Das "Vaterunser" ist der größte Märtyrer


#81

Diese Stelle bete ich persönlich nicht als Bitte sondern als Dank. Da wir gesegnet sind Hunger nicht zu kennen, brauche ich darum nicht bitten, aber ich danke unserem Vater, dass er dafür sorgt, dass Brot reichlich täglich zu Verfügung steht. Es ist nicht selbstverständlich.


#82

Das ist eigentlich gar nicht so lang,
denn in dieser Bitte (wie in allen anderen),
da könnte man stundenlang, ja tagelang, …
im Geist und in der Wahrheit beten.

“Betet ohne Unterlaß!” (1.Thess 5 Vers 17)

Vom Beten.
Das Vaterunser.
Aus diesen Worten Christi lernen wir
sowohl Worte als auch Art und Weise des Gebets,
das heißt, wie und was wir beten sollen;
denn diese zwei Dinge zu wissen ist nötig:
Johannes 4 Vers 23.24; Matthäus 6 Vers 7-13

Natürlich darfst Du das “Vaterunser” auch in einer Minute beten,
aber Du solltes schon bedenken:

  • Das “Vaterunser” soll man mit herzlichem Begehren,
    und im Sinn dessen, was die Worte sagen, beten!

  • In den Worten des “Vaterunsers” ist aller Ablass, aller Nutzen, alle Segnungen und alles,
    was der Mensch bedarf an Leib und Seele hier und dort, im Überfluss inbegriffen. –

Wenn man also die Worte des “Vaterunsers” genau bedenken würde,
dann würde man mit diesen Worten ein Leben lang nicht fertig werden;
aber daraus würde gewiss auch eine Besserung des Lebens erwachsen.

Martin Luther sagte mal (so ähnlich):
“Ich muss heute noch so viel arbeiten,
denn ich muss heute noch so viel beten.”

.

Mt 4,4
Er aber antwortete und sprach:
Es steht geschrieben (5. Mose 8,3):
»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
sondern von einem jeden Wort,
das aus dem Mund Gottes geht.«

Das Wort Gottes hat in der Heiligen Schrift viele Namen um seiner unzähligen Eigenschaften und Wirkungen willen, denn es ist allumfassend und allmächtig.
Wir beten in diesem Gebet (“Unser tägliches Brot gib uns heute”) um Jesus Christus [das Wort Gottes], der das wahre lebendige, himmlische, geistliche Brot der Seele ist.

“Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.
Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben,
und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.” (Joh 6,51. 54)

(Mt 4,4 / Röm 7,19 / Joh 16,33 / Ps 106, 13 / Jes 50, 4 / Mt 11, 28 / Ps 119, 28 / 130, 5 / 2.Tim 2,1 / Ps 104, 15 / Röm 1,16 / Hebr 12 / Mt 6, 25 / Joh 6, 51. 58 / Weish 16, 20 / Hebr 13, 10 / Offb 1,8.17.18 / 22, 13
Hebr 4, 12 / Ps 119, 105 / Jak 5, 7 / Hos 14, 6 / Ps 119, 72 / Sir 38,1-4 / Jes 61, 10 / Hes 16, 14 / Mt 22, 2 ff / Jes 25, 6 /Joh 6, 51 / Joh 6, 44. 45 / 6, 65 / 1. Kor 11, 23 - 25 / Jes 55, 10 f / 1. Kor 1, 30 / Joh 6, 32 / Mt 9, 38 / Eph 3,16 f / Mt 6,34 / 1 Mose 3,19 / Mt 5,45 / 1.Tim 4,4-5 / 2.Thess 3,10-14 / Spr 30, 8.9 / 1.Tim 6, 6 -11 u.ä.)

Wir dürfen zwar auch um das irdische Brot bitten, aber Gott will seine Kinder lehren
mehr für die Speise der Seele zu sorgen, ja verbietet ihnen sogar (Matthäus 6,25),
um das zu sorgen, was sie leiblich essen oder trinken.

