Tages-Kalender mit Bibelsprüchen


#1

Allein durch Jesus Christus bekommst du ewiges Leben. www.gute-saat.de

Von da an gingen viele von seinen Jüngern zurück und wandelten nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.
Johannes 6,66-69

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Viele Menschen sind Jesus nachgefolgt. Sie haben etwas von seiner Güte geschmeckt und würden gern noch mehr davon erfahren. Als Jesus aber davon spricht, dass der natürliche Mensch von sich aus nichts zustande bringt, woran Gott Gefallen hat, wenden sie sich enttäuscht ab. Sie ärgern sich darüber, dass es allein auf das göttliche Wirken und auf Gottes Gnade ankommt und dass das ewige Leben nur in dem Mensch gewordenen, gestorbenen und auferstandenen Christus zu finden ist.

Beobachten wir nicht heute ein ähnliches Verhalten? Viele Menschen lehnen das „Brot des Lebens“ und seine selig machenden Worte ab. Und warum? Man ist zu stolz, um anzuerkennen: Ich bin so verdorben und so unfähig, dass ich das Leben nur empfangen kann, wenn ein anderer für mich stirbt.

Wie reagieren die zwölf Jünger, als Jesus ihnen die Frage vorlegt: Nachfolgen oder weggehen? Völlig anders! Aus den Worten des Petrus spricht eine feste Überzeugung. Für die Jünger sind die Worte Jesu nicht „hart“, sondern herzergreifend. Sie spüren darin die Macht des göttlichen Lebens. Und in Jesus erkennen sie den „Heiligen Gottes“. Den Titel „der Heilige“ benutzt der Evangelist Johannes an drei Stellen: hier, in seinem ersten Brief und in der Offenbarung (1. Johannes 2,20; Offenbarung 3,7). Jedes Mal steht die Beziehung Christi zu seinen Heiligen, d. h. zu den Kindern Gottes, im Vordergrund.

Für die Dämonen ist der Heilige Gottes ein Schrecken (Lukas 4,34), für die Gläubigen dagegen ist Er die Quelle der Freude und des Friedens. Zu wem sollten wir gehen, wenn nicht zu Jesus Christus? Es gibt keine Alternative!


#2

Das du immer noch ein Sünder bist, daran bist du selber Schuld - Jesus Christus möchte dir alle Sünden verbeben. www.gute-saat.de
Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde.

  1. Johannes 1,7
    Das verlorene Ebenbild
    Der fremde junge Mann an der Tür von Pfarrer Wilhelm Busch hatte Hunger. Er war eine stattliche Erscheinung, aber er trug zerlumpte und schmutzige Kleidung – das Ergebnis von Arbeitslosigkeit und Wanderschaft. Und sein Gesicht spiegelte ein noch tieferes Elend wider – die Folgen eines zügellosen Lebens.
    Der Pfarrer bat ihn herein und setzte ihm einen Teller Suppe vor. Nach der Mahlzeit bedankte sich der junge Mann und schickte sich zum Gehen an. Pfarrer Busch drückte ihm lange die Hand und sagte bewegt: „O Mann, Sie sollten ein Ebenbild Gottes sein! Was hat die Sünde aus Ihnen gemacht!“
    Der Mann verließ das Haus, und Pfarrer Busch vergaß das Erlebnis. Doch zwei Jahre später wurde er wieder daran erinnert. Bei einem Aufenthalt in Süddeutschland kam Busch mit einer älteren Dame ins Gespräch. Die sagte ihm, dass sie jeden Tag für ihn und seine Arbeit betete. Und dann erzählte sie:
    Sie hatte einen kleinen Laden und wurde regelmäßig von Vertretern besucht. Einer von ihnen, ein noch junger Mann, war ihr wegen seiner ruhigen, freundlichen Art besonders aufgefallen. Sie lud ihn zu einer Tasse Kaffee ein und hörte seine Lebensgeschichte. Er erzählte von seinem Leben in der Sünde und wie er schließlich auf die Landstraße geriet. Und dann berichtete er von der Mahlzeit bei dem Pfarrer und von den Abschiedsworten, die ihn nicht mehr losließen: „O Mann, Sie sollten ein Ebenbild Gottes sein! Was hat die Sünde aus Ihnen gemacht!“
    Der junge Mann erzählte: „Dieses Wort traf mich wie ein Blitzstrahl. Wie in grelles Licht getaucht, lag mein verlorenes Leben vor mir. Ich spürte förmlich den Zorn Gottes über mein verlorenes Leben. … Tag und Nacht ließ mir dieses Wort keine Ruhe, bis ich endlich jemand fand, der mir weiterhalf. Er zeigte mir den Einen, bei dem wir verlorene Menschen unseren verlorenen Adel wiederfinden: Jesus, unseren Heiland!“

