Sind die Feste des HERRN schon erfüllt?


#41
  1. Petrus 3,8 (Luther):

Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem HERRN ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.

Ob Petrus seine Worte wörtlich verstanden haben wollte, ist nicht klar. Doch unabhängig davon sind die Worte offenbar wörtlich zu verstehen. Die Tage à tausend Jahre sind allerdings meist nur angedeutet.

Nach 1. Mose sollte Adam den Tag, an dem er wider Gottes Willen handelte, nicht überleben. Er wurde 930 Jahre alt, also er starb vor dem Ende des ersten “Tages”.

Der Tausendjahr- Rhythmus zeigt sich auch darin, dass Noah um die Wende erstes/ zweites Jahrtausend geboren wurde; Abraham um die Wende zweites/ drittes Jahrtausend; David zur Wende drittes/ viertes Jahrtausend; Jesus kam zur Wende viertes/ fünftes Jahrtausend zur Welt. Die Chronologie gemäß der Schrift kann ein jeder selbst berechnen. Bischof Ussher hat dies getan, recht überzeugend übrigens. Dieser Chronologie zufolge befinden wir uns möglicherweise seit wenigen Jahren bereits im siebten Jahrtausend. An der Verzögerung sind nach 2. Petrus 3,9 die weniger eifrigen Nachfolger Jesu schuld.

Da der Zeitrahmen für den mit dem Menschen verfolgten Plan mit einer “Woche” gleichgesetzt wird, ist es folgerichtig, dass Gott dem Menschen zeigt, welche Bedeutung der siebte “Tag” der Woche hat. Und das hat Gott über Seinen Sohn in Offenbarung 20,4 mitgeteilt. Nachfolger Jesu bitten nicht, dass sie in den Himmel aufgenommen werden, sondern “Dein Reich komme.” Das bedeutet, dass Jesus mit den kurz zuvor von der Erde evakuierten Nachfolgern und den Auferstandenen zur Erde kommen wird. Übrigens wäre es mal interessant zu erfahren, wie sich die Mitwirkenden in diesem Forum die Zustände auf der Erde zum Zeitpunkt von Jesu Ankunft vorstellen.

Wie schon mehrmals gesagt, wird die Bedeutung der Offenbarung, unmittelbar von Gott selbst kommend, allgemein verkannt. Die Folgen dieser Missachtung sind dramatisch. Denn obwohl die aktuelle Zeitsituation den vorhergesagten Verhältnisse unmittelbar vor Beginn der dreieinhalb Jahre dauernden Schlussphase gleicht, sind es fast ausschließlich Politiker und Historiker, die auf die bedenklichen Zustände verweisen. Höchst selten vergleichen Theologen die aktuellen Entwicklungen mit den biblischen Vorhersagen.

Im Übrigen trifft die Behauptung, Jesus Rückkehr würde unerwartet geschehen, nicht für alle zu. Die Offenbarung zeigt deutlich genug, was zuvor passieren wird. Unerwartet ist das nur für jene, die die Schrift als göttlich Quelle ablehnen.


1. Petrus 4, 17 | Das Gericht beginnt am Haus Gottes
1. Petrus 4, 17 | Das Gericht beginnt am Haus Gottes
#42

Viele legen die Schrift so aus, dass sie zum eigenem Konzept passt.

Du sagst, ein Tag, tausend Jahre, ich denke eher, tausend Jahre 1 Tag.

Alle Wege führen zum letzten Tag. Nach dem letzten Tag, kommen keine tausend Jahre mehr.
Der letzte Tag, steht nicht für tausend Jahre.

Ich habe so viele unterschiedliche " Rechnereien" in den vergangenen 23 Jahren gelesen, dass ich nichts mehr brauche… Jeder hat natürlich recht.

Ich weiß, dass wir nichts ausrechnen sollen. Wir bekommen nur äußere Zeichen, das reicht.
Wir sollten uns mit Jesus beschäftigen. Alles andere führt von unserem Herr weg.