Mt 6 25.31-34
25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen:
Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.
Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Schaue Dir doch z.B. mal alle Gebete und Psalmen in der Bibel an,
darin geht es (in meinen Augen) doch nur sehr selten um Irdisches.

Also wenn, dann bete um Irdisches mit Ergebung in Gottes Willen und im Andenken an deine Sündhaftigkeit.

LG! Erich


#83

Wichtig ist auch, dass man nicht viele Worte macht und dass man nur zu Gott dem Vater betet.


#84

Mt 6,7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden;
denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.

Mit “Plappern” und “viele Worte machen” ist hier gemeint,
dass diese Leute viel und schnell reden, aber nicht wissen,
wie und was man im Geist und in der Wahrheit beten soll. -

Und wie soll man “Beten ohne Unterlass” (1.Thess 5,17)
ohne (viele) Worte in seinem Herzen zu haben?

Das ist vom geistlichen Gebet gesagt, und das kann ohne Unterlass geschehen, auch bei leiblicher Arbeit, usw.
Freilich bringt das niemand ganz fertig; denn wer vermag allezeit sein Herz zu Gott zu erheben?
(Röm 12, 12 / Eph 6,18 / Kol 4, 2 / Lk 18,1-8)

Du darfst unsern Herrn und Gott, Jesus, anbeten,
den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.

LG! Erich


#85

Das liegt an der Interpretation von “ohne Unterlass”. Was bedeutet das? Das man immer beten soll? Jede Sekunde? Oder innerhalb jeder Stunde? Jeden morgen, mittag und Abend? Oder jeden Tag? Oder zu jeden Zeiten? Ohne Unterlass kann vielfältig interpretiert werden. Das plappern schnell reden meint, steht da nicht auch nicht, dass sie nicht wissen wie man beten soll. Das einzige was der Herr dazu sagt ist dass sie viel plappern weil sie meinen dass sie durch viele Worte erhört werden. Wenn wir dann das Gebet das Jesu lehrte uns anschauen merken wir, dass es kurz und prägnant ist, ohne viele Worte. Wir brauchen Gott nicht mit vielen Worten beeindrucken. Er weiß was wir brauchen bevor wir ihn bitten.


#86

Das liegt an der Müdigkeit und Schwäche, dass Du so eine kindische Frage stellen musst.

Ohne Unterlass bedeutet: Ohne Aufhören, ewig!

Richtig! Aber wie gesagt:
“Betet ohne Unterlaß!” (1.Thess 5 Vers 17)
Das ist vom geistlichen Gebet gesagt; das kann ohne Unterlaß geschehen, auch bei leiblicher Arbeit, usw.
Freilich bringt das niemand ganz fertig; denn wer vermag allezeit sein Herz zu Gott zu erheben?
(Röm 12, 12 / Eph 6,18 / Kol 4, 2 / Lk 18,1-8)
Darum ist mit diesem Wort ein Ziel gesetzt, nach dem wir uns richten sollen; und wenn wir sehen, daß wir es nicht tun, sollen wir uns als schwache, gebrechliche Menschen erkennen und uns demütigen lassen und um Gnade bitten für unsere Gebrechlichkeit.

Es heißt aber:

Luther - 1Thess 5,17
betet ohne Unterlass,

Hier ein paar andere Übersetzungen:

  • Betet unablässig,
  • Hört niemals auf zu beten.
  • Betet ohne Unterlass!
  • Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen!
  • Betet unablässig!
  • Hört nicht auf zu beten.
  • Hört niemals auf zu beten!

Wie soll das ohne Worte funktionieren?

Wachet und betet!

LG! Erich


#87

Ja, aber Du solltest diese wenigen Worte auch verstehen
und Vieles und Tiefes dabei bedenken in Deinem Herzen.

LG! Erich


#88

Hallo Therese!

