Die wahre Bibel


#1

1963 bekam ich auf der Strasse eine 1956/1964 überarbeitete Luther-Bibel (geschenkt, die ich heute noch besitze.
Nun gibt es aber so etwa einhundert Bibeln auf dem Markt. Welches ist nun die Richtige, d. h. welche ist das Wort GOTTES und warum die genannte Bibel?

Lässt sich das Wort GOTTES von Menschen überhaupt überarbeiten?:thinking:


#2

Die Vereinbarung zwischen dem Vatikan
und den Internationalen Bibelgesellschaften
über gemeinsame Bibelübersetzungsprojekte von 1987
Englisches Original und auszugsweise deutsche Übersetzung
Übersetzt und kommentiert von Rudolf Ebertshäuser Das-Wort-der-Wahrheit.de November 2017
Vorbemerkung des Herausgebers
Kritiker des textkritischen „Nestle-Aland“-Textes, darunter auch der Verfasser dieser Dokumentation,
haben immer wieder darauf hingewiesen, daß dieser von bibelkritischen Gelehrten erstellte
Text zum „ökumenischen Welteinheitstext“ für die Welt-Bibelgesellschaften geworden ist. Das begann
damit, daß in den sechziger Jahren des 20. Jh. der jesuitische Theologe Carlo M. Martini (1927-
2012) mit in den Herausgeberkreis des Greek New Testament der Internationalen Bibelgesellschaften
aufgenommen wurde. Martini hatte an der päpstlichen Universität Gregoriana studiert und hatte
1966 über ein Thema der Textforschung promoviert, später war er Professor für Textkritik am Päpstlichen
Bibelinstitut jener Universität geworden.
Um 1966 wurde Martini auch in den Herausgeberkreis des Greek New Testament berufen (zusammen
mit K. Aland/Münster; M. Black/St. Andrews, Scotland; B.M. Metzger/Princeton; A.
Wikgren/Chicago); seitdem entscheidet ein hochrangiger Vertreter der römisch-katholischen Kirche
immer mit über die Textformen, die in den liberal-protestantischen Bibelausgaben zugrundegelegt
werden. Das entspricht völlig der inzwischen längst konsequent ökumenisch-liberaltheologischen
Ausrichtung des Weltverbandes der Bibelgesellschaften. Es gilt auch für künftige Ausgaben:
Im Jahr 2011 ernannte der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies –
UBS) durch das „Global Board“ ein neues Herausgebergremium, das zukünftige Ausgaben des
Nestle-Aland Novum Testamentum Graece sowie des Greek New Testament vorbereiten
wird. Der Herausgeberkreis besteht aus:
Prof. Dr. Christos Karakolis, Universität Athen
Prof. Dr. David Parker, Universität Birmingham
Prof. Dr. Stephen Pisano, Päpstliches Bibelinstitut Rom
Prof. Dr. Holger Strutwolf, Universität Münster
Prof. Dr. David Trobisch, Museum of the Bible/Green Collection Oklahoma City
Dr. Klaus Wachtel, Universität Münster
(Quelle: http://www.bibelwissenschaft.de/startseite/wissenschaftlichebibelausgaben/
griechisches-nt/neues-herausgebergremium/- Hv. RE)
2
Von daher war die nachstehend veröffentlichte Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei ökumenischen
Bibelausgaben nur ein konsequenter weiterer Schritt. Sie regelt die Berücksichtigung der Interessen
der jeweiligen evangelischen und katholischen Partner bei gemeinsamen Projekten. Interessant ist
in unserem Zusammenhang, daß diese Vereinbarung auch festschreibt, daß bei allen interkonfessionellen
(für mehrere Kirchen zugleich hergestellten) Bibelausgaben grundsätzlich der textkritische
Text des Neuen Testaments nach Nestle-Aland bzw. nach der gleichlautenden Ausgabe des Greek
New Testament zugrundegelegt werden soll.
Diese Vereinbarung ist selbst nur ein Ausdruck dessen, daß der textkritische Nestle-Aland-Text
schon längst den Bibelübersetzungsprojekten der liberal-protestantischen Weltbibelgesellschaften
zugrundeliegt, und daß er andererseits schon lange Zeit auch für alle rein katholischen Bibeln verbindlich
ist, nachdem die Ausgabe der Vulgata auf diesen Text umgestellt wurde („Nova Vulgata“
1971/1979).
Die Aussage, daß der Nestle-Aland Text heute der „ökumenische Welteinheitsext“ des Neuen Testaments
ist, so wie der Textus Receptus der einzige wahrhaft evangelisch-reformatorische Text des
Neuen Testaments ist, kann also keinesfalls als „unsachlich“ oder „billige Polemik“ abgetan werden.
