Tageskalender mit Gottes Wort


#545

Wir sahen uns eben den Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=lCI59UnYDKw an, der uns sehr ermutigt hat in allem offen und ehrlich zu sein. Mit Gottes Hilfe werden wir dies ansatzweise auch tun können, was unser grosser Wunsch ist.


#546

Jesus Christus erhört mein Gebet, so dass es mir zum ewigen Heil dient, wenn ich ihn als meinen Erlöser habe, der mich von allen meinen Sünden befreit, und als meinen Herr, dem ich alleine nachfolge.


#547

Verwundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Johannes 3,7

Christ werde ich nicht dadurch, dass ich das Böse vermeide oder unterdrücke, diese „Werke des Fleisches“ (wie die Bibel sie nennt): „Hurerei, Unreinheit, Ausschweifung, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zank, Neid“ (Galater 5,19–21). Nein, Christsein heißt nicht: „Du darfst nicht!“, auch wenn viele es meinen. - „Du darfst nicht!“ sagen mir die Zehn Gebote, das Gesetz: Sie zeigen mir indirekt, wie ich bin. Durch sie werden mir nämlich meine bösen Neigungen nur noch deutlicher bewusst. Aber die Zehn Gebote bringen bei mir nichts Gutes hervor, nichts, woran Gott Freude hat.

Das Besondere des Christentums liegt nicht darin, dass das Schlechte im Menschen unterdrückt oder ausgerottet werden soll, sondern dass Neues hervorkommt. Christentum (und ich meine damit etwas, was lebendig und echt ist, nicht ein Bekenntnis, eine Religion oder eine Tradition) ist eben nicht ein Ideal, was ich erreichen muss. Es geht nicht um eine Ethik, die meine schlechten Seiten korrigiert, oder um eine Kraft, die mich verbessert. Nein, ich werde Christ, indem ich neues Leben bekomme - Leben aus Gott!

Wenn Jesus Christus hier sagt: „Ihr müsst von neuem geboren werden“, dann wird damit jede Hoffnung beendet, die etwas von mir erwartet. So wie Unkraut nicht veredelt werden kann, so auch mein natürliches Wesen nicht.

„Ihr müsst von neuem geboren werden“ zeigt aber auch, dass neues Leben möglich und notwendig ist. Es empfängt jeder, der an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt. Dieses Leben bringt gute Früchte hervor, an denen Gott seine Freude hat.

Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien, errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt.
Titus 3,4–6 https://gute-saat.de


#548

Einige junge Menschen fragten einem alten Mann, was er tue, damit er so glücklich und zufrieden sei. Der Alte antwortete ihnen: “Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.”

Die jungen Menschen waren erstaunt und sagten: “Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht so glücklich wie du.”

Der alte Mann erklärte: “Während Ihr aufsteht, überlegt ihr wohin ihr geht, und während ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. Zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst euch auf diesen Augenblick ganz ein und ihr werdet glücklicher und zufriedener sein.”gegenwart


#549

Sieg über meinen Egoismus und über alles Böse das mich verführen könnte, habe ich nur, wenn ich in Jesus Christus bleibe, der mein Erlöser und Herr geworden ist. 1Korinther 15,57


#550

Mir hat es auch gut geschienen, der ich allem von Anfang an genau gefolgt bin, es dir, vortrefflichster Theophilus, der Reihe nach zu schreiben, damit du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist. Lukas 1,3–4

Manchmal sind wir skeptisch. Wenn uns etwas berichtet wird, fragen wir uns, ob es wahr und vertrauenswürdig ist.

So ging es auch Theophilus, wahrscheinlich ein hoher römischer Beamter, dem einiges über Jesus Christus berichtet worden war. Nun tat dieser Mann das Gehörte augenscheinlich nicht als Gerüchte ab. Nein, er wollte Gewissheit haben. Wenn es sich bewahrheitete, konnte er die Dinge nicht einfach ignorieren. Offensichtlich hatte Theophilus mit seinem Freund Lukas darüber gesprochen. Lukas wusste eingehend Bescheid über den Sachverhalt um Jesus, denn er war „allem von Anfang an genau gefolgt“ (V. 3). Daher schreibt er Theophilus nun einen ausführlichen Bericht, damit er die „Zuverlässigkeit der Dinge“ erkennen konnte, von denen er gehört hatte. Dieser Bericht ist das Evangelium nach Lukas.

