Der dritte Tempel in Jerusalem


#41

Solche Antworten kommen, wenn man im Grunde genommen zum Thema nichts mehr zu sagen hast. Oder kommen noch Argumente?

Ich bin für Argumente offen. Aber mit überstülpten Prämisse, sei es von dir, @Ellipirelli oder @tiric braucht man mir nicht kommen, weil man damit nicht weiterkommt, sondern das Gespräch nur auf gegenseitige Glaubensdiffamerung wendet.

Ich habe Fragen gestellt. Bitte darauf antworten oder ehrlich sagen “Weiß ich nicht”. Also wie deutest du Hesekiel 40-43 und Sacharja 14?


#42

Wenn du in Scharja die Anwesenheit des Messias nicht erkennst dann fehlt die weitere Gesprächsbasis. Man muss nicht einmal die Wiederkunft erkennen, es reicht, dass der Messias in seiner Anwesenheit erwähnt wird. Allein schon diese Tatsache müsste jedes Opfer danach ausschalten oder deb Deinstim Tenpel gemäßer deiner Theologie. Das tut es aber nicht.

Man lese den Text und stelle Fragen. Nicht alles wird beantwortet, weil Gott es nicht offenbart. Nur eins geht nicht. Es abtun durch theologisch konstruierte Erklärungen von Menschen.


#43

Du kannst nicht richtig lesen. Ich schrieb nicht, dass man die Anwesenheit Jesus nicht erkennen kann.
Ich schrieb, dass man den Text nicht auf die Wiederkunft Jesus deuten kann.

LG


#44

Ja verstanden, und ich sagte, das genügt. Was immer du deutest ist deine theologische Sache, aber in der Anweseheit des Herrn werden klar Dinge beschrieben, die mit dem kommenden Tempeldienst zu tun haben:


Und jetzt erkläre es endlich einer, anstelle immer einen theologschen Spagat zu machen


#45

Spontan kann ich dir diese Bider- und Symbolsprache nicht deuten.
Auf keinen Fall nehme ich diese Stellen buchstäblich.
Sacharja ist genauso wie die Offenbarung, in Symbol-und Bildersprache geschrieben. So wie ich die Offenbarung nicht verstehe, so auch Sacharja nicht. Ich kann nur vermuten und in eine Richtung denken. Das reicht nicht.
Wie gesagt, Jesus wird die Erde nicht betreten. Der Hinweis mit dem Ölberg reicht aus, um zu erkennen, dass es nicht, um die Wiederkunft geht. Das wird ja immer behauptet.

LG


#46

Ok, wir beschließen es hier, denn genau das macht Theologie: Umdeutung der Worte, um das Textverständnis nach der gesetzten Prämisse anzupassen. Sie hat dann keine Handhabe mehr, was ein Kochtopf ist, denn darauf hat sie leider beim Setzen nicht Rücksicht genommen.

Das ist die Kurzsichtigkeit, die ich anderen Zusammenhängen oft erwähne, wenn Theologe aus einem einzelnen Vers eine generelle Schlussfolgerung zieht um sie zu verallgemeinern.

Der Herr kommt wieder, und das mit den Wolken als Zeichen, damit alle es sehen und konkret östlich von Jerusalem beim Ölberg wie es geschrieben steht. Das muss nicht gedeutet werden, denn es ist schon Klartext. Wer das uminterpretiert macht daraus Raumschiff Enterprise mit Spoke als Messias.

Dann ist der Tempel ein Luftschloss mit Engeln und Heiligen, die in der Luft fliegen und “Heilig Heilig Heilg” rufen, und das in alle Ewigkeit. Klar, dass man dazu keinen Tempel benötigt. :sunglasses:

Es gibt Dinge, die auch ich nicht verstehe, da geht mir kaum anders als dir. Aber dann ersetze man sie nicht durch eine verdrehte Theologie.

Und es gibt Dinge die sind nicht anders zu vestehen als geschrieben steht. Wozu man z.B. einen Kochtopf im messianischen Reich braucht, nun, ich denke, dazu wäre ich in der Lage es dir erklären zu können. :sunglasses:


#47

Das kommt leider oft vor. Dabei sind die Aussagen im NT eindeutig. Es sind im Neuen Bund keine mosaischen Opfer mehr nötig und möglich (siehe Hebräerbrief).

Der mosaische Bund ist der, der abgerissen wurde (siehe Epheserbrief), weil der Messias ihn erfüllt hat, womit nun auch den Heiden Zugang zu dem Bund des Glaubens wie bei Abraham gewährt wurde (siehe Galaterbrief sowie Römerbrief).