Ja, der Glaube ist eine Gabe der Gnade und Barmherzigkeit Gottes.
Entweder man hat sie oder man hat sie nicht bekommen.

Welche Freiheit, wenn Du sagst:
“Ich kann nicht aus mir selbst heraus glauben.”?

Wenn du das nicht kannst, dann brauchst du Hilfe.
Dann bitte Gott, den Herrn, dass du glauben kannst.

Lk 17,5 Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!

Röm 10,8-10
8 … »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.«
Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.

Welche Wahl haben wir hier?
Entweder glaubst du, wie Abraham, usw. ,
weil der gütige Gott dir gnädig und barmherzig ist
und dein Herz und deine Seele und *dein Gemüt
(*das heißt: deine Gefühle, Gedanken, Verstand,
Vernunft, Gesinnung, Verlangen, Willen und Streben)
berührt und führt und leitet und lenkt nach seinem Willen -
ja, weil der liebe Herr Gott, der Allmächtige, es will und kann;
oder du glaubst nicht, wie der alte Adam,
weil der Teufel, die alte Schlange, dich (noch) beherrscht.

Richtig! - Z.B.:
Der Pharao hatte keine Chance,
oder siehe die viele Juden,
deren Herzen heute noch verstockt sind.

Ja, der Eigenwille tut immer das Böse, weil er nur an sich selbst denkt.
Der freie Wille tut immer das Gute, weil er an Gott und seine Nächsten denkt.

Wem Gott nicht das Herz berührt und öffnet,
der wird auch nicht an Jesus Christus glauben.

Kann Gott nicht mit seinen Geschöpfen machen was er will?

Gottes Gnadenwahl
Röm 9,14-24
14 Was wollen wir hierzu sagen?
Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
15 Denn er spricht zu Mose (2. Mose 33,19):
»Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.«
16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
17 Denn die Schrift sagt zum Pharao (2. Mose 9,16): »Eben dazu habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.«
18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will.

19 Nun sagst du zu mir:
Was beschuldigt er uns dann noch?
Wer kann seinem Willen widerstehen?
20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht etwa ein Werk zu seinem Meister: Warum hast du mich so gemacht?
21 Hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?
22 Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, die zum Verderben bestimmt waren,
23 auf dass er den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit.
24 So hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.

Gott dankbar zu sein ist immer gut.

Aber wie ich es auch (@Lego_las_Bibel) schon (ähnlich) schrieb:

Wir beten in diesem Gebet (“Unser tägliches Brot gib uns heute”) in erster Linie um Jesus Christus [das Wort Gottes], der das wahre lebendige, himmlische, geistliche Brot der Seele ist.

“Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.
Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben,
und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.” (Joh 6,51. 54)

Wir dürfen zwar auch um das irdische Brot bitten, aber Gott will seine Kinder lehren
mehr für die Speise der Seele zu sorgen, ja verbietet ihnen sogar (Mt 6,25.31-34),
um das zu sorgen, was sie leiblich essen oder trinken usw.

Schaue Dir doch z.B. mal alle Gebete und Psalmen in der Bibel an,
darin geht es (in meinen Augen) doch nur sehr selten um Irdisches.

Also wenn, dann bete um Irdisches mit Ergebung in Gottes Willen und im Andenken an deine Sündhaftigkeit.

Mt 4,3-4
3 Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm:
Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3):
»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«

5Mo 8,3 Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht.

Joh 4,34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.

Ja, bete viel mehr ums Geistliche, als ums Leibliche.

Kol 3,2
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

LG! Erich


#89

Hallo Michael!

Wie gesagt:
Ja, Gott für alles zu danken ist immer gut, aber
lass dir Gottes Sache wichtiger sein als deine Sachen.
Bete viel mehr ums Geistliche, als ums Leibliche.
Lass das Leibliche nicht das Erste und das Letzte sein.
Bete um Irdisches mit Ergebung in Gottes Willen
und im Andenken an deine Sündhaftigkeit.
Bete nicht bloß für dich, sondern auch für andere.
Hebe heilige Hände auf ohne Zorn und Bitterkeit.
Lass dir nicht nur deine Familie am Herzen liegen,
sondern auch die ganze Christengemeinde, ja, die ganze Menschheit.