Wir wissen nicht, wie Theophilus auf den Bericht reagiert hat. Vielleicht ging es ihm wie der Königin von Scheba, die von der Weisheit des israelitischen Königs Salomo gehört hatte. Auch sie wollte Gewissheit über das Gehörte haben und machte sich daher auf, Salomo persönlich kennenzulernen. Ihr Fazit? „Das Wort ist Wahrheit gewesen, das ich in meinem Land … gehört habe; und ich habe den Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und meine Augen es gesehen haben. Und siehe, nicht die Hälfte ist mir berichtet worden; du übertriffst an Weisheit und Gut das Gerücht, das ich gehört habe“ (1. Könige 10,6.7).

Was immer Sie über Jesus Christus gehört haben, gehen Sie zu den Quellen, zu den zuverlässigen biblischen Berichten zurück. Um wie Theophilus die „Zuverlässigkeit der Dinge zu erkennen“, müssen wir die Bibel lesen. https://gute-saat.de


#551

Verwundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Johannes 3,7

Christ werde ich nicht dadurch, dass ich das Böse vermeide oder unterdrücke, diese „Werke des Fleisches“ (wie die Bibel sie nennt): „Hurerei, Unreinheit, Ausschweifung, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zank, Neid“ (Galater 5,19–21). Nein, Christsein heißt nicht: „Du darfst nicht!“, auch wenn viele es meinen. - „Du darfst nicht!“ sagen mir die Zehn Gebote, das Gesetz: Sie zeigen mir indirekt, wie ich bin. Durch sie werden mir nämlich meine bösen Neigungen nur noch deutlicher bewusst. Aber die Zehn Gebote bringen bei mir nichts Gutes hervor, nichts, woran Gott Freude hat.

Das Besondere des Christentums liegt nicht darin, dass das Schlechte im Menschen unterdrückt oder ausgerottet werden soll, sondern dass Neues hervorkommt. Christentum (und ich meine damit etwas, was lebendig und echt ist, nicht ein Bekenntnis, eine Religion oder eine Tradition) ist eben nicht ein Ideal, was ich erreichen muss. Es geht nicht um eine Ethik, die meine schlechten Seiten korrigiert, oder um eine Kraft, die mich verbessert. Nein, ich werde Christ, indem ich neues Leben bekomme - Leben aus Gott!

Wenn Jesus Christus hier sagt: „Ihr müsst von neuem geboren werden“, dann wird damit jede Hoffnung beendet, die etwas von mir erwartet. So wie Unkraut nicht veredelt werden kann, so auch mein natürliches Wesen nicht.

„Ihr müsst von neuem geboren werden“ zeigt aber auch, dass neues Leben möglich und notwendig ist. Es empfängt jeder, der an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt. Dieses Leben bringt gute Früchte hervor, an denen Gott seine Freude hat.

Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien, errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt. Titus 3,4–6 https://gute-saat.de


#552

Der Beitrag zeigt dir anhand eines Modells www.youtube.com/watch?v=M5fzdi2l6ZI&t=309s wie wie du persönlich mit Gott in Kontakt kommen kannst.

https://GottSegneDich.ch beim Anschauen und öffen dein Herz für seine Liebe und Erlösung von allem Bösen das auf auf ewig Zerstört.


#553

Weil Gottes Wort die Menschen zur Entscheidung für ein ewiges Leben auffordert, gebe ich gerne Gottes Wort weiter, und bete für die Empfänger, dass Gott ihnen das Herz öffnet für seine Liebe und Erlösung.


#554

Ich aber will singen von deiner Stärke und am Morgen jubelnd preisen deine Güte; denn du bist mir eine hohe Festung gewesen und eine Zuflucht am Tag meiner Bedrängnis. Psalm 59,17

Wie beginne ich den Tag?
Davids Leben ist in Gefahr. Saul ist ihm auf den Fersen. Warum? Weil die anfängliche Sympathie Sauls für den jungen Mann, der den Riesen Goliath besiegt hat, in blanken Hass umgeschlagen ist. Eines Tages lässt Saul in der Nacht Davids Haus umstellen, um ihn am anderen Morgen zu erledigen! Seine Frau erfährt davon und kann ihn warnen. Nur mit knapper Not entkommt David durch einen Sprung aus dem Fenster (1. Samuel 19,11.12).

Das ist der Hintergrund für den 59. Psalm. Mitten in dieser lebensbedrohlichen Lage hatte David wieder einmal erfahren, wie Gott eingreift. Tief berührt von der Größe Gottes beschließt er, von nun an zu Beginn eines jeden Tages Gott für seine Güte zu danken. Damit ist er uns ein großes Vorbild.

Wenn wir den Tag wie David beginnen, wird es uns leichter fallen, auch jene Aufgaben zu bewältigen, die uns an unsere Grenzen bringen. Machen wir uns wie David immer wieder bewusst, wo wir Gottes Güte erlebt haben, damit wir mutig in die Zukunft blicken können.

Ich persönlich erkenne viele Dinge, für die ich Gott danken kann. Zuallererst dafür, dass Er mir durch den Herrn Jesus ewiges Leben geschenkt hat. Ich bin dankbar, dass ich auch in der schlimmsten Not nicht allein bin. Er wird nicht zulassen, dass ich unter einer zu großen Last ersticke (1. Korinther 10,13). Er ist mir nahe, wenn ich Ihn anrufe (Psalm 145,18). Auch heute darf ich mit seiner Güte rechnen. Ich weiß, Er kennt mich durch und durch (Psalm 139,1–3).

Bei David lösten sich trotz seiner Haltung nicht alle Probleme sofort. Seine Situation blieb zunächst unverändert. Die jahrelange Flucht vor Saul begann sogar erst richtig. Dennoch verzweifelte er nicht, sondern rechnete mit Gott. Eine Einstellung, die belohnt wurde. https://gute-saat.de


#555

Ich bin der HERR, das ist mein Name; und meine Ehre gebe ich keinem anderen, noch meinen Ruhm den geschnitzten Bildern. Jesaja 42,8

Ein japanisches Mädchen war zum zweiten Mal in der christ­lichen Sonntagsschule gewesen. Nun berichtete sie ihrer Großmutter davon: „Der Gott der Christen ist ganz anders als unser Gott. Da muss man nicht erst in den Tempel gehen, wenn man mit Ihm reden will. Der Sonntagsschullehrer dort sagt, dass man immer und jederzeit mit Ihm sprechen kann. Hier zu Hause, bei der Arbeit und auf dem Schulweg! Und er hört auch sofort zu!“

Die Großmutter war recht beeindruckt. „Sprichst du denn auch mit Ihm?“, fragte sie.

„Oh, ja“, antwortete die Kleine. „Du weißt ja, dass ich so schlecht im Rechnen bin. Nun bitte ich Ihn jeden Morgen, dass Er mir hilft. Jetzt kann ich die Aufgaben besser verstehen und auch lösen!“

„Aber“, so plauderte das Mädchen weiter, „eins gefällt mir an dem Christengott nicht: Er kann auch alles sehen! Der Sonntagsschullehrer hat es gesagt. Früher habe ich ab und zu Früchte aus den Gärten gestohlen. Ich war ganz geschickt; mich hat nie jemand erwischt. Aber jetzt traue ich mich nicht mehr. Wenn der Christengott doch alles sieht!“

Betroffen hielt die Kleine inne. Und die Großmutter sann lange nach. Endlich sagte sie: „Dann weiß ich jetzt auch, warum hier so viele Menschen zwei Götter nötig haben. Den einen brauchen sie, um sich helfen zu lassen, den anderen zum Bösestun.“

Auch im „christlichen Abendland“ haben viele Menschen zwei „Götter“. Geht es ihnen gut, dann dreht sich alles nur um sie selbst. Kommt aber eine Notsituation, dann besinnen sie sich gern auf den Gott der Bibel. https://gute-saat.de


#556

Sabine ist im dritten Monat schwanger, als sie eine traurige Diagnose bekommt: Ihr Kind wird nicht lebensfähig sein. Eine Abtreibung erscheint ihr als beste Lösung. Doch als sie ihr totes Kind auf dem Handschuh der Ärztin sieht, stürzt Sabine in ein tiefes Loch. https://www.youtube.com/watch?v=xj5Tb4qQSdE&t=1377s
Massive Schuldgefühle nehmen ihr jede Lebensfreude. Zu denken “Es war besser so“, hilft ihr nicht. Die Trauer überschattet alle Beziehungen. Aus tiefstem Herzen sehnt sie sich nach Erlösung von dieser schweren Last.

Uns hat der Beitrag sehr berührt was ich auch dir wünsche. Gott segne dich ganz reichlich für ein Leben mit ihm.


