Komme nicht mehr weiter und benötige Hilfe!


#1

12345678910111121314151617181920


#2

Meinst du es wäre möglich, dass du zunächst z. B. deine 5 wichtigsten Fragen kurz und knackig stellst?

Mir ist dein Text viel zu lang, das sprengt mein Auffassungsvermögen. Wenngleich ich alle deine Fragen für gerechtfertigt halte.

Ich würde dir gerne, mit dem was mir möglich ist, helfen.


#3

Hallo,
hast du schon mal versucht mit diesem Schöpfer zu sprechen?
Gruss


#4

Hi Deni, :slight_smile:

Ist es verboten, eigene Meinung zu interpretieren? Habe ich das Recht, meine Meinung zu veröffentlichen und auf seriöse und ernste Antworte zu hoffen? Stimmt denn mit mir etwas nicht? Was könnt ihr mir für antworten geben?

Natürlich kannst du hier völlig freischreiben, das ist ja der Sinn eines Forums.
Bei der Fülle deiner Fragen möchte ich dir allerdings Eines raten:

Besuche eine oder mehrere Gemeinden in der Nähe und suche das persönliche
Gespräch.
Dein ganzes Paket ist so umfangreich, dass es hier unbedingt Face to face stattfinden sollte,

Ich wünsche mir, dass dein Suchen tiefgründig ist, so wirst du Antworten erhalten.

Liebe Grüße
susan


#5

Hallo!

Wow… das hört sich an, als wollte da jemand “hinter den Vorhang” blicken. Und ich kann nicht leugnen, dass mir das ähnlich geht.
Wir können dir hier sicher nicht auf alles eine Antwort geben, und erst reiche keine, die du ohne weiteres glauben kannst.

In diesem Forum sind wir davon überzeugt, dass uns unser Herr Jesus Christus das Wort Gottes offenbart hat. Lies das neue Testament, in Gebet und mit aufrichtigem Herzen, besuche eine Gemeinde, ordne deine Gedanken. Er wird dich in alle Wahrheit leiten.

Falls du konkrete Fragen hast, kannst du diese jederzeit im Forum stellen. Aber sei dir gewiss, alle (oder wenigstens einige) diese Fragen haben wir uns auch schon gestellt. Du bist nicht allein!

MfG


#6

Hallo Deni!

Ja, aber es gibt jemanden, der die Welt aus nichts geschaffen hat.

Hebr 11,3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Diese Art hat jedes Wort Gottes an sich, daß es
erschreckt und tröstet, schlägt und heilt, zerbricht und baut,
ausreißt und wieder pflanzt, demütigt und erhebt. (Pred 3)

Der Einzige, der die 10 Gebote jemals gehalten hat, ist Jesus Christus.

Jak 2,10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.

In der Bibel wird viel in Bildern oder Gleichnissen geredet. - Und wem es nicht von Gott gegeben ist, der kann sie auch nicht verstehen.

Mt 13,34 Das alles redete Jesus in Gleichnissen zu dem Volk, und ohne Gleichnisse redete er nichts zu ihnen,

Mk 4,13 Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr dann die andern alle verstehen?

Lk 8,10 Er aber sprach: Euch ist’s gegeben, zu wissen die Geheimnisse des Reiches Gottes, den andern aber ist’s gegeben in Gleichnissen, dass sie es sehen und doch nicht sehen und hören und nicht verstehen.

Das sieht nur in unseren Augen oft so aus, weil wir es nicht verstehen, denn es geschah nichts und geschieht nichts und wird auch nichts geschehen, was Gott nicht schon längst geplant hat und was Gott nicht will.

Ps 33,9.11
9 Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da.

11 Aber der Ratschluss des HERRN bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für.

Jes 46,9-10
9 Gedenkt des Vorigen von alters her, denn ich bin Gott, und sonst keiner, ein Gott, dem nichts gleicht, 10 der ich zuvor verkündige, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist, und der ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich.

Gott hatte die Menschen nicht verlassen, denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte (Mt 5,45), und auch vor Abraham gab es Gläubige, wie z.B. Abel, Henoch oder Noah. - Gott ist allwissend und allgegenwärtig. - Lies mal z.B. Psalm 139

Ps 145,9 Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.

Gott erwählte sich Abram/Abraham, denn er sollte der Vater vieler Völker werden, der Vater des Glaubens.

1Mo 17,5 Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker.

Röm 4,16-17
16 Deshalb muss die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, damit sie aus Gnaden sei und die Verheißung festbleibe für alle Nachkommen, nicht allein für die, die aus dem Gesetz leben, sondern auch für die, die aus Abrahams Glauben leben. Der ist unser aller Vater –
17 wie geschrieben steht (1. Mose 17,5): »Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker« – vor Gott, dem er geglaubt hat, der die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, dass es sei.

Gott erschien den Menschen oft als “Engel des HERRN” und wies ihnen den Weg.


Und die Menschen wurden immer wieder ungehorsam, weil die Sünde in ihnen wohnt.

