Wo beginnt Irrlehre und ..... ?


#41

Hi Michael, :slight_smile:

eben, hin zu IHM.

ein klares Indiz - das meinte ich.

grĂŒĂŸle
susan


#42

@sk35483

Aha interessant das ganze!
Lies doch alle seine BeitrĂ€ge, ich jedenfalls habe mich amĂŒsiert.
Viel glĂŒck


#43

Wir sind auch nicht immer einer Meinung. Manchmal liegt man aber doch nÀher bei einander, als es zuerst scheint.

Gruß, Sven


#44

Hallo Susan!

Wenn Du meinst, “alle” Christen sind sich da einig, dann stimme ich Dir zu.

Aber was ist mit den Worten, die Jesus in diesem Vers vorher sagte:
"Die Zeit ist erfĂŒllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen." ?

Denn das sind Worte, die mMn viele Menschen nicht verstehen, und sich die Geister scheiden, und somit Irrlehren entstanden sind (Das fĂŒhre ich jetzt nicht weiter aus. Ich denke: Du weißt schon, was ich meine).

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Hallo Bedoglores!

Danke fĂŒr diese Liste. - Und ich stimme Dir hier gerne zu.

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Richtig! - Aber es gibt auch Menschen, die den Bibeltext ihrer Lehre anpassen, statt umgekehrt.

LG! Erich


#45

Stimmt. Der uns eint ist der Herr. Das ist ein wichtiger Schutz vor Feindeinwirkung aller Art. Man bekennt sich auch zueinander als Bruder. Wenn Gott sieht, dass Liebe unter seinen BrĂŒdern herrscht hat Irrlehre Pause.

Auffassungsunterschiede sind völlig normal, das kennzeichnet noch nicht Irrlehre. Schlimmer als reines Lehrgut sind ohnehin die Konsequezen, also gibt uns Jesus den weisen Rat auf die FrĂŒchte zu achten:


#46

Das mit den FrĂŒchten ist gut, aber der Herr hat immer lupenreine Vergleiche gezogen. Wann kommt die Frucht? Am Ende!
Bis dahin mĂŒssen wir vorbeugen und immer mal einfach darauf schauen, wie er mit dir und du mit mir und ich mit ihm umgehe, denn so geht man mit dem Herrn Jesus um, ich glaube daß dies ein kurzfristiger “Schnelltest” ist, den man nicht erheucheln kann.


#47

Jesus will uns da abholen, wo wir stehen. Das hat Paulus mit seiner eigenen Biographie und in Athen auf dem Areopag wunderbar gezeigt. Und so hat eben jeder seinen persönlichen Zugang. Paulus musste sein Leben auf andere Weise ĂŒberdenken, als es die Athener hĂ€tten tun mĂŒssen. Die evangelistische Lehre vereinheitlicht das Evangelium, indem sie die Menschen dazu auffordert wie bisher, systemkonform, weiter zu machen, nur eben halt in einem anderen Geist, oder eben Christus auf die bisherige SystemkonformitĂ€t drauf zu setzen : Mache weiter wie bisher, aber gehe zusĂ€tzlich noch Sonntags in die Kirche, tu ab und zu Gutes und lies bei Gelegenheit mal die tĂ€glichen Losungen.

Gruß, Sven


#48

Es geht Jesus aber nicht um Frucht oder nicht Frucht, sondern um die Art der Frucht. Jeder Baum bringt seine spezifischen FrĂŒchte hervor. Daneben gibt es dann noch verfaulte (nicht zu verwechseln mit faul oder trĂ€ge) BĂ€ume mit schlechten FrĂŒchten. Maßgeblich hĂ€ngt das mit der QualitĂ€t des Bodens zusammen. QuantitĂ€t, also der Fleiß, das sagt noch nichts ĂŒber gute FrĂŒchte aus. Schlechte FrĂŒchte werden nicht besser, wenn man ihre Menge erhöht. Die meisten Werke der Menschen werden verbrennen (1. Korinther 3,12-15 ; 2. Petrus 3,10.

