Tageskalender mit Gottes Wort


#525

Jesus sprach: In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. … Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,2.6

Burg Eltz in der Eifel gehört zu den schönsten Burgen Deutschlands. Sie wurde auf einer 70 m hohen Felsformation errichtet, die an drei Seiten von der Elz umflossen wird. In den 800 Jahren ihres Bestehens wurde die Burg niemals eingenommen oder zerstört und bis heute ist sie im Besitz der gleichnamigen Familie. Ihr jetziger Eigentümer, Karl Graf und Edler Herr von und zu Eltz-Kempenich, übernahm die Aufgabe, die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.

Die einzelnen Gebäude der großartigen Burganlage gehören zu drei verschiedenen Stammeslinien der Grafen von Eltz. Im Jahr 1268 wurden nämlich die Burg und der dazugehörige Grund­besitz unter den drei Brüdern von Eltz aufgeteilt, die dann in einer Erbengemeinschaft auf der Burg lebten. Ein „Burg­friedensbrief“ regelte das Zusammenleben in der Ge­mein­schaft. In der Fassung vom 15. Januar 1430 heißt es dort: „Keinem, der in die Gemeinschaft aufgenommen werden will und dazu geboren ist, kann die Aufnahme verweigert werden, wenn derselbe nach dem Burgfriedensbriefe handeln will.“

Vielleicht gab es im Mittelalter manche Bauern in der Umgebung, die gern in Sicherheit auf der Burg gewohnt hätten - aber sie waren nicht „dazu geboren“. Sie gehörten nicht zu den erb­berechtigten gräflichen Familien.

Wer einmal in die „Wohnungen im Vaterhaus Gottes“ ein­ziehen will, muss nicht von adeliger Abkunft sein. Und doch ist es nötig, dass er „dazu geboren“ ist - durch die „neue Geburt“, wie es der Herr Jesus Christus dem Theologen Nikodemus ausführlich erklärt hat (Johannes 3). Dazu muss man den Sohn Gottes im Glauben in sein Leben aufnehmen. Denn nur durch Christus und seinen Sühnungstod können wir Frieden mit Gott empfangen und dem „Burgfriedensbrief“ Gottes entsprechen. So ist Christus selbst der Weg zum Vater und zum „Haus des Vaters“. https://gute-saat.de


#526

Wehe mir! Denn ich bin verloren. Und der HERR der Heerscharen wird im Gericht erhaben sein, und Gott, der Heilige, sich heilig erweisen in Gerechtigkeit. Jesaja 6,5; Jesaja 5,16

Der Jugendpfarrer und Evangelist Wilhelm Busch (1897-1966) erzählte von seiner Bekehrung:

Ich war junger Offizier im Ersten Weltkrieg. Ich brauchte keinen Jesus. Ich war ein guter Reiter und hatte mit 18 Jahren die Führung einer Batterie. Da brauchte ich doch Jesus nicht!

Aber dann kam die Stunde, wo sich der Abgrund vor mir auftat. Das war, als neben mir ein Freund, dem ich noch etwas sagen wollte, plötzlich tot vom Pferd fiel. Ein Splitter hatte ihn getroffen.

Da überfiel mich plötzlich die Frage: „Wenn du jetzt den nächsten Schuss kriegst - wo bist du dann?“ Ich wusste auf einmal: Dann stehe ich vor Gott. Und ich dachte: „Kann ich denn vor Gott stehen?“ Ich weiß noch, wie ich anfing aufzuzählen: „Ich bin doch tapfer und kämpfe für mein Vaterland, ich bin nicht schlechter als andere …“ Und es war, als wenn Gott mir entgegendonnerte: „Und deine Sünden?!“ Da tat sich der Abgrund auf, als ich plötzlich wusste: „Ich kann mit meinen Sünden nicht vor Gott bestehen; wenn ich jetzt einen Schuss kriege, dann komme ich in die Hölle.“ - Durch diese Stunde müssen wir alle einmal gehen.

