Das Endziel des Glaubens


#1

Guten Abend
Für Christen ist die Bibel wichtig, doch manchmal habe ich den Eindruck, das für manche Leute die Bibelkenntnis das Endziel des Glaubens ist.
wie seht Ihr das. Was ist eigentlich das Endziel des Glaubens solange wir als Mensch leben?

viele Grüsse Siggi80


#2

Um das dem Menschen gesetzte Ziel, Unsterblichkeit zu erlangen, muss der Menschen zunächst dem in der Schrift gegebenen göttlichen Versprechen glauben. Das schließt selbstverständlich die Überzeugung mit ein, dass dieser Gott auch existiert.

Natürlich ist für die Willigen unter den Menschen auch die Erkenntnis wichtig, was sie selbst tun müssen, um das Ziel zu erlangen. Sie müssen begreifen, was Gott vom Menschen erwartet, aber auch einsehen, dass alle Menschen gegen die göttlich Regeln verstoßen. Dies Verstöße sind nach der Schrift Sünde.

1.Johannes 3,4-8 (Schlachter):

Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
5 Und ihr wisst, dass Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde.
6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
7 Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist.
8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

Die Menschen bezeichnete Jesus als Götter:

Johannes 10,34-36 (Luther):

Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (Psalm 82,6): »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«?
35 Wenn jene »Götter« genannt werden, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden –,
36 wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weil ich sage: Ich bin Gottes Sohn?

Zunächst sind Menschen sterbliche Götter, weil sie alle gegen das göttliche Gesetz verstoßen haben. Unsterblich Götter können Menschen erst durch das Opfer Jesu werden.


#3

Hey

Das Endziel des Glaubens, ist die Rettung der Seele

Tschüss


#4

Die Rettung Seele ist sicherlich ein Endziel. Aber wo hast du die Erkenntnis her ? Natürlich aus der Bibel.

Hebr 10,38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« (Habakuk 2,3-4). 39 Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.

Deswegen ist die Bibel wichtig. Und wenn Christen eine Weile darin nicht lesen, werden sie unruhig gemacht. So geht es mir jedenfalls.
Wie sollen wir auch den Menschen erklären , wie Gott ist und was er will, wenn wir die Quelle seiner Offenbarung nicht kennen ?

Das Bibellesen ist aber nicht das Endziel des Glaubens, wir sollen natürlich auch umsetzen, was da geschrieben steht.
Das Glaubensleben fängt in der Regel damit an, daß wir uns mit unserer Sündhaftigkeit auseinandersetzen. Die ist oft veborgen und wir haben uns lange Zeit bemüht , die Sünde in unserem Leben zu verbergen oder schön zu reden.
Das macht ja Satan, den die Menschen zwar nicht merken, aber er ist trotzdem da. Er will uns einreden, daß wir Gott und seine Werke gar nicht nötig haben.
Es ist dann erfreulich, wenn Gott uns dann doch mal die Augen öffnet und , wie wir lesen können , bereit ist, uns unsere Sünden abzunehmen.
Weniger erfreulich ist für uns, wenn er dafür einen Menschen hart bestraft, weil seine Gerechtigkeit es fordert.
Aber, wenn wir nach ehrlicher Selbsterkenntnis dieses Werk zur Kenntnis genommen und angenommen haben, dann fängt meistens auch das Bibellesen an.

Es ist ja auch ein sehr interessantes Buch, an dem ich immer noch Gefallen habe, obwohl mir in meinem Glaubensleben so manches nicht mehr gut gefällt.

Ein Endziel hat so manche andere Ziele , die wir vielleicht brauchen, um das Endziel zu erreichen.
Was könnten solche Zwischenziele sein, die wir haben, bzw. die Gott mit uns hat ? Und welche Ziele sollten wir nicht haben ?

Gott will ja sein Evangelium in aller Welt verkünden und er will . daß wir mit unserer von Gott geschenkten Begabung in dieser Welt unseren Dienst tun.

Plötzlich kann aber auch im Leben eines Christen viel Leid sein und das Ziel des Glaubens ist es, in einer von Satan geführten , recht unbarmherzigen Welt nicht unterzugehen. Rö 5,1-4
Gläubige Menschen mußten fliehen, den Tod lieber Mitmenschen ertragen. Manchmal sind sie ja auch aufgrund ihres Glaubens in den Tod gegangen.
Die Hinterbliebenen haben es nicht leicht, damit fertig zu werden und den Glauben zu halten, Treue zu wahren.

Das Endziel des Glaubens wird im Petrusbrief schön formuliert:

1 Petr 1, 3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch, 5 die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit. 6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 auf dass euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. 8 Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, 9 wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.

Aber leicht zu haben , ist es sicher nicht. Irgendwann kommt für alle eine schwere Zeit, wo Gott den Glauben prüft, um zu erkennnen, ob er sie in der Ewigkeit bei sich haben will.

Liebe Grüsse Thomas


#5

Guten Abend…Deine Antwort ist ok.
Genau das habe ich gemeint, das die Bibelkenntnis und das Christliche leben zwei Schuhe eines Paares sind. Hat man nur die Bibel gelernt, kann es sein, das man trotzdem im christlichen Leben versagt.
Zuerst, habe ich wegen des Glaubens meinen Job verloren. Dann hat sich meine Kirche in tausend Teile aufgelöst. Damit habe ich alle Bekannten verloren. Nach einer Weile sind meine guten Freunde gestorben, danach meine Eltern und jetzt ist meine liebe Frau gestorben. Dazu bin ich schwerbehindert und das Alter mach auch Probleme. Die Bibel ist die Theorie, das Leben ist die Praxis. Nur wer sein Leben mit Gott meistert und Gott treu ist, der wird reif für das Reich Gottes. Da hilft die große Bibelkenntnis nichts.

Ich habe den Eindruck, das in diesem Forum die Kenntnis möglicht vieler Bibelstellen das Ziel ist und das so mancher vom Glauben keine Ahnung hat.

machs gut Siggi— der alte Mann


#6

Auch ich habe meinen Job verloren. Meine Gemeinde hat sich entzweit. Meine Eltern habe ich vor einigen Jahren verloren.

Gute und liebe Menschen sind zu jung gestorben, obwohl sie gute Christen waren und es wurde viel für sie gebetet.

Ich habe seit 18 Jahren Depressionen und da geht phasenweise nicht mehr so viel. Ich will nicht mit meinen Leiden prahlen, aber sie waren schon auch sehr groß.

Vielleicht tröstet dich das etwas.

Das Leid hat für mehr Tiefgang gesorgt. Da denkt man tatsächlich etwas mehr über die Dinge nach. Vielleich versteht man die Bibel auch besser.

In der Bibel ist viel von Bewährung die Rede. Gott prüft den Glauben und erforscht den ganzen Menschen , bevor er ihn für das Endziel in der neuen Schöpfung aufschreibt.

Natürlich werden viele Bibelworte gelesen und nicht beherzigt. Aber ist das unsere Verantwortung ? Wir haben ja genug mit uns selbst zu tun.

Und so ein Urteil über andere kann auch sehr ungerecht sein.

Beim Lesen deiner Beiträge habe ich auch nicht vermutet, daß ein alter Mann schreibt.
Ich dachte zuerst an einen motoradfahrenden Sponti aus dem Jahrgang 80.
Kompliment Siggi. Du hast dich gut gehalten.

