Das "Vaterunser" ist der größte Märtyrer


#101

Hallo Erich!

Du stützt Deine Auffassung auf einige wenige Schriftstellen, die für sich genommen so oder so ähnlich zu verstehen sind. Doch dem größten Teil der Schrift zufolge wird Jesus sehr wohl - persönlich anwesend - über die Völker der jetzigen Erde regieren. Es ist müßig, mit dem Zitieren der vielen Schriftstellen zu beginnen, die dies bestätigen. Selbst die meist ungläubigen Theologen gehen von einem Tausendjährigen Reich auf dieser Erde unter der Regierung Jesu aus.

Doch zwei Ausnahmen seien gestattet, zunächst Offenbarung 19,17-21 (Luther):

Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen Gottes,
18 dass ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und der Großen !
19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heer.
20 Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführte, die das Malzeichen des Tiers nahmen und die das Bild des Tiers anbeteten; lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
21 Und die andern wurden erwürgt mit dem Schwert des, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging; und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Nachdem die letzten Widerständler vernichtet sind, wird Jesus gem. Offenbarung 20,4 zusammen mit den Auserwählten - es handelt sich bei diesen um lediglich einen kleinen Kreis - über die Völker regieren. Erst nach diesen tausend Jahren werden der jetzige Kosmos und die Erde vernichtet und das neue All mit der weit größeren Erde geschaffen.

Dazu noch Apostelgeschichte 1,6 (Luther):

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: HERR, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel ?

Jesu Nachfolger wollten also keineswegs in den Himmel, erwarteten vielmehr, dass Er zur Erde zurückkehrt und die politische Macht übernimmt.

Zu Lukas 17,20-21:
Wenn man nicht in Widerspruch zu einer ganzen Reihe von Schriftstellen geraten möchte, muss man diese Worte so verstehen, dass Jesus damit die Vorbereitung auf das Reich meinte, die von der Öffentlichkeit unbemerkt bleibt. Überhaupt hält sich die Christenheit zum Thema “Rückkehr Jesu” weitgehend bedeckt. Die Ausbildung der wahren Nachfolger Jesu für Regierungsämter wird daher von der Menschheit kaum wahrgenommen.

Zu Johannes 18,36-37:
Tatsächlich steht die jetzige Erde unter der Herrschaft Satans. Jesus erlangt die Macht über die Erde erst zum Zeitpunkt des Blasens der siebten Posaune (Offenbarung 11,15-18). Den aktuellen Gegebenheiten zufolge könnte dies in gut fünfzig Monaten (!) sein.


#102

Eine Schriftstelle bitte, denn ich kenne keine.

Jesus herrscht schon längst, aber Du merkst es nicht.

1Kor 15,25 Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« (Psalm 110,1).

Wir kommen eines Tages zu Jesus.

Und auf der Erde wird kein Reich mehr aufgerichtet.

Himmel und Erde werden vergehen.

Wer sollte da noch (über wen) herrschen wollen?

LG! Erich


#103

Satan ist losgebunden, so wie es laut Bibel sein muss.
Wahrscheinlich ist seine Zeit dieses Jahr schon zu Ende, dann hat er lang genug gewütet und sich von vielen anbeten (sein Wort über Christus stellen: Mach doch Mal … - böses - dann wirst du sehen, dass … ) lassen!

Der Antichrist, 616, ist identisch mit dem zweiten Zeuge, er besitzt die Gabe, die durch die Ältestenschaft damals für Timotheus gebeten wurde: Energien zu sehen und somit dem Satan macht zu nehmen, die Gabe, die auch gute Engel haben.

Satan wird bald in den Feuersee geworfen werden, erst der falsche Prophet und das Tier, danach dann noch der Teufel.
Dann noch der Tod und alle die nicht im Buch des Lebens stehen.


#104

Hallo Erich!

Kapitel 24 der Matthäusbotschaft einschließlich der Parallelen in Markus 13 und Lukas 21 weisen eindeutig auf die persönliche Rückkehr Jesu hin. So auch Matthäus 16,27 / Matthäus 23,39 oder Johannes 21,22.

