Der allein wahre Gott


#427

Hallo zippo

Den Begriff Gott kann man in der Bibel nicht einfach ins Deutsche übernhemen. Dazu lies mal Psalm 82. Ferner wird aus dem NT klar, dass Gott in Jesus wirkt und auch alle wie Jesus eins werden sollen. Insgesamt muss man gerade mit Hinblick auf die hebräische Bibel mit der Einheit Gottes sehr aufpassen.

Letzten Endes steht noch im Evangelium folgendes:

Mt 11,27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Lk 10,22 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand erkennt, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand erkennt, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Demnach man gerade mit Vater-Sohn Versen sehr aufpassen muss.


#428

Jesus Christus betet auf Erden
in und durch den Heiligen Geist
zu seinem Gott und Vater im Himmel:

Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben,
dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist,
und den du gesandt hast, Jesus Christus,
erkennen.

Wer, außer dem Vater im Himmel, sollte denn hier als der allein wahre Gott angebetet werden?
Gott betet sich doch nicht selbst an, deshalb ist hier “nur” der Heilige Vater, der allein wahre Gott,
denn Gott, Jesus, ist hier ein wahrer Mensch auf Erden, und Gott, der Heilige Geist, hilft ihm beten.

Es gilt hier (Joh 17,3) aber auch “Jesus Christus” zu erkennen.
Und der Herr Jesus Christus ist doch nicht allein nur der Sohn,
also der einzige eingeborene Sohn Gottes und Menschen Sohn,
der am Kreuz für uns Sünder starb, aber am dritten Tage auferstand
und in den Himmel auffuhr und zur Rechten Gottes sitzt und regiert, …,

sondern auch wahrhaftiger Gott, durch den alle Dinge gemacht wurden,
der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige, der Heilige,
das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende,
der Herr aller Herren und der König aller Könige und Gott aller Götter,
so wie es natürlich auch der Heilige Vater und der Heilige Geist sind.

Gott duldet überhaupt keine Götzenanbetung und keine anderen Götter neben sich.
Und deshalb war dieser “Engel JHWH”, Gott selbst, der diese Gestalt angenommen hatte,
und kein geschaffener (besonderer) Engel, “bei dem es Gott bloß duldete …”.

Wahrhaftiger und herrlicher Gott war ER vor der Schöpfung und im Anfang.
Wahrhaftiger und herrlicher Gott ist ER heute und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Wer (außer Ungläubige) sollte unseren Herrn und Gott, Jesus, nicht anrufen und anbeten?

Ja, und der Heilige Geist hilft uns beim Gebet.

Du kannst aber auch mit dem Heiligen Geist reden.
Und wie Du ja weißt: Mit Gott reden ist Gebet.
Die Apostel haben mit Gott, dem Geist, geredet,
und auf das gehört, was er ihnen gesagt hat.

Offb 3,22 Wer Ohren hat, der höre,
was der Geist den Gemeinden sagt!

LG! Erich


#429

Hallo,

wenn du den Text so übernimmst dann musst du auch erklären können, was damit genau (!) gemeint ist und das kannst du nicht. Ich sehe hier, dass teilweise eifrig zitiert wird ohne dabei die Verse in seiner Ganzheit erschlossen zu haben. Dieser Vers drückt mEn nämlich nur aus, dass alles in (!) Jesus gemacht wurde und nicht dass Jesus dabei war. Ferner ist Jesus nicht einfach der Herr der Herren, sondern es ist der Vater in ihm damit gemeint. Andersherum hätte man Widersprüche mit dem Kontext.


#430

Welchen Text, liebes Senfkorn? - Aber da hast Du recht, denn ohne Text, Gottes Wort, kann ich nix. - Bitte zitiere den Text, dann bekommst Du auch Antwort.

Na dann, zitiere mal fleissig. - Ich warte!

So ein Nonsens,
denn wenn alles in Jesus gemacht wurde oder ist,
dann war er ja als die Hauptperson ganz gewiss damals,
so wie auch jetzt und im Anfang dabei.

