Gibt es eine ewige Hölle ?


#262

Darum sind alle anderen ja draußen. Ihr Leib wird im Unterschied zu unserem nicht erneuert. gerade darum ist er erneut verweslich, leidet unter Schmerzen und verdirbt am Ende. Unendlich langes Verderben gibt es nicht, sonst verdirbt er nie.

Ich sehe es immer noch so, dass wir das völlig neue Jerusalem erst danach bekommen, ansonsten kann es nicht sein, dass das Frühere, wozu auch die Hölle gehört, nicht mehr in den Sinn kommen wird.

Schaffst es es zu jubeln wenn du dabei zusiehst, wie Menschen verbrannt werden? Wenn es sogar einmal ein Freund war?

Es mag gerecht sein, aber ist es ein Grund zur Freude? Jesus sagte auch nicht in Lukas 16, dass Abraham frohlockte über den Reichen in seiner Pein.

Danach werden wir jubeln, wenn das alles vorbei ist.


#263

Ich bin generell vorsichtig mit endgültigen Aussagen. Ich denke - ich kann’s noch nicht beweisen - dass wir bereits , im Hier und Jetzt, mit höllischem Feuer gereinigt werden. (Unsere Zunge kann sogar mit höllischem Feuer entfacht werden.)
Dann, wenn wir widerspenstig sind, kaum Buße tun können und Gott nachhelfen muss.

“Ihr Wurm nicht stirbt” kann sicherlich unterschiedlich gedeutet werden.

Wenn die “Hölle” auf Erden ist.

Das Bild der Gehenna haben wir sehr oft, auch Texte die auf eine Gehenna hindeuten. Trotzdem, es könnte auch an anderen Stellen, eine Vernichtung, oder reinigen von Sünden bedeuten.
So gesehen, würde die Sünde durch das Salz des Feuers vernichtet werden.

“Leib und Seele in der Gehenna verderben”, bewerte ich auch in dieser Richtung. Auch, wenn du zu deinem Bruder , “du Narr” sagst…das höllische Feuer schuldig sein…
Hierbei denke ich, an das höllische Feuer, an das salzende und reinigende Feuer.
Ich kann meine Gedanken nicht beweisen. Für mich gibt das alles sonst keinen Sinn.

Viele Texte, die auf den zweiten Tod hindeuten, sprechen vom Verbrennen und Verzehren in der Gehenna.

Das ist es ja, wir können Symbolsprache oft nicht richtig deuten. Deshalb sollten wir aufpassen, alles wortwörtlich zu nehmen.
Unser Auferstehungsleib wird aus Fleisch und Knochen sein.

Im neuen Jerusalem werden wir die Erfüllung des Sabbates haben. Wir werden im Sabbat leben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jeden 7. Tag dort Sabbat halten. Wenn wir keine Nacht mehr haben werden, dann dürften Tage auch keine Rolle mehr spielen. Ebenso mit Neumond…das brauchen wir nicht mehr.

Der Text kann vielleicht auch im übertragenem Sinne verstanden werden. Vielleicht haben wir ein Gedächtnis, ein inneres Auge, dass auf die Folgen der Sünden hinweist. Neumond und Sabbat steht für Anbetung und Leichname für Sünde und Tod, den wir außerhalb von uns wahrnehmen.

Bei der Auferstehung am jüngsten Tag, werden wir die Erschlagenden, die Leichname der Ungläubigen sehen. Wahrscheinlich bleibt die Erinnerung daran.

LG


#264

Hi Elli,
so geht’s mir auch. Soweit ich es verstehen kann, greift die Offenbarung sehr stark auf die Feste der HERRN zurück und insbesondere auf das Hörnerschallfest, den Versöhnungtag und dann Laubhütten mit dem Fest des 8. Tages im Anschluss.

Manches ist einem so gar nicht klar, klärt sich jedoch aus dem jüdischen Verständnis wie z.B., Hörnerschall (Rosch Haschana). Hörnerschall ist im Judentum der Tag des Gerichts und Tag der Krönung Gottes als König über die Welt. Beide Aspekte findet man in der Offenbarung in einem Zusammenhang.

https://de.chabad.org/parshah/article_cdo/aid/704262/jewish/An-der-Schwelle-von-Rosch-Haschana.htm
https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/531430/jewish/Was-reicht-weiter-als-alle-Gebote.htm

Offenbarung 11
15 Und der siebte Engel stieß in die Posaune; da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit!
16 Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an 17 und sprachen: Wir danken dir, o Herr, Gott, du Allmächtiger, der du bist und der du warst und der du kommst, daß du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angetreten hast! 18 Und die Heidenvölker sind zornig geworden, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit, daß die Toten gerichtet werden, und daß du deinen Knechten, den Propheten, den Lohn gibst, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und daß du die verdirbst, welche die Erde verderben!
19 Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundese wurde sichtbar in seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.