Liebe Grüsse Thomas


#7

Helloouu…Danke es hat mich getröstet…

Da sieht man erst das so ein Forum das Persönliche verdeckt, manche Leute haben eine Maske auf und geben von sich nichts preis, sie verstecken sich hinter der Aufzählung möglichst vieler Bibelstellen.
Wir haben diese Barriere jetzt durchbrochen.
Leider kann ich dir nicht weiterhelfen denn von Depressionen verstehe ich nichts, denn im Kern bin ich als “immer fröhlich” geboren. Manchmal greift mich der Teufel an uns stößt mich hinab nach unten, (Christus sagte ja eines Tages zu den Pharisäern Johannes 8,23:“Er aber sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.” ) Dann denke ich mit Hilfe des Geistes Gottes nach oben in Richtung Himmel und ziehe mich aus dem Schlamassel. Dann werde ich wieder fröhlich. Man kann dies auch ohne biblische Erklärung beschreiben, die Schwerkraft zieht den Leib in Richtung Erde nach unten, das ist der Sog der Sünde.

machs gut siggi80


#8

Hallo Siggi,
ich erlebe es eigentlich umgekehrt.

Ich bin immer noch am Anfang meines Bibelstudiums und kann vielleicht zwei drei Wörter auf Hebräisch und es fehlt mir einfach noch an allen Ecken und Enden. Doch wenn ich mich mal mit anderen über die Urtexte austauschen möchte, dann findet man kaum einen Gesprächspartner.

Soweit meine Erfahrung in dieser Sache.

Gottes Segen! :slight_smile:


#9

Hallo Siggi und Thomas!

  • Das Endziel des Glaubens ist das ewige Leben.
    (Joh 3,15-16; 3,36; 5,24; 6,40.47; 11,25-26; 20,31;
    Röm 6,8; 1Tim 1,16; 6,12; 1.Joh 5,13; …)
  • Das Endziel des Unglaubens, also der Sünde, ist der Tod,
    und dann folgt noch der Feuer- und Schwefelsee, der zweite Tod. (Offb 21,8;)

Röm 6,23 Denn der Sünde Sold ist der Tod;
die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Wo aber Gottes Wort nicht ist, da gibt es keinen Heiligen Geist und auch keinen Glauben und somit auch keine guten Werke und guten Früchte, die Gott gefallen.

Gal 3,2
Das allein will ich von euch erfahren:
Habt ihr den Geist empfangen
durch des Gesetzes Werke oder
durch die Predigt vom Glauben?

Und was sagt Jesus Christus zu denen, die an ihn glauben?

Joh 14,12
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wer an mich glaubt,
der wird die Werke auch tun, die ich tue,
und wird größere als diese tun;
denn ich gehe zum Vater.

Es ist also unmöglich, dass ein wahrer Gläubiger keine guten Werke tut (sonst wäre er kein Gläubiger).

Ja!

Apg 16,30-31
30 Und er führte sie heraus und sprach:
Ihr Herren, was muss ich tun,
dass ich gerettet werde?

31 Sie sprachen:
Glaube an den Herrn Jesus,
so wirst du und dein Haus selig!

In der Bibel steht das lebendige Wort Gottes:

Hebr 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Joh 6,63 Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Ohne Gottes Wort und Gottes Geist wird kein Mensch sein Leben mit Gott meistern und Gott treu sein und somit auch nicht reif werden für das Reich Gottes.
Und ohne Bibelkenntnis weißt Du doch gar nicht, was Gott in Wahrheit von Dir will,
und selbstverständlich auch nicht, was “das Endziel des Glaubens” ist.

1Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden;
uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.

LG! Erich


#10

Hallo…

Versuch’s doch mal mit der: " Linear Übersetzung Griechisch Deutsch " und mit der direkten Übersetzung von Hebräisch ins Deutsche : NAFTALI HERZ TUR -SINAI
ADE SIGGI 80


#11

Du hast bei mir aber schon einen ganz anderen Eindruck hinterlassen. Da wirkt es so, als ob du schon die Feinheiten der hebräischen Sprache verstehst.

Naja , egal, Siggi80 wollte wohl sagen, daß der Urtext dich auch nicht zu einem besseren Menschen macht, wenn du die Worte nur intelektuell verstehst, aber sie nicht lebst.
Und für das Leben des Christen wäre das Nt wichtiger, das in griechischer Sprache existiert.

Das ist sicher richtig. Aber das Anliegen von Siggi80 geht mehr in die Richtung , wie der Weg in das ewige Leben gestaltet werden soll. Reicht es, wenn ich diese Bibelverse lese und glaube , tue aber im weiteren nicht, was Gott sagt ? Was sagt denn der Herr Jesus über die unnützen Knechte, die ihre Talente nicht einsetzen ?

Mt 25,30 Und2532 den unnützen888 Knecht1401 werfet1544 hinaus in1519 die äußere1857 Finsternis4655: da1563 wird sein2071 das Weinen2805 und2532 das Zähneknirschen1030 3599.

Gott ist ja nicht nur ein lieber Gott, der uns alle retten will. Er ist auch ein gerechter und strafender Gott. Und er möchte uns eben auch zu guten Werken anregen, nicht nur zum glauben.

Das Bibelwort sagt uns natürlich was er da will und da setzt er einem jedem von uns kleine erreichbare Ziele. Und vielleicht ist es hilfreich, sich über diese Ziele mal Gedanken zu machen. Der Herr Jesus wird uns dann helfen, diese Ziele zu erreichen Mt 11,28

Welche Ziele sollen wir als Christen haben, damit wir das Endziel erreichen ? Der Glaube ist sicher wichtig, aber was brauchen wir sonst noch ?

Als erstes Ziel könnte man formulieren , daß der gottgefällige Mensch, der als Endziel in das ewige Leben kommen will eine freundliche , friedfertige und gerechte Wesensart haben soll und seine Blickrichtung von sich selbst weg auf hilfsbedürftige Personen richten soll.
Das ist für Siggi80 natürlich nicht so einfach, aber vielleicht gibt es ja doch realistische Ziele, die wir uns von Gott stecken lassen können und die wir auch erreichen können.

Phil2, 2 so erfüllet4137 meine3450 Freude5479, daß2443 ihr einerlei846 gesinnt5426 seid, dieselbe846 Liebe26 habend2192, einmütig4861, eines1520 Sinnes5426, 3 nichts3367 aus2596 Parteisucht2052 oder2228 eitlem Ruhm2754 tuend, sondern235 in der Demut5012 einer240 den anderen240 höher achtend2233 als5242 sich selbst1438; 4 ein jeder1538 nicht3361 auf das Seinige1438 sehend4648, sondern235 ein jeder1538 auch2532 auf das3588 der anderen2087.

Der Herr Jesus hat mit seiner Bergpredigt und mit seiner Geschichte vom barmherzigen Samariter angedeutet, was er vom Menschen noch erwartet.

Da geht es um Sanftmut , Friedfertigkeit, Gerechtigkeit und ein gottgefälliges Leben. Mt 5-7
Der Samariter hatte bestimmt nicht unbedingt den richtigen Glauben, aber er hat das richtige getan und auch das findet das Lob Gottes. Mt 10

Der Heilige Geist arbeitet zwar viel mit dem Wort Gottes, aber nicht nur. Er sieht sich auch an, was die Menschen so alles machen. Sie haben nicht immer das Wort Gottes, aber sie haben ihr Gewissen und handeln danach. Und das sollen dann keine guten Früchte sein ?

Rö 2, 13 (|denn1063 nicht3756 die Hörer202 des Gesetzes3551 sind gerecht1342 vor3844 Gott2316, sondern235 die Täter4163 des Gesetzes3551 werden gerechtfertigt1344 werden. 14 Denn1063 wenn3752 Nationen1484, die3588 kein3361 Gesetz3551 haben2192, von Natur5449 die Dinge3588 des Gesetzes3551 ausüben4160, so sind1526 diese3778, die kein3361 Gesetz3551 haben2192, sich selbst1438 ein Gesetz3551,

Natürlich achtet Gott den Glauben des Menschen, aber auf ihre Werke achtet er auch und vielleicht werden wir uns noch wundern, wen er da in seine Ewigkeit geholt hat, insofern wir selber diese Gnade erleben werden.