Vielmehr wird diese Tatsache nicht ohne einen gewissen Stolz von Kurt Aland, dem Mitherausgeber
dieses Textes, hervorgehoben:
Dazu kommt die besondere Verantwortung, die mit der Herausgabe des griechischen Neuen
Testaments verbunden ist. Es handelt sich hierbei ja nicht um einen beliebigen Text, sondern
um die Grundlage für die Auslegung des Neuen Testaments durch alle Theologen aller
Konfessionen und Denominationen in aller Welt. Dazu kommt, daß dieser griechische Text
die Basis für alle neuen Übersetzungen bzw. die Revision aller bereits vorliegenden Übersetzungen
in die modernen Landessprachen abgibt, d. h. nun wirklich die Grundlage für die
Glaubensaussage der gesamten Christenheit darstellt. Diese ungeheure Verantwortung ist in
einer Herausgebergemeinschaft leichter zu tragen, der Einzelne wäre zum Zeitpunkt des
Entstehens der Ausgabe davon erdrückt worden. Gleichviel, der neue Text ist Wirklichkeit
und hat mit seiner Verbreitung durch die Internationalen Bibelgesellschaften und die parallelen
Organe der katholischen Kirche (bis noch vor kurzem ein unvorstellbares Ereignis) binnen
kurzem in Universität und Kirche, Studium und Unterricht eine entsprechende Stellung
erlangt. Das gilt auch bei den Übersetzungen in die Landessprachen (die zwischen dem Vatikan
und den United Bible Societies 1968 vereinbarten Guiding Principles, die 1987 in den
„Guidelines“ bekräftigt wurden, sehen ausschließlich seine Verwendung vor).
(Quelle: Kurt Aland, Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen
Ausgaben und in Theorie wie Praxis der modernen Textkritik. Stuttgart:
Deutsche Bibelgesellschaft 2. Aufl. 1989, S. 44-45; Hv. RE)
Nach wie vor sollte für jeden wachsamen bibeltreuen Gläubigen gelten: daß sowohl die den Herrn
verratenden liberaltheologischen Kirchen und Bibelgesellschaften als auch die ebenfalls den Herrn
verratende römische Kirche in verdächtiger Gemeinsamkeit nur noch die ökumenisch erarbeitete
textkritische Nestle-Aland/GNT Ausgabe zulassen, sollte uns aufwecken und vorsichtig machen! Es
kann nicht sein, daß die mächtigsten Feinde von Gottes Wort einmütig für den richtigen und geistlich
vertrauenswürdigen Text einstehen, während angeblich alle Gläubigen und Gelehrten der Reformation
und der späteren Erweckungsbewegung falsch lagen.
Deshalb gilt nach wie vor, was der Verfasser in einer Schrift schon vor Jahren feststellte:
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Als Gläubige, die in der letzten Zeit vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus leben,
müssen wir besonders wachsam gegen Verführungen jeglicher Art sein. Unser treuer Herr
hat seine Jünger gewarnt: „Habt acht, daß euch niemand verführt!“ (Mt 24,4). Wir leben
in schlimmen Zeiten (vgl. 2Tim 3,1) und sind in ernste geistliche Kämpfe hineingestellt.
Diese Zeit ist besonders gekennzeichnet von einer immer stärker werdenden Tendenz zum
Abfall vom biblischen Glauben, zur Relativierung und Auflösung von Gottes Wort. Sie bringt
immer lautere Lippenbekenntnisse zu Christus und einem falschen Christentum mit sich
(„Verliebt in Jesus“, „Leidenschaft für Jesus“), gepaart mit einer Verleugnung des biblischen
Herrn Jesus Christus und des echten Glaubenslebens in Gehorsam und Kreuzesnachfolge.
Bibelkritik und Mystik, Lügen-Offenbarungen falscher Propheten und die Mißachtung des
inspirierten Schriftwortes gehen Hand in Hand.
All diese widergöttlichen Entwicklungen drängen mit zunehmender Kraft auf die Zerstörung
der Fundamente des biblischen Glaubens, auf die Auflösung evangelisch-bibeltreuer Glaubenspositionen
zugunsten eines breiten, vermischten Stroms ökumenischer Einheit. Das wahre
biblische Evangelium wird zunehmend verwässert und verfälscht, so daß der Unterschied
zu dem anderen, falschen Evangelium der römisch-katholischen Kirche (oder auch dem falschen
„Glaubens“- und „Wohlstands“evangelium vieler Charismatiker) nicht mehr erkennbar
ist. Die Lehre und das Zeugnis der Reformation, der biblischen Täufer und der anderen
evangelischen treuen Gläubigen soll untergraben, verfälscht und umgedeutet werden, um
der großen, antichristlichen Einheit willen, die zwischen Namenschristen und echten Christen,
zwischen Katholischer Kirche und Protestanten, zwischen biblischen Gemeinden und
unbiblischen Kirchen und Sekten geschmiedet werden soll. Das große Ziel dieser Entwicklung
ist uns in der Bibel geoffenbart: BABYLON, DIE GROSSE, die Hure, die antichristliche Welteinheitskirche
(vgl. Offb 17 und 18).
In diese geistliche Sicht der Endzeit und ihrer Herausforderungen für den treuen Überrest
der Gläubigen müssen wir auch den veränderten Grundtext der modernen Theologie und der
modernen Bibelübersetzungen einordnen. Es muß doch jedem nüchternen, treuen Gläubigen
zu denken geben, daß der heute überall gültige „Nestle-Aland“-Text von einer Handvoll ungläubiger
Wissenschaftler herausgegeben wird, die einen bibelkritischen, ökumenischen
Standpunkt haben, darunter einem Kardinal der Katholischen Kirche. Diese Männer entscheiden
per Mehrheitsabstimmung (!), was in den modernen Bibeln stehen soll und was
nicht.
