Das Blut des Bundes


#21

Als Christ nehm ich das e’ bissel ernster!


#22

Ich mußte jetzt erst mal recherchieren, wie du darauf kommst ! In 2 Mo 19,1 habe ich die Antwort gefunden. Im 3 Monat ist Mose auf den Berg gestiegen. Und dann kam der Bund des Blutes für das Volk Israel , dem sie sich verpflichtet haben.
Das fällt in die Zeit des Wochenfestes.

Gut, seit wann ist es möglich den neuen Bund des Blutes anzunehmen, den unser Herr Jesus Christus gestiftet hat ?
Ich würde sagen , erst mit dem Augiessen des Heiligen Geistes konnte der Bund angenommen werden, nicht früher.

Das Volk Israel hat den Bund zur Zeit des Wochenfestes geschlossen und die ersten Christen ebenso. Das paßt doch zusammen. Die ersten Christen wurden dann als Erstlinge bezeichnet. 1 Kor 16,15, 2 Thess 2,13
Sie sind die Frucht des Heiligen Geistes, die erst zur Zeit des Pfingstfestes entstehen konnte.

Joh 12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Um den neuen Bund mit dem Herrn Jesus Christus eingehen zu können, müßen wir sein Blut trinken, sagt der Herr Jesus Christus, sonst haben wir kein Leben in uns.
Das Blut symbolisiert also das ewige Leben, welches wir durch das Opfer Jesu Christi empfangen haben. Im AT liest sich das so:

3 Mo 17, 11 Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut wirkt Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.

Das Fleisch Jesu ist ebenso geistige Nahrung und symblisiert auch das ewige Leben. Jesus vergleicht es mit dem Manna in der Wüste, das vom Himmel herunterkam, um das Volk Israel in der Wüste zu speisen.
Deswegen sind sie trotzden gestorben, aber durch Aufnahme der Botschaft des Kreuzes , nehmen wir ewiges Leben in uns auf.

An beides denken wir zur Zeit des Abendmahles, der Wein symbolisiert das Blut und das Brot symbolisiert den Leib. Wir trinken einen Schluck Wein und essen ein Sück Brot und gedenken des Blutes, daß der Herr Jesus Christus für uns vergossen hat und des Leibes den er für uns geopfert hat.
Und , um uns in einen Bund hineinzuholen, der uns Sünden vergibt und ewiges Leben schenkt.

Liebe Grüsse Thomas


#23

Ich sage an dem Abend nach dem Passahmahl. Es steht doch, dass seine Jünger an dem Abend mit Jesus das Brot brachen und vom Wein tranken und Jesus dazusagte: „Dieser Kelch ist der neue Bund …“

Das IST damit die Bundesschluss. Jesus musste dann noch seine eigene Bundesverpflichtung am Kreuz erfüllen.

Und weil @luett-matten so auf ein Datum wertlegt, frage ich ihn:

  • An welchem Tag erfolgte der Bund der Beschneidung?
  • An welchem Tag sollte Abraham Isaak opfern?

Die eigentliche Frage ist: Welche Rolle soll das Datum spielen? Steht es höher als die eigentliche Bundessache?


#24

Hi Thomas,
das würde ich auch sagen, zu Pfingsten.

Um noch mal auf das Blut zurück zu kommen. Wir haben ja das Blut des Lammes, welches zu Pessach / Ostern an die Pfosten der Türen in Ägypten gestrichen wurde und dann das Blut des Bundes, welches zu Pfingsten auf das Volk gesprengt wurde.

Die Frage, die mich umtreibt ist einfach diese, wie sich dieses Blut des “neuen” Bundes versteht. Ist das Blut am Kreuz zu Ostern automatisch das Blut des Bundes zu Pfingsten oder erklärt es sich noch anders? Das ist meine Frage. Wie leitet man dies her?

Gottes Segen! :slight_smile:


#25

Hallo Helmuth,
mir gehts eigentlich eher um die Herleitung und weniger um das Datum. Mose sprengte das “Blut des Bundes” auf das Volk und darauf bezieht sich Christus beim letzten Abendmahl.