Es gibt viele ähnliche Schriftstellen, auch im so genannten Alten Testament. Doch ohne die klärende Schrift der Offenbarung lässt sich aus diesen Vorhersagen eine Zeitskala kaum erstellen. Es bedurfte dazu der Offenbarung, die Gott Seinem Sohn übergab. Mit dieser Schrift wird der Verlauf der Geschichte bis zur Rückkehr Jesu und Seiner tausendjährigen Herrschaft über die jetzige Erde deutlich beschrieben. Erst nach diesen tausend Jahren wird es den neuen Himmel und die neue Erde geben, die ewigen Bestand haben werden.

Zeitlich hinter uns liegen sechs “Tage” der Weltwoche. Es ist nur logisch, wenn Jesus während des siebten “Tages”, dem Weltsabbat, die Regierungsgeschäfte übernimmt. Genau so ist es auch vorhergesagt.

Akzeptiert man die doch deutlich genug beschriebene Vorhersage über die Abfolge gewisser Ereignisse nicht, hat dies tragische Folgen. Ereignisse von höchster Bedeutung werden nicht oder zu spät wahrgenommen.


#105

Wenn Jesus Christus sichtbar kommt, dann kommt auch das Gericht.

1000 Jahre hier - 1000 Jahre da. - 2000 Jahre sind bald um.

LG! Erich


#106

Hallo Erich!

Wenn Jesus mit Seinen Streitkräften aus dem All kommend sichtbar wird, ist es für die meisten Menschen zu spät. Zuvor fallen viele, auch Christen, auf den falschen Messias, den europäischen Spitzenpolitiker, herein. Die Folge für die, die schwach werden: Sie nehmen zumindest an der ersten Auferstehung nicht teil.

Wenn Jesus zurückkommt, wird Er Seinen Nachfolgern Regierungsämter übertragen. Die Bedeutung des Amtes hängt von den erbrachten Leistungen des Begünstigten ab.

Und nochmal: Jesu Regierung über die Völker dieser Erde währt tausend Jahre. Erst danach kommt es zum so genannten Weltgericht. Die Schrift ist da unmissverständlich.


#107

Mt 16,27 Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.

Mt 25,31-34.41.46
31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit, 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. 34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!

41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Lk 21,26-33
25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, 26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. 28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

29 Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: 30 wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass der Sommer schon nahe ist. 31 So auch ihr: Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist. 32 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. 33 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.

2.Petr 3,3-13
3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen
4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.
5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort;
6 dadurch wurde damals die Welt in der Sintflut vernichtet.
7 So werden auch jetzt Himmel und Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.
8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden nicht mehr zu finden sein.
11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen,
12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen.

13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Mir genügt, was hier geschrieben steht!

Und wie gesagt: Wenn Jesus Christus sichtbar kommt mit allen seinen Engeln, dann kommt auch das Gericht. - Und dann wird Himmel und Erde vergehen.

Die Offenbarung verstehen die wenigsten Menschen richtig.
Du aber steigerst Dich in die Offenbarung hinein und bringst Deine Vermutungen.

Also: Wo steht denn nun klar und deutlich geschrieben, dass Jesus, wenn er wieder kommt, auf der Erde, also in dieser Welt, sein Reich aufrichtet und tausend Jahre regiert. - Bisher konnte ich das nirgendwo lesen, außer in Deinen Worten.

Was würdest Du nur ohne die Offenbarung machen?

LG! Erich


#108

Hallo Erich!

Glaubst Du tatsächlich, dass Gott mit der Offenbarung Unnötiges gesagt hat?
Hast Du Dich nie über die einleitenden Verse zur Offenbarung gewundert?

Offenbarung 1,1-3 (Luther):

Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,
2 der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesu Christo, was er gesehen hat.
3 Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.

Erst mit dieser Schrift werden die Vorhersagen in Daniel 2 und 7, in Matthäus 24 und vielen anderen Schriftstellen und der mit dem Menschen verfolgte göttliche Plan verständlich.

Dreieinhalb Jahre nach Eintreten des in Offenbarung 17,11 ff. vorhergesagten Bündnisses ist übrigens die Rückkehr Jesu zu erwarten. Wenn das nicht Grund zur Hoffnung ist…

Doch sind in der Offenbarung auch dramatische Ereignisse vorhergesagt, wahre Blutbäder, in denen Milliarden Menschen zu Tode kommen. Ohne Vorwarnungen drohen selbst Nachfolger Jesu dem Wahnsinn anheim zu fallen.


