Tages-Kalender mit Bibelsprüchen


#62

Ich wünsche allen eine schöne und gesegnete 2. Adventswoche und viel Vorfreude auf die schöne Weihnachtszeit. In der Adventszeit bieten sich viele schöne Gelegenheiten, sich und anderen Gutes zu tun: Adventskalender für liebe Menschen, besinnliche Stunden im Kerzenschein, Gospelkonzerte, Weihnachtsspiele, Kindheitserinnerungen und, wenn es einmal schneit, ein Spaziergang im frisch gefallenen Schnee.
Bei offenen Augen und offenen Herzen gibt es sie noch, die besonderen Momente in der Adventszeit. Das gilt auch im Blick auf Gott, der uns mit dem Besten beschenkt, was ein Mensch erfahren kann: mit Jesus Christus. Jesus Christus ist jedem von uns ganz nahe. Er liebt uns und hat eine persönliche Geschichte mit uns. Wer das erfährt, für den wird Weihnachten zum Fest, denn von Jesus kommt das Leben und sein Leben ist das Licht für alle Menschen.


#63

Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die Geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird.
Matthäus 2,6

Historische Ereignisse drücken manchmal kleinen, unbekannten Ortschaften einen Stempel auf, den sie nie mehr loswerden. Waterloo zum Beispiel ist solch ein kleiner Ort. Die Niederlage Napoleons gegen die alliierten Truppen im Sommer 1815 machte dieses kleine Dorf südlich von Brüssel schlagartig weltbekannt. – Auch Personen können einer Stadt Berühmtheit verleihen, im positiven wie im negativen Sinn. Der Ruhm eines ihrer Bürger erhöht automatisch das Ansehen seiner Heimatstadt.

Das kleine Bethlehem südlich von Jerusalem war nicht nur der Schauplatz eines ganzen Bibelbuches (des Buches Ruth), es ist auch die Geburtsstadt von König David (Lukas 2,4). Doch das erklärt noch längst nicht ausreichend, warum dieser kleine Ort so bedeutsam wurde. Bethlehem erfährt seine Aufwertung durch eine ganz besondere Person: Es ist die Person Jesu Christi, des Sohnes Gottes. – In Bethlehem wurde der Erlöser geboren: Gott wurde Mensch. Eins der größten Wunder! – Und was war dann das Besondere an diesem in Bethlehem geborenen Kind? Es sah ja aus wie alle anderen. Jesus unterschied sich äußerlich nicht von den Kindern und Jugendlichen in seiner Umgebung. Doch einigen fiel vielleicht auf, dass Er ein heiliges Leben führte: Er gehorchte Joseph und Maria, seinen Eltern; Er tat keine Sünde; Er lebte mit Gott. So konnte Er der Erretter sein, von dem Matthäus schreibt: „Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21).

Die Person Jesu Christi ist deshalb für uns so wichtig. Weil Er der Retter der Welt ist. Das konnte und kann kein anderer von sich behaupten. Das ist einmalig. Diese einzigartige Person hat nicht nur die Stadt Bethlehem aus der Nichtbeachtung emporgehoben, sie verändert auch heute noch jeden Menschen, der an sie glaubt, zum Guten.


#64

Am Sonntag hörten wir bei focusC.ch ein Predigt https://www.focusc.ch/…/oeffe…/Predigten/predigt20181209.mp3 die uns sehr ermutigt und gefreut hat unser ganzes Vertrauen in allen Situationen auf Jesus Christus zu setzen. Gott segne dich beim Zuhören.


#65

Wir schauen uns gerade den Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=EVWWIrOzP0Y und wünschen auch dir Ermutigung beim Zuschauen.


#66

Aus weihnachtenist.ch Was würde geschehen, wenn Jesus gerade jetzt wiederkäme? Hätten wir einen Platz für ihn? Würden wir ihn mit Freuden aufnehmen? Wären wir überrascht oder gar überfordert? Müssten wir uns schämen, weil wir nicht möchten, dass Jesus gerade jetzt kommen würde?

