Tages-Kalender mit Bibelsprüchen


#102

Aus www.weihnachtenist.ch In diesen Tagen treffen Sie da oder dort die Heilsarmee an, beim Singen und Musizieren. Menschen, die mit Leidenschaft Gott loben. So spielt z.B. der über 100 jährige Ramsauer noch heute mit Leidenschaft sein Instrument und das seit seiner Jugendzeit.

Vielleicht haben Sie in Ihrer Schulzeit mal Blockflöte, Gitarre oder Geige gespielt? Nehmen Sie Ihr Instrument und überraschen Sie einen einsamen Menschen. Lesen Sie die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 vor und bringen Sie ihm etwas Leckeres mit. Viele kleine Leute, die viele kleine Dinge tun, bewirken einen grossen Unterschied in der Welt.


#103

gute-saat de Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber dies hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, anfangend von den Ältesten bis zu den Letzten.
Johannes 8,6-9

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Wie würde Jesus auf die Fangfrage der Pharisäer reagieren? Würde Er die Ehebrecherin verurteilen und damit dem Gesetz treu bleiben, oder würde Er sie in Gnade freilassen?

Der Herr antwortet nicht direkt auf die Frage seiner Gegner. Er bückt sich und schreibt auf den Boden, als ob Er ihre Frage nicht beachten würde. So gibt Er ihnen Zeit, ihre Frage und Beweggründe zu prüfen.

Ungeachtet der warnenden Verzögerung fahren sie fort, Ihn zu fragen. Dann kommt die Antwort des Lehrers (V. 2) – und nicht die eines Richters. Jesus zeigt sich hier als „das Licht der Welt“, indem Er das Gesetz wie einen Scheinwerfer auf die Fragesteller richtet. Er bejaht die Autorität des Gesetzes, jedoch nicht nur im Blick auf die Ehebrecherin, sondern im Blick auf alle Anwesenden. Wer das Gesetz noch nicht gebrochen hatte, sollte jetzt das Strafurteil vollziehen.

Erneut beugt sich der Herr nieder und schreibt auf den Boden. Seine Handlung könnte andeuten, dass Er Namen in die Erde schreibt – Namen von Abtrünnigen, die bald verweht würden (Jeremia 17,13). Vielleicht will Er ihnen auch Zeit geben, sich zurückzuziehen, wenn sie sich weigerten, ihre eigene Schuldigkeit anzuerkennen.

Die Ankläger gehen, anfangend von den Ältesten, denn diese hatten eine Bloßstellung am meisten zu fürchten.

Was lernen wir daraus? Sünde bleibt Sünde! Und Sünden müssen verurteilt werden, aber nicht nur die „groben“ Sünden. Wenn wir sie verurteilen, dann zuerst bei uns selbst!


#104

Was hat wohl der Esel gedacht, in der Heiligen Nacht als er plötzlich die Fremden sah im Stall.
Vielleicht hat er Mitleid verspührt, hat das Bild ihn gerührt und er rückte zur Seite sehr sozial.
Vielleicht darauf packte ihn die Empörung welch eine nächtliche Ruhestörung, und schlafe ich Esel mal ein, schon kommen die Leute herein.
Und dann lag da vor ihm das Kind und er dachte jetzt sind es schon drei was ist das für eine Nacht, da hält mir dass Kind noch zuletzt meine Krippe besetzt und er pollterte völlig aufgebracht.
Ich lasse ja manches mit mir geschehen, doch wenn sie mir an mein Futter gehen, ist’s mit der Liebe vorbei und er dachte an Stallmeuterei.
Er wusste ja nicht wer es war, den die Frau dort gebar, hatte niemals gehört von Gottes Sohn.
Doch wir wissen alle bescheit und benehmen uns heut noch genau wie der Esel damals schon.
Denn Jesus darf uns nicht vom Schlaf aufhalten, nicht unser’n liebsten Besitz verwalten.
Doch wer ihm die Türe aufmacht, der hat jeden Tag Heilige Nacht.»

