Wie man mit Sorgen umgeht


#1

Guten Abend…

Bei Wilhelm Busch heißt es: " Wer Sorgen hat, der hat auch Likör…"
Bei Gott heißt es 1. Petrus 5,7:" Alle Eure Sorge werfet auf Ihn, er sorgt für euch":
wie ist eure Erfahrung? Was tun, wenn Gott nicht hilft ? Kann man ihn umstimmen?

ADE SIGG80


#2

Likör nehmen. :sunglasses:


#3

Jegliche Sorgen sind mit Gottes Sorgen nicht vergleichbar. Er weiß jedoch, wie schnell unsere Welt zusammenbrechen kann und versichert uns deswegen, dass er sich um die irdischen Bedürfnisse kümmert. Ich finde, der beste Umgang mit unseren Sorgen ist es, die Bibel zu lesen, um sich mancherlei in Erinnerung zu rufen:

  • Wir sind nur kleine Menschen
  • Gott ist nichts unmöglich
  • Gott begleitet seine Kinder durch Leid
  • Gott hat eventuell einen anderen Blick

Sicher lässt sich die Liste erweitern. Es muss allerdings gesagt werden, dass diese Erkenntnis einen nur durchdringt, wenn man auch an sie glaubt - und zwar mehr als an die Sorge selbst.

Nachtrag:

Die Bibel darf man nicht als ein Buch zur Lebenshilfe betrachten sondern als Sprachrohr Gottes. Alle Erkenntniss kommt nicht durch das verstandene Wort sondern durch das Vertrauen auf seine Gültigkeit.
Mal angenommen ich Sorge mich um etwas, und rede mir ein, dass meine Sorge verglichen mit Gottes Sorgen eh nichts wert sind. Im Nachhinein wird es mir dann höchstwahrschleinlich noch schlechter gehen als zuvor… Nein, so soll es nicht sein und so wirkt Gottes Geist auch nicht! Vielmehr beruhigt es einen wenn man mit dem geistlichen Auge sieht, dass unser Vater im Himmel uns auf die Schulter klopft und sagt: “Ich kenne deine Sorge und ich will dich trösten aber um das tun zu können musst du dich fester an mich hängen als an deine Sorge.”

lg Lego


#4

Guten Abend
Du hast recht mit diesem Satz. Man könnte es auch so beschreiben,.: der Glaube ist nicht groß genug, die Sorgen werden zum Bummerang und kehren immer wieder zurück.
Also muss man am Glauben arbeiten. Das ist aber ein neues Kapitel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn Gott unser Problem nicht löst und uns unsere Sorgen nicht nimmt, will er, dass wir da durch müssen!!!,damit wir Geduld uns Ausdauer lernen. Heb.10,36Denn Ausdauer tut euch not, damit ihr nach Erfüllung des göttlichen Willens die Verheißung erlanget.

ade siggi80


#5

Wisst ihr was ^^ Je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird es mir, dass es doch nicht so einfach ist :sweat_smile:
Jesus selbst hat gewusst, dass wir “in der Welt Angst haben”. Das er die Welt überwunden hat ist zwar wahr und unser großer Trost, Amen! Aber nichtsdestotrotz sind wir noch hier - und haben oft Angst. Ich bleibe dabei, das Wort Gottes ist unser größtes Glück wenn wir Sorgen haben, denn ohne es müssten wir in absoluter Hoffnungslosigkeit versinken. Aber es ist durchaus nicht das einzige Glück was wir haben um unsere Sorge zu begegnen. Gott hat uns mit (Glaubens)Geschwistern, Freunde und anderen Menschen gesegnet die uns durch sorgenvolle Zeiten helfen. Aber auch durch (Lobpreis)Musik oder der Schöpfung kann uns Gott aus unserer Sorge holen und auf ihn neu Hoffen lassen.

Nabend Siggi,
Stimmt, wir sollen ja auch für mancherlei Anfechtung danken. Aber wir Menschen sollten uns davor hüten jede Not als von Gott geschickte Prüfung zu interpretieren. Wir leben in einer gefallenen Welt, wodurch viel Ungerechtigkeit entsteht (die Gott erst am Ende richten wird). Darüber hinaus denkt so mancher eine Sorge sei von Gott, wenn sie aber genauso gut vom Satan sein könnte.

Das wir uns manchmal zu wenig Sorgen machen und sie uns deswegen manchmal gut tun würde (beispielsweise wenn es um Nächstenliebe geht), ist auch vollkommen richtig. Man sollte am Wort, vor der Gemeinde und vor seinem Gewissen Prüfen ob eine Sorge von Gott ist oder nicht.


#6

Hi Miteinander, :slight_smile:

wie ist eure Erfahrung? Was tun, wenn Gott nicht hilft ? Kann man ihn umstimmen?

es ist immer das Vertrauen,
welches entweder durch Fehlen desselben Sorgen gebiert
oder Gelassenheit leben lässt.

Ich denke - nein ich weiß, da gibt es keine Wahl…
entweder oder Ei oder Dotter; :egg:

:slight_smile:


#7

NEEEE>>>> LIEBER sCHALE:classical_building:

SIGGI80


#8

Wenn es nicht so läuft, wie wir es und vorstellen oder wünschen lernen wir Demut vor Gottes Willen und Handeln. Im Glauben und Vertrauen darauf, das Papa nur das Beste für seine Kinder will, sind eben auch schlechte Zeiten Zeiten der Erziehung. Nichts geschieht gegen Gottes Willen, aber manches gegen unseren Willen. Hier hilft Demut und Loslassen, indem ich bete: Dein Wille geschehe!
Liebe Grüße
Petra


#9

Alles hat seine Zeit, so steht es in Prediger 3. Wenn ich darauf vertraue, daß Gott diese Welt in der Hand hält, dann darf ich auch glauben, daß die Zeit der Sorge ein Ende haben wird. Allerdings nach Gottes Zeitplan und nicht nach meinem. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, daß Gott mir die nötige Kraft verleiht für das was ich durchzustehen habe.


#10

Hallo…

Das hört sich alles sehr einfach und praktisch an, aber selbst für Christus war das nicht so einfach:
Hebräer 5,7 :"Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen.
_8Und wiewohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt"

ADE SIGGI80


#11

Hallo,

ich habe auch immer wieder Sorgen…das einzige was ich machen kann und auch mache ist meine Sorgen meinem Gott darzubringen als auch parallel der Sorge keinen Raum zu geben. Praktisch kann man sich Helfen in dem man z.B. sofort an was anderes Intensiv denkt oder einfach sich entspannt sagen lässt es geht sowieso alles den Bach runter mit der Welt und auf der neuen Erde wird alles im Lot sein.

Gruss