Gottes Segen! :slight_smile:


#26

Und ich dachte ein Nachfolger Mose zur Zeit Mose und Jesu zur Zeit Jesu weiß welche Bedeutung das Blut hat. Die Bezüge, die du herstellen willst haben keine ersichtliche Relevanz, ansonsten hätte sie Gott doch gezeigt, oder?

Was bezwecken sie? Übt sich Lütt als Theologe? Gott spielt doch mit uns nicht Bibelràtselraten. Oder vielleicht nur mit Lütt, wer weiß. :grinning:

Vielleicht wieder ein neues Video für mich, Humor muss auch sein.


#27

Deine Erkenntnisfähigkeit ist ja nun nicht automatisch die der anderen. Die Bibel ist auf Wachstum angelegt. Es braucht Zeit und Geduld. :slight_smile:


#28

Gern. Vielleicht ein Klassiker.

Bitte gehen Sie weiter. Gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts zu sehen! :sunglasses:


#29

Ja, das Video ist gut. :raising_hand_man:t4::+1:
Und es soll auch solche geben wie 3, Mose 26,36 beschreibt. :older_man:t4:

Verstehe. Gott hat davon jede Menge, ich mit dir nur nach Maßgabe meiner Fähigkeit. Aber etwas ist davon schon vorhanden. :grinning:

Trotzdem ist Pfingsten kein Ereignis, das jetzt unmittelbar mit Blut zu tun hat. Das Fest der Wochen ist/war ein Fest der Erstlinge. Solche wurden durch den HG der Gemeinde hinzugefügt als Erstlinge des neuen Bundes.

Solche Bezüge lassen sich eventuell herstellen, wozu sie aber nütze wären müsste mit einem klaren Wort Gottes belegt werden. Ansonsten ist es wie mit Kreuzworträtseln, man tut das, verplempert damit aber auch viel Zeit.

Wenn etwas von Bedeutung ist, dann hat Gott es auch gesagt uns es steht geschrieben. Ansonsten driftest du schnell ab ins Fahrwasser der Theologie. Dort schwimmen sehr viele, ob es Nutzen hat möchte ich lieber nicht beurteilen. :grinning:


#30

Ja eben, darum geht es ja. Nur muss man es dann auch sehen!

Lukas 24
25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! 26 Mußte nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? 27 Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht.

Wenn man etwas verstehen will ist es ratsam “Am Anfang” anzufangen. Wenn Jesus die Schrift auslegte, fing er bei Mose an. Lass es uns ihm gleich tun.

Gottes Segen! :slight_smile:


#31

Das AT spricht oft von Blutopfer.

All diese Opfer waren ein Schatten, auch ein Voropfer. Der “Schuldschein” wurde zur Seite gelegt . Die Schulden bekamen einen Zahlungsaufschub. Hierfür gab es immer wieder Fristen, deshalb auch die ständigen jährlichen Wiederholungen.

Alle Feste, an dem Tiere geopfert wurden, waren nur ein Schatten, ein Hinweis auf das wahre Opfer…
Deswegen schreibe ich immer wieder, dass Jesus alles erfüllt hat.

Der Schuldschein wurde letztendlich komplett am Kreuz zerrissen. Das Blut unseres Herrn Jesus hat unsere Schuld bezahlt.

Wir schließen mit unserer Wiedergeburt einen Bund mit Gott.

LG


#32

Hi Elli,
ja, Jesus hat alles erfüllt. Nun geht es um die Herleitung und das Verstehen. Im AT gab es das Blut des Bundes zu Pfingsten und ich sehe die Kreuzigung / das Lamm zu Ostern. Hier setzt meine Frage an. Wie hängt das zusammen?

2 Mose 24, 8
Da nahm Mose das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte!

Einfach sachlich. Es waren ja zwei verschiedene Dinge. Das Passahlamm und das Blut des Bundes am Sinai.

Hebräer 12
18Denn ihr seid nicht zu dem Berg gekommen, den man anrühren konnte, und zu dem glühenden Feuer, noch zu dem Dunkel, der Finsternis und dem Gewittersturm, 19noch zu dem Klang der Posaune und dem Donnerschall der Worte, bei dem die Zuhörer baten, daß das Wort nicht weiter zu ihnen geredet werde 20— denn sie ertrugen nicht, was befohlen war: »Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt oder mit einem Pfeil erschossen werden!«m 21Und so schrecklich war die Erscheinung, daß Mose sprach: »Ich bin erschrocken und zittere!« —,
22 sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, 23zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, 24und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.