Gottes Segen! :slight_smile:


#265

Hallo,

unser Herr Jesus hat alle jüdischen Feste erfüllt…

Jom Kippur, der große Versöhnungstag, diente, wie das Wort schon sagt, zur Versöhnung. Gott vergab durch Sühnung seinem Volk.

Wenn Jom Kippur, bzw. sein Abschluss, noch in der Zukunft läge, dann wären wir noch nicht versöhnt. Die Schrift sagt uns unmissverständlich, dass wir versöhnt sind.

Rosch Haschana war das Posaunenfest ( Hörnerschall), 10 Tage vor Jom Kippur. Die Posaunen kündigten eine Zeit der Buße an. Natürlich auch die Krönung des Königs.

Johannes der Täufer ( Priester) rief eindringlich zur Buße auf. Er war Derjenige, der dem wahren Sühnopfer dem Weg bereitete.
Nun, warum 10 Tage vor Jom Kippur? Nach meinem dafürhalten, fing diese Zeit mit dem Einzug Jesus in Jerusalem an. Das Volk krönte Jesus als ihren König. Eine Woche (Karwoche) plus 3 Tage, ergeben für mich 10 Tage. (Mit dieser Rechnung bin ich mir nicht ganz sicher).

Auf jeden Fall, ist Jesus am dritten Tage auferstanden, und zum Vater gegangen. Die Weihe zum König und Priester, nach der Ordnung Melchisedek muss an diesem dritten Tag stattgefunden haben. Anders kann ich mir das momentan nicht erklären.

Posaunenschall in der Offenbarung, mit Posaunenschall im AT in Verbindung zu bringen ist mit Vorsicht zu genießen.
Posaunenschall ist ein Ruf, eine Mitteilung von Gott an sein Volk, etwas wird eingeläutet.

Die Schrift muss christozentrisch studiert werden. Leider wird sehr oft, statt Jesus, Israel in den Mittelpunkt gestellt. Ein ganz großer Fehler!!

Wenn wir die Opferung Jesus besser verstehen wollen, dürfen wir die Einzelheiten der Feste genauer untersuchen. Welches Detail weißt auf das Opfer Jesus hin. Wieso und warum sind wir versöhnt, was sagt uns die Stiftshütte, was die Tiere, der Vorhang, die Bundeslade…usw. Was sagen uns die Sabbat-Feste, über Jesus.
Jesus hat alles erfüllt.
Hebräer und Offenbarung zeigen uns Bilder von der Stiftshütte, die wir in Zusammenhang mit unserer vollendeten Sühnung und Vergebung in Verbindung bringen müssen, nicht als etwas Zukünftiges.

Nun, die Offenbarung ist auch für mich schwer verständlich. Ich nehme Zahlen in der Offenbarung nicht buchstäblich. Lieber gar nichts auslegen, als Falsches. Da jede Gemeinschaft aber etwas vorzeigen muss, wird allerhand zusammengeschustert.
Ich lese diesbezüglich nichts mehr. Entweder ich verstehe die Schrift selbständig, oder gar nicht.

LG


#266

Hallo Elli,
und auf was warten wir dann noch? Soweit ich es verstehe, ist Christus der Erstling aus den Toten, der Erste, der in die künftige Welt, in das himmlische Heiligtum einging. Nur sind wir ja noch hier. Es steht also noch etwas aus.

2 Mose 6, 6-8
Darum sage den Kindern Israels: Ich bin der HERR, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch erlösen durch einen ausgestreckten Arm und durch große Gerichte. Und ich will euch als mein Volk annehmen und will euer Gott sein; und ihr sollt erkennen, daß ich, der HERR, euer Gott bin, der euch aus den Lasten Ägyptens herausführt. Und ich will euch in das Land bringen, um dessentwillen ich meine Hand [zum Schwur] erhoben habe, daß ich es Abraham, Isaak und Jakob gebe. Das will ich euch zum Besitz geben, ich, der HERR.