Da betete ich zum ersten Mal: „Lieber Gott, lass mich nicht fallen, ehe ich …“ Ja, ich wusste nicht was. Da hab ich gefragt: „Wie macht man das? Wie komme ich mit Gott in Ordnung?“

Dann kamen wir in Ruhestellung. Und in meinem großen Koffer, der immer bei der Bagage blieb, lag obendrauf ein Büchlein, eine Bibel. Die hatte meine Mutter beim letzten Urlaub in den Koffer geschmuggelt. Ich nahm das Büchlein und blätterte darin. Da blieb mein Auge an dem Wort hängen: „Jesus Christus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen.“ https://gute-saat.de


#527

Am 28. Februar 2016 habe ich in Mannheim Deutschland in einer italienischen Gemeinde erzählt, wie ich vom Schweizergardisten zum Christen geworden bin. https://www.youtube.com/watch?v=4XGsncDdpPY Gott segne dich beim Anschauen des Beitrags und öffne dir dein Herz für seine Liebe und Erlösung die allein in Jesus Christus ist.


#528

Jesus sprach: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6,37

Der Bericht von Pastor Wilhelm Busch über seine Bekehrung im Ersten Weltkrieg geht weiter:

„Jesus Christus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen.“ - Diese Stunde vergesse ich nie. Es war, als wenn‘s vor mir einschlüge: Sünder, das bin ich! Selig werden - ich wusste nicht genau, was das ist -, aber das wollte ich. Und wenn Jesus Christus Sünder selig machte, musste ich Jesus finden!

Aber wie macht man das? Weit und breit war kein Mensch, der mir das sagen konnte. Doch der Abgrund war aufgetan. Ich hatte Angst, in die Hölle zu kommen, schreckliche Angst. Habt ihr das schon einmal gehabt? Wenn die Leute heute lauter Problematik aus dem Christentum machen, dann sage ich: Ihr habt noch nie den Schrecken Gottes gefühlt.

Ich musste Jesus haben. - Wir waren damals auf dem Rückmarsch. Da stand ein zerschossenes Bauernhaus am Weg. Ich ging darauf zu. Und in dem Augenblick ging es mir auf wie ein ganz helles Licht: Jesus lebt ja! Und mit einem Lebenden kann ich doch sprechen! Wenn Jesus lebt, dann brauche ich Ihm nur zu sagen, dass ich gern selig werden möchte.

Bis dahin war das alles Theorie gewesen. Aber nun: Ich stürzte in das Bauernhaus, riegelte von innen die Tür zu, fiel auf meine Knie und betete zum ersten Mal in meinem Leben richtig. Etwa so: „Herr Jesus, ich hab begriffen, dass Du jetzt da bist. Du bist der Einzige, der Sünder selig macht. Ich bin ein Sünder; ich möchte selig werden. Hier, jetzt, heute! Ich möchte ein Kind Gottes werden. Herr Jesus, ich gebe mich Dir.“ Ich erinnere mich, wie ich sagte: „Herr Jesus, ich kann Dir nichts versprechen, ich habe einen sehr labilen Charakter. Aber hier bin ich.“ - Von dem Moment an habe ich einen Herrn gehabt. https://gute-saat.de


#529

Trachtet nach dem HERRN und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig! 1. Chronika 16,11

Durch das Lesen der Bibel habe ich gelernt, wer Gott ist. Ich erfuhr darin, was Er getan hat und was Er den Menschen zu sagen hat. Durch die Bibel habe ich verstanden, dass Er ewig lebt, dass Er sich nicht verändert, dass Er alles weiß und alles sieht. Er ist seinen Verheißungen treu. Außerdem ist Er gerecht, heilig, mächtig und weise. Und Er ist gut und geduldig gegenüber seinen Geschöpfen.

Aber ich erkannte auch etwas, das mir Angst machte: Ich hatte Gott nicht gehorcht, ich war sein Feind, ohne es überhaupt zu merken. Ich wollte selbstbestimmt leben. Was mein Schöpfer dachte, hatte mich nicht interessiert. Ich erkannte, dass ich vor Ihm schuldig und zum ewigen Tod verurteilt war.

