Neue Welt Übersetzung


#21

Das ist kein Quatsch, denn Juden haben beim Übersetzen der hebräischen Schriften ins Griechische das Tetragramm (JHWH) mit “Kyrios” übersetzt. Dabei hat man aber deutlich gemacht, dass das Wort hier nicht einfach nur im Sinne seiner Bedeutung stand, sondern eine Art Ersatzwort für den Gottesnamen war. Man hat “kyrios” an diesen Stellen nämlich (fast immer) ohne den bestimmten Artikel gebraucht, auch dort, wo man eigentlich den bestimmten Artikel erwartert hätte. Tatsächlich findet man bei der Verwendung von “kyrios” im NT ebenfalls diese Unterscheidung zwischen der gewöhnlichen Verwendung von “kyrios” und der Verwendung dieses Titels als Ersatz für JHWH. In einer Anmerkung zu Matthäus 1, 20 heißt es in “D. Martin Luthers Werke, Die Deutsche Bibel, Bd. 6” (1929), auf Seite 539:

„HERR = Iehovah, die göttliche Majestät“.

Wer noch die alte Elberfelder Bibel besitzt kann zu Matthäus 1, 20 eine ganz ähnliche Fußnote finden:

„ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“

Diese Fußnote findet sich auch in Lukas 1, 32, Römer 9, 29 und Jakobus 5, 4. Auch interessant sind David H. Sterns Anmerkungen zu “kyrios” in “Das Jüdische Neue Testament” von 1994 (Vorwort, Seite XXVII):

Der Begriff kyrios ist im Neuen Testament häufig mehrdeutig; er kann als respektvolle Anrede, “geehrter Herr” gebraucht werden, kann “Herr” im Sinne von “Hausherr”, oder “Herr” im Sinne von “Gott” bedeuten. Zugleich ist es aber auch das griechische Wort für J-H-W-H, “Jahwe”, den persönlichen Eigennamen Gottes, für den das Judentum das Wort “Adonai” schreibt, das in vielen Übersetzungen mit “Herr” oder “HErr” wiedergegeben wird. Indem die meisten Übersetzungen für kyrios einfach durchgängig “Herr” schreiben, umgehen sie sie die Problematik der Stellen, an denen es J-H-W-H bedeutet.

Wenn “kyrios” auch das griechische Wort für “Jahwe” ist (und die Juden JHWH dementsprechend mit kyrios übersetzt haben), dann muss es ja - je nach Kontext - möglich sein “kyrios” mit “Jahwe” zu übersetzen. So sehe ich das wenigstens. Tatsächlich argumentieren die ZJ aber gar nicht philologisch, sondern einfach nur “logisch”, sowie mit der Bibel selbst. Ich zitiere:

Der Name Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften
Gottes Eigenname in Form des Tetragramms (יהוה) ist im Urtext der Hebräischen Schriften fast 7 000 Mal enthalten. Darüber besteht unter Bibelwissenschaftlern kein Zweifel. Viele sind jedoch der Meinung, dass er in den Originalen der Christlichen Griechischen Schriften nicht vorhanden war. Deswegen wird in den meisten neueren Übersetzungen des sogenannten Neuen Testaments der Name Jehova nicht gebraucht. Selbst in Zitaten aus den Hebräischen Schriften, in denen das Tetragramm stand, hat man Gottes Eigennamen im Allgemeinen durch das Wort „Herr“ ersetzt. Bei der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ging man einen anderen Weg. Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale. 2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. Die Begründungen waren folgende:

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist.

Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26).

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“.

Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“

Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“


#22

“Jesus” ist Gottes Name!


#23

Nö, das stimmt nicht.


#24

Du kennst die Bibel nicht!

“Jesus” rettet! - Niemand anderer!


#25

Doch du die kenn ich. Aber du verdrehst sie leider. Armer Erich. Und doch auch der Vater rettet, nicht nur Jesus.


#26

Unser Herr und Gott ist
der Heilige Vater und der Heilige Sohn und der Heilige Geist,
der mit seinem neuen Namen “Jesus” heißt (früher “JHWH”).

Und “Jesus” heißt: “JHWH Retter”!


#27

“Euer Wissen ist Stückwerk. Wenn jedoch kommt das Vollkommene, dann wird das Stückwerk aufhören”. sagt GOTTES Wort in 1.Kor.13.9-10

und weiter in Joh. 14.26 lesen wir in den Bibeln:

“Aber der Beistand/Heilige Geist/Tröster/Vertreter (je nach Bibel), welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des was ich euch gesagt habe und euch helfen es zu verstehen”


#28

Ja, Jesus ist der Retter, aber ER rettet nicht, sondern ER zeigte uns den Weg zur Rettung, den ein Jeder selbst zu gehen hat und nicht eine Sünde wird uns erlassen!
Die Vollkommenheit GOTTES und seine vollkommenen Gesetze, lassen keine Willkürhandlungen zu, auch dann nicht, wenn die “Heiligen Väter” auf Erden, aus Rom etwas anderes predigen.

Die Gesetze GOTTES gelten für alle Religionen, für alle Menschen!

Jesus sagte uns lt. Bibeln: "Ich richte euch nach euren Werken!
Siehe: Matth. 7.21 + Gal.7.21 + 1.Kor. 3.8 + Off. 22.12


#29

ElCid, du befindest dich im Irrtum
(oder du verstehst die Bibel nicht)!

Der Engel des Herrn sprach zu Josef:

Mt 1,21
Und sie wird einen Sohn gebären,
dem sollst du den Namen Jesus geben,
denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.

Was muss ich tun um gerettet zu werden?

Apg 16,31
Sie aber sprachen:
Glaube an den Herrn Jesus,
und du wirst gerettet werden,
du und dein Haus.

Apg 4,12
Und es ist in keinem anderen das Heil[4];
denn auch kein anderer Name
unter dem Himmel ist den Menschen gegeben,
in dem wir gerettet werden müssen.

[4] o. die Rettung

Usw. usf.