Zeichen der Endzeit


#1

Erlaubt es den Heligen Geist zu euch reden zu lassen:

Jesus gibt dafür keine Zeitspanne an, weil er das schon mit Apg. 1,7 klarstellte, dass seine Jünger einen anderen Auftrag und damit Blickwinkel haben sollten.

Gott beginnt mittlerweile die Erde mit globalen Schrecknissen zu schütteln. Während wir im Mittelalter nur von innereuropäischen Schrecknissen hörten wie z.B. die Pest in jenen Tagen wütete, so erreichen die Ereignisse heute eine weltweite Dimension.

Tsunami 2004 und Corona 2020 waren hier wie ein Beginn. Doch egal was bisher passiert ist, ob man Kriege führt, von internationalen Terroranschlägen erschreckt wird, 9-11, die IS, Seuchen, Hungesernöte, wie es Jesus in seinen Endzeitreden exemplarisch auflistet, die Menschen nehmen nach Abklingen eines Ereignisse kaum weiter Notiz und kehren zum Alltag zurück.

Gott wird aber weitere Schrecknisse verursachen und diese zu dramatisch globalen Höhepunkten führen. Jesus hat mehrere Endzeitreden gehalten. Lukas hat in Kapitel 21 zwei davon hintereinander niedergeschrieben. Ab Vers 25 kommt es zu einer Wende. Bis Vers 24 redet er über den Fall Jerusalems zu seiner Zeit, danach erweitert sich der Blickwinkel auf den gesamten Globus:

Das geht einher mit Joel 3,4 bzw. Offb. 6,12 die dabei von einer veränderten Sonne und einem blutroten Mond reden. Jesus erwähnt dabei die geologischen Auswirkungen auf unseren Planeten, welche die Welt in Angst und Schrecken versetzen wird.

Wir stehen heute vor der Erfüllung dieser Zeichen. Klarerweise kann und darf ich wieder keine Zeitangaben gegen, weil, tja ich wiederhole, dies gemäß Apg. 1,7 nicht unsere Sache ist, sondern der Vater im Himmel in seiner Vollmacht festlegt. Ich weiß das also schlicht nicht, weiß aber was zu tun ist.

An anderer Stelle weist Jesus darauf hin, dass sein Kommen wie ein Dieb in der Nacht sein wird, womit er wieder eine Anspielung darauf macht, dass die Menschen erneut zum Alltagstrott zurückgekehrt sind und wieder nichts merken.

Vielleicht können es auch die Christen nicht merken, weshalb er uns ein Gleichnis von den 10 Jungfrauen erzählt. Dabei waren aber 5 davon vorbereitet und das ist was er uns auch damit sagen will. Durch Heiligung werden wir bewahrt wie es auch der Wille Gottes für uns ist. Wir brauchen hier nicht auf Preudoprophet spielen und ständig die Politik bebachten und deuten.

Stattdessen sollten wir den Blickpunkt weiter auf das Evangelium fokusieren und in Jesu Namen Buße und Umkehr zur Vergebung der Sünden weiterpredigen, solange bis es uns aufgrund der damit einhergehenden Verfolgung nicht mehr möglich ist, weil uns alle Welt nur mehr noch hasst. Wen sie nicht hasst, der predigt nicht oder nicht richtig bzw. sehen wir heute, dass Gott noch weitherin Raum zur Buße gibt.

Aber warum wird sie uns zunehmend hassen? Weil wir sagen, dass der Mensch umkehren soll und nicht nur allein nach säkularen Lösungen suchen soll, wie man bloß eine Krise übertaucht, damit alle wieder in ihren gewohnten Alltagstrott zurückkehren dürfen.

Gott selbst ist der Verusacher der Krisen, so hat auch er dazu den Ausweg: Der Ausweg heißt Jesus Chrisus, und das allezeit:


#2

Stimme dir voll und ganz zu.
Die Menschen suchen Gott nicht, wenn die Normalität in ihren Alltag einkehrt.


#3

Danke für mehrere Zusprüche. Das freut mich. Nichtsdestotrotz ist das Thema sehr ernst.

Irgendwie erinnert mich das an den Pharao. Anfangs nahm er nicht einmal Notz von Mose, im Gegenteil er begann ihn runterzumachen und das Volk zu schikanieren, damit es nicht etwa auf weitere “dumme” Gedanken komme.

Aber nach und nach bettelte er sogar darum, dass Mose die Plagen wieder wegebeten solle, doch sobald er etwas Luft erhalten hatte, war alles Schnee von gestern.

Am Ende musste er mit den härtesten Bandagen, die Gott auf Lager hatte in die Knie gezwungen werden bis das gottlose Volk dann ganz umkam. Gott weiß auch Bescheid wie es um die Menschen in unserer Enzeit beschaffen ist.