Doch ich erfuhr ebenso, dass Gott mir seine Vergebung und seinen Frieden anbot. Ich hatte Ihm nichts anzubieten. Gott hatte sich ja längst um alles gekümmert. Er hatte den höchsten Preis bezahlt, indem er Jesus Christus, seinen Sohn, gab. Jesus kam auf die Erde, um uns Gott zu offenbaren. Dann starb er, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Als ich sah, dass mein bisheriges Leben ein Reinfall gewesen war, erkannte ich vor Gott an, dass ich Unrecht getan hatte. Mir wurde auf einmal klar, dass ich gesündigt hatte. Ich bat Ihn, mir gnädig zu vergeben durch Jesus Christus, der für mich gestorben ist. Dann erlebte ich etwas ganz Wunderbares: Gott hat mich angenommen und mir meine ganze Schuld vergeben. Er weist niemand ab, der zu Ihm kommt.

Heute weiß ich, dass ich ein Kind Gottes bin. Das klingt unglaublich, ist aber wahr! Mein Leben ist ganz neu geworden. Ich bin durch Jesus Christus so reich beschenkt worden und darf mich jetzt daran erfreuen. Und falls ich sterben muss, werde ich noch am selben Tag ins Paradies gehen, in die Gegenwart Gottes. - Möchten Sie nicht auch diese Sicherheit haben? https://gute-saat.de


#530

Als er aber dies gesagt hatte, schlug einer der Diener, der dabeistand, Jesus ins Angesicht und sagte: Antwortest du so dem Hohenpriester? Jesus antwortete ihm: Wenn ich übel geredet habe, so gib Zeugnis von dem Übel; wenn aber recht, warum schlägst du mich? Annas nun sandte ihn gebunden zu Kajaphas, dem Hohenpriester. Johannes 18,22–24

Gedanken zum Johannes-Evangelium
Der Hohepriester Annas fragt Jesus nach seiner Lehre. Hat er selbst während der dreieinhalb Jahre, in denen Jesus öffentlich lehrte, nichts davon mitbekommen? Das spricht nicht für ihn. Als Hoherpriester hätte er sich für das geistliche Wohlergehen des Volkes Israel interessieren müssen. Der Herr macht ihm sein Versäumnis klar: Wenn Annas jetzt zu einer objektiven Beurteilung kommen will, muss er sich bei denen erkundigen, die alles aus erster Hand gehört haben.

Die Antwort Jesu macht die Feindseligkeit der Anwesenden offenbar. Wie oft sind Menschen gewalttätig geworden, weil ihnen die Argumente ausgegangen sind! Oder meint dieser Diener etwa, der Herr würde gegen das Gebot in 2. Mose 22,27 verstoßen, wo es heißt: „Einem Fürsten deines Volkes sollst du nicht fluchen“? Nein, der Herr hat kein Unrecht begangen, „noch wurde Trug in seinem Mund gefunden“ (1. Petrus 2,22). Nicht Jesus verhält sich hier unangemessen, sondern der Diener! Dem Sohn Gottes ins Gesicht zu schlagen ist eine schreckliche Tat.

Jesus schlägt nicht zurück, schimpft auch nicht, stellt aber den Diener zur Rede. Damit will Er nicht sein Recht einfordern, sondern die Anwesenden zur Besinnung bringen. So sollten auch die Jünger Jesu sich stets verhalten: in schwierigen Situationen ausharren, indem sie Gutes tun und leiden. „Das ist wohlgefällig bei Gott“ (1. Petrus 2,20). Sofern sie ein Unrecht ansprechen, dann nur, um das Unrecht bewusst zu machen - und nicht, um andere anzugreifen.

Der Diener kann hier offensichtlich nichts erwidern und bestätigt damit die Sündlosigkeit Jesu. https://gute-saat.de


#531

So wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben. Römer 5,12

Es ist nicht der erste, aber doch der erste erfolgreiche Versuch, eine demokratische Verfassung in Deutschland zu etablieren. Mit der Weimarer Verfassung vom 14. August 1919 schlägt das vom Krieg gezeichnete Land einen ganz neuen Kurs ein. Doch die junge deutsche Republik steht von Beginn an auf wackeligen Beinen, denn der Friedensvertrag von Versailles bürdet ihr kaum hinnehmbare Bedingungen auf.

