Neue Welt Übersetzung


#1

https://hgp.blogger.de/stories/1768686/


#2

#3

#4

Ca. 7000 Mal wurde “Jehova” in die NWÜ eingefügt,
obwohl in den ältesten bekannten heiligen Schriften
kein einziges Mal so ein Wort geschrieben steht!

Spr 30,6 Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit er dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!

Offb 22,18-19
18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn ihnen jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.


#5

Das gilt aber für alle, Erich.


#6

Die Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#7

Richtig!

Zeugen Jehovas interessiert das aber überhaupt nicht,
sonst hätten sie nicht ca. 7000 Mal “Jehova” eingefügt!

Sie richten ihre Lehre nicht nach der Bibel,
sonder sie richten die Bibel nach ihrer Lehre!

LG!


#8

Die Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#9

Alles was da geschrieben steht, beruht auf menschlichen Weisheiten, Vermutungen, Phantasien, Träumereien, usw. usf. und nicht auf göttlichen Weisheiten, denn Jesus Christus und seine Apostel und Jünger haben kein einziges Mal den alten Namen Gottes “JHWH” (AT) genannt, und erst recht nicht solche von Menschen erfundenen Götzennamen, wie “Jehova” oder “Jahwe”!

Schmeiße doch diesen Müll endlich weg!

Schaue doch lieber mal nach, was in den ältesten bekannten griechischen Schriften des Neuen Testamentes geschrieben steht, und schaue nicht auf solche Lügen und Irrlehren solcher schamlosen, skrupellosen und verruchten Götzenanbeter, die aus dir ein Kind des Teufels und der Hölle machen wollen und gewiss kein ein Kind Gottes und des Himmels!


#10

Du bist ein Kind des Teufels.


#11

Die Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#12

Wie oft willst du denn noch diesen Rotz posten?


#13

Bis du dich benimmst:
Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#14

Was diese menschliche Logik, diese menschlichen Weisheiten, Vermutungen, Phantasien, Träumereien usw. usf. betrifft: Sie sind satanisch, ja teuflisch!

Warum? - Weil sie den Namen Jesus erniedrigen und ihre Götzennamen erhöhen wollen.

  • Skrupellose Übersetzer haben ca. 7000 Mal “Jehova” in ihre Bibelübersetzung eingefügt!

  • Führende Köpfe der WTG haben doch schon zugegeben, dass “Jehova” eine falsche Übersetzung ist.

  • Martin Luther hat in seine Bibel nicht “Jehova” und nicht “Jahwe” geschrieben.

  • Selbst die Übersetzer der Elberfelder Bibel haben eingesehen,
    dass es keinen “Jehova” gibt (leider haben sie jetzt einen “Jahwe”).

  • In guten Übersetzungen steht aber auch kein “Jahwe” geschrieben.

  • In den griechischen Schriften steht kein einziges Mal “JHWH” geschrieben,
    und erst recht nicht solche Götzennamen, wie “Jahwe und Jehova”!.

  • Die Juden sprechen Adonai oder HaSchem, wenn sie “JHWH” lesen.
    Denn kein Hebräer/Israelit/Jude kann den Namen “JHWH” nennen.

  • Wer behauptet, dass die Abschreiber des NT “JHWH” weggelassen haben, der macht diese heiligen wahren gläubigen Christen zu Fälschern und Lügnern, denn diese Menschen kannten gewiss auch diese Verse der Heiligen Schrift:

Offb 22,18-19
18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn ihnen jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.

Spr 30,6 Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zurechtweise und du als Lügner dastehst.
.

Uns Menschen wurde nur ein Name gegeben und der lautet “JESUS”!
"Jesus" heißt übersetzt: “JHWH Retter”, denn kein anderer rettet uns!

Apg 4,12
Und in keinem andern ist das Heil,
auch ist kein andrer Name
unter dem Himmel den Menschen gegeben,
durch den wir sollen selig werden.

Christus hat allein den neuen Namen Gottes “Jesus” bekannt gemacht,
den der Heilige Vater ihm gegeben hat, ja, den Namen über alle Namen!

Joh 17,11-12
11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.

Ja, der Name Gottes ist “Jesus”! - Diesen Namen gab der Vater seinem Sohn,
welcher genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

Lk 2,21 Und als acht Tage um waren und er beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

Und alle seine Apostel und Jünger haben auch nur den Namen "Jesus"
auf der Welt gepredigt und verkündigt und gelehrt und bekannt gemacht!

  • Kein Mensch kannte bis zum 13.Jahrhundert einen “Jehova”!
  • Kein Mensch kannte bis zum 18. Jahrhundert einen “Jahwe”!

Alle heiligen wahren Christen kannten/kennen, von Anfang an bis heute,
nur diesen einen Namen unseres Herrn und Gottes, an den sie glauben:
"Jesus"

Was muss ich tun, damit ich gerettet werde?

Apg 16,31
Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus,
und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.

Apg 10,43
Von diesem bezeugen ALLE PROPHETEN,
dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben,
Vergebung der Sünden empfangen sollen.

Alles klar?


#15

Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#16

Gehe doch in die Psychiatrie, armer kranker Carek, und lass dich behandeln!
Oder hast du vielleicht zu viel Alkohol gesoffen? - Dann lasse es doch, bitte!
Oder bist du besessen von Dämonen? - Dann hole dir einen Teufelsaustreiber!
Ja, dem Teufel tut es immer sehr weh, wenn er den Namen Gottes “Jesus” hört!

“Jesus”

ist der Name über alle Namen im Himmel und auf Erden und unter der Erde!

Und da kannst du kleines Würmchen ganz gewiss nichts dagegen machen!

Offb 22,21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!


#17

Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#18

Die NWÜ ist eine teuflische Übersetzung!

Der Name Jehova wurde erst im Mittelalter erfunden!
Für alle Welt überprüfbar steht die Information, woher der Name Jehova kommt, im Internet zur Verfügung. Auf Wikipedia unter dem Suchwort Jehova finden wir folgende Information:
Der Name Jehova tritt wiederholt schon im 13. Jahrhundert in lateinischer Form Iéhouah auf. Der spanische Mönch Raymond Mantini übersetzte um das Jahr 1270 verschiedene Bibelteile aus dem Hebräischen. Auf seinen Manuskripten befindet sich auf der rechten Seite der hebräische Text und links der lateinische mit Iehovah.
Kardinal Nikolaus von Kues verwendete das Tetragramm vokalisiert als Iehouah in mehreren seiner Werke, so um 1428 in seinem Sermon In Principio Erat Verbum.
Petrus Galatinus veröffentliche im Jahre 1518 sein Werk “De Arcnis catholicae veritatis”.
Als William Tyndale 1530 den Pentateuch übersetzte, übertrug er das Tetragramm ebenfalls mit Jehovah.

Diese Informationen sagen uns:
Der Name Jehova wurde erst im Mittelalter in seiner heutigen Form “gebildet” – also eigentlich erfunden!
Die Schöpfer des Namens Jehova waren katholische Mönche!
Die Schöpfung des Namens Jehova war willkürlich!
Der Name Jehova ist Menschenwerk!
Wer diesen Namen anbetet, wendet sich an eine menschliche Erfindung!
Wer behauptet, dieser Name befände sich in den Urtexten, der lügt!


#19

Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#20

Und schon wieder derselbe Quatsch!