LG! Erich


#90

Lieber Erich,

ich meinte damit, dass ich ohne Gottes Gnade nicht glauben könnte. Da habe ich mich unklar ausgedrückt.

Das kann er in der Tat!
Aber vieles was wir tun ist nicht “was ER will”. Und Gott hindert uns dennoch nicht daran, es zu tun.

Wenn wir gesündigt haben dürfen wir nicht als Ausrede vorbringen Gott habe unser Herz verstockt. Wir sind selbst verantwortlich für unser Handeln.

Wir müssen uns nicht dem Willen Gottes beugen, weil wir sowieso keine andere Wahl hätten. Wir versuchen Seinen Willen zu tun, aus Liebe zu Ihm.

Therese


#91

Hallo Therese!

Das liegt an unserer Sünde, die in uns wohnt und beherrscht, und unserem Eigenwillen und Eigensinn, der vom Teufel kommt.

Gott hat Geduld, und der Teufel kann nur tun, was Gott will oder zulässt. (Siehe: Hiob)

Das würde ein Gläubiger nie behaupten, denn er weiß dass er ein Sünder ist (1.Joh 1,8-9), und die Ungläubigen (Verstockten) können es nicht behaupten, weil sie es nicht wissen können, dass Gott ihr Herz verstockt hat.

Ich sehe das anders, denn:

Jer 10,23 Ich weiß, HERR, dass des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte.

Entweder leitet dich Gott oder der Teufel. - Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Unser Herr und Gott selbst erwählt und beruft seine Heiligen, Gläubigen, Christen.
Und diese werden sich ganz gewiss freiwillig vor Gott demütigen und beugen.

Und außerdem:
In dem Namen Jesu werden sich beugen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen werden bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (siehe: Phil 2,10-11)

Ja, aus Liebe zu Gott und unseren Nächsten, denn für uns gläubige Christen heißt es ja:
“Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und
mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.”

Aber ohne Glaube an Gott und sein Wort wäre es nicht möglich, diesen seinen Willen zu tun.

Und Gottes Wort und Evangelium von Jesus Christus ist das tägliche Brot, das uns den Glauben stärkt.

LG! Erich


#92

Hallo @Michael, @zippo, @Lego_las_Bibel, @Therese, @Caramillus, @Giovannie, @Ellipirelli,
@H-C-Noir, @Hallo und @Ruth_89 !

Mt 6,6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

Liebe Leute! - Ich denke, dass wir weiter machen können mit der fünften Bitte.

Auch hier habe ich für euch wieder ein Beispiel aufgeschrieben, was man bei der fünften Bitte bedenken und wie man sie im Geist und in der Wahrheit beten könnte, also in unserem Kämmerlein, d.h. in unserem Herzen:

Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Himmlischer Vater, wir haben viel gesündigt in Gedanken und Worten und Werken
gegen den Himmel und vor dir; und sind es hinfort nicht mehr wert,
dass wir deine Kinder heißen, und dass du eingehst unter unser Dach,
denn du, lieber Vater, bist heilig, gerecht und gut, und kannst deshalb
auch keine einzige Sünde und Ungerechtigkeit bei dir dulden.

Wir haben dein Wort verschmäht, deinen Willen nicht getan,
deine Gebote nicht gehalten, dich und unsern Nächsten nicht geliebt,
dein Reich verhindert, deinen Sohn verachtet und deinen Namen nicht geheiligt,
sondern gelästert und geschändet.

Diese Sünden sind so groß, dass wir wahrlich die Verdammnis, die Hölle,
den ewigen Tod, die ewige Trennung von dir, lieber Gott, verdient haben!

