Tages-Kalender mit Bibelsprüchen


#22

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und Gottes Segen für alles was du tust, und viel Freude an der Geschichte was ich mit Gott erlebt habe. www.jesusallein.ch


#23

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und Gottes Segen für alles was du tust, und viel Freude an der Geschichte was ich mit Gott erlebt habe. www.jesusallein.ch


#24

Wenn du heute Geburtstag hast, so wünsche ich dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag, und ein erfülltes und glückliches neues Lebensjahr mit viel Freude an allem was du an Gutem erleben kannst.
Möge auf deinem neuen Lebensabschnitts dich kein unberechenbares Schicksal treffen, sonder Gottes Liebe dich vor allem Bösen bewahren.
Jesus Christus hat in seinem Leben, in seinem Sterben am Kreuz für alle Menschen, und in seiner Auferstehung von den Toten gezeigt, dass Gott zu allen Menschen steht. Selbst alle Sünden, alle Schwachheiten und Nöte können nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für alle Menschen hat.
Wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn angenommen hast, so kannst du darauf vertrauen, das selbst aufkommende Fragen nach der Zukunft, die dir Angst und Sorgen bereiten könnten, nicht verdrängen musst, sondern als Aufgabe annehmen kannst, weil Jesus Christus dir in allen Lebenslangen beisteht.
Diese Gewissheit wünsche ich dir von Herzen und grüsse dich mit dem Lied, dessen Worte dich ins neue Lebensjahr begleiten mögen.


#25

www.gute-saat.de Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken …
Epheser 2,8.9

Auf dem Rastplatz, im Fahrzeug neben uns, aß ein Ehepaar seine Brote. Ich reichte jedem von ihnen eine christliche Schrift. Das sei geistliche Nahrung, und die sei wichtig für die Ewigkeit.

Der Mann fragte: „Hat diese Schrift katholischen Hintergrund?“ – Ich erläuterte: „Sie enthält das klare Evangelium, wie die Bibel es sagt. So wichtig, wie die Nahrung für unseren Körper ist, so wichtig ist Gottes Wort als Nahrung für die Seele.“

„Ja“, sagte er, „wir gehören zur Kirche und sind schon 43 Jahre verheiratet.“ Meine Antwort: „Das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, und es ist gewiss ein Zeichen für Treue in der Ehe.“ Da stutzte er ein wenig und sagte dann: „Auch bei uns ist nicht immer alles ganz so gut gelaufen. Es gab auch dieses und jenes Vorkommnis. – Aber wir haben viel Gutes getan. Da wird Gott sicher das übersehen, was nicht gut war.“

Aber kann man überhaupt schlechte Taten durch gute Taten ausgleichen? Und würde Gott je nachdem, wie uns das gelänge, unser ewiges Los festlegen? Nein! Und wer so denkt, kann nie die frohe Gewissheit haben, mit Gott im Reinen zu sein. – Deshalb erklärte ich dem Mann anhand der Bibel:

Wir können unsere Verfehlungen nicht durch gute Taten ungeschehen machen. Gute Werke können keine Sünde austilgen (siehe Römer 3,9-20).
Gott kann über unsere Sünden nicht einfach hinwegsehen. Sünden müssen gesühnt werden. Deshalb ist Jesus Christus in den Tod gegangen, um für Sünder zu sterben (siehe Römer 3,21-26; 5,6-10).
Nein, Gott kann Sünden nicht übersehen, aber Er will sie vergeben, wenn wir sie Ihm offen bekennen und an das Sühnopfer seines Sohnes glauben. – Später sah ich noch, wie die Eheleute in den überreichten Schriften lasen. Sie wollten sich Gewissheit verschaffen.


#26

www.gute-saat.de Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.
Römer 3,18

Paulus ist im Zusammenhang dieser Stelle be­müht, den Juden aus ihren eigenen heiligen Schriften zu zeigen, dass sie vor Gott schuldig sind – genauso wie die Heidenvölker auch. Alle haben Vergebung ihrer Sünden und Befreiung von der Macht der Sünde nötig. In den vorausgehenden Versen hat Paulus den allgemeinen Zustand der Juden, dann ihr Reden und ihre Wege beleuchtet. Jetzt geht es um die Grundausrichtung ihres Herzens und ihres Lebens.