Können wir als Gläubige der Entscheidung solcher Leute das Wort Gottes anvertrauen? Der
von ihnen herausgegebene Text stützt sich ganz in Übereinstimmung mit seinen Vorgängern
einseitig und willkürlich auf die gnostisch verfälschten alexandrinischen Handschriften und
verwirft den zuverlässigen byzantinischen Mehrheitstext an fast allen Stellen. Er bedeutet
eine verhängnisvolle Abkehr von dem bewährten Text der Reformation und eine Hinwendung
zu der von der Katholischen Kirche vertretenen Textüberlieferung. Es ist deshalb bezeichnend,
daß die Katholische Kirche den Nestle-Aland-Text offiziell anerkannt und übernommen
hat!
Der „Nestle-Aland“-Text wurde, wie schon erwähnt, durch ein Abkommen zwischen dem Vatikan
und den liberal-bibelkritischen Weltbibelgesellschaften im Jahr 1968 zum allein verbindlichen
Text für alle Bibelübersetzungen weltweit, ob katholisch oder evangelisch, erklärt.
Auch in Forschung, Lehre und kirchlicher Praxis nimmt er eine international beherrschende
Stellung ein. Damit ist der Text der Gnostiker und Irrlehrer der frühen Jahrhunderte
zum ökumenische Welteinheitstext der endzeitlichen Namenschristenheit geworden! Der
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zuverlässige Text der Reformation dagegen wird beiseitegedrängt, verächtlich gemacht und
soll in Vergessenheit geraten.
Diese Entwicklungen sind für den geistlich wachsamen Gläubigen nicht zufällig oder unwichtig.
Sie gehören in den Rahmen der oben beschriebenen endzeitlichen Verführungs- und Auflösungstendenzen.
Den treuen Gläubigen soll ihr zuverlässiger, untrüglicher Maßstab genommen
werden und durch einen ungenauen, verkürzten Maßstab ersetzt werden. Das
scharf geschliffene Schwert des Geistes, das die Bibeln der Reformations- und Erweckungslinie
noch darstellten, soll durch ein schartiges, mit Bruchstellen durchsetztes Schwert ersetzt
werden, das im Kampf nicht recht taugt. Das ist besonders ernst im Hinblick auf die
schwerer werdenden Kämpfe, die aufgrund der zugespitzten endzeitlichen Entwicklung vor
uns stehen. (…)
Heute ist es wichtiger denn je, gesunde, nach bibeltreuen Grundsätzen und dem bewährten
Grundtext übersetzte Bibelübersetzungen zu bewahren und zu fördern. Dazu gehört im
deutschsprachigen Raum neben der Lutherbibel 1912 auch die revidierte Schlachterbibel.
Das ist mit eingeschlossen in den Auftrag, den wir alle gemäß dem Wort aus 2Tim 1,13-14
haben: „Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im
Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist! Dieses edle anvertraute Gut bewahre
durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“ Wir müssen über unseren Bibeln wachen
und den hohen Wert einer geistlich gesunden Übersetzung erkennen. Möge der Herr selbst
noch vielen Gläubigen in diesen ernsten Tagen die Augen öffnen, damit sie die Bedeutung
der Bibelfrage in der letzten Zeit erkennen!
Das Gesetz des Herrn ist vollkommen,
es erquickt die Seele;
das Zeugnis des Herrn ist zuverlässig,
es macht die Unverständigen weise.
Die Befehle des Herrn sind richtig,
sie erfreuen das Herz;
das Gebot des Herrn ist lauter,
es erleuchtet die Augen.
Die Furcht des Herrn ist rein,
sie bleibt in Ewigkeit;
die Bestimmungen des Herrn sind Wahrheit,
sie sind allesamt gerecht.
(Psalm 119,8-10)
(Quelle: Rudolf Ebertshäuser: Der zuverlässige Text des Neuen Testaments. Der Textus Receptus
und die Veränderungen in den modernen Bibeln. Leonberg: ESRA-Schriftendienst, 5.
Aufl. 2010, S. 43-45)
5
GUIDELINES FOR INTERCONFESSIONAL COOPERATION IN
TRANSLATING THE BIBLE
THE NEW REVISED EDITION ROME 1987
PRESENTATION
The Secretariat for Promoting Christian Unity and the United Bible Societies are pleased to present
to all concerned a revised version of the 1968 “Guiding Principles for Interconfessional Cooperation
in Translating the Bible”.
The document, now entitled “Guidelines for Interconfessional Cooperation in Translating the Bible”,
affirming the spirit and following the principles set forth in the historic agreement first published
in 1968, reflects the experience gained in producing scores of Bible translations since then.
These interconfessional Bible translation projects have largely been made possible by those “Guiding
Principles”; as a result of reports received from the users minor modifications have now been
introduced into this new edition.
The basic understanding, however, remains unchanged: as in the past, interconfessional translations
will continue to be based on a Hebrew text of the Old Testament and a Greek text of the New Testament
which have been agreed on by scholars from various church traditions. Drafting and reviewing
of the translations will be carried out in close cooperation, with the aim that the new text will
be acceptable to, and be used by all Christians and Christian communities who speak the language
into which the translation is being made.
