Gewissen anstatt Jesus


#1

Hallo liebe Community!

Viele Menschen leben ohne jemals von Jesus und dem Evangelium gehört zu haben. Viele haben es gehört aber nie verstanden und versuchen so ein “gottesfürchtiges Leben” zu führen. Wieder andere haben Schwierigkeiten zu Glauben, aber Leben so gut wie möglich nach ihrem Gewissen.
Ich frage mich, wie Gott das bewertet, wenn doch Jesus sagt:

Gott hat uns schließlich nicht umsonst mit einem Gewissen ausgestattet und spricht auch oftmals durch es zu uns. Reicht es aber aus um ein gottgefälliges Leben zu führen? Konkret: Müssen wir nur von unserer Schuld umkehren, ohne dabei Jesu Rettungstat für uns in Anspruch zu nehmen? Tatsache ist, dass Jesus für alle gestorben ist und erst dadurch Umker ermöglicht worden ist. Doch für manche spielt er darüber hinaus keine Rolle mehr. Kann das Gewissen Jesus ersetzen?

Wie verhält sich der oben genannte Vers mit dem folgenden Abschnitt aus dem Römerbrief?

LG
lego


#2

Bist du sicher? Wer kennt den Namen Jesus heute noch nicht?

So wird es zur Ausrede.

Ich bin bei dir, bei dem wirkliches Nichtwissen zutrifft, und das war zu Paulus Zeiten jedenfalls (noch) der Fall, der wird nach seinem Gewissen beurteilt.

Aber man wird ohnehin IMMER nach seinem Gewissen beurteilt, Christ wie Nichtchrist. Ab dem Zeitpunkt, ab dem du das Evangelium gehört hast, ist es in deinem Wissen angekommen und damit Teil des Gewissens. Danach könnte man hinterfragen was man nicht versteht.

Ich sage, wer dies nicht tut übergeht einfach das Gewissen. Also man wird immer nach dem Gewissen beurteilt. Mit oder ohne das Wissen von Jesu. Es ist nur noch schwerwiegender, wenn man das Evangelium übergeht.

Ich sage daher es ist eine Ausrede, wenn man sich nur auf “nicht verstanden” berufen möchte, denn so schwer ist es nicht zu verstehen. Es ist dann ein nicht Wollen. Paulus meint auch, dass keiner eine Entschuldigung vor Gott haben kann in Römer 1,20.


#3

Einfach akkusisch “gehört” hat den Namen “Jesus” sicher jeder. Aber nennen wir es lieber so: “erfahren”.
Viele Menschen haben einen falsche “Jesus” erlebt, “kennen” den genau und wollen folgerichtig nichts damit zu tun haben.
Die haben Jesus (den Herrn, den echten) noch nie erlebt, noch nie von ihm gehört.
Doch, sowas gibt es sehrwohl.
Der Anti-Jesus ist in aller Munde, der Christus Gottes hingegen nicht.
Wenn man den Menschen bezeugt, daß der Jesus der Bibel der Christus Gottes ist, dann, und nur dann wird es unangenehm heiß.
Also auf, frisch ans Werk !


#4

Tatsache ist, daß vor dem Erscheinen Jesu niemand mit dem Evangelium konfrontiert worden ist. Da mußte das Gewissen reichen oder das Gesetz im Falle Israels.
Menschen konnten bis dahin Sünden bereuen und Gott um Vergebung bitten, aber es war ja der Weg noch nicht bekannt, wie Gott Sünden vergeben will.

Danach hat sich diese Botschaft in der Welt verbreitet, aber viele Völker kamen erst sehr spät dran.
Heutzutage leben sehr viele Menschen mit allen möglichen Religionen. Kennen sie das Evangelium ? Ich weiß es nicht.

Aber , Helmuth, ich sehe schon mal eine Auslandsreportage im 3Sat und da wird mir bewußt, wie viele falsche Religionen und Tempel es noch gibt. Das sind ganz liebe Menschen, mit sehr guten Vorsätzen. Die machen eine Ausbildung zum Priester bzw. Priesterin. Wieso sollen die von Gott soviel schlecher beurteilt werden, wie an Jesus Christus gläubige Menschen ?