#557

Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel …; denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Er (Gott), der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat - wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Matthäus 6,19–21; Römer 8,32

Während meiner beruflichen Tätigkeit lernte ich einen Experten für Hausratschätzungen kennen. Er war im Lauf der Jahre in manchen Millionärshaushalt gekommen und erzählte mir: „Eines Tages war ich wieder bei einem sehr reichen Mann tätig. Ein ganz exquisiter Hausrat mit vielen Kostbarkeiten beschäftigte mich mehrere Tage. Als ich endlich das Gutachten fertig hatte, konnte ich nicht umhin, ihm für seinen außergewöhnlichen Besitz ein Kompliment zu machen. Da legte mir der alte Herr - er war schon weit über achtzig - die Hand auf die Schulter, blickte mir ernst in die Augen und sagte: ,Junger Freund, in meinem Alter ist das alles Tand!`“

Diese Worte hatten den Gutachter sehr beeindruckt, und auch ich war erstaunt darüber: Wenn der alte Mann so dachte, warum hatte er dann diese Schätze gesammelt? Aber mit zu­neh­mendem Alter war ihm offenbar aufgegangen, dass die Zeit, das alles zu genießen, mit jedem Tag kürzer wird, bis … zur Stunde X, in der man nicht das Geringste davon mitnehmen kann. So war er sich wohl bewusst geworden, dass materielle Reichtümer an der Schwelle zur Ewigkeit eine totale Inflation erfahren.

Doch es gibt eine Vermögensanlage, einen Schatz, der keinerlei Wertverlust hat. Das ist der Schatz im Himmel, das Reichsein in Gott. Den besitzt jeder, der sich bewusst für Jesus als persönlichen Erlöser entschieden hat. Alle, die mit ihrer Schuld zu Ihm kommen, erfahren Vergebung und ewiges Leben. Sie werden sogar „Kinder Gottes“ und „Miterben von Jesus Christus“ genannt. Reicher kann man nicht werden. https://gute-saat.de


#558

Lass dich von dem Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=23zPVxPPqL0 ermutigen, wie Sonja auf wunderbarer Weise eine Beziehung zu Jesus Christus gefunden hat. Gott segne dich dabei.


#559

Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut … Offenbarung 1,5

Reingewaschen
Auf einem Werbeposter für ein Seifenprodukt hält ein kleiner Junge ein Stück Seife in der Hand und schaut sich nach seinem eigenen Schatten um. Darunter steht mit großen Buchstaben: „Das ist das Einzige, was ich nicht wegwaschen kann!“ - Eine gute Idee der Werbefachleute!

Als ich über diesen Slogan nachdenke, werde ich daran erinnert, dass wir Menschen alle noch einen anderen „Schatten“ wie eine dunkle Spur mit uns herumtragen: die Sünde. Und wie das helle Sonnenlicht einen deutlichen Schlagschatten wirft, so wird dieser Schatten der Sünde auch erst dann sichtbar, wenn wir in das „Licht“ des Wortes Gottes treten.

Leider ist für viele heute der Begriff „Sünde“ sehr unscharf geworden und wird oft sprachlich verharmlost. Woran liegt das? Das liegt vor allem daran, dass die Definition der Bibel nicht mehr bekannt ist. Der Bibel zufolge ist Sünde alles, was der Mensch tut, sagt oder denkt, ohne Gottes Willen zu berücksichtigen. Die Auswirkungen der Sünde im Herzen und Leben der Menschen sind unübersehbar - und sie lassen sich ähnlich einem Schatten nicht durch äußerliche Reinigung beseitigen. Denn das Böse kommt aus unseren Herzen und dort muss die Reinigung von der Sünde ansetzen. Wie kann das geschehen?

Die Bibel gibt die Antwort: „Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“ (1. Johannes 1,7). Das ist der einzige Weg, von der Sünde reingewaschen zu werden.