Das Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen und die Vereinigten Bibelgesellschaften
freuen sich, allen Interessierten eine überarbeitete Fassung der „Leitsätze für die interkonfessionelle
Zusammenarbeit bei der Übersetzung der Bibel“ von 1968 vorzustellen.
Das Dokument, das nun den Titel „Leitlinien für die interkonfessionelle Zusammenarbeit
bei der Übersetzung der Bibel“ trägt, bekräftigt den Geist und folgt den Grundsätzen, die in
der historisch bedeutenden Übereinkunft niedergelegt wurden, die zuerst 1968 veröffentlicht
wurde. Zugleich spiegelt es die Erfahrung wider, die seither bei der Herstellung von
Dutzenden von Bibelübersetzungen gesammelt wurden. Diese interkonfessionellen Bibelübersetzungsvorhaben
wurden weitgehend durch jene „Leitsätze“ möglich gemacht; in diese
neue Fassung wurden aufgrund von eingegangenen Berichten kleinere Änderungen eingeführt.
Die grundlegende Übereinkunft bleibt jedoch unverändert: wie in der Vergangenheit werden
interkonfessionelle Übersetzungen auch weiterhin auf einem hebräischen Text des Alten Testaments
und einem griechischen Text des Neuen Testaments beruhen, auf den sich Gelehrte
von verschiedenen kirchlichen Traditionen geeinigt haben. Der Entwurf und die Beurteilung
der Übersetzungen werden in enger Zusammenarbeit ausgeführt, mit dem Ziel, daß der
neue Text für alle Christen und christliche Gemeinschaften annehmbar sein wird, welche die
Sprache sprechen, in die die Übersetzung gemacht wird. (Übersetzung R.E.)
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The clear goal of this interconfessional effort is to produce editions of the Holy Scriptures which
provide all speakers of the language with a common text. This will in turn make possible, often for
the first time, a common witness to the Word of God in the world of today. To all who are interested
in obtaining faithful and understandable translations of the Bible, this updated version of the
“Guidelines” will, we pray, be an effective instrument for reaching this goal.
May God bless those who work to make His Word more widely known and lived, and through them
bless all who will receive and read these new interconfessional translations.
Vatican City, November 16th, 1987.
JOHANNES Cardinal WILLEBRANDS
President, Secretariat for Promoting Christian Unity
Lord DONALD COGGAN
Honorary President, United Bibles Societies
PIERRE DUPREY
Secretary
ULRICH FICK
General Secretary

  1. TECHNICAL FEATURES
    1.1. TEXTUAL
    1.1.1. Common Texts
    1.1.1.1.New Testament: For joint translation programs, teams should base their work on the critical
    edition of the Greek New Testament published by the United Bible Societies, which is itself a joint
    effort of scholars representing Roman Catholic and other Christian constituencies. Translators
    should normally follow this text for readings rated as A or B in The Greek New Testament but may
    choose other well attested readings when the text has a C rating.(1)
    Though a critical text must form the basis of any adequate translation, it is recognized that in some
    situations certain constituencies may require that some passages of the New Testament found in the
    Byzantine tradition (as largely represented by the Textus Receptus) should be noted in the translation.
    When this is the case, such material may appear in footnotes with an appropriate marker in
    the text. The extent of textual adjustment will depend, of course, upon the local situation, and will
    need to be covered carefully by clear and detailed principles (see section 2).

#3

Neues Testament: Bei gemeinsamen Übersetzungsprogrammen sollen die Übersetzerteams
ihre Arbeit auf die kritische Ausgabe des griechischen Neuen Testaments gründen, die von
den United Bible Societies veröffentlicht wurde, welche wiederum eine gemeinschaftliche
Arbeit von Gelehrten ist, die die römisch-katholische und verschiedene andere christliche
Leserkreise repräsentieren. Übersetzer sollten normalerweise diesem Text folgen, wenn die
Lesarten als A oder B eingestuft sind, aber sie können andere gut bezeigte Lesarten wählen,
wenn der Text mit C eingestuft ist [„A“ bis „C“ bezeichnet im kritischen Text der UBS unterschiedliche
Grade der Wahrscheinlichkeit, welche die Experten der von ihnen gewählten
Lesart zuerkennen - d. Übers.].
Obgleich ein kritischer Text die Grundlage für jede angemessene Übersetzung sein muß,
wird anerkannt, daß in manchen Situationen gewisse Leserkreise es erfordern, daß einige
Abschnitte im Neuen Testament, die in der byzantinischen Überlieferung gefunden werden
(die hauptsächlich durch den Textus Receptus repräsentiert wird) in der Übersetzung beachtet
werden sollten. Wenn das der Fall ist, kann solches Material in Fußnoten erscheinen, mit
einer entsprechenden Markierung im Text. Das Ausmaß der textlichen Anpassung wird natürlich
von der örtlichen Situation abhängen, und wird sorgfältig durch klare und detaillierte
Grundsätze abgesichert sein müssen(vgl. Abschnitt 2). (Übersetzung R.E.)
1.1.1.2. Old Testament: The Biblia Hebraica Stuttgartensia, published by the German Bible Society,
is recommended for use by joint translation committees.
In general the Masoretic text is to be retained as the basis for translation. Where, however, there
are special difficulties in the traditional form of the text, scholars should make use of the evidence
provided by recent textual discoveries and by ancient versions for other forms of the Hebrew text.