#109

Wann wurde Jerusalem zerstört?

Kleine Phantasie:
Jesus war schon damals da
oder ER kam im Jahre 500 oder 1000 oder 1500 oder 1900,
oder er kommt im Jahr 2000 und ein paar Jahre dazu.
Vielleicht kommt er im Jahre 2033 und ein paar Monate.
ODER: Er war schon immer da. - Er sagt von sich zu uns:
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.


#110

Ich finde die Offenbarung Jesu Christi “total super”! - Da brauchst Du Weisheit.
Wenn Du Weisheit hast, dann wirst Du uns auch diese Worte erklären können:

Offb 13,18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

Ist es “Nero”?

Bitte kläre mich auf.

LG! Erich


#111

Erich, es gibt auch Übersetzungen mit der Zahl 616!

666 = Antichrist von Grund auf Böse
616 = Antichrist ein Opfer des Teufels

Der Antichrist wird im äußeren Vorhof leben, die anderen im inneren Vorhof. Mal gespannt, wer sich alles von der Gesetzlosigkeit (Spiel des Teufels) überwinden lässt, schließlich ist Satan (Teufel, falscher Prophet und Tier) teuflisch Brilliant.


#112

Hallo Giovannie!

In der Elberfelder Bibel heißt es zur Zahl 666:

“und seine Zahl ist 666”. 13
13 Da in den alten Sprachen (Griech., Hebr.)
die Buchstaben auch als Zahlen verwendet wurden,
hatte jedes Wort auch einen Zahlenwert.
Welches Wort sich hinter der Zahl 666 verbirgt,
ist, obwohl viel diskutiert, unbekannt.

Und ich denke, das wird auch bei der Zahl 616 so sein.

Es ist die Zahl eines Menschen.

Der Antichrist, ja, viele Antichristen sind zur Zeit des Apostel Johannes schon aufgetreten:

1Joh 2,18 Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist.

1Joh 2,22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

1Joh 4,3 und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er komme, und jetzt ist er schon in der Welt.

2Joh 7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.

LG! Erich


#113

Hallo…guten Abend

Das Problem mit dem runterleiern des Vaterunsers kenn ich, habe ich auch manchmal,es besteht nur dann, wenn man keine echte Beziehung zu Jesus und dem Vater hat, so wie es im 1Johannesbrief steht:…". unsere Gemeinschaft ist mit Gott dem Vater und seinem Sohn…"
Hat man diese Gemeinschaft, ist die Konzentration kein Problem mehr.
ADE Siggi80


#114

Danke Dir!

Und, ja, wenn man das “Vaterunser” mal ganz genau betrachten würde,
dann würde man auch (ein-)sehen, dass wir gegen uns selbst bitten. (Joh 8,44)
Kein einziger Mensch hat es geschafft, das Gesetz und die Gebote Gottes zu halten.
… … … und dann kam Gott, das Wort (Joh 1,1), selber vom Himmel auf die Erde.

U.S.W. (Du weisst schon)

LG! Erich


#115

Das heißt aber nicht, dass für Christen das Gesetz nicht mehr verpflichtend ist.

  1. Johannes 3,4-8 (Schlachter):

Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
5 Und ihr wisst, dass Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde.
6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
7 Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist.
8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.


#116

Tiere als Brandopfer und Sündopfer usw. gibt es bei Christen nicht mehr, obwohl sie im Gesetz geboten sind.

Hebr 10,14-18
14 Denn mit einem einzigen Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.
15 Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem er gesagt hat (Jeremia 31,33-34):
16 »Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht der Herr: »Ich will meine Gesetze in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich sie schreiben, 17 und ihrer Sünden und ihrer Missetaten will ich nicht mehr gedenken.« 18 Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.

Röm 6,10
Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal;
was er aber lebt, das lebt er Gott.

Mt 22,37-40
37 Jesus aber sprach zu ihm:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen,
von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5).
38 Dies ist das höchste und erste Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich:
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18):
»Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Röm 13,9 Denn was da gesagt ist (2. Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3. Mose 19,18):
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«

Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.
So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Aber leider ist kein Mensch gerecht, auch nicht einer - außer Jesus Christus.
Somit sind alle Menschen Sünder und nur das Blut Jesu Christi reinigt uns.

