Tageskalender mit Gottes Wort


#565

Sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen; und sie fürchteten sich. Lukas 8,35

Ein Mann lehnte einmal eine Broschüre mit dem Lukas-Evangelium ab mit den Worten: „Ich habe schon mal in dieses Buch hineingeschaut. Jedes Mal, wenn ich darin lese, wird mein Herz unruhig, und ich bekomme Angst.“

Wie kommt das? Lukas erzählt doch in seinem Evangelium immer wieder davon, wie liebevoll und mitfühlend Jesus Christus den Menschen begegnete und ihnen half. Menschen wurden durch Ihn frei von Gebundenheit und Sünde. Aber die Bibel deckt auch auf und konfrontiert den Menschen mit der Wahrheit Gottes - das ist besonders unbequem für solche, die die Wahrheit nicht an sich heranlassen wollen.

Die folgende Geschichte zeigt, wie man es anders machen kann. Ein Mann begann mit seiner Frau in der Bibel zu lesen. Nach ein paar Tagen hielt er beim Vorlesen inne und sagte: „Wenn das Buch Recht hat, sind wir auf einem völlig falschen Weg!“ Trotzdem lasen sie weiter. „Frau“, sagte er wieder nach einiger Zeit, „wenn das Buch wahr ist, sind wir verloren!“

Gottes Wort hatte ihr Innerstes angerührt. Es hatte ihr Ge­wissen aufgeweckt und sie auf den Retter hingewiesen. Und jetzt wollte dieses Ehepaar den Dingen auf den Grund gehen und die Wahrheit wissen. Als sie weiterlasen, erkannten sie nicht nur immer deutlicher, was sie von Gott trennte und ver­loren sein ließ. Ihnen wurde auch bewusst, dass sie in Got­tes Augen schuldig waren und Vergebung ihrer Sünden brauch­ten. Jesus Christus und sein stellvertretendes Leiden und Sterben am Kreuz war auch für sie ganz persönlich geschehen. Ihm bekannten sie ihre Sünden und hofften auf Verge­bung. Und dann sagte der Mann eines Tages zu seiner Frau: „Wenn das Buch von Gott ist - und es muss von Gott sein! -, dann sind wir errettet!“ https://www.gute-saat.de


#566

Ein reines Herz kann mir nur Jesus Christus geben, wenn ich ihm alle meine Sünden bekenne und ihn annehme als meinen Erlöser und Herrn, was ich mit grosser Freude getan habe.


#567

Allein durch Gottes Gnade und seine grosse Barmherzigkeit dürfen wir heute unseren 39. Hochzeitstag feiern, und danken Jesus Christus, dass wir durch seine Gegenwart eine wunderschöen und erfüllte Ehe leben können.


#568

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen. Darum werden wir uns nicht fürchten, wenn auch die Erde gewandelt würde und wenn die Berge im Herzen des Meeres wankten. Psalm 46,2.3

Angst - sie ist nicht erst seit dem 11. September 2001 oder der Corona-Pandemie weit verbreitet. Seit der Mensch aus dem Garten Eden vertrieben wurde, begleitet ihn die Angst. Täglich werden wir mit einer Fülle von Befürchtungen und Bedrohungen konfrontiert. Auch unsere zivilisierte, perfektio­nierte Gesellschaft kennt Lebensangst angesichts der Probleme der Menschheit und der Ausweglosigkeit des Einzelnen.

Die rasante Verbreitung der Coronaviren hat uns einmal mehr drastisch vor Augen geführt, wie verwundbar die globalisierte Welt ist. Vielleicht dachten wir lange Zeit, dass wir in unseren Wohnungen und Städten einigermaßen sicher seien. Aber nun mussten wir lernen, dass es nicht so ist.

Vielleicht will Gott uns einmal mehr daran erinnern, wie vergänglich alles auf der Erde ist. Durch diese Tatsachen redet Gott geduldig - manchmal auch sehr deutlich - zu uns Menschen, um uns daran zu erinnern, dass wir unser Leben mit Ihm in Ordnung bringen müssen. Denn Er hat einen Tag bestimmt, an dem Jesus Christus die Welt richten wird, und dann wäre keine Umkehr mehr möglich.