New insights provided by related Semitic languages should be given due consideration though they
may conflict with traditional renderings. In dealing with textual problems, the volumes of the Hebrew
Old Testament Text Project, prepared under the auspices of the United Bible Societies, should
be considered.
Altes Testament: Die Biblia Hebraica Stuttgartensia, die von der Deutschen Bibelgesellschaft
veröffentlicht wurde, wird zur Benutzung für gemeinsame Übersetzungskomitees
empfohlen. Im allgemeinen soll der Masoretische Text als Grundlage für die Übersetzung erhalten
bleiben. Wo es jedoch besondere Schwierigkeiten in der überlieferten Form des Tests
gibt, sollten die Gelehrten das Zeugnis neuerer textlicher Entdeckungen und alter Übersetzungen
anderer Formen des hebräischen Texts heranziehen [Hier wird vermutlich vor allem
auf die Qumran-Texte einerseits und die Septuaginta-Übersetzung andererseits angespielt –
d. Übers.]. Neue Einsichten, die aus verwandten semitischen Sprachen stammen, sollten gegebenenfalls
erwogen werden, auch wenn sie im Gegensatz zu herkömmlichen Wiedergaben
stehen mögen. Wenn textliche Probleme gelöst werden müssen, sollten die Bände des Hebrew
Old Testament Text Project beachtet werden, die unter der Leitung der United Bible
Societies erarbeitet werden. (Übersetzung R. E.)
1.1.2. Canon
In many situations where there is a direct request from the churches, Bible Societies publish editions
of the Bible which contain what some call the deuterocanonical books and others call the
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Apocrypha. It is the aim of the Bible Societies to provide the Scriptures in the canon desired by the
churches.(2)
It is recognized that on the one hand an edition of the complete Bible bearing the imprimatur of
Roman Catholic authorities must contain the deuterocanonical texts and that, on the other hand,
while many groups within Protestantism have employed the Apocrypha, a great majority find it impossible
to accept an arrangement of the Old Testament which does not clearly distinguish between
these texts and the traditional Hebrew canon. It is suggested that these two positions are in practice
generally reconcilable if in editions of the Bible published by the Bible Societies and bearing
the imprimatur of Roman Catholic authorities the deuterocanonical texts are included normally as a
separate section before the New Testament.
In vielen Situationen veröffentlichen die Bibelgesellschaften, wenn es eine direkte Anfrage
von den Kirchen gibt, Ausgaben der Bibel, welche die Schriften enthalten, die manche die
„deuterokanonischen Bücher“ nennen und andere die „Apokryphen“. Es ist das Ziel der Bibelgesellschaften,
die Heiligen Schriften in dem Kanon zur Verfügung zu stellen, der von den
Kirchen gewünscht wird. Es wird anerkannt, daß einerseits eine Ausgabe der vollständigen
Bibel, welche die Imprimatur der römisch-katholischen Autoritäten trägt, die deuterokanonischen
Texte enthalten muß, und daß andererseits, obwohl viele protestantische Gruppen
die Apokryphen benutzt haben, die große Mehrheit es unmöglich findet, eine Anordnung des
Alten Testaments zu akzeptieren, die nicht zwischen diesen Texten und dem hebräischen
Kanon klar unterschiedet. Es wird vorgeschlagen, daß diese zwei Standpunkte im allgemeinen
vereinbar sind, wenn in Bibelausgaben, die von den Bibelgesellschaften veröffentlicht
werden und die Imprimatur der römisch-katholischen Autoritäten tragen, diese Texte normalerweise
als eine eigene Sektion vor dem Neuen Testament einbezogen werden. (Übersetzung
R. E.)
In the case of the book of Esther the translation of the complete Greek text will be printed in the
deuterocanonical section while the translation of the Hebrew text will be printed among the books
of the Hebrew canon. The deuterocanonical parts of the book of Daniel will be presented as items in
the separate section.
For Ben Sirach, it would be advisable to print the shorter text, as found in the main Greek manuscripts,
while taking into account the Hebrew and Syriac texts. The longer texts, from other Greek
and Latin manuscripts and eventually other Hebrew readings, could be printed, if necessary, in the
notes.
1.2. EXEGETICAL
1.2.1. Exegesis
In view of the growing agreement between scholars of different Christian constituencies a common
exegetical base should be established by the adoption of mutually acceptable commentaries and
scholarly works.
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1.2.2. Helps for readers
Both the needs of the reader and the traditional requirements of the churches can be satisfied with
the following types of helps:
1.2.2.1. Alternative readings: those texts which represent a significant possibility of being original
or which reflect a long tradition in existing translation.
1.2.2.2. Alternative renderings: different interpretations based either on ambiguities in the original
languages or alternative means of expression in the receptor language.
1.2.2.3. Explanation of proper names: literal renderings of proper names when the meaning of the
text depends on an identification of the so-called popular etymologies, e.g., Isaac, Israel, Jesus (at
certain crucial points in the text).
1.2.2.4. Plays on words: the identification of related meanings of forms of words in the original
language, e.g., pneuma meaning both “spirit” and “wind” (John 3).
1.2.2.5. Historical backgrounds: brief identification of historical individuals, places, and events
which are related to so-called “secular history”. Much of this information may be given in the form
of maps (with ancient and modern nomenclature) and short explanations provided in a glossary and
an index.
