Gibt es eine ewige Hölle ?


#61

An erster Stelle, wollte ich eine Perpektive einwerfen, die meiner Meinung nach für das Thema wichtig ist.

Ich finde darüber hinaus deine Überlegungen sehr klug, aber das heißt nicht das sie wahr sind (Das weißt du ja selbst). Ich sehe in deiner Interpretation eine Möglichkeit, wie es sein könnte, alleridngs könnte es genausogut anders sein. Wie kannst du den wissen, was Gott tun oder lassen müsste? Er ist niemanden Rechenschaft schuldig. Du hast auch noch gemeint, dass es dir darum geht den vollkommenen guten Willen Gottes zu erkennen. Ich finde, das ist nicht möglich, weil unser Verständnis von Vollkommenheit, Güte und Gerechtigkeit nicht das gleiche ist wie das von Gott. Dazu dieses bekannte Beispiel hier:

Ich finde tatsächlich, dass sich über manches nicht diskutieren lässt. Aber nicht, wie du es von mir denkst, weil ich recht behalten will, sondern weil wir über manches zu wenig wissen und es vom wahren Kern der Botschaft ablenken könnte (Vgl. 1Tim1ff.). Meiner Meinung nach untertsützt die Bibel offensichtlich die unendlich lange Existenz des Geistes, der Hölle und des Himmels. Man kann das Offensichtliche hinterfragen, aber ob das nützlich ist, ist eine andere (aber wichtige!) Frage. Du kannst mir zwar vorwerfen ich sei einfach vorgeprägt und das stimmt auch teilweise, aber diese Vorprägung hatte guten Einfluss, sodass ich nciht denke, dass sie falsch ist. Würde mich die unendlich lange Höllenlehre dazu bringen ein verbitterter und fluchender Mensch zu werden, dann wäre sie sicher falsch. Aber zur Zeit sehe ich eher die Gefahr darin, durch eine lockere Variante vom Ziel abgelenkt zu werden.


#62

Alles schön und gut, nur keine Antwort auf meine Fragen, auch keine neuen Argumente. Daraus schließe ich, deine Weisheit ist am Ende. Dann lassen wir es. Ist nicht weiter schlimm, ein wenig Sprachstidium könnte dir aber nicht schaden.

Lego ich werfe dir nichts vor, auch kritisiere ich nicht deinen Glauben, und schlichter Glaube ist mir lieber als aufgeblasener. Nur dürfte der Stand der Erlenntnis unterscheidlich sein.

Das moderne Denken, das von zeitgeitstlichen Strömungen beeinflusst ist, assoziert mit “ewig” fast immer unendlich. Davon musste ich mich selbst erst lösen, ich war erstaunt wie Gott in vielen Bereichen anders redet als ich bislang dachte.

“olam” ist das hebr. Wort
“aion” das griech.

“Unendlich” wird den Begriffen in keinster Weise gerecht, nicht im Kotext der Bibel. Die Kurzstudie, die ich in @zippo’s Betrag verlinkt habe, ist nicht kompliziert verfasst und recht übersichtlich zu lesen. Sie könnte den Horizont erweitern.

Im religiösen Bereich ist mir aufgefallen, dass manche anders als in der Wissenschaft erstarren anstelle sich weiterzuentwicklen. Ein Phänomen, das ich auf Indoktrination zurückführe. Während so manch atheistischer Mensch immer klüger wird und er Gott näherkommt, werden religiöse immer dümmer.

Es liegt an dir, wie du in Zukunft weiterlesen und verstehen willst.
Ende der Druchsage. :raising_hand_man:

Gottes Gnade und Friede werde dir zuteil.


#63

Wo steht das geschrieben?

Menschlich verstehe ich Dich, aber ich glaube da lieber dem Wort Gottes (ob es Dir oder mir gefällt oder nicht)!
Mit dem zweiten Tod, in dem Pfuhl (dem See) von Feuer und Schwefel, beginnen erst die Qualen, Qualen von Ewigkeit zu Ewigkeit in einem unauslöschlichem Feuer.

Offb 14,9-11
9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand,
10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel
vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt.

Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Hier siehst Du doch (hoffe ich), dass der feurige Pfuhl von Ewigkeit zu Ewigkeit brennt, sonst könnten sie ja nicht von Ewigkeit zu Ewigkeit gequält werden. - Und das betrifft alle, die in den feurigen Pfuhl kommen, in das höllische Feuer, das nicht verlöscht, sonst wäre es ja keine ewige Strafe, sondern nur eine zeitliche Strafe.