LG


#43

Seit Jesu Christi sind alle Feste (der damaligen Zeit) erfüllt,
denn er hat alles vollbracht!

LG! Erich


#44

Die Botschaft Jesu ist die vom kommende Reich. Nach fast zweitausend Jahre dauernder Ausbildung der Führungsmannschaft warten die Nachfolger auf die Rückkehr Jesu. Nach Offenbarung 11,15-18 tritt der Messias die Macht über die Erde zum Zeitpunkt der siebten Posaune an, an einem Posaunentag (Rosch ha-Schana).


#45

Es ist schon lange da (in Deinem Herzen oder nicht)!
Wenn Du stirbst, dann erst merkst Du es.

Du denkst wohl, Du kannst es hier auf Erden sehen?


#46

@ Thomas

Wenn der verfluchte Feigenbaum für das Verfluchen Israels steht, wundere ich mich, warum Jesus nie darüber sprach, dass er diesen Fluch eines Tages wieder wegnehmen würde.

Hat unser Herr jemals gesagt, dass Israel wiederhergestellt werden würde.?

Die Israeliten haben sich selbst verflucht. Unser Gott in seiner Barmherzigkeit, hat ihnen sogar bis 70. n. Chr. noch eine Zeit der Umkehr geschenkt.

Nach meinem Dafürhalten, steht der verfluchte Feigenbaum für Christen, die in den zweiten Tod gehen werden.

LG


#47

Wäre es nicht so, könnte man die Bibel im hintersten Eck abstellen - neben Grimms Märchen. Der Menschheit steht ja nach Jesu Worten die schlimmste Zeit bevor. Doch wenn Jesus nicht wie versprochen nach Seiner Rückkehr die politische Macht über die Erde antreten würde, hätte die Menschheit die Selbstauslöschung zu erwarten.

Nach der Schrift verbringen die Übriggebliebenen den in Kürze beginnenden Weltsabbat - das siebte Jahrtausend - auf dieser Erde. Danach kommt Gott selbst mit Seiner Stadt zur neuen Erde…


#48

Der Herr Jesus sprach schon davon, daß der Fluch einmal weggenommen würde.
Mt 24 ,32 An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.

Der Feigenbaum treibt Blätter und seine Zweige werden saftig. Das könnte bedeuten, daß das Volk Israel wieder Segen von Gott erhält.
So, wie es heute dasteht und sich gegen seine Feinde behauptet , kann man davon ausgehen, daß Gott diesen Segen für Israel hat.

Die Israeliten zu Zeiten der Kreuzigung haben sich selbst verflucht. Aber was hat das Volk Israel heute noch damit zu tun ? Gott ist doch gerecht.

Aber der verfluchte Feigenbaum könnte sich darauf beziehen, daß Gott dem Volk Israel auf Grund des alten Bundes mit Mose , keinen Segen mehr zukommen lassen will.

Der Herr Jesus war ja gekommen , um durch sein Opfer und sein Blut einen neuen Bund zu schließen, der den alten Bund ablösen sollte, der durch das opfern von Tieren und das vergießen ihres Blutes nicht vollkommen machen konnte.

Unseren Segen erhalten wir durch den Herrn Jesus Christus , weil wir nur durch den Glauben an sein Opferwerk den Heiligen Geist erhalten.
Insofern hat Erich völlig recht. Der Herr Jesus hat das Gesetz erfüllt.
In dem Gleichnis vom Weinstock wird dieser Tatsache gedacht:

Joh 15 ,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

Wer Gottes Segen haben will, muß sich an den Herrn Jesus Christus wenden. Das ergibt dann Früchte , die das geistliche Laubhüttenfest ausmachen.