1.2.2.6. Cultural differences: explanations of social, religious, or cultural terms, e.g., (i) individuals
or groups, e.g., Pharisees, Sadducees, Herodians, etc.; (ii) objects of radically different form and
function, e.g., weights and measures (weights, measures and coins must be explained if a text is to
be meaningful, and if this is not done in the text of the translation itself, the information must be
supplied in footnotes or glossary); (iii) biblical customs, e.g., “being seated on the right hand” must
be explained as implying distinction and honor when in certain societies the “left hand” is the preferred
location.
Notes (of type 1.2.2.1. through 1.2.2.6.) created during the translation process to aid the correct
understanding of the published text are to be reproduced in all editions of the text.
1.2.2.7. Introductions: short objective guides for the reader’s help in grasping the significance of
the Bible, testaments, grouping of books, individual books, and sections. Outlines, aids for understanding
the discourse structure, and brief presentations of major themes may be included.
1.2.2.8. Cross references: the listing of other passages involving parallel content, similar historical
events, quotations, clear cases of allusion, and parallel treatment of subject matter.
1.2.2.9. Section headings: the placing of identificational phrases as titles for significant sections.
Readers are increasingly requesting the use of section headings in the text to facilitate location of
passages, to indicate where a particular narrative or discourse begins, and to break up the otherwise
heavy page of type. Such headings must be set off from the text by location and contrastive
type face, should, in so far as possible, consist of words or phrases from the text, and should be
identificational rather than interpretative.
Some committees have considered the possibility of explaining different sets of beliefs by noting
that certain interpretations are held by Roman Catholics and others by other Christian constituencies.
Such a procedure does not seem wise, for it tends to accentuate differences; nor is it necessary,
since most diversities of interpretation can be covered more objectively by marginal helps on
10
alternative renderings if the issue in question is important. Furthermore, most of the real differences
of interpretation are rarely to be understood from a simplistic view of their being distinctively
of one tradition or another since the differences in exegetical approach vary as much within one
particular constituency as across confessional lines. Accordingly, it seems far wiser to identify various
positions within the history of interpretation without labeling them as belonging to one or another
Christian constituency. Where the differences are not of great consequence, it is better to
simply omit reference in the interest of joint undertakings.
Most helps for readers considered above are located on the specific page in the text where the difficulty
arises, but if such a note would occur frequently, it is often more satisfactory to summarize
the data in tables of weights and measures or glossaries of difficult terms.
Restrictions on the types of annotations in no way preclude different constituencies from employing
the text in publishing commentaries as separate volumes to help the reader to understand and appreciate
more fully the nature and significance of the Holy Scriptures in the light of their own traditions.
The publisher or publishers must do everything possible to insure that annotations are not
offensive to any of the constituencies for which the text has been prepared.
1.2.3. Supplementary features
The addition of certain other features, such as glossaries, indexes, concordances, maps, illustrations,
etc., should be considered for certain types of publications. It is particularly important that
complete Bibles have adequate helps of this kind if the reader is to understand the text.
Illustrations pose more complex problems than any other supplementary feature, for there are many
different concepts of what is artistic, and there are diverse views as to what is appropriate for the
Bible. Furthermore, what is aesthetically pleasing and historically meaningful in one culture may be
grossly misunderstood in another. Rather than employ merely “decorative pictures” (often of dubious
artistic merit and of only passing relevance) publishers should provide background information
or promote a measure of psychological identification and involvement by means of the symbolic and
dramatic character of the illustrations.
When illustrations are to be included, it is extremely important that translators and translation consultant
personnel have the opportunity of reviewing the illustrations, in order to insure that they do
correctly relate to the text.
To serve the purpose of joint editions, a preface, if desirable, should be restricted to a commendation
of the Holy Scriptures to the reader.
It is not the practice of the United Bible Societies to associate the names of translators or revisers
with translations of the Scriptures.
1.3. LINGUISTIC
1.3.1. Orthography
Where different constituencies employ different systems of spelling, these differences should be
resolved by the employment of carefully developed scientific principles before any significant steps
11
toward a common translation of the Scriptures can be realized. It is important to recognize, however,
that orthographic changes can be made at any time prior to publication, and it is possible for
the translation program to move forward rapidly even when orthographic decisions are still pending.
Orthographic differences in newly literate areas are relatively widespread. They have often resulted
form different language backgrounds and linguistic orientations of early missionaries. Changes in
such systems cannot be easily made, but given a significant measure of good will and a concern for
Christian cooperation and educational efficiency, it is usually possible to work out practical solutions.
At the same time, it is recognized that the problems of orthography are not merely linguistic
but are largely sociolinguistic. Cultural factors, such as conformity to a prestige language, and the
psychological elements of efficiency and rapid reading are often more important than purely linguistic
considerations.
1.3.2 Proper Names
Agreement must be reached on the forms of proper names before any joint text can be adopted or
any joint translation presented for publication. Factors which complicate such agreement are:
a) the traditional use by Roman Catholics of Latin forms as a basis for transliteration, even including
certain inflected forms of Latin words;
b) Protestant use of European languages as a basis for transliteration, most commonly English;
c) the dominance of local, national, or trade languages, e.g., French, Portuguese, Spanish, and
Swahili, in contrast to systems employed by Roman Catholic and Protestant missionaries;
d) the attachment to particular forms of proper names as symbols of religious difference.