Offb 19,20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.

Offb 20,14-15
14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.
15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Offb 21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Warum wohl warnt uns Gott immer wieder vor diesem Ort?

LG! Erich


#64

Hallo zusammen,

es wurde schon vieles gesagt. Vielleicht wurde noch nicht bedacht, daß es sich bei der Strafe Gottes nicht notwendigerweise um eine ewige Strafe handeln muß.

Sondern vor der Bestrafung gibt es ein Gericht und da wird bekanntlich die Schuldfrage geklärt und ein Strafmaß fetsgesetzt.
Die Gerechtigkeit Gottes gibt jedem sein eigenes Strafmaß und das wird nicht immer ewige Hölle heißen. Das sollte klar sein.

Manchmal wirkt die Strafe sehr hart, wenn man bedenkt, wie schlecht die Menschen von Sodom und Gomorra waren.
Mt 10, 15 Wahrlich, ich sage euch: Dem Land von Sodom und Gomorra wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt.

Das gilt allen Menschen , die trotz aller Zeichen und Wunder, welche durch die Apostel geschahen, dieselbigen nicht aufgenommen und wilkommen geheißen haben.

Aber ewig wird die Strafe nicht sehr oft sein. Gott ist ja nicht ungerechter , wie unsere irdischen Gerichte.

Liebe Grüsse Thomas


#65

Du bist genauso festgesetzt in deiner Perpektive. Man kann die Begriffe entweder so oder so deuten, und du deutest sie halt anders, weil du einen verstehbaren und lieben Gott haben willst, aber du brauchst ihn nicht zu verteidigen, das kann er selbst. Das du meine Perspektive als irrelevant erachtest ist dir überlassen.


#66

Nein, ich habe sie erweitert. Glaub mir, das war ein jahrelanger Prozess. Die Bereitschaft hast du aber hier nicht signalisiert.


#67
  • Hier ist von Strafe (von Schlägen) die Rede, die nicht ewig ist

47 Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt und hat nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden.
48 Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.

  • In Vers 45 u. 46 geht es um einen Knecht, dem sein Teil bei den Ungläubigen gegeben wird.

45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr lässt sich Zeit zu kommen, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen,
46 dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen.

  • Und wie wir wissen, werden die Ungläubigen usw. in den feurigen Pfuhl geworfen, und das ist die ewige Strafe.
  • Ja, es steht schon geschrieben, wer die ewige Strafe, den feurigen Pfuhl, den zweiten Tod, erhält. Siehe z.B. Offb 21,8

Und siehe:

Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet;
wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet,
denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Joh 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

LG! Erich


#68

So verstehe ich das auch. Es wird auch dem Begriff Gericht stellenweise „ewig“ hinzugefügt. Wie die ewige Strafe gibt es das ewige Gericht. Wenn aber schon das Gericht unendlich lange dauert, wann folgt dann endlich die Strafe?

Viele, die sich theologisch einzementiert haben, sind leider für Neues nicht mehr aufgeschlossen. Hier kommt etwas zum Tragen, was Jesus mit neuen Wein in alte Schläuche sagt. Es zerreißt sie.

Doch, ich bleibe dabei, denn ansonsten würdest du das Wort Gottes außer Kraft setzen. Jede Strafe für die Verlorenen ist eine ewige Strafe, die zuvor durch das ewige Gericht festgesetzt wird.

Nur hat es nichts mit einer unendlich langen Zeitdauer zu tun. Das aber den alten Schläuchen zu sagen ist halt verschütteter Wein. :sunglasses:

Ich meine mir kann’s wurscht sein, solange es mich nicht betrifft, aber es ist auch ein Hindernisgrund für die Annahme des Evangeliums, weil es die Gerechtigkeit Gottes zurecht in Frage stellt, und hier bin ich der Wahrheit verpflichtet.

Meinem ärgsten Feind wünsche ich vielleicht den Tod, aber keine nie aufhörende Höllenqual. Dass ein Gottloser der Hölle nicht entkommt ist eine ewige Bestimmung. Vielleicht. denkt wer nach, was hier „ewig“ wieder bedeuten könnte.


#69

Frage:
Wie lange dauert die Sünde - also, die Trennung von Gott - ,
wenn man nicht an Jesus Christus und sein Evangelium glaubt?

