Tageskalender mit Gottes Wort


#645

Weil Jesus Christus mein Herr und mein Erlöser ist von allem Bösen, brauche ich mich vor nichts zu fürchten, weil er über mich wacht und nur das zulässt was mir zum ewigen Heil dient.


#646

Weil Jesus Christus mir alle meine Sünden vergeben hat, bin ich durch ihn heilig geworden und darf in Gottes Reich eingehen.

Eph 1,4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm sind in Liebe,

Eph 5,27 damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen hat, sondern dass sie heilig und tadellos ist.

Kol 1,22 hat er aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen.


#647

Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Matthäus 6,26.28

Das Ahornblatt
An einem trüben verregneten Novembermorgen begleitete mich meine Frau vom Parkplatz in die Arztpraxis. Mein Rücken schmerzte furchtbar. Ich konnte kaum laufen. Plötzlich fiel mein Blick auf ein sehr großes Ahornblatt vor mir auf der Straße. Der Herbst hatte seine zackigen Ränder mit einem leuchtenden Rot überzogen - als ob es jemand liebevoll von Hand koloriert hätte. Bewundernd sagte ich zu meiner Frau: „Schau mal, was für ein wunderschönes Blatt!“

Als Jesus Christus auf der Erde lebte, machte Er seine Jünger auf bestimmte Tiere und Pflanzen aufmerksam: auf die Vögel des Himmels und die Lilien des Feldes (s. Tagesvers). Welche Belehrung knüpfte Er daran? Er sagte: „So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen?, oder: Was sollen wir trinken?, oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach all diesem trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles nötig habt.“

Wie oft sind wir gedanklich mit Nahrung und Kleidung be­schäftigt, mit denen Gott uns in seiner Fürsorge und Liebe doch jeden Tag versorgt? Und wie leicht werden wir mutlos oder niedergeschlagen, wenn wir Gott aus dem Auge ver­lieren.

Bei mir war es das einzelne Blatt eines Ahorns, das mich an Gott denken ließ und mir Mut machte. Bei Ihnen kann Gott etwas anderes benutzen, damit Sie nicht vergessen, dass Er für Sie da ist. Er, der Schöpfer und Erhalter der Erde, versorgt die Vögel und lässt die Lilie des Feldes wachsen. Und noch viel mehr möchte Er heute für Sie sorgen.
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#648

Deborah lebt wie zahllose andere Kinder in einem der grössten Armenviertel in Kampala. Sie teilt mit ihren Eltern und fünf Geschwistern einen Wohnraum von 16 m2. Die gute Nachricht ist, dass sie jetzt im Kinderzentrum der lokalen Kirche unterstützt wird. Durch die Patenschaft kommt die Familie ins Gleichgewicht und kann zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Wir unterstützen gerne Kinder bei Compassion www.fitundheil.ch/patenschaft und beten für sie Hoffnungsträger werden.


#649

Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen. Lukas 13,3

Als Jesus auf der Erde lebte, kamen Menschen zu Ihm und berichteten von einer Gräueltat, die der Statthalter Pilatus verübt hatte. Dieser hatte Bewohner von Galiläa mit entsetzlicher Grausamkeit hinrichten lassen. Die Reaktion Jesu überrascht, weil er gar nicht auf diese grausame Tat eingeht. Stattdessen stellt er eine Gegenfrage an die Zuhörer: „Meint ihr, dass diese Galiläer mehr als alle Galiläer Sünder waren, weil sie Derartiges erlitten haben?“ (V. 2).

Leider ist man oft viel zu schnell dabei, schlimme Ereignisse zu kommentieren. Sehr schnell hat man auch ein Urteil dazu. Man ereifert sich über die kaltblütige Grausamkeit der Täter. Durch die sozialen Medien ist zudem eine ganz neue Dynamik entstanden. Mit einem Mausklick verbreitet jedermann persönliche Eindrücke, Erklärungsversuche und Meinungen in alle Welt. So sind wir ständig einer Flut von Nachrichten ausgesetzt, die uns leicht daran hindert, einmal innezuhalten und gründlich nachzudenken.

Ganz anders geht der Herr Jesus mit Schreckensmeldungen um. Er sieht hinter die Worte. Er kennt nämlich die Motive für das Weitererzählen schlechter Nachrichten. Darum spricht Er das Gewissen der Anwesenden an. Statt sich über die Motive des Täters oder das Leid der Opfer zu äußern, konfrontiert Er seine Zuhörer mit der ernsten Feststellung des Tagesverses „…wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr ebenso umkommen.“

Die Aufforderung des Sohnes Gottes, „Buße“ zu tun, geht allerdings weiter als: Jeder kehre vor seiner eigenen Tür! Buße tun ist mehr, als Ordnung in das Leben zu bringen und fromm zu leben. Es ist mehr, als vor den Menschen tadellos zu sein. Buße tun bedeutet, mich selbst so zu beurteilen, wie Gott mich beurteilt und mit meinem ganzen Leben eine Richtungsänderung vorzunehmen. Wenn ich mich dann als schuldig erkenne, kann ich mit meiner Schuld zu Gott kommen, sie Ihm bekennen und Vergebung erfahren - damit ich nicht „umkomme“.


#650

Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge zu bezeugen in den Versammlungen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern. Offenbarung 22,16

Tod an der Laterne
Warum sieht man an Laternen, vor allem am Stadtrand und in Parks, häufig die ganze Nacht hindurch flatternde Falter? - Man hat festgestellt, dass die Anziehungskraft der Laternen auf die Falter mit zunehmendem UV-Anteil des Lichts noch zunimmt. Dabei werden allerdings nicht alle Falterarten vom Licht angelockt; einige fliehen sogar lieber in die Dunkelheit.

Manche Forscher deuten das seltsame Verhalten der scheinbar todesmüden Falter so: In der Nacht orientieren sich die Falter am Mond oder den Fixsternen. Will der Nachtfalter zum Beispiel geradeaus fliegen, hält er die Gestirne stets im gleichen Winkel neben sich. Wenn der Falter sich aber stattdessen an einer künstlichen Lichtquelle orientiert, so wird er diese in immer kleineren Bögen umkreisen - in der Meinung, er fliege geradeaus -, bis er schließlich auf der Laterne auftrifft. - Die Orientierung am verkehrten Objekt kostet ihn das Leben.

Auf eine zuverlässige Orientierung im Leben sind auch wir Menschen angewiesen. Wenn wir dazu nicht den geeigneten Fixpunkt ins Auge fassen, sondern uns an verkehrter Stelle orientieren, dann hat das auch für uns die schlimmsten Folgen.

Der „Stern“, an dem wir unser Leben ausrichten sollen, ist Jesus Christus. Im letzten Buch der Bibel bezeichnet Er sich selbst als den „glänzenden Morgenstern“.

Wer Christus kennengelernt hat und Ihm nachfolgt, hat die beste Orientierung für alle Fragen des Lebens; und er kommt sicher ans Ziel - in die ewige Herrlichkeit.


#651

Die Soldaten nun nahmen, als sie Jesus gekreuzigt hatten, seine Kleider und machten vier Teile, jedem Soldaten einen Teil, und das Untergewand. Das Untergewand aber war ohne Naht, von oben an durchgehend gewebt. Da sprachen sie zueinander: Lasst uns dies nicht zerreißen, sondern darum losen, wem es gehören soll - damit die Schrift erfüllt würde, die spricht: „Sie haben meine Kleider unter sich verteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen.“ Die Soldaten nun haben dies getan. Johannes 19,23.24

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Manchmal wird behauptet, die vier Evangelisten hätten voneinander abgeschrieben oder sie seien an der Tatsächlichkeit ihrer Berichte nicht interessiert gewesen. Das Gegenteil ist der Fall. Wie genau beschreibt der Apostel Johannes hier, wie die Soldaten mit den Kleidern Jesu umgegangen sind! „Die Soldaten haben dies getan“ - er ist Augenzeuge dieser Tatsache gewesen.

Wissen die Soldaten, was sie hier tun? Sie erfüllen wörtlich die Prophezeiung, die ungefähr 1 000 Jahre vorher von David in Psalm 22 aufgeschrieben worden ist. So belanglos uns die Einzelheit über das nahtlose Gewand Jesu erscheinen mag - sie dient dazu, das Wort Gottes zu bestätigen.

Das Gewand ohne Naht hat zudem einen symbolischen Wert. Alles an Jesus Christus, dem Sohn Gottes, ist wie aus einem Guss, ohne Risse und ohne Fugen. Ob es seine Gedanken und Empfindungen sind, seine Worte oder seine Taten - alles ist vollkommen.

Wie anders sind wir Menschen in unserem sündigen Zustand! Das passende Symbol für uns und unsere Werke ist der Schurz aus Feigenblättern, den Adam und Eva zusammengeheftet haben, um sich zu bekleiden. Jeder, der die Form von Feigenblättern kennt, weiß, wie viele Nähte da entstehen - alles nur Flickschusterei umständlichster Art. Im Gegensatz dazu steht das Leben Jesu: vollkommen, „ohne Naht“!
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#652

Wir sind allesamt wie ein Unreiner geworden, und alle unsere Gerechtigkeiten wie ein beschmutztes Kleid. Jesaja 64,5

Stellen wir uns einmal Folgendes vor: Eine Hausfrau kommt mit einem Packen blitzsauberer Textilien in eine chirurgische Klinik: alles frisch gewaschen und gebügelt und ihrer Meinung nach für den Operationssaal bestens geeignet. Und doch müssen die Textilien zurückgewiesen werden. Für diesen Zweck sind sie einfach nicht rein genug und daher unbrauchbar, auch wenn das Auge nicht den geringsten Makel entdeckt.

Was im OP benutzt wird, muss absolut steril sein. Niemand, der auf dem Wissensstand unserer Zeit ist, hält diese Vorschrift für übertrieben.

Den Maßstab aber, den Gott in Bezug auf Gut und Böse anlegt, halten viele für zu extrem. Gott sagt in seinem Wort: „Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer“ (Römer 3,12). Das ist das Urteil Gottes über den Menschen, wie er von Natur aus ist. Der ganze Mensch und alles, was er Gott anbieten möchte, fallen unter das Urteil „unrein“ oder „unsteril“.

Das bedeutet keineswegs, dass Gott ehrliche Bemühungen, das Gute zu tun, nicht anerkennen würde. Aber selbst unsere allerbesten Bemühungen führen nicht zu der Reinheit und Heiligkeit, die nötig ist, um in der unmittelbaren Gegenwart Gottes bestehen zu können.

Was muss geschehen? Wie können wir so rein werden, dass Gott uns akzeptiert und wir Zugang zum Himmel bekommen? Dazu müssen wir uns von der Illusion verabschieden, wir könn­ten unser ewiges Heil selbst bewirken. Denn nur dadurch, dass wir Gottes Maßstab anerkennen, unsere Verfehlungen eingestehen und uns im Glauben auf Jesus Christus und sein Werk der Erlösung stützen, werden unsere Seelen gereinigt, so dass wir passend für die Herrlichkeit Gottes sind.


#653

Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herab­gekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Johannes 6,51

Meine Frau und ich sitzen vor einer einsamen Kapelle. Die noch erstaunlich warme Novembersonne löst allmählich den Nebel über dem Inntal auf. Kufstein mit seiner imposanten Burg wird sichtbar. Wir lesen gerade gemeinsam in der Bibel, im Evangelium nach Johannes. Da kommt ein alter Tiroler Bauer des Weges mit der Mistgabel auf der Schulter. Ich grüße ihn. „Tat‘s bet‘n (betet ihr)?“, fragt er. - „Wir lesen gerade in der Heiligen Schrift, wie Judas den Herrn Jesus Christus verrät und Petrus Ihn verleugnet, bevor der Herr dann verurteilt und gekreuzigt wird.“ Er bleibt interessiert stehen.

„Hier habe ich für Sie etwas zu lesen, da steht noch mehr über Jesus Christus.“

Er dreht die beiden Blätter, die ich ihm reiche, in seinen Händen, betrachtet sie von vorn und hinten. Dann sagt er unvermittelt: „Hast a Bibl a (hast du auch eine Bibel)?“

Gerne gebe ich ihm ein Neues Testament aus dem Koffer­raum. Dieser ist voll beladen mit übrig gebliebenen Broten einer Großbäckerei, die ich einem Bauern bringen möchte.

„Magst a Brot?“

„Ja.“ Dankbar nimmt er auch einige Brote entgegen und zieht dann weiter seines Weges.

Ich schaue ihm einige Zeit nach, wie er den steilen Hang zu seinem abgelegenen Gehöft hinaufwandert. In der einen Hand Brote für den Körper, in der anderen das lebendige Brot für die Seele. Vielleicht kommt zum ersten Mal das Wort Gottes in dieses einsame Haus, um eine hungernde Seele zu sättigen. Jesus Christus sagt selbst: „Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten“ (Johannes 6,35).


#654

Der Text von Günther Gschwendtner und das Lied von ihm gesungen www.youtube.com/watch?v=AXw8OHqTQF0&t=38s ist für mich immer wieder eine motivierende Herausforderung, weil sie auch aus der Bibel stammt.

Die Menge ist begeistert - so spricht nur ein Prophet,
besonders wenn er heilt mit göttlicher Macht.
Einer der das Herz von Gott und das Ihrige versteht,
ihm nachzufolgen sprengt menschliche Kraft.
Denn Jesus sprach wer nicht sein Kreuz trägt
und meinen Spuren folgt
nein, nein, der kann nicht mein Jünger sein.
Und wer nicht mir zuerst gehorcht und Respekt und Ehre zollt,
nein, nein, der kann nicht mein Jünger sein.

Meine Forderung gilt allen ob gross oder klein,
auch Kompromisse sind nicht gefragt.
Und nur der gute Wille zählt auch nicht allein,
oder das ihr euch ein bisschen plagt.
Berechnet die Kosten, dann trefft eure Wahl,
gebt auf, was euch von mir trennt.
Ich entschädige euch hier hundertmal
und zum Schluss die Ewigkeit für den,
der sich zu mir bekennt.

Wer mich nicht innigst liebt mehr als alles auf dieser Welt,
nein, nein, der kann nicht mein Jünger sein.
Wer Verwandte, Frau, Mann, Kinder, sein eignes Leben vor mich stellt,
nein, nein, der kann nicht mein Jünger sein.
Und jeder, der nicht allem was er hat, freiwillig entsagt,
nein, nein, der kann nicht mein Jünger sein.
Wer nicht zu aller erst nach meinem Willen fragt,
nein, nein der kann nicht mein Jünger sein.

Liebe Grüsse und alles Gute durch unseren Herrn Jesus Christus, der uns Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit schenkt, durch die Kraft des des Heiligen Geist.


#655

Songwriter: David Phelps

Ich kann meine engsten Freunde täuschen.
Ich kann meine Lieben auch täuschen.
Ich kann mich täuschen, aber dann,
Herr, ich weiß, ich kann dich nicht täuschen.

Ich gehe verwundet, gebrochen.
Ich will die Freude zurück, die ich kannte.
Ich möchte etwas Echtes, auf das ich hoffen kann.
Jesus was ich brauche bist du.

Ich brauche keine Donnerstimme.
Für mich zu glauben, dass es wahr ist.
Ich brauche kein Zeichen oder Wunder.
Jesus was ich brauche bist du.

Ich war so ein großartiger Prätendent.
Aber es belastet meine Seele.
Ich habe keine Bedingungen für meine Kapitulation.
Hilf mir Jesus, mach mich ganz.

Ich habe es so satt, Angst zu haben.
Traurigkeit klopft an meine Tür.
Wenn du dieses Chaos beheben kannst, das ich angerichtet habe.
Nimm mich, nimm mich jetzt. Ich gehöre dir.


#656

Wenn Jesus Christus aus Liebe zu mir ach für mich starb, so will ich ihn über alles Lieben und ihm gerne den ersten Platz in meinem Leben geben.


#657

David ging von dort weg und entkam in die Höhle Adullam. … Und es versammelten sich zu ihm jeder Bedrängte und jeder, der einen Gläubiger hatte, und jeder, der erbitterten Gemüts war, und er wurde ihr Oberster, und es waren etwa 400 Mann bei ihm. 1. Samuel 22,1.2

David - ein Hinweis auf Christus
Die Geschichte Davids im Alten Testament enthält an vielen Stellen deutliche Hinweise auf Jesus Christus, den wahren „Sohn Davids“. So ist es auch bei der heutigen Schilderung aus dem ersten Buch Samuel. David ist bereits zum König gesalbt worden, doch der amtierende König Saul will ihn beseitigen, jagt ihn kreuz und quer durch Israel und zwingt ihn, ins benachbarte Ausland zu fliehen. Als David von dort wieder zurückkehrt, bleibt ihm nur das Versteck in einer Höhle, die sich vermutlich in der zerklüfteten Gebirgsgegend östlich von Jerusalem befindet.

Doch David bleibt in der Höhle Adullam nicht allein. Neben seiner Familie gesellen sich etwa 400 Männer zu ihm und David wird ihr Anführer. Was sind das für Männer? Welche Motive haben sie? Wir können drei Gruppen erkennen. Da sind Bedrängte, die dem Druck des Lebens nicht gewachsen sind. Andere sind verschuldet, ohne Aussicht, ihre Kredite abtragen zu können. Und eine weitere Gruppe ist äußerst aufgebracht.In der Tat hat sich hier eine recht bunte Truppe von mehr oder minder verzweifelten Menschen David angeschlossen. Doch sind ihre Probleme weit von unseren Problemen heute entfernt? Zu welcher Gruppe würden wir gehören? Schließlich fühlen wir uns auch zuweilen überfordert, haben uns an Gott und Menschen schuldig gemacht oder sind tief gekränkt.

Die Männer damals schlossen sich mit allen ihren Problemen David an. Umso mehr dürfen wir heute mit allen Schwierigkeiten, Versagen und auch mit Unrecht, das uns zu schaffen macht, zu Jesus kommen. Nur bei Ihm sind wir geborgen.
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#658

Erregt sind alle meine Erbarmungen. Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, will sie willig lieben. Hosea 11,8; 14,5

Der Hausschlüssel
Mitternacht war vorüber. Geräuschlos nahm Raimund einen Schlüssel aus der Tasche und trat ein. Im Haus war es ganz still. Er ging die Treppe hinauf und öffnete eine Tür. Alles war genauso, wie er es von früher her kannte: das Bett gemacht, ein Schlafanzug auf dem Stuhl. Das war sein Zimmer gewesen, bis er vor fünf Jahren sein Elternhaus verlassen hatte.

Nach dem Tod seiner Mutter waren die Versprechungen verflogen, die er ihr gemacht hatte. Er war davongegangen, um zu leben, wie es ihm passte. Mehrfach hatte sein Vater vergeblich versucht, ihn zu erreichen, aber die Briefe kamen mit dem Vermerk „unbekannt“ zurück.

Doch schließlich hatte der Vater die Anschrift ausfindig machen können; und eines Tages hatte Raimund ein kleines Päckchen erreicht. Was hatte er darin gefunden? Den Hausschlüssel, den er soeben benutzt hatte.

Sein Vater hatte nichts von seiner Heimkehr gehört. Am Morgen öffnete er die Zimmertür seines Sohnes wie jeden Tag, seit er ihm den Schlüssel geschickt hatte. Er wurde empfangen mit den Worten: „Vater, ich bin so schlecht. Kannst du mir vergeben?“ - „Ja, Raimund. Aber hast du Gott um Vergebung gebeten? - „Das habe ich getan, Vater. Und Er hat mir vergeben.“

Es gibt ein Haus, das „Vaterhaus“ Gottes, in das kein Mensch ohne Weiteres Zutritt hat, denn der heilige und gerechte Gott kann dort keinen Sünder aufnehmen. Aber Gott legt in Ihre Hand einen „Schlüssel“.

Wenn Sie diesen benutzen, indem Sie zu Gott umkehren und den Herrn Jesus Christus als Ihren Retter annehmen, werden Sie Gott als Ihren liebenden Vater kennenlernen.


#659

Ein Film https://www.youtube.com/watch?v=Q18ClEFtPKE&t=5s der sehr gut den Willen Gottes zeigt, der allein in der Bibel zu finden ist.


#660

Ich bin so froh zu wissen, dass Jesus Christus mein Heiland und Herr mich segnet, und auch ich meine Mitmenschen segnen kann. www.Gottsegnedich.ch in allem was du tust.


#661

Bei dem Kreuz Jesu standen aber seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Kleopas, und Maria Magdalene. Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich. Johannes 19,25–27

Gedanken zum Johannes-Evangelium
An den Hohenpriestern und den rauen Soldaten vorbei sind dem Herrn einige Frauen bis ans Kreuz gefolgt. Unsere Aufmerksamkeit wird hier auf Maria, der Mutter Jesu gelenkt, obwohl sie sonst in diesem Evangelium nur anlässlich der Hochzeit in Kana ausdrücklich erwähnt wird (Kap. 2). Für sie ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Worte Simeons erfüllen, der zu ihr gesagt hat: „Aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen“ (Lukas 2,35).

Maria weiß genau, dass ihr Sohn „vom Heiligen Geist gezeugt“ ist, dass Er „Jesus“ ist, der sein Volk von ihren Sünden erretten wird (vgl. Matthäus 1,20.21). Dennoch muss es für sie eine große seelische Belastung sein, ihren Sohn am Kreuz hängen zu sehen. Deshalb kümmert sich der Sohn Gottes liebevoll um sie - trotz seiner tiefen Leiden. Wie eindrücklich zeigt sich hier, dass Er wirklich Mensch ist: Er vergisst seine Mutter nicht. Und wie wahr erweist sich hier, dass echte Liebe nicht das Ihre sucht (vgl. 1. Korinther 13,5).

Wie bei der Hochzeit in Kana redet Jesus Maria nicht mit „Mutter“, sondern mit „Frau“ an. Er spricht nicht als Sohn Marias, sondern als Sohn Gottes zu ihr und schenkt ihr einen neuen Sohn: Johannes, den Jünger, den Jesus liebt. Johannes ist der Sohn von Marias Schwester, also ihr Neffe. Ihm wiederum vertraut der Herr Maria an; er soll für sie wie für eine Mutter sorgen, was er auch sogleich tut.

Inmitten aller hasserfüllten Blicke erstrahlt die Liebe Jesu vom Kreuz - und sie bleibt nicht ohne Antwort.


#662

In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Johannes 14,2

Das „Haus seines Vaters“, von dem Jesus Christus hier spricht, ist die unmittelbare Gegenwart Gottes im Himmel. Von dort ist der Sohn Gottes auf die Erde gekommen und Mensch geworden. Dorthin ist Er nach seiner Auferstehung wieder zurückgekehrt. Und dorthin wird Er - das ist die völlig neue, großartige Zusage hier - auch einmal seine Jünger aufnehmen. Dazu gehören alle, die an Ihn glauben.

Wegen seiner Sünde war der Mensch aus dem irdischen Paradies und aus der Nähe Gottes dort vertrieben worden. Wie ist es möglich, dass er trotzdem in Gottes Wohnung aufgenommen werden kann? Ist Gott nicht rein und heilig, so dass er keine Gemeinschaft mit der Sünde haben kann?

Es ist der Sohn Gottes selbst, der uns den Himmel erschlossen hat. Das hat Er auf eine zweifache Weise getan. Zunächst einmal mussten Sünder passend gemacht werden für den Himmel. Dazu ist Jesus in den Tod gegangen und hat das Strafgericht Gottes für die Sünde erduldet. Das kommt jedem zugute, der an Ihn glaubt und Ihm seine Lebensschuld bekennt. Durch das Sühnungswerk Jesu werden wir reingewaschen von aller Sünde und Unreinheit und können ohne Furcht vor Gott treten. Aber noch etwas war nötig:

Jesus, der auferstandene Sohn Gottes, ging als Mensch zurück in den Himmel, nachdem Er sein Erlösungswerk voll­endet hatte. Er ist der erste Mensch im Himmel und hat damit den Himmel für Menschen geöffnet. So hat Er dort eine Stätte für alle bereitet, die Ihm angehören. Sie werden dann für alle Zeit bei Ihm in Gottes Herrlichkeit sein.
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#663

Weil Jesus Christus mich angenommen hat als seinen Jünger gehör ich ihm, und er hat mich befreit nicht länger ein Sklave der Bösen Mächte zu sein.


#664

Ich bin so froh zu wissen, dass Gottes Gnade jeden Tag neu ist für mich und für alle die im Glauben Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn angenommen haben und ihm treu nachfolgen.