Röm 7,18-20
18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Röm 5,19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen (Adam) die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen (Jesus Christus) die Vielen zu Gerechten.

Da hast Du doch schon die richtige Antwort gegeben. Deshalb kam er oft als "Engel des HERRN und dann kam er vom Himmel auf die Erde und wurde er ein wahrer Mensch, der “Gottes Sohn” und “Menschen Sohn” genannt wird, Jesus Christus.

Joh 14,6-9
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Das hat er, wie gesagt, doch getan.

Eph 4,10 Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfüllte. (Joh 3,13)

Ja, alle die an ihn glauben, werden gerettet.

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Und ich denke, Du bist doch auf einem guten Weg zum Glauben, sonst würdest Du nicht so viel darüber nachdenken.

Das war so, weil Gott es so angeordnet hatte. Die Menschen haben damals wie heute viel gesündigt und deshalb mussten auch viele Opfer dargebracht werden.
„Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ (Hebräer 9,22) Aber dieses Blutopfer war nur kurze Zeit wirksam, und deshalb mussten immer und immer wieder Tiere geopfert werden.
Das war wie ein Schatten, ein Bild, eine Vorahnung, auf das Opfer, welches Jesus "ein für alle Mal“ am Kreuz vollbracht hat (Hebräer 7,27). Danach brauchte kein Tier mehr geopfert werden.

Findest Du nicht, dass Du demjenigen, der Dich geschaffen hat und der Dir alles zum Leben gibt, und für Dich auch noch seinen Sohn dahin gab, um Dich von Deinen Sünden, dem Tod und der Hölle zu erlösen und zu erretten, dass Du das ewige Leben hast, Lob und Preis und Ehre und Dank schuldest? - Oder wie willst Du ihn dafür bezahlen? - Außerdem ist er immer für Dich da, und Du kannst zu ihm kommen und mit ihm reden und ihn um auch um alles bitten, wie z.B., dass er Dir den Heiligen Geist gibt und den wahren Glauben schenkt, den Du ja scheinbar suchst.

Lk 11,9-13
9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
10 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
11 Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater um einen Fisch, und der gibt ihm statt des Fisches eine Schlange?
12 Oder gibt ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion?
13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Aus diesem Grund solltest Du ja auch zu Gott beten.

Jak 1,5 Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.

Das macht er doch auch eines Tages, wenn der Herr Jesus wieder kommt.

2.Petr 3,9-13
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden nicht mehr zu finden sein.
11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen,
12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen.
13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Ich hoffe, das ich Dir, bis hierher, ein wenig weiter helfen konnte,
denn ich muss jetzt leider zum Einkaufen gehen.

Ich schreibe ja gerne auch manchmal viel, aber wie Bonnie schon sagte:

LG! Erich


#7

Hi Deni :blush:
Ich fang mal von hinten an, weil ich denke, dass du immer präziser gegen Ende des Post wirst.

Is mir nicht aufgefallen :+1: von wo kommst du denn her?

Gott kann das aushalten wenn wir mit unseren Zweifel zu ihm kommen, durch diese können wir erst wachsen! in der Bibel gibt es viele Beispiele in der Menschen sich bei Gott mal mehr oder weniger beklagten. Bei Hiob, bei Jeremiah, bei Habakuk, bei Thomas etc… David hat einen dramatischen Psalm geschrieben, indem er beinahe seinen Glauben verliert.

Am Ende des Psalms hat er aber wieder seinen Glauben gefunden wie es auch in den anderen Beipielen der Fall war. Gott ist das nicht egal und er kann und will auf die Zweifel antworten!

Ich kenne viele Menschen die denken, Christen seien leichtgläubig und ich kann sie zum Teil auch verstehen. Fakt ist aber, dass nicht der Verstand sondern der Glaube das Christsein ausmacht. Wir sollen den Verstand benutzen, aber können wir uns immer auf ihn verlassen? Viele Dinge die du aufgeführt hast, verlaufen sich irgendwann ins irrsinnige:

Was können wir sicher wissen? Ist nicht alles unsicher? Wird uns nicht alles vorgespielt? Stecken vielleicht sogar Außerirdische dahinter? - Was soll man dazu sagen? Es beißt sich doch selbst in den Schwanz , weil wir das auch nicht sicher wissen können. Man kann also nichts und niemanden glauben oder diese Gedanken als sinnlos ablegen. Jede Theorie hat seine Wahrheit aber manche sind doch wohl ersichtlicher als andere. Was die Bibel angeht, so ist sie das am genausten überlieferte Buch unserer Zeit. Wenn man betrachtet wie idealistisch die Geschichtsschreibung in der Antike bis hin zur frühen Neuzeit dargestellt wurde, sind viele von Napoleons Worten und Taten neben denen von Mose und Jesus ein Märchen! Das liegt einfach daran, dass man in der Geschichtsschreibung jene Persöhnlichkeiten besonders gut darstellen wollte, während die jüdische peinlich darauf bedacht war Wort für Wort des heiligen Buches weiterzugeben. Liest man sie, so merkt man, dass die Bibel Israel in keinster Weise besonders gut darstellt. Was das neue Testament angeht, so gab es so viele verfälschte Texte über Jesus, sodass die Christen dazu gezwungen waren die authentischen Texte herauszusuchen und die anderen zu verwerfen. Wenn du mich fragst, ist es leichtgläubiger etwas anderes zu glauben, als der Authentizität der Bibel.Christliche

