Ist die Bibel frauenfeindlich?


#1

Hallo alle zusammen,
neulich habe ich einen interessanten Artikel darüber gelesen, dass die Bibel doch angeblich frauenfeindlich sei (wenn ich ihn finde werde ich ihn verlinken)
Und da stellte ich mir die Frage, ob das wahr wäre.
Aufgezählt wurde z.B., dass die meisten wichtigen Personen männlich wären oder dass Frauen „unterdrückt“ werden würden.
Was haltet ihr davon?

Gruß, eure Tabea.


#2

Statt um Drittmeinungen zu bitten wäre es doch einfach, sich anhand der Bibel ein eigenes Bild zu machen.


#3

Hallo Tabea,

nach “modernen (feministischen & konstruktivistischen)” Vorstellungen sind Frauen als (archetypische) Darsteller in der Bibel unterrepräsentiert. => Unterdrückt, weniger sichtbar, im Hintergrund.

Ist Gottes Wort deshalb frauenfeindlich?

Man sollte sich unbedingt eine konkrete Vorstellung der verwendeten Begriffe verschaffen! Was macht eine Frau zu einer Frau? Was sind Unterdrückung und Frauenfeindlichkeit?

Aus meiner Sicht ist Feminismus (der ohne Zweifel eben solche Vorwürfe produziert) eine gefährliche Philosophie (maßgeblich beeinflusst von Simone de Bouvier), mit der man sich vor diesem Hintergrund auseinandersetzen müsste. Sie sagt u.a.

Man ist nicht als Frau geboren, man wird es.

Als Mann habe ich die Bibel natürlich nie mit dieser Fragestellung gelesen, und ich hoffe, es sind noch ein paar Frauen im Forum (oder in deinem Umfeld) mit denen du dich darüber austauschen kannst.

Persönlich kann ich dir nur sagen, dass die Welt etwas gravierendes verlieren würde, wenn Frauen aufhörten, sich von den Männern zu unterscheiden.

MfG


#4

Wenn ich im Schützengraben den Kopf untenbehalten darf und soll, während andere ihre Haut hinhalten um im Kugelhagel mein und anderer Menschen Leben zu bewahren, dann ist das ungefähr so wie mit dem “Ungenanntsein” der Weiber in der Bibel. Sie haben dafür auch weniger Beschuß abgekriegt.

Und die Verantwortung liegt beim Mann, und Gott nimmt das auch recht ernst, so steht es geschrieben.

Wer sich also vordrängeln möchte (Feminismus) der solle bitte auch bei Gott um die volle männliche Verantwortung ersuchen. Dennoch wird Gott die Aufgabe des Herren niemals der Frau überschreiben, das war also nur rein hypothetisch gedacht.

Aber interessanterweise reißt sich keine Feministin um die Drecksarbeit, nur im das Rampenlicht, das wollen sie gern. Mannsein erschöpft sich aber nicht in “großartiger Presse”, sondern im ganz kleinen, verkannten Dienst ganz unten…
Gibt es Freiwillige? Wo sind plötzlich alle hin?

Ob die Bibel also frauenfeindlich ist, erschließt sich schon bei deren geringfügiger Lektüre. Sobalb man die Bibel vollständig gelesen und ansatzweise begriffen hat, ist die Antwort völlig klar.

Die Bibel ist auf jeden Fall unerbittlich und scharf feminismusfeindlich, u.v.m.
Die Bibel ist die magna carta zum optimalen Schutz jedes Weibes.

Bloß gut !!
Vernünftige Schwestern wissen das zu schätzen.


#5

Nichts, aber bevor ich dir meine Sichtweise darlege hätte ich gerne zuerst deine Meinung. Was meinst du denn? Übernimmst du das vom Hörensagen oder hast du selbst davon ein Bild?


#6

Liebe Tabea!

Ich sehe nicht, dass die Bibel frauenfeindlich wäre.

Frauen gehören genau so, wie die Männer zum Leib Christi!

Ja, Frauen waren sogar Ersten, denen sich Jesus als der Auferstandene zeigte!

LG! Erich


#7

Frauen/Weiber und Männer sind in Gottes Augen gleich wertvoll.

Männer und Frauen werden in den Himmel kommen, um als „Könige und Priester über die Erde zu herrschen“.

Offenbarung 5:10 (Gute Nachricht Bibel)
Zu Königen hast du sie gemacht und zu Priestern für unseren Gott; und sie werden über die Erde herrschen.«


#8

Da stimme ich Erich zu.

Es ist der Zeitgeist und die missverstandene, missbräuchliche Anwendung biblischer Aussagen, der die Bibel frauenfeindlich erscheinen lässt, NICHT die Bibel.

Das Frauenbild, das Gott zeichnet, die Aufgaben, die einer Frau zugedacht sind, sind vollkommen, perfekt, denn unser Schöpfer weiß genau, wie und für welche Aufgaben er uns geschaffen hat.

In Zeiten von Emanzipation, Feminismus und Genderwahn ist es selbstverständlich, die Bibel als frauenfeindlich zu bezeichnen. Dabei sind es die Menschen, die in ihrer Unwissenheit oder im bewussten Ignorieren der biblischen Hintergründe, dieses Urteil fällen.


#9

Hallo Tabea,
ich halte es für zu oberflächlich. Natürlich sind die Geschichten der Männer häufig zu lesen, doch wenn man genau hinschaut, dann sind die Frauen in der Bibel sehr taff. Sahra, Rebekka, Debora, Moses Schwester Mirjam, die Hebammen in Ägypten, Ruth, Naomi, Elisabeth, Jesu Mutter Maria natürlich auch. Die Königin Ester hat gar das ganze Volk vor dem sicheren Tod gerettet. usw. usf.

Wenn man in die Geschichten geht, dann waren die Frauen oftmals sehr taff. Oft haben sie den Glauben bewahrt und für die Weitergabe des Glaubens gesorgt. Wie bei den Männern, gabs natürlich auch hier Ausnahmen.

Gottes Segen! :slight_smile:


#10

Hallo guten Abend

Wenn die Bibel Frauenfeindlich ist, dann ist auch Gott Frauen feindlich. Aber das stimmt nicht, denn als Jesus nach seiner Kreuzigung und Auferstehung für eine kurze Zeit nach Jerusalem kam, wen hat er da als erstes besucht? Nicht die Jünger, nicht seine Verwanden, nein, seine Freundin Magdalena.
Also die Bibel und Gott sind nicht frauenfeindlich, Jesus wird seine Braut, seine Kirche=Zion sogar heiraten. Wer heiraten will, ist nicht frauenfeindlich…
servus siggi80