Weißt Du nicht, dass wir alle in Gott sind?

Apg 17,26-28
26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen,
27 dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.

Das ist eine Lüge oder eine Halbwahrheit von Ungläubigen,
die gegen Jesus Christus, das Lamm Gottes, kämpfen.
Offb 17,14
Die werden gegen das Lamm kämpfen,
und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist
der Herr aller Herren und der König aller Könige,
und die mit ihm sind, sind die Berufenen
und Auserwählten und Gläubigen.

Deine Widersprüche kommen nur aus dem Unglauben oder dem Unverstand,
denn scheinbar hast Du noch keine Weisheit, Verstand, Einsicht und Erkenntnis,
die uns aber nur unser Herr und Gott, der Heilige Geist, geben und schenken kann!

LG! Erich


#431

Lieber Erich,

es macht keinen Sinn mit dir auf dieser Ebene zu debattieren.


#432

Vlt war ich auch zu direkt. Deswegen bitte ich um Sachlichkeit von uns beiden. Kommen wir zum Thema.

Ich meinte folgende Stelle von dir:

Damit warst nicht nur du gemeint. Ein Zitat ist das jetzt Erwähnte worauf ich weiter unten eingehe.

Jesus ist nicht als Person gemeint sondern als Sohn. Weißt du nicht, dass es schon vor Jesus Söhne Gottes gab? Das müsstest du wissen. Zudem das Evangelium klar vorgibt, dass Jesus stets in Gleichnissen redet. Wenn wir alle in Gott sind hat das vorerst mit Jesus als Person nichts zutun. Wir sind nach dem Johannesevangelium eins mit Gott und Jesus (wenn man sein Kreuz auf sich nimmt und ganz bei der Sache ist).

Bleiben wir sachlich. Ich war wohl zu direkt, dafür meine Entschuldigung. Das Lamm wird dann aber alles Gott übergeben:

1Kor 15,24 Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.

Ferner wir auch mitherrschen werden (jene die eins sind mit Gott und dem Sohn):


#433

Du meinst “el” oder “elohym” ? Das wird mit “Gott” oder “Götter” übersetzt.
Was das Wort “Gott” in unserer Sprache bdeutet ist schwer zu ergründen. Es ist ja ein sehr altes Wort.
Sinnvoll erscheint mir die Herleitung aus einem Wort für “anrufen” , das aus dem indogermanischen Sprachraum stammt. Quelle Wikipedia
Menschen haben zu allen Zeiten einen Gott angerufen. Da mußte es natürlich ein Wort geben, welche dieses übernatürliche Wesen bezeichnet , meistens noch mit einem Namen versehen.

Ps 82 1 Ein Psalm Asafs. Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern. 2 »Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Frevler vorziehen? Sela. 3 Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht. 4 Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Frevler.« 5 Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, / sie tappen dahin im Finstern. Es wanken alle Grundfesten der Erde. 6 »Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten; 7 aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie einer der Fürsten zugrunde gehen.« 8 Gott, mache dich auf und richte die Erde; denn du bist Erbherr über alle Völker!

Mit den Göttern ,die hier benannt werden könnten sogar Menschen gemeint sein ? Oder meint er damit die verschiedenen anderen Götter ?

Einen Menschen als Gott zu bezeichnen, ist sicher ungewöhnlich.

Auf alle Fälle gibt es mehrere Götter und einer wird eben der wahre genannt.
Und nach der Auferstehung wird der Herr Jesus Christus auch wahrhaftiger Gott genannt . 1 Joh 5,20. Gott der Vater hat ihn erhöht und er herrscht , also ist er ein Herrscher.
Man kann in der Welt kaum beobachten, daß er herrscht, aber der Herr Jesus Christus bestimmt nun einmal , wer nach dem Tode weitleben darf und wer nicht. Off 1,18 Das ist sein Herrscherrecht.

Er wird von Menschen angerufen, also ist er auch ein Gott.