Liebe Grüsse Thomas


#12

[quote=“zippo, post:11, topic:657”]
Natürlich achtet Gott den Glauben des Menschen, aber auf ihre Werke achtet er auch und vielleicht werden wir uns noch wundern, wen er da in seine Ewigkeit geholt hat, insofern wir selber diese Gnade erleben werden.
[/quote]#

BINGO VOLLTREFFER

Siggi80


#13

Hi zippo,
nur weil man zwei drei Wortendungen und eine Handvoll Wörter versteht, kann man sich wahrlich nicht als Hebräischkenner outen :wink:

Sage ich ja, man findet kaum Gesprächspartner für die hebräische Sprache. Schade!

Gottes Segen! :slight_smile:


#14

Hi Siggi,
vielen Dank für deine Tipps.

Ich nutze derzeit gern https://biblehub.com/interlinear/genesis/1.htm
Leider nur auf Englisch, aber trotzdem Top!

Gottes Segen! :slight_smile:


#15

Hey mit mir kannst du hebräisch schwätzen ,ich kann ein Wort: Shalom.
Ansonsten gehts vielleicht mit ein bischen Jiddisch: Massel, machulle, kounä, ischä, messchugge,Bobbelä,mischmasch, narräd, schicksä ; schnorrer…usw.
Gibts eigentlich eine JIDISCHE BIBEL? :joy:


#16

Ja Siggi80,
Schalom heißt Friede und EL-Schalom heißt Elfriede. :rofl:


#17

Ohne den wahren Glauben an Jesus Christus gibt es keine guten Werke, denn sie werden nicht in Gott getan. Und da der Mensch ein Sünder ist, sind alle seine Werke Sünde, weil sie in Sünde getan wurden. - Und nun frag Dich mal, wie man die Sünde los wird?

Jesus:

Apg 10,43 Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.

Also, zuerst kommt der Glaube und dann die guten Werke.

LG! Erich


#18

Hai
Ich habe nicht mich gefragt, wie man Sünde los wird, sondern habe den Vater im Himmel gefragt !!!

Paulus hat geschrieben : Philliper 3,12 : “Nicht daß ich es schon erlangt habe oder schon vollendet sei, ich jage aber darnach, daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus ergriffen worden bin.
13Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe;Parallelstellen anzeigen
14eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes Gott in Christus Jesus.”

Ich bin nicht besser als Paulus.
Hast Du es schon geschafft? dann : GRATULATION und Denke daran : einer trage des anderen Last Gal.5-6

Kommen wir zur Sache, das ist der Weg:

R57: Bibel-Reflexion: Als Christ, Sieger sein und bleiben.

Vorwort

Jeder Christ, der vom heiligen Geist gezeugt (wiedergeboren) ist, kennt die Auseinandersetzung, den Konflikt mit den geistigen Mächten des Bösen. Jeder Konflikt, Auseinandersetzung oder Krieg hat seine Ursachen und Hintergründe.Um die Ursachen himmlischen Konfliktes herauszufinden, müssen wir etwas weiter ausholen. Wir finden in der Bibel die Ursachen, dieses Konfliktes und Anleitungen , wie man in diesem Konflikt Sieger bleiben kann.

Die tieferen Ursachen des himmlischen Konfliktes

In Matthäus 10/24 sagte Jesus zu seinen Jüngern über die Pharisäer, die Heidenvölker und der Welt allgemein: " 24 Der Jünger steht nicht über dem Meister und der Knecht nicht über seinem Herrn. 25 Es ist für den Jünger genug, dass er ist wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausherrn Beelzebul genannt, wie viel mehr werden sie seine Hausgenossen so nennen! "

Wir sehen hier:

#1>>> Jesus Christus wurde als Beelzebub bezeichnet. ( Baal Zebub ist ein anderer Name für Teufel)

#2>>> Jesus Christus wurde somit von seinen Verfolgern und Widersachern als Teufel bezeichnet.

#3>>> Auch die Nachfolger von Jesus werden als Teufel bezeichnet.

Die Geschichte hat gezeigt, dass dies geschah. Den Waldensern des Mittelalters, die über ganz Europa zerstreut lebten, wurde nachgesagt, sie hatten ein Verhältnis mit dem Teufel gehabt. [1]

Da es von Gott es im 1. Johannesbrief 4/ 8 heißt: "…Gott ist Liebe, "und Jesus zu seinen Jüngern in Johannes 15/ 9 sagte: “… bleibet in meiner Liebe”, mussten die Leute, die Jesus als Teufel bezeichnet haben, logischerweise seine, das ist die Liebe Gottes, als Sünde bezeichnet haben.:

#4>>> Wer Gott als Teufel bezeichnet, muss logischerweise, die Liebe Gottes als Sünde bezeichnen.

Mit noch ein bisschen mehr Logik muss man dann den Schluss ziehen:

#5>>> Wer Jesus, der auch Gott ist, als Teufel bezeichnet, für den muss Gott der Vater samt dem heiligen Geist, auch der / oder vom Teufel sein.

#6>>> Wer Gott als Teufel bezeichnet für den muss dann logischerweise der Teufel der Gott sein.

#7>>> Wer die Liebe Gottes als Sünde bezeichnet für den muss dann logischerweise die Sünde Liebe sein.

Das ist verrückt, wer kennt sich da noch aus? Sünde oder Liebe, was ist da was? Da kann man nur mit Zarah Leander sagen:

“Kann denn Liebe Sünde sein?
Darf es niemand wissen,
wenn man sich küßt,
wenn man einmal alles vergißt,
vor Glück?”

#8>>> Das der Teufel sich selbst zu Gott macht und die Liebe Gottes Sünde sei, das ist der Irrtum, die größte Lüge, die je in die Welt gesetzt wurde.

Der Teufel hat noch viele andere Lügen in die Welt gesetzt:

Die Bibel sei nur ein Geschichtsbuch und nicht von Gott eingegeben.
Die Schöpfung und ständige Mutation der Natur von Gott wurde durch die Evolutionstheorie ersetzt.
Ihn den Teufel gibt es gar nicht.
Unterwelt und Strafe in der Hölle gibt es nicht.
Eine Seele des Menschen gibt es nicht.
Der Mensch lebt nur einmal.
Die sexuelle Vielfalt ist der richtige Weg.
Man darf diesen Lügen nicht glauben : 1 Johannes 4/1 : " 1 Geliebte, schenkt nicht jedem Geiste Glauben, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgezogen. 2 Daran könnt ihr den Geist Gottes erkennen: Jeder Geist, der da bekennt, dass Jesus der im Fleisch gekommene Christus (oder: Messias) ist, der ist aus Gott; 3 und jeder Geist, der Jesus nicht so bekennt, ist nicht aus Gott; das ist vielmehr der Geist des Widerchrists (2,18), von dessen Kommen ihr gehört habt und der jetzt schon in der Welt ist. 4 Ihr seid aus Gott, Kindlein, und habt sie (d.h. die falschen Propheten) überwunden, weil der, welcher in euch (wirksam) ist, stärker ist als der in der Welt (d.h. der Fürst dieser Welt). 5 Sie stammen aus der Welt; deshalb reden sie aus der Welt heraus (d.h. nach der Denkart der Welt), und die Welt hört auf sie. 6 Wir aber sind aus Gott; wer Gott (er) kennt, der hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Täuschung (oder: des Truges)."

#9>>> Wer diesen Lügen nicht glaubt, wird vom Teufel und seinen Nachfolgern bekämpft.

Wer an Gott glaubt, aber dem Geist des Irrtums erlegen ist denkt :

#10>>> Jesus Christus war ein Sünder, und die Jünger Jesus waren ebenfalls Sünder.

Der logische Schluss für solche sogar aufrechte Menschen ist:

#11 >>> Was nach dem Gesetz Sünde ist, muss man bekämpfen, auch Jesus Christus und seine Nachfolger.