Menschen werden auch nach ihrem Leben bzw. ihren Werken beurteilt. Das sagt ja auch der Römerbrief. Rö 1,7. Gott hat die Möglichkeit , Menschen nach ihrem Gewissen zu beurteilen, genau wie zu der Zeit, als kein Mensch das Evangelium wußte.

So verstehe ich auch das Gericht in Off 20 , wo Gott das Buch des Lebens und das Buch der Werke aufschlägt.

Rö 2,8 denen jedoch, die von Selbstsucht bestimmt und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm. 9 Bedrängnis und Angst über die Seele jedes Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen; 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.

Das Wort Selbstsucht habe ich in der Lutherbibel nie gelesen. Da steht “Streitsüchtig”. Wie kann man das klären ?
Erschreckend ist es jedenfalls, wenn Gott die Selbstsucht des Menschen zum Kriterium macht, um ihn zu verwerfen.

Liebe Grüsse Thomas


#5

Hi!

Also ich habe mich auch immer wieder über diese Stelle gewundert. Und naja… so nachvollziehbar der Gedanke auch ist, eine Handlungsempfehlung kann man daraus nicht ziehen.

Ich habe das auch schon als Argument auf die Frage vorgebracht, was denn mit Menschen ist, die Jesus nie kennen gelernt haben.
Allerdings hält sich mein Vertrauen in das Gewissen der Menschen eher in Grenzen. Es stellt sich ja auch die Frage nach fremden Göttern, also Götzen. Und ob sie ihrem Gewissens gegenüber tadellos sein müssen.

MfG


#6

Danke für die Eindrücke! :slight_smile:

@Michael, das stimmt. Man kann es nicht getrennt betrachten. Aber was heißt das? Wir Christen werden doppelt Gerichtet? Nach unserem Glauben und nach unserem Gewissen? Das klingt komisch, aber ich bin grad etwas verwirrt ^^. Und selbst wenn das Gewissen immer eine Rolle spielt, reicht es denn aus Gewissenhaft zu sein ohne Glauben? Oder ist es vielleicht so, dass wer dem guten Gewissen folgt unbewusst glaubt, weil Gott uns teilw. durch unser Gewissen leitet?
Ich erwarte nicht auf alles eine Antwort zu bekommen, aber versteht ihr mein Verwirrung?

Bist du dir da sicher? Ich mein, dann bräuchten wir ja kein Evangelium mehr verkünden. Im Sinne vom Sprichwort “Viele Wege führen nach Rom” würden auch viele Religionen in den Himmel führen? Es heißt doch, du sollst keine Götter neben mir haben, geht es jetzt um den biblischen Gott oder dem Gewissen als Gott?

In vielen Bereichen ja schon. Keinem erzählt das Gewissen, dass Morden gut sei.

lg lego


#7

Najaa… angefangen bei Baal, bis hin zu den Maja (oder Inka?) gab es immer wieder Kulturen, die das rechtfertigen. Holocaust heißt (wenn ich mich recht erinnere) Blutopfer. Und auch die modernen Todesstrafen könnte man unter diesem Licht diskutieren.
Und nur weil Mord weitesgehend als Straftat aufgefasst wird, heißt das nicht, dass Individuen damit in jeder Situation ein moralisches Problem haben. Neben Islamisten gibt es anscheinend auch auch westliche Individuen, die Mord für bestimmte Zwecke rechtfertigen können.

Und “Handlungsempfehlung” habe ich eigentlich unter dem Aspekt der Argumentation gesehen. Also man kann aus der Annahme, Menschen die nie von Jesus gehört haben könnten irgendwie gerechtfertigt werden, nicht ableiten, dass nicht alle Menschen von Jesus hören sollten.

MfG


#8

Du hast nur ein Gewissen und nicht zwei.


#9

Nein und nur die Barmherzigkeit siegt über das Gericht!

Deswegen würde ich genau überlegen, was du tust, denn daran zeigt sich wem du Dienst!