Obwohl Pfingsten im NT natürlich nicht am Sinai war, wo damals das ganze Volk durch die persönliche Offenbarung Gottes so erschüttert war, so dass es darum bat, dass Gott nicht mehr zu ihnen, sondern nur zu Mose reden sollte.

2 Mose 20
18Und das ganze Volk sah die Stimmen und die Fackeln und den Schall der Schopharhörner und den rauchenden Berg. Als nun das Volk dies wahrnahm, zitterte es und stand von ferne, 19und es sprach zu Mose: Rede du mit uns, und wir wollen hören; aber Gott soll nicht mit uns reden, sonst müssen wir sterben! 20Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt! 21Und das Volk stand von ferne; Mose aber nahte sich zu dem Dunkel, in dem Gott war.

Sondern man war nun am Berg Zion, der Stadt des lebendigen Gottes war; dem Schemel zu Füßen Gottes. Trotzdem geht es um den Bund und das Blut der Besprengung, wie am Sinai.

Jesaja 60, 13
Die Herrlichkeit des Libanon wird zu dir kommen, Wacholderbäume, Platanen und Zypressen miteinander, um den Ort meines Heiligtums zu schmücken; denn den Schemel für meine Füße will ich herrlich machen.

Gottes Segen! :slight_smile:


#33

Ja, zwei Ereignisse.
Das Blut am Türpfosten überdeckte die Schuld der Bewohner im Haus ( nicht nur der Erstgeburt). Das Blut war ein Symbol für den stellvertretenden Tod. Der Todesengel konnte vorbeigehen, weil er dort den Tod bereits sah.

Während der Wanderung bis zum Sinai erlebte das Volk den persönlichen helfenden und schützenden Gott. Er führte sie sicher dort hin. Aus Dankbarkeit heraus, wollten sie alle Gebote Gottes erhalten.

Daraufhin verkündigte Gott seinem erlösten Volk ( Passah), in einem großen Ereignis, mit Donner, Wolken und Feuer die Gebote Gottes. Sie fürchteten sich, wegen diesen Dingen wie Gott zu ihnen sprach. Das war auch gewollt, sie sollten den Ernst der Lage erkennen. Unser Gott ist kein Wunschautomat.

Daraufhin kam der Bundesschluß
Das besprengen mit Blut, bedeutet eine Reinigung von Unreinem und die damit einhergehende Absonderung, eine Weihe des Volkes Bei der Einweihe der Stiftshütte wurde ebenso Blut versprengt. Auch hier, Eine Weihe durch Reinigung

Das Blut, ist ein Symbol für Jesus und seinen stellvertretenden Tod Ohne Blutvergießen keine Weihe und Reinigung des Menschen von Schuld und Sünde.

Die Verbindung mit" Pfingsten der Apostel", sehe ich in dem Heiligen Geist, der den Menschen reinigt und heiligt. Diesmal natürlich von innen. Der Tempel Gottes wohnt in uns. Diesen sollen wir nicht erneut verunreinigen.

Passah symbolisierte eine einmalige Befreiung des Menschen aus der Sklaverei der Sünde. Die Menschen werden durch den stellvertretenden Tod befreit. - Der Sünde Sold ist der Tod. Hier geht es um Leben oder Tod
Das Lamm schenkt uns das ewige Leben!

Sinai, symbolisiert die Segnung und die Weihe des Volkes. Sie bekannten, dass sie mit ihrem Gott, im Gehorsam, gehen wollten. Im Gegenzug dazu, versprach Gott, dass er sie sicher ins gelobte Land führen würde.

Für uns kommt, bei unserer Wiedergeburt, alles zusammen. Passah ist ein Symbol unsere Rechtfertigung, d. h. das Zudecken unserer Schuld - Das Blut am Holz überdeckt die Schuld. Blut floss stellvertretend, der Mensch muss nicht sterben.

Sinai ist ein Symbol für das was am Pfingsten geschah. Eine Weihe des Menschen, der Buße tut, um Vergebung bittet und verspricht, Gottes Gebote zu folgen.
Wir werden nicht buchstäblichem mit Blut gereinigt, sondern mit dem Geist Gottes, der als Mensch, stellvertretend sein Leben für uns gab.

