Sind die Feste des HERRN schon erfüllt?


#61

Das Volk erreichte das Ziel. Von den ursprünglichen Israeliten blieben nur noch zwei übrig, klar. Die Verheißung galt dem Volk. Vierzig Jahre war eine lange Zeit., Kinder bekamen Kinder…

Wir leben im NT. Unsere Wüstenwanderung ist geistlich. Der Mensch entscheidet, ob er Gottes Geschenk annehmen will oder nicht. Das Laubhüttenfest ist ein anschließendes Fest, des großen Versöhnungstages.

Sie feierten ihre Versöhnung, sie waren dankbar, ein Fest der Freude. Sie feierte das jährlich. Wir haben die vollkommene Versöhnung, die gilt ein für alle Mal.

Unsere Versöhnung ist nichts Zukünftiges. Unser Herr Jesus hat sie vollbracht

Römer 5,10
Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind.

Roemer 5:11
Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern HERRN Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben.

2.Korinther 5:18
Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

2.Korinther 5:20
So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott.

1.Johannes 4:10
Darin steht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

Hebraeer 2:17
Daher mußte er in allen Dingen seinen Brüdern gleich werden, auf daß er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu versöhnen die Sünden des Volks.

Alle sind versöhnt.

1.Johannes 2:2
Und derselbe ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren sondern auch für die der ganzen Welt.

LG


#62

Nur Pessach steht für das Opfer Jesu.

Das sagte Jesus, bevor Ihm der Vater Genaueres sagte - mit der Offenbarung.
Die Schrift macht deutlich, dass ab Eintritt gewisser Ereignisse die Rückkehr Jesu fast auf den Tag genau bestimmt werden kann. Anders würden einige wenn nicht gar viele Nachfolger Jesu den Vorzug der Teilhabe an der ersten Auferstehung verfehlen. Die Belastungen werden unerträglich sein.


#63

Aber wir können sehen, daß Israel als Nation seit einigen Jahrzehnten wiederhergestellt ist.
Jetzt können wir das als Zeichen sehen und mit dem grünenden Feigenbaum verbinden oder nicht. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Der Feigenbaum ist auch verdorrt:

Mt 21,19 Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege, ging hinzu und fand nichts daran als Blätter und sprach zu ihm: Nie mehr wachse Frucht auf dir in Ewigkeit! Und der Feigenbaum verdorrte sogleich.

Gegen Mitternacht machen die 10 Jungfrauen ihre Lampen fertig und gehen dem Herrn entgegen:

Mt 25, 6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig.

Was bedeutet es , die Lampen fertig zu machen ?

Es bedeutet bestimmt nicht, die Vorschriften des mosaischen Gesetzes einzuhalten.
Es geht um die Früchte des Heiligen Geistes, der uns unter anderem auch erklärt, was die Feste für eine Bedeutung haben.

Was für Früchte will er sehen ? Buße , Umkehr von schlechten Werken, vielmehr gute Werke , Freundlichkeit , Hilfsbereitschaft, Evangelisation usw.
Mt 7, 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Joh 4, 36 Wer erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf dass sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

Im NT geht es viel um die Botanik. Da wird gesät und geerntet. Die samentragenden Früchte des Getreides dienen als Bild für die Ausbreitung des Evangeliums.

Der Feigenbaum symbolisiert den Glauben, den Gott als süße Frucht empfindet.

Der Weinstock dient als Bild für die Abhängigkeit von Frucht und Beschneidung. Da muß schon mal was weggeschnitten werden, damit bessere Frucht entsteht.

Der Ölbaum schafft Öl, daß in früheren Zeiten auch für die Lampe verwendet wurde. Es geht um Licht und Erkenntnis. Wer nicht in den Ölbaum eingepfropft wurde , dem fehlt die Erkenntnis.
5 Jungfrauen sind klug und nehmen Öl mit. Und zu Mitternach stehen sie auf und machen ihre Lampen fertig . Was heißt das ?

Liebe Grüsse Thomas


#64

Die wirkliche Wiederherstellung Israels - nicht allein Judas! - ist erst nach der Rückkehr Jesu zu erwarten. Der kleine Staat Israel repräsentiert einen nur geringen Teil der zwölf Stämme.


#65

Israel ist nie untergegangen, Israel hatte immer einen “Rest”, der im Glauben verwurzelt war.
Dieses "Israel"stand niemals unter einem Fluch.