Apg 10,43
Von diesem bezeugen alle Propheten,
dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben,
Vergebung der Sünden empfangen sollen.

Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.
Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Hebr 10,39 Wir aber sind nicht solche,
die zurückweichen und verdammt werden,
sondern solche, die glauben und die Seele erretten.

LG! Erich


#70

Helmuth, du bist aber auch manchmal ganz schön einzementiert.

Die Bibel spricht ein einziges mal von einem ewigen Gericht. Hebr 6,2 Vielleicht müßte es eher ewige Verdammnis heißen. Denn ein ewiges Gericht scheint mir unsinnig.
Eine ewige Verdammnis wird dem Tier und dem falschen Propheten beigemessen. Und allen die das Tier anbeten , bzw. sein Malzeichen angenommen haben.
Das kommt mir schon sehr hart vor, denn sie sind ja alle von Satan verführt.

Ansonsten lese ich in der Bibel von einem härteren und einem leichteren Gericht. Eine ewige Hölle für alle. Das ist nun mal nicht gerecht.

Also wird es Unterschiede geben. Den Menschen von Sodom und Gomorra wird es beim Gericht erträglicher ergehen, als denjenigen, die zu Jesu Zeiten, trotz aller Wunder und Zeichen, die Botschafter Jesu abgewiesen haben.
So hat es der Herr Jesus gesagt und ich denke es wird trotzdem noch geprüft , um welche vergehen es sich bei dem einzelnen gehandelt hat.
Wenn beide Ehebruch betrieben haben, dann wird derjenige, der die Gnade verachtet hat stärker bestraft.
So in etwa verstehe ich das. Einen ähnlichen Ausspruch hat der Herr Jesus an anderer Stelle gebracht:

Mt 11, 20 Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren; denn sie hatten nicht Buße getan: 21 Wehe dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wären in Tyrus und Sidon die Taten geschehen, die bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche Buße getan. 22 Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch. 23 Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis zur Hölle hinabfahren. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. 24 Doch ich sage euch: Es wird dem Land von Sodom erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.

Sodom und Gomorra , Tyrus und Sidon usw. haben nicht die Zeichen und Wunder gesehen, so wie die Städte Israels.
Also wird es ihnen erträglicher ergehen.

Für mich gilt eigentlich immer noch: Die Strafe Gottes wird angemessen sein. Ein ewiger zweiter Tod ist angemessen, aber eine ewige Strafe ist nur für bestimmte Geschöpfe Gottes angemessen.

Liebe Grüße Thomas


#71

Kann sein, dann lass und Hammer und Meisel zur Hand nehmen. :sunglasses:

Beides ist sinnvoll, wenn es mir gelingt dich von deiner einzementierten Begriffsvorstellung zu lösen.

Der Begriff “ewig” wird nicht nur im Temporalsinn sondern auch kategorisch verwendet. Man muss den Kontext beleuchten. Soweit mein Stand der Erkenntnis.

Du hast recht, ein unendlich langes Gericht macht keinen Sinn, aber auch keine unendlich lange Verdammnis. Beides ist eine ewige Bestimmung durch Gottes Wort. Was das ewige Leben ausmacht hätte ich schon dargestellt.

Ein ewiger Tod ist der mausetote Tod. D.h. die Vernichtung der Existenz. Diese müssen sich auch keine Gedanken mehr darüber machen, weil sie keine Gedanken mehr fassen können.

Sie sind TOT :exclamation:

Solange sie aber leiden sind sie nicht tot. Wir sehen in Lukas 16, dass sich der leidende Reiche gar viele Gedanken machen konnte. Er war nicht tot, sondern es steht geschrieben, dass er im Totereich seine Augen öffnete, ergo er war auferstanden, nur nicht zum ewigen Leben sondern zu seinem ewigen Gericht und zu seiner ewigen Pein.

Jesus sagte aber an keiner Stelle dazu, dass dieser Zustand bis in alle Ewigkeit im temproalen Sinne anhält. Er redete aber von einer nicht mehr umkehrbaren Sitation. Das ist neben der temporalen Bedeutung von ewig die kategorische, eine sog. ewige Bestimmung Gottes.


#72

Für welche?
Und wie lange sollten denn z.B. Ungläubige im “feurigen Pfuhl” bleiben?
Und wann und warum sollten sie von dort wieder heraus kommen,
und wo sollten dann diese “Ungläubigen” hinkommen und ihre Heimat haben?