Es gibt viele solcher Szenarien, die man sich überlegen kann und auch soll. Für die hochschwangere Martia und ihren Mann war damals kein Platz mehr frei. – Einige dachten sich vermutlich: Stell dir vor, die bekommt ihr Kind, was sollen wir nur machen? Wir haben in Bethlehem keine Hebamme! Wir sind alle im Stress, wir brauchen jetzt nicht noch eine Gebärende. – Je mehr ich mich in diese Situation hinein versetze, wird mir bewusst, dass wir so unvorhergesehene Ereignisse gar nicht schätzen.

Für Gott ist es kein Problem, mitten in unseren Stress und unsere Planung zu platzen. Er weiss nur zu gut, dass wir alleine mit unseren Schwierigkeiten nicht zurechtkommen. Deshalb sandte er seinen Sohn in die Welt, zur Bezahlung für unsere Schuld. Wenn der König der Könige wieder kommt, werden ihn alle sehen können. Sind Sie auf dieses Ereignis vorbereitet?


#67

Voller Hoffnung machte ich mich auf den Weg zu unserer neuen Mietwohnung. Es lag viel Schnee auf der Strasse und ich blieb deshalb mit meinem Auto stecken. Mit einigen Taschen beladen, stampfte ich den steilen Weg hoch und kam oben erschöpft an. Der Vermieter half mir die Schneeketten zu montieren und so wurde der Transport zum Kinderspiel. Ich musste mir aber von ihm helfen lassen. Oft kämpfen wir im Leben lieber selber, bis wir völlig ausgelaugt stehen bleiben und nichts mehr geht.

Genauso kommt mir der Weihnachtsstress vor. Wir strampeln und kämpfen und kommen nicht weiter, ausser dass wir alle andern ebenfalls stressen. Jesus wäre bereit uns zu begegnen und uns die Lasten und den Stress abzunehmen. Sind wir zu stolz und beschäftigt, um uns von ihm helfen zu lassen? Er möchte uns entlasten und unserem Leben ein neues, griffiges Profil geben, mit dem wir wieder entspannt vorwärts kommen.


#68

Aus www.weihnachtenist.ch Nach der langen Wanderung freute ich mich, ein heisses Entspannungsbad zu geniessen. Es half die verkrampften Muskeln zu lockern und machte mich richtig müde. Wir sind besonders privilegiert, uns so etwas leisten zu können. Oft schätzen wir es viel zu wenig.

Wie froh wären Maria und Joseph gewesen, nach ihrer langen Reise ein entspannendes Bad zu nehmen und in aller Ruhe und in einem schönen Bett das Kind zur Welt zu bringen? Die Bibel erzählt nichts davon, dass eine Hebamme zur Stelle war. Es war das erste Kind und sie hatten null Erfahrung. Maria brachte Jesus in einem Stall zur Welt und zwar ohne Entspannungsbad.


#69

Wenn du Kopfschmerzen hast, so könnte dir diese Übungen https://youtu.be/E7U6LBftxlc?t=54 helfen von den Schmerzen befreit zu werden. Bhüet di Gott und viel Freude am schmerzfreien Leben.


#70

Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.
Johannes 5,28.29

Zweierlei Auferstehung

Auch wenn sich die Auferstehung der Toten der Beurteilung der menschlichen Erfahrung entzieht – sie ist eine Tatsache. Die Auferstehung Jesu Christi beweist das, und die Bibel bezeugt die Auferstehung als eine Grundtatsache des Christentums (lesen Sie einmal 1. Korinther 15!).