Gruß, Sven


#49

Das meinte ich auch damit. Denn es steht auch geschrieben, dass die Werke des Fleisches offenbar sind. Offenbar meint offenbar. Man muss nicht 2 Jahre warten, man erkennt das im “Schnelltest”, jedenfalls die, welche auch vom Geist geleitet werden

Mir kann die gesamte Theologie eines Menschen gestohlen bleiben, wenn ich sehe, wie er damit andere indoktriniert oder die Bruderschaft zersetzt.

Und bislang habe ich noch keine Theologie kennengelert, die nicht zumindest teilweise Irrlehre wÀre, wenn sie nicht auch einhergeht mit Werken des Fleisches. Sie kann ja wohl nicht aus dem selben Samen wachsen wie die der Vertreter einer reinen und gesunde Lehre.

UnlĂ€ngst höprte ich eine guten Vortrag, und ich muss sage, ich lenre immer weder gerne dazu. Es war nicht umwerfend wichtig, aber es tat gut neue Aspekte zu hören, auf die ich bislang noch nicht im Wort Gottes gehört habe. Jetzt kommt die PrĂŒfungsphase.

Übrigens meine ich wird Lehre heute völlig falsch verstanden. Da steht einer wo oben oder vorne oder drĂŒber und “lehrt”. So lehrt nicht der Lehrer, der ein JĂŒnger Jesu ist.


#50

Das nennt man Frontalunterricht. Damit verbunden ist die AutoritĂ€t der Lehrkraft. Also Indoktrination und Verbindlichkeit. Auch wenn es nach dem NT Lehrer gibt und geben soll, so ist die einzige AutoritĂ€t dennoch nur Christus selbst. Damit werden die Lehrer mehr in die Position von Vermittlern, Überlieferern, Zeugen und Ermahnern gesetzt. Eigentlich Propheten : Rede zur Erbauung, Ermahnung und Trost (1. Korinther 14,3). Propheten aber haben nie hoheitliche Entscheidungsgewalt.

Gruß, Sven


#51

Die Fachkompetenz habe ich gar nicht angesprochen. Die haben sogar viele, aber sie haben deswegen noch keine Lehrkomptenz.

Position von Vermittler, gutes Stichwort. Reine Wissensvermittler also Lehre mit nur Fachkompetenz ist m.E. zu wenig. Gerade das schaffte meines Erachtens eine Flut an Lehren, die man schon zum Abwinden vorfindet und die keiner braucht.

Die Bibliotheken sind voll mit nutzlosem Theologiequatsch. Wir ersticken an den 10,000 Experten. Und damit verbunden kann irriges Lehrgut nicht weit entfernt sein. Masse ist da nicht Klasse.

Paulus sagte dazu:

Das macht eigentliche Lehrkompetenz aus, die in der Erziehung wie durch einen Vater erfolgt, Der also in Beziehung mit SchĂŒlern lebt, ich meine zusammenlebt und aus dieser Lebensgemeinschaft durch den HG wesentlich mehr zusammenwĂ€chst, weil Fachwissen das alleine nicht kann.

Wir haben duchstudierte Fachidioten aber ohne Sozialkompetenz zum SchĂŒler. Sozial im Sinne der Schrift.

Paulus hatte sie, siehe zuvor. Man lese seine Briefe, wie viel Herz da mitschwingt, z.B an Timotheus, oder wie Jesus den sicher allerengsten Kontakt mit seine JĂŒngern hatte. Das ist Lehre nach dem Muster des NT. Und dann hat man auch hoheitliche Gewalt.

In diese zusammengeschweißte Intim-Gemeinschaft dringt Irrlehre nicht so leicht ein, wie in einem losen Verband ohne Verbindlichkeit. Das Wort Verbindlichkeit hast du anfangs platziert, ich setze es am Ende, weil es wie das A und O ist.


#52

Das ist ein strukturelles und gesellschaftliches Problem. Die PĂ€dagogik in der kapitalistischen marktwirtschaftlichen Ordnung steht immer in der Herausforderung einen Kompromiss zwischen NĂ€he und Distanz zu finden. Zu viel Distanz geht mit Akzeptanz nicht zusammen. NĂ€he wiederum geht nur auf der persönlichen Ebene. Das könnte zu Bevorzugungen fĂŒhren. Das wiederum geht mit der gewollten Konkurrenz, als Basis der Marktwirtschaft und dem Sortierungsmechanismus im Lernsystem, nicht zusammen.

Ja, aber eben nicht als Prophet. David war auch Prophet, aber er hatte AutoritĂ€t als König. Paulus hatte sie als Apostel und GrĂŒnder.

Die PharisĂ€er und Schriftgelehrten hatten auch gelehrt. Sie waren beim Volk akzeptiert. Aber dennoch lehrten sie ohne Vollmacht (AutoritĂ€t). Die Frage ist immer, wer wen akzeptiert und wie welche Arten von so genannten Vollmachten entstehen. An welche Stelle die Verbindlichkeit gesetzt ist, das ist tatsĂ€chlich maßgeblich fĂŒr die gesunde Unterscheidung der Geister.

Gruß, Sven


#53

@Michael

Hört, hört
 Wie du dich perfekt tarnen magst, jedoch ich habe dich durchschaut. Wie du es hier so geschickt formulierst und alles so in den Schuhen steckst, ah die Theologie, ah die Indoktrination, ah die Kirche usw. Langsam bekomme ich ein Bild von dir. Ich werde dir schon auf die Schliche kommen. Arbeite an deinen BeitrĂ€gen und erstelle gerade eine Liste und vergleiche diese mit den Sekten, dann speichere das als PDF, damit jeder es schwarz auf weiß sieht, was du fĂŒr ein Schaf im Wolfspelz bist. Deinen Lohn hast du schon bekommen, keine Sorgen.

b88794


#54

Die Funktion als Prophet bescheinigt die Schrift beiden. Was deren AutoritĂ€t anbelangt, so war sich Paulus nicht zu schade Anordnungen fĂŒr die Gemeinden schrifltich zu treffen. Klarerweise ist die Macht ĂŒber 3 Millionen eine andere als bloß ĂŒber 300. Ich weiß nicht wie groß die ersten Gemeinden waren, die er gegrĂŒndet hatte.

Ja, ihre Vollmacht begrenzte sich auf weltiche Macht. Ohne diese hĂ€tten sie aber Jesus nicht verhaften können. Geistlich gesehen fĂŒr das Reich Gottes bewegten sie klarerweise an die Null.

Ich glaube dabei ist Gott vom Modell der natĂŒrlichen Familie nie abgewichen, Da sind die Rollen von Gott vorgegeben und es gibt keinen Rangordnungstreit, außer vielleicht bei Erbschaftsantritt. Das ĂŒbertrage ich gerne auf den gesamten Leib.

Tja, jetzt wird’s haarig. Kann ich das belegen oder begebe ich mich ich schon auf den Pfad der IrrefĂŒhrung? :sunglasses:

Persönlich finde ich viele Argumente pro Familie und eher weniger pro unstrukturierte Gemeinde. Die Richterzeit in Israel war keine wirklich gute Zeit, wo jeder machte was er wollte.


#55

Das schriebst du an Michael. Es kommt doch auf die biblischen BegrĂŒndungen fĂŒr diese Lehren an. Man kann die Stellen sprachlich oder kontextuell anders verstehen. Das ist normal. DarĂŒber kann man diskutieren, aber man darf auch keine endgĂŒltige und einstimmige Lösung erwarten. Das Problem sind weniger die vielen verschiedenen Lehren oder Meinungen, als viel mehr, dass die, die sie so eifrig verteidigen, selber nicht mal verstehen. Das soll jetzt kein Fingerzeig sein. Da muss ich mich auch selber immer wieder prĂŒfen. Ich sage nur, dass dieses eifrige UnverstĂ€ndnis das wesentlichere Problem ist. Diese gewisse Ungewissheit wird kompensiert mit einem destruktiven Kampfgeist.