Haben wir damit zwei Götter ?

Liebe Grüsse Thomas


#434
  • Das Wort war Gott.
  • ER hatte Herrlichkeit, er war in göttlicher Gestalt und Gott gleich.
  • ER entäußerte sich selbst und kam vom Himmel auf die Erde.
  • ER erhielt von Gott den neuen Namen Gottes “Jesus” (= “JHWH Retter”).
  • Gott wurde Mensch, der einzige *eingeborene Sohn Gottes und Marias,
    (*griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren; o. einzig)
    der Menschensohn und Gottes Sohn, das Lamm Gottes,
    der Christus, der Messias, der von Gott gesalbte Gott und Mensch.

Gott nennt seinen Sohn “Gott”! - Und hier siehst Du auch: Gott hat Gott gesalbt

Hebr 1,8-9
8 aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. 9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deiner Gefährten.«

Und wo und wann wurde Gott von seinem Gott gesalbt?
Natürlich bei Jesu Taufe, denn da wurde er zum Christus.

Jesus Christus ist aber beides:
Wahrer Gott und wahrer Mensch.
Als Mensch ist er der Sohn.
Als Gott ist er der Schöpfer.

Und waren diese Söhne vorher auch Gott,
durch den alle Dinge gemacht wurden,
und kamen sie auch vom Himmel herab,
und wurden durch den Heiligen Geist empfangen? :joy:

ELB - Mt 1,20 …
Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.

Jesus Christus:

Kol 1,15-17
15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.
16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;
17 und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.

Nur diejenigen, die an den Namen unseres Herrn und Gottes “Jesus” glauben.

Ja, wenn Gott ihm alles zu Füßen gelegt hat,
dann wird er sich, als der Sohn, untertan machen,
und Gott und dem Vater das Reich übergeben,
damit, zum guten Schluss, Gott sei alles in allem.
Aber als wahrer Gott bleibt Jesus bei seinem Gott,
wie es im Anfang war, so auch jetzt und immerdar.

Ja, wer an ihn und seinen Namen, “Jesus”, glaubt.

Joh 1,12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.

Joh 14,12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.

Apg 8,12 Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sich Männer und Frauen taufen.

Apg 10,43 Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt.

1Joh 3,23 Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und einander lieben, nach dem Gebot, das er uns gegeben hat.

1Joh 5,13 Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

Es geht im ganzen Neuen Testament
nur um den einen Namen und der heißt: “Jesus”!

Apg 4,12
Und in keinem andern ist das Heil,
auch ist kein andrer Name
unter dem Himmel den Menschen gegeben,
durch den wir sollen selig werden.

LG! Erich


#435

In Joh. 14.1 sagt Jesus:
Euer Herz erschrecket nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich.

Glauben an Gott heißt für mich Glauben an unseren Herrn Jesus.

In Joh. 14.7 sagt Jesus:
Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt
und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen

Ich frage, kann Jesus noch deutlicher werden?
In Jesus den Gesandten ist der Sendende selbst zu gegen.

Gottes Liebe ist unerschöpflich und seine Gnade hört niemals auf


#436

Was heißt das jetzt für dich, Jonas ? Du glaubst an den Herrn Jesus und betest auch zu ihm ? Dann ist er dein Herr und Gott.

Der Sendende ist Gott der Vater. Der Glaube an den Herrn Jesus Christus hat uns in die Gemeinschaft eines göttlichen Vaters gebracht. Zu ihm beten auch viele Christen , weil es der Herr Jesus Christus so angekündigt hat.

Eigentlich haben Christen zwei Götter , an die sie sich wenden und ich sehe eigentlich auch kein Problem darin.
Ich sehe gar nicht ein, daß wir den monotheistischen Glauben des Volkes Israel 5 Mo 6,4 weiter fortsetzen müssen.

Der auferstandene Messias ist für uns zu einem weiteren wahrhaftigen Gott geworden, den wir nach dem Willen des göttlichen Vaters anrufen dürfen,
damit wir Errettung finden und Gemeinschaft haben, die einer Nachfolge entspricht.