In the case of major languages with relatively long traditions, differences of usage can usually be
resolved by following more closely the Greek and Hebrew forms with two major exceptions:
(a) Old Testament persons referred to in the New Testament should have the Old Testament forms
of names, and (b) certain widely known forms of names may be so deeply embedded in popular or
local usage that they cannot be readily changed.
1.3.3. Borrowings
Borrowing is of two major types: (a) terms borrowed in the past by normal linguistic processes and
often completely absorbed into the local language, in which case they are really a part of the vocabulary
of that language, and (b) terms expressly introduced for the first time in Bible translations.
Roman Catholics and Protestants have exhibited two rather distinct tendencies in borrowing. For
the most part, Roman Catholics have borrowed largely from Latin, while Protestants have borrowed
from Greek, Hebrew, or modern European languages, with theological terms coming from Greek and
Hebrew and cultural terms from European languages.
Borrowing of terms (other than proper names), e.g., words for “grace”, should be kept at a minimum,
since words not already used in the receptor language are empty terms. But if borrowing is
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regarded as necessary, it should generally be from living languages rather than from ancient ones.
All languages have a sufficiently large vocabulary or sets of phrasal equivalents to make borrowing
relatively unnecessary. For minor languages borrowing should be made from those major living languages
from which the languages in question normally appropriate such terms as may be required by
expanding technology, commerce, and social contact.
1.3.4. Style of Language
Any joint translation should aim at a style of language which would be both meaningful and readable
in public. It must make sense to those both within and outside the church and be in a language
which is appropriate for the importance of the message and which reflects current usage.
In language situations which have a lengthy history of Bible translation, the problem of “traditional”
language has to be faced realistically, for such language is often of real value in pastoral care in
view of its profound spiritual and theological connotations. Accordingly, insofar as is practicable,
attempts should be made to incorporate such terminology, particularly in liturgical contexts, provided
the resulting expressions are functional equivalents of the source-language text.
It is wrong to assume that only one legitimate type of translation in major world languages is required.
Although it is increasingly less necessary to prepare different translations for diverse geographical
dialects, many languages include significant sociolinguistic dialects. Such diversity of language
and corresponding differences of purpose in translation suggest that more than one style of
language may not only be desirable but necessary in many situations.
2. PROCEDURES
Procedures will differ radically, depending upon the nature of the project (a new translation or
revision), upon the level of training and education of the constituency, upon whether the psychological
climate is conducive to cooperation, and upon the adherence of one or another constituency to
its distinctive traditions. In all tasks at least certain of the following procedural factors figure significantly
in the development of a translation program.
2.1. CLIMATE FOR COOPERATION
Whether a revision or new translation can be undertaken jointly in a particular area depends largely
upon the attitudes with regard to translation held by the respective constituencies.
These attitudes significantly affect the policy and procedures of the Bible Societies, which generally
hold the publishing rights for the Scriptures on behalf of the churches. Therefore, any cooperative
undertaking requires as wide an agreement as possible.
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2.2. REVISION VERSUS TRANSLATION
In general, it is preferable to undertake a new translation rather than attempt a revision of an existing
text. This makes possible the avoidance of undue traditional attachments, provides freedom
to adopt new forms of language and a more relevant style, demonstrates a real interconfessional
undertaking, and provides both psychological and scholarly bases for creative decisions.
2.3. ORGANIZATIONAL STRUCTURE
For the most adequate development of a translation program, there is need for three groups: 1. a
translation team, 2. a review panel, and 3. a consultative group.
2.3.1. Translation team
Consisting of not more than six persons of high competence from the Roman Catholic and other
Christian constituencies and possessing four essential characteristics:
a) comparable qualifications,
b) complementary abilities,
c) mutual respect, and
d) capacity to work together.
Moreover, it is essential that these persons have the opportunity to give sufficient time to the work,
for their goodwill must be matched by the opportunity afforded to carry out the program. Members
of translation teams have sometimes been assigned tasks without adequate provision being made for
their being able to carry through such projects.
2.3.2. Review panel
Consisting of not more than ten persons specially qualified to make a scholarly study of the text,
exegesis and style. Roman Catholic and other Christian constituencies should be adequately represented
on such a panel, keeping in mind that technical ability is one of the most important considerations
for choosing members of the panel. The members should make their suggestions largely by
correspondence, though for certain key issues they may be invited to sit with the translation team.
2.3.3. Consultative group
Consisting of up to fifty persons, depending upon the language and circumstances, selected for their
position as church leaders and for being representative of different constituencies, ecclesiastical,
political, and geographical. The members provide their assistance entirely through correspondence.
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Often a project coordinator is needed to receive and circulate drafts, arrange for the meetings of
the translation team and the review panel, and to coordinate the work in general. In most circumstances
a secretary is essential if the work is to be properly presented and decisions adequately
recorded.
2.4. TRAINING AND APPOINTMENT OF PERSONNEL
Members of the translation team and review panel should be selected very carefully after full consultation
with all leaders involved, while the members of the consultative group may be named by
their respective constituencies.