Ich bete, dass er dabei die Unterschiede auch so macht wie zwischen Israel und Ägypten. :pray:


#4

Hallo Helmuth,
meinst du wegen der Erstgeborenen? Wer sind denn aus deiner Sicht heute die Erstgeborenen Ägyptens und wer sind die anderen?


#5

Nicht ganz, sondern Gott steuerte die Plagen mehrfach so, dass es die Ägypter traf, aber nicht die Israeliten. Und ja, das galt dann auch für die Verschonung aller Erstgeburt der Israeliten.

Zur Info: Auf Fragen, die mir zu OT erscheinen gehe ich hier nicht ein. Mein Thema ist Endzeit.


#6

Ich dachte du sprachst über die 10. Plage. Dort schlug Gott ja alle Erstgeburt Ägyptens. Vom Vieh bis zum Sohn des Pharao, aber eben nur die Erstgeburt. Deshalb meine Frage.


#7

Lies mal das Buch Exodus wieder durch, dann liest du z.B. dieses (dazu 2 Beispiele):

Ist das für die gegenwärtigen Kinder Gottes der Endzeit nicht auch eine frohe Botschaft? Und wir warten auch auf unseren Auszug, den aus dieser Welt.


"alles" Vieh starb bei der 5. Plage
#8

Mal eine Verständnisfrage. Wenn bei der 5. Plage schon alles Vieh starb, welches Vieh starb dann bei der 10.?


"alles" Vieh starb bei der 5. Plage
#9

Total off topic, aber ist bekannt über welchen Zeitraum sich die Plagen erstreckten? Als Kind habe ich es mir über einen sehr kurzen Zeitraum vorgestellt… muss das dringend mal genau lesen :smiley:
Nicht nur in der Bibel wird mit Begriffen wie “alle” häufig nicht wortwörtlich wirklich jedes einzelne Stück Vieh…
Aber eine interessante Frage für einen neuen Thread…


"alles" Vieh starb bei der 5. Plage
#10

Die Zeitraumfrage sehe ich nicht ganz OT, denn wir müssen uns auch immer wieder fragen: “Ach Herr, wie lange geht das Theater noch so weiter? Wann erlöst du uns?”

Nun dafür gibt es für die Erlösten auch einen Zuspruch: Man ist bereits erlöst! :+1:

Darum würde ich hier gerne mehr im Sinne sinnvoller Lehre und Auferbauung beitragen. D.h. weniger rein theologische untergeordnete Aspekte oder gar nur belanglose Spitzfindikeiten.

Es gibt ein weitere Wort, dass zeigt, dass Gott, egal was noch alles auf der Welt passiert, einen Unterschied macht:

Kurz danach bricht die Hölle los:

Doch sofort wieder der Zuspruch:


#11

Das trifft zwar auf die meisten Menschen, aber nicht auf den Kreis der Auserwählten, Berufenen und Gläubigen. Die Zahl der Auserwählten dürfte übrigens im Vergleich zu den beiden anderen Gruppen gering ausfallen.

Jesu selbst sagte während Seines letzten Erdendaseins Zustände vorher, die wohl kaum unbemerkt bleiben können:

Matthäus 24,22 (Luther):

Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.

In der Offenbarung, die Jesus ca. 30 Jahre später vom Vater erhielt, drückte Er sich präziser aus. Im 17. Kapitel dieser Schrift ist der Werdegang Europas beginnend mit dem Römischen Reich vorhergesagt. Dass wir uns höchstwahrscheinlich unmittelbar vor dem Zustandekommen des im Vers 12 genannten Bündnisses befinden, zeigt die aktuelle Lage.

Und dann sei noch auf den vorhergesagten Auftritt der beiden in Offenbarung 11 vorgestellten Propheten hingewiesen, die etwa zeitgleich mit dem im 13. Kapitel genannten Machtpolitiker wirken. Sowohl der Auftritt der beiden Propheten wie auch der des genannten Machtpolitikers und dessen Propagandaministers (das 2. “Tier”) bleiben der Weltöffentlichkeit nicht verborgen. Mit dem Auftreten der Genannten bis zum Machtantritt Jesu sind es gerade mal noch 42 Monate - und diese sind die dramatischsten der Geschichte.


#12

Dann musst du Jesu Gleichnis von den 10 Jungfrauen aber anders deuten. Jesus sagte, sie schliefen, und zwar alle, als der Bräutigam angekommen war.

5 davon gehören zur Gruppe der Auserwählten, die anderen 5 nicht.


#13

5 davon hatten sich wohl mit dem Helmuth Michael vorher beraten, nur welche Gruppe sollte jeder selbst entscheiden.


#14

Hallo,

für mich endlich mal ein Prediger, der die Aussagen unseres Herrn Jesus Christus in den Mittelpunkt der Schriftauslegung stellt. Seit einer Woche sauge ich seine Predigten wie ein Schwamm auf.