Satan, verkleidet sich gerne als Engel des Lichts und belehrt die Menschen, auch über Verhaltensmuster und Beziehungen, sein Engelswissen ist gefährlich.
Deshalb warnt uns die Bibel eindringlich nicht den Weg Jesu Christi zu verlassen, auch wenn es ganz selbstverständlich betrachtet wird!

Die Offenbarung warnt und ich schließe mich gerne an:
Wandelt in Demut auf dem Weg des Herrn, plappert nicht und seid nicht aufgeblasen!

Je mehr ein Mensch von sich selbst hält und auch davon preisgibt, desto mehr kann der Böse ihn gebrauchen!

Dein Gewissen ist Pfurz, wenn es nicht auf der Bibel gründet! Sei verwurzelt in Christus Jesus und plapper nicht, auch wenn du durch das Wissen vom “Engel des Lichts” einiges zum Staunen anderer verkündigen könntest!

Zum Schluss bleibt Jesus Christus und seine geliebten Geschöpfe.
Für Staub und Asche das ewige Leben zu verfehlen, ist mehr als Dumm!


#10

Was willst du machen, wenn du mit diesen anderen Göttern aufgewachsen bist und der Buddhismus ist nicht mal die schlechteste Religion.

Ich gehe nicht davon aus , daß das Christentum sich in aller Welt schon verbreitet hat. Im asiatischen Raum hat es sich wenig verbreitet. So ist jedenfalls mein Eindruck.

Manchmal sind Länder auch islamisiert worden. Diese Religion ist nicht so harmlos, wie manche glauben und hat einen expansiven Charakter. Dort ist es schwer, christlichen Glauben zu leben. Und Übertreten zum Christentum wird mit dem Tod bestraft.
Hat man ja im Fernsehen gehört, wie sie diese Frau lynchen wollten, weil sie angeblich etwas schlechtes über den Islam gesagt hat.

Der Satan herrscht in vielen Köpfen und der hat auch schnell das Gewissen lahmgelegt.

Wenn jemand mit Geduld und guten Werken nach ewigem Leben trachtet, ist das jedenfalls keine schlechte Haltung. Alles weitere müßen wir Gott überlassen. Er wird sich freuen , wenn du bereit bist, von deinem Glauben zu erzählen.

1Petr 3,15 heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,

Wenn jemand aber das Evangelium nicht gehört oder verstanden hat, kann Gott diese Person ja nur ihrem Gewissen nach beurteilen und einer Bitte um Vergebung auf dem Sterbebett entweder nachgeben oder nicht. Viele Menschen bitten auf dem Sterbebett Gott um Vergebung , ganz gleich , ob sie das Evangelium verstanden haben oder nicht. Und eine Hoffnung, diese Person in der Ewigkeit wiederzusehen, würde ich mir nicht nehmen lassen.

Liebe Grüße Thomas


#11

So hab ich den Vers auch lange verstanden aber kann das den sein? Wenn Jesus sagt: “Niemand kommt zu Vater denn durch mich”, wie kann dann jemand zum Vater ohne Jesus zu kennen? Buddhismus ist Götzendienst, welches im AT hart bestraft wurde. Wenn also jemand zu mir kommt und mich fragt ob er an Jesus glauben muss um in den Himmel zu kommen, was soll ich dann sagen? “Nicht unbedingt, leb nach den zehn Geboten, das reicht?”

Es heißt doch: “Liebe Gott von ganzen Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft” und erst danach “und dem Menschen wie dich selbst.”. Kann man in Anbetracht dessen, die Bibelstelle wirklich so deuten wie du es geschildert hast?

Mir geht’s weniger um die Menschen, die ich nie begegnen werde sondern die Menschen in meiner Nachbarschaft, die sich Christen nennen aber dabei Christus nie nennen.


#12

Hi Legolas, :slight_smile:

ich spüre eine innere Zerissenheit in dir, deshalb möchte ich dir eine Frage stellen;

Was genau ist der Grund deiner Frage?
Ist es einfach “nur” eine Bibelstelle, welche du nicht verstehst…
oder ist es tiefer und du sorgst dich?
wenn ja, um was genau sorgst du dich?

Evtl. kommen wir so deinen Zweifel näher.

Gesegnete Grüße von mir zu dir
susan


#13

Lego, du verwechselst da was meine ich.

Der Vers redet nicht von “Kennen” sondern davon, dass niemand an Jesus vorbei kommt. Ob man Jesus kennt oder nicht hängt davon gar nicht ab.

Wenn du ihn aber kennst, bzw. wenn dir das Evangelium verkündigt wurde und du lehnst es ab erschwert es die Sache natürlich. Insoferne wird dein Gewissen damit schwerer belastet.

Den Maßstab für die Beurteilung bildet aber bei jedem Menschen sein Gewissen.


#14

Welche Nationen, die kein Gesetz haben,
haben von Natur dem Gesetz entsprechend gehandelt? - Ich kenne keine.

Ob es nun Hebräer, Israeliten, Juden oder eben andere Völker und Nationen sind,
kein einziger Mensch (außer Jesus Christus) auf Erden hat das Gesetz erfüllt.

Jak 2,10
Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält
und sündigt gegen ein einziges Gebot,
der ist am ganzen Gesetz schuldig.

Und wer am ganzen Gesetz schuldig ist, der ist ein Sünder und des Todes.

Nur Jesus Christus kann dich von Sünde, Tod und Hölle retten und erlösen.

LG! Erich


#15

@Michael
Also bedeutet der Vers nichts anderes als das was ich anfangs so geschildert habe:

Aber spielt er darüber hinaus noch eine Rolle, wenn ja welche?

@Erich hab ich jetzt so verstanden, dass der Vers nur rethorisch zu verstehen ist. Vielleicht hat Paulus ja nur an die Juden gedacht als er diese Verse schrieb, die in der Tat nach dem Gesetz lebten aber daran scheiterten. Aber der folgende Vers 15: “Sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihrem Herzen geschrieben ist”, passt dann nicht so richtig.

@susan1962
Es geht hier eben um eine grundlegende Frage - geht es um Jesus oder um das wofür Jesus steht. Das ist ein großer Unterschied! Ersteres stellt Gott in den Mittelpunkt während es im letzteren eher um die Möglichkeiten der Menschen geht ( bspw. Jesus nachzuahmen). Wenn man darauf pocht, dass man an Jesu Person und nicht nur an seine Ideale glauben soll, wird dass meist als Intolerante Haltung wahrgenommen. Ich habe sogar mal erlebt wie jemand traurig wurde, als ich betonte, dass es nicht reicht ein guter Mensch zu sein um Gott zu gefallen. Jetzt denke ich schon eine Weile über diesen Vers nach und frage mich, ob man nicht ein Schritt zurück gehen sollte?
In Vers 16 steht ja auch: "An dem Tag da Gott das Verborgene der Menschen richtet. Ich stelle mir aber den Glauben als alles andere als Verborgen vor, ist er nicht wie eine Stadt auf dem Hügel die sich nicht verstecken kann?
Wenn ich also vor einem gewissenhaften Menschen sehe, der möglicherweise meine moralischen Grundsätze übertrifft, soll ich ihn sagen dass er so weiter machen soll oder ihn darauf hinweisen, dass ihn etwas fehlt. Etwas, das nicht zusätzlich sondern essenziell für ein gutes bzw. gottgefälliges Leben nötig ist, nämlich Jesus (als Person).
Der Grund meiner Frage ist nicht so akut dramatisch, ich frage es mich halt öfter im Gespräch mit anderen…

lg lego


#16

Hallo Lego!

Wer sollte denn das Gesetz in ihre Herzen geschrieben haben oder schreiben, außer Gott?, der z.B. sagt:

Hebr 8,10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. (Jer 31,33)

LG! Erich


#17

Was hat das mit dem jeweiligen Gewissen zu tun?


#18

Jemand, der erkennt dass er ein Sünder ist und Jesus braucht, der ist gerecht!
Jemand, der ganz toll in seinen Augen ist und dem der Nachbarn, der ist nicht gerecht!