Gruß, Sven


#56

Guten Morgen Tobias, :slight_smile:

da fiel mir dieser Vers dazu ein:

Pred. 8,11

Weil der Richterspruch ĂŒber die böse Tat nicht rasch vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder davon erfĂŒllt, Böses zu tun.

auch hier kommt er mE genau richtig:

Prediger 8,3

Lass dich nicht von seinem Angesicht verscheuchen und vertritt keine schlechte Sache; denn er tut alles, was er will.

jepp.

GrĂŒĂŸle von hier nach dort
susan


#57

Danke fĂŒr die BestĂ€tigung. Darauf hatte ich schon wo hingewiesen. Mysterien des Glaubens anstelle Offenbarung, die Gott einem ins Herz gelegt hat. Was ĂŒberzeugt wohl mehr?

Ich verlass mich aber auch auf das was Johannes sagt:

Du sprichst mir aus der Seele! :raising_hand_man:

Und es ist meine Erfahrung dass besonders solche irrlehren, weil sie ja irre gehen. Den Umgang mit solchen lehrt uns wiederum diese Wort:


#58

@sk35483
@Michael

FĂŒr mich ist Irrlehre, wenn der die Gottheit des Sohnes verleugnet wird.
FĂŒr mich ist Irrlehre, wenn der Heilige Geist nur als eine Energie dargestellt wird.
Die spezielle Punkte sind das Hauptthema von mehreren anderen punkten die auch der Erich bearbeitet hat.

Hauptsache ihr redet von Irrlehren aber selber verbreitet Irrlehren, Haha :joy::rofl:
Ich meine, seid ihr denn Geistlich tot und erkennt nicht an was ihr beharrt? :rofl:

:laughing:

Langsam fange ich mich zu amĂŒsieren hier


#59

Im NT werden Geheimnisse offenbart. Das sind in der Regel Fakten, die wir nicht aus der Kombination von Bibelversen ermitteln können. Die TrinitĂ€t ist keine biblische Offenbarung, sie ist eine Schlussfolgerung, die suggeriert, ein Geheimnis gefunden und aufgedeckt zu haben. Schlussfolgerungen können aber immer falsch oder richtig sein, ganz gleich, ob sie irgendwie Sinn machen. Die Streitigkeiten darĂŒber werden nie aufhören. Eigentlich sollte man gar nicht darĂŒber streiten, sondern die Schlussfolgerungen so stehen lassen. Ideal wĂ€re es nur, wenn wir es bei einzelnen Schlussfolgerungen belassen, und nicht komplexe GebĂ€ude aus vielen davon erstellen, wo die Details sich zwangslĂ€ufig wieder im Nebel verlieren. Die MĂŒhe und Argumentation, solche GebĂ€ude dann wieder zu widerlegen oder abzureißen, darf nicht als neue Lehre verstanden werden. Die Frage ist viel mehr, ob sich die MĂŒhe tatsĂ€chlich lohnt, weil der Kampf Argument gegen Argument auch nicht enden wird.

Gruß, Sven


#60

Ich glaub, das leugnet hier niemand. Man sollte nur den Unterschied kennen zwischen Vater und Sohn. Der Sohn ist dem Vater wesensgleich, aber nicht er selbst. Die klassische TrinitÀtslehre behauptet auch nicht, dass Vater und Sohn ein und das selbe Wesen meinen.

Es gibt da bei Wikipedia diese dreieckige schematische Darstellung (bitte anklicken, ich meine nicht das hier angezeigte Vorschaubild)

Eindeutiger geht es nicht. Mit dieser ErklÀrung bin ich völlig einverstanden.

Gruß, Sven