Das wird solange dauern, bis der Herr Jesus Christus das Reich an den Vater übergibt. Das werden alle diejenigen sein, die ihm im Glauben nachgefolgt sind und die seinen Willen getan haben.

Dann wird Gott der Vater der eine Gott sein, dem alles unterworfen ist, sogar der Sohn.
1 Kor 15, 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.

Das Ganze klingt nicht nach einem Gott der aus drei Teilen besteht, die man gleichwertig nebeneinanderstellen kann, auch wenn der Herr Jesus Christus manchmal das Einssein zwischen ihm und dem Vater hervorhebt.
Joh 10, 30 , Joh 14, Joh 17 .

Aber ich denke , man kann derzeit von 2 wahrhaftigen Göttern sprechen, die eins sind, in dem, was sie tun und reden und die von der Christenheit angerufen werden.
Beide haben durch den Heiligen Geist in uns Wohnung bezogen und deswegen können wir auch mit beiden Gemeinschaft haben. Das ist der Wille Gottes.

Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Liebe Grüsse Thomas


#437

Hallo Thomas,

  1. Joh 5,20 lese ich nicht mit Jesus als Gott (Vater). Ich sehe den Satz geteilt somit dann Jesus nicht als der Vater gelesen werden kann. Überprüfe es mal selber:

Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und ewiges Leben.

Ich muss hier auch mal ausholen. Dass Jesus und der Vater miteinander eins sind bedeutet nicht, dass Jesus wie Gott ist. Dieses Verhältnis zueinander wird in der entprechenden Passage detaillert, dort steht:

Joh 8:28 28 Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts von mir aus tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.

Joh 12,49 Denn ich habe nicht von mir aus gesprochen, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.

Daraus folgt dass alles Tun und Sagen in Jesu von Gott bestimmt wird. Demnach kann der Sohn nicht einfach
wie der Vater sein. Eine Wesensgleichheit im direkten Sinne ist ausgeschlossen.

Psalm 82 wird von Jesus verwendet, dass es nichts besonderes ist ein Sohn Gottes zu sein:

Joh 10:33 Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. > 34 Jesus erwiderte ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter (Psalm 82)? > 35 Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, > 36 dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?

Demnach ist mit Bezug zu Psalm 82 klar, dass Jesus die vorwerfenden Juden korrigiert. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich das steht:

Joh 15,25 Aber das Wort sollte sich erfüllen, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: Ohne Grund haben sie mich gehasst.

Mk 15,10 Er merkte nämlich, dass die Hohepriester Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatten.

Diese Punkte schließen aus, dass die Juden (also nur die Verantwortlichen sind damit gemeint!) Jesus aus diesem Grund kreuzigten.

Was sagst du zu diesen Punkten? Ich hoffe ich war sachlich und habe nicht provoziert!

Lieber @Jonas

Dass Gott in Jesus ist bestreitet keiner. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Sohn auch der Vater ist. Der Vater gibt dem Sohn vor was er tun und sagen soll wie eben erklärt. Sollte ich falsch liegen, lerne ich gern von dir. Frieden


#438

Lieber Erich,

mir sind alle deine Punkte bestens bekannt. Da du mEn mich provozieren willst, möchte ich dir dazu nicht antworten. Ich gebe dir allerdings die Möglichkeit dich zu entschuldigen dann werde ich gerne auf alle Punkte eingehen. Frieden mit dir

Senfkorn


#439

Ich denke, du liegst schon richtig. Dieses „Sein“ in Jesus darf demnach nicht als identische Existenz verstanden werden, sondern dass er in seiner Fülle in ihm wirksam war, und so „sieht“ man in ihm den Vater (am Wirken).

Dieses Sehen ist damit eine geistliche Sicht und keine natürliche.