#4

Wenn du Hilfe brauchst, so suche sie bei deinem Schöpfer der weiss was dir am Besten was du brauchst. gute-saat.de
Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen.
Ich will singen von deiner Stärke und am Morgen jubelnd preisen deine Güte; denn du bist mir eine hohe Festung gewesen und eine Zuflucht am Tag meiner Bedrängnis.
Psalm 46,2; 59,17
Der Zufluchtsort
Die Presse berichtet über ein tragisches Ereignis: Im Montblanc-Massiv wurden vier Alpinisten von einem heftigen Unwetter überrascht, ungefähr in 4000 Meter Höhe. Gegen Schnee, Kälte und Sturm ankämpfend, versuchten sie verzweifelt, die Goûter-Schutzhütte zu erreichen, die 100 Meter unter ihnen lag. Nur zwei der Männer schafften es völlig erschöpft bis dorthin. Die anderen beiden wurden später unter einer dicken Schneedecke tot aufgefunden.
Was tun wir, wenn ein Unwetter unser Leben durcheinanderbringt? – Krankheit, Kummer, Arbeitslosigkeit, Trennung. – Wo suchen wir dann Hilfe? Nehmen wir dann Zuflucht zu Alkohol oder Drogen? Stürzen wir uns verstärkt in Freizeitaktivitäten, um zu vergessen? – Und danach? – Danach befindet man sich doch wieder am Ausgangspunkt und wird mit der Realität konfrontiert: Das Unwetter ist immer noch da.
Wo aber können wir wirklich Hilfe finden? Gott schlägt uns vor, dass wir zu Ihm selbst Zuflucht nehmen. Er hält uns und unsere Lebensumstände in seiner Hand. Und noch stets hat Gott verzweifelten Männern und Frauen seine Barmherzigkeit zugewandt, wenn sie zu Ihm beteten. Weil sie ihr Vertrauen auf den lebendigen Gott setzten, empfingen sie die Kraft, den Widerwärtigkeiten ins Gesicht zu sehen. Sie fanden neuen Sinn für ihr durcheinandergeratenes Leben, sie bekamen eine neue, sichere Hoffnung.
Sind Sie ratlos in großer Not? Dann kommen Sie zu Gott. Vertrauen Sie sich rückhaltlos Ihm an, und lassen Sie Ihn handeln! Er kennt Ihre Situation und will Ihnen Frieden geben – den Frieden mit Gott und Frieden in Ihren Lebensumständen.


#5

Für dich wird gebetet, damit auch du die Wahrheit erkennst und gerettet wirst. www.gute-saat.de

Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind. 1. Timotheus 2,1.2

„Er soll mit dem Beten aufhören!“

Eine Frau aus einem Dorf in Bangladesch suchte einen Missionar auf. Sie bat ihn, ihrem christlichen Nachbarn klarzumachen, dass er nicht weiter für sie beten solle.

„Und woher weißt du, dass er für dich betet?“, fragte der Missionar.

„Nun, bis jetzt war ich ganz zufrieden damit, unsere Götzenbilder anzubeten, aber neuerdings bin ich das nicht mehr. Außerdem hat der Nachbar mir einmal gesagt, dass er für meine Familie betet – und schon sind meine beiden Töchter und mein Sohn Christen geworden. Wenn er weiter so betet, könnte er mich leicht auch noch christlich machen. Er bewirkt mit seinen Gebeten immer, dass etwas passiert. Er soll mit dem Beten aufhören! Dafür muss jemand unbedingt sorgen.“

„Betet füreinander …; das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel. Elia war ein Mensch von gleichen Empfindungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.“ Jakobus 5,16-18
„Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.“ Philipper 4,6.7


#6

Lass ich von Jesus Christus berufen für ein Leben in Gottes Herrlichkeit. www.gute-saat.de

Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch, die Zwölf, auserwählt? Und von euch ist einer ein Teufel. Er sprach aber von Judas, Simons Sohn, dem Iskariot; denn dieser sollte ihn überliefern – einer von den Zwölfen. Und danach wandelte Jesus in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa wandeln, weil die Juden ihn zu töten suchten.
Johannes 6,70–7,1

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Wie wird sich Jesus gefreut haben, als seine Jünger Ihm mitteilten, dass sie sich ganz zu Ihm halten wollten! „Wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist“, sagten sie. Doch sollten sie berücksichtigen, dass die Initiative nicht von ihnen ausging. Jesus war es, der die Zwölf zu seinen Jüngern bestimmt hatte. „Ihr habt nicht mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt“, sagt der Herr später seinen Jüngern (Johannes 15,16).