Mit einem älteren Ehepaar komme ich über dieses Thema ins Gespräch. Auch sie haben ihre Befürchtungen für die Zukunft dieser Menschheit. Da sagt der Mann plötzlich: „Wer an Jesus glaubt, braucht nichts zu fürchten. Der Herr verlässt uns nicht.“ Daran glaube er fest.

Wie recht hat dieser ältere Mann! Wer sich im Herrn Jesus Christus im Glauben geborgen weiß, braucht nichts zu fürchten. Er kann mit David sagen: „Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir …“ (Psalm 23,4). https://www.gute-saat.de


#569

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.
Wenn ich zum Gesetzlosen spreche: Du musst sterben!, und du warnst ihn nicht, … so wird er, der Gottlose, wegen seiner Ungerechtigkeit sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern. Römer 1,16; Hesekiel 3,18

Man trifft immer wieder Menschen, die meinen, das Evan­ge­lium müsse freundlicher, ansprechender und „positiver“ verkündigt werden. Man müsse doch nicht immer so „negativ“ mit dem ewigen Gericht „drohen“. - Was ist dazu zu sagen?

Ganz gewiss ist das Evangelium eine liebevolle Einladung Gottes an die Menschen; es ist die gute Botschaft von der Erlösung durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus. Wer bereit ist, die Schuld seines Lebens vor Gott zu bekennen, dem öffnet Gott den Weg zur Erlösung. „Er gab seinen eingeborenen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16).

Gott ist heilig und gerecht; Er muss die Sünde richten. Deshalb war es nötig, dass Er seinen eigenen Sohn als stellvertretendes Sühnopfer gab. Sonst hätten alle Menschen das ewige Gericht zu erwarten! Um diesem Gericht zu entgehen, müssen wir an den Sohn Gottes glauben. Dann empfangen wir ewiges Leben.

Bei dem Evangelium geht es um die Frage der Ewigkeit. Deshalb ist es keine Botschaft, die nur Freude und Fröhlichkeit in diesem Leben vermittelt. Gott „gebietet jetzt den Men­schen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerech­tigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat“ (Apostelgeschichte 17,31). Echte Sicherheit und wahres Glück bekommen wir nur, wenn wir mit Gott ins Reine kommen und die Frage der Ewigkeit geordnet ist. Deshalb trägt jeder, der gerettet ist, die Verantwortung, seine Mitmenschen zu warnen. Davon spricht auch unser heutiges Bibelwort. „Warnen“ ist aber nicht zu verwechseln mit „Drohen“. https://gute-saat.de


#570

Wenn Jesus Christus mein Erlöser und Herr geworden ist, so bekomme ich Gottes Liebe geschenkt, die mich bewahrt vor jeder Angst, wenn ich Gott in allem vertraue.


#571

Mit meiner Weisheit werde ich das Ziel die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen. Ich brauche Gottes Weisheit für ein erfülltes und ewiges Leben mit Gott.


#572

Der HERR blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Men­schen­kinder. Von der Stätte seiner Wohnung schaut er auf alle Bewohner der Erde, er, der ihrer aller Herz bildet, der auf alle ihre Werke achtet. Psalm 33,13–15

Ich schaue auf die Klingeltafel eines Großstadthochhauses: Dutzende von Namen, einheimisch und fremdländisch klingende. Hinter jedem Namen verbergen sich Menschen mit ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte, Menschen mit allen ihren Freuden und Nöten, Hoffnungen und Enttäuschungen. Und obwohl sie auf engstem Raum leben, erleben sie oft tiefe Einsamkeit. Oft kennt man noch nicht einmal den Nachbarn und interessiert sich auch gar nicht für ihn; jeder hat mit sich selbst genug zu tun.

Aber da ist Einer, der keinen Menschen unbeachtet lässt - Gott! „Der HERR blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Menschenkinder“, heißt es in unserem heutigen Psalmwort. Gott als Schöpfer und Erhalter aller Menschen weiß, wie jeder Einzelne empfindet.

Er hat sich in seiner großen Liebe in seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus, auf den Weg zu uns Menschen gemacht; und bei Ihm ist keiner vergessen. Er kennt die Not des Einsamen; Er sieht die Tränen der Trauernden, Verzweifelten und Mutlosen. Er sieht jeden Gedanken und unsere innersten Empfindungen. Aber Er weiß auch um die Sünden eines jeden, die so oft auf unseren Eigenwillen zurückgehen. „Denn seine Augen sind auf die Wege des Menschen gerichtet, und er sieht alle seine Schritte“ (Hiob 34,21).

In seiner Liebe will Gott jeden zu sich ziehen, will ihm die schwere Last seiner Lebensschuld abnehmen. Ein tieferes persönliches Interesse, eine größere Liebe gibt es nicht. Er hat ja seinen eigenen Sohn für Sünder am Kreuz von Golgatha leiden und sterben lassen. - Grund genug, seinem Wort zu glauben und Ihm unser Leben anzuvertrauen! https://www.gute-saat.de


#573

Im Glauben an Jesus Christus als meinen Erlöser vom ewigen Verderben, und als mein Herr für den ich leben will, setze ich alles daran zur Ehre Gottes und zum Wohl meiner Mitmenschen zu leben.


#574

Der Teufel, der die Nationen verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen.
Fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle. Offenbarung 20,10; Matthäus 10,28

Motorradtreff an der Autobahn. Da stehen sie - fast wie Uniformierte - in ihren schwarzen, fransenbehangenen Leder­jacken, die Helme so blitzeblank wie das Chrom und der Lack ihrer PS-schweren Maschinen.

Ein Blick auf die Aufkleber macht stutzig. Auffallend, wie unbekümmert da auf einigen von Hölle und Teufel die Rede ist! Ist es Gedankenlosigkeit? Wohl kaum. Vielleicht möchten sie einfach nur cool auftreten und ihre Unerschrockenheit dokumentieren.

Eigentlich sollte man ihnen sagen: So wie ihr euch Hölle und Teufel vorstellt, so sind sie nicht! Sie sind viel, viel furcht­barer! - Woher wir das wissen? Es gibt nur eine Informations­quelle, die ein wenig den Schleier vor diesem schaurigen Jenseits lüftet: die Bibel. Und das Wenige, was sie darüber sagt, ist erschreckend für jeden, der noch nicht zu dem leben­digen Gott umgekehrt ist. Jesus Christus bezeichnet die Hölle als „das unauslöschliche Feuer“ oder „die ewige Pein“ (Markus 9,43-48; Matthäus 25,46).

Lassen wir uns nicht einreden, die Bibel sei ein Mythenbuch, nur weil sie ausdrücklich auf der Existenz von Hölle und Teufel besteht. Gottes Warnungen sind ebenso wahr wie seine wunderbaren Verheißungen, die den Himmel zum Thema haben.

Gott weist uns auf die drohende Gefahr hin, weil Er uns davor retten will! Wer den Herrn Jesus als seinen Stellvertreter im Strafgericht Gottes annimmt, entgeht dem ewigen Verderben. Christus selbst hat gesagt:

„Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen“ (Johannes 5,24). https://www.gute-saat.de


#575

Gott der HERR rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?
Jesus spricht zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?
Wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.

  1. Mose 3,9; Matthäus 16,15; Johannes 6,69

Je mehr man die Bibel liest, desto klarer wird einem, dass Gott sich seit frühester Zeit darum bemüht hat, mit dem Menschen ins Gespräch zu kommen. Dieses Bestreben zieht sich wie ein goldener Faden durch die Zeitalter und die sonst so verschiedenen Bücher der Bibel. - Die Sprache Gottes in seinem Wort ist zuweilen nüchtern. Manchmal treffen uns seine Fragen in Mark und Bein. „Wo bist du?“ - Die erste Frage, die Gott an den Menschen richtete, gilt heute mir und dir. Wo bin ich, wo stehe ich in Bezug auf Gott? Dann sagt Gott weiter: „Was hast du da getan!“ Seit ich das Licht der Welt erblickte, habe ich oft ohne Gott gelebt, obwohl ich wusste, dass Er existiert. Bei diesem fragenden Ausruf geht es um alles, was ich mit meinem Leben gemacht habe, mit meiner Zeit, mit meinen Mitteln und - mit dem, was Er für mich getan hat! (1. Mose 3,13).

Ungefähr 4000 Jahre später fragte Jesus Christus die Menschen, was Er ihnen bedeutet. - Diese Frage stellt Er auch uns. Was ist Er für mich? Ein Fremder oder ein Freund? Jemand, den ich gern kennen möchte oder dem ich aus dem Weg gehe? - Wenn ich zu Ihm komme und an Ihn glaube, fragt Er noch weiter: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“, oder: „Willst du gesund werden?“ Er ist der Einzige, der auch die Wunden unseres Herzens heilen kann. Heute will Er mit dir in Verbindung treten. Wir dürfen zu Ihm kommen! (Matthäus 16,13–16; Lukas 18,41; Johannes 5,6).

Jesus, der Herr, ruft dich heute; höre doch,
du bist gemeint! Lass alle Zweifel beiseite!
Er ist dein wirklicher Freund.

Friedhelm König (1931-2020)


#576

Es gibt viele Ärzte die sagen, dass Kinder ein gutes Immunsystem haben, und ein Verbrechen ist Kinder wegen Corona-Viren zu impfen.


#577

Weil Jesus Christus in mir lebt, verändert er mich durch seinen Geist, und führt mich in die Freiheit ihm immer ähnlicher zu werde, und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekomme. 2.Korinther 3,17-18


#578

Hiskia vertraute auf den HERRN, den Gott Israels … Und er hing dem HERRN an, er wich nicht von ihm ab; und er hielt seine Gebote, die der HERR Mose geboten hatte. Und der HERR war mit ihm; überall, wohin er zog, gelang es ihm. 2. Könige 18,5–7

Leo Lionni, ein berühmter Bilderbuchkünstler, erzählt die Geschichte einer Schnecke, die hoch hinauswill. Ihr Traum: das größte Schneckenhaus der Welt. Sie entdeckt einen Mechanismus, der ihr Haus wachsen lässt und bringt auf einmal bombastische und bizarre Gebilde hervor. Sie genießt die Bewunderung …, bis sie schlagartig zu der grauenvollen Entdeckung kommt, dass das Gewicht ihres Hauses keine Fortbewegung mehr erlaubt. - Eine tiefsinnige Parabel!

Das, wonach wir uns ausstrecken - ein tolles Image, ein dickes Bankkonto, Riesenerfolge im Beruf und vieles mehr -, hört sich richtig gut an. Aber es nagelt uns auf der Erde fest. Das wird jeder irgendwann ernüchtert feststellen müssen. In den wirklich entscheidenden Lebensfragen können Erfolg und Geld uns nicht helfen.

Der erfolgreiche Gitarrist Eric Clapton hat es erfahren: „Ich kann alles Geld und alle Autos der Welt besitzen und doch unglücklich sein. Wenn man einmal herausfindet, dass es nicht auf Geld, Ruhm und Erfolg ankommt, was macht man dann? Das ist das große Dilemma. Ich hatte das alles: eine schöne Frau, Autos, ein Haus, Geld, Freunde - alles, was ein Mann nur brauchen kann; aber es half mir nicht, mit dem Trinken aufzuhören. Ich hatte Depressionen. Ich war selbstmordgefährdet.“

Auch Hiskia, der Mann in unserem Bibelwort, war erfolgreich. Er war König von Juda und sehr reich. Aber das, wonach er strebte, war nicht irdischer Reichtum und Ruhm. Sein Erfolg, sein Gelingen hatte eine ganz andere Grundlage. Er vertraute Gott, und er diente Gott. „Der HERR war mit ihm“, heißt es in der Bibel. - Darauf kommt es letztlich an! https://www.gute-saat.de


#579

Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, hätten meine Diener ge­kämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier. Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Johannes 18,36.37

Gedanken zum Johannes-Evangelium
Der Apostel Paulus schreibt von „Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat“ (1. Timotheus 6,13). Dabei bezieht er sich auf den Gerichtsprozess vor dem römischen Statthalter, den der Evangelist Johannes am ausführlichsten beschreibt. Schauen wir, wie die Einzelheiten dieses guten Bekenntnisses hier zutage treten.

Jesus hat ein Reich! Was für eine kühne Aussage in Gegenwart eines Mannes, der die größte damals bestehende irdische Macht repräsentierte. Doch das Reich Jesu gleicht nicht den Staaten dieser Welt, noch leitet es seine Hoheit und Macht „von hier“ ab. Sein Reich empfängt all seine Autorität und Macht vom Himmel - es trägt himmlischen Charakter.

Der Herr hat an anderer Stelle erklärt, dass niemand das Reich Gottes sehen kann, es sei denn, er wird von neuem geboren (vgl. Johannes 3,3). Wer die Autorität Gottes bedingungslos anerkennt und an den Sohn Gottes glaubt, geht in das Reich Gottes ein.

Was für ein besonderer König ist Jesus! Er hat eine ewige Existenz. Längst vor seiner Geburt wurde festgelegt, welchen Auftrag Er hier auf der Erde erfüllen sollte, nämlich von der Wahrheit zu zeugen. Aber der Sohn Gottes hat nicht nur über Wahrheit gesprochen, sondern Er selbst ist die Wahrheit (vgl. Kap. 14,6). Er hat offenbar gemacht, wie Gott die Dinge sieht. Alles entscheidet sich an seiner Person. https://www.gute-saat.de


#580

Weisheit für ein erfülltes Leben mit Gott bekomme ich nur, wenn ich Jesus Christus, der mein Erlöser und Herr geworden ist, um Weisheit bitte was er mir gerne gibt, damit ich ihn und seinen Plan immer besser kennen lerne.


#581

Denn weit ist die Pforte, … [die] zum Verderben führt. … Denn eng ist die Pforte, … [die] zum Leben führt. Matthäus 7,13.14

Der breite und der schmale Weg (2)
Zwei Pforten führen zu zwei Wegen, der eine breit, der andere schmal. Der breite Weg ist, wie auch die breite Pforte, sehr beliebt. Und deshalb sehr belebt. Hier sind viele unterwegs, hier ist vieles erlaubt. Der Weg ist einladend, ist ausreichend breit für Entgleisungen sowie für eigene Vorstellungen. Hier ist man frei und lässt sich treiben.

Doch da ist der andere Weg, der schmale. Dieser Weg nach der Bibel beinhaltet Gehorsam gegen Gottes Gedanken. Hier mag es Widerstand, Anfeindung, ja, sogar Verfolgung geben. Doch der schmale Weg ist ein Weg mit Gott.

Wenn man von beiden Wegen so liest, dann ist die Wahl doch einfach - oder? Doch halt! Etwas Wichtiges, Entscheidendes gibt es noch zu bedenken: Der breite Weg endet im Verderben - der schmale Weg dagegen führt zum Leben! Und sollte man einen Weg nicht vom Ende her beurteilen? Gott legt uns Leben und Tod vor: „So wähle das Leben, damit du lebst“ (5. Mose 30,19).

Viele Menschen meinen, Religion würde so funktionieren: Wir treten durch Geburt ins Leben ein … wir bemühen uns, leben aufrecht und ehrbar, tun Gutes … und am Ende des Lebens wird gegengerechnet, wird das Leben gewogen. Am Ende steht die Entscheidung zwischen Himmel und Hölle.

Doch die Bibel redet ganz anders. Sie erklärt uns: Jetzt, hier im Leben, muss ich mich zwischen den beiden Pforten und den beiden Wegen entscheiden. Mein Ende hängt also von meinem Anfang ab! Das eine Ziel ist Verderben - das andere Leben. Verderben meint nicht Auflösung oder Vernichtung. Nein, Verderben meint ewiges Getrenntsein von Gott. Das andere Ziel ist Leben. Es meint Gemeinschaft mit Gott, meint Herrlichkeit, meint ewiges Leben. Das ist also die größte anzunehmende und nicht zu übertreffende Freude. (Schluss morgen) https://www.gute-saat.de


#582

Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7,13.14

Der breite und der schmale Weg (3)

Zwei Pforten bedeuten zwei Wege und zwei Ziele, somit aber auch zwei Gruppen von Menschen. Die eine Gruppe ist groß, die andere klein. Die eine geht hinein und erreicht wie von selbst das Ziel, die andere findet es, hat also offensichtlich danach gesucht.

In der großen Gruppe sind alle, die die Sünde tolerieren - aber auch alle, die ehrbar leben und trotzdem sündigen. Hier sind die, die konsequent und diszipliniert Gesetze und Regeln befolgen - die sich den Weg so breit stecken, wie es ihnen gefällt, in der Hoffnung, dass sie bei Gott noch „durchkommen“. Hier stützt man sich auf eigene Fähigkeiten und auch auf eigene Erfahrungen. Doch dieser Weg führt ins Verderben.

Die andere Gruppe ist kleiner. Doch nicht, weil Gott nicht jeden annimmt oder die Gnade Gottes nicht für alle ausreicht - nein. Die Gruppe ist kleiner, weil nur wenige das ganze Wort Gottes als die Wahrheit akzeptieren, weil nur wenige Jesus Christus, den Weg zu Gott, für sich persönlich in Anspruch nehmen. Die hier unterwegs sind, haben gefragt: „Was muss ich tun, um errettet zu werden?“ und haben gehört: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden“. Und das haben sie getan (Apostelgesch. 16,30.31).

Sie haben gesucht und gefunden, haben angeklopft und ihnen ist aufgetan worden. Jetzt wollen sie nicht mehr „die Begierden der Menschen tun“ (den breiten Weg gehen), sondern „dem Willen Gottes leben“ (den schmalen Weg gehen). Und das ist auch heute noch möglich! (V. 7; 1. Petrus 4,2) https://gute-saat.de


#583

Wenn Jesu Christus mein Erlöser und Herr geworden ist, so hilft er mir wenn ich verzweifelt bin und schenkt mir wieder Hoffnung mich seiner Führung anzuvertrauen.


#584

Siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wohin du gehst. 1. Mose 28,15

Gottes Zusagen für Jakob
Das sagt Gott zu Jakob, einem der Erzväter Israels. Was war vorausgegangen? Jakob hat seinen Bruder Esau betrogen und muss daher vor seinem zornigen Bruder fliehen. Seine Mutter muss er zurücklassen, ohne zu ahnen, dass er sie auf der Erde nie mehr wiedersehen wird. Und sein Vater hat Worte des Segens zu ihm geredet, weil er davon ausgeht, bald zu sterben. - Jakob zieht also in dem Gedanken weg, seinen Vater nicht mehr wiederzusehen. Was für ein schwerer Abschied! Nur mit einem Stab in der Hand und vielleicht ein paar Münzen im Beutel legt Jakob ganz allein und zu Fuß eine Strecke von rund 1000 Kilometern nach Haran zurück - ein gefährlicher Weg!

Jakob übernachtet draußen. Und es dauert nicht lange, da begegnet ihm Gott in einem Traum: Jakob sieht eine Leiter, die von der Erde zum Himmel reichte. Die Verbindung zum Elternhaus ist abgebrochen, aber die Verbindung zum Himmel besteht weiterhin. An der Leiter steigen Engel herauf und herunter - es sind die himmlischen Boten Gottes, die himmlischen Beschützer der Gläubigen. Sie symbolisieren Gottes Fürsorge für die Zeit, in der Jakob außer Landes ist. Und das Wichtigste: Über den Engeln steht Gott - der Gott seines Großvaters Abraham und seines Vaters Isaak.

Ohne ihn zu tadeln, verspricht Gott Jakob wie schon seinen Vorfahren, ihm das Land zu geben, auf dem er liegt. Er soll Stammvater einer großen Nation werden. Gott sichert ihm seinen Beistand und Schutz zu. Und Jakob erhält die Zusage, dass Gott ihn wieder in das verheißene Land zurückbringen wird. - Was für eine Gnade, die Gott diesem schuldigen Flüchtling direkt zu Beginn seiner Wanderschaft gewährt! Zu diesem Zeitpunkt konnte Jakob mit dieser Gnade noch nichts anfangen. Erst viel später würde er Gott persönlich begegnen und zum Zerbruch vor Ihm kommen.