In diesem Israel sind wir mit hinein gepfropft. Wir gehören alle zu einem Leib. Ein Glaube, ein Leib.

LG


#66

Verstehe ich nicht ganz. Ist Samarien nicht auch Bestandteil Israels ?
Sie haben sich den Philistern auf die Schulter gesetzt und haben sich nach Osten ausgedehnt , ganz wie es der Prophet Jesaja sagt. Jes 11, 14 und Kontext
Natürlich werden da noch welche hinzukommen, aber da müßten wir uns in einem anderen Thema unterhalten.

Doch, die Nation Israel ist untergegangen und mußte neu gegründet werden. http://www.bpb.de/internationales/asien/israel/44995/gruendung-des-staates-israel

Den Rest , den du meinst, das ist das geistige Israel, das an den Messias Jesus glaubt.

Der Ölbaum, der sicherlich auch ein Bild für Israel war, ist abgehackt Mt 3,10 und auf dem Stumpf wurden neue Zweige eingepfropft.

Und da gehören wir als geistiges Israel alle zu einem Leib.
Aber das hat ja mit der Nation Israel nichts mehr zu tun.
Das haben die im Mittelalter falsch verstanden, als die Kreuzritter die Städte der Sarazenen niedergemetzelt haben , um Jerusalem zurück zu erobern.

Um auf die Feste des Herrn zurückzukommen. Es wird nach wie vor gesät und es wird nach wie vor geerntet. Es gibt vielleicht sogar noch Erstlinge , bei einem Volk, das noch nie mit dem Evangelium konfrontiert worden ist.

Der Heilige Geist wirkt auch Früchte, allerdings nur, wenn wir mitmachen. Denn gegen unseren Willen wird Gott selten etwas tun.
Vielleicht lassen wir uns verändern oder wir beschäftigen uns mit unseren Mitmenschen, zeigen Hilfsbreitschaft und geben an geeigneter Stelle das Wort Gottes weiter.

Da werden noch Früchte gesammelt, für das Laubhüttenfest, daß wir erst im Himmel feiern können.
Oder gibt es jetzt schon Anlass , sich über Früchte zu freuen, die Gott in unserem Leben bzw. auch dem Leben anderer hervorgebracht hat ?

Liebe Grüsse Thomas


#67

Wenn Jesus über Israel sprach, dann nicht die die Nation, sondern über sein auserwähltes gläubige Volk.

Israel als Nation, vertritt nicht das gläubige Volk Gottes, auf dem der Segen Abrahams ruht.

Der Segen Abrahams ruht auf uns alle, weil wir alle in einem Leib/Baum sind.

Das steht nicht im Text. Wo liest du, abgehakt und auf dem Stumpf wurden neue Zweige eingepfropft?
Matthäus 3, 10, beziehe ich nicht auf die Nation Israel.

10 Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

Der Text sagt das, was ich auch schrieb. Ohne Frucht, verflucht, …auch verdorrt und dann in das ewige Feuer, oder zweiten Tod.
Querverweise berichten auch: abgehackt und verbrannt. Keinen Text, mit neuen Trieben. Ein Abhacken und dann wieder ein Austrieb…wo steht das?

Ja, so ist das, ohne unser Zutun wird das nichts.

Dennoch, ohne den Heiligen Geist können wir nichts zustande bringen.

Philipper 2, 13
13Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Ja, natürlich !!

Hebraeer 13:21
der mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun seinen Willen, und schaffe in euch, was vor ihm gefällig ist, durch Jesum Christum; welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

So wie Gott die Früchte wachsen lässt, so auch bei uns. Das Öl steht für den Heiligen Geist. Die Juden sprechen nicht über den Heiligen Geist, sie nennen das wohl Erkenntnis und Werke.
Wir sind Christen, wir haben, im Gegensatz zu ihnen “Pfingsten”

In unserer Heiligung zeigen wir Früchte. Natürlich bedanken wir uns dann bei Gott.
Passah steht für unsere Rechtfertigung, unsere Schuld wurde bezahlt.
Die Stiftshütte steht für unsere Heiligung, wir werden / wurden von unseren Sünden gereinigt.
Wegen dieser Tatsache können wir uns heiligen lassen. Der Dank kommt selbstverständlich, nach unser Heiligung, bzw. während der Heiligung.

