Tageskalender mit Gottes Wort


#585

Ich will dich unterweisen und dich den Weg lehren, den du wandeln sollst; mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten. Psalm 32,8

Wahrscheinlich haben wir alle schon die eine oder andere Erfahrung mit guten oder weniger guten Beratern gemacht. Gut und weniger gut entscheidet sich in diesem Fall zum einen daran, ob der Berater unsere Situation gründlich analy­siert und dabei sein umfangreiches Wissen sowie seinen Erfah­rungs­schatz eingebracht hat. Zum anderen darf nicht das Gefühl aufkommen, dass der Berater selbst den größten Gewinn aus den Ratschlägen zieht.

Auf einen Berater können wir uns in jeder Situa­tion verlassen: auf den allwissenden und allmächtigen Gott. Denn Er kennt nicht nur jedes Detail unseres Lebens, sondern Er hat auch nur das Beste für uns im Sinn. Die Bibel nennt eine Reihe von beeindruckenden Beispielen dafür, wie Gott unterschiedlichsten Menschen durch seinen wunderbaren Rat geholfen hat.

Wer von Gottes gutem Rat profitieren will, muss zuerst einmal zugeben, dass er mit seinem Latein am Ende ist. Vor Gott dürfen wir offen und ehrlich im Gebet aussprechen, dass wir ohne Ihn nicht zurechtkommen. Und dann müssen wir eine Beziehung zu Ihm aufnehmen, denn Gott lässt sich nicht wie ein Automat bedienen. Das bedeutet: Wir bekennen Ihm, dass wir ohne seine Gnade verloren sind. An diesem Punkt setzt Gottes Lebensberatung ein: Er zeigt uns sein Heilsangebot in Jesus Christus, der für uns starb und auferstand. Wer diesen „Rat“ befolgt und an den Sohn Gottes glaubt, bringt Gott auf seine Seite.

Durch sein Wort, die Bibel, zeigt Er uns dann weiter, wie ein glückliches Leben aussieht. Es ist nicht frei von Herausforderungen und Nöten, aber nie ohne Rat und Ausweg. Gott zeigt uns seine Sicht auf die Dinge des Lebens und weist uns den Weg. Das macht uns ruhig und das macht das Leben lebenswert. https://www.gute-saat.de


#586

1982 haben wir uns beim Pfingstfest Bern für ein Leben mit Jesus Christus entschieden, was wir nie bereut haben und Jesus treu bleiben möchten bis an unser Lebensende. Im Video ist das Pfingstfest Bern von 1987 https://www.youtube.com/watch?v=Q4hv8bjSzwI zu sehen.

www.Gottsegnedich.ch beim Anschauen und gebe dir ein offenes Herz für Gottes Liebe und Erlösung die er allen schenkt die Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn annehmen.


#587

Die Abtrünnigkeit der Einfältigen wird sie töten, und die Sorglosigkeit der Toren wird sie umbringen. Sprüche 1,32

Sorglosigkeit und Leichtsinn können gefährlich, ja, sogar tödlich sein!
Madame Pele war eine Segeljacht, die den Besitzer gewechselt hatte. Sie lag in Kappeln an der Ostsee vor Anker und sollte nun nach Emden überführt werden. Der neue Eigner war zwar im Besitz eines Sportküsten-Schifferscheins, hatte aber sonst kaum Segelpraxis. Zunächst suchte er einen erfahrenen Mitsegler - leider vergeblich, dann holte er sich in Internetforen sachkundigen Rat für seine Überführungsfahrt.

Madame Pele stach am 18. August 2004 mit dem Eigner und einer allerdings unerfahrenen Mitseglerin in See. Am 26. August verließ sie den Hafen von Norderney und wurde nördlich des Juister Riffs noch einmal gesehen - dann hörte man nichts mehr von ihr. Drei Tage später sichtete die Wasserschutzpolizei den aus dem Wasser ragenden Mast der Jacht. Bei der nachfolgenden Suchaktion fand man beide Segler. Sie waren ertrunken.

Zeugen sagten aus, dass der Eigner schon bei geringer Windstärke mit dem Boot überfordert war. Dazu stand er offensichtlich unter Zeitdruck und hatte außerdem zu wenig Diesel mitgenommen. Und er konnte bei unruhiger See, wie sie dann auch auftrat, die Segel allein gar nicht bedienen. Dieser Leichtsinn tötete beide Segler.

Ja, auch ich bin in meinem Leben oft überfordert, stehe unter Zeit- und Leistungsdruck, komme an meine Grenzen. Wenn ich ehrlich bin: Ich komme allein nicht zurecht! Weil ich nicht leichtsinnig sein will, habe ich mich einem kompetenten Helfer anvertraut. Auch jetzt gibt es noch Probleme, doch jetzt sage ich voll Vertrauen: „Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?“ (Hebräer 13,6). https://www.gute-saat.de


#588

Alles was ich bin und habe verdanke ich meinem Erlöser und Herrn Jesus Christus, der mir mein Herz geöffnet hat für seine Liebe auch zu mir, und seine vollkommene Erlösung vom ewigen Verderben, die ich dankbar und mit grosser Freude angenommen habe.


#589

Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,31

Im Gespräch mit einer Gruppe junger Leute: Darunter sind ein Moslem, ein Jude, ein Buddhist und mehrere, die sich Christen nennen. Vier verschiedene Religionen also. Ich stelle ihnen die Frage: „Welche Religion führt zu Gott, führt in die ewige Herrlichkeit?“ Fragend blicken sie mich an. Ihre eigenen Vorstellungen haben sie ja schon genannt. Jetzt erwarten sie, dass auch ich „Farbe bekenne“.

„Gar keine!“, so lautet meine Antwort: „Gar keine Religion kann uns zu Gott führen.“ - Das muss ich ihnen natürlich erläutern. Religiöse Zeremonien und Formen, religiöse Lehrsätze und sittliche Vorschriften können uns nicht wirklich zu Gott führen. Den Himmel auf diesem Weg erreichen zu wollen würde bedeuten, aus eigener Kraft und in eigener Gerechtigkeit zu Gott finden und vor Ihm bestehen zu wollen.

Weil wir Sünder sind und als solche niemals vor Gott bestehen können, sind wir auf Gottes Gnade angewiesen. Er selbst hat uns einen Weg zu Ihm gebahnt - in seinem Sohn Jesus Christus. Daher ist der christliche Glaube in seinem ursprünglichen, biblischen Sinn auch nicht der Glaube an eine Religion, sondern der Glaube an eine Person - der Glaube an Jesus, den einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen, der sich selbst gab als Lösegeld für alle (1. Timotheus 2,5.6). Erläuternd füge ich hinzu:

„Das geschah an dem Kreuz, wo der Herr Jesus für unsere Sünden im Strafgericht Gottes war. Seit 30 Jahren darf ich nun schon an Ihn glauben als meinen persönlichen Erlöser. Ihn braucht auch ihr.“ Interessiert haben die jungen Leute zugehört. Ihnen ist klar geworden, wie persönlich der christliche Glaube ist. Darüber wollen sie gern weiter nachdenken. https://www.gute-saat.de


#590

Alle die Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn angenommen haben, werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. Römer 3,24

Im 19. Jahrhundert herrschte in vielen Städten große Armut. Viele Kinder litten Hunger und mussten betteln, um zu über­leben.

Eines Abends schlichen zwei ärmlich gekleidete Kinder in einen Raum, in dem das Evangelium gepredigt wurde. Keiner bemerkte sie - außer der Prediger. Sie setzten sich auf eine Bank in der Nähe der Tür und hörten aufmerksam zu, als er den Bibelvers las und erklärte: „He, ihr Durstigen alle, kommt zu den Wassern! Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft ein und esst! Ja, kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!“ (Jesaja 55,1).

Als die Predigt zu Ende war, verließen die beiden leise und unauffällig den Raum. Der Prediger war enttäuscht, dass er nicht mit ihnen sprechen konnte, doch als er später auf der Straße stand, zupfte ihn jemand am Ärmel. Es war das Mädchen von eben.

„Bitte, mein Herr, geben Sie mir etwas für meine kranke Mutter!“, bat sie.

Er fragte es: „Was soll ich dir denn geben?“

„Nur etwas Milch. Ich habe zwar kein Geld, aber Sie sagten ja: Kommt, kauft ohne Geld. Ich habe auch einen Krug für die Milch mitgebracht.“

Das Mädchen berief sich auf eine Verheißung in der Bibel, die eine geistliche Bedeutung hat. Doch Gott antwortete ganz praktisch auf ihren Glauben. Der Prediger begleitete das Kind nach Hause und fand dort die sehr kranke Mutter vor. Er besorgte Milch und Nahrung und auch einen Arzt. Aber er stellte ihnen auch den Erlöser Jesus Christus vor, durch den jeder Glaubende „umsonst gerechtfertigt“ wird.

Es ist ganz einfach: Ich muss Gott beim Wort nehmen und kommen - dann erhalte ich, was Er mir umsonst geben will!


#591

Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. 2. Korinther 5,20.21

Der Pkw fliegt aus der Kurve und findet sich in einem tiefer gelegenen Garten wieder. Durch den Aufprall wird die Karosserie stark demoliert. Totalschaden! - Zwei junge Leute steigen aus. Wie durch ein Wunder ist ihnen bis auf ein paar unbedeutende Verletzungen nichts passiert. Sie stehen noch ganz benommen da und erklären, dass sie dem Tod ins Auge geschaut haben und sehr viel Glück gehabt hätten.

Aber welche Art von Glück ist das gewesen? Wer hat sie beschützt und sie vor einem tödlichen Ausgang bewahrt? Wo wären sie jetzt, wenn sie dieses Wunder nicht erlebt hätten?

In solchen Augenblicken überschlagen sich die Fragen, und die Gefühle fahren Achterbahn. Aber oft ist der Schrecken schnell vergessen, und die Sorglosigkeit gewinnt wieder die Oberhand. Das entspricht unserer menschlichen Natur mit ihrer unglaublichen Fähigkeit, schlechte Erinnerungen zu verdrängen und das Leben unbekümmert fortzusetzen.

Doch ist es nicht Gott, der gesprochen hat? Auch wenn wir es oft nicht beachten, redet Er wiederholt zu jedem von uns, damit wir unsere Lebenszeit auf der Erde dazu nutzen, uns auf die Ewigkeit vorzubereiten. Gott will nicht, dass wir für ewig verloren gehen, sondern dass wir durch die Umkehr zu Ihm und den Glauben an Jesus Christus das ewige Leben empfangen (Hiob 33,14; 2. Petrus 3,9).

Nicht immer geht eine Sache so gut aus wie bei den jungen Leuten. Die Bibel mahnt uns daher: „Heute, wenn ihr Gottes Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht“ (Hebräer 4,7). Wir sollten daher jetzt die Gelegenheit ergreifen, mit Ihm ins Reine zu kommen. https://www.gute-saat.de


#592

Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. Lachen ist gesünder als du denkst, darum lach soviel du magst. www.fitundheil.ch/lachen


#593

Was sagt die Schrift? „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.“ Römer 4,3

Der Apostel Paulus lehrte, dass ein Mensch nicht durch das Halten des jüdischen Gesetzes, sondern durch den Glauben an Jesus Christus und an sein Sühnungswerk gerechtfertigt wird. Daran nahmen die Juden Anstoß. Deshalb beruft Paulus sich auf Gottes Handeln im Alten Testament:

Schon Abraham, der Stammvater des Volkes Israel, stand nicht aufgrund eigener Vollkommenheit als ein Gerechter vor Gott. Auch er ist durch Glauben gerechtfertigt worden. Die Gegner des Apostels konnten das in ihren eigenen heiligen Schriften nachlesen (1. Mose 15,6).

Wie Paulus die Sündhaftigkeit aller Menschen mit Zitaten aus dem Alten Testament belegt (Römer 3,10–18), so führt er auch den Beweis für die Rechtfertigung aus Glauben mit Beispielen aus dem Alten Testament.

„Was sagt die Schrift?“ - Das ist ausschlaggebend für Paulus. Und wenn es um die Frage geht, wie ein Mensch mit Gott ins Reine kommen kann, dann kann auch heute die Antwort nur in der Heiligen Schrift gefunden werden. Das Wort Gottes hat letztgültige Autorität.

Abraham wurde Gerechtigkeit nicht deshalb „zugerechnet“, weil er ein tadelloses Leben voller Verdienste geführt hätte. Es sind nicht seine eigenen Leistungen, die seine Stellung vor Gott bestimmten. Er wurde vielmehr deshalb für gerecht erklärt, weil er nicht auf sich, sondern auf Gott vertraute: Er „glaubte Gott“. Und das wurde ihm „zur Gerechtigkeit gerechnet“. Wenn in diesem Textzusammenhang einem Menschen etwas „zugerechnet“ oder „angerechnet“ wird, dann ist etwas gemeint, was er in sich selbst eben nicht besitzt. - Deshalb konnte damals und kann heute jeder nur „aus Glauben“ mit Gott ins Reine kommen. https://www.gute-saat.de


#594

Ich lebe gerne mit der Kraft von meinem Erlöser und Herrn Jesus Christus nach dem Willen Gottes, so wird mein Gebet auch erhört, was immer uns zum ewigen Heil dient.


#595

Ich sprach: „Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen“; und du hast die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben. Psalm 32,5

Ein Autofahrer beschädigte in einer Großstadt einen parkenden Wagen. Er hinterließ eine Nachricht und beging Fahrerflucht. Auf einer beschrifteten Serviette, die an der Windschutzscheibe des beschädigten Wagens hing, stand: „Sorry! Musste ausweichen und bin momentan knapp bei Kasse“, verziert mit einem Emoticon mit herabhängenden Mundwinkeln.

Nun, der Unbekannte sagte drei Dinge: 1. Es tut ihm leid … 2. Ich weiß, wie der Schaden entstanden ist … 3. Mir ist bewusst, dass der Schaden bezahlt werden muss. Nehmen wir noch dazu an, dass er ehrlich war. Doch befreite ihn das, löschte das seine Schuld? Würde die Polizei ihn laufen lassen, wenn sie ihn fände, weil er Reue zeigte, die Schuld zugab und auch erklären konnte? Wohl kaum!

Nehmen wir nun einmal an, ich stehe am Ende meines Lebens vor Gott. Und Er zeigt mir meine Verfehlungen: meinen Hass, meinen Hochmut, meine verletzenden Worte, meine schmutzigen Gedanken. Ob es ausreichen wird, wenn ich Ihm rückblickend sage: „Sorry, tut mir leid“? Oder ob Er mich annehmen wird, wenn ich Ihm die Situation erklären kann, warum ich gelogen, gestohlen oder Menschen verletzt habe, warum ich die Steuer hinterzogen oder die Ehe gebrochen habe - zumal die Schuld nicht bei mir allein liegt? Mein Chef, meine Frau, meine Erziehung, meine ganze Lebenssituation haben schließlich mit dazu beigetragen.

Doch wenn ich Ihm sagen kann, dass ich zwar schuldig bin, aber ein anderer, nämlich Jesus Christus, meine Verfehlungen am Kreuz von Golgatha bezahlt hat - dann bin ich gerettet! Dann hat Jesus selbst meine Stelle eingenommen und ist für mich bestraft worden. Dann wird mir meine Schuld vergeben - ich bin frei! https://www.gute-saat.de


#596

Weisheit für einen Geschwisterlichen Umgang schenkt mir Jesus Christus gerne, wenn ich ihn als meinen Erlöser und Herrn habe, und ihn darum bitte.


#597

Ich bin ein glückliches https://www.kindGottes.ch geworden.


#598

Den Nächsten bedingungslos lieben kann ich nur, weil Jesus Christus mein Erlöser und Herr geworden ist, und ich dadurch durch den Heiligen Geist die Göttliche Liebe bekommen habe.
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#599

Die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht freiwillig, sondern dessentwegen, der sie unterworfen hat), auf Hoffnung, dass auch die Schöpfung selbst frei gemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Römer 8,20.21

Schon längst ist in der Natur um uns her nicht mehr alles so, wie es sein sollte. Durch die menschliche Zivilisation bei gleichzeitig hoher Bevölkerungsdichte ist im Naturgeschehen vieles aus dem Gleichgewicht gekommen. Daher die großen Anstrengungen in unseren Tagen um Abhilfe.

Aber auch ohne die Folgen der Zivilisation ist die Schöpfung nicht mehr so, wie sie aus Gottes Hand hervorging. Was wir das „natürliche biologische Gleichgewicht“ nennen, ist nämlich im Grunde ein Gleichgewicht des Schreckens. Das eine Lebewesen ist der Feind des anderen und sorgt dafür, dass sich das andere nicht zu sehr vermehrt. Und auch die Menschheit findet ihre Grenzen durch Krankheit und Katastrophen.

Doch wer denkt schon daran, dass diese „Knechtschaft des Verderbens“ deshalb über die Schöpfung kam, weil das erste Menschenpaar sich gegen Gott erhob und in Sünde fiel? Damals hatte Gott den „Erdboden verflucht“ um des Menschen willen (1. Mose 3,17). Mühsal und Not des Erdenlebens sollten seitdem erinnern, dass unsere Sache mit Gott nicht in Ordnung ist. Doch durch den Glauben an den Erlöser Jesus Christus kann bis heute jeder mit Gott ins Reine kommen und Frieden finden.

Und auch die „Hoffnung“ und das „sehnsüchtige Harren“ der Schöpfung auf Erlösung werden sich einmal erfüllen. Der Opfertod Jesu Christi am Kreuz hat auch dafür den Grund gelegt, dass einmal „alle Dinge mit Gott versöhnt“ werden. https://www.gute-saat.de


#600

Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner! Lukas 18,38

Das war der verzweifelte Ausruf eines blinden Bettlers vor den Toren Jerichos, einer der ältesten Städte der Welt. Er bat so laut schreiend um Hilfe, dass die Menschenmenge, die hinter Jesus Christus herging, ärgerlich reagierte. Aber der Mann fühlte, das war seine letzte Chance. Tatsächlich kam Jesus nie wieder dort vorbei. Kurze Zeit später wurde Er in Jerusalem gekreuzigt. - Gut zu merken: Man muss die Gelegenheit nutzen, mit Jesus Christus in Kontakt zu kommen. Es könnte die letzte sein.

Was konnte ein blinder Mann, zudem noch ein Bettler, schon gegen die vielen Menschen ausrichten, die Jesus umgaben und im vollen Besitz des Augenlichts waren? Aber darum ging es dem Blinden gerade: Er wollte sehen können wie die anderen. Es berührt, dass er trotz fehlendem Augenlicht den inneren Blick für das Richtige nicht verloren hatte. Das hatte er manch einem Sehenden in der Volksmenge voraus.

Wer den Bibeltext aufmerksam liest, bemerkt schnell, dass der Bettler, und nur er, erfasst hatte, wer Jesus wirklich war. Für die anderen war Er nicht mehr als Jesus von Nazareth - also bestenfalls eine wundertätige und irgendwie auffällige Persönlichkeit. Doch eine solche Meinung bewirkt gar nichts, damals nicht und heute nicht.

Der Blinde hatte den anderen etwas voraus. Er hatte der Nachricht geglaubt, dass Jesus Christus der Sohn Davids ist und damit der verheißene Erlöser, von dem das Alte Testament so viel vor­ausgesagt hat. Dieser Jesus konnte helfen, und mehr noch, er konnte ihn erretten!

Darauf kommt es an: Dass jeder sich die Augen seines Herzens öffnen lässt, und zwar für die eigene Not und Erlösungsbedürftigkeit und für den Retter Jesus Christus - und schließlich für das reiche Leben, das Er schenkt. https://www.gute-saat.de


#601

https://www.Jesuslebt.ch lebt in allen die ihn aufnehmen als ihren Erlöser und Herrn.


#602

Da ist kein Retter als nur ich. Hosea 13,4

Sascha (Name geändert) lebte bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr unauffällig in seiner Familie und in einer christlichen Umgebung. Doch von diesem Zeitpunkt an wurde es anders. Er warf alles über Bord, was mit dem Glauben zu tun hatte. Abitur, Studium und eine gute Anstellung waren die nächsten Stationen seines Lebens. Geld verdienen und auch ausgeben, das war für ihn wichtig.

Dann kam der Bürgerkrieg mit all seinen Wirren und Schrecken. Sascha fand sich auf der falschen Seite wieder. Wäre er nicht von einflussreichen Leuten freigepresst worden, er wäre wohl heute nicht mehr am Leben. Allerdings erlebte er eine kurze Haftzeit. Nie wieder möchte er ein Gefängnis von innen sehen, geschweige denn die kleine Einzelzelle. Bei dem Gedanken daran graut es ihm heute noch. Deshalb hat er auch seine Heimat verlassen.

So weit dieses nicht ganz gewöhnliche Schicksal eines jungen Menschen. Was aber hat das alles mit Gott zu tun? Dieses: Seine gläubigen Eltern beteten während der ganzen Zeit ausdauernd für ihn. Als Christen wussten sie, was ernsthafte Gebete ausrichten können.

Und Gott griff ein. Als Sascha am tiefsten Punkt angekommen war, gequält von seinen Peinigern, den Tod vor Augen, kam ihm der Gott seiner Kindheit ins Gedächtnis; und er betete zu Ihm in seiner Zelle. Gott antwortete. Der junge Mann be­griff, was Jesus für ihn getan hatte und nahm Ihn als seinen per­sön­lichen Erlöser an. Und dann erlebte er Jesu Vergebung für die falschen Wege in seinem Leben. Er versprach, von jetzt an, Ihm zu folgen und seinen Willen zu tun. Plötzlich kam er überraschend frei.

Noch heute dankt Sascha seinem Gott für die Rettung aus der Todesgefahr und dass er so zu Jesus finden durfte. https://www.gute-saat.de


#603

Jesus nun ging hinaus, die Dornenkrone und das Purpur­gewand tragend. Und er spricht zu ihnen: Siehe, der Mensch! Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrien sie und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. Johannes 19,5–7

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Der Sohn Gottes, der eine unbeschreibliche Herrlichkeit bei dem Vater im Himmel besaß, bevor Er auf die Erde kam, wird jetzt den Obersten der Juden wie eine Spottfigur vorgeführt. Wie beeindruckend, dass Er eine solche Misshandlung schweigend über sich ergehen lässt! Man denke nur an die körperlichen Schmerzen durch die Geißelung! Hinzu kommt der beißende Spott, der seine heilige Seele zutiefst verletzt.

Dann weist Pilatus auf Jesus hin: „Siehe, der Mensch!“ Was will er damit sagen? - Dass man nicht von einem König sprechen kann? - Dass solch eine geschundene Gestalt keine Bedrohung für Rom ist?

Die Hohenpriester und ihre Diener lassen sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil, von blinder Wut getrieben, schreien sie: „Kreuzige, kreuzige ihn!“

Was bewirkt der „Anblick“ dieses misshandelten und verspotteten Christus bei uns? Sind wir innerlich berührt davon? Bewundern wir Ihn für seine Liebe, in der Er das alles auf sich genommen hat?

Pilatus will kein Todesurteil verhängen, sondern den Fall als religiöse Frage an die Juden zurückgeben. Diese aber berufen sich auf ihre religiösen Privilegien, die sie unter römischer Herr­schaft genießen. Es stehe fest, dass Jesus ein Gotteslästerer sei. Deshalb müsse der Statthalter das Todesurteil vollstrecken, das in ihrem Gesetz vorgesehen sei, denn Jesus habe „sich selbst zu Gottes Sohn gemacht“. https://www.gute-saat.de


#604

Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen …, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, dass sie mit Jesus gewesen waren. Apostelgeschichte 4,13

Eine abenteuerlich gekleidete Gestalt steigt aus einem Auto. Ein Punker. Ich gebe dem mit Ketten, Nieten und Orden dekorierten Mann einen christlichen Flyer. Der Text besteht nur aus 16 Zeilen und endet mit den Worten: „Mein Name ist Zeit; ich gehe immer vorwärts, dem Ende zu, und ich nehme dich mit in die Ewigkeit. Gott sagt: ,Siehe, jetzt ist die wohlange­nehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils` (2. Korinther 6,2).“ Er nimmt ihn wortlos an und steckt ihn ein.

Wochen vergehen. Ein Auto fährt auf den Parkplatz. Ein junger Mann steigt aus. Er grüßt mich freundlich. „Erkennen Sie mich nicht mehr? - Sie haben mir vor vielen Wochen hier an dieser Stelle einen Flyer gegeben.“ Jetzt geht mir ein Licht auf: der Punker. Wie hat er sich verändert! - „Was ist denn mit Ihnen passiert?“, entfährt es mir. Da geht er zum Auto, holt den Flyer und deutet darauf: „Der hat mich verändert. Ich gehe jetzt auch in die Kirche. Ich möchte Jesus nachfolgen.“

Eine innere Veränderung hatte bei ihm stattgefunden, zu der er sich bekannte und die sich auch auf sein Äußeres auswirkte.

Gott allein kann durch sein Wort und seinen Geist Menschen verändern. Und eine Veränderung, die von Gott kommt, geht immer von innen nach außen. Jesus Christus hat gesagt: „Ihr müsst von neuem geboren werden.“ Dieses Werk am inneren Menschen wird vom Heiligen Geist gewirkt. Es ist so geheimnisvoll wie die Wirkung des Windes, den man nur an seinen Auswirkungen erkennt (Johannes 3,7.8). Aber dann kommt der Moment, wo das göttliche Wirken nach außen bezeugt und sichtbar wird. So war es auch hier.

Ich wirke, und wer kann es abwenden? …
Siehe, ich wirke Neues; jetzt sprosst es auf;
erkennt ihr es nicht?

Jesaja 43,13.19

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