Liebe Grüsse Thomas


#49

An der Spitze des Tausendjährigen Reichs = das siebte Jahrtausend = der Weltsabbat, symbolisiert durch das Laubhüttenfest, steht die Regierung Jesu. Jesu Nachfolger wussten recht gut, dass damit ein politisches Gebilde gemeint ist:

Apostelgeschichte 1,6 (Luther):

Wie die damalige Gemeinde die Rückkehr Jesu sehnlich erwartete, sollten das heutige Nachfolger um so mehr tun. Nach meiner Überzeugung steht dieses für gesamte Menschheit entscheidende Ereignis dicht bevor. Allerdings ist es keineswegs so, dass Jesu Ankunft unvorhersehbar geschieht - die für die Zeit unmittelbar vor Seiner Rückkehr sind deutlich erkennbare Ereignisse vorher gesagt.


#50

Nein, das passt nicht.
Im Kontext geht es um etwas anderes.
Die Jünger fragten Jesus, wann das Ende kommen würde. Wann seine Wiederkunft käme

Matthäus 24, 3-4
Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? 4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.

Danach kommen die Texte, vom Krieg, Hunger und Nöten.

Dann, die Verrohung und der Abfall der Christen

Dann werden viele zu Fall kommen und werden sich untereinander verraten und sich untereinander hassen. 11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. 12 Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. 13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig. 14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Was verstehst du unter Missachtung des Gesetzes, wird überhandnehmen?

Dann ganz klar, der Hinweis auf die Wiederkunft Jesus am letzten Tag, mit zergehen der Erde.Es gibt mehrere Stellen, die bezeugen, das am letzten Tag, die Erde und der Himmel von Gott zerstört wird.

Das Kommen des Menschensohns
29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Danach fragen die Jünger nach Zeichen seiner Wiederkunft. Im ganzen Kontext ist von einer Wiederherstellung Israel nicht die Rede.Es geht um das Ende, um das Weltgericht am Ende der Tage.

Danach beantwortet unser Herr Jesus ihre Fragen:

32 An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.

Ohne Glauben keine Errettung, dass war auch im AT so. Im NT, im neuen Bund, haben wir den Glauben an unseren Erlöser. Steht eine Familie unter einem Fluch, kann unser Erlöser ihnen Errettung zuteil werden lassen. Israel hat das AT, ihre Schriften und an die 300 Verheißungen auf ihren Messias Jesus Christus.

Wenn sie ihren Messias nicht annehmen, ja sogar ablehnen, stehen sie natürlich weiterhin unter ihrem selbstauferlegten Fluch.Wir sehen, Israel kommt nicht zur Ruhe. Das war schon immer so. Erst wenn sie Buße taten und Gottes Geboten folgten, hatten sie Ruhe vor ihren Feinden.

Israel muss sich nicht nur vor dem Bösen verteidigen. Israel geht massiv gegen die Palästinenser vor. Erkundige dich mal, was die sogenannte “Demokratie” dort alles macht.? Menschenrechtsverletzungen tagtäglich.
Weißt du, wie dort die messianischen Juden behandelt werden?
Die Hamas ist auch eine Verbrecherbande. Unser Herr hat mit dem bösen Treiben da unten nichts zu tun.

Ob Erich recht hat oder nicht, kann ich nicht wissen, weil er auf meine Fragen nicht eingegangen ist.
Vielleicht kannst du meine Fragen beantworten.

Welches Gesetz hat Jesus erfüllt? Hat Jesus alle Gesetze erfüllt?
Stehen wir jetzt unter keinem Gesetz mehr?

Wie versteht du diesen Text?

Matthaeus 5
17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.…

Was heißt, nicht auflösen, sondern zu erfüllen? Bis zum Ende wird kein Buchstabe noch ein Tüttel zergehen…wie ist das zu verstehen. Bleibt nun alles, oder nicht, oder nur ein Teil, dann wieder doch nicht…??

Ja, das geistliche Laubhüttenfest. :grinning:

Interessant ist auch, dass häufig in der heiligen Schrift über unsere und Gottes Hütte berichtet wird. Statt Körper, spricht Paulus von “Hütte”

LG


#51

Zum verfluchten Feigenbaum, passt dieser Text.

