Wer war Herr Jesus?


#1

Guten Tag,

Jetzt wird der eine oder der andere mit dem Kopf schütteln, jedoch ist meine Frage sehr ernst gemeint. Ich hoffe auf Christen, die sich damit auskennen. Ich bin frisch “eingeweiht” seit ca. 3 Monaten und habe die Bibel gelesen. Seit dem beschäftige ich mich damit fast jeden Tag.

Ich habe auch etliche Videos angeschaut, denn nur durch die Bibel wurde ich nicht schlau. Musste mir viele Sachen erklären lassen, gibt genug gute Videos. Jedoch je mehr ich mich damit beschäftige, desto unwissender ich werden und desto mehr habe ich Frage. Ich werde aus allen Seiten bombardiert aber Antworten habe ich fast kaum. Das zieht mich ziemlich runter.

Muss auch sagen, das was mich am meisten deprimiert ist, das ich in 3 Monaten mindestens 500 Versionen vom Christentum erfahren durfte. Wonach soll ich mich den richten? Kirche? Bibel? Wie verstehe ich es richtig?

Einer sagt Trinität ist eine Kirchenlehre und gerade die sind der Antichrist. Der andere sagt der, der nicht an die Trinität glaubt, leugnet Jesus und landet in der Hölle. Was ist nun zu glauben?

Dann heisst es ja Herr Jesus ist der Sohn Gottes, also er ist auch Gott. Aber wieso betet er dann zu sich selber? Andere sagen, Herr Jesus ist der Sohn Gottes, mehr nicht. Mann Soll nur den einen Gott anbeten. Dann gibt es die, die die Heilige Maria anbeten, einer sagt ja klar wir verehren sie, andere sagen, zu den toten darf man nicht beten, oder es wäre Götzenanbetung wie auch das Küssen bzw. anbeten zum Kreuz.

Also was und wer ist der Herr Jesus?

Gott = Der einzige Gott
Gottes Sohn = Auch Gott, also eins mit Gott
Gottes Sohn und mehr nicht

Oder wie kann man den Herrn Jesus am besten erklären?

DArf ich zum Herrn Jesus beten? Wenn ja, kann ich auch im Gebet sagen: Herr Jesus und mein Gott oder mein Vater …

Für euch die als Christen geboren sind, mögen meine Fragen sich dumm anhören, wenn sich jemand hier gut auskennt, dann bitte ich denjenigen mir weiter zu helfen, sonst bin ich am verzweifeln und haue die Bibel ins Bücherregal und gut ist.

Das Problem ist einfach, das es absolut keine Einheitliche Lehre gibt wie zum Beispiel im Islam. Im Islam gibt es einen Gott “Allah” und basta, gibt es keine 10000 Versionen. Ich werde ständig mit Widersprüchen konfrontiert, dann hört man ja “Du hast den Heiligen geist nicht, deswegen Kollege”, der andere sagt: Nein, so war das bestimmt. Dann der nächste: Nein, blödsinn, das war doch so.

Nun ist jemand hier, der mir weiterhelfen könnte? Kein Wunder traut sich kein Moslem / Atheist zum Christentum zu konvertieren. Bitte nicht falsch verstehen, ich bewege mich in einer Sackgasse und das nervt gewaltig.

Grüsse :smile:


#2

Hallo Deni,
ich lese, dass du erst vor kurzem zum Glauben gekommen bist. Gottes Geist ist kein verwirrender Geist. Wo Gott ist, da ist auch Freiheit. Dagegen können Menschen und natürlich der Widersacher, den Menschen so verwirren, dass er sogar daran zerbricht.

Spontan würde ich sagen: Vergiss alles, was du von Menschen gehört hast. Auch hier bist du stark gefährdet verwirrt zu werden.
Die Themen die du ansprichst sind schwer zu verstehen. Christen neigen dazu, bei diesen Themen zu streiten und abzuwerten.

Gerade weil du noch so frisch im Glauben bist, wäre es sinnvoll, dich zuerst ganz Jesus zu widmen. Lese die Evangelien, langsam Satz für Satz. Rede persönlich mit Jesus, frage ihn, wieso dies so geschrieben steht… Was möchte er dir ganz persönlich sagen. Bete, um den Heiligen Geist, um Schutz und Weisheit.