Im festen Griff der Nationalsozialisten lässt Deutschland sich dann im September 1939 wieder auf einen Krieg ein. Und dieser stürzt Deutschland ins Unglück. An seinem Ende stehen Elend und Zerstörung. Alles begann also mit dem Ersten Weltkrieg - deshalb wird dieser von manchen Historikern als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts bezeichnet.

Das erinnert an eine viel schlimmere „Urkatastrophe“: An ein Ereignis ganz am Anfang unserer Zeit, als sich der Mensch ganz bewusst von Gott abgewandt hat. Diese Entscheidung, vom Schöpfer unabhängig sein zu wollen, hat die Beziehung zu Ihm zerstört. Das ist der Ursprung aller menschlichen Katastrophen überhaupt.

Seit dem Sündenfall befinden sich alle Menschen fest im Griff einer Macht, die uns nicht loslassen will. Doch da ist Einer, der uns aus „der Gewalt der Finsternis“ retten kann: Es ist der barmherzige Gott, der Mitleid mit unserem Elend hat. Seine Gnade „ist durch den einen Menschen, Jesus Christus, zu den vielen überströmend geworden“, so dass alle, die diese Gnade angenommen haben, aus der Sklaverei der Sünde befreit sind und am „Ende“ ewiges Leben erwarten (Römer 5,15; 6,22). https://gute-saat.de


#532

Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes. Sprüche 14,12

Australiens Zauberberg lockt viele Tausende in die unerbittlich heiße Wüste. Wie der Buckel eines Wals wölbt er sich aus der Ebene, schimmert zu Beginn des abendlichen Farbenspiels rötlich-violett, wechselt dann ins Bräunliche, um sich in der einsetzenden Dämmerung in fahlen Sandsteinfarben darzustellen. „Uluru“ nennen ihn die Ureinwohner Austra­liens, auch bekannt unter dem Namen „Ayers Rock“.

Die Touristen wollen diesen Sandstein-Koloss nicht nur bewundern, sondern ihn auch besteigen. Da ist festes Schuh­werk nötig - und ein Liter Wasser pro Person und Stun­de! Und wenn sich der Weg auf den ersten Metern auch schein­bar mühelos laufen lässt, der Uluru hat seine Tücken. Das zeigen die Gedenktafeln für die Todesopfer am Fuß des Bergs.

Ihr Schicksal berührt. Sie hatten sich sicher auf diese Tour gefreut und einiges investiert. Doch was nützte ihnen der farbige Reiseprospekt, die gefüllte Reisekasse? Was half es, dass die glatten Bergflanken durch Ketten gesichert waren? Diese Menschen verließen den sicheren Weg, um ihren eigenen Vorstellungen zu folgen, die sie dann ins Verderben stürzten.

Auch auf unserem Lebensweg stehen Warn- und Mahntafeln. Unser heutiger Bibelvers gehört dazu. Menschen, die den Sinn ihres Lebens in Genuss und Selbstverwirklichung sehen, ohne nach Gott zu fragen, sind nämlich auf Abwegen, die im ewigen Tod enden.

Gottes Wunsch ist jedoch, dass wir leben. Daher lesen wir in der Bibel seinen Weg, wie wir sicher ans Ziel kommen und sinnerfüllt leben können. Wer Ihm folgt und sich Jesus anvertraut, ist auf der sicheren Seite. Dort erlebt er Zuwendung, Trost und Stärkungen. Zwar gibt es auch auf diesem Weg steile Anstiege; aber das Ziel erreicht der Glaubende, weil der Herr Jesus dafür garantiert. https://gute-saat.de


#533

In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. Er … hatte seine Kleidung aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Nahrung aber war Heuschrecken und wilder Honig. Matthäus 3,1.2.4

„Sag mal, wer bist du eigentlich?“ - Mit erwartungsvollen Blicken misst die Delegation von Priestern und Leviten den einfachen Mann. Der religiösen Führung in Jerusalem ist nämlich zu Ohren gekommen, dass in der Wüste von Judäa ein seltsamer Prediger für Aufsehen sorgt.