Ich meine, dass du schriebst, dass du an den dritten Tempel, während der 1000 Jahre glaubst. Dann müsstest du logischerweise auch an das Laubhüttenfest glauben, oder…?
Wäre gut, wenn du dich hier klar äußerst, dann weiß ich auch, ob ich noch weiter schreibe oder nicht.

LG


#68

Hi Elli,
das würde ich so nicht sagen. Auch das Judentum selbst sagt es so nicht, denn das Volk war nicht auf dem Weg in das “irdische” sondern in das “himmlische” Vaterland, wie es auch der Hebräerbrief schreibt.

Hebräerbrief 11
13 Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, daß sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinged sind auf Erden; 14 denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, daß sie ein Vaterland suchen. 15Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren; 16 nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadte bereitet.

Gottes Segen! :slight_smile:


#69

Nein, irdisch von Ägypten nach Kanaan. Moses hat dem Volk das verheißende Land Kanaan zugesagt. Im Auftrag Gottes sollte Mose das Volk dorthin führen.
Das wurde ihnen gesagt und so war es auch.

Du schriebst:.

Es gibt viele Texte, bzgl. irdisches Kanaan

2.Mose 13:5
Wenn dich nun der HERR bringen wird in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Heviter und Jebusiter, daß er deinen Vätern geschworen hat dir zu geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt, so sollst du diesen Dienst halten in diesem Monat.

Nehemia 9:15
und hast ihnen Brot vom Himmel gegeben, da sie hungerte, und Wasser aus dem Felsen lassen gehen, da sie dürstete, und mit ihnen geredet, sie sollten hineingehen und das Land einnehmen, darüber du deine Hand hobst, es ihnen zu geben.

Hesekiel 20:6
Ich erhob aber zur selben Zeit meine Hand, daß ich sie führte aus Ägyptenland in ein Land, das ich ihnen ersehen hatte, das mit Milch und Honig fließt, ein edles Land vor allen Ländern,

1.Mose 15:18
An dem Tage machte der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen will ich dies Land geben, von dem Wasser Ägyptens an bis an das große Wasser Euphrat:

Es gibt ein irdisches und ein himmlisches Kanaan. Die wirklich Gläubigen im AT, erkannten in ihrem Geist bereits das himmlische Jerusalem. In Heb. 11, werden nur Menschen aufgezählt, die stark im Glauben standen. .An Hebräer 11, erkennen wir, dass damals die Errettung auch aus dem Glauben kam.

Während der Wüstenwanderung hatte das Volk weltliche Sorgen. Ihr Ziel war das gelobte Land, dort wo Milch und Honig fließt.
Nicht einmal das irdische Ziel “Kanaan” konnten sie “Blick” behalten. Sie sündigten, beschäftigten sich mit allem, bloß nicht mit dem was Gott wollte.

Ich wüsste keinen Text, der sagt, dass das Volk , sich nach einem himmlischen Kanaan sehnten. Wenn doch, würde mich das interessieren.
Du sagst, die Juden denken so, hast du einen Text aus der Bibel?

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Menschen im AT noch vor dem Vorhang in der Stiftshütte standen.
Mit dem Opfertod Jesus, zerriss der Vorhang in der Stiftshütte. Wir haben, geistlich gesehen, vollen Zugang zum Thron Gottes. Wir sind durch das Opfer Jesus mit dem Vater versöhnt.

Die Gläubigen im AT, glaubten schon an die vollkommene zukünftige Versöhnung. Im Gegensatz zu uns, hatten sie sie noch nicht.
Jesus Christus hat uns versöhnt. Wir leben nicht mehr im AT.

Das Laubhüttenfest, war eins von mehreren Festen, die immer wiederholt werden mussten, weil ihre Versöhnung am Jom Kippur immer nur temporär war.
Mit dem Opfertod Jesus sind wir versöhnt.

LG


#70

Hi Elli,
das Volk Israel war immer schon auf dem Weg zu dem Ort, den Gott zu seiner Wohnung gemacht hat und dem Heiligtum, dass “Gottes Hände” bereitet haben.

2 Mose 15, 17-18
Du wirst sie hineinbringen und sie einpflanzen auf dem Berg deines Erbteils, an dem Ort, den du, HERR (יהוה), zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, o Herr (אדני), das deine Hände bereitet haben!
Der HERR (יהוה) herrscht als König für immer und ewig!«

Paulus spricht ja ebenfalls von einem ewigen Bau Gottes, der nicht von Menschenhänden erreichtet wurde. Wir leben jedoch “noch” im Glauben und nicht im Schauen, weil eben das Verheißene noch aussteht, obgleich das Versöhnungswerk durch Christi Tod und Auferstehung schon vollbracht ist.

2 Korinther 5
Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist. 2Denn in diesem [Zelt] seufzen wir vor Sehnsucht danach, mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet zu werden 3— sofern wir bekleidet und nicht unbekleidet erfunden werden. 4Denn wir, die wir in dem [Leibes-]Zelt sind, seufzen und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, so daß das Sterbliche verschlungen wird vom Leben. 5Der uns aber hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns auch das Unterpfand des Geistes gegeben hat.
6Darum sind wir allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leib daheim sind, sind wir nicht daheim bei dem Herrn. 7Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 8Wir sind aber getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn. 9Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, daß wir ihm wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim. 10Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.

Gottes Segen! :slight_smile:


#71

Hi Elli,
Jeder fromme Jude, selbst wenn er in Jerusalem lebt, geht davon aus, dass er noch nicht im verheißenen Land angekommen ist. Dies ist eine Kernlehre Israels. Hier noch mal den Link zur
https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/1493215/jewish/Wozu-tinken-wir-am-Seder-vier-Weinglser.htm

Es gibt viele Erklärungen, warum wir vier Weingläser trinken. Hier sind einige von ihnen aufgeführt:

Als G-tt versprach, uns aus Ägypten hinauszuführen, benutzte Er vier Ausdrücke um die Erlösung zu beschreiben (Exodus 6:6-8): 1) “Ich werde euch herausnehmen …” 2) “Ich werde euch retten …” 3) “Ich werde euch erlösen …” 4) “Ich werde euch zu meinem Volk nehmen …”

Weiter heißt es,

In Exodus steht noch ein fünfter Ausdruck, der die Erlösung beschreibt: “Und ich werde euch in das Land bringen, das ich Awraham, Jizchak und Jaakow versprochen habe, und ich werde es euch vererben”. Auch am Seder haben wir eigentlich ein fünftes Weinglas: Das Glas von Elija dem Propheten. Dieses Glas wird in der zweiten Halbzeit des Seders für ihn eingeschenkt, in der Hoffnung, dass er vorbeikommen und “mit uns einen trinken” wird. Elija’s besondere Aufgabe besteht in der Ankündigung der Ankunft Moschiachs, der alle Juden nach Israel bringen wird.

Gottes Segen! :slight_smile:


#72

Ja, deine Texte bestätigen meine Gedanken, dass mit der Bezeichnung "Israel "das ganze gläubige Volk zu verstehen ist. Gottes Verheißungen über “Israel” betreffen nur das gläubige Volk. Wir sind alle Israel.

Heb. 11, berichtet über die Gläubigen des AT. Die meisten dort beschriebenen, waren bei der Wüstenwanderung nicht dabei. Mose hat den Sinn des Heiligtums und Wüstenwanderung verstanden. Mose erkannte dass himmlische Jerusalem, beschrieb die heilige Stadt und das himmlische Reich.

Mose sah natürlich im Glauben das himmlische Jerusalem. Ich glaube nicht, dass er das Ende dieser Wanderung sah. Er muss schwer gelitten haben, dass das Volk zu 99% das nicht verstand Sie hatten nur das buchstäbliche Land vor Augen.

Die meisten Israeliten konnten das himmlische Jerusalem im Glauben nicht erkennen.

Ich meinte einen Text, der aussagt, dass das wandernde Volk dieses Ziel vor Augen hatte.

Ja, wir sollten auf das himmlische Kanaan sehen. Das wird heutzutage mit dem Glauben an ein 1000 jähriges Reich stark eingeschränkt. Die meisten freuen sich auf ein Friedensreich, nicht auf die Wiederkunft des Herrn und das anschließende himmlische Jerusalem…

Die ersten Judenchristen mussten lernen, dass Gott ein Volk aus den
Heiden angenommen hatte… Die Heiden waren nun nicht mehr unrein Jeder der glaubt, gehört zum Israel Gottes. Der ungläubige Jude, gehört nicht dazu.

Roemer 2
…28Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; 29sondern das ist ein Jude, der’s inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott.

Kolosser 2:11
in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschneidung Christi,

Abraham auch.

Hebräer 11, 8 - 10.
8 Durch den Glauben ward gehorsam Abraham, da er berufen ward, auszugehen in das Land, das er ererben sollte; und ging aus und wußte nicht wo er hinkäme. (1. Mose 12.1) 9 Durch den Glauben ist er ein Fremdling gewesen in dem verheißenen Lande als in einem fremden und wohnte in Hütten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; 10 denn er wartete auf eine Stadt, die einen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

Abraham lebte im verheißendem Lande, so wie seine Nachfahren auch.

Abraham ist der Vater aller Gläubigen…Seinen Segen liegt auf alle, die an unseren Herrn Jesus glauben. Dass im AT schon Menschen an Jesus glaubten, sagt uns die Schrift.

Zum Segen Abrahams gehörte auch, dass seine physischen Nachfahren das Land Kanaan bewohnen sollten.
Dort, wo er Gottes Segen empfing.

Ja, seine Nachfahren, bevölkerten das verheißende Land.
Im Glauben, das verheißende geistliche Reich. In diesem Reich regiert unser Gott.
JHWH war schon immer der wahre König. Gott kam als König, wurde im Fleisch König der Juden.

Die Schrift berichtet häufig über Irdisches und Himmlisches, Fleischliches und Geistliches. Wie im Himmel so auf Erden.

LG


#73

Sicherlich, sie lesen die Schrift, steht alles im AT. Das Problem ist, dass nur der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus ermöglicht, dort auch hinzukommen. Sie warten vergeblich auf den Messias, der bereits kam, alles vollbrachte, und den sie bis heute verwerfen.

Zu glauben, dass ihre Messias-Erwartung mit unsere Erwartung gleichzusetzen ist, ist grotesk und falsch.
Dadurch wird vermittelt, das die Errettung nur durch Jesus, nicht vonnöten ist.

Der Glaube, dass irgendwann mal eine große Bekehrung stattfinden wird, und sie deshalb schon zu unseren Geschwistern gehören, ist falsch.

Jeder der ohne Jesus stirbt, ist nicht gerettet. Das sollte jeder Christ bedenken, wenn er mit Juden spricht. Wir werden beauftragt, das Evangelium zu verkündigen. Unser Auftrag wird klar beschrieben.

Wir sollten nicht bei Menschen um Rat fragen, die Jesus ablehnen. Sie deuten die Schrift anders, natürlich nicht christozentrisch.
An Gott glauben viele…Natürlich gibt es bei ihnen auch gute gläubige Menschen, das steht außer Frage. Die Gute Nachricht müssen wir jedem verkünden. Der Widersacher schläft nicht.

LG


#74

Hallo Ellipirelli,

es gibt 1,6 Milliarden Musliminnen und Muslime auf der Welt die nicht an Jesus Erlösungswerk
glauben. sind die alle verloren?


#75

Der Herr Jesus war gesandt zu den verlorenen Schafen des Volkes Israel:

Mt 15,24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Er sprach mit dem Volk Israel und auch über das Volk Israel. Mt 24 Und der Stadt Jerusalem war z. Bsp. eine schlechte Zukunft vorhergesagt.
Um die Nation Israel hat sich Gott dann auch nicht mehr gekümmert.
Die Juden haben sich auf alle Länder der Welt verteilt.

Du liest die Bibel und auch meine Beiträge mit einer zu großen Voreingenommenheit, was eine bestimmte theologische Denkweise angeht. Da kommt direkt so eine Abwehrhaltung zustande, muß das sein ? Ich hatte mich bemüht , nicht über den sogenannten Dispensationalismus zu reden.

Wenn du mal ganz unvoreingenommen über den Ölbaum nachdenken könntest, dann fiel dir sicherlich folgender Bibeltext ein:

Rö 11,19 Nun wirst du sagen: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde. 20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht überheblich, sondern fürchte dich! 21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er auch dich nicht verschonen. 22 Darum sieh die Güte und die Strenge Gottes: die Strenge gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du in der Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden.

Da haben wir also den Ölbaum als Bild für das von Gott mit Licht und Erkenntnis gesegnete Israel . Ihnen gehört der alte Bund, die Schriften usw.

Aber dieses Israel sollte eben zu Fall kommen. Und über die fehlende Erkenntnis im Volk Israel hat sich der Herr Jesus geärgert. Ich glaube schon , daß er wußte, daß es mit der Nation Israel zuende geht und er hat auch ein wenig darüber getrauert. Bibelzitate habe ich gebracht.