LG! Erich


#73

Kein Rede von Herauskommen sondern Vernichtung:


#74

Von Vernichtung (Zeugen-Jehovas-Lehre) steht nichts geschrieben, sondern …


#75

Doch, denn als was bezeichnest du eine Verbrennung? Was ist das Ende jeder Verbrennung? Asche.

Was die ZJ falsch lehren ist, dass dieses Feuer für eine sofortige und damit schmerzlose Vernichtung sorgt, d.h. sie negieren die Hölle damit als ewigen Strafort der Verdammten.

Als sich Hitler die Kugel gab, braucht es dann nur noch einen Mausklick und er ist für immer mausetot. 6 Millionen Juden werden Gott dafür danken. Da ist ja unsere Welt noch gerechter.

Das Problem der ZJ sind ihre beständigen halben Wahrheiten, die damit zu ganzen Lügen werden.

Mitnichten lehre ich das. Ich habe zuvor das Beispiel aus Lk 16 gebracht. Kein Entrinnen gibt es vor der Pein. Aber ich meine, dass der Zustand nicht unendlich lange dauern kann, weil es ansonsten die beständige Anwesenheit der Kraft Gottes zu deren Aufrechterhaltung bedürfe.

Ergo, wer die Hölle als unendlich lange betrachtet, der lehrt das ewige Leben in der Hölle. In etwa so haben wir es möglicherweise von der verkommenen mittelalterlichen Kirche überliefert bekommen, der Geist Gottes und Sinn Christi kann das m.E. nicht sein.

Auch du hast deine Begriffsvorstellung von ewig bereits einzementiert, vermute ich.


#76

Geistliche Asche! - Nix für ungut: Ha ha ha …

Die Seele kann man nicht töten!

Das Feuer brennt von Ewigkeit zu Ewigkeit!


#77

Somit widersprichst Du also Gottes Wort, denn siehe, es steht geschrieben:

Du glaubst dem Evangelium nicht, Du glaubst Gott und Jesus Christus nicht!

Wo kommen die Ungläubigen hin?

… - … - … - …

Ich meine es nicht böse mit Dir.

Mk 8,33
Er (Jesus) aber wandte sich um, sah seine Jünger an
und bedrohte Petrus und sprach:
Geh hinter mich, du Satan!
Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

LG! Erich


#78

Ich lass jetzt einmal meine Phantasie über die Hölle spielen.
Was würde passieren, wenn ich ein Streichholz anzünde und meine Finger für ein paar
Sekunden in die kleine Flamme halten würde? Ich würde vor schmerzen Schreien und
einige Tage lang eine schmerzhafte Brandwunde an meinen Fingern haben.
Vielleicht kennt jemanden, dessen Aussehen durch Brandnarben verändert wurde.
Ich stelle mir vor, ich würde in ein mächtiges Feuer hineingehen, dass meine Haut
in derselben Weise verletzen würde. Was für Schmerzen würde ich dabei empfinden?
Wie wäre es, wenn ein Mensch diese Flammen ein Jahr lang ertragen müsste - oder
ein ganzes Leben lang?

Den meisten Menschen wäre diese Idee unheimlich, ja unvorstellbar. Deswegen glaube
ich, das diejenigen die das Heil bewusst ablehnen, im Höllenfeuer umkommen, und zur
ewigen Bewusstlosigkeit zurückkehren werden.

Gottes Liebe ist unerschöpflich und seine Gnade hört niemals auf


#79

Schriftstellen bitte, Jonas.

Auch für Dich gilt:

Mk 8,33

Geh hinter mich, du Satan!
Denn du meinst nicht, was göttlich,
sondern was menschlich ist
.

LG! Erich


#80

Ja, sehe ich auch so. Das Gericht ist ewig, weil der zweite Tod, dass ewige Gericht ist. Niemand wird wieder lebendig. Von Ewigkeit zu Ewigkeit bleibt der Mensch tot.

Tod ist das Gegenteil von Leben. Das wird immer wieder in der Schrift erklärt.
Der erste Tod ist ein Schlafen, sagt unser Herr. Er sagt auch, dass er die Schlafenden am letzten Tag wieder auferstehen lässt.
Nach dem ersten Tod gibt es eine Auferstehung, nach dem zweiten nicht.
Die Ungläubigen werden am Gerichtstag bestraft. Wie jetzt die Strafe genau aussehen wird, weiß ich nicht, ich überlasse das unserem Herrn.
.
LG