Tageskalender mit Gottes Wort


#726

Der HERR redete zu Mose: Geh, zieh hinauf von hier, du und das Volk … in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe … Und Mose sprach zu dem H ERRN: … so lass mich doch deinen Weg wissen … Und er (Gott) sprach: Mein Angesicht wird mitgehen, und ich werde dir Ruhe geben. 2. Mose 33,1.12–14

„Weiß ich den Weg auch nicht“
Gott hat das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreit, um sie ins Land Kanaan zu bringen. Nun gibt Er Mose den Auftrag, das Volk dorthin zu führen. Zwischen Ägypten und Kanaan liegt die Sinaihalbinsel - eine Landmasse, die etwa eineinhalbmal so groß ist wie die Schweiz und bis ins Rote Meer hineinragt. Diese Wüstenlandschaft ist von schroffen, kahlen Gebirgen geprägt.

Verständlich, dass Mose in dieser trostlosen Gegend, wo es kaum markante Orientierungspunkte gibt, nach dem Weg fragt. Gottes Reaktion ist erstaunlich: Mose bekommt keine Wegbeschreibung. Warum nicht? Weil Gott weiß, dass die Wüstenreise mit all ihren Etappen rund 40 Jahre dauern wird! Und in dieser Zeit wird das Volk kreuz und quer durch die Wüste ziehen. Ebenso weiß Gott, wie viele Hindernisse auf Mose zukommen und wie widerspenstig das Volk sein wird. Deshalb macht Er ihm stattdessen eine großartige Zusage: Gott selbst würde mitgehen. Darauf durfte Mose vertrauen und das würde ihm in allen Schwierigkeiten, die noch vor ihm lagen, Ruhe geben.

Welche Erwartung können Christen an das Leben haben, das noch vor ihnen liegt? Eins dürfen sie sicher wissen: Der allmächtige und barmherzige Gott geht mit ihnen. Denn Er ist besorgt um alle, die Er seine Kinder nennt. Und Er geht mit ihnen - heute, morgen und bis ans Ziel.

Weiß ich den Weg auch nicht, Du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist’s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt mein Herz,
sei’s spät, sei’s früh.
Hedwig von Redern (1866-1935)


#727

Jesus Christus wird mich immer annehmen, auch wenn ich mich von ihm abgewendet habe, und es bereue und zu ihm zurück komme. Hebräer 13,5


#728

Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen. Kolosser 3,23

Unbeachtet und doch wahrgenommen
Ihr Arbeitsplatz. Es ist immer dasselbe: Täglich müht sie sich ab und doch nimmt keiner Notiz von ihr. Alles, was sie sich wünscht, ist ein wenig Anerkennung. Unermüdlich sorgt sie für Sauberkeit. Sie fragt sich, ob es irgendjemand auffallen würde, wenn die Böden nicht gewischt und die Fenster nicht geputzt wären.

Sein Arbeitsplatz. Endlos lang ist der Stau auf der Lkw-Spur. Es gibt kaum Abwechslung in der Fahrerkabine. Und das Wüten des Chefs klingt ihm schon wieder in den Ohren: Wehe, die Ware wird zu spät geliefert!

Ihr Arbeitsplatz. Ihr Kind leidet von Geburt an unter einer schweren Behinderung. Die Pflege erfordert nicht nur viel Zeit, sondern strapaziert auch zunehmend ihre Nerven. Statt Anerkennung für die treue Pflege ihres Kindes erntet sie meistens nur Unverständnis.

Und Ihr Arbeitsplatz in Beruf oder in der Familie? Nimmt auch keiner wahr, was Sie tun? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Wie viele treue Leute haben ihren Mann oder ihre Frau gestanden und wurden wenig beachtet, geschweige denn angemessen entlohnt.