Entsprechend sagte Jesus voraus, dass der Ort der Anbetung weder in Jerusalem noch in Samaria sondern in Geist und Wahrheit bestehen wurde (Joh 4). Entsprechend besteht der Tempel, den Jesus nach dem Abriss des steinernden Gebäudes, neu errichten würde auch nicht mehr aus Steinen, sondern aus Jesus selbst, also einem Tempel der nicht mit Händen gemacht ist (Mk 14,58ff & Joh 2,19ff).


#48

Östlich von Jerusalem, wo steht das geschrieben? Betritt Jesus bei seiner Wiederkunft die Erde, wenn ja, wo steht das?

Wer sagt das, wo steht das? Das Entrücken wird detailliert beschrieben
Wenn Jesus sagt, sein Leib sei der Tempel und das er diesen Tempel nach drei Tagen wieder errichten wird, dann ist das so !!
Unser Leib ist der Tempel Gottes, ebenso die Gemeinde.

Ok, für dich sind Kochtöpfe reale Kochtöpfe, auch wenn du nicht alles verstehst.:smiley:.

Ja, bitte erkläre, ich warte auf deine Antwort.

LG


#49


Ernsthaft? Du meinst man kocht nichts mehr? Obwohl von Essen und Trinken tausendmal geschrieben steht. Ach ich verstehe, du wirst nur mehr noch von Luft und Liebe von leben, na dann, Prost Mahlzeit. :heart_eyes:


#50

Immer wieder der gleiche theologische Kraut und Rübensalat infolge Kurzsichtigkeit. Bund und Heil, und dem gegenüberzustellen was des Menschen und was Gottes Beitrag dazu ist. Und das einem Theologen.

Sag, weiß du es wirklich nicht besser, gerade du, der du 1.000 Bücher liest? Offensichtlich sind es 999 zuviele, die verblöden, denn das eine, die Schrift, würde es dir erklären und dich bilden.

Und dennoch saß Jesu dabei auf einem Brunnen aus Stein und bat um einen Schöpfer irdischen Wassers, noch dazu von einer Sünderin.

Die Problematik liegt darin die Begriffe “irdisch” und himmlisch" in einem einseitigen Licht zu deuten. Und zwar werden die Bedeutungen in ihrer geistlichen bzw. natürlichen Perspektive dabei vermischt.

Also wirst auch du nur mehr noch auf Wolke 7 schweben, während @Rakoczi und ich eine geile Vorderkeule mit Jesus verputzen, und zwar im Tempel, wo sonst, gekocht von @Ellipirelli, aber auch die kriegt davon nichts ab, weil sie das nicht glaubt. :sunglasses:


#51

Nein, das steht nicht im Text.
“An jenem Tage”, meinst du, wäre der Tag der Wiederkunft Jesus.?
Also, an diesem Tag gibt es einen Krieg gegen Jerusalem, von den Heiden angefacht? Danach wird sich der Ölberg spalten…
Das kann sein, wenn die Erde zergehen wird. Dann wird es aber auch kein Jerusalem mehr geben.

2.Petrus 3
10 Es wird aber des HERRN Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.

2.Petrus 3:12
daß ihr wartet und eilet zu der Zukunft des Tages des HERRN, an welchem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden!

in derselben Weise, bezieht sich auf "wie", nicht wo

Das ist eine Ortsbeschreibung?

Du weißt doch, dass ich an dieses Reich nicht glaube.

LG


#52

Lies weiter Vers 5, dann kann man erkennen, dass es das Ereignis ist was Jesus so ankündigt:

Selbstverständlich ist das hier gemeint. Was soll man hier wieder umdeuten?

Na sicher, Ölberg, Sabbatweg östlich von Jersualem, was soll das sonst sein?

Pech für dich. Ich glaube auch, dass man uns im Himmel nicht zwingen wird zu essen oder zu trinken. Mann MUSS nicht. :sunglasses:

Aber man darf und wird:

Vielleicht wirst du argumentativ so was wie Römer 14,17 entgegenhalten, ich werde dann darauf verweisen, was ich @tiric geschrieben habe. :fire:


#53

Noch einmal,
auch wenn du es nicht magst. Am Tag der Wiederkunft Jesus wird die Erde zerschmelzen. Nach diesem letzten Tag, gibt es keine Tage mehr.
Wie immer, gehst du auf diese Texte nicht ein.

Hier sind wir uns einig, im Reich Gottes, werden wir alle zusammen am Tisch sitzen.
Ob wir Kochtöpfe benötigen, werden wir sehen.:grin:


#54

Wo steht, dass es der letzte Tag ist, an dem Jesus wiederkommt? Der letzte Tag als Kalendertag der Welt ist das eben nicht.