Im Falle von Jesus, waren es die Hohenpriester und Gelehrten des alten Bundes, die Jesus deswegen schließlich zur Kreuzigung brachten. Genau so tobte der spätere Apostel Paulus, mit dem Gesetz des alten Bundes gegen die ersten Christen in Jerusalem. Und er war überzeugt, dass er nach dem Gesetz richtig handelte, man kann deshalb seinen Verfolgungswahn nicht als wirklich boshaft bezeichnen.

Jesus Christus brachte den Neuen Bund, von diesem lesen wir im Galaterbrief 4/21 das wir im Gegensatz zum alten Bund Kinder der Verheißung sind und sich wie Vers 29 zeigt, die Verfolgung von damals fortsetzen würde:

“21 Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Hört ihr das Gesetz nicht? 22 Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, den einen von der Magd, den andern von der Freien. 23 Aber der von der Magd ist nach dem Fleisch gezeugt worden, der von der Freien aber kraft der Verheißung. 24 Diese Worte haben tiefere Bedeutung. Denn die beiden Frauen bedeuten zwei Bundesschlüsse: Einen vom Berg Sinai, der zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar; 25 denn Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien und ist ein Gleichnis für das jetzige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt. 26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter. 27 Denn es steht geschrieben (Jesaja 54,1): »Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht schwanger bist. Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, als die den Mann hat.« 28 Ihr aber, liebe Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. 29 Aber wie zu jener Zeit der, der nach dem Fleisch gezeugt war, den verfolgte, der nach dem Geist gezeugt war, so geht es auch jetzt.”

Wir lernen von Vers 29:

12#>>> Normal im Fleisch gezeugte Menschen, die eifrig nach dem Gesetz leben, verfolgten und verfolgen die vom Geist Gottes gezeugten (wiedergeborenen) Menschen des neuen Bundes.

Nun kann man sich fragen, warum hat denn der Teufel den Gesetzesleuten die Lüge, das die Liebe Gottes Sünde, sei ins Ohr gesetzt? Dazu finden wir im Galaterbrief, dass Jesus Christus der Erbe des Himmels und der Welt sei. Wir seine Nachfolger sind mit ihm Jesus die Erben Gottes. Galater 4/7 : " 7 mithin bist du kein Knecht mehr, sondern ein Sohn; bist du aber ein Sohn, so bist du auch ein Erbe durch Gott. "Allerdings, müssen wir in seiner Liebe, das heißt im Leben, bleiben. Falls nicht, bleiben wir im Tode. 1. Johannes 3/ 14 : “Wir wissen, dass wir aus dem Tode ins Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben: wer nicht liebt, verbleibt im Tode:15 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben als bleibenden Besitz in sich trägt:”

Wenn wir im Leben bleiben, werden wir nach der Auferstehung Könige im Reich Gottes, das heißt, im Himmel, im Universum und auf der Erde, sein. Das ist Gottes Plan, Offenbarung 20/ 6 : “6 selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.” Bis jetzt ist dies nicht der Fall, weil die Auferstehung noch nicht stattgefunden hat. Sondern Gott hat anfangs Gewalten und Mächte als Verwalter des Universums eingesetzt: Diese haben sich aber disqualifiziert, sie wollen ihre Macht nicht freiwillig an Jesus Christus abgeben. Aber Christus hat sie schon besiegt: Kolosser 2/ 15: “15 Nachdem er dann die Mächte und die Gewalten völlig entwaffne hatte, stellte er sie öffentlich zur Schau und triumphierte in ihm über sie.”

Siehe dazu auch (klick): Das Gleichnis vom Weingärtner.

Wir lernen daraus:

13#>>> Da fleischliche Menschen zu göttlichen Geist-wesen werden sollen und den Teufel schließlich in seinem Amt ablösen werden, hasst dieser die Menschen allgemein, und Christen besonders.

14#>>> Darum hat der Teufel mit Neid und Hass die Lüge in die Welt gesetzt, dass Gott der Teufel und seine Liebe Sünde sei, um die Nachfolger von Jesus aus der Liebe Gottes und damit um das ewige Leben zu bringen.

15#>>> Wenn die Liebe Gottes als Sünde abgestempelt ist, wird sie abgelehnt, nun haben die Menschen keine Chance mehr für ewiges Leben und der Teufel hat leichtes Spiel um die Menschen in seine Gewalt zu bringen.

16#>>> Um nicht von Jesus und seinen Nachfolgern als Machthaber des Universums abgelöst zu werden, führt der Teufel Krieg gegen Menschen im Allgemeinen und Krieg gegen die vom heiligen Geist wiedergeborenen (gezeugten) Christen im Besonderen.

Der Teufel hat von Anfang an den gleichen Plan, die Menschen zur Sünde zu verführen ,und Gottes Plan zu vereiteln, durchgeführt.

     >>> Gott hat diesen Plan immer vereitelt, seinen Plan durchgeführt und die Gerechten erettet.

Adam und Eva >>> Vertreibung, es blieb der Gerechte Abel übrig, den Kain aber erschlug.
Die Menschen zu Noahs Zeiten >>> Sintflut, es blieb der Gerechte Noah mit Familie übrig.
Sodom und Gomorrha >>> Totalzerstörung, es blieb der Gerechte Lot übrig.
Das historische Israel >>> Vertreibung und Gefangenschaft, es blieben Daniel und seine Freunde übrig.
Die globale Welt von morgen mit total verseuchtem Internet >>> ??? Apokalypse , Wer wird erettet ??? Offenbarung 7/9:” 9 Danach hatte ich ein Gesicht: Ich sah eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Völkerschaften und Stämmen, Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, mit weißen Gewändern angetan und mit Palmzweigen in den Händen…>>…selber weiterlesen…>>…
Die christliche Waffenrüstung

Da wir den Lügen keinen Glauben schenken, und in diesem Krieg bestehen können um unser Ziel, das ewige zu Leben erreichen, hat uns der Apostel Paulus eine Anleitung gegeben. Epheser 6/10:

10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. 12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

In den folgenden Versen, beschreibt Paulus dann die bekannte geistige Waffenrüstung, die ein Christ anziehen soll, um in diesen Konflikt bestehen zu können.

Schauen wir uns diese Waffenrüstung einmal an: Vers 14 : 14 " So stehet also da, an den Hüften gegürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, 15 an den Füßen beschuht mit der Bereitschaft, die Heilsbotschaft des Friedens zu verkünden! 16 Zu dem allem ergreift noch den Großschild des Glaubens, mit dem ihr alle Brandgeschosse des Bösen zum Verlöschen werdet bringen können. 17 Nehmet auch den Helm des Heils an euch und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. 18 Betet allezeit im Geist mit Bitten und Flehen jeder Art, und seid zu diesem Zweck wachsam mit aller Beharrlichkeit und unter Fürbitte für alle Heiligen,…"

Dies ist die Beschreibung der Ausrüstung eines römischen Soldaten aus der Zeit 50 nC :

Helm
Panzer
Schuhe
Schild
Geistes-Schwert
Paulus hat diese geistige Kriegerrüstung, die ein Christ anziehen soll, mit der Rüstung eines römischen Soldaten verglichen. Wenn wir diese Rüstung mit heutigen Augen betrachten, so war diese Rüstung gar nicht besonders effizient. Das zeigt sich auch darin, dass die Kelten (Asterix und Co) die ohne Rüstung, aber mit zwei Schwertern kämpften, viele Schlachten gegen die Römern gewonnen haben. Die gesamte Ausrüstung der Römer, wog bis zu 30 kg und die Schuhe waren genagelte Sandalen, damit könnten wir heute nur ganz schlecht laufen. Was würde Paulus heute schreiben, wenn er die christliche Waffenrüstung beschreiben würde? Würde er vielleicht die christliche Waffenrüstung mit modernen heutigen Waffen vergleichen und Folgendes schreiben?

Zieht die kugelsicheren Westen an,
Zieht die Knobelbecher an,
Stülpt euch den Stahlhelm auf,
Nehmt eure MP’s
Bringt die Laser-Kanonen in Bereitschaft.
Oder gilt die Rüstung eines römischen Soldaten auch für uns nach so langer Zeit immer noch? Natürlich, gilt sie noch, denn es geht um einen Geistiges gerüstet sein in diesem Krieg. Es handelt sich um ein Beispiel, an anderer Stelle in der Bibel wird ebenfalls beispielhaft von geistig weißen Kleidern gesprochen. Wir kämpfen ja nicht mit Schwert oder UZI sondern mit der Sanft-und Demut, mit Fehler übersehen, mit Barmherzigkeit und Geduld. Wie unsere geistige Rüstung genau beschaffen sei muss, hängt allerdings davon ab, ob unser gemeinsamer geistiger Feind noch die gleichen geistigen Waffen verwendet wie damals im Jahr 60 vC oder hat dieser inzwischen neue geistige High -Tech -Waffen?. Seitdem Paulus diese Zeilen geschrieben hat, sind nahezu 2000 Jahre vergangen und wir sind der Zeit des Endes dieser Zeit, von der Offenbarung 12 /1 spricht, wesentlich näher als damals : " 1 Es erschien dann ein großes Zeichen im (oder: am) Himmel: Ein Weib, das mit der Sonne umkleidet war; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz (oder: eine Krone) von zwölf Sternen auf ihrem Haupt; 2 sie war guter Hoffnung und schrie in ihren Geburtsschmerzen und Kindesnöten. 3 Dann erschien plötzlich noch ein anderes Zeichen im (oder: am) Himmel: ein großer, feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Königskronen auf seinen Köpfen" …" 17 Da geriet der Drache in Wut gegen das Weib und ging hin, um Krieg mit den übrigen ihres Samens (= ihren übrigen Angehörigen) zu führen, (nämlich mit denen) die Gottes Gebote beobachten und das Zeugnis Jesu haben (oder: am Zeugnis Jesu festhalten). "

Das Weib ist das Neue Jerusalem und gilt symbolisch für die geistige Wiedergeburt Jesu als Sohn Gottes, und die übrigen Angehörigen, das sind die Nachfolger von Jesus die ebenfalls wiedergeboren ( von Gott gezeugt) sind und seine Gebote halten und der Sünde Widerstand leisten und deren Mutter ebenfalls das Neue Jerusalem ist. Galater 4/ 26: “26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter.”

Wir lernen aus Vers 17:

17#>>> Die Mutter des Christen ist das himmlische Jerusalem.

18# >>> Der Konflikt mit dem Teufel ist ein Krieg.

19# >>> Der Drache, die Schlange, der Teufel, führt Krieg gegen die durch den heiligen Geist gezeugten Nachfolger von Jesus, die sein Reich verkündigen.

20#>>> Je näher das Ende dieses Zeitalters kommt desto wütender tobt dieser Krieg.

Da der Feind heute eine große Wut hat, verwendet er bestimmt auch wütigere, boshaftere und hinterhältigere geistige Waffen wie damals. Wenn wir dagegen aber noch kämpfen wie damals, mit unseren veralteten geistigen Helmen, Panzer, Schilder und Schwerter aus der Römerzeit, so sind wir hoffnungslos unterlegen. Unser Sieg in diesem Konflikt hängt davon ab, ob wir die besseren Waffen haben als der Gegner. Schauen wir uns mal die Geschichte der weltlichen irdischen Kriege an, denn in den meisten Fällen, haben diejenigen gesiegt, die die besseren Waffen hatten.

Die Assyrer haben den ganzen Orient besiegt, weil sie als Erste den zweirädrigen Kriegswagen hatten.
Die Römer konnten ihr Reich immer weiter vergrößern, weil sie Zertrümmerungsmaschinen erfanden, damit haben sie schließlich auch die jüdische Festung Masada geschleift . (74nC)
rammbock4
Die Germanen insgesamt wurden nie Teil des römischen Reiches, weil sie die Römer in einen finsteren Wald, indem die Römer nichts erkennen konnten, lockten und niedermachten. (Varusschlacht)
Die Hunnen konnten zeitweise halb Europa erobern, weil sie die reitenden Bogenschützen hatten. Die Germanen und Römer konnten dem nur schwer standhalten. (425nC)
Die Wiener konnte die Festung Wiens gegen die Türken halten, weil sie die belagernden Türken in unterirdischen Tunneln mit Sprengstoff vertrieben.
Napoleon konnte Europa einstecken, weil er die besseren Gewehre hatte.
Im deutsch französischen Krieg, von 1870, konnten Bismarks Truppen, Frankreich in wenigen Wochen besiegen, weil sie die Essensversorgung der Truppe durch die Erfindung der Erbswurst beschleunigt hatten.
Den zweiten Weltkrieg, haben die Alliierten hauptsächlich infolge der Erfindung von leistungsstärkeren Radargeräten als die Deutschen, gewonnen.
Die Russen haben die Schlacht um Berlin und um Breslau durch die Verwendung der Stalinorgel gewonnen. Die Deutschen hatten dem tagelangen Dauerbeschuss von Breslau nichts Vergleichbares entgegen zu setzen.
Die Alliierten konnten an der Normandie übersetzen, weil sie Hitlers Geheimcode geknackt hatten und mithören konnten, was der Feind vorhatte.
Auch wir, die wir in einem geistigen Krieg verwickelt sind, müssen uns etwas einfallen lassen, um diesem Krieg gewinnen zu können. Jesus sagte ja, dass die Überwinder, (Sieger), das Reich Gottes erben werden. Offenbarung 2/26 : “Und, wer da überwindet und in meinen Werken bis ans Ende verharrt, dem will ich Macht über die Heiden geben,…” Gott verlässt sich auf uns, dass wir allen Fleiß aufbringen, um zu siegen, so wie es im 2. Petrus 1/5 steht: “So bringt nun allen Fleiß auf…” Schauen wir uns deshalb nochmals die Waffenrüstung an, die Paulus beschrieben hat: Außer dem Schwert des Geistes, sind alle anderen Teile der Rüstung rein defensiv. Sie helfen uns vom Drachen nicht überwältigt zu werden, aber “siegen” kann man damit nicht! Keine Fußballmannschaft, die nicht offensiv spielt sondern nur ihr eigenes Tor vermauert, kann gewinnen. Es reicht höchstens für ein Unentschieden.

Die Erläuterung von christlichem Siegen.

Wer siegen will, muss genau wissen, worum es beim “Siegen” geht. Der Mann Hiob aus der Bibel, war gottesfürchtig und hielt so gut es ging die göttliche Gebote. Hiob 1/1 : " 1 Es lebte einst ein Mann im Lande Uz, Hiob mit Namen, und dieser Mann war fromm und rechtschaffen, fürchtete Gott und mied das Böse. "Nun, obwohl Hiob rechtschaffen war, so musste er doch sehr viel Leiden und er wusste nicht warum. Am Ende des Buches Hiob, erklärte Gott dem Hiob, was sein Problem war, nämlich geistige Schwäche des Nicht-Siegens. Hiob 40/ 6 : 6 Weiter antwortete der HERR dem Hiob aus dem Wettersturm heraus folgendermaßen: 7 »Auf! Gürte dir die Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, und du belehre mich! 8 Willst du wirklich mein Recht zunichte machen, mich schuldig sprechen, damit du als gerecht dastehst (= recht behältst)?« 9» Hast du etwa einen Arm wie Gott, und vermagst du den Donner so laut rollen zu lassen wie er? 10 So schmücke dich doch mit Erhabenheit und Hoheit und kleide dich in Pracht und Herrlichkeit! 11 Laß die Ausbrüche deines Zorns sich ergießen! Und gewahrst du irgendeinen Hochmütigen, so wirf ihn nieder! 12 Ja, gewahrst du irgendeinen Hochmütigen, so demütige ihn und stürze die Frevler nieder, wo sie stehen! 13 Laß sie allesamt tief in den Staub sinken, laß ihr Angesicht erstarren in Todesgrauen! 14 Dann will auch ich dich lobend anerkennen, dass deine Rechte dir den Sieg verliehen hat.«

Zuerst zeigt Gott dem Hiob in Vers 9-11 seine gewaltige Kraft, mit der er den Hochmütigen und Frevler zu zermalmen vermag, (Vers 13) und das Gott dadurch ein Sieger ist. Gott zeigt ihm aber auch, das Hiob kein Sieger ist und er Gott möchte einen Hiob der mit ihm wenigstens ein kleines bisschen auf Augenhöhe verkehren kann. Ein Sieger und ein Verlierer passen nicht zusammen. Gott sagte dem Hiob ganz eindeutig in Vers 11:" gewahrst DU einen Hochmütigen so wirf ihn nieder." Er Gott würde dem Hiob lobend anerkennen, wenn Hiob auch ein Sieger wäre und den Frevler in den Dreck stoßen könnte, dann wäre Hiob von seinesgleichen. Gott gab dem Hiob eindeutig eine Anweisung, den Hochmütigen im Geist zu bekämpfen und nieder-zustoßen in den geistigen Dreck, wo er hingehört! so ähnlich, sagte Jesus eines Tages zu seinen Jüngern in Lukas 9/27 : " 27 Doch jene meine Feinde, die mich nicht zum König über sich gewollt haben, führt hierher und macht sie vor meinen Augen nieder!"

Aus diesen Versen kann man eine Menge lernen:

21# >>> Gott ist ein “Sieger”,er hat die Macht über die Schöpfung.

22# >>> Gott ist ein “Sieger”, weil der den Hochmütigen und Frevler demütigen kann.

23# >>> Gott will das wir “Sieger” werden und sind.

24# >>> Gott will das wir wie er gewaltige geistige Kraft in den Armen und Lenden haben.

25# >>> Gott will das wir den Hochmütigen und Frevler auch in den geistigen Staub stoßen wie er .

26# >>> Wenn wir ein Sieger sind, wird uns Gott respektvoll behandeln.

Hiob sollte also lernen, im Kleinen so zu sein wie Gott und den Frevler und den gottlosen Frevler besiegen. Unter #1, haben wir von dem geistigen Krieg mit den geistigen Mächten des Bösen gesprochen, dagegen ist beim Siegen im Buch Hiob nicht davon die Rede sondern vom Menschen, dem Frevler und Hochmütigen der besiegt werden soll, damit wir nicht zum Frevler werden. Sollte beides das Gleiche sein? Einmal Geist dann Mensch? Wer oder was ist überhaupt ein hochmütiger Frevler?

Die Bibel hat die Antwort in Psalm10/ 3 :" 3 Denn der Frevler rühmt sich jubelnd seiner frechen Gelüste, und der Wucherer gibt dem HERRN den Abschied, lästert ihn.4 Der Frevler wähnt in seinem Stolz: »Gott fragt nicht danach!« »Es gibt keinen Gott!« – dahin geht all sein Denken. 5 Allezeit hat er ja Glück in seinem Tun,deine Strafgerichte bleiben himmelweit fern von ihm, alle seine Gegner – er bietet ihnen Hohn. 6 Er denkt im Herzen: »Nie komm’ ich zu Fall; nun und nimmer wird Unglück mich treffen!« 7 Sein Mund ist voll Fluchens, voll Täuschung und Gewalttat; unter seiner Zunge birgt sich Unheil und Frevel. 8 In (abgelegenen) Gehöften liegt er im Hinterhalt, ermordet den Schuldlosen insgeheim (oder: im Versteck), nach dem Hilflosen spähen seine Augen. 9 Er lauert im Versteck, wie der Löwe in seinem Dickicht,er lauert, den Elenden zu haschen; er hascht den Elenden, indem er ihn in sein Netz zieht; 10 er duckt sich, kauert nieder, und die Hilflosen (oder: Unglückseligen) fallen ihm in die Klauen. 11 Er denkt in seinem Herzen: »Gott hat’s vergessen, hat sein Antlitz verhüllt: Er sieht es nimmer!« 12 Steh auf, o HERR, erhebe, o Gott, deinen Arm, vergiss die Elenden nicht! 13 Warum darf der Frevler Gott lästern (= schmähen),darf denken in seinem Herzen: »Du fragst nicht danach«? 14 Du hast es wohl gesehen, denn auf Unheil und Herzeleid achtest du wohl, in deine Hand es zu nehmen; du bist’s, dem der Schwache es anheim stellt, der Waise bist du ein Helfer. 15 Zerschmettre den Arm des Frevlers und suche des Bösewichts gottloses Wesen heim, bis nichts mehr von ihm zu finden! 16 Der HERR ist König auf immer und ewig verschwinden müssen die Heiden aus seinem Lande! "

Als Frevler, bezeichnet die Bibel in 2 Timotheus 1, gottlose Menschen welche höchmütig und gottlos sind : " 1 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten (oder: Zustände) eintreten werden; 2 denn da werden die Menschen selbstsüchtig und geldgierig sein, prahlerisch und hochmütig, schmähsüchtig, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 ohne Liebe und Treue (oder: unversöhnlich), verleumderisch, unmäßig, zügellos (oder: grausam), allem Guten feind, 4 verräterisch, leichtfertig und dünkelhaft, mehr dem Genuss als der Liebe zu Gott ergeben; "

Zusammengefasst wird es ganz klar:

27#>>> Ein Frevler, ist ein Gottloser Heide, der Gott schmäht, ein Bösewicht.

28#>>> Der Frevler legt einen Hinterhalt um den Schwachen zu Fall zu bringen.

29#>>> Der Frevler vergewaltigt den Schwachen um seinen Gelüsten zu dienen.

30#>>> Die Sünde kommt deswegen meistens als ein plötzlicher völlig überraschender Überfall.

Nun der Frevler ist also ein böser Mensch und damit dient er nicht Gott, sondern dem Teufel und seinem Krieg. Nun unser geistiger Krieg, geht also gegen den Teufel und den Frevler, den Menschen, die der Teufel für seine Zwecke benützt. Der Teufel möchte selbst Gott sein und Gott von seinem Regierungsthron stürzen. Das gelang ihm nicht. Er hat sich aber Gottes Thron-Symbol, den Regenbogen unter den Nagel gerissen: Offenbarung 4/2: "2 und siehe, da stand ein Thron im Himmel, und auf dem Thron saß jemand, 3 und der dort Thronende sah wie Jaspis- und Karneolstein aus, und den Thron umgab rings ein Regenbogen (= Strahlenkranz), der wie ein Smaragd aussah.:

31#>>> Teufel und seine Anhänger, haben sich das Symbol von Gottes Thron, den Regenbogen als Logo geklaut…

Wir müssen also folgende zwei Dinge besiegen

32# Man muss den Teufel besiegen, der im gewalttätigen Frevler-Mensch wohnt und diesen benützt um uns zu versuchen.