Diskutiere über Gleichnisse, über das was Jesus den Jüngern sagte, dann die großartigen Heilungen, die Wunder…alles. Gehe die Verbindung mit dem Geist Gottes an.

Die Fragen, die du jetzt hast, kannst du getrost auf viel später verschieben.

Ja, es gibt keine einheitliche Lehre, sogar viel Wirrwar in der Theologie. Sei getrost, Gott wird dich Schritt für Schritt führen, wenn du dich ganz unter seine Führung stellst.

Unser Herr Jesus ist dein Erlöser, dein Schöpfer, dein Heiland und Retter. Dieser Jesus will mit dir in einer Beziehung leben.

Lass dich ganz auf Jesus, auf ihn ganz persönlich ein. Wenn du mit ihm redest, dann betest du korrekt.

Gottes Segen


#3

@Ellipirelli

Hallo und Danke für deine tolle Antwort.

Jedoch ist es nicht so einfach das ganze auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn ich mir keine Mühe mache und ich auch keine Starthilfe von jemanden bekomme (Eingeweihten bzw. DU zum Beispiel), kann ich doch keine Beziehung zu jemanden den ich nicht wirklich kenne, herstellen. Ich weiss nicht, ob du das verstehen kannst bzw. nachvollziehen kannst.

Hoffentlich kommen noch ein paar Antworten. Trotzdem vielen Dank dir :smiley:


#4

Die erste Frage ist, willst du einen persönlichen Jesus kennenlernen? Manchmal möchten Menschen sich vor Gott verstecken, weil sie sich vor ihm fürchten.

LG


#5

@Ellipirelli

Selbstverständlich! Denkst du ich recherchiere umsonst? Die Zeit die ich damit umtreibe, hätte ich vieles anderes machen können. Der Fortschritt hängt bei mir davon ab, die wichtigsten Fragen zu beantworten und zu verstehen. Der Anfang wäre, wenn ich Jesus verstehen würde, wer er nun ist (Wie ich es in meiner Frage oben beschrieben habe) dann könnte ich weiter machen. Ich kann nicht einfach Dinge überspringen.


#6

Unser Gott kam im Fleisch. Im Fleisch starb unser Gott stellvertretend für die Menschen.Gott kann nicht sterben. Gott starb als Mensch, stellvertretend für den Menschen.

Gott sagt: Wenn du sündigst muss du sterben. Das ist unwiderruflich so. Damit wir doch ewig Leben können, starb Jesus den Tod, den wir verdient haben.

Wir haben einen Vater und einen Sohn. Du kannst Gott sagen, du kannst zu Jesus und auch zum Vater beten. Du betest jeweils so, wie du magst.

Wir brauchen kein vorgeschriebenes Ritual

LG


#7

@Ellipirelli

Danke für deine Antwort. So komme ich nun näher dem ganzen.
Ich weiss nicht wie hoch motiviert du bist, jedoch würde ich sehr gerne das auch verstehen und zwar:
Im NT habe ich gelesen, dass Herr Jesus bevor er gefangen wurde (Er wusste es ja was geschehen wird) jedoch frage ich mich zu wem betet dann Herr Jesus als Gott an? Solche Frage bringen mich dazu, Herrn Jesus besser zu verstehen.


#8

Jesus betete zum Vater.

Wir können als sündige Menschen nicht in die Gegenwart Gottes treten. Wir müssten, wenn es so wäre, sofort sterben.Gott ist Geist. Er kann jede Gestalt annehmen wie er will. Er kam im Fleisch, damit wir die Möglichkeit bekommen, in seine Gegenwart zu treten, ohne tot umzufallen.

Als Gott im Fleisch, braucht der Mensch auch eine eigenständige Persönlichkeit. Diese Person musste logischerweise alles so empfinden wie das bei Menschen so ist. Er bekam den Namen Jesus und zu dem er betete war sein Vater. Gott muss nicht zu Gott sprechen, der Mensch Jesus sprach zu seinem Vater, auch uns zum Vorbild.

LG


#9

@Ellipirelli

Aha, mit diese Antwort kann ich nun besser arbeiten.
Danke :slight_smile:


#10

Dass ich nicht lache, hat dir das ein Mohammedaner erzählt? Und wenn ja, welche von den 1001 koranischen Glaubensauslegungen vertritt er? Sind Sunniten und Schiiten nicht immer noch verfeindet?

Man kann leicht eine “einheitliche Lehre” als einzig richtig erklären, wie es die römisch-katholische Kirche macht. Aber ob dann die eigenen Anhänger daran glauben, ist doch wohl fraglich. Viele Atheisten hingegen finden, dass “alle Christen denselben Quatsch glauben”. Vielleicht kann einer von ihnen diesen einheitlichen “Quatsch” gut beschreiben? :smile:


#11

Ganz und gar nicht. Wenn du dich hier im Forum ein wenig umschaust, wirst du feststellen, dass diese Frage immer wieder gestellt wird, und nach wie vor sehr kontrovers geführt wird. Ich glaube sogar, dass diese Frage in letzter Zeit häufiger wird.
Unbestritten, also was alle bestätigen müssen, die nicht ein anderes Evangelium (=Irrlehre) vertreten, ist dass Jesus Christus im Fleisch (also als Mensch) zu uns gekommen ist. Dass wir in seinem Namen gerettet werden, und dass wir an ihn und sein Wort glauben sollen:

Johannes 6, 28-29 (und folgende)

Das finde ich auch interessant. Es ist wirklich so, dass man erst bei genauerem Hinsehen Unterschiede ausmachen kann. Wobei sich Sunniten und Schiiten doch nur in dem Punkt der Nachfolge Mohammeds streiten, oder?
Vor diesem Hintergrund wäre auch mal die Rolle der Saudis im aktuellen Iran-Konflikt interessant…

MfG


#12

Das Thread-Thema ist eng verknüpft mit der Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz. Dazu 1. Mose 1,26-27 (Luther):

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

Wie das “nach dem Bilde Gottes” gemeint ist, sagte Jesus Seinen Gegnern:
Johannes 10.33-36 (Luther):

Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um des guten Werks willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und dass du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.
34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter "?
35 So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden,
36 sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: "Du lästerst Gott ", darum dass ich sage: Ich bin Gottes Sohn ?

Doch damit ist der Großteil der Kirchen und der christlichen Gemeinschaften nicht einverstanden, obwohl sie behaupten, für sie sei die Bibel Gottes Wort. Für viele hat das Thema keine existenzielle Bedeutung, dafür sorgt schon das dem Naturalismus geweihte Bildungssystem. Dazu sagte Paulus in seinem Brief an die Römer:

Römer 1,19-20 (Luther):

Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart,
20 damit dass Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also dass sie keine Entschuldigung haben.

Dazu schweigt die erschlaffte Christenheit

Wie aus anderen Schriftstellen hervorgeht, wurde die Welt und der Mensch durch Jesus geschaffen. Damit ist Er aber nicht der Rang-höchste unter den Göttern.

  1. Korinther 15,23-25 (Luther):

23 Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird;
24 darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt.
25 Er muss aber herrschen, bis dass er "alle seine Feinde unter seine Füße lege ".


#13

@H-C-Noir

Mit deinen Aussagen bin ich nicht einverstanden. Du bringst hier wieder Verwirrendes. Das ist für einen Anfänger Gift.
Du solltest deine Gedanken unter dem Thread der “Dreieinigkeit” posten.

LG


#14

Wärst Du mit meiner Argumentation einverstanden, würde ich mir die Frage stellen müssen, wo ich einen Fehler gemacht habe

Ich weiß, dass Schrift-Konformes die meisten Christen irritiert. Das ist auch kein Wunder bei der Menge an Schrift-widrigen Lehren von Kirchen und christlicher Gemeinschaften.

Ich halte mich konsequent an die Schrift. Und die ist das wahre Gegenmittel gegen das Gift falscher Dogmen, vor denen man “Anfänger” schützen sollte…


#15

Gott bequrteilt seine Anhänger nicht nach der Art, wie sie sich Ewigkeit, Dreieinigkeit, Geistestaufe oder die Nachfolge Mohammeds vorstellen, sondern danach, ob sie friedlich und freundlich miteinqander auskommen. Und gerade das ist im mohammedanischen Orient mindestens genauso schwer zu finden wie im gottesfernen Westen.


#16

Zum Thema Gebet: Meiner Meinung nach beten wir durch Jesus Christus zu Gott. Es gibt in der Bibel kein Gebet zu Jesus. Es gibt zwei scheinbare Gebete. Einmal als Stephanus zu Jesus rief als er den Himmel geöffnet sah und ihn sah. Das dort verwendete Wort ist nicht das für Gebet, wird aber fälschlicherweise von einigen Übersetzern so ins deutsche übersetzt. Die zweite Stelle ist in der Offenbarung. Aber auch hier ist dies meines Erachtens kein Gebet sondern Johannes spricht hier mit Jesus, da er ihn auch akkustisch hört. Jesus spricht zu ihm: ich komme bald und Johannes erwidert mit den Worten: Ja komm Herr Jesus.


#17

Hallo Deni!

In Wahrheit kann das nur das lebendige Wort Gottes.

16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre,
zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
17 dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

Aber ich versuche es, und hoffe, dass ich Dir ein wenig weiterhelfen kann.

Joh 1,1-3
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
(Joh 17,5; 1.Mose 1,1; 1.Joh 1,1-2; Offb 19,13)
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
(1.Kor 8,6; Kol 1,16-17; Hebr 1,2; Hebr 1,10-12)
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Hier siehst Du:

  • “Gott war das Wort” - Und “Gott, das Wort”, war im Anfang bei Gott.
    Da sind also zwei Personen/Persönlichkeiten, die beieinander waren.
  • Und alle Dinge sind durch “Gott, das Wort” (“Gottes Wort”) gemacht.
    Er ist also auch der Schöpfer dieser Welt, des Himmels und der Erde.
  • In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen und
    ja, er ist das wahre Leben und wahre Licht der Welt (Joh 1,9; 8,12; 14,6)

Und von Jesus heißt es auch in Offb19,13: “und sein Name ist: Das Wort Gottes.”

Joh 1,14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
(1.Tim 3,16; 2.Mose 33,18; Jes 60,1; 2.Petr 1,16-17)

Phil 2,6-7
6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

  • Als “Gott, das Wort”, der damals in göttlicher Gestalt war und auch Gott gleich war,
    vom Himmel auf die Erde, in seine Welt, in sein Eigentum, zu seinem Volk, kam,
    da wurde er Fleisch, ein wahrer Mensch, er wurde der einzige *eingeborene Sohn
    (*griechisch: monogenes; d. h. einzig in seiner Art; oder einziggeboren; oder einzig)
    und Gott wurde dann, zu diesem Zeitpunkt, selbstverständlich sein Vater.

Hebr 1,5 Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum (2. Samuel 7,14): »Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«?

  • Gott, das Wort, wurde also zum Gottes Sohn und zum Menschen Sohn,
    denn er wurde ja auch empfangen und geboren von der Jungfrau Maria.

Lk 2,21 Und als acht Tage um waren und er beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

  • Ja, nun war Jesus ein wahrer Mensch, genau so wie wir, nur ohne Sünde.
  • Er hatte keine göttliche Kraft, Macht, Stärke, Gewalt und Herrlichkeit mehr,
    denn er hatte sich ja vorher dessen entäußert, und er war ein völlig hilfloses Baby,
    und er musste, von Kind auf, alles von seinen Eltern und den Menschen
    und natürlich auch von seinem Gott und Vater lernen, genau so wie wir das auch müssen.

Lk 2,40.52
40 Das Kind aber wuchs und wurde stark, voller Weisheit, und Gottes Gnade lag auf ihm.
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

  • Ohne Gott, den Vater und Gott, dem Heiligen Geist, konnte er nichts von sich aus tun
    und auch seine Worte waren nicht seine eigenen Worte.

Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.

Joh 14,24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.

Mt 12,28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

  • Jesus konnte alle seine Wunder (z.B. auf dem Wasser gehen oder Tote auferwecken usw.)
    auch nur durch seinen unerschütterlichen Glauben an Gott vollbringen,
    denn Jesus ist auch der Anfänger und Vollender des Glaubens. (Hebr 12,2)
  • Und deshalb betete Jesus auch allezeit und ohne Unterlass zu seinem Vater im Himmel,
    denn nur sein Gott konnte ihm geben, was er alles brauchte, als er auf Erden war.

Joh 11,41-44
41 Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.
42 Ich wusste, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sagte ich’s, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.
44 Und der Verstorbene kam heraus, …

  • Und bis zum letzten Atemzug betete Jesus Christus zu seinem Gott.

Lk 23,46 Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

  • Danach legte man ihn in ein Grab, aber am dritten Tage ist er auferstanden von den Toten.

Joh 20,17 Spricht Jesus zu ihr (Maria Magdalena):
Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater.
Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen:
Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
18 Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.

  • Jesus Christus fuhr nun in den Himmel auf und erhielt seine Kraft, Macht, Stärke, Gewalt und Herrlichkeit, deren er sich ja vorher entäußert hatte, wieder, und er kam dann vom Himmel auf die Erde und zeigte sich seinen Jüngern als der Auferstandene, nur mit dem Unterschied, dass er nun nicht mehr nur wahrer Mensch war, sondern auch wieder wahrer Gott, der durch verschlossene Türen gehen und erscheinen und verschwinden und auch “ruck-zuck” an anderen Orten sein kann, wie er es will.

  • Thomas war der Erste, der Jesus Christus als seinen Herrn und Gott erkannte
    und nun so an ihn glaubte und ihn auch so nannte.

Joh 20,28-29
28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du?
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

  • Und deshalb glauben auch wir, dass Jesus unser Herr und Gott ist,
    auch wenn wir ihn nicht sehen.

  • Jesus Christus ist nun wahrer Gott und wahrer Mensch.

  • Als wahrer Mensch, der Sohn, der Gottes Sohn und der Menschen Sohn,
    wird er sich eines Tages Gott und dem Vater untertan machen,
    wenn Gott ihm alle seine Feinde unter seine Füße gelegt hat,
    auf dass Gott alles in allem sei.

  • Als wahrer Gott aber bleibt er der allmächtige Gott,
    der Himmel und Erde erschaffen hat.

Hoffnung für Alle - 1Joh 5,20
Und wir wissen: Der Sohn Gottes ist zu uns gekommen,
damit wir durch ihn Gott kennen lernen, der die Wahrheit ist.
Nun sind wir eng mit dem wahren Gott verbunden,
weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sind.
Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben.

Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott,
und Du darfst und sollst ihn auch anbeten und anrufen,
so wie es die Engel Gottes und alle wahren Christen tun.

Hebr 1,6 Und abermals, wenn er den Erstgeborenen einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7):
»Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.«

Joh 14,14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Joh 16,24
Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen.
Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei.

1.Kor 1,2 an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:

Jesus Christus wird auch als das Lamm Gottes angebetet:

Offb 5,8-14
8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen,
9 und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen
10 und hast sie unserm Gott zu einem Königreich und zu Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.
11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Wesen und um die Ältesten her, und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und vieltausendmal tausend;
12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!
14 Und die vier Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Du darfst unsern Herrn und Gott, Jesus Christus, anbeten und anrufen,
und Du darfst unsern Herrn und Gott, den Heiligen Vater, anbeten und anrufen,
und Du darfst unseren Herrn und Gott, den Heiligen Geist, anbeten und anrufen.

Joh 4,10.23.24
10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser.

23 Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.

24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

2.Kor 3,17-18
17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.

LG! Erich


#18

Das Jesus wahrer Gott ist bedeutet nicht, dass er Gott selbst ist, das ist und bleibt sein Vater. Deswegen wird in der Bibel auch nur zu Gott gebetet nicht zu Jesus Christus. Anbetung ist Niederwerfung und nicht Gebet.
Der Name Jesu wird zwar angerufen (bzw. genannt), aber es wird nicht zu ihm gebetet. Wer zu Jesus Christus betet tut etwas entgegen der heiligen Schriften und entgegen der Praxis der ersten Schüler Jesu und seiner Gesandten.


#19

Hebr 13,8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Widersprichst Du dir da nicht selbst!?

Hoffnung für Alle - 1.Joh 5,20
Und wir wissen: Der Sohn Gottes ist zu uns gekommen,
damit wir durch ihn Gott kennen lernen, der die Wahrheit ist.
Nun sind wir eng mit dem wahren Gott verbunden,
weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sind.
Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben.

Ja und Nein.
Am Anfang war Gott jedenfalls nicht sein Vater, sondern er wurde erst zu seinem Vater.
Gott war das Wort - Das Wort wurde Fleisch, ein wahrer Mensch aus Fleisch und Blut - dem einzigen eingeborenen Sohn, Gottes Sohn und Menschen Sohn, geboren von der Jungfrau Maria.
Auf Erden war Jesus Christus also nur wahrer Mensch, der Sohn, Gottes Sohn und Menschen Sohn.
Als er aber nach seiner Auferstehung in den Himmel auffuhr, da wurde Jesus wieder wahrer Gott mit all der Kraft, Macht, Stärke, Gewalt und Herrlichkeit, die er hatte, ehe die Welt war, aber er blieb auch wahrer Mensch, der Sohn, Gottes Sohn und Menschen Sohn.

Jesus Christus ist also wahrer Mensch und wahrer Gott.

Gott ist also “nur” der Vater des wahren Menschen, des Sohnes,
des Gottes Sohnes und Menschen Sohnes, Jesus Christus.

Jesus Christus ist aber auch Gott der ewige Vater:

Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt:
Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;

Es gibt viele Stellen in der Bibel, die beweisen, dass Jesus unser Herr und Gott ist.

Dann kennst Du die Bibel nicht

Wenn ich Jesus um etwas bitte, dann habe ich auch zu ihm gebetet.

Joh 4,10
Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kenntest und wüsstest wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken!, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.

Ich habe das Gefühl, dass Du in Wirklichkeit gar nicht weißt,
an wen Gebete, Bitten, Fürbitten, Anrufungen und Anbetungen gerichtet werden.

Denn alle Gebete, Bitten, Fürbitten, Anrufungen und Anbetungen werden von den wahren Christen
an unseren Herrn und Gott, und das ist der Heilige Vater und der Heilige Sohn und der Heilige Geist,
der mit Namen “Jesus” (früher “JHWH”) heißt, gerichtet.

Röm 10,9-14
9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.
11 Denn die Schrift spricht: »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«
12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.
13 Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig (gerettet) werden«.

14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben?

LG! Erich


#20

Nein. Er ist nur in dem Sinne wahrer Gott, da er den Titel Gott hat. Das macht ihn aber nicht selbst zu Gott.

Gott war nicht das Wort sondern das Wort war Gott. Aber eben nicht Gott selbst sondern Gott ohne Artikel. Jesus Christus wird Gott genannt aber nicht der Gott. Was bedeutet das er zwar den Titel Gott hat aber nicht selbst “der” Gott ist. Er ist vielleicht göttlich, göttlichen Wesens, oder von der Art her Gott aber er ist nicht Gott selbst. Das ist und bleibt sein Vater. Du zitierst Johannes 1,1 aus falschen Übersetzungen die die Artikel unberücksichtigt lassen.

Das dies absoluter Quatsch ist können schon ganz kleine Kinder erkennen. Jesus war hier auf Erden und man konnte ihn ganz normal um etwas bitten wie jeden anderen Menschen auch. Wenn das ein Gebet ist, dann hast du früher wohl auch zu deinen Eltern gebetet.

Anrufen ist nicht beten. Das Wort anrufen kann auch einfach nennen bedeuten. Es heißt hier ja auch, wer mit dem Mund bekennt. Und nicht wer mit dem Mund betet.