Eine ganze Nacht hatte Jesus im Gebet verbracht, bevor Er die Zwölf erwählte, „die er auch Apostel nannte“ (Lukas 6,12.13). Diese Zwölf waren sehr unterschiedlich und insgesamt nicht die edelsten aller Menschen. Dass Jesus auch Judas Iskariot erwählte, ist als besondere Gnadenerweisung zu verstehen. Er wusste ja von vornherein, dass Judas „ein Teufel“ war.

Natürlich blieb Judas immer Mensch; er wurde kein böser Engel. Aber das Tragische an seiner Person ist, dass der Teufel ihn im Griff hatte – obwohl Judas mehr als drei Jahre in engster Beziehung zu Jesus stand. Er wurde der Verräter Jesu und nahm schließlich ein schreckliches Ende.

Stellen Sie sich vor, Sie gehörten zu den Zwölf. Würden Sie sich nicht überaus privilegiert und sicher fühlen? Doch selbst in einem solchen Personenkreis wäre man nicht vor dem größten Verbrechen gefeit. Sicherheit kann allein Jesus Christus bieten, wenn man von Ihm so erfüllt ist, wie Johannes 6 es beschreibt: Wer Christus im Glauben in sein Herz aufgenommen hat, soll sich täglich von Ihm ernähren. Dann wird Er selbst zu unserem Lebensinhalt (Philipper 1,21).


#7

Vielleicht ruft dich Jesus Christus gerade jetzt Busse zu tun und die Gnade Gottes anzunehmen. www.gute-saat.de

Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Hebräer 4,7

Besuch bei einem Kunden, einem reichen Architekten. Er ist bekannt für seinen exquisiten Weinkeller, und er weiß auch, dass ich gern ein gutes Glas Wein trinke und früher manchmal auch mehr getrunken habe.

„Na, Herr B., schmeckt Ihnen der Wein noch?“ – „Ich trinke nur noch ab und zu ein Gläschen, aber nicht mehr!“ – „Wieso denn das?“ – „Weil mein Herr es nicht will.“ – „Ihr Herr?“ – „Ja, mein Herr, der Herr Jesus Christus! Ich habe mich nämlich vor kurzem zu Ihm bekehrt. Er ist für meine Sünden am Kreuz gestorben, daran glaube ich, und jetzt möchte ich Ihm nachfolgen.“ – Sprachlos staunt er mich an.

Es war unser letztes Gespräch. Kurze Zeit später fiel mein Blick in der Zeitung auf eine Todesanzeige: Es war dieser Architekt. Von seiner Frau erfuhr ich, dass er während einer aufregenden Elchjagd in Norwegen tot neben seiner Beute zusammengebrochen war.

Wie hat mich dieses Ereignis berührt, als ich noch neu im Glauben war! Wo ist seine Seele jetzt? Hat ihn mein offenes Bekenntnis vielleicht zum Nachdenken gebracht? Hat er Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland angenommen? Wenn nicht, dann ergeht es ihm jetzt wie dem reichen Mann, von dem Jesus Christus einst sprach. Der schlug, als er gestorben war, seine Augen im Totenreich auf, wo „er in Qualen war“ (Lukas 16,19-31).

Ja, es ist wahr: Ewige Verdammnis ist das endgültige Ziel aller, die unversöhnt mit Gott aus dem Leben scheiden müssen. Ewige Freude und vollkommenes Glück aber genießen alle, die durch Jesus Christus vom ewigen Verderben gerettet sind. – Diese Menschen sind nicht besser als die anderen, aber sie haben jetzt, während sie noch auf der Erde leben, ihr Vertrauen ganz auf den Herrn Jesus Christus und sein Erlösungswerk gesetzt.


#8

Gottes Segen beim lesen der guten Saat. www.gute-saat.de

Siehe, ich lese ein paar Holzstücke auf und will hineingehen und es mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir es essen und dann sterben.

  1. Könige 17,12

„Dass wir es essen und dann sterben!“ – Das klingt so deprimierend und so endgültig: Ein letztes Essen … und dann der Tod!

Lange hatte es schon nicht mehr geregnet. So herrschte Hungersnot in Israel und den angrenzenden Ländern. Es gab weder Hilfsprogramme noch soziale Absicherung, und jeder kämpfte um sein Leben. Mancher hatte dabei schon den Kampf verloren, jetzt traf es eine Witwe in Zarpat an der Mittelmeerküste: Sie und ihr Sohn waren am Ende! Er war noch ein Kind und hatte das Leben eigentlich noch vor sich – und jetzt doch fast schon hinter sich.