Doch es gibt jemand, der Ihre Mühen und Anstrengungen wahrnimmt und dessen Anerkennung Ihr Tun adelt: Es ist der oberste Dienstherr, Gott selbst. Er nimmt jeden Dienst wahr, der für Ihn getan wird, auch wenn Menschen keine Notiz davon nehmen. Gott ist ein Gott des Wissens „und von ihm werden die Handlungen gewogen … Er hebt aus dem Staub empor den Geringen … und den Thron der Erde gibt er ihnen als Erbteil“ (1. Samuel 2,3.8).

Wer seine tägliche Arbeit so tut, als würde sie dem Herrn Jesus selbst zukommen, der wird einmal die verdiente Anerkennung für seine Mühe erhalten. Das ist ein ewiger Lohn, der unendlich wertvoller ist als jede Belohnung auf der Erde. Ist das keine lohnenswerte Aussicht?


#729

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten. 1. Timotheus 1,15

Jesus Christus kam in die Welt
Vor ungefähr 2000 Jahren wurde Jesus Christus, der Sohn Gottes, Mensch. Er lebte 33 Jahre in Israel, starb am Kreuz und stand am dritten Tag von den Toten wieder auf. 40 Tage später kehrte Er zu Gott, seinem Vater, in den Himmel zurück. Das Leben von Jesus Christus auf der Erde war somit relativ kurz und sein Tod überaus schmerzvoll. Trotzdem wollte Er zu uns kommen! Warum? Er selbst gibt uns die Antwort:

„Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße“ (Lukas 5,32). Der Sohn Gottes hat gesehen, wie wir durch unser sündiges Leben unweigerlich der göttlichen Strafe entgegengehen. Davor wollte Er uns retten. Deshalb kam Er auf die Erde, um uns zur Buße und zur Umkehr aufzurufen.

„Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben“ (Johannes 10,10). Der Herr Jesus hat uns ein Geschenk mitgebracht: das ewige Leben. Er ist am Kreuz gestorben, damit wir - die wir wegen unserer Sünden den Tod verdient haben - durch den Glauben an Ihn dieses ewige Leben bekommen.

„Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“ (Johannes 12,46). Weil wir uns von Gott entfernt haben, leben wir in einer geistlichen Finsternis. Doch Jesus Christus ist als Licht zu uns gekommen, damit wir erkennen, wer Gott wirklich ist und wie Er die Menschen sieht. Wenn wir an Ihn glauben, kommen wir aus der Finsternis zu Gottes wunderbarem Licht (vgl. 1. Petrus 2,9).

Du merkst: Der Sohn Gottes ist gekommen, um dich zu erretten! Für dich hat Er sein Leben gegeben. Willst du Ihm nicht dein Herz öffnen?
https://gute-saat.de


#730

Ich bin froh nicht auf Urteile von Menschen abhängig zu sein, ich nehme alles an was Jesus Christus mein Erlöser und Herr in meinem Leben zulässt, weil ich ihm allein vertraue. Sprüche 29.25


#731

Als sie den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Matthäus 2,10.11

Am Ziel
Ein tiefes Geheimnis umgibt die Reisenden aus dem fernen Osten. Woher kommen sie? Und warum? Wer hat ihnen von Israel erzählt und von dem besonderen Retter-König, dem Messias, der dort seit Jahrhunderten erwartet wird? Matthäus nennt diese Männer „Magier“. Sie kommen aus einer Kultur, in der Astronomie und Astrologie miteinander verwoben sind. Sind sie also Forscher und Zukunftsdeuter zugleich?

Eins steht fest: Ein Stern oder eine Sternenkonstellation hat ihre Aufmerksamkeit geweckt. Eine lange, mühsame Reise liegt hinter ihnen. Nun kommen sie nach Israel. In der Hauptstadt erkundigen sie sich nach dem neugeborenen König und wundern sich, dass dort noch niemand von der Geburt des Königs weiß. Ist vielleicht alles ein Irrtum? Doch die Magier lassen sich nicht beirren. Immerhin, den angekündigten Geburtsort des großen Königs können ihnen die frommen Männer in der Stadt sagen: Bethlehem. Als sie weiterreisen, sehen sie wieder den Stern am Himmel. Er bleibt über dem Ort stehen, wo sich das Kind Jesus mit Maria, seiner Mutter, aufhält. Einfache Leute, wie es scheint.

Voller Freude erkennen die Magier, dass sie am Ziel sind! Demütig fallen sie vor dem Kind nieder, beten es an und geben ihm kostbare Geschenke. In ihrem Herzen selbst reich beschenkt, kehren sie in ihre Heimat zurück. Gott, der lebendige Gott, hat die Sehnsucht der Magier bemerkt und ihnen den Hinweis gegeben, den sie verstehen konnten: einen besonderen Stern, der ihnen den Weg zu Jesus Christus gewiesen hat.

So sieht Gott auch unsere Sehnsüchte. Und wenn jemand ehrlich nach Gott sucht, wird Gott sich finden lassen. Immer. Denn Gott liebt die Menschen so sehr, dass Er seinen Sohn gesandt hat. Jesus Christus ist der Weg zu Gott.
https://gute-saat.de


#732

„Durch die Bibel“ ist ein weltweites Bibelprogramm in über 100 Sprachen und Dialekten. Unsere Mission ist einfach und sie ist dieselbe, die Dr. McGee für sich selbst annahm: Das ganze Wort Gottes der ganzen Welt zu verkündigen.

Unter https://www.twr360.org/programs/view/id,765059 kannst du die Auslegung vom Johannes-Evangelium Kapitel 1 von den Verse 1-18 hören. Gott segne dich dabei.


#733

Gestern habe ich in der Südostschweiz meinen Leserbrief für das neue Jahr lesen können. Es ist mein Gebet, dass alle Leser von Jesus dem Retter der Welt berührt werden ihn anzunehmen als ihren Erlöser und Herrn und https://www.gerettet.ch werden.

Hier der Leserbrief:

Alles Liebe und Gute zum neuen Jahr
Viele wünschen sich für das neue Jahr alles Liebe und Gute und Hauptsache gesund bleiben. Es ist ein schöner Wunsch, dem Anderen allem Glück des Lebens zu wüschen: Einen guten Start in das neue Jahr, ruhige und besinnliche Tage, in allem gutes Gelingen, beste Erfolge, gute Gesundheit und Frieden mit allen Menschen. Es gibt noch andere Werte die glücklich machen: Sich selbst wertschätzen, mit dem zufrieden sein was man hat, für alles Gute dankbar sein, seine Leidenschaft mit anderen teilen, sich selbst und allen vergeben, allen Menschen gutes wünschen, den Mitmenschen Gutes tun und Not anderer lindern wo man kann. Der grösste Wert im Leben ist aber der Friede mit Gott, der möglich wurde durch Jesus Christus, der stellvertretend für die Schuld aller Menschen gestorben ist. Durch den Glauben an Jesus Christus haben wir Gemeinschaft mit Gott, und durch seine Hilfe gelingt es uns auch, viele dieser guten Wünsche zu erfüllen.


#734

Bei allen Versuchungen kann ich mich daran erinnern, das mir Jesus Christus und seine Erlösung vom ewigen Verderben, mehr Wert ist als alles ander auf dieser Welt. Jakobus 1,2-3


#735

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen. Jesaja 38,17

Ein Leserbrief
„Zu meinem 8. Geburtstag, im Dezember 1985, bekam ich von meinen Eltern ein Poesiealbum geschenkt. Ich wartete schon gespannt darauf, was mir meine Eltern hineinschreiben würden. Regelrecht entsetzt habe ich einige Tage später dann den Eintrag meines Vaters gelesen, der da schrieb:

,Wenn dich des Schicksals Leiden treffen, so fange nicht zu klagen an. Du sollst die Worte nicht vergessen: Was Gott tut, das ist wohlgetan.‘

Mit diesen Versen konnte ich überhaupt nichts anfangen und ich habe mich sehr über den Ratschlag meines Vaters geärgert.

Einige Jahre später, ich war gerade erwachsen geworden und führte ein wildes und gottloses Leben, erkrankte ich schwer an Depressionen. Ich versuchte, mein bisheriges Leben weiterzuführen. Vergebens. Bald war ich nicht einmal mehr in der Lage, arbeiten zu gehen. Ich suchte Hilfe in der Schulmedizin. Erfolglos. Später suchte ich mein Heil in alternativen Heilmethoden und Esoterik, gab dafür viel Geld aus und geriet dadurch regelrecht in einen Teufelskreis.

Ungefähr 17 Jahre später, in völliger Verzweiflung und immer noch krank, begann ich, in der Bibel zu lesen. Ich bat Gott um Verständnis für seine Worte und durfte erkennen, dass ich ein Sünder bin und durch meine Sünden von Gott getrennt bin.

Ich kehrte um zu Gott und bekannte Ihm meine Lebensschuld und Er schenkte mir Vergebung und neues Leben.

Heute bin ich mir sicher, dass dieses Leid mich zu Gott geführt hat und dass es meine schwierigen Lebensumstände waren, durch die ich schließlich ein Kind Gottes geworden bin. Ich bin dankbar, dass Gott auf diese Art und Weise in mein Leben eingegriffen hat.“


#736

Durch die Bibel“ ist ein weltweites Bibelprogramm in über 100 Sprachen und Dialekten. Unsere Mission ist einfach und sie ist dieselbe, die Dr. McGee für sich selbst annahm: Das ganze Wort Gottes der ganzen Welt zu verkündigen.
Unter https://ttb.twr.org/programs/day,233 kannst du die Auslegung vom Johannes-Evangelium hören. Gott segne dich dabei.


#737

Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat, hat auch uns, als wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht. Epheser 2,4.5

Der Waldfrosch
Wenn Frösche überwintern, verlangsamt sich dabei ihr Stoffwechsel. Sie können an Land oder im Wasser überwintern; wenn sie an Land überwintern, dann halten sie in Baumstämmen oder Laubhaufen Winterruhe; wenn sie im Wasser überwintern, halten sie sich am Grund des Teiches in der Schlammschicht auf, wo noch Sauerstoff verfügbar ist.

Doch da, wo strenge Winter normal sind, haben Frösche es schwer. Der Waldfrosch (Rana sylvatica) überwintert, indem er „einfriert“ und im Frühjahr wieder „auftaut“. Das gelingt nur wenigen Lebewesen. Denn in den Zellen eines Tieres befindet sich Wasser; und wenn dieses Wasser gefriert, dehnt es sich aus und die Zellen platzen. Beim Waldfrosch jedoch sind die Wände seiner Zellen elastisch; außerdem enthalten die Zellen seiner Zentralorgane große Mengen an Glukose (Traubenzucker), die das Gefrieren verhindert. So ein Waldfrosch mitten im Winter scheint vollständig gefroren zu sein: Er atmet nicht, hat auch keinen Herzschlag. Doch im Frühjahr taut er wieder auf und erwacht auf wundersame Weise wieder zum Leben.

Der Waldfrosch erinnert mich an meinen Zustandswechsel: Ich war „tot in Vergehungen und Sünden“ (V. 1), war unfähig, Gott zu finden. Ich gab kein einziges Lebenszeichen von mir und konnte mich - im Gegensatz zum Waldfrosch, der „auftauen“ kann - nicht selbst retten. Ich war verloren, doch Gott hat mich gefunden; ich war tot, doch Er hat mich lebendig gemacht (Lukas 15,32). Er hat sich meiner erbarmt, hat mich „wegen seiner vielen Liebe, womit er mich geliebt hat … mit dem Christus lebendig gemacht“. Wie erstaunlich und wundersam hat Er mich verändert!


#738

Unter https://ttb.twr.org/programs/day,233 kannst du die wöchendlichen Auslegungen „Durch die Bibel“ von Dr. McGee, die vom Radio ERF Plus ausstrahlt werden, hören.

„Durch die Bibel“ ist ein weltweites Bibelprogramm in über 100 Sprachen und Dialekten mit dem Ziel, das ganze Wort Gottes der ganzen Welt zu verkündigen.

https://www.Gottsegnedich.ch beim Anhören.


#739

Unter https://www.twr360.org/?lang=22 kannst du viele Beiträge finden in über 100 Sprachen und Bibelauslegungen von Dr. McGee hören. www.Gottsegnedich.ch in allem was du tust.


#740

Allein Gottes Wort die Bibel www.fitundheil.ch/bibel zeigt dir den Willen Gottes für ein ewiges Leben bei Gott.


#741

Sie nahmen nun den Leib Jesu und wickelten ihn in Leinentücher mit den Gewürzsalben, wie es bei den Juden Sitte ist, zum Begräbnis zuzubereiten. An dem Ort, wo er gekreuzigt wurde, war aber ein Garten und in dem Garten eine neue Gruft, in die noch nie jemand gelegt worden war. Dorthin nun, wegen des Rüsttags der Juden, weil die Gruft nahe war, legten sie Jesus. Johannes 19,40–42

Gedanken zum Johannes-Evangelium
Wie wichtig ist es den Führern des Volkes, dass die Gekreuzigten nicht über Nacht am Kreuz bleiben, weil das nach ihrem Gesetz verboten ist (vgl. 5. Mose 21,23). Andererseits würden sie sich wünschen, dass der Leib Jesu mit den Leichen der Übeltäter zusammen weggeschafft würde. Aber Gott hält seine Hand über seinen Sohn: Zwei mutige Jünger kümmern sich liebevoll um das Begräbnis Jesu: der Ratsherr Joseph von Arimathia und der Pharisäer Nikodemus. Sie bereiten alles nach jüdischer Sitte vor, damit der Leib Jesu nach dem Sabbat endgültig einbalsamiert und bestattet werden kann. Doch schon jetzt soll Jesus in die Gruft gelegt werden, die Joseph sich hat aushauen lassen (Matthäus 27,59.60).

Damit erfüllt sich eine Prophezeiung Jesajas, die zu diesem Zeitpunkt schon über 700 Jahre alt ist: „Man hat sein Grab bei Gottlosen bestimmt; aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tod, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist“ (Jesaja 53,9).

Der Evangelist Johannes erwähnt, dass die Gruft neu ist - noch niemand hat darin gelegen. Diese Information ist keineswegs nebensächlich! Der Psalmdichter David schreibt, dass der HERR nicht gestatten würde, dass „sein Frommer die Verwesung sehe“ (Psalm 16,10). Erstaunlich, wie vollständig dieses Bibelwort sich hier erfüllt: Der heilige Leib Jesu selbst unterliegt nicht eine Sekunde dem Verwesungsprozess und kommt auch äußerlich nicht in Berührung mit Verwesendem.


#742

Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes … Markus 1,1

Das Evangelium
Evangelium bedeutet „Gute Botschaft“. Dabei handelt es sich um eine ganz besondere Botschaft von Gott selbst. Inhalt dieser Botschaft ist eine wunderbare Person: Jesus Christus, Gottes Sohn. Gott hat vier Schreiber benutzt, um aus vier verschiedenen Blickwinkeln über das Leben Jesu in Wort und Tat berichten zu lassen: die Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Der heutige Tagesvers ist die Einleitung zum Markus-Evangelium. Markus beschreibt den Herrn Jesus vor allem als Diener und betont zugleich, dass dieser der Sohn Gottes ist.

Jesus Christus hat einmal mit folgenden Worten seinen Jüngern erklärt, warum Er in die Welt gekommen war: „Der Sohn des Menschen [damit meint Jesus sich selbst] ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele“ (Markus 10,45). - Ist es nicht gewaltig, dass der ewige Sohn Gottes Mensch geworden ist und auf der Erde gelebt hat, um uns Menschen zu dienen?

Warum war dieser „Dienst“ notwendig? Weil Jesus Christus damit zeigen wollte, dass Gott die Menschen liebt. Er ist ein barmherziger Gott, der gerne hilft. Er will die Menschen aus ihrem Elend herausziehen.

Und genau das ist die Botschaft des Evangeliums: Jesus Christus kam zu uns, um wohlzutun und zu heilen. Unermüdlich nahm Er sich der Hilfsbedürftigen an. Mehr noch: Er wollte uns von unseren Sünden erretten, um uns mit Gott zu versöhnen und uns eine Hoffnung über den Tod hinaus zu schenken. Dafür ließ Er sich an das Kreuz schlagen und litt und starb stellver­tretend für fremde Schuld. Damit hat Er allen, die an Ihn glauben, den allergrößten Dienst erwiesen.


#743

Am Sonntag hörten wir die mutmachende Predigt von Daniel Vassen https://www.youtube.com/watch?v=v3Kwh4I-6lI die ich allen sehr empfehle auch anzuschauen. Gott segne dich dabei.


#744

Viele Menschen glauben dass Jesus Christus nicht Gott ist.

Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins. 31 Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen.
Und warum wollten die Juden den Herrn “Jesus” für diese Aussage steinigen?

Weil die Juden verstanden (im Gegensatz zu vielen Menschen), was Jesus damit meinte!
Sie sahen es als Gotteslästerung an, weil er sich damit selbst zu Gott machte.

Jesus hat auch niemals abgestritten, dass er Herr und Gott ist.
Johannes 20, 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Mit dem letzten Satz sagt Jesus zu denen, die ihn nicht gesehen haben, dass sie selig sind, wenn sie glauben, dass er ihr Herr und Gott ist.


#745

Du wirst erfahren, dass dein Zelt in Frieden ist, und überschaust du deine Wohnung, so wirst du nichts vermissen. Hiob 5,24

Ein Zuhause
So stellen wir uns eine intakte Familie und ein schönes Zuhause vor: eine Wohnung, in der alles vorhanden ist, Eltern und Kinder, die miteinander harmonieren und sich einig sind. Keine Not, keine Probleme, kein Missklang.

So ähnlich hat es sich wohl auch der Niederländer Vincent van Gogh (1853-1890) vorgestellt, als er eines seiner, wie er selbst sagt, besten Bilder gemalt hat: „Vincents Schlafzimmer in Arles“ aus dem Jahr 1888. Man sieht ein kleines Zimmer, ein Bett, ein Nachttisch, ein Stuhl, alles in warmen und strahlenden Farben gemalt. Der Holzfußboden, die Wände und die einfachen Holzmöbel vermitteln den Eindruck von Ruhe und Bodenständigkeit. Auch van Gogh träumte von einem harmonischen Familien­leben - doch die Erfüllung seines Traumes blieb ihm zeitlebens versagt.

Vielleicht haben Sie und ich auch einen Traum - und vielleicht wird sich auch unser Traum nicht erfüllen. Wir haben keine schöne Wohnung, kein schönes Haus, wohnen in der falschen Gegend und Nachbarschaft. Uns fehlt das nötige Geld und ein liebevolles Miteinander kennen wir schon lange nicht mehr. Wir sind krank oder befürchten, krank zu werden, oder unser Älterwerden beunruhigt uns. Selten ist alles perfekt und zufrieden sind wir auch (fast) nie.

Auch Jesus Christus spricht von Wohnungen, Wohnungen im Haus seines Vaters. Aber sie sind kein Traum, sondern Realität. Denn Er hat verheißen, sie zuzubereiten, wenn Er in den Himmel zurückgeht. Und dann fährt Er fort: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet“ (Johannes 14,3). Eine solche Wohnung bei Ihm und mit Ihm wird ganz sicher unvorstellbar schön sein!
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