Deshalb bitten wir dich im Namen deines Sohnes Jesus Christus:
Bitte, lieber Vater, hilf uns durch deine Gnade, dass wir Buße tun
und uns zu dir bekehren und dir unsere Sünden bekennen,
dass wir an dein Evangelium glauben und rechtschaffene Werke der Buße tun
und auch durch deinen Heiligen Geist gute Früchte tragen;
denn die Zeit ist erfüllt und dein Reich ist herbeigekommen.

Bitte, lieber guter barmherziger Vater, vergib uns unsere Sünde und Schuld,
so wie auch wir allen Menschen ihre Verfehlungen vergeben,
mit denen sie an uns gesündigt haben und schuldig geworden sind,
aber nicht weil wir es verdienen, denn wir sind es wahrlich auch nicht wert,
sondern rein aus deiner göttlichen Gnade und Güte heraus,
so wie es uns dein heiliger und gerechter Sohn, Jesus Christus,
verheißen und geboten hat.

Aber du, lieber Vater, musst uns dazu helfen, dass wir wahrlich herzlich vergeben
und allen Menschen immerdar verzeihen können, die an uns gesündigt haben
und dass wir ihnen auch gerne wohltun.

Hilf uns bitte, dass wir ihre Sünden nicht herumposaunen,
sondern lass uns gut von ihnen reden und ihre Sünden zudecken und stillschweigen,
und sie entschuldigen und sie auch in Schutz nehmen und für sie beten,
denn du, unser lieber Herr und Gott, Jesus, sprichst ja:

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!
Das ist das Gesetz und die Propheten. Geht hinein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,
und viele sind es, die auf ihm hineingehen.
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt,
und wenige sind`s die ihn finden!

Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen,
sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." (Mt 7,12-14.21)

Guter Gott, lieber Vater, das verleihe uns bitte allen,
dass wir vollkommen werden wie du und deinen göttlichen Willen tun.
Bitte erbarme dich über uns und sei uns armen Sündern gnädig.
Bitte schau nicht auf unsere Sünden und versage uns um ihretwillen solche Bitten nicht,
denn wir wollen uns doch wirklich bessern; aber dazu musst du uns beistehen
und uns die Kraft und Stärke geben, die wir dazu brauchen,
denn ohne dich vermögen wir gar nichts.

LG! Erich


#93

Liebe Leute!

Da niemand auf die fünfte Bitte geantwortet hat, bringe ich das Thema nun zu Ende.

Vielleicht konnte ja doch der/die eine oder andere etwas dazu lernen,
wie und was man bei den Bitten des “Vaterunseres” bedenken
und wie man sie im Geist und in der Wahrheit beten könnte,
also in unserem Kämmerlein, das heißt, in unserem Herzen.

Nun kommen wir zu den letzten zwei Bitten:

UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG,

darum nimm uns an deine allmächtige starke Hand, o Herr, unser guter Hirte,
lass nie mehr los, behüte, erhalte und führe uns auf der rechten Straße,
um deines Namens willen durch das finstere Tal, damit wir kein Unglück fürchten müssen;
und bitte gieße durch deinen Heiligen Geist deine göttliche Liebe in unsre Herzen aus,
dass dadurch unser Glaube tätig werden kann und nicht tot ist, sondern kräftig und lebendig,
und wir dann auch alles tun, was dir, lieber guter Gott, wohlgefällig ist.