Der Herr Jesus hatte nicht immer nur das gläubige Gottesvolk im Sinn, ich finde das ist wichtig , wenn man das NT richtig lesen will.
Paulus hat auch nicht immer das gläubige Volk Israel im Sinn gehabt, das liest man in Rö 11.
Obwohl er natürlich auch wußte, daß es in der nächsten Zeit keinen Segen für die Nation Israel geben würde. Und auch nicht für diejenigen, die am mosaischen Bund festhalten würden.

Der Ölbaum liefert die Frucht der Erkenntnis. Deswegen fließt das Öl aus den beiden Ölbäumen in die Leuchter. Ölbaum und Leuchter stehen für die beiden Zeugen und sie weissagen:

Off 11,3 Und ich will meine zwei Zeugen bestimmen, und sie sollen weissagen tausendzweihundertsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. 4 Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.

Hier wird wieder ein enger Bezug zum AT hergestellt: Sach 4

Hier schreibst du wieder mit dem Unterton der Voreingenommenheit und Bosheit. Das ist bestimmt keine Frucht des Heiligen Geistes.
Zumal du ja auch nicht alles weißt ? Oder kennst du Gottes Ratschluß so genau ?

Im Vortext zu den beiden Zeugen , wird die Stadt Jerusalem zerstört und der Tempel geschändet. Mt 24, 15-21 , Sach 14,1-2 .
Welchen Tempel sollte man schänden,wenn doch noch keiner da ist ?

LG Thomas


#76

Hi Elli,
das war ja die Stelle.

2 Mose 15, 17-18
Du wirst sie hineinbringen und sie einpflanzen auf dem Berg deines Erbteils, an dem Ort, den du, HERR (יהוה), zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, o Herr (אדני), das deine Hände bereitet haben!
Der HERR (יהוה) herrscht als König für immer und ewig!«

Der Text stammt aus dem Lobgesang des Mose und der Kinder Israels, den sie im Anschluss an den atemberaubenden Durchzug durch das Schilfmeer sangen, als das Verdeckte, das Trockene sichtbar wurde, wie es auch am 3. Schöpfungstag sichtbar wurde. Die Kinder Israel wussten sehr wohl, wo es hingehen wird. :slight_smile:

2 Mose 15, 1
Damals sangen Mose und die Kinder Israels dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen: »Ich will dem HERRN singen, denn hoch erhaben ist er: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt!

Im Judentum weißt man auf eine Besonderheit hin, denn Schlachter übersetzt: “Damals sangen Mose und die Kinder Israels” doch dies ist nicht richtig, denn im Original steht das Wort “singen” שיר in der Zukunft ישיר. Das Lied des Mose und der Kinder Israel steht also noch aus! Man deutet die auf die künftige Auferstehung aus den Toten und dem Kommen der künftigen Welt, wenn eben das Trockene sichbart wird. :slight_smile:

Für mich ist es natürlich sehr spannend, wenn man im Judentum den Durchzug durch das Schilfmeer (also Ostern) mit der Auferstehung in Zusammenhang bringt.

Quelle https://www.chabad.org/767160

Gottes Segen! :slight_smile:


#77

Liebe Elli
jeder von uns kann sich irren, ich genauso wie du. Du machst so pauschale Aussagen, die ich mir gar nicht trauen würde. Ich weiß doch gar nicht, ob mein stückweises Erkennen überhaupt der Weißheit letzter Schluss ist.

Ganz Israel ist der erstgeborene Sohn Gottes und dies nicht aus Werken, sondern aus Gnade. Das war schon immer so. Gottes Berufungen können ihn nicht reuen. Wer bin ich, dass ich Gott da reinreden will? Das haben schon ganz andere versucht und sind gescheitert.

Gottes Segen! :slight_smile:


#78

Der Herr Jesus ist für alle Menschen gekommen. ER hat jeden Menschen der IHN um Hilfe bat geholfen. Denke gerade an die Frau am Jakobsbrunnen und an den römischen Hauptmann. Im Kontext geht es ja auch um den Glauben. Sie zeigte ihren Glauben…der von Jesus herausgefordert wurde.

Bereits im AT wurden Menschen über ihren Glauben zum Volk Israel hinzugefügt. Der Glaube entscheidet.