„Ich bin nicht der Christus“, lautet die schlichte Antwort. „Wer denn?“, so geht die Befragung weiter. „Bist du etwa Elia?“ - „Ich bin‘s nicht.“ - „Bist du der Prophet, der kommen soll?“ - „Nein.“

Bei jeder neuen Frage fallen die Auskünfte des Wüstenpredigers einsilbiger aus. Die Abgesandten verlieren allmählich die Geduld. „Jetzt sag uns doch, wer du bist. Wir müssen denen, die uns beauftragt haben, eine Antwort bringen. Was sagst du von dir selbst?“

Dann endlich gibt der Prediger Auskunft: „Ich bin die ‚Stimme eines Rufenden in der Wüste: Macht gerade den Weg des Herrn‘, wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat“ (Johannes 1,19-23).

Ein merkwürdiger Mann - eine merkwürdige Antwort. Johannes der Täufer, so heißt dieser Prediger, macht keine Werbung für sich selbst. Seine Lebensaufgabe ist es, Jesus Christus anzukündigen, den Retter der Welt. Und als Johannes dann den Sohn Gottes zum ersten Mal sieht, ruft er aus: „Siehe, das Lamm Gottes“. Das bedeutet: Nur durch den Sühnungstod Jesu Christi können wir die Vergebung unserer Sünden bekommen. Dieses Geschenk dürfen wir im Glauben für uns persönlich in Anspruch nehmen. Er wartet darauf, dass wir an Ihn glauben und uns Ihm ganz anvertrauen! https://gute-saat.de


#534

Der Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=0_16zAfQWZc hat mich sehr berührt und ich wünsche dir, dass du ihn ansiehst und auch von Gott berührt wirst.


#535

Ihr gingt in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen. 1. Petrus 2,25

Als Stefanie ins Wohnzimmer kam, saß dort der Freund ihres Vaters, der bei ihnen zu Besuch war. Er las gerade in seiner Bibel. Stefanie wollte das Zimmer leise wieder verlassen, da sprach er sie an: „Ich würde dich gern etwas fragen, Stefanie. Ist Jesus dein Heiland, dein Retter?“ - Stefanie war recht überrascht und zögerte zunächst. Nach einem tiefen Atemzug antwortete sie: „Ich wollte, ich könnte das von mir sagen.“

„Dann möchte ich dir vorschlagen, das 53. Kapitel im Propheten Jesaja so zu lesen, als wenn es ganz speziell für dich geschrieben wäre. Willst du das einmal tun?“ Der Freund reichte Stefanie seine Bibel, und sie begann laut zu lesen:

„Er hat meine Leiden getragen, und meine Schmerzen hat er auf sich geladen. Und ich, ich hielt ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.“

Sichtlich bewegt fuhr sie fort: „… doch um meiner Übertretungen willen war er verwundet, um meiner Ungerechtigkeiten willen zerschlagen. Die Strafe zu meinem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist mir Heilung geworden. Wir alle irrten umher wie Schafe; wir wandten uns jeder auf seinen Weg, und der HERR hat ihn treffen lassen alle meine Ungerechtigkeit.“

Tief beeindruckt schloss Stefanie die Bibel und rief aus: „Ja, jetzt verstehe ich es. Jesus hat das alles für mich getan!“

Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch toben von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.
Die Last meiner Sünden trug Jesus das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern´;
er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:
Meine Seele lobpreise den Herrn.
Horatio Gates Spafford (1828-1888)

Übersetzung: Theodor Kübler (1832-1905) https://gute-saat.de


#536

Es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen. Apostelgeschichte 4,12

Im Urlaubshotel angekommen bitte ich den Gastgeber um einen zweiten Zimmerschlüssel. Da holt er eine Box mit vielen Schlüsseln aus der Schublade und sucht den mit der passenden Nummer. Der ist aber leider nicht dabei. Dann beginnt er beliebige Schlüssel anzusehen. Mit einem Mal erhellt sich sein Blick, er hat den Passenden. Doch als er ihn ins Schloss steckt, merkt er, dass er nicht schließt. Nahe dran, aber leider doch nicht richtig.

