiligen Geist, inspiriert worden sind.
Andrerseits ist der Heilige Geist ja Gott, und somit ist er auch der Vater, denn Gott ist der Vater, und das gilt auch für Jesus Christus, denn als Gott ist er logischerweise auch der ewige Vater.

Jes 9,5
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;

Hebr 12,9 Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem Vater der Geister, damit wir leben?

Jesus Christus hat die bösen Geister (Dämonen / gefallenen Engel) ausgetrieben durch den Geist Gottes, also durch Gott, den Heiligen Geist, dem Vater der Geister, ja, er steht über allen Geistern, auch über den Engeln Gottes, die ja auch Geister sind.

Mk 3,22.29-30
22 Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen:
Er hat den Beelzebul, und: Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus.

29 wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig. 30 Denn sie hatten gesagt: Er hat einen unreinen Geist.

Elohim (hebräisch אֱלֹהִים ělohīm, wörtlich Götter)
Es gibt nur (auch wenn es grammatisch falsch ist) “einen Götter” (einen Elohim).
So bleibt es gleichzeitig in der Einzahl, weil es nur “einen Götter” gibt,
und doch in der Mehrzahl, weil es drei Personen sind.

Ja, wahre Christen wissen das, aber es gibt viele Menschen, die das nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen.

Das Gute, das Licht, das Leben, die Liebe, die Wahrheit, die Güte, die Barmherzigkeit,
die Sanftmut, die Demut, die Gerechtigkeit, die Wahrhaftigkeit, die Treue, die Reinheit,
die Stärke, die Milde, die Lauterkeit, die Weisheit, die Geduld, die Langmut, die Freigiebigkeit,
die Keuschheit, die Besonnenheit, die Freundlichkeit, die Friedlichkeit, die Frömmigkeit,
die Tugend, die Gnade, usw. ist und heißt (in meinen Augen) Gott,
und heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt,
der Unsichtbare, der Unveränderliche, der Unvergängliche, der Allweise, der Allwissende,
der Allgegenwärtige, der Allerhöchste, der Eine, der Große, der Erhabene, der Gute, der Ewige und Lebendige

Ja, wir glauben und wissen das, aber (wie gesagt) viele leider nicht.

Alles klar! - Danke! - Und deshalb:

1Thess 5,21 Prüft aber alles und das Gute behaltet.

LG! Erich


#157

Ja, Gott wurde sein Vater und er wurde Sohn!

Das habe ich nicht gesagt.
Vor der Schöpfung und bevor er vom Himmel kam und Mensch wurde war es nicht so.
Nun aber ist Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott.
Also, nach Christi Himmelfahrt ist Jesus Christus der Sohn, Menschen Sohn und Gottes Sohn, auch im Himmel, der zur Rechten Gottes sitzt, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.
Aber er ist auch wieder Gott, der auf dem Thron Gottes für immer und ewig sitzt.

Erstmal bis hier her (die Zeit).

LG! Erich


#158

Hallo Erich!

Du ziehst die Schlußfolgerung:

m.E. zu schnell.
Ich habe als Kind früher einfach gelernt, daß Gott also zum himmlischen Hofstaat gesprochen hat, zu den “dienstbaren Geistern”, und hatte nie ein Problem damit. Es kann natürlich auch sein wie Du es meinst, aber es muß nicht. Daher würde ich mich auf diese Formulierung nicht so sehr stützen.

Es gibt auch Aussagen, daß Gott “Befehl” gibt, und es wird. Ob das nun bei der Schöpfung ist oder auch im Kleinen, Gott ist der Befehlshaber.

Es ist ziemlich menschlich jetzt auseinanderhalten zu wollen, was Gott nun höchstpersönlich getan hat und was er beauftragt hatte zu tun.

Das kann man an einem Negativbeispiel sehr deutlich erkennen.
Hiob wurde von Gott geplagt, das hat Hiob erkannt und Gott hat keine Silbe dagegen gesagt.