Das ist das, was wir mit unserem Verstand nachvollziehen können, allerdings ist es nicht nur das, was dich quält. Du fragst warum Gott nicht das oder jenes hätte anders machen können, aber ist das nicht genauso irreführend wie das erste? Was wäre wenn das oder dies wäre? Wär es nicht besser wenn Gott das anders gemacht hätte? Ist es nicht unlogisch wenn er das nicht tut? - Woher willst du das wissen? Wenn es Gott wirklich gibt und er allweise und allmächtig ist, dann weiß er das doch am besten! Der christliche Philosoph C.S. Lewis hat in seinem Buch “Pardon ich bin Christ” (Die Begründung seines Glaubens), erklährt, dass Gott die Erschaffung des Menschen trotzdem für gut gehalten hat, obwohl er von dem ganzen Leid wusste, der durch die entstand. Natürlich können wir das bezweifeln aber dann kommen wir zu solchen Menschen zurück, die ich am Anfang erwähnt habe. Ein Hiob klagte Gott an:

Wenn du aber bis zum Ende liest, merkst du, wie Hiob zugibt, dass er Gott fälschlicherweise anklagte und was den Mittler angeht, so haben wir ihn in Jesus bekommen.

Gott sagt, dass er das Beste für uns will. Das ist eine Sache die du nur bedingt mit Logik beurteilen kannst. Wenn Gott bewiesen wäre, gäbe es nämlich keinen glauben. Mehr noch, wenn Gott sich zeigen würde und uns somit zwingen würde ihn anzubeten, könnten wir ihn gar nicht aus freien Stücken lieben! Und darum geht es ja, Gott will nicht nur dass du ihn gehorchst und die Gebote hälst, sondern, dass du das freiwillig machst, weil du ihn liebst und davon überzeugt bist. Deswegen ist es auch gut das du zweifelst! Denn wenn du Gott blind nachläufst ist das keine Beziehung die er gerne hätte. Er schaut auf das Herz! Deswegen musst du bei dem, was du nicht verstehen kannst eben glauben. Aber vertraust du ihm überhaupt, dass er es gut mit dir meint, wie er es sagt?

Du hast die Bibel zwar gelesen hast, aber hast du sie auch ernst genommen? Hast du ihr geglaubt? Ich kann mir alle Informationen über Gandhi verschaffen. Sein Leben und seine Ansichten recherchieren und mit meine Gedanken machen. Wenn ich aber nicht davon überzeugt bin und nicht tu was er sagt, dann bin nachher nicht friedlicher als zuvor. Nun ist Gandhi aber nicht Gott. Gandhis Lehre könnte man ignorieren, wenn man wollte. Gottes Wort aber erhebt, wenn man den glaubt, einen großen Anspruch an uns. Das du viele Gebote schon von dir aus gehalten hast liegt möglicherweise an der christlichen oder auch humanen Prägung. Gott will uns aber durch die Bibel klar machen , dass kein Mensch, wie gut er auch sei, in den Himmel kommen kann. Das ist weder eine schlechte noch eine gute Nachricht - das ist einfach die Realität. Wir sind zu menschlich und sündig um vor dem perfekten Gott zu bestehen. Wie die Sonne so hell strahlt, dass keine Dunkelheit in ihr sein kan, so strahlt Gott so rein, dass es unmöglich ist, dass Unreinheit bei ihm bestehen kann, sei sie noch so gering. Vielleicht ist das ein Grund, wieso wir ihn nicht sehen können.
Das Evangelium (das heißt: die Gute Nachricht) erklärt uns aber, dass nicht alle Hoffnung vergebens ist, sondern es einen Weg gibt wie wir doch gerettet werden können. Nämlich, weil Gott uns so sehr geliebt, dass er seinen Eingeborenen Sohn gab, damit die, die an ihn glauben, nicht verloren gehen sondern ewiges Leben haben (Johannes 3,16). Deswegen musst du dir gar keine Handschellen anlegen. Gott will das nicht. Er will vielmehr das du ihn frewillig, von Herzen nachfolgst, weil du ihn liebst, wenn du ihn den liebst.