Hier auf einmal willst du wortwörtlich auslegen. Also dann bitte, belege. Und wo soll dann Gericht gehalten werden. Im Himmel?

Meine Auslegung:

Der Tag des Herrn ist eine Redewendung und meint die gesamte Zeitperiode der Wiederherstellung aller Dinge und umfasst dabei auch das Gericht. Das besondere daran ist, dass die Auferstandenen dabei ihren Anteil haben.

Inwieweit der Tempel dabei eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Feststeht, dass er keine Funktion für Sühne hat. Aber wie @Rakoczi meinte, kann er anderen Aufgaben dienen, und das stünde im Einklang mit Hesekiel bzw. Sacharja.

Die reine Vergleistlichtung dieser Dinge war auch zu Mose Zeiten falsch. Schon damal hieß es, Gott wollte unter ihnen zelten, wiewohl Salomo später sagte, Gott wohne ja gar nicht auf der Erde.

Ansonsten hätte auch jedes Kirchengebaude keine Relevanz. Wir gehen dort nicht hin weil wir die leibliche Anwesenheit Gottes suchen, sondern die geistliche. Dafür benötigen wir aber die leibliche als Mensch, weil wir so erschaffen wurden. Darum gehen wir doch zu einem bestimmten physischen Ort. Und all das ist dennoch zu trennen von Johannes 4,24.

Sacharja redet von einem jährlichem Laubhüttenfest und Sanktionen für jenes Land, dass nicht teilnehmen wird. Wann ist das?

Wäre das alles obsolet, wäre nicht nur das sondern ein beträchtlicher Teil der Propheten vermessen, weil gemäß 5 Mose 18, nicht eintritt, was im Namen des Herrn geredet wurde

So versuchten es Theologen mit Vergeistlichung der Aussagen was Umdeutung ist. Stellt man dann die konkrete Frage, was Hesekiel 40-43 bedeutet kommt in der Regel nichts. Man müsste zugeben, dass all diese Assagen dann sinnlos als vom Herrn geredet wurden. Und davon könnte ich ganze Seiten an Aussagen auflisten. Man kübelt sie mit Umdeutung.


#55

Jesus selbst erwähnte zur Zeit Seines letzten Aufenthalts auf der Erde das Tausendjährige Reich nicht, allerdings ca. dreißig Jahre später in der Offenbarung. Petrus verfasste seinen zweiten Brief dem englischen Bischof John A.T. Robinson zufolge im Jahre 61/ 62. Zu dieser Zeit hatte Johannes die Offenbarung noch nicht erhalten. Aus diesem Grund übersprang Petrus die tausend Jahre.

Wer die Offenbarung aufmerksam liest, sich von der auch unter Christen grassierenden heidnischen Weltanschauung “Naturalismus” frei macht, weiß über den Zustand der Erde zur Zeit des Beginns des Tausendjährigen Reichs Bescheid. Gem. Offenbarung 16,20 gibt es dann z.B. die Alpen aber auch die anderen Faltengebirge nicht mehr. Diese geologische Veränderung der Erdoberfläche geschieht nicht in ferner Zukunft, vielmehr wird es in wenigen Jahre so weit sein. Möglicherweise in vier Jahren…]


#56

Spielst Du damit auf die Kasaren an?


#57

Dass es einen letzten Tag geben muss, sollte logisch sein. Ist es der letzte Tag im Jahr 999 ?

Der letzte Tag heißt auch der jüngste Tag. An diesem Tag, ist das Gericht, das jüngste Gericht. Warum jüngstes Gericht, weil danach kein Gericht mehr folgen wird. Der Tag des Herrn, ist der Tag seiner Wiederkunft.

Martin Luther hat Jesus Wiederkunft ,mit dem letzten Tag, Auferstehung der Toten und Ungläubigen, und den “jüngsten Gericht” gelehrt. Meine Ansichten habe ich nicht von Luther, alles reines Selbststudium.!! ich habe gemerkt, dass viele falsche Lehren existieren.

Meines Wissens, wurde das bis Darby auch von allen anderen Theologen so gelehrt. Darby wurde von mehreren Gemeinden, wegen Verbreitung von Irrlehren rausgeschmissen.
Letztendlich wurde er in der Brüdergemeinde aufgenommen. Von dort aus, wurden seine Lehren in Laufe der Zeit weiter verstreut.