Vielleicht denkt der eine oder andere jetzt auch an ein prägnantes letztes Mal in seinem Leben: der letzte Besuch, das letzte Lebenszeichen, der letzte Blick, der letzte Kuss … eben ein letztes Mal.

In die verzweifelte Situation der Witwe hinein redet Elia tröstende Worte: „Fürchte dich nicht!“ Und dann verheißt er ihr mit der Autorität Gottes genügend Nahrung, bis die Hungersnot vorbei ist. Das Leben wird für sie weitergehen – doch zuerst hört sie: „Fürchte dich nicht!“

Wie beruhigend ist dieser Zuspruch! Gott mag auch heute Lebensverhältnisse ändern – oder sie lassen, wie sie sind. Doch nie entgleitet Ihm eine Lebenssituation! Auch heute sagt Er: „Fürchte dich nicht!“ Auch heute können Menschen dem großen Gott begegnen, können den Frieden erfahren, den Er denen verheißen hat, die ihr Leben Ihm übergeben. Solchen Menschen gibt Er die Zusage:

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst … Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten.“ Jesaja 43,1.2


#9

Gott möchte ich durch sein Wort ermutigen und dich segnen und dir seinen Willen zeigen. www.gute-saat.de

Ihr seid nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden …, sondern mit dem kostbaren Blut Christi.

  1. Petrus 1,18.19

Der Felsen Gibraltar, gelegen an der Meerenge zwischen Mittelmeer und Atlantik, ist von großer strategischer Bedeutung. Die Festungsgalerien sowie das im oberen Teil des Felsens angelegte Tunnelsystem bildeten einmal eine mächtige Verteidigungsanlage.

In diesem Tunnelsystem hielten einst zwei Soldaten an verschiedenen Stellen Wache. Der eine hatte durch den Glauben an Jesus Christus und sein Sühnungsblut Frieden mit Gott gefunden. Der andere war in Glaubensfragen noch voller Ängste und Zweifel, und in der Stille der Nacht plagte ihn auf seinem Posten der Gedanke an seine Sünden. Er hatte wiederholt zu Gott gebetet und Ihm seine Schuld offen bekannt. Und jetzt sehnte er sich nach Vergebung und nach Heilsgewissheit!

Plötzlich – er konnte nicht ausmachen, woher der Ton kam – hörte er die Worte: „… das kostbare Blut Christi.“ Es klang wie eine Stimme aus dem Himmel. Und blitzartig wurde ihm klar: Das ist die Antwort, die meine Angst und Unruhe wegnimmt!

Wer aber hatte diese erlösenden Worte gesprochen? – Der andere Soldat war gläubiger Christ. Er hatte gerade über die Gnade Gottes nachgedacht und über den Kreuzestod des Sohnes Gottes. Jesus Christus hatte sein Blut gegeben zur Sühnung für seine Sünden! In diesen Gedanken wurde er jäh unterbrochen, als plötzlich ein Offizier vor ihm stand und das Losungswort von ihm verlangte. Da entfuhren ihm laut und deutlich die Worte: „… das kostbare Blut Christi.“

Sofort bemerkte der Soldat seinen Fehler und korrigierte sich umgehend. Aber seine Worte waren durch die Felswände zurückgeworfen worden und zu seinem Kameraden durchgedrungen. Und für den brachten sie die Gewissheit der Vergebung seiner Sünden und Frieden für sein Herz.


#10

Gottes Wort zeigt und die Güte Gottes die er allen Menschen schenken möchte. www.gute-saat.de

Siehe, ich lese ein paar Holzstücke auf und will hineingehen und es mir und meinem Sohn zubereiten, dass wir es essen und dann sterben.

  1. Könige 17,12

„Dass wir es essen und dann sterben!“ – Das klingt so deprimierend und so endgültig: Ein letztes Essen … und dann der Tod!

Lange hatte es schon nicht mehr geregnet. So herrschte Hungersnot in Israel und den angrenzenden Ländern. Es gab weder Hilfsprogramme noch soziale Absicherung, und jeder kämpfte um sein Leben. Mancher hatte dabei schon den Kampf verloren, jetzt traf es eine Witwe in Zarpat an der Mittelmeerküste: Sie und ihr Sohn waren am Ende! Er war noch ein Kind und hatte das Leben eigentlich noch vor sich – und jetzt doch fast schon hinter sich.

Vielleicht denkt der eine oder andere jetzt auch an ein prägnantes letztes Mal in seinem Leben: der letzte Besuch, das letzte Lebenszeichen, der letzte Blick, der letzte Kuss … eben ein letztes Mal.