Röm 3,22-26
22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden 26 in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.

1.Joh 1,7-10
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.
8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Wer das “Vaterunser” betet, der bezeugt gleichzeitig, dass er ein Sünder ist, der den Namen Gottes nicht geheiligt und sein Reich verhindert und seinen Willen nicht getan hat, …
Sonst müssten wir ja Gott, den Vater, nicht darum bitten, dass er seinen Namen in uns heiligt, dass er uns zu seinem Reich macht, das er sein Gesetz, seine Gebote, die Psalmen und Propheten in unsre Herzen schreibt, dass wir seinen Willen tun und Gott den Herrn lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und mit aller Kraft und unsere Nächsten lieben wie uns selbst und auch unsere Feinde lieben.

LG! Erich


#117

Wenn ich die Sündopfer für Nachfolger Jesu als noch verbindlich ansehen würde, käme das einer Missachtung von Jesu Opfer gleich.

Wir aber dürfen uns nicht wieder verunreinigen durch Übertretung der Gesetze Gottes. Das ist doch, worauf Johannes in seinem 1. Brief Kapitel 3,4-8 hinwies.

Die Liebe geht über die Beachtung der Zehn Gebote hinaus. Aber diese Gebote sind und bleiben sehr wohl Pflicht für alle Menschen, nicht allein für Christen. Zum Beispiel ist vorhergesagt, dass insbesondere die europäischen Christen gegen das erst der Zehn Gebote verstoßen werden, indem sie dem Führer Europas an Gottes Stelle setzen. Die Folgen dafür sind mehr als dramatisch.


#118

Wo wird Jesus sein, nachdem er gekommen ist? In Jerusalem…wo denn sonst…

ade siggi 80


#119

Welches Jerusalem meinst Du? - Und wo steht das geschrieben?

In diesem irdischen Jerusalem wird er wohl nicht sein, denn Jesus sagt ja:

Joh 14,2-3
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

1.Thess 4,16-17
16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und die Toten werden in Christus auferstehen zuerst. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit.

Hebr 11,16 Nun aber streben sie zu einem besseren Land, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

Phil 3,20-21
20 Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, 21 der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.

Gal 4,26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter.

Offb 21,1-7
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!*Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. 7 Wer überwindet, der wird dies ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.

LG! Erich


#120

Hallo…le

7.0 Die Vollendung des Reiches Gottes, ein neuer Himmel und eine neue Erde.

Am Ende des pardiesischen Milleniums, wenn sogar der Teufel vernichtet ist, könnte man meinen das Reich Gottes wäre perfekt. Nein…Gott schafft was er will und er will am Ende des Milleniums einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Jesaja 65,17: 17 “Denn wisset wohl: Ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, so daß man der früheren Zustände nicht mehr gedenken wird und sie keinem mehr in den Sinn kommen sollen.”

Gott ist ein Perfektionist, was er baut soll perfekt sein. Von dieser perfekten Neuschaffung handelt Hebräer 12, 26: “Seine Stimme hat zu jener Zeit die Erde erschüttert, jetzt aber verheißt er und spricht (Haggai 2,6): »Noch einmal will ich erschüttern nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel.« 27 Dieses »noch einmal« aber zeigt an, dass das, was erschüttert werden kann, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, damit allein das bleibe, was nicht erschüttert werden kann. 28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.”

#131>>> Vers 28.Der neue Himmel und die neue Erde sind das Erbe, das wir mit Christus erben sollen. Das Millenium ist lediglich eine Übergangszeit.

#132>>> Vers 28 zeigt, dass alles was im Kosmos labil ist, stabilisiert werden wird. Wie kann man das verstehen? Nun das gesamte Universum gleicht einem dreidimensionalen Netz, das durch die Gravitation der Sterne gebildet wird. Ändert sich zum Beispiel die Gravitation des Mondes, so wackelt auch die Erde ein bisschen, noch gravierender ist diese Beeinflussung weiter entfernt im Himmel. Dabei muss man bedenken, das nach Einsteins Feldlehre, die Gravitation die Grundkraft aller anderen Kräfte des Universums ist, z.B: Gravitation erzeugt Magnetismus; Magnetismus erzeugt, elektrische Felder. Wackelt also die Gravitation der Sonne, spinnt auf der Erde der Funkverkehr, wandert der Magnetpol der Erde und es ändert sich das Klima infolge geänderter elektrischer Potenziale im Erdumfeld. usw.