Im Geiste kommen wir nicht zum Berg Sinai, sonder zum Berg Zion, die heilige Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem…Mit unserer Bekehrung sind wir bereits, im Geiste, im himmlischen Jerusalem. Bleiben wir auf diesem Weg, gehen wir den Weg der Heiligung zusammen mit Gott, werden wir vollkommen, mit einem Auferstehungsleib, in das himmlische Jerusalem einziehen. Dieses Jerusalem, erkannten die Gläubigen auch im AT. Hebräer 11.

LG


#34

Guten Morgen Elli!
Dabei gilt zu beachten, dass der Bund ja nicht aufgrund des Blutes, sondern der Worte geschlossen wurde. Wie bei einer Hochzeit gibt es ein “ich will”.

2 Mose 24
Und er sprach zu Mose: Steige herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und 70 von den Ältesten Israels, und betet an von ferne! 2Aber Mose allein soll sich zu dem HERRN nahen; jene sollen sich nicht nahen, und das Volk soll nicht mit ihnen heraufkommen!
3Und Mose kam und verkündigte dem Volk alle Worte des HERRN und alle Verordnungen. Da antwortete das Volk einstimmig und sprach: Alle Worte, die der HERR geredet hat, wollen wir tun!
4Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme Israels. 5Und Mose sandte junge israelitische Männer, damit sie Brandopfer darbrachten und Jungstiere opferten als Friedensopfer für den HERRN. 6Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goß es in Schalen; aber die andere Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar. 7Darauf nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Und sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, das wollen wir tun und darauf hören!
8Da nahm Mose das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der HERR mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte!

Pfingsten in Jerusalem ist der große Unterschied, würde ich auch sagen. Man ist nicht mehr am Sinai, sondern am Berg Gottes.

Gottes Segen! :slight_smile:


#35

Den Jüngern wurde vielleicht schon früh deutlich gemacht, daß sie einen Bund mit Gott haben werden.
Aber haben sie denn überhaupt schon verstanden, worum es bei diesem Bund geht ?

Sicherlich hat ihnen der Herr Jesus Christus erklärt, was nun mit ihm geschehen würde. Das er leiden würde und sterben und am dritten Tage wieder auferstehen.
Aber dann haben sie doch recht ängstlich, enttäuscht und ungläubig in diesem verschlossenen Raum gesessen. Und erst dann kam der Glaube zurück:
Joh 20 , 27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Das Abendmahl und die Zusagen Gottes an die Jünger waren Vorschusslorbeeren, aber der Bundesschluß konnte doch eigentlich erst mit der Pfingstpredigt des Petrus beginnen.

Seit diesem Zeitpunkt konnte das Volk Israel den Bund mit Gott eingehen und das Blut Jesu konnte seine Wirkung zeigen.

Ich finde es schon beachtlich, wenn Ereignisse aus dem AT , z. Bsp. den Bundesschluß am Sinai auf die Ereignisse im NT hinweisen.
Damals wurde Israel gerettet. Heutzutage wird ein geistliches Volk Israel gerettet. Da lassen sich viele Dinge übertragen und das zeugt doch von großer gedanklicher Tiefe, die unser Gott in die Vorbereitung des Heilsplanes gelegt hat.

Ich habe schon wieder ein wenig gestaunt.

Liebe Grüsse Thomas

Interessant auch folgende Seite:
https://www.bibel-offenbarung.org/bibelischer-glaube/das-fest-der-wochen-shavuot-pfingsten.html


#36

Mussten sie schon alles erfassen? Sie erkannten ihren Zustand in Sünde und Jesus als Messias, das reicht fürs erste. Für mich reichte es auch. Weitere Erkenntnisse erlangte auch ich erst später.

Heute muss ich aufpassen, dass sie nicht in Theologie entarten, sonst renne ich wie viele andere nur Hirngespinsten nach, in denen man sich dann verrennt.

Später, als die Jünger die Schriften durchgingen, erkannte sie auch, dass alles schon von langer Hand von Gott aus geplant war, darum heißt es im Hebräerbrief:

Der Brief lag zum Zeitpunkt des Bundesschlusses mit Jesus noch gar nicht vor. Wenn jemand Parallelen zwischen dem AT und NT sucht, dann hat Gott diesen Schreiber dafür ganz besonders inspiriert.