Sicherlich wird er auch nicht in allem was er denkt recht haben,deswegen müssen wir auch seine Gedanken überprüfen.
Er bestätigt viele meiner Gedanken, von denen ich nicht mehr glaubte, dass irgendjemand sie mal bejaht.
Vieles habe ich dazu gelernt. Einiges finde ich noch nicht logisch, bzw. kann ich nicht nachvollziehen.
Er macht es wirklich, er studiert die Schrift nach den Aussagen unseres Herrn Jesus Christus. Wie sehr habe ich mich nach so einem Prediger gesehnt.

Ich schrieb hier schon mehrfach, dass die Lehre der Wiederkunft Jesus einfach zu verstehen ist, wenn man sie wahrheitsgemäß wissen will. ( zuerst, auf Reset drücken )

Glaubt nicht alles, lest selbst. Er sagt hier, dass es wichtig ist, zu wissen und zu verstehen. Er erklärt es gut.

LG


#15

Dass die Zahl 5 symbolisch zu verstehen ist, sollte klar sein. Die realen Zahlen sind in der Offenbarung zumindest angedeutet. Die Zahl der Auserwählten, die unter der Regierung des zur Erde zurückgekehrten Jesus die Macht über die Völker ausüben, kann nicht groß sein.


#16

[quote=“H-C-Noir, post:15, topic:797, full:true”]

Mein Gott, was du immer alles fantasierst. Hier geht es um Zeichen der Endzeit. Mit mit der Zahl 5 hat das nichts zu tun In dem Gleichnis über die 10 Jungfrauen zeigt Jesus zwei Gruppen an:

  • Diejenigen, die verloren gehen.
  • Diejenigen, die in das Reich eingehen werden.

Er spricht hier aber keine Ungläuibigen an, sondern Gläubige und die vielen Mitläufer, die Pseudochristen. Aber das sind keine Zeichen der Endzeit. Es hat sie schon immer gegeben. Früher waren es die Pharisäer.

Bitte mehr themenbezogene Beiträge liefern


#17

Ich nahm in meinen obigen Beiträgen Bezug auf die Offenbarung, die eine Reihe von Details zur Schlussphase der gegenwärtigen Ära aufweist. Der gestrige Tag, Rosch ha-Schana (Posaunentag), der von Nachfolgern Jesu ebenso zu beachten ist wie Passah und Pfingsten, ist der Tag, an dem Jesus die Macht über die Völker übernimmt (Offenbarung 11,15). Wahrscheinlich ist dieser Festtag nur noch dreimal zu feiern, am vierten kommt es zur Verwirklichung.

42 Monate zuvor gelangt der in Offenbarung 13 vorgestellte Politiker an die Macht. Wie das vor sich geht, ist in Offenbarung 17,11-ff. erklärt. Warum geht von den Bibelfreunden darauf keiner näher ein, obwohl sich die Nachrichten hierzu fast überschlagen? Angst ?


#18

@H-C-Noir lass gut sein, du schaffst es einfach nicht einmal von deinem ewigen Steckenpferd Offenb. 17 herunterzusteigen. Fagen wir einfacher an:

  • Was ist biblisch die Endzeit?
  • Was ist ein Endzeitzeichen?

#19

Wie viele haben ausgerechnet, dass gestern der Messias kommen sollte?

LG


#20

Jesus machte während Seines letzten Aufenthalts auf der Erde eine Reihe von Angaben zur Situation kurz vor Seiner Rückkehr.

Paulus beschrieb den finalen Zustand der Gesellschaft folgendermaßen:

  1. Thessalonicher 3,1-5 (Luther):

Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. 2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, 4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott;

Wer die während des Dreißigjährigen Kriegs kursierenden Flugschriften etwas kennt, weiß, dass von einigen Verfassern die damalige Gesellschaft so eingeschätzt wurde, wie von Paulus (und anderen ) beschrieben. Mit anderen Worten ist eine genaue Zeitbestimmung damit nicht möglich.

Natürlich wusste der Souverän um die Notwendigkeit genauerer Angaben, übergab hierzu. Seinem Sohn die Offenbarung. Allein mit den Kapiteln 2 und 7 des Danielbuches und Offenbarung 13 lässt sich der Zustand Europas dreieinhalb Jahre vor der Rückkehr Jesu jedoch nicht genau bestimmen. Es war dazu das 17. Kapitel notwendig. In diesem Kapitel ist vorhergesagt, wie der Feind Jesu an die Macht gelangt, nämlich mit Hilfe des Vaters. Darauf gehen die Kommentare so gut wie nie ein.

Kennen die lieben Mitwirkenden dieses Forums die Bedeutung dieses Kapitels? Ist es Angst für irgendwelchen Repressalien, die Christen davon abhält, auf die deutlich vorhergesagten finalen Entwicklungen einzugehen? In Foren mit vorwiegend naturalistisch orientierten Mitwirkenden braucht man selbstverständlich mit Vorhersagen nicht kommen. Für diese Mitbürger gibt es echte Vorhersage nicht, weil es auch Gott nicht gibt.