Erstaunlicherweise spricht das Wort Gottes sogar von zwei völlig unterschiedlichen Auferstehungen. Die „Auferstehung des Lebens“ ist denen verheißen, die durch Gnade das ewige Leben empfangen haben und deren Sünden durch das Erlösungswerk Christi vergeben sind. Bald wird der „gebietende Zuruf“ des Herrn Jesus Christus ertönen. Dann wird der Tod Ihm alle zurückgeben müssen, die Christus angehören. Wo sie auch sind, sie werden auferstehen und Christus in einem neuen Körper, einem „Herrlichkeitsleib“, zugeführt werden, um für immer „bei dem Herrn“ zu sein (1. Thessalonicher 4,16.17).

Die zweite Auferstehung wird viel später stattfinden. Sie wird die „Auferstehung des Gerichts“ genannt. Alle, die daran teilhaben, werden vor dem Thron des höchsten Richters erscheinen. Dort werden sie sich wegen ihrer Sünden verantworten müssen und ihr Urteil empfangen (Offen­barung 20,12.13).

Jesus Christus spricht:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“ Johannes 5,24


#71

Aus weihnachtenist.ch Mein Freund lieh mir sein neues Auto aus. Mit dem Schlüssel musste ich nur in die Nähe des Autos kommen und es öffnete sich automatisch. Um ein Fahrzeug bewegen zu können, braucht es einen Schlüssel. Diebe sind darauf spezialisiert, Autos auch ohne Schlüssel zu entwenden.

Auch für unser Leben gibt es einen Schlüssel, der uns den Weg zum erfüllten Leben eröffnet. Gott gab uns seinen Sohn als Schlüsselperson. Er kennt alle Lebenssituationen. Wollen wir mit Gott ins Reine kommen, so brauchen wir Jesus Christus. Diebe sind da auf verlorenem Posten.


#72

Wir schauen uns gerade den Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=2ld6RIivdi0 an und wünschen auch dir die Zeit dafür.


#73

Aus weihnachtenist.ch Mein Freund lieh mir sein neues Auto aus. Mit dem Schlüssel musste ich nur in die Nähe des Autos kommen und es öffnete sich automatisch. Um ein Fahrzeug bewegen zu können, braucht es einen Schlüssel. Diebe sind darauf spezialisiert, Autos auch ohne Schlüssel zu entwenden.

Auch für unser Leben gibt es einen Schlüssel, der uns den Weg zum erfüllten Leben eröffnet. Gott gab uns seinen Sohn als Schlüsselperson. Er kennt alle Lebenssituationen. Wollen wir mit Gott ins Reine kommen, so brauchen wir Jesus Christus. Diebe sind da auf verlorenem Posten.


#74

Ich wünsche dir einen gesegneten 3. Advent. Advent erinnert an die Ankunft vom Erlöser. Als Jesus Christus auf Erden lebte fanden die Frommen: “Der isst und trinkt mit den Sündern, das kann nicht der Messias sein.” Als einfacher Handwerker ging er durchs Leben. Das alles passte irgendwie nicht ins Bild. Heute sehen ihn viele gerne als Baby in der Krippe. Da redet er nicht in ihr Leben rein. Diesem Jesus Christus, der gar nicht in ein Schema passt will ich begegnen. Ich erwarte, dass er mich verändert, dass mein Leben zum Wohl meiner Mitmenschen und zur Ehre Gottes sein kann. Ganz besonders erwarte ist das Wiederkommen Jesu. Er kam als Baby, nun kommt er als König. Er kam zu dienen. Nun wird er herrschen, nicht im Alleingang sondern mit denen die ihm vertrauten. Meine Freude wächst je näher ich dem Tag komme an dem ich Jesus Christus sehen werde. Einen Zeitpunkt nennt er nicht. Ich will jeden Tag nehmen als wäre es mein Letzter. Jesus Christus kommt! Ist es auch dein Wunsch? www.kindgottes.ch


#75

Aus weinachtenist.ch Ein König ist mächtig, reich und hat viele Angstellte, die für ihn arbeiten. Er regiert und entscheidet wie es ihm gefällt. Kommt ein Thronfolger zur Welt, so lauern die Medien scharenweise vor dem Krankenhaus, um die ersten Bilder einzufangen.

Ganz anders bei der Geburt von Jesus. Sie geschah abseits vom Rummel in einem Stall in Bethlehem. Als Hirten, Engel und Sterndeuter kamen, realisierten Maria und Joseph immer mehr, dass dieses Kind etwas Besonderes war. Der König aller Könige kam ganz bescheiden zur Welt – und die religiöse Elite von damals bemerkte es nicht!

Ist dieser König für Sie wichtig? Er freut sich, gemeinsam mit Ihnen Zeit zu verbringen. Er hört Ihr Gebet und in der Bibel spricht er zu Ihnen.


#76

Frühmorgens aber kam Jesus wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist im Ehebruch, bei der Tat selbst, ergriffen worden. In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen; du nun, was sagst du? Dies aber sagten sie, um ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen.
Johannes 8,2-6

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Nach der Auseinandersetzung mit den Gerichtsdienern (wegen der fehlgeschlagenen Festnahme Jesu) und mit Nikodemus (wegen seines Vorwurfs) gingen die Pharisäer sichtlich zufrieden nach Hause, während Jesus draußen auf dem Ölberg übernachtete.

Doch jetzt finden wir Jesus im Tempel. Wie gewohnt lehrt Er dort. Und dann entwickelt sich ein Ereignis, das weltberühmt geworden ist, aber leider auch häufig missverstanden wird.

Die Pharisäer wollen es Jesus zeigen; sie würden Ihn schon in seiner Rede fangen können. Doch „wer Aufrichtige auf einen bösen Weg irreführt, wird selbst in seine Grube fallen“ (Sprüche 28,10). Genau das passiert hier.

Der Fall, den die Pharisäer hier vorbringen, scheint klar zu sein: Eine Frau, die Ehebruch begeht, muss laut Gesetz gesteinigt werden. – Doch wo ist der schuldige Mann?

Die Schlechtigkeit der Pharisäer ist kaum zu überbieten. Sie geben hier vor, unbedingt das Gesetz beachten zu wollen, zugleich aber auch großen Wert auf die Worte Jesu zu legen. Hier nun das scheinbare Dilemma: Wenn Jesus das Gebot des Gesetzes bestätigte – wo blieb dann die Gnade, die Er sonst so bereitwillig übte? Wenn Er dagegen die Ehebrecherin laufen ließ – setzte Er sich dann nicht offensichtlich in Opposition gegen den HERRN, nicht nur gegen Mose?

Da drängt sich die Frage auf, wer hier die größere Sünde begeht – die Frau oder die Pharisäer …


#77

Aus weihanchtenist.ch Das Fernrohr hilft uns, einen Ausschnitt aus der Ferne in die Nähe zu bringen. Heute fliegen wir riesige Teleskope ins Weltall, um es zu erforschen.

Die Geburt von Jesus liegt bereits über 2000 Jahre zurück und wir versuchen jährlich, dieses wichtige Ereignis in unsere aktuelle Situation zu transportieren, wie ein Forscher der das All durchsucht.

Der Heilige Geist hilft uns wie ein Fernrohr, die Situationen der Bibel aus der Ferne in die Nähe zu bringen. Er lässt uns Details klarer erkennen. Jesus wollte uns zeigen, wer der Gott des Himmels ist. Das ist Weihnachten.


#78

Die Geschichte von Käthe https://www.youtube.com/watch?v=GKMI-Uyxw3g zeigt, was sie schreckliches durchmachen muss wegen der Chemotherapie, und wie sie ohne weitere Chemo mit Rohkost vom Krebs geheilt wurde.


#79

Wie die Metaanalyse beschreibt, ist die Verbreitung entzündlicher Darmerkrankungen weltweit zunehmend, mit gegenwärtig rund 3 Millionen Betroffenen in Europa und 1,5 Millionen in den USA. Zu den bekannten Risikofaktoren, die mit diesem Krankheitsbild einhergehen, zählen eine abweichende Darmbiota, eine kohlenhydrat- und fettreiche Ernährung, die Nutzung oraler Kontrazeptiva und das Leben in städtischer Umgebung. Ein stressreicher Lebensstil verschlimmert allem Anschein nach das Problem. Vor dem Hintergrund, dass die pharmabasierte Medizin weder Heilung noch eine wirksame Behandlung bietet, gewinnt das Fazit, das die Forscher aufgrund ihrer Metaanalyse ziehen, umso stärker an Bedeutung. Sie betonen, wie sinnvoll die Empfehlung von Vitamin D ist, gerade da diese Maßnahme die Vorzüge hat, einfach, wirksam, sicher und kostengünstig zu sein. https://www.dr-rath-foundation.org/2018/12/new-meta-analysis-recommends-vitamin-d-in-treatment-of-inflammatory-bowel-disease/?lang=de


#80

Da es sich hier nun nicht gerade um “Bibelsprüche” handelt, möchte ich jedoch eine beachtenswerte Bibelstelle zu bedenken geben:

Luk. 12, 22 Und er sprach zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt. 23 Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung. 24 Betrachtet die Raben! Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott nährt sie doch. Wie viel mehr seid ihr wert als die Vögel! 25 Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? 26 Wenn ihr nun nicht einmal das Geringste vermögt, was sorgt ihr euch um das Übrige? 27 Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber: Selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit ist nicht gekleidet gewesen wie eine von ihnen! 28 Wenn aber Gott das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr euch, ihr Kleingläubigen! 29 Und ihr sollt auch nicht danach trachten, was ihr essen oder was ihr trinken sollt; und beunruhigt euch nicht! 30 Denn nach all diesem trachten die Heidenvölker der Welt; euer Vater aber weiß, dass ihr diese Dinge benötigt. 31 Trachtet vielmehr nach dem Reich Gottes, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!


#81

Aus gute-saat.de Dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden.
Lukas 15,24

Die Zeitung hatte dazu aufgerufen, Weihnachtswünsche zu formulieren und einzusenden. Auf diese Weise sollten die Wunschzettel von Kindern und Erwachsenen öffentlich gemacht werden. Es war interessant, welche Wünsche da zusammenkamen: Puppenhäuser, Eisenbahnen, Smartphones und sogar ein Pferd. Ein Wunsch war jedoch ganz anders als alle anderen: Marie wünscht sich, dass Henry wieder nach Hause kommt!

Ich versuchte mir vorzustellen, welche Geschichte sich hinter diesem Wunsch verbarg: Waren da Bruder und Schwester durch ein Unglück auseinandergerissen worden? Hatte sich ein Ehepaar getrennt? Oder trauerte ein Kind um den Vater, der ausgezogen war? … Wie viel Leid, wie viel Tragik enthielt dieser Satz, wie viel Schmerz und Sehnsucht atmete er! Was wäre, wenn sich dieser Wunsch nicht oder sogar nie erfüllen würde?

Ich musste an einen ganz anderen Wunsch denken: Gott wünscht sich, dass Menschen nach Hause kommen! Auch Er wartet – wartet schon viele Jahre, wartet auf Sie und auf mich!

Was wäre, wenn Henry heute nach Hause käme? Dann wäre Maries Wunsch erfüllt. Sicherlich würde sie ihm um den Hals fallen, und ihre Augen würden strahlen. Und Henry? Würde er sich nicht von ihrer Freude anstecken lassen? Doch warum macht Henry sich nicht auf? …

Was wäre, wenn ein Mensch heute zu Gott umkehren würde? Würde er dann nicht erleben: „Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr“? Ja, es wäre Freude bei Gott, „Freude im Himmel“ über einen, der Buße tut und nach Hause kommt. Wenn Sie dieser eine Mensch sind – wie glücklich können Sie dann heute noch werden! (V. 7.20).