In die verzweifelte Situation der Witwe hinein redet Elia tröstende Worte: „Fürchte dich nicht!“ Und dann verheißt er ihr mit der Autorität Gottes genügend Nahrung, bis die Hungersnot vorbei ist. Das Leben wird für sie weitergehen – doch zuerst hört sie: „Fürchte dich nicht!“

Wie beruhigend ist dieser Zuspruch! Gott mag auch heute Lebensverhältnisse ändern – oder sie lassen, wie sie sind. Doch nie entgleitet Ihm eine Lebenssituation! Auch heute sagt Er: „Fürchte dich nicht!“ Auch heute können Menschen dem großen Gott begegnen, können den Frieden erfahren, den Er denen verheißen hat, die ihr Leben Ihm übergeben. Solchen Menschen gibt Er die Zusage:

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst … Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten.“ Jesaja 43,1.2


#11

Nicht einen Erfolg in dieser Welt bietet dir der Glaube an Jesus Christus, aber viel mehr, die Befreiung vom ewigen Verderben und die ewige Herrlichkeit bei Gott.

Es war aber das Fest der Juden nahe, das Laubhüttenfest. Da sprachen seine Brüder zu Jesus: Zieh von hier weg und geh nach Judäa, damit auch deine Jünger deine Werke sehen, die du tust; denn niemand tut etwas im Verborgenen und sucht dabei selbst öffentlich bekannt zu sein. Wenn du diese Dinge tust, so zeige dich der Welt; denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. Johannes 7,2-5

Gedanken zum Johannes-Evangelium

In Israel gab es drei große Feste: das Passah, das Fest der Wochen und das Laubhüttenfest (vgl. 5. Mose 16). Das Laubhüttenfest war das letzte Fest im jüdischen Jahr. An diesem Freudenfest wohnten die Israeliten sieben Tage lang in Zelten aus Laub. Es weist auf die Freude des 1000-jährigen Reiches hin: Einst waren die Israeliten Knechte in Ägypten; jetzt wohnen sie in dem Land, das Gott ihnen von jeher verheißen hatte (3. Mose 23,33-43).

Anlässlich dieses Festes kamen jedes Jahr viele Menschen nach Jerusalem – für die Brüder Jesu eine großartige Gelegenheit, dass Jesus bekannt wird. Dabei denken sie zum einen an die Anhänger Jesu in Judäa, die ja nur hin und wieder seine Wunder mitbekommen haben. Darüber hinaus könnte die ganze „Welt“ inklusive der römischen Besatzungsmacht Jesus erleben. Ihr Argument lautet: Wem außergewöhnliche Kräfte verliehen sind, der hat das Recht, diese zu benutzen – zum eigenen Vorteil und zum Nutzen anderer.

Die Brüder Jesu gehörten zu denen, die darauf warteten, dass der Messias sein Volk endlich von der Herrschaft der Römer befreien würde. Wie erschütternd aber, dass damals selbst sie noch nicht an Ihn als den Erlöser glaubten (vgl. Apostelgesch. 1,14).

Man möchte meinen, es wäre vorteilhaft, mit dem Herrn durch verwandtschaftliche Beziehungen verbunden zu sein. Aber das ist es nicht: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts“ (Johannes 6,63).

Die schmeichelhafte Empfehlung der Brüder bedeutet also in Wirklichkeit: Wenn du nicht langsam ins öffentliche und politische Zentrum rückst, bist du gar nicht der Messias.


#12

Gott starb für dich, damit du nicht ewig verloren gehst - ist diese Botschaft für dich Gottes Kraft oder Torheit? www.gute-saat.de

Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. 1. Korinther 1,18

Nach der Präsidentschaftswahl in den USA im November 2016 mussten sich die Meinungsforscher die Frage gefallen lassen, warum sie vorher mit ihren Prognosen so falsch gelegen hatten. Von 67 Umfrage-Instituten hatten nur vier den späteren Präsidenten vorn gesehen.

Dieser Fehleinschätzung bei den Umfragewerten ging man dann auf den Grund: Man fand heraus, dass die Wähler nicht ihre eigentliche Meinung gesagt hatten. Sie hatten den Meinungsforschern gegenüber nicht zugeben wollen, dass sie den unpopulären Kandidaten wählen wollten. Zu Deutsch: Sie waren unehrlich. Eine Meinungsforscherin definiert dieses Verhalten als „Scheuheit“ oder „Schweigespirale“: „Menschen fürchten sich vor der Isolation, wenn sie zu Kandidaten neigen, die von den Medien und der vermeintlich öffentlichen Meinung abgelehnt werden. Das führt dann zwar nicht zur Änderung des Wahlverhaltens, aber doch zur Unaufrichtigkeit bei Umfragen.“ Man will dem anderen seine tiefste Überzeugung nicht preisgeben.