Da kommt mir ein Vergleich in den Sinn. Viele hätten gerne den passenden Zugang zum Himmel. Doch welcher „Schlüssel“ ist wohl der richtige? Manche „Schlüssel“ scheinen zielführend oder zumindest interessant. Doch was ist, wenn sich nach dem Tod herausstellt, dass sie nicht „passen“? Dann gibt es kein Zurück mehr. Niemand hat eine zweite Chance. Wer nicht in der Herrlichkeit ankommt, geht ewig verloren. Und wie bei der Zimmertür gibt es nur einen „Schlüssel“ für den Zugang zum Himmel. Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6).

Diese absolute Aussage passt scheinbar nicht in unsere pluralistische Welt. Wie kann man nur behaupten, dass es keine Alternativen gibt? Was ist mit den Millionen Menschen, die fest von ihrer Religion überzeugt sind? Tatsächlich gibt es mehr Religionen, als mein Gastgeber Schlüssel hat. Aber alle sind letztlich nur sorgsam konstruierte Erfindungen ihrer Religionsstifter, die längst verstorben sind.

Nur die Botschaft der Bibel stammt von Gott selbst und lädt ein zum Glauben an den gestorbenen und auferstandenen Sohn Gottes. Das können wir selbst überprüfen, indem wir die Bibel mit der aufrichtigen Bitte lesen, dem wahren Gott zu begegnen. https://gute-saat.de


#537

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, um sich den Menschen zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir vergelten. Matthäus 6,5.6

Was kann ich als Christ aus diesen Worten des Herrn Jesus über das Gebet lernen?
Mein Gebet richtet sich an Gott, meinen Vater, oder an den Herrn Jesus. Er ist der Adressat meiner Bitten und Danksagungen. Es geht nicht um eine Botschaft an andere - in der Familie oder an andere Gläubige. Sonst würde ich wie die Pharisäer mit meinem Gebet nur Menschen beein­drucken wollen.
Mein Gebet soll ohne Störung geschehen. Daher brauche ich einen passenden Ort, eine Möglichkeit zum Rückzug aus dem Alltag (die sprichwörtliche Kammer).
Mein Gebet gleicht einem vertrauten „Gespräch“ zwischen mir und Gott. Das Gebet gibt mir die Möglichkeit, wichtige Fragen und Bedürfnisse persönlich mit Gott zu besprechen und Ihm vorzulegen. Im Gebet darf ich Gott um seine Hilfe bitten, um seinen Segen, um seine Barmherzigkeit. Das macht mich ganz klein vor mir selbst und auch vor anderen.
Der Herr Jesus sagt nicht, dass ich nur beten kann, wenn ich alleine bin (siehe Matthäus 6,18). Beten kann ich zum Beispiel auch beim Autofahren oder am Arbeitsplatz. Überall und zu jeder Zeit darf ich zu Ihm beten.
Wirklich erstaunlich: Gott will mich sogar für mein Gebet belohnen. Dabei ist das Gebet das Eingeständnis, dass ich Gott für alles brauche, für jeden einzelnen Schritt. Aber allein schon dieses Bewusstsein schätzt mein Vater im Himmel und belohnt es. Wie? Vielleicht schon dadurch, dass Er mein Gebet erhört.
Was für ein Geschenk ist das Gebet! Nutze ich es? https://gute-saat.de


#538

Der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und er weiß, dass er sagt, was wahr ist, damit auch ihr glaubt. Johannes 19,35

Bei jahrelangen Ausgrabungen in Oxyrhynchos in Ägypten stießen die englischen Wissenschaftler B. P. Grenfell und A. S. Hunt immer wieder auf uralte Texte, die auf Papyrus geschrieben waren. In dem regenarmen Gebiet war dieses empfindliche Material vor Feuchtigkeit verschont geblieben, und die Sandverwehungen hatten das Ausbleichen der Schrift durch die Sonnenstrahlung verhindert.

Die beiden Forscher brachten ihre Funde nach England, wo sie nach und nach entziffert wurden. Dadurch ergaben sich ganz neue, interessante Einblicke in das Alltagsleben der Ägypter vor etwa zweitausend Jahren.

Doch zu Weltruhm sollte es ein Papyrusfetzen bringen, den sie im Jahr 1920 dort entdeckt hatten. Als der Forscher C. H. Roberts das Fundmaterial im Jahr 1935 sichtete, fiel ihm dieses Stück auf. Es enthält auf Vorder- und Rückseite jeweils sieben Zeilen in altgriechischer Schrift. Das genügte, um eindeutig zu bestimmen, dass es sich um einige Verse aus dem Johannes-Evangelium handelt. Auch das Alter des Papyrus ließ sich mit großer Sicherheit feststellen: um 125 nach Christus. Damit war die älteste Handschrift des Neuen Testaments gefunden.

Um 1920 waren viele Kritiker noch der Meinung, das Johannes-Evangelium sei erst so spät entstanden, dass es unmöglich vom Apostel Johannes selbst geschrieben sein könne. - Nach der Überlieferung starb der Apostel in hohem Alter gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Wenn nun aber bereits wenige Jahre später eine Abschrift des Evangeliums in Ägypten in Gebrauch war, fällt dieses Argument der Kritiker in sich zusammen. - Bitte lesen Sie unter diesem Eindruck nochmals den Tagesvers! https://gute-saat.de


#539

Kann ein Kuschit [ein Mensch mit dunkler Hautfarbe] seine Haut wandeln, ein Leopard seine Flecken? Dann könntet auch ihr Gutes tun, die ihr Böses zu tun gewöhnt seid. Jeremia 13,23

Interessant, wie die Bibel hin und wieder Bilder aus der Natur verwendet, um uns geistliche Wahrheiten verständlich zu machen.

Die Flecken eines Leoparden sind genetisch festgelegt und lassen sich nicht verbergen. Selbst der Panther, die tiefschwarze Variante des Leoparden, ist nur scheinbar eine Ausnahme. Denn wenn das Sonnenlicht im richtigen Winkel auf sein Fell trifft, sieht man, dass sich in den dunklen Schwarz­tönen die bekannten Leopardenflecken verstecken.

Gott sagt hier also: Wenn ein Leopard seine Flecken verändern könnte, dann bestände Hoffnung für euch Menschen, dass ihr Gutes tun könntet. Doch der Leopard kann es nicht - und auch ihr könnt es nicht! Denn ihr seid gewöhnt, Böses zu tun, ihr könnt es nicht lassen. Wie ein Leopard könnt ihr nicht aus eurer Haut heraus.

Im Brief an die Römer beschreibt der Apostel Paulus einen Mann, der die Macht der Sünde in seinem Leben begrenzen und unterdrücken will. Doch er kann es nicht. Frustriert ruft er: „Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leib des Todes?“ (Römer 7,24).

Doch das ist nicht das letzte Wort, denn er kennt die Antwort: „Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“. Damit ist klar: Befreiung, Erlösung von der Macht der Sünde ist nur möglich durch Jesus Christus! Nur Er kann unser Herz, unsere innere Schaltzentrale, die unser ganzes Leben bestimmt, verändern. Wer diese Veränderung erlebt, kann mit den Worten des Römerbriefs sagen: „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“. - Wie erleichtert, richtiggehend befreit das klingt. Dies zu erfahren ist auch heute noch möglich! (Römer 7,25; 8,2). https://gute-saat.de


#540

Seitdem ich Jesus als meinen Erlöser und Herrn habe, bin ich mit allem was ich bin und habe zufrieden, und sorge mich nicht um die Zukunft die in Gottes hat liegt.


#541

Eine Schlange, … die in die Fersen des Rosses beißt, und rücklings fällt sein Reiter. 1. Mose 49,17

Nein, sie gehören nicht zu den Schlangen - aber sie sind genauso hinterhältig und listig. Ameisenlöwen, rund 1,7 cm große Larven, bauen 3 cm tiefe und 8 cm breite Trichter und graben sich in deren Grund ein. Ameisen, die an dem Trichter vorbeilaufen, rutschen hinein, werden von ihnen gelähmt und dann verspeist.