#133>>> Gott wird einen absolut stabilen Himmel und eine stabile Erde schaffen, Vers 27, was an der jetzigen Erde und dem jetzigen Himmel stabil ist, wird bleiben und Bestandteil des neuen Himmels und der neuen Erde werden, besser und NEU.

Das wird in der Zukunft nach dem Millenium geschehen. Gott hat uns in der Bibel wenig geoffenbart, wie es in diesem neuen Himmel und die neue Erde sein wird und wie ganze Welt sein wird. Wie groß wird die Erde sein? Wird der neue Himmel den ganzen Kosmos umfassen? Wie werden die Menschen überall auf der Erde wohnen?. Von den Menschen, die auf der neuen Erde leben, spricht Jesaja 65,17 und Jesaja 65, 22.

Jesaja 65,17: “Denn wisset wohl: Ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, so daß man der früheren Zustände nicht mehr gedenken wird und sie keinem mehr in den Sinn kommen sollen. 18 Nein, freuet euch und jubelt immerdar über das, was ich schaffe; denn wisset wohl: ich will Jerusalem umschaffen zum Jubel und das Volk darin zum Frohlocken; 19 und ich will selbst über Jerusalem jubeln und über mein Volk frohlocken, und es soll hinfort kein Laut des Weinens und kein Laut des Wehgeschreis in ihm vernommen werden. 20 Es soll dort alsdann keinen Säugling von nur wenigen Tagen und keinen Greis mehr geben, der seine Tage nicht voll auslebt; sondern als Jüngster wird der Hundertjährige sterben und wer nur hundert Jahre alt wird, als ein vom Fluch getroffener Sünder gelten. 21 Wenn sie Häuser bauen, werden sie auch darin wohnen und, wenn sie Weinberge anlegen, auch deren Ertrag genießen; 22 sie werden nicht bauen, dass ein anderer darin wohne, und werden nicht pflanzen, dass ein anderer die Früchte genieße; nein, gleich der Lebenszeit der Bäume soll auch die Lebenszeit meines Volkes sein, und was ihre Hände erarbeitet haben, sollen meine Erwählten auch selbst verbrauchen.23 Nicht vergeblich sollen sie sich abmühen und nicht Kinder für jähen Tod zeugen; nein, sie werden ein Geschlecht der vom HERRN Gesegneten sein und ihre Sprößlinge ihnen erhalten bleiben. 24 Und geschehen wird es: Ehe sie rufen, will ich schon antworten, und während sie noch reden, will ich sie schon erhören. 25 Wolf und Lamm werden beisammen weiden, und der Löwe wird Stroh fressen, wie ein Rind und die Schlange sich von Staub nähren: Sie werden nichts Böses mehr verüben und kein Unheil mehr anrichten in meinem ganzen heiligen Berglande: Der HERR hat es verheißen.” und Jesaja 65,22: 22 “Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich schaffen will, vor mir Bestand haben werden” – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »so soll auch eure Nachkommenschaft und euer Name Bestand (vor mir) haben. 23 Und es soll dahin kommen, dass monatlich am Neumond und wöchentlich am Sabbat alles Fleisch (= jedermann) sich einfindet, um vor meinem Angesicht anzubeten" – “Sie werden dann auch hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.”

:#134>>> Auf der neuen Erde wird das Lebensalter wesentlich höher sein als heute. Schätzungsweise 200- 300 Jahre. Vers20,22.

#135>>> Vers 24, Gott wird ständig unter den Menschen wohnen und alles segnen, was sie tun.

Gott hat uns nicht wissen lassen, was mit den Menschen, die auf der neuen Erde ihr Leben beenden werden, geschehen wird. Werden sie gleich verwandelt oder auch aufbewahrt bis zu einer Auferstehung?

Johannes sah den neuen Himmel und die neue Erde in einer Vision: Offenbarung 21,1

“1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da.”

Bestimmt sah Johannes nur ein kleines Modell der neuen Erde geschweige denn den echten neuen Himmel, aber das ist klar:

:

#136>>> Auf der neuen Erde wird es kein Meer mehr geben.