Ob sich ein ähnliches Verhalten auch in anderen Lebensbereichen wiederfindet? Ich denke ja: Das Gewissen sagt jedem Menschen, dass es einen heiligen Gott gibt, der Sünde nicht einfach hinnehmen kann, und dass wir deshalb Erlösung brauchen. Und es sagt uns obendrein, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Aber wie geht der Mensch im Allgemeinen mit dieser mahnenden Stimme um? Er verdrängt sie, und das nicht nur, weil sie ihm lästig ist, sondern weil der Glaube an Gott in weiten Teilen der Gesellschaft unpopulär geworden ist. Man schließt sich dem Mainstream der Masse an, die über Gott, über die Ewigkeit und vor allem über den gekreuzigten Erlöser nicht mehr reden will. – „Das Wort vom Kreuz“ ist unpopulär – weil es nämlich zeigt, dass der Mensch sündig ist und Erlösung braucht. Aber in diesem Wort finden wir Gottes Kraft zu unserer Freiheit und zur Erlösung von unseren Sünden und zum ewigen Heil.


#13

Bleibende Freude kann dir alleine Jesus Christus geben. www.gute-saat.de

Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Johannes 20,20
Ich bin bei euch alle Tage. Matthäus 28,20

Ein Mittel gegen die Einsamkeit

Mit den unzähligen Nachrichten über das Zeitgeschehen erreichen die Medien heutzutage jeden Einzelnen in Blitzesschnelle. Die Technik bietet zahlreiche Möglichkeiten für die private Kommunikation. Und doch hört man immer wieder von Menschen, die unter Einsamkeit leiden.

Etwas ganz anderes erleben zwei Menschen, die in Jesus Christus jemand gefunden haben, der ihnen stets nahe ist und ihnen zur Seite steht:

„Jesus ist der Einzige, mit dem ich mich in jeder Situation austauschen kann. Er versteht mich vollkommen. Manchmal habe ich zunächst gezögert, Ihm die geringfügigen Einzelheiten meines Lebens anzuvertrauen. Dennoch hat mir die Erfahrung noch stets gezeigt, dass Er sich immer um mich kümmert.“

Ein Kranker, der durch seine Behinderung ans Bett gefesselt ist, schreibt: „Christus hat mich fähig gemacht, das Leiden anzunehmen. Er hat mir jede Auflehnung oder Bitterkeit weggenommen und mir stattdessen Geduld verliehen. Seitdem habe ich Frieden und Freude in meinem Herzen und Bewunderung für Ihn, der das in meinem Leben zustande gebracht hat. Meine Aufmerksamkeit kreist nicht mehr um mich selbst. Denn auch wenn man auf dem Rücken liegen bleiben muss, gibt es so viele Aufgaben für und mit Christus zu tun.“

Der Herr Jesus Christus hat denen, die sich Ihm anvertrauen, kein Leben ohne Schwierigkeiten versprochen. Aber seine Gegenwart erfüllt die Leere und stillt das tiefe Verlangen des Menschen nach Gemeinschaft. Diese Freude und dieser Frieden in Christus zeigen sich oft gerade bei Christen, die ihrer Gesundheit oder ihres Besitzes beraubt sind. Sie suchen und finden ihr Glück in Jesus Christus.


#14

Verlier nie den Mut - Jesus Christus ist bereit dir zu vergeben, wenn du sein Jünger sein möchtest. www.gute-saat.de

Jesus Christus sagt: Von jedem unnützen Wort, das die Menschen reden werden, werden sie Rechenschaft geben am Tag des Gerichts.
Matthäus 12,36

Gerade habe ich den Gartenweg frisch betoniert, da werde ich ins Haus gerufen. Als ich wenig später zurückkomme, sehe ich in dem noch frischen Beton den Eindruck einer kleinen Schuhsohle. Ich rufe meine Kinder zusammen: „Wer von euch ist über den Beton gelaufen, obwohl ich es doch ausdrücklich verboten habe?“ Keiner von ihnen antwortet, doch der Abdruck des kleinen Schuhs verrät den Übeltäter. Damit mein Sohn daraus lernt, lasse ich den Schuhabdruck so stehen – er wird ihn jedes Mal, wenn er ihn sieht, an seinen Ungehorsam erinnern.

Genauso hinterlassen unsere Worte und Taten Spuren: Wie ein Stempel drücken sie sich uns ein und prägen Charakter, Verhalten und Erinnerung, sei es bei uns selbst oder bei anderen. Es sind Eindrücke, die uns unser ganzes Leben lang begleiten, die wir nie mehr auslöschen und manchmal auch nie vergessen können.