Aber bitte nicht, dass du die Anfechtungen ganz von uns nimmst,
sondern lasse uns nur nicht so tief hineingeraten,
damit uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch betrügen und verführen
in Irrglauben, Verzweiflung und andere große Schande und Laster,
die über unsere Kräfte gehen, so dass wir nicht mehr herauskommen können,
darum gib, dass sich unser Glaube bewähren kann
und als echt und viel kostbarer befunden werde,
als alles Silber und Gold das durchs Feuer geläutert wird,
zu deinem Lob und zu deinem Preis und zu deiner Ehre;
und dass wir doch endlich gewinnen, alles überwinden und den Sieg behalten;

SONDERN ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN,

dem Argen und allen Übeln an Leib und Seele, Gut und Ehre, -
vom Teufel und seinen Dämonen, von dieser Welt und unserem sündigen Fleisch,
der Hölle, der ewigen Strafe, dem feurigen Pfuhl, dem zweiten Tod, der ewigen Gottesferne,
bitte, von allem was uns hindert bei dir zu sein und von allem was uns von dir trennt,
lieber Vater, durch deinen lieben Sohn, Jesus Christus!

Nur er ist das wahre Opferlamm Gottes!
Ja, die Strafe, die wir verdient haben, hat er freiwillig auf sich genommen;
er hat seinen kostbaren Leib für uns gegeben
und sein teueres, heiliges, gerechtes Blut für uns vergossen am Kreuz auf Golgatha.
Nur er hat die Sühnung für die Sünden der ganzen Welt vollbracht! Ja, für alle Sünden,
die in der Vergangenheit getan wurden und in der Gegenwart und Zukunft getan werden.
Er allein hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war,
und hat ihn an dieses von Gott und Menschen verfluchte,
aber nun für uns Christen, ruhmreiche Heilige Kreuz, geheftet;
er hat gelitten, ist gestorben und begraben worden.
Er ist hinabgestiegen in das Reich des Todes, ja, in die Hölle,
aber am dritten Tage ist er wahrhaftig auferstanden von den Toten, das Grab war leer,
und nachdem er sich vierzig Tage lang mehr als fünfhundert Brüdern und Schwestern
als der Lebendige erzeigt hatte, ist er aufgefahren in den Himmel
und sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters,
damit er alle Menschen, die an ihn glauben, rein und gerecht macht,
und ihnen das ewige Leben gibt.

Und danke, lieber Jesus, denn du hast uns, den verheißenen, anderen Tröster gesandt,
den Geist der Wahrheit, den Heiligen Geist, der wahrer Gott und wahrer Herr ist,
der vom Thron Gottes, des Vaters und des Sohnes ausgeht,
der uns in alle Wahrheit führt, der uns tröstet und beisteht,
der uns Beten hilft und für uns eintritt mit unaussprechlichem Seufzen vor Gott;
und der uns, wie es sein Name sagt, heilig macht,
der uns zur heiligen, christlichen Kirche, der Gemeinschaft der Heiligen macht; —
denn du, lieber Herr Jesus Christus hast uns, genau so, wie du es versprochen hast,
nicht allein als Waisen zurückgelassen, sondern du bist mit dem Vater bei uns,
durch den Heiligen Geist, alle Tage bis an der Welt Ende, und in alle Ewigkeit.

Ja, komm, Herr Jesus, denn in keinem andern ist das Heil,
auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben,
durch den wir sollen selig werden. –
Nur du hast den Namen, der über alle Namen ist im Himmel und auf Erden
und unter der Erde: “Jesus”!
Du bist und heißt auch Wunder - Rat, Gott - Held, Ewig - Vater, Friede – Fürst,
du bist der Gott aller Götter und Vater aller Geister, du Herr aller Herren und
auch der König aller Könige, - Jesus Christus von Nazareth, der König der Juden!

Jede Kreatur und jedes Knie wird sich vor dir und deinem Namen beugen müssen; -
die vier himmlischen Gestalten, die vierundzwanzig Ältesten und alle Engel Gottes
fallen vor dir, wahrer Gott und wahrer Mensch, nieder und beten dich und den Vater an.

Bitte, lieber Vater, lass uns durch deinen Sohn Jesus Christus,
dem einzigen Nothelfer, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen,
dem wahren, heiligen, unschuldigen und unbefleckten, treuen Hohenpriester,
der für uns Sünder eintritt, mit dir versöhnt und eins werden, sein und ewig bleiben.