Gott wird auf der neuen Erde ein Zentrum seiner Regierung des perfekten Reiches Gottes installieren. Johannes sah in seiner Vision das neue Jerusalem, die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem, die geistige Stadt, der Regierungssitz Gottes vom Himmel zur neuen Erde herabkommen, Offenbarung 21,2:

"2 Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen. Das ist das himmlische Zion, von dem schon in Hebräer 12,22 als Heimat der Christen die Rede ist, “…sondern ihr seid gekommen zu dem Berge Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln…”, zu dieser himmlischen Stadt haben die Gerechten Gottes heute schon Zugang und dessen Bürger sind sie, Epheser 2,19 : “So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.” Das ist die himmlische Stadt, die Stadt, die Gott heute schon baut: Der Eckstein dieser Stadt, auf dem sie gegründet ist, ist Jesus Christus : Epheser2,19: “19So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,20auferbaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selber der Eckstein ist.”

#137>>> Jesus Christus ist der tragende Grundeckstein des neuen Jerusalems und die Apostel und die Propheten sind die übrigen Grundsteine.

Jeder Mensch den Jesus zu den Seinen zählt ist ein anderer Baustein des himmlischen Jerusalems. So werden die Gemeindemitglieder der Kirche zu Philadelphia tragende Säulen des himmlischen Jerusalems genannt: Offenbarung3,12 : Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottesmachen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den Gott her, ausgestattet wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut.

Wir erkennen aus diesen Bibelstellen:

#138>>> Die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem ist ein geistiges Gebäude bestehend aus Gott, Jesus und den auferstandenen Gerechten Gottes.

#139>>> Es wird auf der neuen Erde ein physisches Jerusalem und ein geistiges Jerusalem geben. Da das himmlische Jerusalem etwa 2000km groß sein wird, wird die neue Erde wahrscheinlich sehr groß sein.

Im Detail sah Johannes diese geistige Stadt :

Offenbarung 21,9:" Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen (gehabt) hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und richtete die Worte an mich: “Komm, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes, zeigen!” 10 Hierauf entrückte er mich im Geist (1,10) auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel herabkam von Gott her, 11 geschmückt mit der Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war wie der kostbarste Edelstein, wie ein kristalleuchtender Jaspis. 12 Sie hatte eine große, hohe Mauer mit zwölf Toren darin und auf den Toren zwölf Engel (als Wächter); und Namen waren darangeschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten; 13 drei Tore lagen nach Osten, drei nach Norden, drei nach Süden und drei nach Westen. 14 Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine (oder: Steinlagen im Grundbau; vgl. V.19), und auf ihnen standen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes geschrieben.15 Der mit mir redende (Engel) hatte als Meßstab ein goldenes Rohr, um die Stadt sowie ihre Tore und ihre Mauer auszumessen. 16 Die Stadt bildet nämlich ein Viereck, und ihre Länge ist ebenso groß wie die Breite. So maß er denn die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien (= 2200 Kilometer); Länge, Breite und Höhe sind bei ihr gleich. 17 Dann maß er ihre Mauer: hundertundvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das auch Engelmaß ist. 18 Der Baustoff ihrer Mauer ist Jaspis, und die Stadt (selbst) besteht aus lauterem Gold, (durchsichtig) wie reines Glas. 19 Die Grundsteine (vgl. V.14) der Stadtmauer sind mit Edelsteinen jeder Art verziert: Der erste Grundstein ist ein Jaspis, der Zweite ein Saphir, der Dritte ein Chalzedon, der Vierte ein Smaragd, 20 der Fünfte ein Sardonyx, der Sechste ein Karneol, der Siebte ein Chrysolith, der Achte ein Beryll, der Neunte ein Topas, der Zehnte ein Chrysopras, der Elfte ein Hyazinth, der Zwölfte ein Amethyst. 21 Die zwölf Tore waren zwölf Perlen; jedes von ihnen bestand aus einer einzigen Perle; und die Straßen der Stadt waren lauteres Gold, wie durchsichtiges Glas. 22 Einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn Gott der Herr, der Allmächtige, ist ihr Tempel und (außerdem) das Lamm. 23 Auch bedarf die Stadt nicht der Sonne und nicht des Mondes zu ihrer Erleuchtung; denn die Herrlichkeit (= der Lichtglanz) Gottes spendet ihr Licht, und ihre Leuchte ist das Lamm. 24 Die Völker werden in ihrem Lichte wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in sie hinein. 25 Ihre Tore werden am Tage niemals verschlossen werden, denn Nacht wird es dort nicht mehr geben, 26 und man wird die Herrlichkeit und die Pracht (= Kostbarkeiten) der Völker in sie hineinbringen. 27 Und niemals wird etwas Unreines in sie hineinkommen und niemand, der Gräuel (oder: Götzendienst) und Lüge übt, sondern nur die, welche im Lebensbuche des Lammes verzeichnet stehen."