Doch wir müssen auch daran denken, dass alle unsere Gedanken, Worte und Handlungen Gott bekannt sind und dass wir sie nie mehr ungeschehen machen können. Darüber könnten wir verzweifeln! Doch es gibt Hoffnung: im Evangelium, der guten Botschaft Gottes!

Wir selbst können zwar keine einzige unserer Verfehlungen aus Gottes Erinnerung streichen, doch Er selbst will sie uns vergeben und auslöschen, wenn wir zu Ihm kommen, unsere Schuld bekennen und an seinen Sohn Jesus Christus glauben. Er hat gesagt:

„Ich, ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen; und deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken.“ Jesaja 43,25
„Ich habe deine Übertretungen getilgt wie einen Nebel, und wie eine Wolke deine Sünden. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!“ Jesaja 44,22


#15

Ewiges Leben bei Gott bekommst du nur, wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser von deinen Sünden und als deinen Herrn, der dein Leben bestimmt, annimmst. www.gute-saat.de

Wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

  1. Johannes 5,20

Der Apostel Johannes behandelt in seinem Brief drei große Themen: Leben, Licht und Liebe. Das sind drei Eigenschaften Gottes. Denn Gott ist die Quelle des Lebens; Gott ist Licht, und Gott ist auch Liebe (Psalm 36,10; 1. Johannes 1,5; 4,8.16).

Dabei dürfen wir allerdings nicht den Fehler begehen, von unserer menschlichen Vorstellung dieser Begriffe auszugehen. Denn das Leben Gottes ist mit unserem Leben nicht annähernd vergleichbar. Unser Leben beginnt mit der Geburt und es endet – zumindest für unseren Körper – mit dem Tod. Das göttliche Leben hat dagegen keinen Anfang und kein Ende. Dieses Leben wird im Neuen Testament auch das „ewige Leben“ genannt. So wie wir als Menschen unser Leben durch die Geburt empfangen, so empfangen wir auch das „ewige Leben“ durch eine Geburt, durch die „neue Geburt“.

Das ist das große Thema eines Gesprächs zwischen dem jüdischen Schriftgelehrten Nikodemus und dem Herrn Jesus in Johannes 3. Jesus sagt dort: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). – Das bedeutet: Ohne die neue Geburt kann kein Mensch in Verbindung mit Gott kommen. Nikodemus fragt ratlos, wie denn ein erwachsener Mensch von neuem geboren werden könne. Jesus antwortet mit den bekannten Worten:

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Johannes 3,16
Johannes schreibt über Christus: „Dieser ist … das ewige Leben.“ Und: „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Johannes 5,12).


#16

www.gute-saat.de Die Jünger aber sagen zu Jesus: Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische. Er aber sprach: Bringt sie mir her.
Matthäus 14,17.18

Er wurde innerlich bewegt über sie (4)

Nun müssen die Jünger das Ergebnis ihrer Inventur bekannt geben: „fünf Brote und zwei Fische“. Peinlich, nicht wahr? Brote, das sind wahrscheinlich Fladenbrote. Leider nur fünf. Am Morgen gebacken, somit nicht mehr ganz frisch. Und zwei Fische, wahrscheinlich Sardinen. Nur eine Beilage zum Essen. Für 5000 Männer, ohne Frauen und Kinder. Unmöglich!

Die Jünger haben gezählt (das ist gut). Und sie haben bewertet, was sie haben: „nichts als nur“ (das ist nicht gut). Sie rechnen, was sie haben – aber sie vergessen, wen sie haben! Das ist ihr Fehler! Sie haben gerechnet – und haben dabei ihren Herrn und Meister vergessen! Doch Er allein macht den Unterschied aus! – Erinnern die Jünger sich nicht mehr an die Hochzeit in Kana, wo der Herr Wasser zu Wein gemacht hat? Oder als der Herr sie ausgesandt und verheißen hat, dass sie versorgt würden? Wird Er jetzt Not und Hunger zulassen – und keine Lösung haben? (Johannes 2,9; Matthäus 10,10).

Damals wie heute sagt Jesus: „Bringt sie mir her!“

Ein Beispiel: Da habe ich dem Herrn Jesus meine Sünden bekannt, und Er hat mich angenommen, hat mir den Frieden mit Gott geschenkt. Ich freue mich darüber und möchte es meinen Eltern, Geschwistern, Freunden, meinem Ehepartner weitersagen. Aber ich traue mich nicht: Was werden sie sagen? Was werden sie mich fragen? Und ich verschiebe es. Immer und immer wieder. Doch heute sagt Jesus zu mir: Bitte mich, mit dir zu sein! Wenn du dich auch schwach fühlst: Bleib nicht dabei stehen. Rechne mit mir – und handle mit mir!