Er zieht keine Schlüsse zwischen Sinai und Pfingsten, wohl aber, dass der erste Bund nicht halten konnte, weil er noch nicht die Vollendung erfahren konnte, wie sie erst in Christus werden konnte. Jeremia weissagte dies, aber geoffenbart wurde es dem Schreiber dieses Briefes.

Man kann nur eins: Gottes Wort lesen, lesen, und nochmals lesen, tagtäglich und im Gehorsam der Gebote wandeln. So wird das Leben zum Essen und Trinken, was Jesus mit mein Fleisch essen und mein Blut trinken ausdrückt und so wird das Gesetz ins Herz geschrieben. Theologie alleine bringt gar nichts.


#37

Ja, zuallererst sagte das Volk: Wir wollen alles tun, was JHWH uns sagt.

Gott gab ihnen wortwörtlich die 10 Gebote und das Buch Mose. Danach die Besprengung mit dem Blut des Bundes. Erst mit dieser Weihe, wurde dem Volk erlaubt, in die Nähe Gottes treten zu können. Das Blut ist auch ein Eigentumsiegel, oder eine Art Unterschrift. Wie bei einem Vertrag.

Erst mit Hilfe des Heiligen Geistes können wir in die Nähe Gottes treten. Mit unserer Wiedergeburt schließen wir auch einen Bund mit unserem Gott. Ich kann mich erinnern. Theologisch habe ich das damals nicht verstanden. Jetzt erkenne ich mein damaliges Versprechen ganz klar.

LG


#38

Die Jünger bekamen den Heiligen Geist, am Abend des Auferstehungstages, nicht erst am Pfingsten.

Johannes 20…

19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. 21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! 23 Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

Pfingsten war die Geburtsstunde der Gemeinde. Der Geist wurde auch außerhalb der Jüngerschaft ausgegossen.

LG


#39

“Nehmt hin” hat nicht zwangsläufig die gleiche Bedeutung wie das gewaltige Erfülltsein. Die Diskrepanz dieser Stelle zum Reste der Aussagen bedeutet einfach, daß man hier mal bisschen tiefer ergründen muß, wie das gemeint sei. Die Vermittlung des Heiligen Geistes erfolgt “überlicherweise” nicht durch “anblasen”.
An den ersten Aposteln kann man nicht so gut erkennen, wie es “gewöhnlich” abläuft, denn die waren etwas Besonderes, die Situation war besonders, und die durchlebten den Übergang vom Alten Bund hin zum Neuen Bund, das ist einmalig in der Geschichte, wir kennen sowas nur noch aus den Schriften.
Zu den Aposteln von damals hat der Herr auch gesagt: “er wird bei euch bleiben und in euch sein”, und meinte damit den Geist.


#40

Das ist ein guter Hinweis der eines zeigt. Ich erhielt keinen Neuen Bund sondern ich erhielt überhaupt erst einen Bund mit Gott. Für mich ist es also der erste. Da war nichts, das blieb, sondern erstmalig Wohnun nahm in mir.

Anders die Jünger, diese wohnten schon vor ihrem Bund mit Jesus zusammen und waren auch Träger des ersten Bundes. Was etliche Christen aus den Heiden nicht begreifen ist, dass der alte damit nicht passe ist. Er ist bloß für sie als Heiden nicht rechtswirksam.

Selbst Jesus ist Träger des ersten Bundes. Er wurde beschnitten als ein Kind, und er ließ sich sogar auf die Taufe des Johannes ein. Wozu? Von welcher Sünde musste er gereinigt werden? Theologie, Theologie. :grinning:

Der neue Bund gilt international und damit in gleicherweise den Juden. Viele Geschehnisse im AT dienten oft als Schatten, was bloß damit nicht verwechselt werden darf, dass Abraham oder Mose ein Schattendasein führten.

Die Verwirrung im Leib infolge zuviel Theologie ist enorm. Die Prinzipien Gottes insgesamt sind aber einfach. Aus Glauben werden alle errettet, damals wie heute. Theologie wirft einen anderen Schatten auf das Wort, einen Schatten der Dunkelheit.