Diese 7 Schritte sind ja ebenfalls noch nicht abgeschlossen.

Gottes Segen! :slight_smile:


#267

Nur Jesus Christus konnte mit seinem irdischen Leib aus Fleisch und Knochen wieder auferstehen, weil er keine Sünde getan hat, im Gegensatz zu uns. Er kann diesen Leib annehmen und erscheinen oder einfach auch verschwinden vor aller Augen, wann und wo und wie er es will. Er kann durch verschlossene Türen gehen, und ruck-zuck an anderen Orten sein.

Mit unserem eigenen sündigen irdischen Leib aus Fleisch und Blut und Knochen, der ja verwesen und zu Erde, Staub und Asche wird, werden wir nicht auferstehen, denn wir, unsere Menschen-Seelen, erhalten einen geistlichen Leib, der dem Leib unseres Herrn und Gottes, Jesu Christi, gleichgestaltet sein wird.

1Kor 15,50 Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.

Es wird vergehen, und man wird nicht mehr daran denken und es sich zu Herzen nehmen, denn es wird in Gottes neuer Welt keine Trauer, kein Leid und kein Seufzen, kein Weinen und Klagen, kein Geschrei, keinen Schmerz und auch keinen Tod mehr geben. (Offb 21,4; Jes 35,10; Jes 65,19; Jes 51,11; Offb 7,17)

  • Und wo es keinen Tod gibt, da lebt man, logischerweise, immer und ewig.

LG! Erich


#268

Doch, sie sind erfüllt.!!

Wir sind gesühnt, erlöst und versöhnt worden. Diese Schritte hat unser Herr alle erfüllt.
Wir werden alle zusammen, alle, aus dem AT und NT, dem Herrn entgegen gerückt werden.

Der Auszug aus Ägypten, ist ein Bild vom Auszug aus der Sklaverei der Sünde. Unser Geist steht bereits vor dem Thron Gottes. Im Geiste sind wir Jesus, in seiner Auferstehung schon gefolgt. Im Geiste sind wir Königskinder, wir gehören zu unserem König im Himmel.

Unser HERR regierte schon immer als König im Himmel. Unser Fürsprecher Jesus regiert gegenwärtig in seinem Auferstehungsleib als König, als Vermittler und Hohepriester über seine Königskinder.

2 Mose 6 6 -8, hat sich erfüllt.
Abraham hat das irdische und himmlische Kanaan im Glauben erkannt. Er wusste, dass das Irdische nur ein Vorschatten des Himmlischen ist.

Hebraeer 11
Durch den Glauben ward gehorsam Abraham, da er berufen ward, auszugehen in das Land, das er ererben sollte; und ging aus und wußte nicht wo er hinkäme. Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen in dem verheißenen Lande als in einem fremden und wohnte in Hütten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf eine Stadt, die einen Grund hat, der Baumeister und Schöpfer Gott ist.

Das Irdische war nur ein Vorschatten auf das Himmlische. Darum heißt es auch, dass Abraham sich fremd fühlte. Er wartete im Glauben auf das himmlische Jerusalem.

Wir leben im besseren Bund, weil wir mit unserer Neugeburt, Jesus im Tode und Auferstehung im Geiste gefolgt sind. Mit seiner Auferstehung wurde unser Herr Jesus zum Erstgeborenen von dem Toten…
Geistlich gesehen, leben wir bereist im Reich Gottes.

Wir sind in unserer Neugeburt, geistlich gesehen, vom Tode zum Leben auferstanden.

Wir könnten das gerne in einem anderen Thread besprechen. Wir kommen hier vom Thema ab.

LG


Sind die Feste des HERRN schon erfüllt?
#269

Ja, wir bekommen einen neuen Leib, der dem Auferstehungsleib Jesus gleichgestaltet sein wird.
Natürlich können Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben. Fleisch und Knochen, heißt es.
So wie Jesus Leib auferstanden ist, so werden auch wir auferstehen.

Ja, hier sind wir uns einig. Die Gläubigen werden immer und ewig leben.

Die Voraussetzung ist, dass der lebendige Jesus in den Herzen der Gläubigen wohnt.
Es gibt eine Auferstehung für das ewige Leben und eine für den ewigen zweiten Tod. Hast du das ewige Leben nicht in dir, hast du auch kein Leben.
Die vielen Verse die ich diesbezüglich schon zitierte, möchte ich nicht wiederholen.

LG