Aus diesem Text, kann man vieles erkennen:

#140>>> Vers9: Das geistige himmlische Jerusalem ist die Braut, das Zion von Jesus Christus. Siehe auch #1-4.

#141>>> Vers 16: Die Stadt ist ein Kubus mit etwa 2000 km Seitenlänge.

#142>>> Vers 22: Gott, unser Vater im Himmel, wird in der Stadt sein und gibt ihr die Energie für das Licht. Dadurch leuchtet Jesus Christus wie eine Lampe.

#143>>> Vers 25: Auf der neuen Erde wird es Tag und Nacht geben, also gibt es eine Sonne im neuen Himmel. Aber im himmlischen Jerusalem wird es nie Nacht, denn dort leuchtet Gott.

#144>>> Vers 24: Auf der neuen Erde wird es Völker geben, die im Geist Gottes (dem Licht = Geist Gottes) wandeln.

#145>>> Vers 27: In die Stadt dürfen nur die Gerechten Gottes ein und ausgehen, das heißt auferstandene und verwandelte Kinder Gottes.

Weiter sah Johannes in Offenbarung 22,1, was im dem Tempel himmlisches Jerusalem noch sein wird: “1 Weiter zeigte er (d.h. der Engel) mir einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der aus dem Throne Gottes und des Lammes hervorfloss. 2 Auf beiden Seiten des Stromes, halbwegs zwischen ihm und den Straßen (oder: der Hauptstraße) der Stadt, standen Lebensbäume, die zwölfmal Früchte tragen: In jedem Monat bringen sie ihre Früchte, und die Blätter der Bäume dienen den Völkern zur Heilung. 3 Es wird dort auch nichts mehr vom Bann (= Fluch) Getroffenes geben, vielmehr wird der Thron Gottes und des Lammes in ihr stehen, und seine Knechte werden ihm dienen 4 und werden sein Angesicht schauen, und sein Name wird auf ihren Stirnen stehen. 5 Es wird dort auch keine Nacht mehr geben, und man bedarf keines Lampenlichts und keines Sonnenlichts; denn Gott der Herr wird ihnen leuchten (= ihnen sein Licht spenden), und sie werden als Könige in alle Ewigkeit herrschen.”

#146>>> Vers 1: Wie schon im Millenium (#108) wird auch im neuen Tempel der heilige Geist wie ein Strom vom Thron Gottes ausgehen.

#147>>> Vers3: Am Thron Gottes im neuen Tempel werden die auferstandenen Gerechten Gott dienen und wie schon im Millenium als Könige herrschen.

So spricht Gott heute durch Jesus zu uns, damit wir Teil des himmlischen Jerusalems werden Offenbarung 22,16:

"Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dieses vor den Gemeinden (oder: für die Gemeinden) zu bezeugen. Ich bin der Wurzelspross vom Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.« 17 Und der Geist und die Braut sagen: »Komm!«, und wer es hört, der sage: »Komm!«, und wen da dürstet, der komme! Wer Verlangen trägt, der empfange Wasser des Lebens umsonst!18 Ich (Johannes) bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu ihnen (= zu dem Gesagten) etwas hinzufügt, so wird Gott auf ihn die Plagen legen, von denen in diesem Buche geschrieben steht; 19 und wenn jemand von den Worten dieses Buches der Weissagung etwas wegnimmt, so wird Gott ihm seinen Anteil am Baume (oder: An den Bäumen) des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buche geschrieben steht. 20 Es spricht der, welcher dies bezeugt:

“J a, ich komme bald! »Amen, komm, Herr Jesus! « 21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen.”

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