Mit dem Liedertext von Manfred Siebald wünsche ich allen besinnliche und frohe Weihnachten. weihnachts%20segen


#105

Was für ein Geschenk wäre dies, wenn bei jedem Kaufhaus Christsein ein Zeugnis von der wahren Weihnachten sein würde. https://www.youtube.com/watch?v=pSEdQGGjB8Y


#106

Weihnachten bietet uns eine gute Gelegenheit einander zu beschenken. Bei Menschen die wir lieben fällt es uns leicht grosse Geschenke zu machen. Es freut uns ihnen mit unseren Geschenken zu zeigen, dass sie uns viel bedeuten.
Das grösste Weihnachtsgeschenk das wir bekommen können hat uns Gott gemacht. Er schenkte uns seinen Sohn Jesus Christus. Niemand ist von diesem Geschenk ausgeschlossen. Gott liebt alle Menschen bedingungslos. Jeder einzelne bedeutet ihm viel.
Durch Jesus Christus bekommen wir die Vergebung unserer Schuld und das ewige Leben geschenkt, dass sich kein Mensch kaufen oder verdienen kann. Was gibt es grösseres, als den Himmel geschenkt zu bekommen!
Hast du dieses Geschenk schon angenommen? weihnachten%20f%C3%BCr%20dich


#107

Ich wünsche allen einen schönen Weihnachtstag mit viel Freude und Erfüllung an allem was Gott euch schenkt in der Gemeinschaft mit euren Lieben.
Aber ganz besonders wünsche ich euch die Gemeinschaft mit Jesus Christus, der in die Welt kam um sich dir zu verschenken.
Auch du kannst ihm ein Geschenk machen - indem du ihm deine Sünden gibst für die er bereit war zu sterben, und dann dein Leben um für ihn zu leben.
Jesus Christus vergibt dir gerne, denn er will dir ein reines Herz schenken, damit du ein www.kindgottes.ch wirst und Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel, mit Jesus Christus und mit dem Heiligen Geist haben kannst.
Wenn du Jesus Christus das Geschenk gibst was er sich wünscht, dann wir Weihnachten zum grössten Fest deines Leben.


#108

Was wird uns das neue Jahr wohl alles bringen? Hoffentlich Gesundheit, Bewahrung vor Unfall, Leid und Misserfolg, Erfüllung im Beruf, Familie und Beziehungen. Vieles ist nicht vorhersehbar.
Eines ist aber sicher: Jeden Morgen werden Menschen mit einem Sonnenaufgang beschenkt. Im Frühling lässt Gott uns Blumen wachsen. Das ganze Jahr hindurch beschenkt er uns Menschen mit Nahrung aus der Erde. Ihm gehört das ganze Universum – und doch entschied er sich auch für den einzelnen Menschen. Wann immer wir mit ihm reden, er hört uns zu. Wir können uns auf ihn verlassen, denn er hat uns unendlich lieb.
Gott hat uns keine Tage ohne Leid versprochen, kein Lachen ohne Sorgen, keine Sonne ohne Regen. Doch er hat uns für jeden Tag genug Kraft versprochen. Trost für unsere Tränen und sein Licht, Jesus Christus, der unser Weg zu ihm ist. Diese Vertrauen wünsche ich dir und allen deinen Lieben für das neue Jahr.neujahr7


#109

Der Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=e9LXDmJ9Gog hat uns sehr gefreut und ermutigt mitzuerleben wie Jesus Christus Menschen zum Guten verändern kann.


#110

Wenn du heute Geburtstag hast, so wünsche ich dir, zu deinem Geburtstag einen schönen Tag und alles Liebe und Gute.
Ich wünsche dir Gesundheit an Leib und Seele. Zufriedenheit mit allem, was dir im Alltag begegnet. Gelassenheit und den nötigen Humor, auch über Missgeschicke lachen zu können. Freude über grosse und kleine Dinge, wie an einer Blume am Wegrand. Frieden mit allen Menschen und echte Freundschaft, damit du dich nie einsam fühlen müsst.

Ganz besonders aber wünsche ich dir das höchste Gut der Welt, den Geber aller guten Gaben, Gott selber!
Es gibt nichts Grösseres, nichts Besseres, als den zu haben, von dem alles kommt. Darum wünsche ich dir, dass du mit dem Psalmdichter sagen kannst:

«Herr, wenn ich nur dich habe, bedeuten Himmel und Erde mir nichts. Selbst wenn alle meine Kräfte schwinden und ich umkomme, so bist du doch, Gott, allezeit meine Stärke - ja, du bist alles, was ich habe! Eines ist sicher: Wer dich ablehnt, wird zugrunde gehen; du vernichtest jeden, der dir die Treue bricht. Ich aber darf dir immer nahe sein, mein Herr und Gott; das ist mein ganzes Glück! Dir vertraue ich, deine wunderbaren Taten will ich weitererzählen.»
(Psalm 73, 25 - 28)

Dies wünsche ich dir von ganzem Herzen und möge das Segenslied in deinem Leben Wirklichkeit werden. www.youtube.com/watch?v=5ngCbY6HJn8&list=FLLfN9ZhZNqiqU-nMvmk7RcA&index=14


#111

Hast du auch einen Menschen dem du dies sagen kannst?


#112

Diese Sendung https://www.youtube.com/watch?v=cIgbU-PjU30 sollte sich alle Moslems anschauen, aber auch alle die Moslems kennen und Menschen die Jesus noch nicht als ihren Erlöser und Herrn haben.


#113

www.gute-saat.de Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken.
Römer 8,28
Wir wissen, dass wir … Jesus gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

  1. Johannes 3,2

Gewissheiten des Glaubens

Ich kann Ihnen die Wunder Gottes nicht erklären – aber „eins weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehe“ (Johannes 9,25).

Manchmal habe ich den Eindruck, dass es immer schwieriger wird, als Christ in dieser Welt zu leben, wo man Gott nicht ehrt – aber „ich weiß, dass es denen, die Gott fürchten, wohl ergehen wird, weil sie sich vor ihm fürchten“ (Prediger 8,12).

Ich sehe, dass die Politiker dieser Welt für gravierende Probleme keine Lösungen anbieten können – aber ich vertraue Gott, weil „ich weiß, dass der HERR alles vermag“ (Hiob 42,2).

Ich bin traurig darüber, dass einige meiner Angehörigen dem Herrn Jesus Christus nicht nachfolgen – aber ich bete für sie, weil ich weiß, dass Gott „will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2,4).

Ich muss erleben, dass meine Freunde nach und nach von der Erde scheiden, und manchmal bedrückt mich der Gedanke an den Tod – aber „ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen“ (Hiob 19,25).

Das Jahr 2018 geht zu Ende. Da frage ich mich, was mir die kommenden Tage, Monate und Jahre bringen werden – aber ich weiß, dass ich Gott und seiner Führung auch weiterhin vertrauen kann.

„Auf dich vertraue ich; tu mir kund den Weg, den ich wandeln soll, denn zu dir erhebe ich meine Seele!“ Psalm 143,8


#114

Das neue Jahr beginnt der Schrift zufolge am kommenden 6. April. Die Beachtung des biblischen Kalenders ist von weit größerer Bedeutung als die meisten Christen glauben.


#115

Aus www.gute-saat.de Und Jesus wurde allein gelassen mit der Frau in der Mitte. Als Jesus sich aber aufgerichtet hatte und außer der Frau niemand sah, sprach er zu ihr: Frau, wo sind sie, deine Verkläger? Hat niemand dich verurteilt? Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht; geh hin und sündige nicht mehr!
Johannes 8,9-11

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Jesus und die Ehebrecherin sind allein zurückgeblieben – so endet das aufregende Geschehen im Tempelbezirk. Es war ganz anders gekommen als geplant: Nicht Jesus empfand die Lage als peinlich, sondern die Schriftgelehrten und Pharisäer. Deshalb machten sie sich schnell aus dem Staub. Das Licht, das sie in diesem Moment erleuchtete, konnten sie nicht länger ertragen.

„Zwei wurden zurückgelassen, die Erbärmliche und das Erbarmen“, schrieb jemand zu dieser Stelle. Von Siegesfreude kann hier nicht die Rede sein. Ein heiliger Ernst liegt über dem Geschehen. Die Frage: „Wo sind sie, deine Verkläger?“, erinnert an die erste Frage Gottes nach dem Sündenfall: „Wo bist du?“ (1. Mose 3,9). Wenn sich das Gewissen regt, versteckt sich der Mensch vor Gott, weil er merkt, dass er ein Sünder ist.

Die Frau spricht wenig. Das, was der Herr den Anklägern gesagt hat, berührt offensichtlich auch sie. Es ist nicht irgendein Mensch, der vor ihr steht, es ist das „wahrhaftige Licht“, das auch sie erleuchtet.

Angesichts der eigenen Schuldigkeit hat niemand gewagt, die Ehebrecherin zu steinigen. Und wie reagiert der Herr? Er drückt hier kein Auge zu, will sie aber auch nicht verurteilen – ihre Ankläger waren nicht weniger Sünder als sie. Er war nicht gekommen, „damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde“ (Johannes 3,17).

Der Herr kann der Frau hier noch keine Vergebung zusichern. Dazu sind Bekenntnis und Buße erforderlich. Er legt ihr aber auf, nicht mehr zu sündigen, weil jede Sünde für Gott unerträglich ist.


#116

Aus www.gute-saat.de Es fiel ein Sturm auf den See, und das Schiff lief voll Wasser, und sie waren in Gefahr.
Lukas 8,23

Der See Genezareth liegt im Norden Israels. Bei einer Fahrt über den See gerieten Jesus Christus und seine Jünger einmal in einen sehr heftigen Sturm. Unter den Männern gab es erfahrene Fischer, aber jetzt standen sie Todesängste aus und flehten den Meister um Hilfe an. Wie erleichtert waren sie dann, als Wind und Wellen plötzlich Ruhe gaben und sich dem Machtwort Jesu fügten! Fassungslos riefen sie aus: „Wer ist denn dieser, dass er auch den Winden und dem Wasser gebietet und sie ihm gehorchen?“ (V. 25).

Dabei kannten die Jünger den Herrn Jesus doch schon! Sie hatten Ihn ja im Glauben als ihren Erlöser angenommen, und sie folgten Ihm nach. Allerdings gab es für sie noch so vieles zu lernen – vor allem, was seine herrliche Größe als Sohn Gottes anging.

Auch heute kennen viele dieses frohe Erstaunen über den Sohn Gottes: „Wer ist denn dieser!“ Immer wieder neu werden gläubige Christen in oft schwierigen Lebensumständen davon überrascht, wie Christus ihnen seine Liebe und seine göttliche Kraft zuwendet, und das oft viel mehr, als sie erwartet haben.

Andere allerdings zweifeln eher oder sind kleingläubig und fragen aus diesem Grund: „Wer ist denn dieser?“

Wer ist denn dieser Jesus, dass Er Ansprüche an mein Leben geltend macht?
Ist Er wirklich der Sohn Gottes?
Kann ich Ihm mein Leben für Zeit und Ewigkeit anvertrauen?
Alle, die noch so fragen, möchten wir dazu anspornen, die Bibel zu lesen. Sie zeigt uns an vielen Beispielen: Für alle, die Ihm vertrauen, erweist sich Jesus Christus in allen Lebensumständen als Helfer und als Herr der Situation.


#117

www.gute-saat.de Jesus hat sich den Aposteln nach seinem Lei­den in vielen sicheren Kennzeichen lebend dar­gestellt, indem er ihnen vierzig Tage hindurch erschien.
Apostelgeschichte 1,3

Woher weißt du, dass es Gott gibt? Weil dich die Beweise, die Indizien überzeugen? Oder gibt es vielleicht noch etwas mehr? Eine kleine Illustration dazu: Woher weißt du, dass dein Chef in der Firma ist?

Du siehst sein Auto auf dem Parkplatz vor der Firma.
Du legst deine Hand auf die Motorhaube: Sie ist noch warm.
Du fragst die Sekretärin, ob der Chef da ist. Sie bestätigt es.
Die Tür zum Büro des Chefs steht offen. In dem Büro ist Licht an.
Du hörst die wohlbekannte Stimme des Chefs am Telefon.
Können dich diese Indizien überzeugen? – Ja, sie sind klar, eindeutig und kaum zu widerlegen. – Also bist du hundertprozentig überzeugt? – Na ja, nicht so ganz. Wer weiß …? – Jetzt kommt der Chef aus dem Büro. Du gibst ihm die Hand und sprichst mit ihm. Bist du nun völlig überzeugt, dass der Chef in der Firma ist? – Ja natürlich! – Warum? – Weil du ihn gesehen und gesprochen, also erlebt und erfahren hast.

Sind dadurch die vorigen Beweise und Indizien bedeutungslos geworden? Keineswegs, aber es gibt etwas, was weit mehr bedeutet als Indizien: die persönliche Begegnung.

So ist es auch mit der Frage nach der Existenz Gottes oder nach der Auferstehung Jesu Christi. Es gibt sehr starke Indizien und Gründe, die darauf hinweisen, dass Gott existiert und dass Jesus lebt.

Aber völlig überzeugt wird das Herz eines Menschen erst dann, wenn es dem lebendigen Gott und dem Herrn Jesus Christus persönlich be­gegnet ist und wenn diese Begegnung ihre unverwechselbaren Spuren in seinem Leben hinterlässt. Zu dieser Begegnung lädt Gott uns durch die Bibel immer wieder ein.


#118

www.gute-saat.de Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes.
Sprüche 16,25
Jesus spricht zu Thomas: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Johannes 14,6

Die Todespiste

Vor vielen Jahren, als die Obere Halbinsel von Michigan praktisch noch unbewohnt war, machten sich zwei Männer auf den Weg zu einem neuen Bergarbeiterlager. An einem Wintermorgen begannen sie die letzte Etappe ihres Weges. Doch während der Nacht hatte der Schnee die Fußspuren unsichtbar gemacht, die frühere Reisende hinterlassen hatten.

Dennoch brachen die beiden Männer zuversichtlich auf. Je später es im Lauf des Tages wurde, desto dichter wurden die Wälder. Im tiefen Wald und bei diesen Witterungsverhältnissen konnten sie sich nicht mehr an der Sonne orientieren. Etwas beunruhigt gingen sie weiter.

Erleichtert entdeckten sie auf einmal frische Fußspuren im Schnee: Zwei Menschen gingen in nur geringem Abstand vor ihnen her. Beruhigt beschleunigten die beiden ihre Schritte. Und nach einer weiteren Stunde waren sie sich sicher, ganz nahe am Ziel zu sein.

Doch die Dämmerung setzte ein, und das Lager kam immer noch nicht in Sicht. Da bewegte sich vor ihnen ein Schatten. Instinktiv erfassten die Männer ihre Waffen. Der Schatten – es war ein Indianer – sprach sie dann in gebrochenem Englisch an: „Weiße Männer sind verloren auf der Piste des Todes.“ Da begriffen sie ihren Irrtum: Die Spuren, denen sie folgten, waren ihre eigenen; sie waren im Kreis gelaufen!

In übertragenem Sinn ergeht es vielen ganz ähnlich: Sie hoffen, den Himmel zu erreichen, aber sie orientieren sich dabei nur an sich selbst und ihrem eigenen Urteil. Und so befinden sie sich auf der „Piste des Todes“! Nur die Orientierung an Jesus Christus, dem Retter und Herrn, führt zu Gott und zum Himmel.


#119

Aus www.gute-saat.de Liebe, zu deinem Geburtstag wünsche ich dir einen schönen Tag und alles Liebe und Gute.
Ich wünsche dir Gesundheit an Leib und Seele. Zufriedenheit mit allem, was dir im Alltag begegnet. Gelassenheit und den nötigen Humor, auch über Missgeschicke lachen zu können. Freude über grosse und kleine Dinge, wie an einer Blume am Wegrand. Frieden mit allen Menschen und echte Freundschaft, damit du dich nie einsam fühlen müsst.

Ganz besonders aber wünsche ich dir das höchste Gut der Welt, den Geber aller guten Gaben, Gott selber!
Es gibt nichts Grösseres, nichts Besseres, als den zu haben, von dem alles kommt. Darum wünsche ich dir, dass du mit dem Psalmdichter sagen kannst:

«Herr, wenn ich nur dich habe, bedeuten Himmel und Erde mir nichts. Selbst wenn alle meine Kräfte schwinden und ich umkomme, so bist du doch, Gott, allezeit meine Stärke - ja, du bist alles, was ich habe! Eines ist sicher: Wer dich ablehnt, wird zugrunde gehen; du vernichtest jeden, der dir die Treue bricht. Ich aber darf dir immer nahe sein, mein Herr und Gott; das ist mein ganzes Glück! Dir vertraue ich, deine wunderbaren Taten will ich weitererzählen.»
(Psalm 73, 25 - 28)

Dies wünsche ich dir von ganzem Herzen und möge das Segenslied in deinem Leben Wirklichkeit werden. www.youtube.com/watch?v=5ngCbY6HJn8&list=FLLfN9ZhZNqiqU-nMvmk7RcA&index=14


#120

www.gute-saat.de Ihr richtet nach dem Fleisch, ich richte niemand. Wenn ich aber auch richte, so ist mein Gericht wahr, weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen wahr ist. Ich bin es, der von mir selbst zeugt, und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt von mir.
Johannes 8,15-18

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Die Pharisäer zeigen sich selbstbewusst: Nachdem sie ein Urteil über die ertappte Ehebrecherin gesprochen haben, maßen sie sich jetzt ein Urteil über den Sohn Gottes an. Und sie zeigen sich eigensinnig: Zum einen urteilen sie nur „nach dem äußeren Schein“ (vgl. Kap. 7,24), und zum anderen lassen sie bewusst die unleugbaren Zeichen ­außer Acht, die Jesus als den verheißenen Messias bestätigen. Der Herr dagegen weigert sich, die Position eines Richters einzunehmen und die Menschen zu verurteilen. Erst an einem künftigen Tag wird Er der Richter sein, aber nicht jetzt. Jetzt ist Er da, um Liebe und Licht in die Welt zu bringen.

Die Welt wird vom Bösen beherrscht. Wenn die Zeit der Gnade vorüber ist, wird Gott sie „in Gerechtigkeit richten durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat“ – Jesus Christus. Der Beweis dazu ist erbracht: Christus wurde aus den Toten auferweckt (1. Johannes 5,19; Apostelgeschichte 17,31).

Das Gericht, das dem Sohn des Menschen übertragen worden ist, wird der Wahrheit entsprechen – so, wie Gott die Dinge sieht. Und darin stimmt der Sohn Gottes ganz mit seinem himmlischen Vater überein.

Dass eine Sache durch ein zweifaches Zeugnis bestätigt werden musste, fordert auch „ihr“ Gesetz – das Gesetz Moses, auf das seine Gegner sich berufen. Wenn nach diesem Gesetz das Zeugnis zweier Menschen als wahr anerkannt werden soll, dann erst recht das gemeinsame Zeugnis Gottes des Vaters und des Gottessohnes (5. Mose 19,15).


#121

www.gute-saat.de Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele, er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.
Psalm 23,1-3

Pyrrhus lebte von 319–272 V. Chr. Er war König von Epirus, einem Reich im Nordwesten Griechenlands, und gehörte zu den führenden Kriegsherren in der Zeit nach Alexander dem Großen. Berühmt wurde er für seine Siege gegen die Römer. Bei einer dieser siegreichen Schlachten verlor er jedoch selbst so viele eigene Soldaten, dass er ausrief: „Wenn wir noch einmal gegen die Römer siegreich sind, dann sind wir verloren!“ Noch heute nennt man einen teuer erkauften Erfolg einen Pyrrhussieg.

Oft diskutierte der König mit seinem Hofdiplomaten Cineas. Der fragte den König einmal, was er sich eigentlich von den Schlachten gegen die Römer erhoffe. Pyrrhus erwiderte, dann könne er ganz Italien erobern. – „Und dann?“ – „Dann kann ich auch Sizilien, Libyen und Karthago einnehmen.“ – Cineas ließ nicht locker: „Und was ist, wenn du alle diese Länder erobert hast?“ – „Dann werden wir zu Hause bleiben und dort in guter Ruhe leben!“ – Da rief Cineas aus: „O König! Warum fangen wir denn nicht heute schon mit dieser Ruhe an?“

Jeder Mensch sehnt sich nach Ruhe und Frieden: in der Welt, in seinem Land, am Arbeitsplatz, in den eigenen vier Wänden, in seinem Inneren. Doch die Welt wird immer hektischer und friedloser.

In dem bekannten Wort von Psalm 23 finden wir ein Bild der Ruhe, des Friedens und der Sättigung. Ermutigt uns das nicht, endlich wirkliche Ruhe, Zufriedenheit und Glück bei dem Guten Hirten zu suchen? Er hat gesagt:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“
Matthäus 11,28