Ich glaube, du konzentrierst dich zu sehr auf Dinge, die du nicht verstehst. Vielleicht würdest du Gott begegnen, wenn du auf die Dinge eingehen würdest, die du verstehst :slight_smile:
Vielleicht fällt es dir auch schwer Gott zu lieben, anhand der Dinge die du noch beschrieben hast (zb. Tieropfer, Kriegszüge etc). Das sind Alles einzelne Fragen die man auf den Grund gehen muss, auf die ich jetzt nicht eingehen konnte.
Trotzdem wünsch ich dir alles Gute und Gottes Segen bei deiner Reise. Im Forum kannst du all deine Fragen los werden und ich bin mir sicher, dass Gott nicht tatenlos zuschaut.


#8

12345678910111121314151617181920


#9

Hi Deni,

Ja, deine Zweifel am Vatikan sind nicht unbegründet, und geht einigen von uns auch so. Aber an der Authentizität der Bibel habe ich keine Zweifel mehr. Warum sollte der Vatikan auch eine falsche Bibel über Jahrhunderte in lateinischer Sprache vor den Menschen verbergen?

Und was wir tun müssen ist Glauben! Durch Glauben erlangen wir Gerechtigkeit: Römer 3, 21

Römer 13,9
Denn die [Gebote]: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren« — und welches andere Gebot es noch gibt —, werden zusammengefaßt in diesem Wort, nämlich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«

Also es ist interessant, vieles von dem was dich umtreibt, ist mir im Internet auch schon oft begegnet. Und vieles von dem kann direkt auf Satanismus zurückgeführt werden. Abgesehen von dem, was sie heimlich tun, glauben Sie, dass der Gott der Bibel nur ein Demiurg sei, der eine fehlerhafte Welt erschaffen hat. Und Lucifer wolle uns durch Erkenntnis (Gnosis) aus seinen Fängen befreien. Aleister Crowley (ein berüchtigter Satanist und Esoteriker) hat bei seinen magischen Ritualen einmal diese Figur gesehen.

Ich kann mir ungefähr vorstellen, in welcher Situation du dich befindest. Wenn man soviele Fragen hat, ist es schwierig sich zu entscheiden. Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass du bereits auf dem richtigen Weg bist.

MfG


#10

@stereotyp

Hallo Stereotyp, Es geht nicht nur um die Authentizität der Bibel, sondern eher darum was uns bis dato heute verschwiegen wurde. Wenn man die Geschichte ein wenig verfolgt, dann bekommt man mehr einblick ins geschehen, da auch früher vieles Dokumentiert wurde. Stell dir vor, die Bibel wurde so verändert, damit wir quasi uns von Gott entfernen? Jedoch halte ich immer folgendes vor meinen Augen: Ich habe das Gefühl, dass das ganze was man im Internet findet und die Zweifel an der Bibel auch bewusst fabriziert wurden, damit wir eben so wie ich beginne an zu zweifel und mich quasi in all den Informationen verliere. Denn wenn Gott nicht sein Wort beschützen kann, dann laufen wir alle (Christen) in den falschen weg und wir menschen können dann gar nicht verurteilt werden, denn dann ist Gott dafür (irgendwie) verantwortlich, denn der Luzifer ist ja auch fleissig am werken.

Du sagst es ja: “Und was wir tun müssen ist Glauben! Durch Glauben erlangen wir Gerechtigkeit”. Das sehe ich gefährlich, denn die Satanisten glauben ja an den Satan, was wäre wenn ich von seiner Lehre überzeugt wäre und ich ihn doch zweifle, dann aber ein Satanist zu mir sagt: Alles was du tun musst ist nur glauben. Wie entscheiden wir nun was der richtige oder was der falsche glaube ist? Die Christen haben die Bibel bekommen und das ist alles was unser glaube definiert.

Was ist mit Moslems? Die haben ja auch den Koran von Allah bekommen, bei denen heisst es ja genau wie du es sagtest: “Und was wir tun müssen ist Glauben! Durch Glauben erlangen wir Gerechtigkeit” Aber die Moslems können gar nicht weiter denke, im Gegensatz zu Christen. Wir können uns mit dem Christentum offen auseinandersetzten und kritisch darüber denken. Im Islam ist es laut Koran verboten an den Koran und Allah zu zweifeln, also mann muss sein Hirn total deaktivieren. Und wer sich minimal mit dem Islam beschäftigt hat, der weiss sofort, dass Islam niemals Göttlich sein kann. Nach dem Sterben erwarten Moslems folgendes: 72 Jungfrauen (Genannt Huris) sind grosse Frauen mit grossen schwarzen Augen mit wohlgeformten Busen und am nächsten Tag sind sie wieder Jungfrauen. Was essen Moslems dort: Leber aus Wal (Wale- Fisch). Also eine Religion von einem Mann für einen Mann, wer mit dem Penis denkt, der wird Moslem. Daher weiss ich, dass Islam direkt vom Teufel ist, weil ich könnte nie von einem Heilligen Schöpfer so etwas erwarten, ich meine schön wäre das, wer kann das leugnen und sagen, es wäre schlecht :joy:

Also es ist interessant, vieles von dem was dich umtreibt, ist mir im Internet auch schon oft begegnet. Und vieles von dem kann direkt auf Satanismus zurückgeführt werden. Abgesehen von dem, was sie heimlich tun, glauben Sie, dass der Gott der Bibel nur ein Demiurg sei, der eine fehlerhafte Welt erschaffen hat. Und Lucifer wolle uns durch Erkenntnis (Gnosis) aus seinen Fängen befreien. Aleister Crowley (ein berüchtigter Satanist und Esoteriker) hat bei seinen magischen Ritualen einmal diese Figur gesehen

Ja das wie du es beschreibst kann ich unterschreiben. Und diese frage stelle ich mir tatsächlich öfters. Das Problem dabei ist leider der, weil uns nicht weiter verraten wurde, was bzw. wie es zu diesem Chaos kam. Es macht den eindruck das Gott tatsächlich etwas falsches tat oder auch nicht. Aber wenn ich voraussehen kann, was auf mich zukommen wird, dann behebe das schon vorher und packe es an der Quelle sofort und nicht so einen langen komischen Plan seit Christus 2000 Jahren und vor Christus ca. 3500 Jahren. Das sieht nach einem Theater aus wo Gott den Satan bekämpft (Grob gesagt) und wir menschen wir Tiere leiden müssen durch: Unwissenheit, Kriege, Folter usw. Da wir auch von der New Age Glauben (TV, Filme, Musik, Geld, Macht, Hass) sehr stark beeinflusst werden, gehen die Mehrheit in den falschen weg, nämlich zum Satan. Würden die Menschen wissen, dass man dem Satan folgt, wären alle Christen. Nur die echten Satanisten (Eine kleine Gruppierung) nur die wissen was sie wirklich tun und wem sie folgen und was sie erwarten, sonst der Rest steht in grosser Unwissenheit, weil eben wir Heute Trillionen von Informationen von überall herausfischen können, aber sortieren können wir sie nicht wirklich. Daher, ich möchte nicht HIOB die Show stehlen, jedoch muss ich folgendes sagen: Warum soll ich nun getötet werden, nur weil ich es nicht nachvollziehen konnte? Ich war verblendet, desinformiert, ich meine versuche doch einem 80 Jährigem Opa das Internet oder den PC zu erklären? Nur weil es der Opa nicht verstehen kann, soll er in der Hölle schmoren?

Die grösste Frage ist jedoch diese: Warum musste dies alles so kommen, alles so kompliziert? Willst du mir erklären, dass das der einzige weg ist, damit Gott noch die paar gläubigen zu sich nehmen kann? Müssten es nicht Trilliarden andere einfachere Wege geben und uns zum Gott zu bringen? Oder hier auf Erden den Paradis gestalten in dem der Gott die Ordnung wiederherstellt? Was denkst du denn, wenn der Gott allmächtig ist, was hindert ihn denn noch? Der Satan ist doch auch sein Geschöpf oder nicht? Warum handelt er so im verborgenen aber Satan sich eindeutig zeigt? Wie viele echte wahre Christen gibt es denn? Genau, wahrscheinlich die zahlt 144.000 könnte hinhauen. Immer diese Umwege, glauben an etwas was man nicht erklären kann. Je länger man sich damit beschäftigt, desto schwieriger wird es zu verarbeiten sein.

Wer sich mit solchen Fragen quält der spürt langsam, das dies keinen sinn macht. Man erreicht einen Punk wo man nicht weiter kommt. Und dann ist die Hilfe Gottes gefragt. Hilft er nicht, so kann ich mit meinem begrenzten Wissen nicht weiter kommen. Was hindert ihn uns die Wahrheit zu zeigen? Stell dir vor, wir wüssten er ist da, denkst du wäre die Erde heute so wie sie ist? Nein, weil wir Gottesfürchtig wären.

Was ich mir wünschen würde wäre, einfach das so hinnehmen so wie es ist und punkt. Ich bewundere euch im positiven Sinne, wir ihr (DU) es so hinnehmt und es nicht wirklich hinterfragt. Es kann auch sein, dass ich eben wie es in der Bibel steht: Alles höre, es aber nicht verstehe, ich alles sehe, es aber nicht sehe. Vielleicht ist es mir so gegeben es nicht zu verstehen weil ich so verblendet bin und einfach zu viele Informationen angesaugt habe, so dass ich nichts mehr von der Wahrheit trennen kann. Und wenn mir der Gott nicht helfen mag, dann frage ich mich warum? Wo ist da die Gerechtigkeit?

Und schon wider sehe ich wie viel ich geschrieben habe, unglaublich! Irgendwie gelingt es mir nicht mich kurz und bündig zu befassen. Sorry!


#12

12345678910111121314151617181920


#13

12345678910111121314151617181920


#14

Die Bibel erklärt das eigentlich sehr eindeutig. Hebräer 3, 10 Gott will keine willenlosen Roboter. Hat er nie gewollt, darum musste es die Möglichkeit (und letztendlich die Konsequenz) geben, dass Menschen sich ihren “Gelüsten” hingeben. Die Bibel ist eine einzigartige Historie der Menschheit im Kampf gegen die (eigenen) Dämonen.

Satan geht es nicht darum, dass du ihm glaubst. Was genau sollte das auch sein? Sein Ziel ist es, dass du Gottes Wort nicht glaubst. Er hat uns keinen Weg der Erlösung gezeigt, sondern ist für das Chaos dieser Welt verantwortlich. Er ist es, der alles verdreht und durcheinander bringt.

Das hast du doch selbst schon erkannt! Du weißt doch, was gut und richtig ist. Du kennst auch deinen eigenen Kampf damit, und kannst dich daher auch in deinen Nächsten hinein versetzen und ihn lieben, wie dich selbst.

1. Johannes 2, 4-5: Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.

Wenn uns diese Gebote ins Herz geschrieben sind, wie können wir dann leugnen, dass dies der wahre Gott ist? Allein die Tatsache, dass du nach der Wahrheit suchst, ist der beste Beweis dafür, dass du deinen Gelüsten nicht nachgibst, und dich nicht einfach für “irgendetwas” entschieden hast, was dir angenehm erscheint. Du hast diese unangenehme Suche auf dich genommen. Jetzt nimm dir ein wenig Zeit… es wird immer Fragen geben, nach denen wir Antworten suchen. Aus demselben Grund sind wir ja auch hier. Vertraue Gott, er will doch, das wir zu ihm kommen können. Darum hat er uns auch sein Wort gegeben.

MfG


#15

12345678910111121314151617181920


#16

Hmm… Ich glaube es wäre nicht falsch zu sagen, dass die Eliten schon immer Mittel und Wege gefunden haben, um ihre Untertanen unter Kontrolle zu halten. Nimrod z.B. der König der ersten Stadt und Gründer der ersten Mysterien-Religion, war ein Gewaltherrscher. So wie viele andere nach ihm. Die Bibel ist der Grund dafür, warum wir in Europa jedem Menschen die selbe Würde, und die gleichen Rechte gewähren. Rom und später der Vatikan, haben die (unabhängigen) Christen verfolgen und töten lassen. Weil sie sich nicht für die Ziele der Mächtigen haben einspannen lassen. Zumindest solange sie nicht durch Institutionen davon abgehalten wurden, das Wort Gottes zu lesen.
Wir sehen das heute auch wieder. Immer weniger Christen kennen die Bibel, und lassen sich daher von den Predigern und Priestern dazu überreden, bei dem modernen Turmbau zu Babel (der EU) mitzumachen. Wir sollen aber Gott allein dienen, und keinem irdischen Herrscher.

Die Erde war ein Paradies. Bis der Mensch Gott betrogen hat und von der verbotenen Frucht aß. Seit dem wollen Gewaltherrscher uns davon überzeugen, sie wüssten, wie man das Paradies wiederherstellt.

Nein, da hast du absolut recht. Ich würde zwar einwenden, dass uns Gott mit der Bibel etwas handfestes gegeben hat… aber das alte Testament hat gezeigt, dass selbst etwas handfestes (wie z.B. ein gemeinsames Gesetz) nicht vollkommen ist (vgl. Hebräer 7, 11). Angefangen bei Israel bis hin zu den modernen Demokratien (den sogenannten Rechtsstaaten) sollten Gesetze, die sich das Volk selbst gegeben hat, für Ordnung sorgen. An und für sich funktioniert das. Übertretungen werden geahndet, und der Übeltäter tut Buße. Dafür war das Gesetz da.
Aber was passiert, wenn sich die Eliten (inklusive der Kirche!) nicht mehr an das Gesetz halten? Matthäus 15,6-9 & Sprüche 29,12
Dann verdirbt das ganze Volk. Nur durch den Glauben an Jesus Christus (das fleischgewordene Wort Gottes) können wir diesen Teufelskreis beenden. Weil wir uns nicht mehr auf Könige und Priester verlassen müssen, sondern selbst erkennen können, was gut und richtig ist.

Das ist es, was den Gewaltherrscher wirklich ein Dorn im Auge ist. Menschen, die sich nicht kaufen lassen, die die Wahrheit höher schätzen als irdische Versuchungen.

MfG


#17

12345678910111121314151617181920


#18

Ja, und dieser Kampf hat seit dem nicht aufgehört. Menschen werden zwar nicht mehr (überall) getötet, aber der Streit um die Wahrheit hält immer noch an.

Das ist eine berechtigte und schwer wiegende Frage. Die Kirche wurde erst im 4. Jahrhundert gegründet. D.h. alles woran die Christen glaubten, war zu dieser Zeit schon geschrieben und beinhaltete ausschließlich die Schriften der Apostel (den Zeugen von Jesus Christus). Allerdings gab es schon in der ersten Gemeinde falsche Lehren, die immer wieder von den Aposteln korrigiert werden mussten. Diese Auseinandersetzungen sind ja ebenfalls überliefert worden.
Die Christen waren also von Anfang an darauf bedacht, ihre Lehren und Schriften von Irrlehren frei zu halten. Zu dem Zeitpunkt, als Rom das Christentum zur Staatsreligion machte, war die Bibel also schon “fertig”. Wenn ich das richtig weiß, wurde lediglich der Kanon(also die Auswahl der Texte) von den frühen Kirchenvätern beschlossen. Und wir können davon ausgehen, dass sie authentisch war, schließlich haben Christen, die bis dahin immer wieder mit dem Leben dafür bezahlt haben, daran mitgewirkt. Als die (katholische) Staatskirche dann anfing, fremde (also heidnische) Lehren einzuführen, war der Text schon abgeschlossen. Falsche Praktiken konnten sich nur innerhalb der katholischen Kirche durchsetzen, weil man ihren Anhängern keinen Zugang zu dieser Bibel gab. Zum einen wurde Latein von niemandem mehr gesprochen und zum anderen war die Bevölkerung oft nicht in der Lage zu lesen.
Die Möglichkeit, dass Briefe fehlen oder der eine oder andere Text falsch war, besteht natürlich. Aber solche Texte, die außerdem gefunden wurden, stimmen nicht mit diesem Zeugnis überein. Und man kann mit Sicherheit sagen, dass kein anderes Buch der Welt so häufig und so kritisch überprüft wurde, wie die Bibel.

Nun… es ist eine Sache, das Handeln von Staaten zu beurteilen. Eine andere, die Religion dafür verantwortlich zu machen. Wenn das gute Handeln der EU nicht auf das Christentum zurückgeführt werden kann, dann kann das schlechte Handeln von Saudi-Arabien auch nicht dem Islam zugerechnet werden.
Ich will ehrlich sein… man kann den Islam meiner Meinung nach nur schwer als friedlich (oder friedenstiftend) einstufen. Aber das hießt nicht, das die Menschen dazu nicht in der Lage wären.

Darum werden wir ja dazu aufgefordert, es selbst zu lesen und kritisch zu prüfen Apg. 17,11 Die Tatsache, dass die Bibel nicht die leichteste Lektüre ist, und man deren Schätze nur durch viel Zeit bergen kann, hat u.a. zu dem großen Erfolg des jüdischen Volkes, und nach der Reformation zu breiter Bildung beigetragen. Nicht nur weil man dazu Lesen können musste, sondern weil es (auch) eine geistige Herausforderung ist.

Es gibt hier eine Redewendung: “Der Fisch stinkt vom Kopfe her”, das bedeutet, dass der Zustand einer Bevölkerung von dem Zustand seiner Regierung abhängig ist. Wenn sich die Regierung nicht an die eigenen Gesetze hält, oder die Priester das Wort Gottes nicht beachten, dann wird es das Volk genauso machen.

In der Bibel waren Kriege (insbesondere Niederlagen) immer auch Gericht. Für uns, die wir glauben, ist der Tod aber keine Bedrohung. Das ist er nur für die, die Unrecht tun.

Ja, so gesehen hast du natürlich recht. Aber weil du im Anschluss nach der Hölle fragst… als Christen geben wir Zeugnis von Gottes Gerechtigkeit. Wir sind Kinder Gottes, und sollen untadelig sein. Wenn wir uns daran halten, und werden deswegen betrogen, ausgenutzt oder getötet, was denkst du haben die Übeltäter dann verdient? Wenn es keine Strafe gäbe, warum sollte man sich dann überhaupt an irgendwelche Regeln halten?

Hmm… offensichtlich entscheiden sich nach wie vor viele Menschen dagegen. Ich habe sogar den Eindruck, dass gerade die Vorstellung der Hölle manche vom Glauben abhält. Für sie lässt sich das nicht mit einem gütigen Gott vereinbaren.
Für mich ist das ein bisschen schwierig nachzuvollziehen, weil ich damit aufgewachsen bin. Und ich muss auch sagen, dass ich schon allein vor Gott Ehrfurcht habe. Ich meine, wenn du glaubst, dass es einen Gott gibt, dann würdest du ihm doch gefallen wollen, oder nicht? So wie ein Mann seiner Frau gefallen möchte (und umgekehrt).
So wie wir uns nicht ohne Grund verheiraten, so hat uns auch Gott nicht ohne Grund erschaffen. Und du weißt vermutlich besser als ich, dass die Erwartungen unserer Ehepartner belohnt werden… oder was passiert, wenn nicht :wink: 1. Johannes 5, 3

Naja… wenn man das so betrachtet, dann könnte man auch fragen, warum Gott überhaupt etwas erschaffen hat. Oder warum er es nicht “richtig” gemacht hat. Das sind aber - aus meiner Sicht - törichte Fragen. Versteh mich nicht falsch… sie sind verständlich. Aber hätte Gott die Welt so geschaffen, dass auch nichts hätte schief gehen können, hätten wir keinen freien Willen. Das ist so, als würden wir jemanden in eine Zwangsjacke stecken und sagen: “beweg dich nicht”.
Die andere Alternative, also ohne (individuelle) Strafe wäre so, als würde eine kleine Lüge genauso bestraft werden wie Mord. Gerecht wäre auch das nicht wirklich… Ich bin nicht sicher, wie die Details der Hölle aussehen. Da bin ich in letzter Zeit auch in Zweifel geraten. Aber für mich persönlich ist meine Ehrfurcht vor Gott größer als die Angst vor der Hölle, und zweitens glaube ich unbedingt an die Gerechtigkeit Gottes.

MfG


#19

12345678910111121314151617181920


#20

Sehr gerne! Es freut mich, dass du der Diskussion etwas abgewinnen konntest.

Ich bedanke mich auch für den Austausch! Es ist doch interessant, wie befreiend das manchmal wirkt.

Wünsche dir hier eine schöne Zeit!

MfG


#21

Hallo Deni!

Ja und Nein.

Über dieses Thema streiten sich die Menschen (auch viele Christen) bis heute.

So spricht man: Ei, hat uns doch Gott einen freien Willen gegeben. Antwort: Ja, freilich hat er dir einen freien Willen gegeben; warum willst du ihn denn zu deinem eigenen Willen machen, und läßt ihn nicht frei bleiben? Wenn du damit tust, was du willst, so ist er nicht frei, sondern dein eigen. Gott aber hat dir, noch niemand einen eigenen Willen gegeben; denn der eigene Wille kommt vom Teufel und Adam, die haben ihren freien Willen, von Gott empfangen, sich selbst zu eigen gemacht.
Denn ein freier Wille ist, der nichts Eigenes will, sondern allein auf Gottes Willen schaut, dadurch er denn auch frei bleibt, an nichts hängt und klebt.

Martin Luther

Kein Mensch war frei (nach dem Sündenfall), und gewiss auch nicht sein Wille!
Bevor Jesus Christus auf die Erde kam, war kein Mensch wahrlich frei, denn die Menschheit befand sich in der Macht der Finsternis, das heißt, des Satans, des Teufels, des Fürsten dieser Welt, und die Menschen führten einen orientierungslosen Wandel im Schatten des Todes, und sie taten nichts anderes als unfruchtbare Werke (Taten) zu vollbringen und sie gingen nur den Begierden des unbeschnittenen Herzens und befleckten, schwachen und sündigen Fleisches nach.

Ja, äußerlich waren so manche Menschen vielleicht frei, aber gewiss nicht innerlich.
Der sündige Mensch in der Macht des Teufels und seiner Dämonen war also nicht frei!

Siehe: Jesus sagt sogar zu den Juden, von denen er nach dem Fleisch abstammt:

Johannes 8, 44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Und wenn er das zum ersten Volk Gottes, den Juden / Israel, sagte,
wievielmehr hätte er das damals zu uns (den Heiden) sagen müssen?

Johannes 8, 34-36
34 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
35 Der Knecht bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig.
36 Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

  1. Korinther 3, 17
    Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

.

Aus dem kleinen Katechismus Martin Luthers:

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Was ist das?

Ich glaube, daß ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann; sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten, einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt und am Jüngsten Tage mich und alle Toten auferwecken wird und mir samt allen Gläubigen in Christus ein ewiges Leben geben wird.
Das ist gewißlich wahr.

Ein Gleichnis:
Stell dir mal vor, du bist wie ein Pferd, und das Pferd wird geritten von einem Reiter.
Und wenn der Reiter Satan ist, dann läuft das Pferd dahin, wo Satan hin will.
Ist aber Gott der Reiter, dann läuft das Pferd dahin, wo Gott hin will.
Das heißt, du hast wie dieses Pferd keinen freien Willen,
da hinzulaufen wo du gerne hin willst,
sondern du musst dahin laufen wo dein Reiter hin will!

Fragen wir uns mal: Wer reitet uns?

Darum beten wir auch:
Unser Vater im Himmel! - Dein Wille geschehe!!
Nicht der Wille des Satans, des Teufels oder seiner Dämonen!
Nicht der Wille dieser Welt! Nicht mein Wille!

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
Entweder herrscht in Dir Gott (Licht) oder der Teufel (Finsternis)!

Einen “freien Willen” (wenn man ihn überhaupt so nennen kann) haben wir nur in niedrigen natürlichen Dingen:
Z.B. Was du gerne Essen oder Trinken willst, was du anziehen willst, welche Partei du wählen willst, ob du nach rechts oder links gehen willst, ob du zu Fuß gehen oder mit dem Auto fahren willst, usw.

In hohen geistlichen Dingen haben die Menschen jedenfalls keinen “Freien Willen”, wenn sie nicht den Heiligen Geist und den rechten Glauben haben, denn (wie gesagt) “ein freier Wille ist, der nichts Eigenes will, sondern allein auf Gottes Willen schaut, dadurch er denn auch frei bleibt, an nichts hängt und klebt.”

LG! Erich