Darum steht in : "8 Seid nüchtern, seid wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender (d.h. fraßhungriger) Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann! 9 Dem leistet Widerstand in Glaubensfestigkeit; ihr wisst ja, dass die gleichen Leiden euren Brüdern in der ganzen Welt auferlegt werden. "

Allerdings muss man dazu die Waffen des Feindes kennen. Diese sind in der Bibel beschrieben. Psalm 140/5, wo David Folgendes betet :" 5 Behüte mich, HERR, vor den Händen der Frevler! Vor den Freunden der Gewalttat schütze mich, die darauf sinnen, zu Fall mich zu bringen! 6 Die Frechen legen mir heimlich Schlingen und Fallstricke, spannen Netze aus zur Seite des Wegs und stellen mir Fallen." und im Gleichnis vom Weinberg in Markus ist es noch plastischer beschrieben was der Teufel tut 12/1: " Zu rechter Zeit sandte er dann einen Knecht zu den Weingärtnern, um seinen Teil der Früchte des Weinbergs von den Weingärtnern in Empfang zu nehmen. 3 Die aber ergriffen den Knecht, misshandelten ihn und schickten ihn mit leeren Händen zurück. 4 Da sandte er nochmals einen anderen Knecht zu ihnen; auch diesem zerschlugen sie den Kopf und beschimpften ihn. 5 Er sandte noch einen anderen, den sie töteten, und noch viele andere (sandte er), von denen sie die einen misshandelten, die anderen töteten.

Auch den Apostel Paulus hat der Teufel geplagt 2 Korinther 12 /7 :" …Deswegen ist mir auch, damit ich mich nicht überhebe, ein Dorn (oder: Stachel) ins (oder: für das) Fleisch gegeben worden, ein Engel (oder: Sendling) Satans, der mich mit Fäusten schlagen muß, damit ich mich nicht überhebe."

Fasse wir die geistigen Waffen des Teufels zusammen:

33#>>> Der Teufel legt dem Menschen geistige Schlingen und Fallstricke, damit sie damit geistig gebunden werden.

34#>>> Der Teufel legt dem Menschen geistige Netze aus, um ihn zu fangen, damit sie seinen Willen tun.

35#>>> Der Teufel schlägt Menschen geistig auf den Kopf.

36#>>> Der Teufel misshandelt Menschen so dass sie physisch krank werden und tötet sie, er ist der Herr über den Tod.

Peter Alexander sang das treffend in seinem Lied :

Nur immer feste auf die Kleinen,

und dann immer auf den Kopf.

Nun stellen wir die Frage, was sollten wir tun, um in dieser teuflisch-wütenden Zeit Gott zu gefallen, um den Frevler und damit den Teufel zu besiegen?

Die 4 geistigen Siegeswaffen der Nachfolger von Jesus.

Vier geistigeWaffen neben dem selbstverständlichen Gebeten, verhelfen uns zum Sieg.

Die erste Siegeswaffe: Das Schwert des Geistes schwingen .

Erinnern wir uns an unsere Vorfahren und ihr Christenlied aus England mit folgendem Text :

Vers 6 in Deutsch :

" Vorwärts, drum, ihr Brüder! Schließt euch muthig an;
schwingt das Schwert des Geistes tapfer Mann für Mann!
Bringet unserm Feldherrn freudig Preis und Ruhm,
weihet Herz und Leben Ihm zum Eigenthum."

Das Schwert des Geistes, ist das Wort Gottes, so wird es im Hebräerbrief # beschrieben: " 12 Denn lebendig (= voller Leben) ist das Wort Gottes und wirkungskräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert (oder: Messer): Es dringt hindurch, bis es Seele und Geist, Gelenke und Mark scheidet, und ist ein Richter über die Regungen (oder: Gesinnungen) und Gedanken des Herzens"

Aus diesem deutschen Text, lernen wir die erste Sieges-Waffe:

37#>>> Das Schwert des Geistes ist das Wort Gottes, aus der Bibel.

38# >>> Das Schwert des Geistes schwingen.

Um das Schwert des Geistes zu schwingen, reicht es nicht aus, die Bibel ab und zu lesen, sondern von dem Gelesenen sollte etwas in der Erinnerung bleiben. Die Christen des frühen Mittelalters, die Waldenser, konnten sogar ganze Teile der Bibel rezitieren. Als Jesus Christus am Ende seiner 40 tägigen Fastenzeit vom Teufel versucht wurde, konterte Jesus den Versucher, mit den Worten: “Es steht geschrieben.” Jesus wusste Bescheid, der Teufel konnte ihn kein X für ein U vormachen.

Für uns heißt das:

39# >>> Die wichtigen Dinge der Bibel aktiv im Kopf haben.

Die zweite Siegeswaffe, Gott loben und rühmen.

Aus dem englischen Text des alten Liedes, lernen wir die zweite Sieges-Waffe:

Vers 6 in Englisch :

" 6. Onward then, ye people, join our happy throng,
blend with ours your voices in the triumph song.
Glory, laud and honor unto Christ the King,
this through countless ages men and angels sing."

Also übersetzt :

40# >>> Gott den Vater und Jesus Christus loben und rühmen.

Die dritte Siegeswaffe, den eigenen Leib dienstbar machen.

Paulus hat nicht nur die Ritterrüstung beschrieben, sondern auch eine ganz andere Christenwaffe. 1 .Korinther 9/24 : Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, dass aber nur einer den Siegespreis erhält? Lauft ihr nun in der Weise, dass ihr ihn erlangt! 25 Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligen will, legt sich Enthaltsamkeit in allen Beziehungen auf, jene, um einen vergänglichen Kranz zu empfangen, wir aber einen Unvergänglichen. 26 So laufe ich denn nicht ziellos (= ins Blaue hinein) und treibe den Faustkampf so, dass ich keine Lufthiebe führe; 27 sondern ich zerschlage meinen Leib und mache ihn mir dienstbar, um nicht, nachdem ich als Herold andere zum Kampf aufgerufen habe, mich selbst als untüchtig (oder: des Preises unwürdig) zu erweisen.”

In dieser Bibelstelle, wird der geistige Krieg nicht als Krieg beschrieben, sondern als ein Wettrennen. Was soviel heißt, wie :

41# >>> Die Sünde rennt hinter uns her, und will uns einholen …"

42#>>> Wenn man schneller rennt, als die Sünde hinter uns her ist, bleibt man der Sieger.

sinweb
Der Apostel Paulus hat in dieser Stelle 1.Korinther 9/24, überhaupt nicht auf die christliche Ritterrüstung Bezug genommen, sondern auf das Züchtigen seines Leibes.

Das zeigt uns:

43# >>> Das Züchtigen des Leibes, ist eine Waffe gegen Sünde.

44# >>> Das Züchtigen des Leibes, entspricht dem Laufen in einem sportlichem Wettrennen.

Da fragt man sich, was hat er denn da gemacht, oder gemeint mit “züchtigen”: Er hat weiter gar nichts beschrieben davon. Hat er einen Stock genommen und sich geschlagen? Wir sollten das wissen. Jesus hat gesagt : “Wer sucht, der findet…”


#19

Fortsetzung …
Suchen wir weiter in Matthäus 18,8, wo Jesus sagte : "8 Wenn nun deine Hand oder dein Fuß dich ärgert (oder: zum Bösen verführen will), so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm ins Leben einzugehen, als dass du beide Hände oder beide Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst. 9 Und wenn dein Auge dich ärgert (oder: zum Bösen verführen will), so reiße es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, einäugig ins Leben einzugehen, als dass du beide Augen hast und ins Feuer der Hölle geworfen wirst. "

Wie Matthäus 18,8 zeigt, ist es also unser Leib, der die Probleme mit der Sünde macht.