Diese Verheißungen beziehen sich auf alle Menschen, die im Glauben unseren Herrn Jesus annehmen, nicht auf die Nation Israel

Jesaja 57:15
Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnt, des Name heilig ist: Der ich in der Höhe und im Heiligtum wohne und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen:

Jesaja 61:1
Der Geist des HERRN HERRN ist über mir, darum daß mich der HERR gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden zu predigen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, daß ihnen geöffnet werde,

Die Juden sprechen über die Erkenntnis, für mich steht Öl, für ein Bild, für den Heiligen Geist.
Über die sogenannten zwei Zeugen gibt es unterschiedliche Auslegungen. Ich habe für mich, noch nichts Schlüssiges gefunden. Alter und neuer Bund…und dann noch auf “Israel” kann ich nicht erkennen.

Du hast dich bemüht, sicherlich…so sehe ich das auch. Das Ziel deiner Bemühungen geht wohlweislich voll in die disp. Richtung . Wenn ich dein Ziel wissen will, muss ich nur nachlesen wohin die Reise bei dieser Lehre hingeht. Dadurch erspar ich mir viele verwirrende Beiträge.

Der Dispensationalismus ist sehr verwirrend und wie ich schon so oft schreib, nicht christozentrisch, Er stellt ständig “Israel” in den Mittelpunkt. Jesus steht dabei im Schatten.

Ich schrieb, dass in deinem zitierten Text nicht steht, dass der abgehackte Baumstumpf wieder austreibt. Ich bat dich, mir eine entsprechende Bibelstelle zu zeigen.
Anstatt zuzugeben, oder ernsthaft zu suchen - ich habe eine Stelle im Kopf - ignorierst du einfach meine Frage.

Und ja, wie immer, wenn du nicht auf berechtigte Fragen antwortest, kommen deinerseits Vorwürfe und überhaupt, das wäre nicht die Frucht des Heiligen Geistes.
Du solltest selbst für genug Öl in deiner Lampe sorgen.

Niemand gehört der “der alte Bund”.

Der rote Faden in der heiligen Schrift ist der Glaube, auch wenn nicht immer explizit darüber berichtet wird. Zu diesem Glauben gehört natürlich das Opfer Jesus. Der Ölbaum steht für diesen Glauben im Heiligen Geist. Der Ölbaum wurde nicht abgehackt. Es wurden Zweige, wegen des Unglaubens heraus gebrochen.

Hebräer 11, bezeugt den Glauben der Menschen im AT.

Richtig, welchen Tempel soll man schänden.??
Was steht im NT über den Tempel Gottes? Was sagt Jesus über den Tempel?? Interessiert dich das was Jeus darüber sagte? Tut mir leid, ich sehe hier kein Interesse. Ja, das macht mich wütend.
Du nennst das Bosheit…

.Du hast dich für die disp. Lehre entschieden, schreibst du…dann ist das eben so.
Wirkt so auf mich, als hättest du auch keine Lust auch nur einen Millimeter davon abzuweichen.

Wenn du das Voreingenommenheit nennst, dann ist das so. Habe mehrere Menschen kennengelernt, die immer offen für neue Erkenntnisse waren. Mit dir geht in dieser Richtung nichts, gar nichts. Du versuchst zu umschreiben, um letztendlich zu dem zu kommen, was in der Sekundärliteratur steht.

Immer wieder scheint die disp. Lehre nur Sach. 14 zu kennen. Hat Jesus im NT, jemals Sach.14, zitiert.?

Klar, ich weiß nicht alles, ich weiß aber das der Dispenstionalismus eine Irrlehre ist. Beweise kann ich genug bringen.
Ich schrieb von Anfang an, wenn man hier über einen erneuten dritten buchstäblichen Tempel und natürlich auch den Laubhütten schreiben will, dann steige ich hier aus.

Meine Gedanken, dass du dieser Lehre anhängst haben sich bestätigt. Natürlich muss der dritte Tempel her, das steht ja in Sach. 14 und dann ist das auch so…

Das hättest du gleich schreiben sollen, dann wäre ich sofort ausgestiegen.

Diese Lehre ist für mich gotteslästerlich, noch schlimmer, als wenn Katholiken ihre Mutter Gottes anbeten.

Wir zwei kommen auf keinen grünen Zweig.

Vergiss nicht, mir zu schreiben, dass ich nicht die Frucht des Heiligen Geistes zeige. Damit kannst du dir dann selbst sagen, dass du ihn, im Vergleich zu mir hast.
Das ist immer dasselbe wenn Menschen so argumentieren müssen.