Wie leer klingen die Worte der Jünger – und wie beruhigend die Antwort des Herrn Jesus!


#17

Der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unsrer Hände bei uns. Ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern! Psalm 90,17

Jesus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Johannes 15,5

Wenn ich Gottes Willen befolge so bleibe ich in Jesus Christus meinem Erlöser und Herrn und durch ihn lebe ich zur Ehre Gottes und zum Wohl meiner Mitmenschen.


#18

Wenn du heute Geburtstag hast, so wünsche ich dir einen schönen Tag und alles Liebe und Gute.
Ich wünsche dir Gesundheit an Leib und Seele. Zufriedenheit mit allem, was dir im Alltag begegnet. Gelassenheit und den nötigen Humor, auch über Missgeschicke lachen zu können. Freude über grosse und kleine Dinge, wie an einer Blume am Wegrand. Frieden mit allen Menschen und echte Freundschaft, damit du dich nie einsam fühlen müsst.
Ganz besonders aber wünsche ich dir das höchste Gut der Welt, den Geber aller guten Gaben, Gott selber!
Es gibt nichts Grösseres, nichts Besseres, als den zu haben, von dem alles kommt. Darum wünsche ich dir, dass du mit dem Psalmdichter sagen kannst:
«Herr, wenn ich nur dich habe, bedeuten Himmel und Erde mir nichts. Selbst wenn alle meine Kräfte schwinden und ich umkomme, so bist du doch, Gott, allezeit meine Stärke - ja, du bist alles, was ich habe! Eines ist sicher: Wer dich ablehnt, wird zugrunde gehen; du vernichtest jeden, der dir die Treue bricht. Ich aber darf dir immer nahe sein, mein Herr und Gott; das ist mein ganzes Glück! Dir vertraue ich, deine wunderbaren Taten will ich weitererzählen.»
(Psalm 73, 25 - 28)
Dies wünsche ich dir von ganzem Herzen und möge das Segenslied in deinem Leben Wirklichkeit werden. https://www.youtube.com/watch?v=5ngCbY6HJn8&list=FLLfN9ZhZNqiqU-nMvmk7RcA&index=14


#19

Wie Jesus dem Petrus seine Hand zur Rettung entgegenstreckte, will auch dir Jesus Christus seine rettende Hand entgegen strecken. Matthäus 11,28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.


#20

Nur Jesus Christus kann dir wirklich helfen in allen deinen Lebenslagen.


#21

www.gute-saat.de Er hat uns kundgetan das Geheimnis seines Willens … für die Verwaltung der Fülle der Zeiten: alles unter ein Haupt zusammenzubringen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist.
Epheser 1,9.10

Es ist Gottes Wille, dass einmal alles im Himmel und auf der Erde unter einer vollkommenen Regierung zusammengeführt wird. Dazu wird ein Haupt, ein gerechter Herrscher benötigt. Und für diese Aufgabe hat Gott seinen Sohn ­Jesus Christus bestimmt, der damals hier auf der Erde alle Ihm übertragenen Aufgaben zu seinem Wohlgefallen ausgeführt hat. Seine Treue in seinem Dienst für Gott war einzigartig.

Wann wird Gott seinen Sohn als Herrscher einsetzen? In der Ewigkeit? Davon ist in unserem Bibelwort nicht die Rede. Was hier beschrieben wird, findet in der „Fülle (oder Vollendung) der Zeiten“ statt. Es ist das 1000-jährige Friedensreich, mit dem die verschiedenen Zeitepochen der Erde ihren Abschluss finden. Vielleicht ist es schon bald so weit: Zuerst wird Christus die Gläubigen in den Himmel aufnehmen, dann wird die Erde durch Gerichte von allem Bösen gereinigt werden und anschließend wird sie unter den einzigartigen Segen der Herrschaft Christi kommen. Einige Kennzeichen dieser Zeit sind:

Nicht das Böse, sondern das Gute hat dann die Oberhand.
Die Schöpfung ist dann weitgehend befreit von den Folgen der Sünde wie Krankheit und Tod.
Die ganze Erde wird sprossen und blühen, auch die Wüste.
Christus wird dann mit den Seinen herrschen.
Alle Juden wohnen unter der Herrschaft Christi im Land Israel.
Gott wird von allen Völkern geehrt werden.
Christus als Haupt über alles – das ist für die Welt jetzt noch ein Geheimnis. Aber die gläubigen Christen wissen es schon und freuen sich darauf.