Das "Vaterunser" ist der größte Märtyrer


#121

Es kann nur das Jerusalem auf der jetzigen Erde sein. Denn im Jerusalem, mit dem Gott selbst auf die neue Erde kommt, ist folgendes Szenario unvorstellbar:
Offenbarung 20,7-9:

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis
8 und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer.
9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.

Die Wiederherstellung Jerusalems ist nach zwei Schwertskriegen und dem regionalen Krieg = Harmagedon natürlich notwendig, wird die Stadt doch der Sitz der Regierung Jesu sein. Und zwar für wohl knapp tausend Jahre.

Was dann folgt, ist für die lieben Christen schwer zu verstehen. Nach den genannten fast tausend Jahren unter der Regierung Jesu lässt sich die von Frieden und Wohlstand verwöhnte Menschheit zum Aufstand gegen den Messias verführen. Sie greifen Seine Regierungsmannschaft in der Stadt Jerusalem an (Offenbarung 20,7-9).

Nicht zuletzt diese Vorhersage spricht für den göttlichen Ursprung dieser Schrift. Denn ein menschlicher Prophet hätte - wie das in Kirchen und meisten Gemeinschaften üblich - eine gottesfürchtige Menschheit durch die Anwesenheit des Messias vorhergesagt.


#122

Falsch!

Tschüss!


#123

Hi Erich!

Deine Antwort wäre akzeptabel, wenn sie nicht der Schrift widersprechen würde. Überlege Dir die Antwort nochmal. Denn dies ist ein frei zugängliches Forum. Die Schrift-gemäße Antwort kann Millionen Menschen zunächst das physische Überleben sichern.


#124

Tja, mein Träumer, dann kennst Du die Schrift nicht!

In der Schrift steht z.B.:

Gal 4,26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter.

Hier siehst Du doch eindeutig, dass es noch ein Jerusalem gibt, nicht nur das irdische vergängliche, sondern auch das himmlische Jerusalem, das droben ist.

Hebr 12,22
Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung

LG! Erich


#125

Hi Erich!

Ich hatte oben ja geschrieben, dass es der Schrift zufolge zwei Jerusalems gibt: Das Jerusalem auf der jetzigen Erde, und das himmlische, mit dem Gott selbst zur neuen Erde kommen wird.

Das irdische Jerusalem wird noch für die Dauer von zehn Menschenalter dem zur Erde zurückkommenden Messias als Regierungssitz dienen. Mit dem Ende des siebten Jahrtausends endet die jetzige Erde und der ganze Kosmos, natürlich auch das Jerusalem der jetzigen Erde. Nichts anderes sagt die Schrift.


#126

Hallo H-C-Noir!

Ja, zur neuen Erde, aber nicht zur alten Erde, denn die ist dann vergangen, die gibt es dann nämlich nicht mehr.

Wo steht denn das in der Schrift geschrieben? - Hast Du Dir das ausgerechnet?

So viel ich weiß, ist es kurz gesagt so:
Wenn Jesus kommt, dann werden dieser Himmel und diese Erde werden vergehen.

Wer oder was soll denn da noch regiert werden in diesem alten Jerusalem?

Sorry! Vielleicht bin ich ja blind, denn das habe ich in der Schrift nirgendwo gelesen.

LG! Erich


#127

Hi Erich!.

Dass der Schrift zufolge das Menschengeschlecht seit sechstausend Jahren besteht, kann sich ein jeder anhand der Schrift selbst ausrechnen. Das sind eben die ersten sechs “Tage” der Weltwoche. Vom siebten “Tage”, dem Weltsabbat, spricht Offenbarung 20,4. Nach Seiner Rückkehr zusammen mit den Streitkräften (Offenbarung 19,14) und den in Offenbarung 17,14 genannten drei Gruppen wird Jesus von Jerusalem aus (Offenbarung 20,7-10) mit den Auserwählten über die Menschen regieren. Genau dies erwarteten Seine Nachfolger, als Er die Erde verließ (Apostelgeschichte 1,6).

Die Rückkehr Jesu ist übrigens an einem Posaunentag zu erwarten (Offenbarung 11,15-19). Natürlich nicht am kommenden, dem 30.09.dieses Jahres. Denn vor der Machtübernahme durch den Messias hat die Menschheit noch einiges zu erwarten, nämlich die durch die sieben Siegel und durch sechs der sieben Posaunen symbolisierten Ereignisse. Allein durch die in Offenbarung 6,3-8 und 9,13-18 beschriebenen Schwerstkriege wird die Hälfte der Menschen ihr Leben verlieren.

Dies alles ist aus einem weitgehend wörtlichen Verständnis der Schrift zu schließen. Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt, kann übrigens erkennen, dass das in Offenbarung 17,11 - ff. vorhergesagte Bündnis nahe bevorsteht. Nach dreieinhalb Jahren ist der Beginn des Tausendjährigen Friedensreich zu erwarten. Diese tausend Jahre habe ich mit zehn Menschenalter wiedergegeben, weil während dieses Zeitraumes die Menschen mindestens hundert Jahre alt werden (Jesaja 65,20)).

Ich habe übrigens längst den Eindruck, dass die lieben Christen was gegen das Buch der Offenbarung haben. Und das trotzt der in den Eingangsversen deutlich bezeugten göttlichen Herkunft dieser Schrift. Aber das überzeugt “aufgeklärte” Naturalistlein nach aller Erfahrung nicht…

Das geht aus den Kapiteln 20 und 21 der Offenbarung eindeutig hervor.


#128

Hallo H-C-Noir!

Sorry, aber ich kann Dir nicht folgen.

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Wir beten: “Unser Vater im Himmel! … Dein Reich komme!”

“Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man’s beobachten kann;
man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es!
Siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.”
( Lk 17,21.22)

Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden,
denn Gottes Reich ist inwendig, in den Christen, in ihren Herzen.

LG! Erich


#129

Hi Erich!

Ich möchte nun nicht die bekannten Schriftstellen Apostelgeschichte 6,1 oder Offenbarung 20,4 noch mal zitieren. Es gibt einige weiteren Belege dafür, dass Jesus zurück zur Erde kommt und hier zusammen mit Seinen Nachfolgern regieren wird. Nur folgende Schriftstelle möchte ich noch zitieren.

Johannes 21,21-23 (Luther):

Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was wird aber mit diesem?
22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
23 Da kam unter den Brüdern die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht. Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?

Dem widerspricht die von Dir zitierte Stelle Lukas 17,21-22 nicht. Tatsächlich ist die Vorbereitung der Nachfolger Jesu auf ihre Ämter ein weitgehend innerer Prozess. Schlimm sind jedoch die Verfolgungen…


#130

Hallo H-C-Noir!

Lebt Johannes heute noch auf Erden?

Johannes lebte so lange, bis Jesus Christus zu ihm kam und ihn zu sich holte.

Denn, wenn Jesus Christus kommt, dann kommt auch die Auferstehung und das Leben.

Joh 11,25-26
25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;
26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.
Glaubst du das?

Auch Paulus wusste, dass, wenn er stirbt bei dem Herrn sein würde:

2Kor 5,8 Wir sind aber getrost und begehren sehr, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.

LG! Erich


#131

Christen, so scheint mir, scheinen nichts mehr zu fürchten, als dass die Bitte im Vaterunser “Dein Reich komme!” in Erfüllung geht.