Matthaeus 25
…40 Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränkt.…

Sie zeigen keine Früchte, so wie der Feigenbaum…

Passt auch:

Jeremia 17:5
So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm, und mit seinem Herzen vom HERRN weicht.

LG


#52

Derzeit beachten insbesondere die Juden die “Tage der ungesäuerten Brote”. Glauben die lieben Mitwirkenden in diesen Forum, dass für Nachfolger Jesus die Beachtung dieser Tage nicht Pflicht ist?


#53

Ein interessanter Artikel, über die Geburt Jesus. Wenn das stimmt, hätten wir einen weiteren Beweis, dass das Laubhüttenfest erfüllt wurde.

LG


#54

Es ist kein Zeichen , wenn ich mir einen grünenden Feigenbaum ansehe. An einem Feigenbaum wirst du nicht ablesen können, daß der Herr nahe ist.
Der Feigenbaum gilt als Zeichen für die Wiederkunft Jesu. Da der Feigenbaum vor allem im AT immer als Bild für den Segen und Wohlstand Israels verwendet wird, steht der Feigenbaum auch für Israel .

Bevor der Herr im Mt 21 den Feigenbaum verflucht hat, war er unter Jubelrufen in Jerusalem eingeritten “Hosianna dem Sohn Davids…”
Aber , bei einem Besuch des Tempels zweifelten die Hohenpriester und Schriftgelehrten an, daß er der Messias Israels ist. Obwohl sie die Wunder sahen, die dort geschahen, gaben ihm nur die Kinder noch die Ehre und riefen: " Hosianna dem Sohn Davids" .

Der Herr Jesus hat sich über den fehlenden Glauben des Volkes Israel beklagt, der notwendig war, um Segen von Gott zu erhalten und für Gott Frucht zu bringen.
Deswegen kommt im Anschluß an diesen Tempelbesuch dieses Zeichen mit dem verdorrenden Feigenbaum. Buße hätten sie tun sollen und an ihren Messias glauben:

Lk 3,8 Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße; und nehmt euch nicht vor zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken.

Aber weil sie weder Buße taten , noch Glauben zeigten, würde in Zukunft der Segen ausbleiben und die Nation bzw. das fleischliche Israel würde verdorren.

Lk 23,28 Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.

Folgender Ausspruch Jesu kam genau zwischen dem Einzug in Jerusalem und der Tempelreinigung , am Tag bevor der Feigenbaum verflucht wurde.

Lk 19, 41 Und als er nahe hinzukam und die Stadt sah, weinte er über sie 42 und sprach: Wenn doch auch du erkenntest an diesem Tag, was zum Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen 44 und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du besucht worden bist.

Der Feigenbaum Israel wird verdorren. Mark Twain berichtete bei seinen Reisen mal über Israel und nannte es eine verdorrte Wüste wilden Gestrüpps. Israel als Nation hat ja auch für Jahrhunderte brachgelegen.
Aber seit einiger Zeit sind zumindest wieder Blätter dran. Deswegen gehe ich davon aus, daß mit dem verdorrten und wiedergrünendenFeigenbaum , Israel gemeint ist. Aus meiner Logik passt das ganz gut. Ganz gleich, was der Herr Jesus mit dem Volk Israel noch vorhat.
Das wollten wir ja mal ausklammern. Es ging ja darum , welche Bedeutung , das Laubhüttenfest für uns Christen hat.
Einerseits hat es sich erfüllt, wenn ein Mensch dem Herrn Jesus nachfolgt, egal welcher Abstammung er ist.
Aber für die Früchte im weiteren müßen wir auch selber sorgen.

Sie kommen nicht aus dem Gesetz , denn das hat der Herr Jesus ja erfüllt, sondern sie kommen aus dem Glauben und den Geboten der Liebe zu Gott und den Menschen.
Rö 10,4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt.

Gal 5, 14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Solche Früchte werden Gott gefällig sein.

Der Ölbaum bringt auch eine besondere Frucht. Kann man die irgendwie zuordnen ? Ich nehme an, es geht um Geist und Erkenntnis.

Liebe Grüsse Thomas


#55

Im Kontext steht der Feigenbaum für die Jahreszeiten. Ein Bild, wir erkennen weil wir Christen sind, auch die Zeiten. Mehr, außer dem Heiligen Geist brauchen wir nicht.

Ich lege die Schrift christozentrisch aus. Die dispens. Lehre, israelzentrisch ( das Wort gibt es nicht, aber doch zutreffend). Dadurch haben wir eine völlig andere Theologie.

Unser Herr hat Israel nie verflucht. Es geht um die Menschen, die sich Gläubige nennen und doch nicht sind. Das sind die, aus dem AT und NT, keine wirklich bekehrte.

Diejenigen, die in den zweiten Tod kommen, dass sind die Verfluchten!! Der Feigenbaum wird von Jesus nicht wieder hergestellt. Meines Wissens, hat Jesus ihn drei Jahre beobachtet. Er hat ihn zu einem Zeitpunkt verflucht, an dem der Baum gar keine Frucht bringen konnte.
Für mich ein Zeichen, dass der Herr kommt , wann er will und urteilt, wie er will.

Wichtig ist, dass Jesus über Jerusalem weinte, und sagte, dass Jerusalem bis zur seiner Wiederkunft nicht wieder aufgebaut werden wird. Von einer Wiederherstellung sprach Jesus nie. Genauso wenig wie über ein irdisches Reich, über das er als König regieren würde.

Israel wurde nie von Gott verflucht. Menschen nehmen ihren Messias an oder nicht, das war schon immer so. Nur die Gläubigen Israeliten gehören zum Volk Gottes, das war auch, immer schon so.
Keine Errettung, ohne den Glauben, Hebräer 11.

Wir gehören zu Israel, wir sind alle in einem Ölbaum .

Römer 11, 17 - 24
17 Wenn nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden, du aber, der du ein wilder Ölzweig bist, in den Ölbaum eingepfropft wurdest und Anteil bekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. 19 Nun wirst du sagen: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde. 20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht überheblich, sondern fürchte dich! 21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er auch dich nicht verschonen. 22 Darum sieh die Güte und die Strenge Gottes: die Strenge gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du in der Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden. 23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen. 24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur aus wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, um wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.

Wir Gläubigen sind alle in einem “Ölbaum”. Ich würde sagen, im Baum des Heiligen Geistes. Wir alle (Hebräer11.) gehören zum Volk Gottes. Zwei Bäume gibt es nicht.
Die Schrift berichtet nicht, dass ein "fleischliches Israel "von Gott verflucht wurde. Das Ausbrechen, erfolgt, wenn die Triebe verdorrt sind.

Der Mensch erntet seine Früchte. Entweder Segen oder Fluch. Leider auch bis ins dritte und vierte Glied.

" Verdorren" Der Feigenbaum ist verflucht worden, genauso wie die Menschen, die in den zweiten Tod gehen werden.

Jesus hat das Laubhüttenfest erfüllt.
Wir bedanken uns, für die gute Ernte und Bewahrung, während der Heiligung. Wenn der Herr mich von einer Last ( Sünde) befreit, bedanke ich mich.

Wir müssen im Heiligen Geist bleiben. Wir brauchen das Öl in unseren Lampen. Das ist unser Kampf, in Gott zu bleiben. Wir in IHM und ER in uns.
Wenn wir den Heiligen Geist, um gute Früchte bitten, wirkt bereits der Heilige Geist. Wie viele sündigen, ohne das sie es merken?.Wir sehen das, wir sprechen mit ihnen, der Heilige Geist wirkt bei ihnen nicht.

Welches Gesetz hat Jesus erfüllt?

Welches Gesetz ist erfüllt?

Die Früchte des Heiligen Geistes.

LG


#56

Hi Elli,
ich habe noch mal über deine Aussage nachgedacht. Im Grunde hast du ja recht. Christus ist ja den ganzen Weg wirklich schon vor gegangen und hat somit die Feste auch schon erfüllt. Er ist ja schon im verheißenen Land, der künftigen Welt angekommen und dient dort als Hohepriester.

Er ist der Erstling vor aller Schöpfung, doch wir haben diesen Weg noch vor uns.
Soweit mein aktueller Stand.

Gottes Segen! :slight_smile:

PS: ein wirklich interessanter Artikel, den du verlinkt hast.


#57

Für was stehen die Feste, wo liegt der Schwerpunkt? Die vielen Tieropfer werden bei der Betrachtung der Feste meistens ignoriert. Das Blut der Tiere ist ein Bild, ein Schatten für das stellvertretende Blut Jesus für uns.
“Sabbate” heißen die jährlichen Feste, auch Festsabbate genannt.

Kolosser 2, 16
So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate; 17welches ist der Schatten von dem, das zukünftig war; aber der Körper selbst ist in Christo.

Hat unser Herr sein Blut für uns gelassen, oder nicht. Wenn doch, dann hat er die Bedeutung der Feste auch erfüllt.

Die Feste waren ein Schatten, ein Schatten des Körpers Jesus. Jesus opferte sein Fleisch für uns. Den Schatten gibt es nicht mehr. Der Leib Jesus ist der geistliche Tempel . Dieser Tempel wohnt durch den Heiligen Geist in uns… Im Geist, erleben wir die Feste.

Wo, bei welchem Fest haben wir ein Bild für unsere Auferstehung?.
Ich erkenne die Sühnung unserer Schuld und Reinigung von unseren Sünden. Die Auferstehung erkenne ich nicht .

Unser Herr Jesus hat mit seinem Fleisch und Blut, unsere Schuld bezahlt und gesühnt. Durch sein Blut sind wir rein. Das dürfen wir im Glauben annehmen.
Nur wenn wir dies glauben können, haben wir eine wichtige Grundlage für unsere notwendige Heiligung.

LG


#58

Hi Elli,
hier verstehe ich dich nicht. Wann soll denn die Auferstehung deiner Ansicht nacht kommen?

Gottes Segen! :slight_smile:


#59

Du schriebst, Jesus ist der Erstling,.Wir folgen unseren Gott bei unserer Auferstehung.

Ich kenne kein Fest, der unsere Auferstehung von den Toten symbolisieren würde.

Wir haben ein neues Fest, die Abendmahlsfeier. Wir freuen uns darauf, dass Jesus uns heimholt.

Die jährlichen Feste zeigen auf das Opfer Jesus am Kreuz, nicht auf seine Wiederkunft.

Tag und Stunde kennt niemand.

LG


#60

Hi Elli,
was war eigentlich der Grund für den Auszug aus Ägpyten? Was war das Ziel?

2 Mose 6, 6-8
6Darum sage den Kindern Israels: Ich bin der Herr, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch erlösen durch einen ausgestreckten Arm und durch große Gerichte. 7Und ich will euch als mein Volk annehmen und will euer Gott sein; und ihr sollt erkennen, daß ich, der Herr, euer Gott bin, der euch aus den Lasten Ägyptens herausführt. 8Und ich will euch in das Land bringen, um dessentwillen ich meine Hand [zum Schwur] erhoben habe, daß ich es Abraham, Isaak und Jakob gebe. Das will ich euch zum Besitz geben, ich, der Herr.

Wenn man bedenkt, was das damalige Ziel war und was das Volk nicht erreichte, dann mag dies auch eine Antwort darauf sein, was noch aussteht. Die Feste entsprechen ja den Verheißungen aus 2. Mose 6, 6-8.

Gottes Segen! :slight_smile: