Tageskalender mit Gottes Wort


#1

Der HERR antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach: … Kannst du das Gebinde des Siebengestirns knüpfen oder die Fesseln des Orion lösen?
Hiob 38,1.31

In der Französischen Revolution (1789-1799) gab es eine Phase, in der besonders stark gegen alles vorgegangen wurde, was mit dem Christentum zu tun hatte. Alte Berichte erzählen davon, wie alle christlichen Symbole aus den Kirchen und von den Friedhöfen entfernt wurden. Auch der Verkauf von Bibeln wurde verboten.

„Jedes Zeichen, das an Gott erinnert, muss verschwinden!“, so erklärte man einem alten Mann. Doch der war auch nicht auf den Mund gefallen, sondern entgegnete: „Nun, die Sterne am Himmel werdet ihr ja vorläufig noch stehen lassen!“ Diese würden auch weiterhin sichtbare Zeichen von der Größe Gottes sein.

Was damals in der Französischen Revolution nicht gelungen ist, wird auch dem aggressiven Atheismus nicht gelingen, der heute auf dem Vormarsch ist.

Gott selbst hat schon im Alten Testament angekündigt, dass Christus einmal hier auf der Erde seine Herrschaft antreten wird. Was dem vorausgeht, wird in Psalm 2 beschrieben:

„Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Die Könige der Erde treten auf, und die Fürsten beraten miteinander gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: ,Lasst uns zerreißen ihre Fesseln und von uns werfen ihre Seile!‘
Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, und in seiner Zornglut wird er sie schrecken. ,Habe ich doch meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!‘ …
Und nun, ihr Könige, seid verständig, lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! Dient dem HERRN mit Furcht, und freut euch mit Zittern!“ Aus www.gute-saat.de


#2

Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dahin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen. Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich lassen. Jesus antwortet: Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.
Johannes 13,36–38

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Hat das neue Gebot, das Jesus seinen Jüngern gerade gegeben hat, keinen Eindruck auf Petrus gemacht? Einander zu lieben, wie ihr Herr sie geliebt hat - das klingt doch sehr herausfordernd. Petrus traut sich wieder einmal viel zu. Jedenfalls möchte er seinen Herrn keinesfalls verlieren; er will Ihm folgen. Deshalb hakt er nach.

In seiner Antwort deutet der Herr auf seinen Sühnetod und seine Auferstehung hin - darin kann Ihm niemand folgen. Die Erlösung kann nur Er zustande bringen. Doch in einem erweiterten Sinn würden manche dem Herrn folgen, auch Petrus. Im 21. Kapitel unseres Evangeliums erfahren wir mehr darüber: Dort sagt Jesus voraus, dass Petrus den Märtyrertod sterben würde (V. 18.19).

Doch Petrus gibt sich mit einem „Später“ nicht zufrieden. Anstatt dem Herrn zu vertrauen und seine Antwort zu akzeptieren, wird er anmaßend. Er verliert die Liebe seines Herrn aus dem Blick und denkt nur an seine eigene Liebe zum Herrn. Und die hält er für groß und tragfähig: Er will sein Leben für den Herrn lassen!

Wie wenig kennt Petrus sich selbst! Das muss er wenige Stunden später bitter erfahren. Er versagt schon, als ihn eine Magd anspricht, weil sie ihn als Jünger Jesu erkennt: Er leugnet, Jesus zu kennen. Als er zum dritten Mal angesprochen wird, bangt er so sehr um sein Leben, dass er seinen Herrn unter Fluch und Schwur verleugnet.

Lassen wir uns warnen: Selbstvertrauen führt zur Niederlage! Aus www.gute-saat.de zum täglichen Lesen.


#3

Meinst du, dass ich nicht meinen Vater bitten könnte und er mir jetzt mehr als zwölf Legionen Engel stellen würde? Wie sollten denn die Schriften erfüllt werden?
Matthäus 26,53

Das sagte Jesus Christus bei seiner Verhaftung zu seinem Jünger Petrus. Dieser hatte nämlich das Schwert gezogen, um seinen Meister zu verteidigen. Auf den ersten Blick ist es ja wirklich ein schwieriger Gedanke, dass Christus, der verheißene Erlöser und Messias-König der Juden, sich ohne Gegenwehr von seinen Feinden gefangen nehmen ließ. Wusste Er denn nicht, was für Ihn auf dem Spiel stand? - Keine Frage: Jesus hatte vorher oft genug und sehr deutlich von seinem Tod gesprochen … und von seiner Auferstehung.

Aber warum griff der große Gott, auf den sich Jesus immer wieder berufen hatte, jetzt nicht zu seinen Gunsten ein? War dazu denn die ausdrückliche Bitte des Sohnes Gottes nötig? Und wenn Jesus von mehr als zwölf Legionen Engeln sprach, wollte Er damit in dieser kritischen Situation nur seine Nachfolger beruhigen? - Nein, selbst wenn Jesus den Kreuzestod erduldete, war und blieb Er doch der Herr, der über alle Macht verfügte.

Mit besonderer Betonung verweist Jesus auf die heiligen Schriften, die tatsächlich vom Sterben des Messias und dem tiefsten Grund für seinen Tod gesprochen hatten. Alles war eindeutig vorhergesagt: Christus sollte stellvertretend für schuldige Menschen den Tod erdulden, und diesen Sühnetod nahm der heilige Gott als Sühnopfer für die Sünde an.

Jesus Christus ist gestorben. Gottes Ratschluss, von dem schon die Schriften des Alten Testaments gesprochen hatten, ist erfüllt. Wer das alles gründlich bedenkt, kommt aus dem Staunen nicht heraus.

„Unser Herr Jesus Christus ist für uns gestorben, damit wir … zusammen mit ihm leben.“ 1. Thessalonicher 5,10 Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen.


#4

Du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.
Matthäus 1,21

Auf einem Fluss rudert ein Mann. Plötzlich kippt sein Boot um, und er fällt ins Wasser. Er strampelt und schlägt um sich, doch er geht immer wieder unter. Offensichtlich kann er nicht schwimmen. Menschen laufen zusammen und rufen ihm zu: „Weiter so! Nicht aufgeben, sonst ertrinkst du!“ Einer von ihnen hat ein langes Seil dabei und wirft es dem Mann zu - allerdings ohne das Seilende in der Hand zu behalten.

Doch beides hilft dem Mann im Wasser nicht: Die guten Ratschläge retten ihn nicht, weil er nicht schwimmen kann. Und das Seil, das im Wasser schwimmt, aber nirgendwo festgemacht ist, bringt ihm auch keine Rettung. Er ist verloren - wenn nicht jemand von außen eingreift und ihn rettet.

Ein Mensch, der gesündigt hat, ist in einer ähnlichen Situation. Ratschläge wie „Lass dich nicht unterkriegen!“ oder „Immer weiter so!“ helfen ihm nicht, auch nicht die Beschwichtigung „Alles wird gut“. - Der Mensch braucht einen Retter; er braucht den Einen, der ihn retten kann und retten will. Den Einen, der dafür sorgt, dass Gott seine Sünde nicht mehr sieht. Er braucht Jesus Christus.

Was muss er tun, um gerettet zu werden? Er muss den Retter um Hilfe anrufen. Wird Er hören und helfen? Ja, Er wird kommen, denn Er wartet nur auf den Hilferuf eines Menschen, um ihm dann zu Hilfe zu eilen. Er wird ihm das Seil der Rettung zuwerfen und dabei das andere Ende fest und sicher in der Hand halten. Das muss der Mensch, der gesündigt hat, nur ergreifen, indem Er an den Sohn Gottes glaubt und an sein Sühnungswerk am Kreuz.

„Wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Heiland der Welt ist.“
Johannes 4,42 Aus www.gute-saat.de wo täglich eine Andacht zu lesen ist.


#5

Andreas findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, was übersetzt ist: Christus. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn Jonas; du wirst Kephas heißen, was übersetzt wird: Stein.
Johannes 1,41.42

Simon Petrus begegnet Jesus

Andreas, der Fischer vom See Genezareth, hört zu, als Johannes der Täufer predigt. Er erkennt, dass Jesus von Nazareth der erwartete Messias ist, der Erlöser. Diese überwältigende Neuigkeit muss er weitererzählen, als Erstes seinem Bruder Simon.

Wenn jemand Jesus Christus persönlich kennenlernt, dann möchte er von dem erzählen, was er erlebt hat - wie Andreas hier. Wir wissen wenig über ihn, aber er führt seinen Bruder Simon zu Jesus Christus. Und dieser Simon ist kein anderer als der Apostel Petrus, der Jahre später zu Tausenden von Menschen predigen wird, von denen an einem Tag 3000 gerettet werden. Und diese vielen haben es weitererzählt … bis zu uns heute! (Apostelgeschichte 2,41).

Simon wird durch seinen Bruder Andreas zum Herrn Jesus geführt - und das verändert sein Leben! Jesus blickt ihn an, wie nur Er, der Sohn Gottes, Menschen ansehen kann. Dann gibt Er ihm einen neuen Namen: Kephas. Das ist aramäisch und bedeutet „Stein“ (griechisch heißt es dann Petros und lateinisch Petrus). Die tiefere Bedeutung dieses „Namenwechsels“ wird Simon erst später deutlich (Matthäus 16,18; 1. Petrus 2,4).

Simon Petrus glaubte an Gott; und er erwartete den verheißenen Erlöser. Deshalb hatte er sich Johannes dem Täufer angeschlossen, dem Vorläufer des Messias. Doch jetzt begegnet Simon dem Erlöser selbst. Er erhält einen neuen Namen - ein Zeichen dafür, dass er errettet, dass er „eine neue Schöpfung“ ist (Lukas 10,20). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Andachten.


#6

Betrachte die Weisheit für deine Seele: Wenn du sie gefunden hast, so gibt es eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.
Sprüche 24,14

Er ist aus Syrien geflohen und vor drei Jahren nach Deutschland gekommen. Als man ihn fragt, was er für typisch deutsch hält, antwortet er: „Das Wort sicherheitshalber.“ Er meint es ernst und begründet es: „Die Deutschen denken immer an die Zukunft! Das macht ihnen manches leider schwer. Aber dieses Denken schützt sie auch vor Gefahren.“ Deshalb trägt er persönlich beim Skaten jetzt auch immer einen Helm. Sicherheitshalber!

Man kann über seine Worte schmunzeln. Und ganz sicher schränkt „sicherheitshalber“ manches tollkühne Abenteuer ein. Doch oft ist es auch wichtig, lebenswichtig. Aber denken wir immer an die Zukunft? Sind wir immer vorbereitet und „sicher“?

Natürlich: In der Grundschule denken Eltern an die anstehende Schulempfehlung … Ein Abiturient denkt an Studienplatz und Studienort … Ein Student denkt bei den Abschlussklausuren an die Karriere und die zukünftigen Arbeitgeber … Ein älterer Mitarbeiter denkt an die Rente … Und Rentner und Pensionäre denken an … Ja, denken wenigstens sie weit genug in die Zukunft?

Wir kennen Abgasvorschriften und Anschnallpflicht, sorgen uns um die TÜV-Plakette, nehmen Weiterbildung wichtig und kennen den gesicherten Auszahlungsbetrag unserer Lebensversicherung. Aber denken wir auch daran, was nach dem Tod kommt? Denken wir an die „Zeit“ nach der Zeit - an die Ewigkeit? Haben wir eine Zukunft bei Gott und in der Freude des Himmels? Oder werden wir für immer fern von Gott sein und in der ewigen Pein? In diesem Punkt müssen wir uns jetzt und heute Sicherheit verschaffen! - Der Apostel Paulus hatte sie:

„Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, … weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges … uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ Römer 8,38.39 Aus www.gute-saat.de mit tägliche Andachten.


#7

Ich kenne meine Übertretungen, und meine Sünde ist beständig vor mir. Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt, und ich habe getan, was böse ist in deinen Augen.
Psalm 51,5.6

Selbsterkenntnis

Wir Menschen haben einen scharfen Blick für die Sünden und Schwachheiten unserer Mitmenschen. Das nennen wir oft „Menschenkenntnis“.

Der Pharisäer in Lukas 18 ging in den Tempel hinauf, um zu beten. Aber seine Worte waren keine Bitte. Er brauchte ja nichts! Er betrachtete sich selbst als weit erhaben über all die Menschen, die er da kommen und gehen sah, vor allem auch über den Zöllner, den er hinter sich stehen sah - zum Glück weit hinter sich! So meinte der Pharisäer genügend Anlass zu haben zum Danken.

Wem denn? Gott? Ja, er sagte zwar: „O Gott, ich danke dir“, aber eigentlich meinte er sich selbst: „… dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen!“

Für Gott gab es keinen Grund, auf den Pharisäer zu hören. Dieser religiöse Mann hatte kein Empfinden für die Heiligkeit Gottes und auch nicht für den wahren Zustand seines Herzens, das durch die Sünde verdorben war. Er sah gar keinen Anlass dafür, Gnade von Gott zu erbitten. So verblendet, wie er gekommen war, ging er auch wieder nach Hause.

Der Zöllner hingegen sah sich im Licht der Heiligkeit Gottes und das machte ihn tief demütig. Er sah keinen Grund, andere zu beschuldigen. Diese Selbsterkenntnis ist nötig, wenn man mit Gott in Kontakt kommen will. Der Zöllner betete: „O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!“ - Und der Herr Jesus Christus fügt hinzu: „Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus vor jenem.“ Wer in dieser Haltung zu Gott kommt, empfängt Vergebung und Frieden. Aus www.gute-saat.de für täglich eine Ermutigung.


#8

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.
Johannes 14,1–3

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Jesus hat seinen Jüngern mitgeteilt, dass Er sie verlassen würde und sie Ihm jetzt nicht folgen könnten. Die Jünger beunruhigt der Gedanke an einen Abschied, denn sie erwarten immer noch, dass Er sie als der von Gott bestätigte Messias endlich von der Herrschaft der Römer befreien würde.

Wie barmherzig ist der Herr! Er kümmert sich liebevoll um seine Jünger und tröstet sie mit drei großartigen Aussagen, die auch uns Zuversicht geben:

Jesus Christus im Himmel ist der Gegenstand des Glaubens. Er ist die sichere Zuflucht für alle Gläubigen zu allen Zeiten an allen Orten. Im Gegensatz dazu war Er während seines Lebens auf der Erde nur für eine kurze Zeit und für relativ wenige Menschen direkt erreichbar.
Die Gläubigen haben ihre ewige Heimat dort, wo auch ihr Herr zu Hause ist: im Vaterhaus. Dort gibt es genug Platz für alle Kinder Gottes. Jesus ist für sie nicht nur gestorben, sondern Er ist auch als Mensch in den Himmel gegangen, damit sich die Seinen dort aufhalten können. Weil Er jetzt schon dort ist, ist die „Stätte“ für sie „bereitet“.
Kinder Gottes haben nicht nur einen ewigen Wohnort, der auf sie wartet, sondern vor allem einen Herrn, der nicht für immer von ihnen getrennt sein will. Er kommt wieder, damit sie dort sind, wo Er ist. Er sendet übrigens keinen Engel, um die Seinen zu sich zu nehmen; Er kommt selbst. Kann es einen schöneren Ort geben als dort, wo der Sohn Gottes zu Hause ist? Aus www.gute-saat.de wo täglich Ermutigungen zu lesen sind.


#9

Als Petrus aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Matthäus 14,30.31

Simon Petrus - ein Kleingläubiger

Die Jünger überqueren im Schiff den See Genezareth. Sie rudern hart, kommen aber nur wenig voran, „denn der Wind war ihnen entgegen“. Da kommt Jesus in den frühen Morgenstunden auf dem Wasser zu ihnen. Die Jünger - durchnässt, erschöpft und übermüdet - denken zuerst, es sei ein Gespenst. Sie schreien vor Furcht, doch Jesus beruhigt sie: „Seid guten Mutes, ich bin es; fürchtet euch nicht!“

Als Petrus hört, dass es Jesus ist, will er sofort ganz nah bei Ihm sein: „Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern.“ Jesus sagt: „Komm!“, und Petrus steigt aus dem Schiff und geht auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen.

Doch dann spürt er den Wind auf einmal viel drohender und stärker als eben, als er noch im Schiff saß. Und dann der Gedanke, dass er auf Wasser geht, wo Wasser doch keine Balken hat! Petrus gerät in Panik. Er merkt, dass er den Naturgewalten nicht standhalten kann; er fängt an zu sinken und schreit: „Herr, rette mich!“ Und sogleich ist Jesus da, ergreift ihn bei der Hand und sagt: „Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“

Als Petrus auf Wind und Wellen sah, verlor er den Blickkontakt zu seinem Herrn. Ja, wer mit Jesus Christus unterwegs ist und dabei auf die Lebensumstände sieht und nicht mehr auf Jesus, der verliert den Halt. Das ist heute nicht anders! Doch wer „den Namen des Herrn“ im Glauben anruft - der „wird errettet werden“. Errettet für die Ewigkeit und errettet in den Notsituationen des Lebens. Und auch das ist heute nicht anders! (Vgl. Joel 3,5; 1. Petrus 1,5). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#10

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit; du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebende nach Begehr.
Psalm 145,15.16

Ich hatte einen Urlaub auf dem Bauernhof gebucht. Mit Familienanschluss! Beim ersten Abendessen standen alle auf - Familie, Angestellte und Gäste. Der Hausherr betete: „Alle Augen, Herr, warten auf Dich. Denn Du gibst uns zu essen. Du tust Deine Hand auf und machst alle satt. Herr, unser Gott, segne diese Mahlzeit. Amen.“ Alle standen ehrfürchtig und mit gefalteten Händen da - sogar ich. Doch meine Knie zitterten, denn noch nie in meinem Leben hatte ich so etwas erlebt.

Nach dem Essen fragte mich der fünfjährige Sohn des Bauern: „Kannst du mir etwas vom Herrn Jesus erzählen?“ - Nun, ich konnte es nicht! Denn ich wusste nichts von Ihm! Da der Kleine mich so erwartungsvoll ansah, fing ich an, ihm von Kühen, Pferden und Schafen zu erzählen … Er unterbrach mich: „Nein, nicht davon, sondern vom Herrn Jesus.“ Als ich ihm sagte, dass ich darüber nichts wüsste, schüttelte er den Kopf und sagte: „Was? Du weißt nichts über Ihn? Und du bist doch schon so groß!“

Zum nächsten Abendessen kam ich bewusst zu spät. Doch man hatte mir etwas zurückgestellt. Als ich gerade anfangen wollte zu essen, stand mein kleiner Freund vor mir und sagte sehr ernsthaft: „Du musst erst noch beten!“ - Als ich zögerte, faltete er seine Hände und betete: „Herr Jesus, segne dieses Essen. Amen.“

Später auf meinem Zimmer betete ich auch. Zum ersten Mal in meinem Leben. Ich sagte: „Gott, du bist Gott in diesem Haus. Werde auch mein Gott!“ - Und Er ist es geworden. Ich habe Ihm meine Sünden bekannt und Jesus Christus als meinen Retter angenommen. Heute bete auch ich vor jeder Mahlzeit und danke Gott, der sie mir gegeben hat.

„Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!“ Psalm 103,2 Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#11

Wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
Römer 3,28

„Ich tue mein Bestes“ (1)

„Sind Sie errettet?“, fragte einmal ein gläubiger Christ seinen Gesprächspartner. „Ich tue mein Bestes“, war die Antwort. „Ich auch“, erwiderte der Christ, „aber nicht, um errettet zu werden, sondern weil ich es bin!“

Viele religiöse Menschen meinen, sie könnten durch gute Werke errettet werden - durch ihre eigenen Leistungen. Sie sehen zwar ein, dass sie so, wie sie sind, nicht Gottes Zustimmung haben. Sie gehören nicht zur Masse der Gleichgültigen, die gar nicht nach Gott und der Ewigkeit fragen; und das ist sehr gut. - Aber wir Menschen haben tief in uns den Drang, dass wir Gott auf unsere Weise irgendwie zufriedenstellen wollen. Das ist schon immer so gewesen. In manchen heidnischen Religionen ging das so weit, dass man sogar meinte, durch das Opfern der eigenen Kinder „die Gottheit versöhnen“ zu können.

Der Irrtum liegt dabei darin, dass Gott gar nicht mit uns versöhnt werden muss. Gott ist nicht der Feind des Menschen, sondern wir, die Menschen, leben in Aufruhr gegen Ihn. Wenn Gott dann manchmal schmerzlich in das Leben des Einzelnen oder ganzer Völker eingreift, dann tut Er das, um uns wachzurütteln und an seine Ansprüche zu erinnern. Als gerechter Richter muss Er das Böse richten, aber Er ist niemals gegen uns.

Nein, wir müssen mit Ihm versöhnt werden, und das kann nur durch eine tiefgreifende Veränderung geschehen, die in uns stattfinden muss! Diese Umkehr auf unserer Seite beginnt damit, dass wir unsere Sünden vor Gott bekennen und durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus, seinen Sohn, Vergebung und Frieden empfangen. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#12

Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvorbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Epheser 2,8–10

„Ich tue mein Bestes“ (2)

Die Errettung, die jeder Mensch empfängt, der Gott seine Lebensschuld bekennt, ist ein Geschenk. Sie ist eine Gabe, die man sich nicht durch gute Werke erarbeiten kann, sondern die man durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus in Besitz nimmt. In diesem Punkt ist nichts zu gebrauchen, was von uns selbst kommt; Gott muss der Gebende sein.

Mit der Errettung gibt Gott zugleich einen völlig neuen Anfang. „Wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2. Korinther 5,17). So ist jeder Glaubende, geistlich gesehen, eine neue Schöpfung: Gottes Werk, geschaffen in Christus Jesus.

Und wozu geschaffen? Zu guten Werken! Jetzt erst redet Gottes Wort von guten Werken. Aber auch das sind nicht einfach unsere eigenen Leistungen, die wir unabhängig von Gott vollbringen könnten. Nein, Er hat sie „zuvorbereitet“. Und der Glaubende kann sie in der Kraft des neuen Lebens, das er empfangen hat, ausüben. Er tut das, weil dieses neue Leben ihn dazu drängt.

Das ist kein Mühen und Plagen in der ungewissen Hoffnung, sich dadurch bei Gott Verdienste zu erwerben. Nein, das ist eine glückliche Nachfolge in den Fußspuren des Herrn Jesus. Er hat auf dieser Erde Gott verherrlicht und wünscht nun, dass seine Erlösten hier seinen Platz einnehmen. So sind „gute Werke“, wie Gott sie sieht, nur solche, die jemand tut, weil er errettet ist. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#13

Merkwürdig, dass kaum erwähnt wird, was die wahre Nachfolge Jesu voraussetzt. Dazu 1. Johannes 3,4-8 Schlachter):

Jeder, der die Sünde tut[1], der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. 5 Und ihr wisst, dass Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde. 6 Wer in ihm bleibt[2], der sündigt nicht; wer sündigt[3], der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. 7 Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. 8 Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 9 Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde.

Würde der Großteil der mehr als zweitausend Millionen zählenden Christen z.B. das zehnte der Zehn Gebote befolgen, eine der den dritten Weltkrieg auslösenden Ursachen wäre gebannt. Hätten sich die Deutschen unter Adolf Hitler nicht nach “Lebensraum-Erweiterung” gelüstet, zu den riesigen Verlusten an Menschleben durch den II. Weltkrieg wäre es nicht gekommen. Jedenfalls nicht schon damals.

Jesus bezeichnet Menschen, die in ihrem Leben bewusst und anhaltend gegen das göttliche Gesetz verstoßen, als Unkraut, das vernichtet wird (Matthäus 13,18-30).


#14

Das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt und das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichtemache, damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.

  1. Korinther 1,28.29

Er ist Chefscout eines Fußballvereins. Er ist ein Späher, der Talente sucht, Fußballtalente, junge Spieler, die man noch günstig kaufen kann, die die Mannschaft verstärken, die belastungs- und ausbaufähig sind - und die man später wieder teuer verkaufen kann. Manchmal fühlt er sich wie ein Schatzsucher …

Er hat Life-Scouts an seiner Seite, Talentsucher vor Ort im Fußballstadion. Er nutzt das Video-Scouting und die Datenanalyse. Und wenn er endlich jemand gefunden hat - dann muss dieses Talent auch noch den Charaktertest bestehen. Und vielleicht, vielleicht steht dann am Ende der eine Spieler, der alle anderen in den Schatten stellt …, der groß herauskommt …, an dem der Verein finanziell gesundet. Der Aufwand, den Profifußballvereine betreiben, um die besten Spieler anzulocken, ist immens. Doch die meisten von ihnen fallen durch …

Wie gut, dass Gott ganz anders handelt! Er sucht und wählt und sortiert nicht aus, führt keine Ranglisten, diskutiert nicht über das Für und Wider, lässt nicht nur die Besten, Schönsten, Schnellsten oder Reichsten übrig. Nein, Gott nimmt gerade das Unedle, das Törichte, das Schwache, das Verachtete an - und weist gleichzeitig die Edlen, die Weisen und die Geachteten nicht ab. Bei Ihm fällt keiner durch! Er hat sogar mich angenommen, obwohl ich kein Talent war und kein Geheimtipp, obwohl ich nichts vorzuweisen hatte, was Ihm gefiel.

Vor Gott kann sich kein Mensch rühmen. Vor Ihm hat keiner Grund, sich etwas auf sich und sein Können, sein Aussehen, seine Finanzen einzubilden. Und der Glaube beruht „nicht auf Menschenweisheit“ - sondern allein „auf Gottes Kraft“ (Kap. 2,5). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#15

Hebräer 2,3

Hier in unserem Bibelvers steht nicht: Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung ablehnen oder sie anzweifeln. Hier steht: „wenn wir sie vernachlässigen“, sie also unbeachtet lassen und uns nicht um sie kümmern.

Stellen Sie sich vor, jemand ist von einer giftigen Schlange gebissen worden, doch es gibt ein Serum, das ihn retten kann. Wenn er nun das Fläschchen mit dem Gegengift aus Wut aus dem Fenster wirft oder es ihm vor Aufregung oder Schwäche auf den Boden fällt und zerspringt, dann muss er sterben. Doch er muss auch sterben, wenn er sich das Serum nur ansieht oder es nur in seiner Hand hält. Er muss das Serum einnehmen - nichts anderes hilft ihm!

Die Errettung, die Gott anbietet, befreit Menschen von der Schuld, von der Herrschaft und von den ewigen Folgen der Sünde. Es ist eine große Errettung, denn:

Ihr Urheber - Der, der es bewirkt hat - ist groß.
Das Mittel, durch das die Errettung bewirkt worden ist, ist groß.
Die Auswirkung - die Reichweite - dieser Errettung ist groß.
Man kann mit Worten nicht beschreiben, wie hoch der Preis war, der für diese Errettung bezahlt worden ist; wie tief das Elend war, aus dem sie uns herausgeholt hat; und wie reich sie uns gemacht hat.

Ich muss also nicht viele Sünden oder große Sünden getan haben, um verloren zu gehen - ich muss nur stillsitzen und nichts tun, wenn Jesus zu mir spricht, … muss nur die Tür zulassen, wenn Er davorsteht und mich retten will, … muss Ihn einfach nur ignorieren. Mehr nicht. Doch wenn ich das tue - wie will ich dann dem Gericht entfliehen? Auf wen oder was will ich mich dann noch stützen oder verlassen? Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#16

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Viele meinen, sie bräuchten Jesus nicht, um mit Gott im Reinen zu sein. Doch das ist eine Illusion und entspricht nicht der Wahrheit. Wer meint, er brauche Jesus nicht, hat eine falsche Vorstellung von Gott. Wer wissen möchte, wer Gott ist und ob man bei Ihm angenommen ist, kommt an Jesus nicht vorbei: „Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht“ (Kap. 1,18).

Wen sehen wir in dem Menschen Jesus Christus? Sehen wir in Ihm nur den Sohn Josephs, den Zimmermann - wie damals viele dachten? Oder ist Er nur der Messias für das Volk Israel - wie die Jünger meinten? Das wäre zu wenig.

Es kann sein, dass wir schon lange mit Jesus „unterwegs“ sind, Ihn aber trotzdem nicht wirklich erkannt haben. Gott hat sich in seinem Sohn offenbart, „damit wir den Wahrhaftigen erkennen“ (1. Johannes 5,20). Jesus ist der ewige Sohn Gottes!

Wenn der Herr sagt: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“, dann meint Er damit nicht das physische Sehen, sondern Glauben. Über die äußere Gestalt hinwegzublicken und den Sohn Gottes im Glauben zu sehen heißt, Gott, den Vater, zu sehen, denn der Sohn ist die vollkommene Enthüllung des Vaters.

Dass Jesus mit Gott, dem Vater, wesensgleich ist - Er in dem Vater und der Vater in Ihm -, können wir nicht erklären. Aber wir glauben es, weil Er es gesagt hat. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#17

Der jüngere Sohn reiste weg in ein fernes Land, und dort vergeudete er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte. Als er aber alles verschwendet hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden. … Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen; mache mich wie einen deiner Tagelöhner. Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr.
Lukas 15,13–20

Die Umarmung des Vaters

In seinem Gemälde „Die Rückkehr des verlorenen Sohnes“ interpretiert Rembrandt den Ausgang dieses Gleichnisses. Die Kleidung des zurückgekehrten Sohnes ist zerlumpt, die Sandalen fallen ihm von den Füßen, und seine Haare sind als Zeichen der Schande geschoren. Er sinkt vor dem Vater auf die Knie und birgt den Kopf in seinem Schoß. Und voller Liebe und Erbarmen umfasst der Vater mit beiden Händen die Schultern des Heimgekehrten.

Wer das Werk des alten Meisters betrachtet, hat unweigerlich den Eindruck, in die Umarmung des Vaters eingeschlossen zu werden. Und genau zu diesem Zweck hat Jesus Christus das Gleichnis ja erzählt: Es ist eine ergreifende Einladung an jeden, der sich nach einem Leben der Geborgenheit in Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, sehnt. Wie in einem Spiegel erkennen wir in der Geschichte des verlorenen Sohnes: Gott wartet darauf, dass wir zu Ihm umkehren, dass wir unsere Schuld bekennen und uns - durch Jesus Christus - bei Ihm bergen. Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#18

Möge durch das Zeugnis https://www.youtube.com/watch?v=KlKzoGgyLHQ&t=1275s viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen und gerettet werden für die Ewigkeit.


#19

Jesus spricht zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Matthäus 16,15.16

Simon Petrus und seine Antwort des Glaubens

Viele Menschen folgen Jesus nach, weil sie erfahren haben, dass Er ihnen in ihrer Lebenssituation hilft. Doch als Jesus von seinem Tod spricht und von ihrer persönlichen Verantwortung vor Gott, da sagen sie: „Diese Rede ist hart, wer kann sie hören?“ Und sie verlassen Ihn. Da fragt Jesus seine Jünger, ob sie auch weggehen wollen. Petrus antwortet für alle: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist“ (Johannes 6,60.67–69).

Bei einer späteren Gelegenheit fragt Jesus: „Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei?“ Und seine Jünger erzählen, wie hoch die Menschen von Ihm denken. Doch dann fragt Er sie ganz persönlich: „Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?“ Wieder ist es Petrus, der antwortet: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Es ist nicht seine eigene Schlussfolgerung - nein, Gott, der Vater, hat es ihm offenbart (Matthäus 16,13–17).

Und jetzt, als Petrus Ihn als „Christus, den Sohn des lebendigen Gottes“ bekennt, kommt Jesus noch einmal auf die Namensänderung von Simon zu Petrus zu sprechen. Er sagt: „Du bist Petrus [ein Stein]; und auf diesen Felsen [griechisch: petra] werde ich meine Versammlung bauen.“ Die Gemeinde ist also auf den Felsen gebaut - auf die Tatsache und das Bekenntnis, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist.

Petrus selbst erklärt später, dass er und alle anderen Gläubigen zu Jesus Christus, dem „lebendigen Stein“, gekommen sind und gemeinsam als „lebendige Steine“ zu einem geistlichen Haus aufgebaut werden - das ist die Versammlung oder Gemeinde (1. Petrus 2,4.5). Aus www.gute-saat.de mit täglichen Ermutigungen


#20

Gestern feierten wir unseren 38. Hochzeitstag allein durch Gottes Gnade als ein glückliches Ehepaar und weil wir nach Gottes Geboten leben wollen www.fitundheil.ch/ehe und www.jesusallein.ch nachfolgen.