Tageskalender mit Gottes Wort


#665

Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle. 1. Timotheus 2,5.6

Der eine Mittler
Es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und Menschen, nur einen, der die Kluft überbrücken konnte, die beide Seiten voneinander trennte.

Das Bild einer Brücke erklärt sehr gut, worum es geht. Auf der einen Seite steht Gott, der Schöpfer, auf der anderen Seite alle Menschen. Zwischen Gott und uns liegt eine tiefe Schlucht der Entfremdung. Sie besteht, weil wir Gottes Ansprüche missachtet haben; und so trennen uns unsere Sünden von Gott.

Niemand kann sich selbst den Weg zu Gott bahnen, keiner kann seine Sünden ungeschehen machen oder wegnehmen. Wie ist dennoch eine Verbindung zwischen „beiden Seiten“ - zwischen Gott und Menschen möglich? Gott selbst hat die Brücke dafür gebaut. Er ließ Jesus Christus, den Sohn Gottes, Mensch werden und am Kreuz für uns sterben. So wurde Er für uns die Brücke zu Gott.

Durch den Sühnungstod Jesu hat jeder die Möglichkeit, zu Gott umzukehren und die Vergebung seiner Sünden zu empfangen. Jeder darf die Brücke benutzen und zu Gott kommen. Jeder ist aufgerufen, dieses Angebot anzunehmen.

Jesus Christus ist also der eine Mittler zwischen Gott und uns Menschen. Wer den Sohn Gottes als seinen Retter und Herrn kennt, kann deshalb ohne Scheu vor Gott treten, um Ihn zu loben und zu ehren und um Ihm seine Anliegen vorzutragen.

Weil Jesus der Mittler, „der große Hohepriester“, für die Gläubigen ist, können sie „mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade“, um für ihre Lebensumstände Barmherzigkeit und Gnade von Gott zu empfangen (Hebräer 4,14–16).


#666

Gottes Gegenwart und seine Gnade ist mir in schwierigen Zeiten besonders nahe, durch die Gewissheit, dass Jesus Christus auch dann mein Erlöser und Herr ist der mir in allem beisteht.


#667

Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Matthäus 2,2

Seit Jahrhunderten rätseln die Menschen, worum es sich bei dem Stern von Bethlehem gehandelt haben könnte.

Einige Astronomen nehmen an, bei dem Stern von Bethlehem könnte es sich um einen Kometen 2 v. Chr., einen Schweif­stern, wie Hale-Bopp gehandelt haben. Chinesische Chroniken erwähnen einen solchen Kometen im Jahr 4 v. Chr. Als weitere Erklärung wurde eine so genannte Super-Nova 3 v. Chr. in Erwägung gezogen, wie sie ebenfalls für das Frühjahr 5 v. Chr. in chinesischen Chroniken erwähnt wird. Am wahrscheinlichsten ist allerdings, dass der Schöpfer-Gott zur Geburtsankündigung einen „Sonderstern“ erscheinen und dann wieder verschwinden ließ. Denn im Bibeltext ist von einem Stern die Rede, der zuerst vom Morgenland aus gesehen wurde und einige Zeit später erneut an einem bestimmten Ort über Israel.

Viel wichtiger als die astronomische Frage nach der Beschaffenheit des Sterns von Bethlehem ist die Tatsache, dass Gott diesen Stern benutzte, um die Sterndeuter aus dem Osten zu Jesus zu bringen. Gott sprach mit ihnen in der Sprache, die sie verstanden: Durch einen Stern. Die Sterndeuter sahen, verstanden, und gehorchten. Und sie fanden Jesus Christus, besuchten Ihn, um Ihn anzubeten und kehrten glücklich in ihre Heimat zurück.

Auch heute redet Gott mit uns in einer Sprache, die wir verstehen. Er hat uns die Bibel gegeben. Die Bibel, Gottes Wort, berichtet ausführlich über die Geburt, das Leben und Sterben des Sohnes Gottes. Gott weist uns darin den Weg zu seinem Sohn Jesus Christus, dem Retter der Welt.

Dieser Text ist dem Taschenbuch „Der helle Stern“ (B. Kettschau; G. Werner) entnommen. Es hat 126 Seiten und ist erhältlich im Buchhandel oder bei: www.csv-verlag.de


#668

Ein neugeborenes Kind löst Emotionen aus und weckt auch unseren Beschützerinstinkt. Geht’s bei Weihnachten vielleicht darum? – Es geht um sehr viel mehr als wir uns ausdenken können. Aus purer Liebe sandte Gott seinen einzigen Sohn als hilfloses Baby zu uns. Als Mensch kann Jesus mitfühlen und mit uns leiden. Sein Name Immanuel «Gott mit uns» bringt das zum Ausdruck.

Er startete seinen öffentlichen Auftrag mit rund 30 Jahren. Er heilte, befreite und lud alle ein, ihr Leben zu ändern und ihm nachzufolgen. Er kam, um uns Leben in Fülle zu geben. Dieser Auftrag kostete ihn alles und es brachte ihn ans Kreuz.
Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld. 1. Johannes 4,9-10

Täglich unter https://www.Weihnachtenist.ch sind neue Beiträge zu lesen. https://www.Gottsegnedich.ch beim Lesen.


#669

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Johannes 5,24; Epheser 5,8

Ein junger Christ aus Chile erzählt:
Ich hatte ein sehr wildes Leben geführt, und nun war ich entschlossen, allem ein Ende zu setzen. Der Schicksalstag kam, und die Tabletten, die mich ins Jenseits bringen sollten, lagen schon bereit. - Gerade will ich die letzte Handlung vollziehen, da scheint es mir, als ob es leise an der Tür klopft. Überrascht halte ich inne; da ist es wieder, dieses leise Klopfen. Vorsichtig öffne ich die Tür einen Spalt. Zwei kleine Jungen legen etwas in meine Hand und sagen: „Das ist für Sie.“ Dann gehen sie wieder. - Es ist ein Kalender mit einem Bibelvers für jeden Tag und einer kurzen Erklärung.

In meiner tiefen Verzweiflung und meinem geistlichen Hunger fange ich an, die Botschaften eine nach der anderen zu lesen. Da erfahre ich, dass Jesus Christus für mich am Kreuz gestorben ist, um mich zu erretten und mir ewiges Leben zu geben. - In dieser Nacht bin ich aus dem Tod in das Leben übergegangen, aus der Finsternis zum Licht.

Wie aber kam es, dass ich dieses unerwartete Geschenk genau in diesem Augenblick erhielt? Am nächsten Morgen erfuhr ich, dass der Kalender vielen Politikern angeboten worden war. Einer konnte damit nichts anfangen und gab ihn seinem Gärtner weiter. Als dieser am Abend kurz hineinschaute, stellte er ärgerlich fest, dass es ein christlicher Kalender war. Da gab er seinen Kindern den Auftrag, ihn dem Nächstbesten weiterzugeben, den sie antreffen würden. Sie klopften dann an meine Tür …“


#670

Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. 1. Johannes 4,8.9

Als Kind hatte ich über meinem Bett einen Leucht­stern hängen. Er leuchtete im Dunkeln, wenn in meinem Zimmer sonst nichts mehr zu erkennen war. Und vom hellen Hintergrund des Sterns hob sich die aufgeprägte Schrift deutlich lesbar ab: „Gott ist Liebe“.

So leuchtet auch das Licht der Liebe Gottes in der Dunkelheit unserer Zeit. Tag für Tag berichten die Medien von Gewalt, Hass, Ungerechtigkeit und auch von der Auflehnung gegen Gott. - Doch die Liebe Gottes wirft einen hellen Schein in das Dunkel der Welt hinein, besonders durch die Botschaft vom Kreuz. Dort hat Gott seinen eigenen, geliebten Sohn für uns in den Tod gegeben, damit wir zu Ihm zurückkehren können, zu seinem Licht und zu seiner Liebe.

Um uns her ist meist wenig von Liebe zu erkennen; doch im Kreuz Jesu Christi leuchtet die Liebe Gottes hell und klar hervor. Das kann jedem Mut geben. Denn wir alle haben einen tiefen Durst nach Liebe und Geborgenheit. Der Sühnungstod Jesu ist der Beweis dafür, dass Gott jeden Menschen liebt und aus der Finsternis in sein helles Licht rufen will.

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16).

Was für ein herrliches Angebot der Liebe Gottes! Nehmen Sie es heute an, denn „wer den Sohn hat, hat das Leben“ (1. Johannes 5,12).

Heute will dich Jesus fragen:
Bist du ganz für Mich bereit?
Du verlierst dich sonst im Jagen
nach den Gütern dieser Zeit.

Wag es mit Jesus, was deine Not auch sei!
Wag es mit Jesus, Er macht dich frei!

Hans Christian Tischer


#671

Danach, da Jesus wusste, dass alles schon vollbracht war, spricht er - damit die Schrift erfüllt würde -: Mich dürstet! Es stand nun ein Gefäß voll Essig da. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und brachten ihn an seinen Mund. Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. Johannes 19,28–30

Gedanken zum Johannes-Evangelium

Jesus hängt schon ungefähr sechs Stunden am Kreuz. In seinen unermesslichen Qualen hat Er großen Durst. Und gerade hier zeigt sich wieder, dass Er nicht nur vollkommen Mensch ist, sondern auch der Sohn Gottes. Selbst in dieser dunklen Stunde überblickt Er die ganze Bandbreite der Prophezeiungen des Alten Testaments und weiß genau, dass von allen Prophezeiungen über seinen Tod nur noch eine in Erfüllung gehen muss. In Psalm 69 liest man: „In meinem Durst gaben sie mir Essig zu trinken“ (V. 22).

Jesus ist durstig; deshalb sagt Er: „Mich dürstet!“ Zugleich aber will Er den ganzen Willen Gottes ausführen und alles das, was über Ihn geschrieben steht. Auch deshalb sagt Er: „Mich dürstet!“, und gibt damit den Anlass dazu, dass das Psalmwort an Ihm erfüllt wird. Dann folgt das bedeutende Wort: „Es ist vollbracht!“ Das einzigartige Werk, das Gott, der Vater, seinem Sohn aufgetragen hat, ist vollendet. Niemand kann und braucht es fortzusetzen oder zu ergänzen. Nur Er konnte durch sein Sühnopfer die Grundlage dafür legen, dass die Sünde vollständig abgeschafft wird (Hebräer 9,26). Was für ein Triumph und Segen für Menschen, Himmel und Erde!

„Niemand hat Macht über den Tag des Todes“, sagt der weise Salomo (Prediger 8,8), und er hat recht. Doch hier ist Einer, der über diese Macht verfügt. Er allein hat die Gewalt und das Recht, sein Leben zu lassen. Und so übergibt Jesus seinen Geist Gott, seinem Vater. Er stirbt freiwillig für mich und für dich! (Vgl. Johannes 10,17.18).


#672

Ich wünsche allen einen besinnlichen, frohen und gesegneten 2. Adventszeit.

Ich liebe die Adventszeit. Advent heisst «Erwartung». Ich erwarten das zweite Kommen von Jesus Christus. Paulus schrieb den Thessalonicher in seinem ersten Brief am Schluss des 4. Kapitels wie dieses Ereignis aussehen wird:

«Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune vom Himmel ertönen, und Christus wird wiederkommen. Als erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Nach ihnen werden wir, die wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, unserem Herrn entgegengeführt, um ihm zu begegnen. Dann werden wir für immer bei ihm sein. Tröstet euch untereinander, weil ihr diese Hoffnung habt.»

Ist das nicht ein guter Grund, einander eine frohe Adventszeit zu wünschen?2advent


#673

WEIHNACHTEN TRAUMHAFTE HARMONIE?

Die meisten Menschen träumen von harmonischen Beziehungen. Das kann in der Weihnachtszeit noch intensiver werden. Trotzdem prallen gerade an diesem Fest die verschiedensten Träume, Vorstellungen und Ideen in unseren Familien aufeinander. Vielleicht hat man sich schon länger nicht mehr gesehen. Die friedliche Stimmung kann schnell durch eine angespannte Diskussion getrübt werden. Weihnachten ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen.

Christus ist der Friedefürst. Er will uns mit innerem Frieden beschenken, welcher unsern Verstand übersteigt. Nicht selten löst er, wie beim damaligen König Herodes, Irritation, Unsicherheit, Angst, Neid, Hass oder Provokation aus. Wie reagierst du heute auf den Friedefürsten?

«Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!»

Philipper 4,7

Tipp Bitte Jesus, dich mit seinem Frieden zu beschenken. Mehr erfahren?

Idee Trage bewusst seinen Frieden in diesen Tag. Sei freundlich und schaue was Gottes Friede dabei auslöst.

Zum Vertiefen Römer 5,1-5

Täglich impulse was https://www.Weihnachtenist.ch


#674

Wie bin ich froh, dass ich meinen Schöpfer in Jesus Christus kennen lernen, und ich ihn im Gebet annehmen konnte, als meinen Erlöser von allen meinen Sünden, und als meinen Herrn dem ich mit Freude dienen kann.


#675

WEIHNACHTEN UND DER NIKOLAUS?
Der bekannte Nikolaus im roten Gewand und dem weissen Bart geht auf das 4. Jahrhundert zurück. Der damalige Bischof Nikolaus, der in der Stadt Myra (Türkei) lebte, half den Armen mit seinem persönlichen Vermögen. Aus dieser Tat entwickelten sich verschiedene Bräuche und Geschichten. Er wurde durch die Bibel inspiriert, welche sagt: «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst» oder «Verkaufe alles was du hast und gib es den Armen.» Das wollte er in die Tat umsetzen.
Welche Schlüsse ziehen wir aus dieser Geschichte? – Lassen wir uns auch von Jesus anstecken, um bedürftigen Familien zu helfen? Vielleicht mit einem Einkaufsgutschein oder Lebensmittelpaket? Gute Vorsätze machen keinen Hungrigen satt. Konkrete, praktische Taten schaffen Beziehungen und bewirken Freude bei dir und dem Beschenkten.
Lazarus hoffte, seinen Hunger wenigstens mit den Abfällen aus der Küche des Reichen stillen zu können.
Lukas 16,21a
Zum Vertiefen Lukas 16,19-31 oder Matthäus 25
Tipp Was bewegt dich beim Lesen von Lukas 16,19-31 ?
Idee Wen könntest du ganz praktisch und liebevoll z.B. mit einem Essenspaket beschenken? (Weihnachtskarten)
Tägliche Impulse unter www.weihnachtenist.ch


#676

Gott ist ein gerechter Richter. Psalm 7,12

Manche Menschen reden vom „lieben Gott“ und es klingt, als ob Er ein wunderlicher, begriffsstutziger, alter Mann wäre, den man nicht ernst nehmen müsse.

Die Bibel redet nicht so. Sie spricht durchaus von der „Liebe Gottes“ und davon, dass „Gott Liebe ist“ (1. Johannes 4,8.9). Und Er hat sich diese seine Liebe etwas kosten lassen, indem Er nämlich seinen Sohn Jesus Christus zu uns Menschen gesandt hat - das Liebste, was Er hatte. Er wollte, dass wir Zugang zu Ihm haben und gerettet werden, um für immer bei Ihm zu sein. Leider haben die Menschen Jesus Christus abgelehnt und ans Kreuz geschlagen. Sie traten Gottes Liebe mit Füßen, anstatt Ihm dafür zu danken. Hat sich daran bis heute etwas geändert?

Aber Gott ist auch ein gerechter Gott, der Böses nicht ertragen kann. Aus diesem Grund kann Er nicht einfach darüber hinwegsehen, dass sein Sohn verworfen wurde. Daher wird Er dieses Unrecht einmal als „ein gerechter Richter“ richten. Jesus selbst sagte einmal seinen Zuhörern: „Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben“. Er sagte ihnen aber auch: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben“ (Johannes 3,36; 8,24). Beides ist wahr - damals wie heute.

Ich formuliere es einmal ganz persönlich: In seiner Liebe hat Gott alles für mich getan, indem Er seinen Sohn zu meiner Rettung gesandt hat. Deshalb werde ich mich auch einmal dafür verantworten müssen, wie ich zu Jesus stehe und was Er mir bedeutet hat. Habe ich an Ihn geglaubt, so dass Er mein Retter und Herr geworden ist - oder habe ich Ihn abgelehnt?

Meine Antwort wird darüber entscheiden, wo ich die Ewigkeit zubringen werden. Wer den Retter ablehnt, kommt an dem Richter nicht vorbei.


#677

Um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Matthäus 27,46

Von Gott verlassen
„Nein, das kann ich nicht verstehen, dass Gott Jesus am Kreuz verlassen hat. War das denn nicht gemein?“ - Anita ist sichtlich aufgebracht.

Schon seit längerer Zeit unterhalten wir uns ab und zu über Gott, die Schöpfung und die Bibel. Ja, an einen Gott glaubt Anita. Aber warum Er sich ausgerechnet in der Bibel und in Jesus Christus offenbart und gezeigt hat, will sie nicht einsehen.

Anita hat ihre eigenen Vorstellungen über Gott und sein Wesen; und sie glaubt, dass der Mensch im Grunde einen guten Kern hat. Die gegenteilige Aussage der Bibel, dass die Sünde den Menschen in seinem tiefsten Innern berührt und verändert hat, so dass er nun schuldig und verloren vor Gott steht, weist sie entschieden zurück.

Und jetzt stellt sie überraschend diese Frage. War es denn nicht gemein, dass Gott seinen eigenen Sohn Jesus Christus am Kreuz für drei Stunden ganz allein ließ und keine Antwort auf sein Rufen gab?

„Nein, es war nicht gemein …“, setze ich an.

„Aber stell dir bloß vor. Hast du denn keine Eltern? War das nicht wirklich schrecklich?“, kontert sie.

„Ja, Anita, es war schrecklich, aber es ist aus Liebe zu dir geschehen! Gott ist heilig und gerecht. Deshalb ist der Sühnungstod des Herrn Jesus die einzige Möglichkeit, durch die sündige Menschen wie du und ich wieder in Verbindung mit Ihm kommen können. - Hätte Gott so etwas getan, wenn wir Menschen im Grunde doch gut wären?“

Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten,
der Gerechte für die Ungerechten,
damit er uns zu Gott führe.

  1. Petrus 3,18
    https://www.gute-saat.de

#678

Ich habe soeben folgenden Leserbrief geschrieben und an alle Zeitungen der Schweiz versendet mit der Bitte ihn zu veröffentlichen. Ich bete, dass viele Leser von Jesus berührt werden ihn auch anzunehmen als ihren Erlöser und Herrn.

Erwartungsvolle Adventszeit
Advent bedeutet Erwartung. Die Adventszeit soll Christen daran erinnern, dass vor dem kommen von Jesus Christus das Volk Israel sehnsüchtig auf das Kommen vom verheissenen Messias, dem Retter der Welt, wartete. Die Adventszeit erinnert Christen aber auch an das zweite Kommen von Jesus Christus. In der gegenwärtigen nicht einfachen Zeit sehnen sich viele Christen danach, dass bald eintrifft, was der Apostel Paulus den Thessalonicher in seinem ersten Brief am Schluss des 4. Kapitels offenbart:
«Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben, dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein. Tröstet euch gegenseitig mit dieser Gewissheit!.»
Mit allen die Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn angenommen haben, erwarte ich mit grosser Freude auf das zweite Kommen von Jesus Christus, um ewig in Vollkommenheit bei Gott zu sein.


#679

Sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen dasitzen, bekleidet und vernünftig. Markus 5,15

Jesus verändert Menschen
Der US-amerikanische Prediger Dr. Harry Ironside wurde von einem Gegner des Christentums herausgefordert. Er sollte mit ihm über das Thema „Agnostizismus gegen Christentum“ diskutieren. Der Agnostizismus vertritt die Ansicht, dass man nicht wissen kann, ob es Gott gibt.

Ironside akzeptierte, stellte jedoch folgende Bedingung: Sein Gegner solle zwei Leute mitbringen, deren Leben vorher kaputt gewesen sei - und die anschließend durch ein anti-christ­liches Leben aus ihrem Elend herausgekommen wären. Ironside selbst versprach, dass er im Gegenzug einhundert Menschen mitbringen würde, die ein ähnlich kaputtes Leben geführt hatten, aber durch die Kraft von Jesus Christus neuen Sinn erfahren und ihr kaputtes Leben hinter sich gelassen hätten.

Was geschah? Wie würde der Herausforderer reagieren? Seine Reaktion war vielsagend: Er zog die Einladung zur Diskussion zurück.

Unser heutiger Bibelvers erzählt von einem Mann, der durch einen Dämon nicht mehr seiner selbst war und solche Kräfte entwickelte, dass er sogar seine eisernen Fesseln zerreißen konnte. Nachts hielt er sich auf Friedhöfen auf, schrie und fügte sich Verletzungen zu. Eines Tages saß er ruhig, angezogen und vollkommen normal zu den Füßen von Jesus Christus. Was war geschehen? Jesus hatte ihn total verändert!

Solch krasse Schicksale mögen die Seltenheit sein. Aber jeder von uns sehnt sich in irgendeiner Form nach Veränderung oder wünscht sich, Dinge in den Griff zu bekommen. Vielleicht belastet uns eine schwere und dunkle Vergangenheit und die Tatsache, dass Fehler nicht rückgängig gemacht werden können. Dann kann Jesus Christus uns helfen! Durch den Glauben an Ihn werden wir zu neuen Menschen mit neuem Lebensmut. - So etwas kann nur Jesus Christus zustande bringen!


#680

Es tut uns gut, wenn wir wissen das uns jemand gern hat oder liebt.
Auch Gottes Herz schlägt für uns. Für ihn sind wir wertvoll und er hat uns lieb.


#681

Rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!
Was muss ich tun, um errettet zu werden? … Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden. Psalm 50,15; Apostelgeschichte 16,30.31

Eine zweifache Errettung
Ein Veteran des 2. Weltkriegs berichtet: „Ich gehörte 1940 zu den britischen Streitkräften, als die Deutschen uns bei Dünkirchen an der Kanalküste einkesselten.“ Wie viele andere betete auch dieser Soldat in der bedrohlichen Lage zu Gott.

Und dann kam das, was man „das Wunder der kleinen Schiffe“ genannt hat. Mithilfe von über 900 Schiffen, darunter kleinen Fischerbooten und Lebensrettungsbooten, gelang es, mehr als 330.000 Briten und Franzosen über den Ärmelkanal zu evakuieren.

„Das wurde meine erste Rettung“, erzählt der Veteran. „Aber ich hatte noch eine zweite Rettung nötig. Ich hatte dem Tod ins Auge gesehen und war mir darüber im Klaren, dass ich überhaupt nicht darauf vorbereitet war. Gott zeigte mir, dass ich nach dem Tod vor Ihn, den gerechten Richter, treten müsse. Ich wusste, dass es in der Bibel heißt: ,Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn(Römer 6,23). Da betete ich zu Christus und bekannte Ihm meine Sünden. Und ich sagte Ihm, dass ich Ihn als meinen Retter so nötig hatte. Der Herr Jesus erhörte mein Gebet und errettete mich. Er schenkte mir Heilsgewissheit: ,So viele ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ (Johannes 1,12).

In der Tat hat dieser Mann doppelte Rettung erlebt. Er wurde aus der Gefahr eines frühen Todes gerettet, um hier auf der Erde weiterzuleben, und er wurde aus der Gefahr der ewigen Verdammnis befreit, um ewig leben zu können. Was für ein Geschenk Gottes!


#682

Hoch erfreue ich mich in dem HERRN; meine Seele soll frohlocken in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils. Jesaja 61,10

Ein junger Mann, Mitte zwanzig, erzählte: Vor zwei Jahren habe ich den Weg zu Gott gefunden. Ich habe erkannt, dass die Bibel völlige Wahrheit ist. Ich wuchs in einem atheistischen Elternhaus auf. Ich habe nie etwas von der Bibel und Jesus Christus als Retter gehört. Mir wurde gelehrt, dass es keinen Gott gibt. Die einzige Verbindung, die ich zum Christentum hatte, waren meine Cousins. Die bekamen einen Haufen Geld bei ihrer Konfirmation und erzählten mir davon. Das machte mich neidisch. Doch nie hörte ich von ihnen etwas über die Bibel, das Wort Gottes. Ich dachte, sie seien in irgendeinem Verein, wo das so üblich wäre.

Als ich erwachsen wurde, merkte ich immer mehr, dass manches um mich her Betrug war - ob in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium. Und in den Medien, der Politik und der Wirtschaft war es nicht anders. Überall wurde gelogen und betrogen.

Doch wo gab es die Wahrheit? Durch meine fehlende Orien­tierung wurde ich krank an Seele und Körper. Ich suchte die Wahrheit im Okkultismus und verschiedenen Religionen.

Dann bekam ich eine Bibel geschenkt und begann zu lesen. Vieles verstand ich nicht. Doch ich empfand, dass sie ein be­son­deres Buch ist. Je mehr ich las, umso mehr merkte ich, dass Gott selbst zu mir sprach, dass die Bibel sein Wort ist.

Dann las ich von Jesus Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Und dann erkannte ich die Wahrheit. Ich bekannte Gott aufrichtig, dass ich ein Sünder bin. Ja, Jesus Christus war für meine Sündenschuld am Kreuz gestorben.

Jetzt bin ich frei von meiner Sündenlast und habe die Wahrheit gefunden! Mir ist klar geworden, wie sehr Gott mich liebt, aber auch, was Er von mir erwartet. Ich bin so glücklich, dass ich Ihm täglich im Gebet von Herzen danke und bewusst mit Ihm lebe.


#683

Wer ist denn dieser? Lukas 8,25

Eindrucksvolle Gegensätze

Der Herr Jesus ist der Reichste: «Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht der Herr der Heerscharen» (Haggai 2,8). Und: «Mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen» (Psalm 50,10). Trotzdem wurde Er für uns arm, damit wir durch seine Armut reich würden.

Er ist der Demütigste: «Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig» (Matthäus 11,29). Und: «Er fing an, den Jüngern die Füsse zu waschen» (Johannes 13,5). Doch welche Erhabenheit strahlte Er gerade darin aus, dass Er in der Mitte seiner Jünger der Dienende war.

Er ist der Schönste: «Du bist schöner als die Menschensöhne, Holdseligkeit ist ausgegossen über deine Lippen; darum hat Gott dich gesegnet in Ewigkeit» (Psalm 45,3). Aber die meisten Menschen bemerkten diese Schönheit nicht. Aus ihrer ungläubigen Sicht besass Er keine Pracht.

Er ist der Reinste: «Ein solcher Hoherpriester geziemte uns auch: heilig, unschuldig, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden» (Hebräer 7,26). Was musste es jedoch für Ihn, den sündlosen Menschen, sein, für uns zur Sünde gemacht zu werden!

Er ist der Höchste: «Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge» (Philipper 2,9.10). Doch zuvor hatte sich Jesus Christus erniedrigt und am Kreuz den untersten Platz eingenommen.

https://www.nzd.beroea.ch/home.html


#684

WEIHNACHTEN GOTTES GUTER PLAN?

Für vieles im Leben legen wir uns einen Plan zurecht. Trotzdem organisieren die meisten Menschen ihre Ferien besser als ihr gesamtes Leben. Man will in ganz kurzer Zeit möglichst viel erleben. Deshalb werden oft die Weihnachts-Tage verplant und egoistisch ausgekostet.

Einen ganz anderen Plan erfüllte Jesus mit seinem Leben. Er kam mit der Aufgabe in die Welt, sich als Opfer für uns hinzugeben. Schritt für Schritt ging er im Gehorsam mit seinem Vater im Himmel. Das war der Schlüssel seines Wirkens. Was er anpackte, entstand aus dieser Einheit. Deshalb kommen Engel, Hirten und Sterndeuter in der Weihnachtsgeschichte vor. Es ging so vieles anders ab, als man es hätte erwarten können.

Ich weiß, dass du mich immer erhörst. Aber wegen der Menschenmenge, die hier steht, spreche ich es aus – damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.« Nach diesen Worten rief er laut: »Lazarus, komm heraus!« Der Tote kam heraus; seine Hände und Füße waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Tuch verhüllt. Jesus sagte: »Nehmt ihm das alles ab und lasst ihn nach Hause gehen!«
Johannes 11,42-44

Tipp Weihnachten erinnert dich an deine Beziehung zu Jesus. Notiere deine Erfahrungen und beobachte Gottes handeln.

Zum Vertiefen Johannes 11,17-44

Unter https://www.weihnachtenist.ch kannst du täglich Impulse lesen die dich ermutigen können.