Dabei bleibt Gott aber Gott und Mensch bleibt Mensch. Eine sog. Metamorphose „Gott —> Fleisch“ ist wirklich erstaunlich, dass sie geglaubt wird, aber ich habe gelernt, die jeweils passende Theologie schafft alles.


#440

Hallo Senfkorn!

Ja, wirklich?

  • Aber glauben willst Du trotzdem nicht,
    dass Jesus Christus wahrhaftiger Gott ist,
    obwohl es oft genug in der Bibel geschrieben steht.

Für was soll ich mich entschuldigen? - Für die Wahrheit?

Gott, das Wort, kam vom Himmel auf die Erde
und wurde ein wahrer Mensch, genau so wie wir,
(ohne göttliche Kraft, Weisheit, Herrlichkeit usw.).

Leider siehst Du nur den Menschen Jesus Christus,
den Sohn, den Menschensohn und Gottes Sohn,
der auf Erden nur das sagte, was er vom Vater hörte
und auf Erden nur das tat, was er den Vater tun sah,
und auch durch die Hilfe Gottes, des Heiligen Geistes
geführt und geleitet wurde, und z.B. Dämonen austrieb,
[ja, damals war er abhängig vom Vater und vom Geist]
und erkennst nicht, dass er im Anfang auch Gott war,
und nachdem er in den Himmel auffuhr wieder Gott ist,
der alle seine göttliche Kraft, Weisheit, Herrlichkeit usw.,
deren er sich ja vorher entäußert hatte, wieder hat.

Jesus Christus ist wahrer Mensch, der Sohn, Gottes Sohn und Menschensohn,
und auch wahrhaftiger Gott, so wie der Heilige Vater und auch der Heilige Geist!

Der eine Gott existiert ewig als drei Personen/Persönlichkeiten.

Und Gottes Name lautet: “Jesus” (= “JHWH Retter”)

LG! Erich


#441

Lieber Erich,

du schreibst teilweise provokativ und bleibst nicht sachlich. Entschuldige dich für den besagten Post, dann kommen wir weiter. Auch ich habe mich bei dir entschuldigt als ich anfangs direkt schrieb. Dass mir deine erwähnten Punkte bestens bekannt sind bedeutet nicht, dass ich sie bewusst ignorieren will, sondern dass ich für mich zu einem anderen Ergebnis komme als du (welches mEn auch konsistenter ist). Wenn du mit mir auf sachlicher Ebene schreiben willst, dann nimmst du dich bitte zurück und wir kommen hier - sachlich - weiter. Lieber Erich “die Wahrheit” kann jeder für sich beanspruchen.

Das Johannesprolog in deine Argumentationskette zu deuten, hebt automatisch die späteren Johannesstellen (die ich oben erwähnte) auf und ist deshalb nicht annehmbar. Aus diesem Grund kannst du das mEn nicht anführen (, dass nach dem Johannesprolog Jesus auch der Vater ist). Ich lese den Prolog anders und dem Kontext entsprechend näher zum Inhalt des ganzen JohEvangeliums.

So ein Argument kann ich nicht geltend machen. Jesus war definitiv Sohn Gottes auch zu Zeiten auf Erden.

Ich argumentiere hier, dass es in der Vater Sohn Beziehung in Bezug zur Bibel es nie “nur” um “drei” Personen geht. Die Aufgabe Jesu war es, dass auch alle anderen Gläubigen “Christus anziehen” und mit Jesus und dem Vater “eins werden”. Wir lesen folgendes:

Joh 17,21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

Desweiteren Jesus nicht seine eigene Ehre suchen kann wie Gott:

Joh 7:17 16 Darauf antwortete ihnen Jesus: Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. Wer bereit ist, den Willen Gottes zu tun, wird erkennen, ob diese Lehre von Gott stammt oder ob ich von mir aus spreche. 18 Wer von sich aus spricht, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig und in ihm ist keine Ungerechtigkeit.

Wenn du folglich schreibst …

… Joh 7:17-18 sogar von Jesus fordert (was ich schrieb).