Luther, den du ja meiner Erinnerung nicht so magst, schreibt dazu:

Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr, aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer Herren Tische fallen. Matthäus 15, 26 - 27
Das bringt uns allen Ungnade, daß wir Gottes Urteil nicht leiden noch Ja dazu sagen können, wenn er uns für Sünder hält und urteilt. Und wenn es die Verdammten könnten tun, so wären sie des Augenblicks selig. Wir sagen es wohl mit dem Munde, daß wir Sünder sind, aber wenn es Gott sagt im Herzen, so stehen wir nicht und wollten gern für fromm und als die Frommen gehalten und des Urteils los sein. Aber es muß sein, soll Gott recht haben in seinen Worten, daß du ein Sünder seist; so magst du denn brauchen des Rechts aller Sünder, das ihnen Gott gegeben hat, nämlich Vergebung der Sünden. So issest du nicht allein die Brosämlein unter dem Tische wie die Hündlein, sondern bist auch Kind und hast Gott zu eigen nach deinem Willen.

Quelle: https://www.auftanken.de/bl_luther/2019-05-08/

Menschen, die erkenne, dass sie Sünder sind, vergeben anderen Menschen sofort.
Menschen, die sich als heilig betrachten, richten dafür um so schneller.

Das ist das Lied, das zum Himmelreich führt:
Jesus, vergib mir, denn ich bin ein Sünder, helfe mir jeden Tag aufs neue, durch deine Gnade. Nicht ICH sondern DU, mein HERR!

Die Spottlieder, die zur Hölle führen gehen so:
Ich bin so toll, ich liebe mein Leben, ich liebe es Trainer zu sein, …
und gegen den Geringsten tun sie groß.


#19

Hi Lego, :slight_smile:

Es geht hier eben um eine grundlegende Frage…

…geht es um Jesus oder um das wofür Jesus steht

Verstehe, was du sagen möchtest.

Ich möchte dir ein Beispiel nennen, welches aktuell und real ist:

Meine Nachbarin steckt voll in der Esoterik. Sie nennt Jesus mit vielen
anderen Namen, Göttern und Engeln zugleich.

Jesus ist hierbei nur ein Name.
Sie hat auch eine "vermeintliche"Liebe für alles und jeden…aber: um jetzt kommt mE der
wichtigste Punkt:

Im Ergebnis ist sie zutiefst unzufrieden
und immer auf der Suche, um ihr Heil “ganzheitlich” zu finden.
Der Umgang in ihrer Ehe ist von einer solchen Lieblosigkeit, dass ich nur noch
staune.

Es hat einen Grund, warum ich nun neben ihr wohne und ich weiß ganz genau, dass
wir bald über den Glauben sprechen…

Ich habe sogar mal erlebt wie jemand traurig wurde, als ich betonte, dass es nicht reicht ein guter Mensch zu sein um Gott zu gefallen. Jetzt denke ich schon eine Weile über diesen Vers nach und frage mich, ob man nicht ein Schritt zurück gehen sollte?

Meine Erfahrung:
Hmm, es wird imo sehr schwierig, wenn “nur” mit Bibelversen um sich geschlagen wird oder
erhobenen Zeigefinger!
Meist kehren diese Menschen einem den Rücken…
Warum? Weil sie oftmals denken, wieder einer Spinner mehr.
Sie nehmen deinen Glauben nicht ab, weil nicht überzeugend.

Umso einfacher ist es, wenn du authentisch bleibst in Jesus und dieses ausstrahlst/lebst.
Mit diesem inneren, überzeugten Strahlen über Jesus reden - dass allein verblüfft dein Gegenüber!!
Und du erhälst die volle Aufmerksamkeit.
Ist man nur eine “tönendes Erz” …bricht die Unterhaltung in Scherben!

dass es nicht reicht ein guter Mensch zu sein um Gott zu gefallen.

Ich habe kürzlich einen wirklich interessanten Spruch gehört:
"Was ist der Gegensatz von “gut sein” ?
Antwort:
Gutes tun”.

Ich lasse diesen Spruch einfach mal im Raume stehen, denn es steckt mE sehr viel in ihm.

und ansonsten wünsche ich dir ganz viele tolle Erfahrungen mit Jesus und tiefer Freude.

Liebe Grüßle
susan