Keine Gottesfurcht! Das ist das Hauptmerkmal des sündigen Menschen. Er bezieht Gott nicht in sein Leben und in seine Überlegungen mit ein; für ihn spielt Gott keine wesentliche Rolle. Der Gedanke an den Schöpfer ist beiseitegeschoben. Doch Gott ist heilig; Er wird seinen gerechten Forderungen an sein Geschöpf Geltung verschaffen.

Gottesfurcht bedeutet, Gott in seinem Wesen und in seinen Ansprüchen ernst zu nehmen, und das in allen Lebensbereichen. – Einer hat das getan: Jesus Christus, der Sohn Gottes, als wahrer Mensch auf der Erde. Von Ihm heißt es in Psalm 16,8 prophetisch: „Ich habe den HERRN stets vor mich gestellt.“ Das bedeutet: Sein Leben war ganz auf Gott ausgerichtet. Deshalb war Christus auch der Einzige, der den Tod nicht verdient hatte. Und als Er dennoch für uns gestorben ist, hat Gott nicht zugelassen, dass „sein Frommer die Verwesung sah“, sondern hat Ihn auferweckt (Psalm 16,10).

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis“ und auch der Anfang des Weges zurück zu Gott (Sprüche 1,7). Ja, jeder muss einmal tief erschaudern, wenn er erkennt: Gott ist heilig und gerecht, und ich bin ein Sünder, der die ewige Strafe verdient hat. – Allen, die an diesen Punkt kommen, zeigt Gott, warum sein Sohn Jesus Christus gestorben ist: Er ist für Sünder in den Tod gegangen, damit sie frei ausgehen und ewiges Leben empfangen können.


#27

Eben schrieb ich einen Leserbrief an alle Zeitungen in der Schweiz mit dem Gebet, dass er veröffentlicht wird und die Leser zum Glauben an Jesus Christus kommen und gerettet werden. Vielen Dank wenn auch du dafür betest.

Kein Gebet für Verstorbene
Am 1. November denken viele Katholiken an die Verstorbenen die Heilig gesprochen wurden. Der Apostel Paulus sieht alle Christen in Ephesus (Epheser 1,1) und Kolossä (Kolosser 1,2) als Heilige.
Den Korinthern schreibt Paulus über die Ungerechtigkeiten der Menschen, und erwähnt, dass einige von ihnen auch so gewesen waren, aber jetzt reingewaschen, geheiligt und gerecht geworden sind, und dies allein durch den Glauben an Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn (1Korinther 6,11).
Anstatt an die Verstorbenen Heiligen zu denken, danke ich Jesus Christus, dass er mich mit seinem einmaligen Opfer rein, heilig und vollkommen gemacht hat (Hebräer 10,14).
An Allerseelen beten viele für ihren Verstorbenen, damit sie gerettet werden. Ich bete nicht für die Verstorbenen, weil jeder Mensch nach seinem Tod bereits gerichtet ist, entweder zum ewigen Leben oder zum ewigen Verderben (Hebräer 9,27).
Für mich braucht niemand zu beten, denn durch den Glauben an Jesus Christus werde ich für meine Sünden nicht verurteilt, sondern habe die Grenze vom Tod zum ewigen Leben schon überschritten (Johannes 5,24), und bin gewiss ewig bei Gott zu leben (1.Johannes 5,13).


#28

Den meisten Menschen wird das Vertrauens-Potential bereits in der Schule genommen. Die erzwungene Akzeptanz der üblichen Bildungsinhalte nimmt dem Menschen jegliches Vertrauen in die Schriften des Alten und Neuen Bundes.


#29

Das stimmt und ist sehr traurig. Darum müssten wir um so mehr den Menschen die Wahrheit über Gott weiter geben. www.fitundheil.ch/evangelisation


#30

Ich wünsche allen Lesern dieser Zeilen alles Liebe und Gute und Gottes Segen für alles was du tust. Liebe Grüsse und viel Freude an der Geschichte was ich mit Gott erlebt habe. www.jesusallein.ch


#31

Wenn du heute Geburtstag hast, so wünsche ich dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag, und ein erfülltes und glückliches neues Lebensjahr mit viel Freude an allem was du an Gutem erleben kannst.

Möge auf deinem neuen Lebensabschnitts dich kein unberechenbares Schicksal treffen, sonder Gottes Liebe dich vor allem Bösen bewahren.

Jesus Christus hat in seinem Leben, in seinem Sterben am Kreuz für alle Menschen, und in seiner Auferstehung von den Toten gezeigt, dass Gott zu allen Menschen steht. Selbst alle Sünden, alle Schwachheiten und Nöte können nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für alle Menschen hat.

Wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn angenommen hast, so kannst du darauf vertrauen, das selbst aufkommende Fragen nach der Zukunft, die dir Angst und Sorgen bereiten könnten, nicht verdrängen musst, sondern als Aufgabe annehmen kannst, weil Jesus Christus dir in allen Lebenslangen beisteht.

Diese Gewissheit wünsche ich dir von Herzen und grüsse dich mit dem Lied, dessen Worte dich ins neue Lebensjahr begleiten mögen.


#32

www.gute-saat.de Jesus sprach: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Johannes 11,25

Ein Theologiestudent erzählte einmal:

Eines Tages sprach einer unserer Professoren über das Thema: „Gibt es eine Auferstehung?“ Er verneinte diese Frage ganz entschieden. Ironisch lächelnd schloss er mit den Worten: „Es tut mir leid, dass ich Ihnen heute das letzte Fünkchen frommen Bibelglaubens raube. Aber es hieße, die abergläubische Mystik des dunklen Mittelalters in unser von der Wissenschaft erleuchtetes Zeitalter heraufbeschwören, wenn ich Ihnen sagen würde: Es gibt eine Auferstehung von den Toten. – Trösten Sie sich also; es war ein schöner Traum. Die Wissenschaft ruft uns zu: Es gibt keine Auferstehung der Toten!“

Am folgenden Tag fragte mich ein Freund: „Weißt du schon, dass die junge Frau des Professors vergangene Nacht nach einer Operation plötzlich gestorben ist? – Ich bin gespannt, wie die Fortsetzung seiner Vorlesung ausfallen wird!“

Vierzehn Tage später hielt Professor K. wieder Vorlesungen. Zuerst kam er noch einmal auf dasselbe Thema zu sprechen. Grabesstille herrschte in dem dicht besetzten Saal, als der Professor begann: „Noch einmal muss ich über dieses Thema reden. Es gibt in der Tat eine leibliche Auferstehung! Der große, starke Gott, der Allmächtige, der im Himmel wohnt und bei denen, die zerschlagenen Herzens sind, hat mir das heute vor zwei Wochen, in der Nacht nach meiner letzten Vorlesung, durch den Tod meiner geliebten Gattin in erschütternder Weise greifbar gezeigt: Es gibt eine leibliche Auferstehung! – Vergeben Sie mir, dass ich das Gegenteil gesagt habe. Ich nehme heute alles zurück. Was sollte ich armer Mann jetzt tun, wenn es keine Auferstehung von den Toten gäbe?!“

„Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.“ Jesaja 57,15


#33

Ich wünsche dir viel Freude und Gottes Segen beim Lesen vom Wort Gottes mit Gedankenanstössen.
Du fragst, was deine Gerechtigkeit dir nütze: Was gewinne ich mehr, als wenn ich gesündigt hätte? Hiob 35,3
Als Mitarbeiter einer Sparkasse kennt sich Henning mit Gewinn- und Verlustrechnungen aus. Er steht vor der Entscheidung, sich zu Gott zu bekehren. Nun wägt er Vorteile und Nachteile gegeneinander ab. Als Risikofaktoren sieht er:
Er lässt sich auf etwas für ihn völlig Neues ein.
Weder er noch seine Familie können aus Erfahrung mitreden.
Seine langjährigen guten Freunde würden ihn kaum verstehen.
Er müsste wohl eingestehen, dass in seinem Leben manches verkehrt gelaufen ist.
In seinen Lebensgewohnheiten würde sich vieles ändern.
Von den Vorteilen hat er gehört; aber er fragt sich, ob sie es wert sind:
Aus einem unsicheren „Glauben“ wird eine feste Überzeugung.
Sein Gewissen klagt ihn dann nicht mehr an.
Er kommt in eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und zu Gott.
Ihm wird sich ein ganz neuer Freundeskreis erschließen.
Er hat eindeutige Gewissheit über das Leben nach dem Tod – das ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes.
Wie wird sich Henning entscheiden? – Wenn ihm klar wird, wie vergänglich alles Irdische ist, wie sehr Gott ihn liebt und wie reich Er ihn segnen will, dann wird ihm die Wahl leichtfallen. Viele vor ihm haben Gewinn und Verlust gegeneinander abgewogen: ein Leben mit Gott in Gerechtigkeit oder ein Leben ohne Gott in Eigenwillen und Sünde. Und dann haben sie sich für die Umkehr zu Gott entschieden und es nie bereut.


#34

Fürchte dich nicht; glaube nur!
Lukas 8,50

Diese Worte rief Jesus, der Herr, dem Synagogenvorsteher Jairus zu, als dieser die Nachricht bekam, dass seine einzige Tochter gestorben sei. Als Jairus zu Jesus gekommen war, um Ihn zu Hilfe zu rufen, da hatte sein Kind noch gelebt. Nun aber schien alles verloren.

Doch wenn jemand sein Anliegen in die Hände des Herrn gelegt hat, dann ist es in den besten Händen! Der Herr ist treu; und Er meint es gut mit uns. Jairus hat das erfahren.

Es könnte auch sein, dass sich jemand für das Heil seiner Seele, für seine ewige Bestimmung, aufrichtig dem Herrn Jesus Christus anvertraut hat und auf Ihn allein baut, aber noch keine Heilsgewissheit hat. Auch solchen gilt das Wort des Herrn: „Fürchte dich nicht; glaube nur!“

Wir möchten an zwei andere Aussprüche des Sohnes Gottes erinnern, die Gewissheit und Frieden geben können. Sie lauten: „Es ist vollbracht!“, und: „Es steht geschrieben“ (Johannes 19,30; Lukas 4,4).

Das erste Wort bietet uns Sicherheit vor dem kommenden Gericht; denn „Christus ist für unsere Sünden gestorben“. Ja, die Erlösung ist vollbracht; der Sohn Gottes ist „für Gottlose gestorben“. Und es steht geschrieben: „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet“ (1. Korinther 15,3; Römer 5,6; Johannes 3,18).

Der zweite Ausspruch: „Es steht geschrieben“, kann unseren Herzen Gewissheit geben. Er zeigt uns, wie Jesus Christus selbst dem geschriebenen Wort Gottes und seinen Zusagen vollständig vertraut hat. Sein Wort ist Wahrheit. Auch wir dürfen den Zusagen der Bibel völlig vertrauen. Wer sich auf Gottes Wort stützt, wird nie enttäuscht werden.

Ja, wer sein ewiges Heil auf Christus und sein Wort gründet, ist in Sicherheit!

„Fürchte dich nicht; glaube nur!“


#35

Wir wandten uns jeder auf seinen Weg.
So spricht der HERR: Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes.
Jesaja 53,6; Jeremia 21,8
Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Johannes 14,6

Welchen Weg?

Die 10-jährige Natalie hatte bei einer Gelegenheit das Evangelium von Jesus Christus gehört. Sie dachte weiter darüber nach. Und vor dem Abendessen fragte sie ihren atheistisch eingestellten Vater: „Papa, willst du nicht vorher beten?“ Verärgert über diese Frage, sagte der Vater brüsk: „Das hat dir wohl deine Mutter oder deine Tante Henriette vorgeschwatzt.“

„O Papa“, sagte das Mädchen, „heute habe ich gelernt, dass die Menschen, die selig werden wollen, zu Gott beten! – Vater, betest du?“

In barschem Ton erwiderte der Vater: „Geh du deinen Weg; ich will meinen Weg gehen.“ – Natalie war noch nicht zufrieden. Sie fragte weiter: „Vater, welchen Weg gehst du denn?“

Diese Frage drang ihm ins Herz. Er ging in sein Zimmer und betete. Er bekannte Gott, dass er sein Leben in Unglauben und Eigenwillen geführt hatte. Und er fand Frieden im Glauben an den Sohn Gottes und an sein Erlösungswerk.

Was hätten Sie auf die Frage Natalies geantwortet? – Auf welchem Weg gehen Sie? Ist es ein selbst gewählter Weg? Ein Weg, den viele gehen, ohne zu wissen, wohin er führt, aber den sie ohne Sorge gehen, weil die Mehrheit ihm folgt?

Jesus Christus erklärt uns, dass es letzten Endes nur zwei Wege gibt: den schmalen Weg, der zum Leben führt, und den breiten Weg, der zum Verderben führt:

„Geht ein durch die enge Pforte, denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“ Matthäus 7,13.14


#36

Wenn du heute Geburtstag hast, so wünsche ich dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag, und ein erfülltes und glückliches neues Lebensjahr mit viel Freude an allem was du an Gutem erleben kannst.

Möge auf deinem neuen Lebensabschnitts dich kein unberechenbares Schicksal treffen, sonder Gottes Liebe dich vor allem Bösen bewahren.

Jesus Christus hat in seinem Leben, in seinem Sterben am Kreuz für alle Menschen, und in seiner Auferstehung von den Toten gezeigt, dass Gott zu allen Menschen steht. Selbst alle Sünden, alle Schwachheiten und Nöte können nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für alle Menschen hat.

Wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn angenommen hast, so kannst du darauf vertrauen, das selbst aufkommende Fragen nach der Zukunft, die dir Angst und Sorgen bereiten könnten, nicht verdrängen musst, sondern als Aufgabe annehmen kannst, weil Jesus Christus dir in allen Lebenslangen beisteht.

Diese Gewissheit wünsche ich dir von Herzen und grüsse dich mit dem Lied, dessen Worte dich ins neue Lebensjahr begleiten mögen.


#37

Die mit ihm zu Tisch lagen, fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt?
Lukas 7,49

Jesus Christus war bei dem Pharisäer Simon eingeladen. Die Pharisäer unterschieden sich von den anderen Juden dadurch, dass sie das Gesetz Gottes und die zusätzlichen religiösen Traditionen des Volkes besonders genau einhalten wollten. Dabei waren sie allerdings oft recht stolz und selbstgerecht. Hatten sie übersehen, dass Stolz ebenso schlimm in Gottes Augen ist wie jede andere Sünde? Und dachten sie vielleicht, sie könnten ohne den Erlöser vor Gott bestehen?

Da ist es nicht verwunderlich, dass die Pharisäer den Herrn Jesus immer wieder attackierten. Sie konnten seine unbestechliche Gerechtigkeit, die bei Ihm mit göttlicher Barmherzigkeit einherging, nicht ausstehen. Immer wieder bemühten sie sich vergeblich, Jesus etwas Schlechtes anzuhängen.

Das Gastmahl bei Simon hat bereits begonnen, da kommt plötzlich eine Frau herein, die gar nicht eingeladen ist. Sie trägt ein Alabasterfläschchen mit Salböl bei sich und nähert sich dem Herrn Jesus von hinten. Sie weint – weint so sehr, dass sie die Füße Jesu „mit ihren Tränen benetzt“ (V. 44). Dann trocknet sie seine Füße mit ihren Haaren ab und salbt sie.

Der selbstgerechte Gastgeber zeigt wenig Einfühlungsvermögen; er versteht nicht, warum die Frau weint. Er denkt: „Wenn Jesus ein Prophet wäre, so würde er erkennen, wer und was für eine Frau es ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin“ (V. 39). – Weiß Jesus das etwa nicht? Ganz im Gegenteil: Denn Er vergibt dieser Frau ihre vielen Sünden und stellt ihr das Zeugnis aus, dass sie – im Gegensatz zu Simon – Ihm Liebe erzeigt hat.

So ist es auch heute. Der Herr Jesus kennt unser belastetes Gewissen, Er sieht unsere Scham, die durch unsere Sünden auf uns lastet. Er sieht aber auch, wo echte Reue und die Sehnsucht nach Vergebung vorhanden ist. Ja, der Sohn Gottes sieht bis auf den Grund unseres Herzens. Er will uns die ganze Schuld vergeben, wenn wir sie Ihm bekennen.


#38

Jesus und ich, wie zwei, sind eine siegreiche Partei! Welcher Partei gehörst du an?


#39


#40

Der HERR ist gütig, er ist eine Festung am Tag der Drangsal; und er kennt die, die auf ihn vertrauen.
Nahum 1,7
Der Herr kennt, die sein sind.
2. Timotheus 2,19

In einer Stadt in England hatte die Königin eine neue Schule eingeweiht. Für die vielen zukünftigen Schüler war das ein ganz besonderes Erlebnis, das sie wohl nie vergessen werden. Als die Feierlichkeit vorüber war, weinte ein kleines Mädchen bitterlich. „Was ist passiert?“, fragte die Lehrerin. „Hast du die Königin nicht gesehen?“ – „Doch“, antwortete das Kind, „aber die Königin hat mich nicht gesehen.“ Natürlich konnte die Königin nicht jedes Kind in der Menge beachten, aber das Mädchen war noch zu klein, um das zu verstehen.

Im Zeitalter des Computers kann es auch uns leicht passieren, dass wir uns nur noch als unbedeutende Nummer fühlen, zum Beispiel bei der Sozialversicherung, der Bank, vielleicht im Krankenhaus oder wo sonst wir namenlos sind in einer großen Menge. Niemand scheint sich für uns zu interessieren.

Aber das ist nicht so. Es gibt Einen, der weiß, wer ich bin. Er kennt meinen Namen und sieht, in welcher Lage ich mich befinde. David, der das immer wieder erfahren hatte, sagte: „Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von fern. … Denn das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe, HERR, du weißt es ganz“ (Psalm 139,2.4).

Der Herr Jesus Christus, der Gute Hirte, kennt und ruft alle, die Ihm nachfolgen, mit Namen. Und für das Volk Gottes sind die Worte geschrieben: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ (Johannes 10,3; Jesaja 43,1).

Wer einem solchen Herrn angehört, kann sich glücklich schätzen. Er wird erleben, dass Jesus Christus größtes Interesse an uns hat und uns mit seiner Fürsorge umgibt.


#41

Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Lukas 5,23

Eines Tages sitzt Jesus Christus in einem Haus und belehrt viele Zuhörer. Da wird ein gelähmter Mann zu Ihm gebracht. Sicherlich hatten er und seine Helfer von Jesus gehört, dass Er Kranke gesund machen kann. Doch das Erste, was Jesus zu ihm sagt, sind die Worte: „Deine Sünden sind dir vergeben“ (V. 20). Diese Aussage verwundert, ja ärgert einen Teil der Zuhörer. – Sünden vergeben kann doch nur Gott, denken sie.

Da stellt Jesus, der Herr, ihnen die Frage: „Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?“ Wie würden wir heute diese Frage beantworten? Was ist denn leichter? Ich denke, das Einfachere ist zu sagen: „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Schließlich kann niemand nachprüfen, ob das stimmt. Wenn Er aber sagen würde: „Steh auf und geh umher“, dann kann man einfach zusehen, ob der Lahme gesund wird oder nicht. Daran könnte man die Autorität seiner Person und die Wahrheit seiner Worte messen.

Diesen Beweis gibt Jesus nun seinen Kritikern, und Er fährt fort: „Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf und nimm dein Tragbett auf und geh in dein Haus“ (V. 24). Und tatsächlich, der Gelähmte steht auf und geht froh nach Hause; er lobt und dankt Gott. Mit diesem Wunder beweist Jesus Christus wieder einmal, dass Er der Sohn Gottes ist. Er hat die Vollmacht, Sünden zu vergeben.

Ein wichtiges Detail wollen wir nicht übersehen: „Als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben“ (V. 20). Der Sohn Gottes sah in das Herz des Kranken und seiner Begleiter und erkannte darin Glauben an Ihn. Das ist die notwendige Voraussetzung für die Vergebung der Sünden.