Was für ein Geschenk, dass Gott jedem vergibt, der von diesem „Reinigungsmittel“ Gebrauch macht! Jeder, der an den Herrn Jesus und sein Sühnungswerk glaubt, darf wissen, dass seine Sünden abgewaschen sind. Und er wird einmal im Himmel seinem Erlöser Jesus Christus danken und Ihn für seine Liebe anbeten. https://www.gute-saat.de


#560

Pilatus ging nun zu ihnen hinaus und sprach: Welche Anklage bringt ihr gegen diesen Menschen vor? Sie antwor­teten und sprachen zu ihm: Wenn dieser nicht ein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht überliefert. Da sprach Pilatus zu ihnen: Nehmt ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Es ist uns nicht erlaubt, jemand zu töten - damit das Wort Jesu erfüllt würde, das er sprach, andeutend, welchen Todes er sterben sollte. Johannes 18,29–32

Gedanken zum Johannes-Evangelium
Die religiösen Führer des jüdischen Volkes haben Jesus verhört - und abgelehnt. Jetzt wird Er vor die weltliche Gerichtsbarkeit geführt. Ob man Ihn dort anders beurteilt? Zuerst hat es den Anschein. Doch letztlich wird die Regierungsgewalt, die Gott den Menschen anvertraut hat, um das Gute zu loben und alle zu bestrafen, die Böses tun, dazu benutzt, den „Heiligen und Gerechten“ zum Tod zu verurteilen (vgl. Römer 13,4). Das nennt man Justizmord.

Der römische Statthalter zeigt sich auf den ersten Blick freundlich und gerecht, verglichen mit den Hohenpriestern der Juden. Doch am Ende des Prozesses wird deutlich, dass ihm Ansehen bei Menschen wichtiger ist als Wahrheit und Gerechtigkeit.

Pilatus spürt, dass der vorgebrachte Fall kein Fall für ihn ist; er will seine Verantwortung dem jüdischen Volk zurück­geben. Deshalb fragt er nach einem greifbaren Anklagepunkt. Die religiösen Führer weichen aus. Entrüstet geben sie Pilatus zu verstehen, dass sie keineswegs ungerecht seien. Für sie steht unwiderruflich fest: Jesus muss sterben.

Mehrmals hat der Herr davon gesprochen, dass Er erhöht werden müsse - ein Hinweis auf seine Kreuzigung (vgl. Kap. 3,14; 8,28; 12,32.33). Weil nur die Römer berechtigt waren, ein Todesurteil in Israel zu vollziehen, wurde Jesus gekreuzigt - und nicht gesteinigt, wie die Juden es sonst taten. So erfüllt sich jedes Wort Gottes.


#561

Mit Jesus Christus im Herzen als meinen Erlöser und Herrn, und dem Vater im Himmel, dessen Kind ich geworden bin, und dem Heiligen Geist, der mir hilft zur Ehre Gottes zu leben, brauche ich mich vor nichts zu fürchten.
Johannes 6,20 Ich bin es, fürchtet euch nicht. f%C3%BCrchte%20dich%20nicht


#562

Welche Frucht hattet ihr denn damals von den Dingen, über die ihr euch jetzt schämt? Denn ihr Ende ist der Tod. Römer 6,21

Kurswechsel zu Gott
Peter, so nennen wir ihn, hatte als Endzwanziger „sein Leben genossen“ und hatte dabei nichts ausgelassen. Eines Tages bemerkte er bei einem seiner Freunde, der bisher nicht anders gelebt hatte als er, eine ungewöhnliche Veränderung: Sein Freund machte auf einmal nicht mehr mit bei den zweifelhaften Vergnügungen und Unternehmungen. Trotzdem schien er ausgesprochen zufrieden und glücklich zu sein. Schließlich erzählte er Peter, dass er zum Glauben an Jesus Christus gekommen sei.

Peter wurde nachdenklich. Er erkannte, dass er im tiefsten Inneren eigentlich gar nicht glücklich war. Wie oft hatte er den bitteren Nachgeschmack seines belasteten Gewissens empfunden und versucht, es zum Schweigen zu bringen. Die Veränderung und Freude, die sein Freund jetzt ausstrahlte, berührten ihn. Wie gern würde er das Gleiche erleben. Nach langem Abwägen und Überlegen bekannte auch er Gott die Schuld seines Lebens und durfte im Glauben begreifen, dass Jesus Christus für seine Sünden am Kreuz gelitten hatte und gestorben war.

Was dann folgte, kam einem krassen Kurswechsel gleich. Seine ganze Blickrichtung änderte sich. Was Peter bisher interessierte, verlor nun an Attraktivität, neue Dinge wurden wichtig. Mit der Zeit lernte er Jesus immer besser kennen und was es bedeutet, Ihn als Erlöser und Herrn zu haben.