Jeder der die Bibel logisch verstehen möchte, erkennt, dass in der dispens. Lehren sehr viel Verwirrendes steckt. Ich erkenne auch, wie sehr viele Geschwister sich an dieser unbiblischen Theologie krampfhaft festhalten. ( wie in Stein gehauen)

Was mich entsetzt und aufhorchen lässt, ist, dass im Netz nichts mehr über den biblischen “jüngsten Tag” ( jüngstes Gericht) zu finden ist. Dafür aber sehr viel über den “Jüngsten Tag” des Islams, auch auf youtube. Ich muss mir ihre Lehre noch genauer durchlesen, um dann vergleichen zu können.
Ich denke, dass noch mehr Irrlehren auf uns zu kommen, die von Seiten der Kirchen verbreitet werden ( Babylon).

Ich geh davon aus, dass die falschen Propheten, die in der Schrift angekündigt werden, sich, unter anderem, den letzten Tag, bzw. das "jüngste Gericht annehmen werden. Es falsch darstellen und missbrauchen.

Ist ja jetzt schon so, dass kaum ein Christ danach fragt, bzw. eine so falsche Lehre im Kopf hat, dass er gar nicht mehr fragt, was mit der Wiederkunft unseres Herrn alles geschehen wird.
Viele Theologen aus der ev. Ecke lehren und verwerfen, das "jüngste Gericht, genauso wie die Stellvertreterlehre. Sie lächeln über die, die daran glauben.

Leute, erkennt die Zeichen der Zeit. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, seht zu, dass ihr genug Öl in euren Lampen habt.

Nein, Mose war ein treuer Diener, er wusste wer sein Erlöser war. Gott wohnte im Zelt der Zusammenkunft, unter Ihnen. ( tagsüber Wolkensäule, nachts - Feuersäule) .
Unser Herr Jesus wohnte unter dem Volk Gottes. Im Original heißt es, “zeltete” Er war die lebendige Stiftshütte unter dem Volk Gottes
Der Umzug von Zelt zum Tempel Salomo, verlief sichtbar. Seit Nebukadnezar ist die Bundeslade verschwunden. Damit auch keinen sichtbaren Gott mehr.

Ich kann dir den Text nicht deuten. Ist gegenwärtig für mich auch nicht wichtig. Zeige mir eine Stelle im NT, der Bezug zu Sacharja nimmt, dann kann ich vielleicht, etwas damit anfangen.

Ich tue mir dieses ganze Zeug nicht mehr an. Ich werde jetzt selbst theologisch zusammentragen, was den letzten Tag und das jüngste Gericht betrifft.
Ich habe hier etwas gefunden, was nicht vollständig ist und sehr kurz und knapp gehalten ist. Wer Interesse hat, kann vielleicht etwas damit anfangen. ( auch diese Seite kann schnell gelöscht werden)

Für mich ist hier Pause, weil ich jetzt mit meiner Zusammenfassung anfangen werde.
Man kann sie kurz fassen, so dass ich in ein paar Tagen fertig bin, das will ich gar nicht.
Wir haben sehr viele Texte im AT, die über den Gerichtstag - sie nennen ihn “Tag des Herrn” - berichten.
Sicherlich kann man über dieses Thema auch ein ganzes Buch schreiben. das geht nicht. Ich muss das Ganze, verständlich, auf mindestens 30 Seiten bringen.

LG


#58

Für jeden Begriff, insbesondere “Israel!” hast du eine theologische Umdeutung, aber der Begriff “Tag des Herrn” ist plötzlich ein bestimmter Kalendertag, der letzte des Äons?

“Tag des Herrn” ist kein Kalendertag, sondern eine Redewendung und steht in der Prophetie synonym für die Abrechnung über die Welt. Damit umfasst er eine gesamte Zeitepoche.

@Ellipirelli, ich bitte dich, verschwende nicht die Zeit um theologschen Quark zusammenzufassen, und nebenbei, mir sind Typen wie Darby oder Luther scheißegal, keine Minute veschwende ich mit deren Werken. Nicht eine Minute.

Man macht mir dafür Vorwürfe, manche zurecht, wenn ich zu emotional werde, weil der Eifer des Herrn mich verzehrt, aber ich habe gelernt all das theologische Kastldenken über Bord zu werfen, die Schrift zu lesen und den HG um Auslegung zu bitten. Dazu setzt er mir gerne auch Brüder und Schwestern zur Seite.

Wenn ich aber sehe, wie jemand indoktriniert in eine bestimmte theologische Richtung denkt, von dieser Person nehme ich nichts an, weil ihr dies dann nicht von HG gegeben wurde.

Wenn du eine Zusammenfassung schreibt, für mich schreibst du diese nicht. Ich lese gerne was du als Schwester mir hier mitteilst. Meine Wertschätzung als deines Bruders hast du. :heart_eyes:


#59

Ich bin eigentlich genau deiner Meinung. Der Staat Israel ist nicht eben zufällig vor unseren Augen entstanden.
Manche Christen verstehen darin die Worte Jesu:

Mt 24, 32 An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.

Der Feigenbaum war Kennzeichen für den Wohlstand Israels 1 Kö 5,5 und der hat sich offensichtlich in den letzten Jahrzehnten in Israel gebildet.

Und obwohl die ultraorthodoxen Juden teilweise den Staat Israel ablehnen, wie uns Lütt Matten berichtet hat, leben sie dort in Israel und hoffen auf eine Wiedererrichtung des Tempels . Sie beten vor der Klagemauer dafür und haben schon ein Modell des hesekelianischen Tempels gebaut.
Da er ja nun auf dem Gelände stehen muß , wo die Moscheen stehen, kann er nicht gebaut werden , ohne heftigen Protest der muslimischen Bevölkerung auszulösen. Ich glaube aber nicht, daß für die Juden ein anderer Platz in Frage kommt ?

Das alles hat mit der christlichen Gemeinde nichts zu tun. Wir leben nach der Lehre des NT und dort wird nur wenig über den Werdegang des irdischen Volkes Israel gesagt.
Zunächst würde der salomonische Tempel zerstört werden, sagt der Herr Jesus Mt 24, 1-2

Dann würde das Evangelium aller Welt gepredigt werden:

Mt 24, 14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Dann wird man ein Gräuelbild der Verwüstung an heiliger Stätte sehen. Ein Gräuelbild ist ein Götzenbild , so liest man im AT : bibelserver : Stichwort "Gräuelbild "
Und das Gräuelbild der Verwüstung war in der Vergangenheit immer ein Hinweis auf die Schändung des Tempels. Das soll für Israel ein Anlass sein , in die Berge zu fliehen:

Mt 24, 15 Wenn ihr nun sehen werdet den Gräuel der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) – wer das liest, der merke auf! –, 16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;

Dann kommt der Menschensohn auf den Wolken des Himmels:

Mt 24, 29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Von welcher heiligen Stätte ist in Mt 24,15 die Rede ? Was für ein Gräuelbild wird es sein ? Ich denke das wird ein irdisches Gebäude sein und ein irdisches Gräuelbild.

Den Juden könnten irgendwann auf den wahnwitzigen Gedanken kommen, ihre Tempelidee zu verwirklichen. Es ist klar, daß dies den Weltfrieden sehr beeinträchtigen würde.

Zur Prophetie des hesekelianischen Tempels ist mir noch folgendes aufgefallen. Es ist ja eigentlich ein nachgestelltes Bild, ähnlich dem Bild der Stadt Jerusalem in der Offenbarung. Off 21-22. , Hes 40ff

Die Beschreibung des hesekelianischen Tempels steht hinter den Kapiteln 38-39, die beschreiben , wie Gog über das sicher wohnende Israel herfällt:

Hes 38, 14 Darum, so weissage, du Menschenkind, und sprich zu Gog: So spricht Gott der HERR: Ist’s nicht so? Wenn mein Volk Israel sicher wohnen wird, dann wirst du aufbrechen. 15 Und wirst kommen von deinem Ort, vom äußersten Norden, du und viele Völker mit dir, alle zu Ross, ein großer Heerhaufe und ein mächtiges Heer, 16 du wirst heraufziehen gegen mein Volk Israel wie eine Wolke, die das Land bedeckt. Am Ende der Zeit wird das geschehen. Ich will dich aber dazu über mein Land kommen lassen, dass die Völker mich erkennen, wenn ich an dir, Gog, vor ihren Augen zeige, dass ich heilig bin.

Das findet eine bemerkenswerte Parallele zu der Offenbarung, wo solch ein Angriff in der Zeit nach den 1000 Jahren beschrieben wird:

Off 20, 7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis 8 und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.

Es könnte ein Hinweis daraufhin sein, daß der hesekelianische Tempel für die Zeit der 1000 Jahre vorgesehen ist.

Liebe Grüsse Thomas


#60

Die in 3. Mose 23 genannten Feste sind nach wie vor verbindlich. Jesus starb an einem Passah, zur Ausgießung des heiligen Geistes kam es wie vorgesehen fünfzig Tage danach. Jesus kommt zurück zur Erde an einem Rosch ha-Schana, einem Posaunentag. Das könnte im Oktober 2023 sein.

Nach Jesu Machtantritt ist natürlich das Feiern des Laubhüttenfestes Pflicht eines jeden Bürgers.