LG


#79

Der Herr Jesus war Israelit und unter das Gesetz getan. Da hieß es:

3 Mo 18,5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der HERR.

Er war dem Volk Israel in ihren Schriften verkündet und er kam nun zu seinem Volk , nicht zu der ganzen Welt. Da kam eine kanaanäische Frau zu ihm und beinahe hätte der Herr sie abgewiesen:
Mt 15,24 Er antwortete aber und sprach:Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.

Die Antwort scheint hart , aber so war eben der Auftrag Jesu.

Er war zu der Nation Israel gekommen und die Seinen nahmen ihn nicht auf . Joh 1,11

Deswegen sagt Paulus , daß sie zu Fall gekommen sind , wegen ihres Unglaubens bzw. Ungehorsams. Rö 11,11. 30-31
Die Nation Israel hat keinen Segen mehr von Gott bekommen. Der Tempel wurde zerstört. Die lsraeliten sind geflohen und haben sich auf der Felsenburg Massada selbst das Leben genommen.

Das ist eigentlich eine Frechheit, was du hier sagst. DU hast mit den dispensatinalistischen Gedanken angefangen. Ich wollte nur über die Frucht des Feigenbaums reden.
Und plötzlich fängst du an, über den dritten Tempel zu reden.
Du sagst ja auch warum. Du willst mir das ausreden. Obwohl du dich in dieser Theologie offensichtlich gar nicht gut auskennst.
Es geht da um zwei völlig getrennte Haushaltungen einmal für die Gemeinde und einmal für Israel, einmal christozentrisch und einmal von mir aus israelzentrisch.

Was du daran gotteslästerlich findest ist mir schleierhaft . Es geht ja um Ereignisse , die in der Zukunft liegen.
Warum du so vehement beteuerst, daß es kein 1000 jähriges Friedensreich geben wird , ist mir auch ein Rätsel.
Niemand weiß so genau,was die Zukunft bringen wird und du tust so,als hättest du jeden Tag ein Exklusivgespräch mit dem Allmächtigen, der dir klipp und klar sagt , was es geben wird und was nicht.
Das finde ich überheblich.

Du kannst dir dieine Gesprächspartner gerne aussuchen und gerne austeigen aus dem Gespräch. Das schont auch mein Nerven.

Thomas

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#80

Hi Thomas,

Da bin ich ganz bei dir.

Römer 11
25 Denn ich will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, 27 und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«.

Die Herausforderung an uns Heidenchristen ist nun diese, dass wir unedlen Zweige uns nicht über die ausgebrochenen edlen Zweige erheben. Nicht, dass wir sonst selbst ausgeborchen werden. Paulus nutzt hier mehrere Wortspiele aus dem Hebräischen, die im Griechischen gar nicht so deutlich werden.

unfruchtbar (weibl.) aqarah עקרה
unfruchtbar (männ.) aqar עקר
ausgebrochen etaqarah אתעקרה
Wurzelstock iqar עקר

Ebenso

Barmherzigkeit racham רחם
Mutterleib rechem רחם

Wie man sieht gehören die Worte zusammen, bzw. sind verschiedene Lesarten.

Paulus scheint Abraham und Jakob mit ihren Frauen vor Augen zu haben, wenn er von Unglauben und Barmherzeigkeit spricht. Denn beide hatten edle aber unfruchtbare und unedle aber fruchtbare Frauen. Sarah & Rahel sowie Hagar & Lea. Was war nun der Unterschied? Hagar wurde verstoßen, weil sie sich als eingepfropfte Unedle über die unfruchtbare Edle erhoben hatte. Bei Lea war es umgekehrt. Ihr wurde Barmherzigkeit / ein geöffneter Mutterleib zu Teil, weil sie verachtet war und Rahel wurde unfruchtbar / ausgebrochen, bis auch Rahel Barmherzigkeit / einen geöffneten Mutterleib zu Teil wurde.

Paulus scheint die Fruchtbarkeit auf den Glauben bzw. Unglauben zu deuten.

Römer 11
29 Denn Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen. 30 Denn gleichwie auch ihr einst Gott nicht geglaubt habt, jetzt aber Barmherzigkeit erfahren habt um ihres Unglaubens willen, 31 so haben auch sie jetzt nicht geglaubt um der euch erwiesenen Barmherzigkeit willen, damit auch sie Barmherzigkeit erfahren sollen. 32 Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme. 33 O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! 34 Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß es ihm wieder vergolten werde? 36 Denn von ihm und durch ihn und für ihnl sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.

Gottes Segen! :slight_smile: