UN-Migrationspakt - pro & contra


#1

Hallo Leute,

seit einigen Tagen berichten die Medien endlich mal über den UN-Migrationspakt - wenn auch nur verhalten.
Allerdings wird dieses Thema abseits des Mainstreams schon seit ungefähr 8 Wochen in den sozialen Netzwerken und Online-Portalen kontrovers diskutiert.

In Marrakesch, Marokko, werden am 10-11. Dezember ca. 190 Staaten den sogenannten “Global Compact for Migration” unterzeichnen. Dieser Pakt ist eine Absichtserklärung zur Regelung der Migrationspolitik, um gewisse Standards in Fragen der Migration durchzusetzen.

Wie bereits bekannt wurde, sind einige Länder bereits ausgestiegen, darunter u,a, die USA, Australien und zuletzt sogar Österreich.

Dieser Pakt wirft mehr Fragen auf als er beantwortet, jedenfalls für diejenigen, die sich bisher intensiv damit beschäftigt haben.

Was ist von diesem Pakt zu halten?
Was spräche dafür, wenn Deutschland ebenfalls aussteigen würde?


#2

Hallo!

Tja… er besiegelt was die EU ohnehin seit 3 Jahren unter Missachtung der nationalen Gesetze praktiziert.

Und es geht nicht darum, die Migration durch die ~170 nicht-europäischen (oder nicht-westlichen) Länder zu regeln. Es geht darum, der Migration in die EU und USA zu legitimieren. Das Chaos, dass seit 3 Jahren herrscht, am Laufen zu halten.

Es geht um ein unverbindliches (überstaatliches) Gesetz, dass die nationale Gesetzgebung umgehen soll - wie man in den letzten 3 Jahren gesehen hat. Gerechtfertigt durch 190 Länder, von denen die meisten nie mehr beitragen werden, als die Schleusen zu öffnen.

Es ist entweder dumm und naiv, oder absolut niederträchtig.

MfG


#3

Hallo
die erste Zusammenkunft ALLER Länder, war am 24.12.2017. Die Welt feiert die Geburt unseres HERRN und diese treffen sich, um einen Pakt mit dem teufel zu schließen.
Ich darf mich nur begrenzt damit beschäftigen. Ich muss aufpassen, weil ich merke, dass ein unguter Geist mich damit runterziehen will. Ich konnte mir den ganzen Pakt nicht durchlesen ( dauert ca. 3 Stunden). Habe aber genug über die ganzen Verpflichtungen gelesen. Die Debatte im Bundestag, war keine Debatte. Es gab wie so oft, Lügen und Verunglimpfungen…Auch hier musste ich den Fernseher ausschalten. Es ist leider so, Deutschland soll zerstört werden. Gott beschütze uns.


#4

Zieh nach Österreich, wir sind ausgestiegen. :sunglasses:

Die Deutschen sind uns in der Stufe der verkommenen Moral stets einen Schritt voraus, aber wir ziehen irgendwann auch immer nach.

Wir haben den Segen derzeit keine linke Regierung am Ruder zu haben. Die denken noch etwas klarer.


#5

Ein paar Gedanken dazu:
Christen benötigen diesen Pakt nicht, aber die Welt. Die Welt will dem Bösen entweder mit Gleichgültigkeit begegnen oder bekämpft es durch Böses. Der Zweck soll die Mittel alternativlos aufzeigen. Es ist immer bequemer das Symptom des Bösen zu bekämpfen, als das Böse selbst, weil es dann mehr eigener Veränderung bedürfte.

Wenn sich nun besonders rechte Gruppierungen ihrer Furcht beugen vor dem Unbekannten, Fremden, unkontrollierbaren, so wäre das Motiv der Lieblosigkeit und des Hochmuts gegen den Pakt falsch. Fast möchte man als Christ deshalb für ihn sein.

Doch diese ständige Polarisierung ist ebenso falsch. Gott zerstreute in Babylon die Menschen, auch weil sie sich mit ihrer Identität, ihrer Zugehörigkeit zu einer Gruppe, durch Aus- und Eingrenzung einen Namen machen wollten. Doch allein Gott hat uns einen Namen gegeben. Als die Könige des Nordreichs sich lieber gegen die Assyrer Verbündete suchten, um sich ein- und ausgrenzen zu können, als auf Gott durch die Propheten zu hören, gingen sie in Vertreibung und Tod unter.

Ein Christ hat zunächst auf Gott zu vertrauen. Auch darauf, dass in dem Andrang von fremden Menschen in die eigene irdische Heimat auch eine Chance liegen kann. Der Name den Gott uns gegeben hat, heißt Glaube und Jesus, und die Namen, die wir uns geben, heißen Deutscher, Pole, Österreicher, Arier etc. Im Glauben und der Liebe können Christen andere in ihrer Heimat heimisch werden lassen. Dass dies gelingt, ist auch Gebet nötig.

Ein Christ ist zum Licht in der Welt ge- und berufen. Dieses Licht erhellt durch jene Liebe, von der wir zuerst von Gott geliebt werden. Die ganze Erde ist den Menschen gegeben, jeder Mensch darf selbst entscheiden, wo er leben will. Dies zu ermöglichen schenkt die Liebe zueinander. Die wahre Heimat eines Christen ist im Himmel und sein Name heißt Glaube an Jesus. Dieser gibt vertrauen, dass Gott das Fremde zu Gemeinschaft werden lässt und die Kraft zu verhindern, dass das Böse Menschen nicht dort leben lassen will, wo sie wollen.

Dazu braucht ein Christ keinen irdischen Pakt, aber die Liebe Gottes, die er an die Welt weitergeben darf.
Die Welt wird diesen Pakt schon benötigen, um die Symptome des Bösen zu bekämpfen und nicht das Böse selbst in der Welt.

Salve


#6

Habe ein kleines Häuschen in Ungarn. Als ich es kaufte, wusste ich zu 100 %, dass Gott das so wollte.

Ich gehe davon aus, dass wir in einer Welt: “Guter und böser Polizist” leben. Ob Kurz und Orban wirklich nicht im “System” sind, wird sich noch zeigen.

LG


#7

Würden wir wohl gerne.
Aber leider ist das schwierig umzusetzen als Familie.
Vielleicht ändert sich durch diesen Pakt ja was an der Einwanderungspolitik in Canada.
Denke nämlich nicht, dass sich in den nächsten Jahren 150-200 Millionen Migranten nach Canada und den USA aufmachen werden, sondern hauptsächlich nach Europa - vorzugsweise nach Deutschland und Frankreich…


#8

Vom Prinzip her ist dieser biblische Gedanke ja nicht verkehrt.
Aber als ein Chance sehe ich es nicht, weil die Absicht hinter diesem Pakt offenkundig einen anderen Charakter und einen anderen Geist hat, als wie manch gutgläubige Christen meinen.


#9

Die Chance ist zu lieben - gerade Fremde, Feinde und ungerecht behandelte. Dabei ist es egal, welchen Charakter irgendein weltlicher Pakt hat. Wenn tausende Frierende und Hungernde am Bahnhof oder der Grenze stehen, egal warum, dann ist es Christenpflicht sie zu kleiden und zu nähren.
Eine andere Sache wäre es dauerhaft ungeregelt Menschen ohne Vorbereitung herbeizuholen. Dies wäre schädlich für die Angekommenen ebenso, wie für die Empfangenden.

Es ist jedoch ein großer Fehler für einen Christen Menschen nur als Masse zu be-und verurteilen. Gott schafft uns als Individuen, liebt uns als Individuen, damit wir ebenso tun.


#10

Das habt ihr eurer Merkel zu verdanken. Wir haben Gott sein Danke anders gewählt. Ich bin heute an sich keine Fan der Politik mehr, ich wähle nur das geringste Übel. Das ist in Ö blau. Nun regiert Lila-Blau.


#11

Hallo teoma,
darum geht es bei diesem Pakt nicht. Es geht nicht darum, wie ich zu diesen Menschen stehe oder wie ich darüber denke. Es geht nicht um Schutzsuchende, die vor Krieg und Verfolgung flüchten. Ich kann aber gut nachvollziehen, wenn über die Inhalte dieses Migrationspaktes noch viel Unklarheit besteht.


#12

In der heutigen Zeit ist es alles andere als einfach, sachliche Hintergrundinformationen zu vermitteln, ohne das einem die Leute schnappatmig Schlagwörter wie “Verschwörungstheorien”, “Populismus”, “Hass und Hetze”, “Nazi” usw. um die Ohren hauen… viele hören auch erst gar nicht zu, sondern schalten sofort ab.

Daher - eben weil es alle betrifft - hier nochmals eine gute Zusammenfassung über den Migrationspakt, der im Dezember unterzeichnet werden soll. Es sind auch nur 18 Minuten…


#13

Ich kann sowas kaum noch ertragen, weil es tsunamiartig viel ist. Ich schalte oft “auf Durchzug”. Das wird sicher vielen so gehen.

Wenn ich davor gewarnt werde, daß übermorgen mein Wohnort überschwemmt sein wird, ergreife ich Maßnahmen. Wenn ich aber gewarnt werde, daß übermorgen ein Atomkrieg losgeht, bewegt mich das gar nicht.

Dieses Phänomen ist menschlich. Durch die Überfrachtung weden die Menschen gelähmt.


#14

Ohne mich zu der Sache selbst zu äußern: Es scheint, als gehe es vielen Deutschen noch immer so gut, dass sie das zumindest nicht so weit berührt, dass dagegen Proteste inszeniert werden. Sieht man nach Frankreich, gibt es dort diese Tage kräftig Rabatz, weil die Spritpreise unverhältnismäßig steigen. Wo gab es hier bei uns wegen solcher Ereignisse mal Protest? Bei den üblichen “Heute”- oder “Tagesschau”-Umfragen mal 2 Statements zweier überraschter Bürger - und das war es. Flächendeckender Protest? Weswegen würde wohl die Masse der Deutschen auf die Straße gehen? Gewiss nicht wegen einer Sache, die politisch so “heikel” ist, dass man sich dann von unseren “Eliten” und ihren Nachläufern wiederum beschimpfen lassen muss.


#15

Harz iv ist gerade so hoch, dass man auf dem Sofa bleibt. Unter dem Gesichtspunkt ist das seit Jahren ein voller Erfolg…


#16

Für 2% mehr Gehalt bei den „Metallern“…:roll_eyes:
Oder wenn es um mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedigungen bei der Bahn oder der Pilotenvereinigung geht.

Du hast aber Recht. Solange es dem Deutschen gut geht und es ihn selbst nicht direkt betrifft - bleibt er auf dem Sofa sitzen!


#17

Ich glaube nicht, dass die deutsche Bevölkerung bloß wegen der (noch) guten Bedingungen nicht “aufsteht”. Der Verruf, die Gefährdung des Arbeitsplatzes durch Denunziation, die miese Berichterstattung und daher mangelnder Rückhalt sind meiner Meinung nach viel naheliegendere Gründe.

MfG


#18

Dem stimme ich voll und ganz zu. Das geht mir auch so. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Aspekt. Allerdings ist das mehr oder weniger eine subjektive Einschätzung. Allerdings ist das deutsche Volk diesbezüglich schon immer etwas lethargisch gewesen.

Aus meinen Freundeskreis ist mir dieses Problem bekannt. Einige schalten einfach das TV-Programm ab, oder sie teilen mir mit, davon nichts mehr wissen zu wollen. Und wenn wir mal ehrlich sind: Parteien und Medien lösen nicht die Probleme, die jeder einzelne im Alltag mit sich herumschleppt. Der Spruch: Jeder ist sich selbst der Nächste - trifft wohl auch auf die Probleme der Welt zu. Die Deutschen sind da wie die Schafe, wenn sie den Gang zum Scheerer antreten.

Ach ja: Nun regt sich auch Widerstand in der Union zum MP…


#19

Ich glaube, das ist das selbe Phänomen wie bei der Ökumene. Die Leute, die dazu abgesandt wurden, erzählen frohen Mutes wie freundlich und fruchtbar die Absichten gewesen sind, und kommen mit einem unterzeichneten Vertrag zurück.
Mit der Zeit kommen die Zweifel auf, ob man sich damit nicht zu viel aufgebürdet hat. Aber die meisten Menschen haben dafür keine Zeit, sind nicht direkt betroffen und haben keinerlei Motivation daran etwas zu ändern. Zu groß die Gefahr, sich zum Außenseiter zu machen. Also schluckt man die Kröte und hofft, dass alles schnell vorüber geht.

Das Problem sind diese augenscheinlich unverbindlichen und harmlosen Bekenntnisse. “Illegale Migration beseitigen” oder “Um Wahrheit ringen”… dagegen lässt sich so nichts sagen. Allerdings sind auch die Bedingungen vorgegeben. Und die entpuppen sich in der Praxis, abseits vom Papier, als wahre Stolpersteine. Zumindest für diejenigen, für die das alles nicht bloß ein Lippenbekenntnis ist, die etwas genauer hinsehen.

Aber es gibt nicht viel, was man da tun kann. Wenn die Menschheit es so will… man kann nur hin und wieder etwas Licht auf die wunden Stellen werfen. Dann geht dem einen oder anderen vielleicht doch noch auf, dass das alles nicht ohne Reibung vonstatten geht.

MfG