Tageskalender mit Gottes Wort


#705

Und er wird dir zur Freude und zum Jubel sein, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Lukas 1,14

Der Ankündiger des Messias (2)
Gestern sahen wir, dass Gott die Gebete von Zacharias und Elisabeth erhörte und ihnen ein besonderes Kind im hohen Alter schenkte: Johannes.

Gott ist gut und Er gibt uns Gutes. Er sieht auch uns und unsere Situation. Gott antwortet nicht immer sofort, wenn wir Ihn um etwas bitten. Aber Er greift zu unserem Guten ein, wenn Er es für richtig hält.

Wie freuten sich Zacharias und Elisabeth! Aber nicht nur sie, sondern „… viele werden sich über seine Geburt freuen“, wurde seinem Vater Zacharias gesagt. Die Freude über die Geburt eines Kindes kennen wir. Doch diese Freude über die Geburt von Johannes geht darüber hinaus, weil sie in Verbindung mit der Geburt von Jesus Christus steht.

Ein wenig weiter im Lukasevangelium lesen wir, wie der Engel zu den Hirten auf dem Feld spricht: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird; denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (Lukas 2,10.11). Hier geht es um die Freude über den viele Jahrhunderte zuvor angekündigten Messias, den Retter für sein Volk. Gottesfürchtige Juden hatten auf Ihn gewartet. Aber sie wussten auch, dass ein Bote den Weg des Messias bereiten würde. Das hatten die Propheten ebenso vorausgesagt (vgl. Maleachi 3,1; Jesaja 40,3).

Und dieser Bote war Johannes (der Täufer). Seine Geburt zeigte: Das Kommen des Messias stand unmittelbar bevor! Vor den Augen der Menschen damals entfaltete sich Gottes Rettungsplan. Johannes der Täufer ist längst gestorben, aber Jesus Christus ist auferstanden und lebt. Er ist der Retter - ein Grund, sich von Herzen zu freuen.
Aus https://www.gute-saat.de


#706

WEIHNACHTEN AN DER FRONT

Leider war es kein schönes Weihnachtsfest, von dem ich dir berichten muss, aber wir hatten es recht gemütlich warm. Unsere Stellung liegt an einem Fluss. Mein Kumpel hat von der Divisionsküche etwas Schinken und Sülze mitgebracht. Sicher hat er es aus der Küche entwendet, denn schon Brot ist im Moment Mangelware.

Seit drei Monaten liegen wir hier. Uns geht es noch etwas besser als denen auf der andern Seite. Die andern haben viele Verluste und wer weiss, vielleicht sind wir auch bald an der Reihe. Eigentlich möchte ich gar nicht daran denken. Doch wenn man nichts anderes zu tun hat, als zu dösen… Ein komisches Gefühl umgibt mich, wenn ich an dich denke, meine liebe Maria, und an unsere kleine Luise.

Mit elf Kameraden feierte ich in einer noch einigermassen heilen Hütte. Es war nicht leicht, einige zu finden, die sich zum Geburtstagsfest des Christkindes zusammenfanden. Zu viele waren hoffnungslos, enttäuscht und zweifelten. Wer kam, war aber mit ganzem Herzen dabei. Da war eine seltsame Gemeinde versammelt!

Die jungen Männer blickten mich mit ihren grossen Augen und ihren ausgehungerten Gesichtern an. Nachdem ich ihnen die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2,1-17 vorgelesen hatte, gab ich ihnen hartes, schwarzes Brot als Zeichen für das Abendmahl. Zum Abschied gaben wir uns die Hand und versprachen: Wenn wir lebend aus dem Krieg zurückkehren, wollen wir unsere Angehörigen aufsuchen und ihnen erzählen, wie wir diese Heilige Nacht gefeiert haben.

Wir werden gefasst in den Abend und die Nacht gehen, denn wir geben unser Leben in Gottes Hand zurück. Er allein weiss, wenn es soweit ist.

Liebe Maria, sei nicht böse, aber ich kann nicht auf Urlaub kommen. Weine nicht, aber ich muss es Dir jetzt sagen: Diese Post ist wohl der letzte Brief, weil hierher kein Flugzeug mehr kommt. Wenn ich Dich doch nur noch einmal sehen könnte! Wenn Ihr die Kerzen ansteckt, dann denkt an Euren Vater an der Front!

(Nacherzählung: Autor unbekannt)

Zum Vertiefen Psalm 116,1-18

Aus https://www.weihnachtenist.ch


#707

Maria gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war. Lukas 2,7

Vor einigen Jahren machten wir zwei Eisenbahnreisen durch viele Länder Europas. In insgesamt mehr als sieben Wochen lernten wir viele neue Städte kennen. Nach der Ankunft begann jeweils die Zimmersuche. Erschöpft von der Bahnfahrt und mit schweren Rucksäcken beladen, streiften wir durch unbekannte Straßen, begegneten fremden Menschen.

An einem Ort trafen wir immer wieder auf das Schild: „Belegt - Completo - Ocupado“. Das gleiche Wort in verschiedenen Sprachen, aber immer mit derselben Botschaft: Hier ist kein Platz, die Räume sind belegt mit Menschen, die schon früher in der Stadt waren als wir. Dann ging es zur nächsten Pension, zum nächsten Hotel. Unsere Beine wurden immer schwerer, und immer wieder das Schild: Kein Platz.

Seit diesem Erlebnis kann ich mich besser in Josef und Maria und in ihre Situation in Bethlehem hineinversetzen. „Kein Raum in der Herberge“, hieß es. Der Messias sollte geboren werden, der doch der Schöpfer von Himmel und Erde war, aber es war kein Platz für Ihn da, die Herberge war belegt.

Gleicht diese Herberge nicht auch manchen Menschenherzen? Viele Herzen sind belegt, ganz erfüllt mit Streben nach Reichtum und Einfluss, mit den Beschäftigungen des Lebens oder auch mit Vergnügungen. Da ist kein Platz mehr für den Sohn Gottes.

Jesus Christus sagt: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20).

Öffnen Sie Ihm Ihre Herzenstür!


#708

WEIHNACHTEN DAS EREIGNIS!

Eigentlich könnte man Weihnachten auch in einen Tag der Dankbarkeit umwandeln. Immer, wenn meine älteste Tochter Geburtstag feiert, sind wir voller Dankbarkeit, dass sie gesund ist und dass auch sie zwei gesunde Kinder haben darf. – Ihre Geburt war so heftig und lange, dass sie schwerst behindert sein könnte. Auch Weihnachten ist für mich so ein Tag der Dankbarkeit!

Wenn ich an Johannes 3 Vers 16 denke, stimmt mich das extrem dankbar.

«Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten.»
Johannes 3,16

Weihnachten ist der Tag der Dankbarkeit!

Tipp Welchen Gedanken nimmst du aus diesen Tagen mit?

Idee für den Weihnachts-Abend Lies den Bibeltext aus Lukas 2

Zum Vertiefen Matthäus 1,18-25 und 2,1-23

Aus https://www.weihnachtenist.ch


#709

Ich wünsche allen ein frohes, besinnliches und von Gott gesegnetes Weihnachtsfest.

Ich freue mich auf Weihnachten. Weihnachten ist kein Fest wie jedes andere. Weihnachten ist mehr als Kommerz und Konsum. So sehr ich mich über Geschenke freue: Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.
Das größte Geschenk kommt von Gott. In einer Welt mit so vieler schlechter Nachrichten lautet die frohe Botschaft: «Euch ist heute der Heiland geboren.» Und wer ein Kind zur Welt bringt, der hat diese Welt noch nicht abgeschrieben. Gott sei Dank!
Ein Magazin schrieb unter einem Gemälde vom Christuskind in der Krippe «Die grösste Story aller Zeiten hat leider jemand anderes geschrieben». Richtig: Die «Story von Bethlehem» ist nicht zu toppen. Groß ist die Freude, dass Gott so klein wurde. Das Kind bringt das Licht in die Welt. Wo Jesus strahlt, ist die Nacht zu Ende. Aus Heidenangst wird Christenfreude.
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#710

Die Hirten waren die Ersten, die durch einen Engel die frohe Botschaft erfuhren: «Freut euch, denn euch ist heute der Heiland geboren» (Lukas 2,10-11). Diese Freudenbotschaft stellt jede andere Nachricht in den Schatten: «Christ, der Retter, ist da!»
Jedem gilt diese Botschaft ganz persönlich. Egal, wo und wie wir Weihnachten feiern: im Familienkreis oder allein, im Dienst oder zu Hause, im Schnee oder unter Palmen, in Tagen des Glücks oder in Stunden wehmütiger Erinnerungen. Lassen wir uns anstecken von dieser ganz großen Freude.
Ich wünsche mir und allen Menschen an Weihnachten Zeiten von Stille, Glück und Frieden. Machen wir aus diesen Feiertagen etwas Besonderes, damit aus dem gewohnten Fest kein gewöhnliches wird. Weihnachten ist kein Traum von Stunden, sondern eine Kraftquelle für das ganze Leben.


#711

Ich schaune immer wieder was für wunderbare Gaben Gott uns Menschen gegeben haben - auch um ihn anzubeten und zu ehren. Wollen wir in das schöne Lied einstimmen und Gott alle Ehre geben.


#712

Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf den Wassern und kam zu Jesus. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Matthäus 14,29–31

„Herr, rette mich!“
Ein Weihnachtstag wäre beinahe der letzte Tag meines Lebens gewesen. Damals war ich zehn Jahre alt. Der See in der Nähe unseres Dorfes war von einer Eisschicht bedeckt. Sie schien dick genug zu sein; bestimmt konnte man schon Schlittschuh laufen! Ich war gespannt darauf, die neuen Schlittschuhe auszuprobieren, die ich geschenkt bekommen hatte, und wagte mich neben einem Landesteg auf die Eisfläche.

Das Eis war viel dünner, als ich gedacht hatte. Nach kurzer Zeit hörte ich ein Knarren, und ehe ich begriff, was geschah, fand ich mich im Wasser wieder. Die eisige Kälte nahm mir den Atem, so dass ich nicht um Hilfe schreien konnte. Von mir war nur noch der rechte Arm zu sehen, wie er aus dem eiskalten Wasser ragte. Zum Glück lief sofort ein Mann vom Ufer herbei und streckte die Hand nach mir aus, um mich aus dem Wasser zu ziehen. - Ich war gerettet!

Diese Begebenheit illustriert den Zustand des Menschen ohne Gott. Losgelöst von Ihm bewegen wir uns auf dünnem Eis. Unserem Leben fehlt die tragfähige Basis, weil wir keinen Anteil am ewigen Leben haben. Ohne Jesus, der der Weg die Wahrheit und das Leben ist, haben wir keine Hoffnung (Johannes 14,6). Doch Jesus hat unsere Not gesehen. Voll Liebe streckt Er die Hand nach uns aus. Wir müssen sie nur ergreifen, müssen bereit sein, uns retten zu lassen.

Die Rettung aus dem eiskalten Wasser half mir damals auch, zu verstehen, dass ich mich nicht selbst von der Sünde befreien konnte. Deshalb habe ich im Glauben die Hand ergriffen, die Jesus mir entgegenstreckte.


#713

Mein Inneres kam zur Ruhe, als Jesus Christus mein Erlöser und Herr geworden ist, und mich zum ewigen Leben bei Gott führt.


#714

Geben ist seliger als Nehmen.
Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will.
Apostelgeschichte 20,35; Matthäus 5,42

Bücher statt Mantel
Der Mantel unserer Großmutter war zu unmodern geworden und wir redeten ihr zu, einen neuen zu kaufen. Eines Tages ging sie auch los, und wir glaubten, sie würde mit einem neuen zurückkommen. Aber bald merkten wir, dass der Einkauf wieder um ein Jahr verschoben worden war. Denn das Geld war stattdessen zu der armen Witwe B. gewandert, deren Herd noch deutlich antiquierter war als der Mantel unserer Großmutter. Die Witwe saß mit ihrem Kind den ganzen Tag in dickem Rauch oder sie froren, weil sie die Fenster aufsperrten, um ihn hinauszulassen. Der neue Herd war eine echte Wohltat und die Witwe erzählte überall glücklich, wie viel Kohlen sie nun sparte.

Im nächsten Jahr versuchen wir es erneut. „Ja, Kinder, ihr habt recht, morgen werde ich mir gewiss Mäntel ansehen“, meinte die Großmutter und steckte behutsam das Geld, das dafür bestimmt war, in die Tasche. Dann sagte sie zu der Tochter, die sie begleiten wollte: „Weißt du, ich will gern mit dir gehen, aber einen Mantel möchte ich doch lieber erst im nächsten Jahr kaufen. Lies nur diesen Brief! Der liebe Bruder B. draußen in der ärmlichen Vorstadt möchte gern einige gute Bücher für die Kinderstunde haben. Für wie viele würde das ein Segen sein, und der Mantel hilft nur einem einzigen Menschen und ist nicht einmal dringend nötig. Stell dir bloß vor: Genau die Summe, die ich für den Mantel bestimmt hatte, nennt er als ausreichend. Ist das nicht sonderbar? Da muss ich sie ihm doch schicken.“

So wurde der Mantel immer älter und das Gesicht unserer Großmutter immer glücklicher, wenn sie ihn ansah. „Wie viel Dank bin ich doch dem Herrn schuldig“, sagte sie, „dass Er mir durch den Mantel so manche glückliche Stunde bereitet und mich die kostbare Erfahrung hat machen lassen, dass Geben seliger ist als Nehmen.“


#715

Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat. Apostelgeschichte 17,30.31

Dieses Bibelwort enthält eine gewaltige Proklamation, ein eindringliches Gebot Gottes! Gott gebietet den Menschen - Er macht ihnen nicht etwa einen unverbindlichen Vorschlag. Er, der Schöpfer, hat das Recht, so zu sprechen.

Vielen heute ist das Wort Buße fremd. Manche entgegnen: „Ich versuche doch, anständig zu leben, warum muss ich dann Buße tun?“

Tatsache ist jedoch, dass niemand so, wie er ist, den gerechten Anforderungen Gottes genügt. Daher hat der Mensch den Tag zu fürchten, an dem Gott „den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit“. Doch Gott will, dass alle Menschen vor dem Strafgericht gerettet werden. Er sandte deswegen seinen Sohn, um am Kreuz zu sterben. Denn es ist sein sehn­licher Wunsch, dass verlorene Menschen Vergebung erfahren. Wenn Er deshalb allen gebietet, Buße zu tun, dann ist dies ein Warnruf, der aus Liebe geschieht und dessen Dringlichkeit wir ernstnehmen müssen!

Und wie tut ein Mensch nun konkret Buße? Buße schließt ein, dass der Mensch das Urteil Gottes über sich anerkennt und seine Sünden bekennt. Buße bedeutet dann aber auch Sinnesänderung. Wir müssen von unseren eigenwilligen We­gen umkehren und uns nach Gottes Geboten und seinem Wil­len ausrichten.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist auferstanden! Weil Er lebt, dürfen wir Hoffnung haben. Aber Er wird auch einmal „den Erdkreis richten“ und damit den Plan Gottes zur Ausführung bringen.


#716

Weil Jesus Christus mein Erlöser vom ewigen Verderben und mein Herr geworden ist, kann ich nicht anders als mich zu ihm bekennen, was er wunderbares in meinem Leben getan hat www.fitundheil.ch/freude


#717

Das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn. Philipper 1,21

Gewinnbringendes Sterben
Als der Apostel Paulus diesen Satz an die Christen in Phi­lippi schrieb, war er nicht etwa lebensmüde oder gar suizid­gefährdet. Vielmehr ging es ihm darum, den Wert seines Glaubens aufzuzeigen. Wer an Jesus Christus glaubt und um die Vergebung seiner ganzen Lebensschuld weiß, möchte aus Dankbarkeit ganz für diesen Retter und Herrn leben. Die Zusagen des Herrn Jesus gelten schon hier und heute, aber sie gehen weit darüber hinaus. Wer an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt, „hat ewiges Leben“ (Johannes 3,36). Insofern hat der Christ eine einzigartige und feste Hoffnung, die sein Sterben zum Übergang in Gottes Herrlichkeit werden lässt.

Viele Menschen, die noch ohne den Herrn Jesus leben, haben verständlicherweise Angst vor dem Tod. Sie können ja nicht wissen, was mit ihnen geschehen wird, wenn sie hier ihre Augen für immer schließen. Manche versuchen sich mit dem Gedanken zu beruhigen, dass nach dem Tod alles aus sei. Allerdings ist es kaum vorzustellen, dass sich auf dieser Grundlage sinnerfüllt leben lässt, weil ja dann das ganze Leben im Prinzip sinnlos wäre. Zugleich muss dieses Denken die Angst vor dem Tod ja noch steigern, weil sich alles auf die wenigen Jahre auf der Erde konzentriert.

Bei Paulus war das anders. Er kannte Jesus Christus als seinen persönlichen Retter. Er wusste: Wenn meine kurze Zeit auf der Erde abgelaufen ist, werde ich eine endlose Ewigkeit an dem wunderbarsten Ort verbringen. Deshalb war das Sterben für ihn ein Gewinn. Denn die Bibel verheißt dem Gläubigen, dass er beim Tod von einer Erde voller Trauer, Krieg, Verbrechen und Streit in den Himmel geht, wo „Gott selbst bei ihnen sein wird, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein“ (Offenbarung 21,3.4)


#718

Du hast einst die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid; wie ein Gewand wirst du sie verwandeln, und sie werden verwandelt werden; du aber bist derselbe, und deine Jahre enden nicht. Psalm 102,26–28

So fragen wir uns oft am Ende eines Jahres, weil wir den Eindruck haben, dass unsere Lebenszeit wie Sand in den Fingern verrinnt. Nicht weniger empfinden wir die rasanten Veränderungen in der Welt, in der Gesellschaft sowie in unserem privaten und beruflichen Umfeld.

Und doch gibt es Einen, der sich nicht verändert: Gott. Wer diesen ewigen Gott durch Jesus Christus als Vater kennt, darf mit Glaubenszuversicht in das neue Jahr gehen.

Wo ist die Stund‘ geblieben?
Sie eilt so rasch dahin.
Ich fühle mich getrieben,
vermisse dann den Sinn.
Wo ist der Tag geblieben,
der manchmal bringt Verdruss?
Ich würde gern verschieben,
was heut ich schaffen muss.
Wo ist das Jahr geblieben?
Mein Gott, ich schau zurück.
Erkenn Dein treues Lieben,
wenn dankbar ist mein Blick.
Herr, Du kennst auch mein Morgen.
Du trägst mich durch die Zeit.
Bei Dir bin ich geborgen -
jetzt und in Ewigkeit.
G. Werner
https://gute-saat.de


#719

Ich wünsche allen einen gesegneten Übergang in das neue Jahr 2022 und Gottes reichen Segen für jeden neunen Tag, auch im neuen Jahr.

Wir wissen nicht, was im neuen Jahr auf uns zukommt, welche Lasten uns noch zugemutet werden, und ob die Corona-Pandemie endlich aufhört. Wenn wir aber unser Vertrauen auf Gott setzten, können wir wissen: Vor der Tür des neuen Jahres steht kein unberechenbares Schicksal, das gnadenlos zuschlägt. Vor der Tür des neuen Jahres steht der Herr des Lebens, Jesus Christus. der in seinem ganzen Leben, in seinem Sterben am Kreuz und durch seine Auferstehung von den Toten gezeigt hat, dass Gott zu uns steht.
Selbst die Sünde, die Schwachheit und Not kann nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für unseren Lebensweg hat. Wer Jesus Christus nicht draussen vor der Tür seines Lebens stehen lässt, sondern ihn in sein Herz einziehen lässt, für den bringt Jesus die Gewissheit mit, dass er ihm in allem — im Licht wie im Dunkeln des neuen Jahres — begegnen wird.
Mag kommen, was will, wir sind nicht dem Schicksal ausgeliefert, sondern dem Herrn unseres Lebens. Dabei dürfen wir die Fragen nach der Zukunft, die uns in Angst und Sorge treiben will, nicht verdrängen, sondern sie als Aufgabe annehmen, mit dem Wissen, Gott wird uns auch im neuen Jahr entgegenkommt.
Dieses Vertrauen wünsche ich allen von ganzem Herzen, und das alle die Hoffnung auf ein bessere Zukunft ohne Corona nicht verlieren, zusammen mit dem Vertrauen auf Gott der die Übersicht behält und nur das zulässt was uns Menschen zum ewigen Heil dient.
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#720

Ich hoffe ihr habt das neue Jahr 2022 gut angefangen mit viel Freude und Hoffnung auf eine bessere Zeit.

Viele wünschen sich für das neue Jahr alles Liebe und Gute und Hauptsache gesund bleiben. Es ist ein schöner Wunsch, dem Anderen allem Glück des Lebens zu wüschen: Einen guten Start in das neue Jahr, ruhige und besinnliche Tage, in allem gutes Gelingen, beste Erfolge, gute Gesundheit und Frieden mit allen Menschen. Es gibt noch andere Werte die glücklich machen: Sich selbst wertschätzen, mit dem zufrieden sein was man hat, für alles Gute dankbar sein, seine Leidenschaft mit anderen teilen, sich selbst und allen vergeben, allen Menschen gutes wünschen, den Mitmenschen Gutes tun und Not anderer lindern wo man kann. Der grösste Wert im Leben ist aber der Friede mit Gott, der möglich wurde durch Jesus Christus, der stellvertretend für die Schuld aller Menschen gestorben ist. Durch den Glauben an Jesus Christus haben wir Gemeinschaft mit Gott, und durch seine Hilfe gelingt es uns auch, viele dieser guten Wünsche zu erfüllen.


#721

Die Tage unserer Jahre - es sind siebzig Jahre, und wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin. So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen! Psalm 90,10.12

Der richtige Weg und das richtige Ziel
Wie oft in Ihrem Leben schon ein neues Jahr begonnen hat, wissen wir natürlich nicht. Aber sicher haben Sie mit zunehmendem Alter die Erfahrung gemacht, dass dieses Ereignis meist bald vergessen ist. Zu schnell hat uns der Alltag mit seinem Trott und seinen Problemen wieder eingeholt. Und schließlich - was bedeutet es schon, wenn wir jetzt schon wieder eine neue Jahres­zahl schreiben?

Doch so wie die längste Wanderung letztlich nichts anderes ist als eine Aneinanderreihung von Schritten, so wird auch unser Leben am Ende nur eine Aneinanderreihung von Jahren, Wochen, Stunden gewesen sein. Und wie das bei Wanderungen so ist: Alles hängt davon ab, was für einem Ziel wir entgegen­gehen. Solange das Ziel lohnend ist, herrscht Zuversicht; selbst das Wetter ist dann weniger wichtig.

Der große Gott, unser Schöpfer, stellt uns Menschen ein Ziel für unser Leben vor, das wirklich erstrebenswert ist: die Herrlichkeit des Himmels, seine Nähe, wo wir auf ewig wohnen und glücklich sein sollen. Doch wer dieses Ziel erreichen will, muss den Weg dahin kennen: Dieser Weg ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist, um uns zu Gott zu führen.

Christus ist das große Thema der Bibel, Er allein kann unserem Leben Sinn und Orientierung geben. Dazu ist die Botschaft von Jesus Christus bestimmt: zur Rettung und zum Segen für alle, die sich nach Ruhe und Glück sehnen.


#723

Ich bin so froh die Bibel zu kennen, die mir den Willen Gottes zeigt, wie ich mich mit Gott und meinen Mitmenschen versöhnen kann, was ich auch mit grosser Freude getan habe. Psalm 119,105


#724

Danach bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, dass er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm seinen Leib ab. Aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Johannes 19,38.39

Gedanken zum Johannes-Evangelium
Jesus ist gestorben. Das haben die Soldaten gesehen. Um ganz sicherzugehen, hat einer von ihnen mit einem Speer die Seite Jesu durchbohrt. Blut und Wasser fließen heraus und bezeugen, dass der Tod eingetreten ist.

Während der Leib Jesu noch am Kreuz hängt, erscheinen zwei Männer, die niemand erwartet hat: Joseph von Arimathia und Nikodemus. Joseph ist im Verlauf des Evangeliums noch nicht erwähnt worden, von Nikodemus dagegen wird in den Kapiteln 3 und 7 berichtet. Doch offensichtlich sind beide Männer bis jetzt nicht als Jünger Jesu bekannt.

Wenn wir zusammenfassen, was die vier Evangelien über Joseph berichten, ergibt sich folgendes Bild: Er ist reich, ein ehrbarer Ratsherr und ein guter und gerechter Mann. Er ist ein Jünger Jesu und hat dem Plan des Hohen Rats der Juden, Jesus umzubringen, nicht zugestimmt. Aber er hat sich nicht als Jünger Jesu zu erkennen gegeben - vielleicht aus Angst, dass man ihn aus der Synagoge ausschließen würde (vgl. Kap. 12,42.43).

Doch in dem Augenblick, als der Sohn Gottes gestorben ist, fasst Joseph Mut. Er tritt öffentlich auf die Seite des Gekreuzigten - trotz Wohlstand und hoher Stellung, die oft ein Hindernis darstellen. Ähnlich verhält sich Nikodemus, der das Wort beherzigt hat, das Jesus ihm bei seinem nächtlichen Besuch mitge­geben hat: „Ihr müsst von neuem geboren werden“ (Kap. 3,7). Hier kommt er mit einer wertvollen Salbenmischung und zeigt so, wie sehr er den Herrn Jesus schätzt und achtet.


#725

Ich https://www.suchtewahrheit.ch und fand sie in https://www.Jesusallein.ch der mir das ewige Leben schenkte.