Bitte belege aus der Bibel, dass mit dem Namen Jesu autmoatisch Jahwe selbst gemeint sein muss. Der Name eines Menschen mit Bezug zu Jahwe führt nicht zwingend dazu, dass er dann auch automatisch Jahwe selbst ist. Sonst wäre “Jasiel” (1 Chr 15,18) auch “automatisch” Jahwe.

Mt 1,21 Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.

Hiermit wird mEn klar, dass die Bedeutung Jesu nicht dazu verwendet wird, dass Jesus direkt zu Jahwe wird.


#442

Ich habe mal den Vortext dazugesetzt. Der spricht von dem Wahrhaftigen, also dem Vater.
Dann heißt es: " Wir sind in dem Wahren". Das heißt , wir sind in dem Vater. Der Heilige Geist ist der Vater und durch ihn sind wir in dem Wahren, also dem Vater.
Dann kommt aber der Nachsatz : " in dem Herrn Jesus Christus "
Der Heilige Geist richtet den Leib Jesu in der Welt auf. dessen Bestandteil wir sind. Deswegen sind wir auch in dem Herrn Jesus Christus.

Wir sind also in Beiden.

Den Nachsatz : " Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben " würde man grammatikalisch auf den Herrn Jesus Christus beziehen. Ich habe mir schon oft darüber Gedanken gemacht. Aber ist das wirklich richtig ?

Wir sind in dem Heiligen Geist verankert und damit gehören wir auch dem Leib Christi an.

Wer ist nun der wahrhaftige Gott ? Der Heilige Geist ist der Vater, also ist der Vater der Wahrhaftige.

Aber den Sohn kann ich genau so als wahrhaftigen Gott erkennen, weil er von der Christenheit angerufen werden darf. Durch den Heiligen Geist haben wir mit beiden Gemeinschaft.

Folgende Verse habe ich gefunden, die zeigen, daß wir in Beiden sind , sowohl in dem Vater , als auch dem Sohn, dessen geistigen Leib er hier auf Erden aufrichtet:

1Thess 1,1 Paulus und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus: Gnade sei mit euch und Friede!
2Thess 1,1 Paulus und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus:

Das sehe ich genau so. Das Einssein wird durch den Geist Gottes bewirkt, der in dem Herrn Jesus Christus war. Helmuth Michael hat es auch treffend formuliert.

Die Wesensgleichheit entsteht durch den Geist Gottes und nicht im direkten Sinne. Das sehe ich genauso.

Hebr 1,3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens …

In der Elberfelder Ü steht " Ausstrahlung seines Wesens. Die Ausstrahlung bzw. der Abglanz kommen vom Vater , der in ihm wirkt. So wird er zum Ebenbild seines Wesens.

Hier bringt sich der Herr Jesus ganz auf eine menschliche Ebene. Kann man wirklich sagen, daß Menschen sich als Götter bezeichen können ? Für diese Anmaßung hat Gott den Herodes sterben lassen. Apg 12,22-23
Oder wird das Wort elohym in diesem Fall besser mit Herren übersetzt ?
Denn Herren über die Schöpfung sollten die Menschen ja sein. 1 Mo 1,26.

Söhne des Höchsten, wie es Psalm 82 heißt, können Menschen schon sein, denn in dem Stammbaum Jesu wird Adam als Sohn Gottes bezeichnet. Lk 3,38

Mit dem Sohn Gottes müßen die Juden eine gottgleiche Gestalt verbunden haben, denn sie sind schnell ausgerastet, wenn er davon sprach, daß Gott sein Vater sei. Und obwohl er es war, hielt es der Herr Jesus für klüger, sich auf eine menschliche Ebene zu begeben.

Ich habe da vieles auch noch nicht verstanden.