Heute lesen Peter und sein Freund regelmäßig in der Bibel und gehen zum Gottesdienst. Gottes Wort gibt ihnen Kraft für ein sinnerfülltes Leben. Es stärkt sie im Alltag und schenkt ihnen Orientierung. Und es ist für sie eine Quelle, Gott zu loben und Ihm zu danken. https://www.gute-saat.de


#563

Ich habe den ungeheuchelten Glauben in dir in Erinnerung, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte, ich bin aber überzeugt, auch in dir. 2. Timotheus 1,5

Die Hände meiner Urgroßmutter
Die Erinnerungen an meine Urgroßmutter aus meiner frühen Kindheit sind leider recht spärlich. Ihre Wohnung war klein und dunkel. Ein gusseiserner Ofen, der sowohl zum Heizen als auch zum Kochen diente, bildete den räumlichen Mittelpunkt ihres letzten Lebensabschnitts. Woran ich mich aber noch recht gut erinnern kann, sind ihr freundliches und gütiges Gesicht und ihre Hände, die mich als Kind wegen ihrer vielen Falten faszinierten.

In ihren letzten Lebensjahren saß Urgroßmutter oft mit gefalteten Händen auf ihrem Stuhl in der Nähe des Ofens. Wie viel werden diese Hände im Lauf der Jahre gearbeitet, geholfen, gerührt, geflickt, geputzt, gewaschen, gestreichelt und - gebetet haben!

Zuletzt war ihr Augenlicht bereits so schwach, dass sie nicht mehr viel tun konnte. Aber gebetet hat sie dafür umso mehr. Wie viele Gebete wird sie für ihre Kinder, Enkelkinder und Urenkelkinder gesprochen haben! Und ganz bestimmt ist es auch ein Ergebnis dieser Gebete, dass so viele ihrer Nachkommen den Herrn Jesus Christus als ihren persönlichen Retter angenommen haben. Für mich sind das freundliche Gesicht und die faltigen Hände meiner gläubigen Urgroßmutter eine große und bleibende Ermutigung, weil sie mir eindrücklich zeigen, dass ein Leben an der Hand Gottes sinnerfüllt, zutiefst beglückend und lohnenswert ist.

Ich bitte nur, dass bis zum Ende
Du mich in Dein Erbarmen hüllst;
hier hast Du meine beiden Hände;
nun mache mit mir, was Du willst.
Hedwig von Redern (1866-1935)


#564

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen; und ist nach meiner Haut dies da zerstört, so werde ich aus meinem Fleisch Gott anschauen. Hiob 19,25.26

Die Überzeugung, die Hiob in diesem Bibelwort vor langer Zeit ausgedrückt hat, ist von größtem Interesse für die Menschen aller Zeiten. Er drückt seine Gedanken mit einer bewundernswerten Sicherheit und Zuversicht aus, denn er sagt: „Ich weiß …“

Was wusste er? Erstens, dass er einen lebendigen Erlöser hatte. Zweitens, dass dieser ein mächtiger und ewiger Erlöser war, der an einem zukünftigen Tag machtvoll „auf der Erde stehen“ würde. Drittens, dass Hiob wieder auferstehen und Gott sehen würde.

Diese Überzeugung teilen alle, die Jesus Christus als ihren Retter kennengelernt haben. Im Neuen Testament wird die Gewissheit, die Hiob hatte, noch verstärkt. Christen haben dadurch allen Grund, noch sicherer und zuversichtlicher zu sein, als Hiob es war.

Worin ist das begründet? Erstens sagt die Bibel ihnen zu, dass sie im Herrn Jesus Christus „die Erlösung haben durch sein Blut“ (Epheser 1,7). - Das ewige Heil gründet sich auf die Tatsache, dass Jesus Christus für uns Menschen gestorben und auferstanden ist. Dies bezeugen die Evangelien ebenso wie viele andere Stellen im Neuen Testament.

Zweitens erhalten die Jünger bei der Himmelfahrt Jesu die Verheißung: „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird ebenso kommen, wie ihr ihn habt auffahren sehen in den Himmel“ (Apostelgeschichte 1,11). Jesus Christus wird also in Zukunft wieder seinen Fuß auf diese Erde setzen.

Drittens sagt Jesus selbst, dass jeder, der an Ihn glaubt, ewiges Leben hat und damit eine wunderbare Zukunft: „Ich werde ihn auferwecken am letzten Tag“ (Johannes 6,40). Alle, die sich während ihrer Lebenszeit Jesus anvertraut haben und Ihm gehören, werden Ihn dann sehen. https://gute-saat.de