Bitte, gib uns deinen göttlichen Frieden und beschere uns,
wenn unser letztes Stündlein gekommen ist,
ein hoffnungsvolles, freudiges, auf dich vertrauendes, seliges Ende,
und nimm uns zuletzt mit Gnaden von diesem finstern Jammertal
zu dir in den Himmel, Abba, lieber Vater!

DENN DEIN IST DAS REICH
und der Reichtum und die Weisheit und der Ruhm und die Pracht und die Majestät
UND DIE KRAFT,
die Macht, die Gewalt und die Stärke, der Sieg und die Hoheit, das Heil und aller Segen
UND DIE HERRLICHKEIT
und die Anbetung und das Lob und der Preis und der Dank und alle, alle Ehre
IN EWIGKEIT!
Ja, wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen!

AMEN!
Wir glauben fest daran, dass dir unsere Bitten angenehm sind
und du unser Gebet erhörst, es vernimmst und uns auch gibst,
worum wir dich im Namen deines eingeborenen Sohnes Jesus Christus,
unsres Herrn und Heilands, gebeten haben,
denn du selbst hast uns geboten so zu beten, und deshalb vertrauen wir darauf,
daß wir wahrlich alles erhalten werden, aber selbstverständlich nur das,
was du für uns, nach deinem göttlichen Willen, für das Beste hältst.
“Ja, ja, so soll es geschehen!”

LG! Erich


#94

Ach tut leid, hab ich vergessen. Aber es ist für mich eine zentrale Stelle. Über Vergebung wurde aber schon etliches geredet.

Dazu folgende Anregung. Nach meinem Wissenstand schrieb man die Urschriften in der Sprache der Koine in Manuskeln, ohne Zwischenräume zwischen den einzelnen Buchstaben und auch ohne Satzzeichen. Das sähe im Textabschnitt dann so aus:

UNDFÜHREUNSNICHTINVERSUCHUNGSONDERNERLÖSEUNSVONDEMBÖSEN

D.h. es ergäbe sich dann auch eine andere Leseart, die den Satz wie folgt gliedert:

UND FÜHRE UNS,
NICHT IN VERSUCHUNG, SONDERN ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN.

Anders ausgedrückt bitten wir um Führung Gottes, damit wir eben nicht in Versuchung geraten, ansonsten erweckt es sprachlich den Eindruck als unterstelle man Gott, dass er uns gar in Versuchung führen wolle.


#95
  • Ja, wir bitten um Gottes Führung in der Versuchung und Anfechtung und Prüfung.

  • Versucht, angefochten oder auf die Probe gestellt werden wir Christen doch immer wieder,
    so wie z.B. auch Abraham, Hiob und auch unser Herr Jesus Christus und seine Apostel usw.

  • Gott selbst versucht zwar niemand zum Bösen, aber er prüft, damit deutlich wird,
    dass der Geprüfte auch in schwierigen Situationen (wie Notzeiten, Krankheiten usw.)
    an Gott festhält und an ihn glaubt und ihm vertraut.

  • Gott hat aber auch den Versucher, den Bösen, den Teufel, den Satan und seine Dämonen, geschaffen,
    die uns mit seiner Erlaubnis und Duldung versuchen und prüfen und anfechten dürfen.

  • Und es versuchen uns auch immer wieder sündige Menschen und unser eigenes sündiges Fleisch mit seinen Begierden und viele Dinge in dieser sündigen Welt.

Jak 1,2-4
2 Meine Brüder und Schwestern, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt,
3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
4 Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und keinen Mangel habt.

1.Petr 1,6-7
6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen,
7 auf dass euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.

Spr 17,3
Wie der Tiegel das Silber und der Ofen das Gold,
so prüft der HERR die Herzen.

Jes 48,10
Siehe, ich habe dich geläutert, aber nicht wie Silber, sondern
ich habe dich geprüft im Glutofen des Elends.

5Mo 8,2 Und gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.

5Mo 13,4 … denn der HERR, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt.

1.Petr 4,12-14
12 Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames,
13 sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.
14 Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch.

LG! Erich


#96

Unser jetziges Leben dient der Vorbereitung auf das künftige. Gott kann für die neue Welt nur zuverlässige Gottessöhne gebrauchen. Schon mal haben welche versagt, nämlich Satan und dessen Gefolge…


#97

Das sind wir wirklich einer Meinung.

PS: Ich benötige keine Bibelzitatenliste (ich lese sie nicht). Reden wir darüber, das passt schon. Der Thread ist aber sehr gut, auch gut von dir geführt. :+1:


#98

Wohl keine Bitte ist weniger ernst gemeint als diese. Die meisten Menschen, gleich welcher Religion, wünschen nichts sehnlicher als dass die gegenwärtigen Verhältnisse ewigen Bestand haben mögen. Zumindest so lange sie leben…


#99

Klaus Berger zufolge wurde der Hebräerbrief um das Jahr 56 verfasst. Wahrscheinlich früher. Paulus musste jedenfalls die Offenbarung nicht gekannt haben, die Johannes wohl um das Jahr 60 (nicht erst in den Neunzigern!) erhielt.
Nach der Offenbarung werden die Auserwählten Mitglieder der Regierung Jesu sein und die kommenden tausend Jahre zusammen mit Ihm über die Völker der jetzigen Erde regieren. Erst danach kommt der Vater mit dem neuen Jerusalem auf die neue, weit größere und unvergängliche Erde.


#100

Sind die wahren gläubigen Christen, die den Heiligen Geist haben, nicht schon längst Mitglieder der Regierung und Königsherrschaft Jesu Christi, seit ca. 1986 Jahren? Sind wir Christen wohl nicht ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zu seinem Eigentum? Regiert Jesus wohl nicht inwendig, in den Herzen der Gläubigen? Ist das Reich Gottes, das Himmelreich, also nicht schon mitten unter uns Menschen, also in den wahren gläubigen gerechten heiligen Christen? - Ich glaube das aber schon!

Lk 17,20-21
20 Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußeren Zeichen;
21 man wird auch nicht sagen: Siehe, hier!, oder: Da! Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Gott hat schon alles neu gemacht, denn der neue Himmel und die neue Erde und das neue Jerusalem, wo es kein Leid und Geschrei mehr gibt und auch der Tod nicht mehr sein wird, hat schon längst Bestand.
Nur müssen wir noch sterben, damit wir auferstehen, wenn der Herr Jesus Christus kommt und uns zu sich nimmt, damit wir sind, wo er ist. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit. -

Dass Jesus Christus auf diese Erde kommt um hier in dieser Welt sichtbar und öffentlich auf einem irdischen Thron zu regieren (vielleicht in dem alten Jerusalem), das steht nirgendwo geschrieben, denn Jesus lehnte damals schon das Königtum auf dieser Erde ab (Joh 6,15) und das wird auch in Zukunft so sein, denn Jesus, unser König, sagte eindeutig:

Joh 18,36-37
36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.
37 Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Also, wozu, warum, wieso, weshalb, wofür, weswegen, für wen oder was, also aus welchen Gründen, sollte Jesus Christus in dieser vergänglichen Welt regieren.

Wenn Jesus Christus, am Tag des Herrn, sichtbar wieder kommt, dann kommt er um die Welt zu richten. Himmel und Erde werden vergehen. (LK 21,33)

2.Petr 3,3-13
3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen
4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.
5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort;
6 dadurch wurde damals die Welt in der Sintflut vernichtet.
7 So werden auch jetzt Himmel und Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.
8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden nicht mehr zu finden sein.
11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen,
12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen.

13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.

LG! Erich