Wohltuend sachlich und nicht provokant . Das ist mir auch das Wichtigste hier in diesem Forum. Denn für die Überzeugungen, die jeder von uns gewonnen hat , brauchen wir uns ja nicht anzugreifen.
Wer das tut , hat noch nicht verstanden , wie man erkennen soll, sagt der Paulus. 1Kor 8,2

Liebe Grüsse Thomas


#443

Philipper 2
…6welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er’s nicht für einen Raub, Gott gleich sein, 7sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; 8er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.…

Wie kann man das interpretieren? Wenn dort steht, dass Jesus vor seiner Menschwerdung
in göttlicher Gestalt war und sich entäußerte, muss nach meinem Verständnis seine Gottheit
immer noch im Himmel zugegen sein, da er seine Gottheit nur für eine weile ablegte um als Mensch uns von unseren Sünden zu erlösen.

Gottes Liebe ist unerschöpflich und seine Gnade hört niemals auf


#444

Tja, Jonas , vor allem das Wort “entäußern” kann man unterschiedlich deuten.
In der ElberfelderÜ wird übersetzt: " er machte sich selbst zu nichts". Das heißt ja nicht unbedingt, daß er die göttliche Gestalt im Himmel gelassen hat.
Phil 2, 6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. 7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden,

Sondern er kam vom Himmel herab und wurde der Gestalt nach wie ein Mensch befunden. Da kann die göttliche Gestalt durchaus noch vorhanden gewesen sein, aber der Sohn Gottes hat sich eben nicht mit dieser göttlichen Gestalt den Menschen präsentiert.

Stattdessen hat er sich als Mensch gezeigt,. Der Sohn Gottes, der vom Himmel herabkam hat sich in einer menschlichen Hülle den Menschen gezeigt.
Als Mensch war er allen Schwachheiten des menschlichen Daseins ausgeliefert und er kam , um den Menschen zu dienen. Eine göttliche Gestalt in einem menschlichen Leib macht sich selbst zu nichts.

Aber, wie gesagt. Das ist nur meine Überzeugung.

Eine göttliche Gestalt zu haben bedeutet aus meiner Sicht auch nicht, mit Gott in jeder Hinsicht gleich zu sein.

Wenn man bedenkt , daß Satan auch wie ein Gott beschrieben wird. Hes 28,14.

Unser Herr Jesus Christus mag eine ähnlich imposante Erscheinung im Himmel gewesen sein. Und die ist nach meiner Überzeugung auch nicht verschwunden , als er auf die Erde kam.

Im AT hielt er es nicht für einen Raub , Gott gleich zu sein und da gibt es für mich eben nur eine Gestalt, die da in Frage kommt und das ist der Engel JHWHs , der sich dem Mose präsentiert hat und mit dem Volk Israel einen Bund geschlossen und der das Volk Israel aus der Wüste geführt hat.

Er wurde von dem Volk Israel als ihr Gott erkannt, aber ist er deswegen der Wahrhaftige ?

Liebe Grüsse Thomas


#445

Ist das eine ehrliche Frage? Allein hier schon über 400 Beiträge und nun rollst du es erneut auf. Warum greifst du nicht zurück und ziehst davon z.B. ein Resümee? Stattdessen erfolgt die Neuauflage, zum quasi 97. Mal. Was zeigt das?

Meine Meinung: Es ist WURSCHT was man dazu schreibt. Du hast deine indoktrinierte Sichtweise und fertig.

Diese Art Diskussionen werden nicht ehrlich geführt. Legitime Gegenargumente werden aberkannt und Fragen dazu est gar nicht beantwortet. Stattdessen wird die verkrustete Dogmenkette immer wieder erneut gesetzt.

Es wird so also NICHTS diskutiert. :-1:


#446

Helmuth ich finde es nicht richtig, daß du direkt etwas unterstellst. Und abgesehen davon hast du auch deine Glaubensgrundsätze, von denen du nicht abweichst. Das sind deine Dogmen.

Lernen wir doch einfach mal , damit klarzukommen, daß es verschiedene Auslegungen und Einsichten gibt.

Und wie heißt es so nett:

Eph 4,2 in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe…

Liebe Grüsse Thomas