To find the most qualified persons to constitute the translation team and the review panel, it is
necessary to use informal decision-making procedures. That is to say, an extensive investigation is
made by translation consultants so as to assess the technical capacities of such persons and the
probability of such persons being able to work together effectively. After determining the availability
of such individuals in consultation with church leaders, they may be formally nominated by their
respective churches and appointed by the Bible Societies. It has often proved extremely valuable to
arrange for an initial training program for prospective translators and members of the review panel
as part of the extensive investigation leading to appointment. Such a training program should be
conducted by translation consultants, who are then able to observe the work of each person while
actively engaged in translation. The consultants’ recommendations regarding members of the translation
team review panel can then be made more objectively.
Translators are normally employed by their churches and not directly by the Bible Societies. This is
necessary because after the completion of the translation project the translators will generally return
to the work they had done previously. All conditions of service should, however, be established
in consultation with the national Bible Society and the translation consultant involved, as the supervision
of the overall program requires that a balance be maintained between members of the translation
team, who come from different churches. In most cases also the translation consultant will be
the person most directly involved in training translators and proposing the approval of the final text
of the translation for publication.
2.5. FORMULATION OF PRINCIPLES
To provide proper guidance to a translation program, to ensure consistency of the results, and to
make possible creative collective efforts, detailed principles, must be worked out covering the entire
range of technical features, e.g., text to be used, exegetical base, system of transliteration,
level of style, etc.
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An adequate formulation of principles provides the best guarantee of success of a translation or
revision project. In the first place, adhering to such principles provides a high measure of assurance
that the work of the translators will be accepted by the constituencies whose leaders have agreed
on and accepted these principles. In the second place, formulation of such principles makes possible
a more rapid solution of translation problems, since the persons concerned may argue for or against
the principles rather than for or against each other. Furthermore, principles are a significant aid in
the production of greater consistency in the translation, for even in instances where some principle
needs to be changed as a result of later experience in the work, all previous materials can be adjusted
in keeping with such an alteration of principles, so that the resulting work may be basically
uniform. The translation consultant should assist the translation team in designing a set of principles
that are applicable to the particular translation being considered.
2.6. EDITORIAL SUPERVISION
The translation consultant should take the responsibility for editorial supervision. Such supervision,
however, does not necessarily entail constant “watching” over the work, but rather provides a
means by which the translators may have guidance as to ways of solving those problems which arise
during the course of the work.
2.7. COPYRIGHT: INTEGRITY AND USE OF THE TEXT
If joint translation programs are to lead to meaningful cooperation in the preparation of editions of
the Holy Scriptures, it is important to avoid the production of different texts by different publishing
houses.
If the result of joint effort is merely to produce different texts to be put out by different publishers,
it is almost inevitable that within five to ten years the texts will be further changed and ultimately
there will be different Bibles rather than a joint production. Even when the same text is put out by
different publishers, it can become the object of very considerable pressure for a series of minor
modifications which within a short time can add up to major changes. This does not mean, of
course, that there should be only one edition of the Scriptures containing precisely the same supplementary
or marginal helps, for a variety of formats and types of supplementary material can be
useful in reaching diverse parts of a constituency. Nevertheless, once an agreement has been made
as to a united approach to a translation or revision, it is wise to foresee the need of implementing
this unity by continued procedures in publication.
The copyright of the translation and the published text is normally held by a national Bible Society
or the United Bible Societies, but in the case of joint publication the text will be jointly copyrighted.
If any constituency which has participated directly in the translation of a text has a concern as
to the future integrity or use of the text, the publisher or publishers may deal with this concern by
a contractual arrangement.
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2.8. IMPRINT AND IMPRIMATUR
An interconfessional edition of the Scriptures normally bears the imprint of the Bible Society and
the imprimatur of the appropriate Roman Catholic ecclesiastical authority. The most appropriate
form for such an edition published by the Bible Societies would be for the Bible Society imprint to
occur on the title page and the imprimatur of the appropriate Roman Catholic authority to occur on
the back of the title page, this being the normal procedure for books properly authorized by the
Roman Catholic Church. In some circumstances it may be wise to consider a preface including a
joint recommendation by ecclesiastical authorities instead of a formal nihil obstat and imprimatur.
NOTE
(1) The Greek New Testament text employs the rating A for those texts in which the reading printed
in the Greek text is quite secure. B indicates there is some minor doubt and C indicates that there is
considerable doubt. For further explanation of this rating see the Introduction to The Greek New
Testament.
(2) It should be noted that Roman Catholics generally refer to certain books of the Greek canon not
found in the Hebrew canon of the Old Testament as the “deuterocanonical books”, while
Protestants generally refer to these (and certain other additional books) as the “Apocrypha”. This
leads to confusion since in Roman Catholic circles the terms “Apocrypha” or “Apocryphal books”
refer to those books which were never received into the canon. Protestants refer to these books as
the “Pseudepigrapha” or “pseudepigraphical books”. A common terminology is clearly desirable, but
the terminological traditions are deeply rooted and will probably need to be respected for some
time to come.
Quelle: http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/generaldocs/
rc_pc_chrstuni_doc_19871116_guidelines-bible_en.html
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#4

Ich empfehle dir die Elberfelder 1871, die Schlachter 1905, 1951, 2000, oder die Luther 1534, 1545. Am einfachsten die Schlachter 2000.

Wenn du eine haben magst, ich schicke sie dir gerne gratis. LG und Gottes Segen!