Für den Bau des Trichters benutzen die Tiere nur kleine Sandkörner. Größere werden von ihnen bis zu 30 cm weit weggeschleudert. Dadurch aber wird der Trichter besonders rutschig, denn kleine Körner verlieren ihren Halt an Abhängen leichter als größere. Offensichtlich wissen die Tiere über dieses physikalische Phänomen Bescheid. Außerdem bauen sie von außen nach innen, eine optimale Grabtechnik. Sie brauchen für den Bau weniger als eine halbe Stunde - dann ist der Tisch gedeckt und die Mahlzeit kann kommen.

Haben die Tiere etwa durch Vergleichsstudien ermittelt, dass ein Trichterbau von außen nach innen besonders effektiv ist? Woher wissen sie, dass ein Hang besser rutscht, wenn die größeren Steine entfernt sind? Wie haben sie das gelernt und wie in ihrem Erbgut verankert?

Nur wenige Tiere stellen anderen Tieren Fallen. Die, die das tun, verwenden dazu meistens körpereigenes Material, wie zum Beispiel die Spinnen mit ihren Fäden und Netzen. Ameisenlöwen dagegen benutzen fremdes Material, um eine Falle zu stellen. Ein Vorgehen, das sonst nur der Mensch beherrscht!

Die Bibel sagt, dass die Schöpfung einmal „frei gemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens“. Wenn nun schon das Verderben so listig und intelligent daherkommt, wie perfekt muss dann erst die Schöpfung am Anfang gewesen sein, als noch alles „sehr gut“ war! (Römer 8,21; 1. Mose 1,31). https://gute-saatde


#542

Wir wurden von den Beitragen https://www.youtube.com/watch?v=NXx2f0hxGhg sehr berührt. Das wünsche ich auch dir. Gott segne Dich!


#543

Jesus Christus allein gab mir ein erfülltes und frohes Leben, das ich erst bekam, als ich ihn annahm als meinen Erlöser, der mich vom ewigen Verderben rettete, und als mein Herrn, um ihm allein nachzufolgen.


#544

Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst. Jesaja 45,22

Stimmt die Richtung auch?
Der Strand erschien fast menschenleer, und es war neblig und kalt. Dennoch schwamm ich wie gewohnt meine etwa zweihundert Meter ins Meer hinaus. Als ich umkehren wollte, entdeckte ich plötzlich eine Frau in meiner Nähe. Sie machte einen recht unsicheren Eindruck, wollte aber offenbar noch weiter hinausschwimmen. Ich fragte sie, ob alles in Ordnung sei, und sie meinte, dass sie sehr müde sei.

„Dann kehren Sie um!“, riet ich ihr spontan. - „Nein“, erwiderte sie, „die Richtung stimmt doch.“ Ich versicherte ihr, dass sie sich irre und sich immer weiter vom Ufer entferne. Aber sie bestand auf ihrer Meinung. Eindringlich bat ich sie, mir zu glauben; ich versprach ihr, nahe bei ihr zu bleiben, wenn sie umkehren würde. Schließlich gab sie nach und vollzog die Richtungsänderung. Als der Strand dann näherkam, stieß sie einen Seufzer der Erleichterung aus.

Vor ihrer Umkehr hatte diese Frau ihr Bestes gegeben, aber das hatte sie nur noch weiter in die verkehrte Richtung geführt.

In welche Richtung müssen wir uns wenden, wenn es um unser ewiges Heil geht? Darüber müssen wir uns Gewissheit verschaffen! Bereitwilligkeit und Ernsthaftigkeit und selbst unsere besten Anstrengungen reichen nicht aus - die Richtung muss stimmen!

Deshalb ruft der Gott der Bibel uns zu: „Wendet euch zu mir und werdet gerettet!“ Damit gibt Er die Richtung an, die uns ans Ziel bringt. Und Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist der Retter und Helfer, der uns bittet, dass wir Ihm unser Leben anvertrauen. Er ist es wert, dass wir Ihm unser Vertrauen schen­ken; denn Er hat ja aus Liebe zu uns den Tod am Kreuz auf sich genommen. https://gute-saat.de