In einer der wohl bekanntesten Bibelstellen Galater 5 /17 wird diese Problematik ganz genau beschrieben : " 17 Denn das Fleisch widerstrebt mit seinem Begehren dem Geist und ebenso der Geist dem Fleisch; denn diese beiden liegen im Streit miteinander (und dulden nicht), dass ihr das tut, was ihr tun möchtet. 18 lasst ihr euch aber vom Geist leiten, so steht ihr nicht (mehr) unter dem Gesetz. 19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, nämlich Unzucht, Unsittlichkeit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindseligkeiten, Zank, Eifersucht, Zerwürfnisse, gemeine Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, 21 Neid, Trunksucht, Schwelgerei und so weiter. Von diesen (Sünden) habe ich euch schon früher gesagt und wiederhole es jetzt, dass, wer Derartiges verübt, das Reich Gottes nicht erben wird. 22 Die Frucht des Geistes dagegen besteht in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, 23 Sanftmut, Beständigkeit (oder: Festigkeit); gegen derartige (Geistesfrüchte) kann das Gesetz keine Anklage erheben. 24 Die aber Christus Jesus angehören, haben ihr Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt."

Hier lernen wir:

46# >>> Ringen mit sich selbst ist ein geistiges Abtöten, ein kreuzigen einzelner Glieder, um der Sünde nicht zu dienen.

In Hebräer 12/ 1, wird auch von der Sünde gesprochen: “1 So wollen denn auch wir, da wir uns von einer solchen Wolke von Zeugen umgeben sehen, alles, was uns beschwert, und (besonders) die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit standhafter Ausdauer in dem uns obliegenden Wettkampfe laufen,…”

und in Philiper 3/13: “13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.”

Wir erkenne hier:

#47 >>> Die Sünde ist ursprünglich gar nicht in uns, sondern sie umstrickt uns als negative geistige Kraft, wenn sie uns lange genug umstrickt hat dann erst kommt sie in uns.

Das bedeutet:

#48 >>> Der menschliche Leib ist anfänglich neutral, erst durch ein Jahrelanges umstrickt sein von der Sünde entwickelt sich das, was man menschliche Natur nennt.

Das ergibt uns gleich eine neue Erkenntnis, weil Jesus gesagt hat: "Werdet wie die Kinder…"Kinder sind noch nicht lange von der Sünde umstrickt gewesen, erst mit zunehmendem Alter wächst der Geiz, das Misstrauen und die Feindschaft, die Unliebe. So kommt es das in jungen Jahren, Liebe einfach da ist, wie Peggy March früher gesungen hat:

Mit 17 hat man noch Träume
da wachsen noch alle Träume
in den Himmel der Liebe

Wir erkennen daraus, dass unser Leib und die Glieder gar nicht das eigentliche Problem sind, sondern, was auf das Fleisch und den Leib geistig einwirkt und schon lange eingewirkt hat.

Die Erkenntnis ist:

#49>>> Es gibt zwei Sorten von Sünde, das Wettrennen mit der Sünde geht gegen beide Sorten von Sünde.

Sünde, die auf uns einwirkt.
Sünde, die durch langes Einwirken schon in uns lebt.
Die vierte Siegeswaffe, die Liebe Gottes

Von einer ganz anderen Christen-Waffe spricht Römer 6,13 : “13 und stellet auch eure Glieder nicht mehr als Waffen (oder: Werkzeuge) der Ungerechtigkeit in den Dienst der Sünde; stellet euch vielmehr als solche, die aus dem Tode zum Leben erstanden sind, in den Dienst Gottes, und gebt (so) eure Glieder als Waffen (oder: Werkzeuge) der Gerechtigkeit an Gott hin!”

Von der Gerechtigkeit, von der hier die Rede ist, findet man in Galater 2/21, wo Paulus sagt, Folgendes:" 21 Ich verwerfe (oder: vereitle) die Gnade Gottes nicht; denn wenn Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt (oder: käme), dann freilich ist (oder: wäre) Christus umsonst (= unnötigerweise) gestorben.«

Und von der Gnade Gottes findet man in 2. Korinther 13/ 13: "13 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen! "

Also logisch:

50>>>, die Gerechtigkeit kommt aus der Gnade und die Gnade bringt die Liebe Gottes.

Allerdings muss man der Liebe Gottes nachjagen, wie die Bibel sagt. Selbstverständlich und einfach ist das nicht. Peter Kraus besingt das mit den Worten in “ Manchmal” :

“ Das Glück musst du suchen,

denn es läuft dir nicht hinterher.”

Von der Liebe Gottes, heißt es, dass man durch sie ein Geist mit Gott ist:

1 Korinther 6/17: "17 Wer dagegen dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm. "

Also, man soll seinen Leib Gottes Gerechtigkeit hingeben um dadurch ein Geist mit ihm sein. Das widerspricht sich doch? Oder? Leib ist doch Fleisch und Geist ist doch Geist? Wo ist da die Logik? Das passt doch nicht zusammen? Oder?

Heißt es nicht in Römer 8/ 12 : “12 So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleisch nicht verpflichtet, gemäß dem Fleisch zu leben!”

Und in Galater 5/ 19 : " 19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, nämlich Unzucht, Unsittlichkeit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindseligkeiten, Zank, Eifersucht, Zerwürfnisse, gemeine Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, 21 Neid, Trunksucht, Schwelgerei und so weiter. Von diesen (Sünden) habe ich euch schon früher gesagt und wiederhole es jetzt, dass, wer Derartiges verübt, das Reich Gottes nicht erben wird."

Diese Bibelstellen haben die Gnostiker des frühen Mittelalters zu ihrem Irrtum gebracht, den Körper als materiell und generell schmutzig zu betrachten. Aber das stimmt nicht, den Gott hat dem Menschen das physische Leben dadurch gegeben, das er ihm seinen Odem eingehaucht hat, und der Odem Gottes kann doch nicht Ungerechtigkeit hervorbringen.

Davon spricht Hiob in Hiob 33/4: “4 Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen erhält mich am Leben.”

So ist es, unser Leib ist nicht nur Fleisch, sondern auch Geist, der Odem Gottes steckt in ihm. Das ist es, was man Seele nennt.

#51 >>> Der Odem Gottes ist in unserem Leib, der hält uns am Leben.

#52 >>> Der menschliche Leib hat auch ein geistigen Bestandteil, den Odem Gottes, oder anders ausgedrückt, die Seele.

Nun nach den heutigen Kenntnissen der Physik, liegt aller materiellen Materie eine geistige Kraft (Max Plank) zugrunde, die der Grundstein der ganzen Schöpfung ist.

Davon sprechen die Psalmen in Psalm 104/ 30 : “Sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen, und du erneuerst die Gestalt der Erde.”

Allerdings, kann der Geist der den Leib am Laufen hält auch verschmutzt werden, und dieser geistige Schmutz zusammen mit dem Leib bringt die Früchte des Fleisches von Galater 5/ 19 hervor. #48. Darum spricht Jesus in der Bergpredigt in Matthäus 5/ 8 : “8 Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!”

#53>>> Wenn wir reinen Herzens sind, kann unser Leib, und Seele und Geist eins mit Gott sein.

#54>>> Wenn wir ein Geist mit dem Vater und Jesus sind, hat der Teufel keine Chance.

Davon spricht der 1. Brief des Johannes 5/18 : “18 Wir wissen, dass jeder, der aus Gott erzeugt (oder: geboren) ist, nicht sündigt, sondern wer aus Gott erzeugt (oder: geboren) ist, bewahrt sich , und der Böse tastet ihn nicht an:”

Abschlussgedanken zu “Sieger sein”:

Wie immer wir auch kämpfen um Gott treu zu sein, man kann dies nur mit der Hilfe des Geistes Gottes tun, so wie es der Dichter Wihelm Raabe schon 1890 geschrieben hat:

Vielen Geistern, hat der Herr die Macht gegeben

über unsere Herzen und Nieren,

aber auch viele Kräfte und gute Waffen hat er uns gegeben

um diese wieder zu schlagen.

Der Lebenslehrer Oskar Schellbach schrieb 1952 dazu als praktische Anleitung :

“Gedanken die das Gefühl beherrschen, lassen uns Siegen oder untergehen“


#20

Hi Siggi,
hast du das aus einer anderen Seite hier hereinkopiert?