Unter der “Lupe” erkennen wir, daß der Satan mit der Durchführung beauftrag worden war. Aber dennoch gilt Gott als der “der es war”.

Die Lösung ist: Gott allein ist verantwortlich für das, was er Hiob zugemutet hatte.
Wer nun das ausführende Werkzeug war, ist im Grunde egal. Entscheidend ist, daß Gott jedes noch so kleine Detail im Griff hat und ihm soetwas niemals “aus der Hand gleitet”.

Irgendwo in Thess. steht, daß der Herr Jesus der Schöpfer ist, und daß er, der Sohn am Ende alles dem Vater zu Füßen legen wird.
Wenn man diese Worte auf sich wirken läßt, hat man eigentlich (ich zumindest) keine Probleme damit.

Liebe Grüße,
Tobias


#159

Hallo Tobias!

  • Ich habe aus der Heiligen Schrift gelernt,
    dass am Anfang Gott und der Geist und das Wort
    die Welt, also die Himmel und die Erde, mit allem
    was darauf und darinnen ist, geschaffen hat.
  • Diese DREI sind alle Gott (Elohim) und Herr (Adonai).
  • Es gibt nur einen Elohim (Götter) und Adonai (Herren).
  • Und Gott, also einer von den DREIEN, sprach:
    “Lasset UNS Menschen machen, ein Bild, das UNS gleich sei, …”
  • Der eine Gott (Elohim) heißt im AT “JHWH” und im NT “JESUS”.
  • Der “ICH WERDE SEIN” oder “ICH BIN” = “JHWH” = “JESUS”.

Ja, sein Wille geschah und geschieht immer und ewig.

  • Wer hat denn wohl die Engel im Himmel erschaffen,
    wenn nicht Gott und sein Geist und sein Wort!?
  • Und diese DREI haben auch die Menschen erschaffen.
  • Engel sind Geschöpfe und Menschen sind Geschöpfe,
    wie alle anderen Kreaturen im Himmel und auf Erden.
  • Steht das nicht in der Bibel geschrieben?

Warum also sollte Gott zu den Engeln, seinen Geschöpfen, gesagt haben:
“Lasset UNS Menschen machen, ein Bild, das UNS gleich sei, …”?
Hast Du irgendwo gelesen, dass die Engel an der Schöpfung beteiligt waren
und auch dass die Engel Gott gleich, also Ebenbilder Gottes sind, und
dass sie z.B. die Pflanzen und die Tiere und die Menschen gemacht haben? - Ich nicht!

Ja, Gottes Engel sind dienstbaren Geister,
die Gott und den Menschen dienen,
aber nicht um Menschen zu erschaffen.

Hebr 1,14
Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister,
ausgesandt zum Dienst um derer willen,
die ererben sollen die Seligkeit?

Richtig, aber auch hier geht es nicht um die Schöpfung,
sondern dass eine Kreatur Gottes (der Satan)
einer anderen Kreatur Gottes (Hiob) Böses tun darf.

Gott der HERR machte die Menschen.
Das steht hier eindeutig geschrieben:

1.Mose 2,7.22
7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.

Richtig, aber man sollte schon unterscheiden
zwischen dem wahren Menschen, Jesus Christus, dem Sohn - Menschen Sohn und Gottes Sohn -, dem Gott seine Feinde und alles unter seine Füße legen wird, und der dann danach selbst untertan sein wird dem, der ihm alles unterworfen hat (damit dann Gott alles in allem und in allen sei),
und dem wahren Gott, Jesus Christus, dem Allmächtigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, von dem es auch heißt, dass sein Thron von Ewigkeit zu Ewigkeit währt.

Ja, ich auch nicht! :slightly_smiling_face:

LG! Erich


#160

“Ich werde sein” ist falsch!!!

So heißt es:
Ehe Abraham, bin ich!
Wenn das Ende kommt, bin ich!