Zeichen der Endzeit


#61

Hallo Elli!

Sorry, aber ich wollte Dir auf alle Deine Worte antworten und auch Fragen stellen.

Danke, ich warte bis Du fertig bist. :slightly_smiling_face:

LG!


#62

Hi Michael!

Wo steht das Wörtlein “Endzeit” im Neuen Testament geschrieben?,
außer hier in diesen Übersetzungen (vielleicht gibt es noch andere):
Gute Nachricht Bibel: 1Kor 7,28 und Menge Bibel: Jak 5,3; Jud 1,18 .

Was willst Du denn hören oder lesen? - Ja , was willst Du wissen?

Am Ende der Zeiten, ist Jesus Christus ein für alle Mal erschienen,
um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. (Hebr 9,26)

Jesus Christus ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt war,
aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, (1Petr 1,20)

.

1Tim 4,1 Der Geist aber sagt deutlich,
dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden
und verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen anhängen,

.

Apg 2,17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;

2Tim 3,1 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.

1Petr 1,5 die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, dass sie offenbar werde zu der letzten Zeit.

2Petr 3,3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen.
(Jud 1,18;)

LG!


#63

Über diesen Text gibt es viele Ansichten. Das, was ich gelesen habe, hat mich nicht überzeugt Ich denke, so kompliziert wie das wieder erklärt wird, ist das gar nicht.

Paulus lebte als Gefangener in einer Wohnung, in Rom. Von dort aus, konnte er immer noch das Evangelium verkündigen. Er erlebte viele Anfeindungen und Bedrängnisse. Dazu kommt, dass er unter einem körperlichen Leiden litt.
Sein Wunsch vom Körper befreit und ganz beim Herrn zu sein, war durchaus berechtigt.
Er sagte, dass trotz alledem es besser sei, um des Evangeliums willen, weiter im Fleisch zu bleiben.

Ich schrieb bereits, ich glaube, wenn ich sterbe, dass ich im nächsten Augenblick erwache und die Wiederkunft Jesus erlebe, so wie alle anderen Gläubige auch… Ich werde anschließend mit einem neuen Auferstehungsleib dem Herrn entgegengerückt.

Im Griechischen, heißt es, gibt es kein Komma. Viele, die so ähnlich denken wie ich, meinen, es müsste so heißen: Ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradies sein.
Ich möchte dem nicht zustimmen. Ich glaube das nicht, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass unser Gott, in so einem wichtigen Text eine falsche Übersetzung zulässt.

Dann muss erwähnt werden, dass die andere Seite einen wichtigen Text für sie passend umdeuten. Sie sagen, dass Maria Jesus festhalten wollte. Diese Auslegung ergibt keinen Sinn.

Am Auferstehungstag wollte Maria Jesus berühren, dass lies unser Herr nicht zu.

Johannes 20, 17
Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Jesus ging am dritten Tage zu seinem Vater, nicht am Todestag. Wir wissen, dass Jesus der Erste in der Auferstehung ist. Der Schächer hätte dementsprechend ebenso erst am dritten Tag auferstehen können.

Wir müssen bedenken, dass Jesus und Stephanus in der Stunde ihres Todes sagten, dass der Vater/Jesus ihren Geist aufnehmen sollte. Da Jesus Gott ist und Gott nicht sterben kann, bleibt sein Geist sowieso für immer. Aus der Sicht des Menschen Jesus, sagte er zum Vater, dass er seinen Geist aufnehmen sollte. Jesus, Stephanus und der Geist des Schächers ging am Todestag zurück zu Gott.

Ich sehe in der Schrift eine leibhaftige Auferstehung eines ganzen Menschen. Das Grab Jesus war leer. Die Gräber der Heiligen waren offen und leer. Sie erschienen sichtbar, den Menschen in Jerusalem.
Henoch und Elia wurden ganz, mit ihrem Körper entrückt.
Ich sehe, dass der Mensch für seine bewusste Existenz einen Körper benötigt. Würde er keinen Körper benötigen, bräuchte er keine Auferstehung aus den Gräbern.

Warum es heißt, “Auferstehung aus ihren Gräbern” verstehe ich nicht ganz, weil die meisten Gräber nicht mehr existieren. Der Staub der Toten, die vor 1000 Jahren starben, hat sich über die ganze Erde verteilt. Dann denke ich, dass der Auferstehungsleib nicht aus Erde, sondern aus Geist gemacht wird.
Fakt ist, die Toten werden mit einem neuen Leib, von der Erde aus, in den Himmel empor entrückt.

Meine Gedanken, über das Paradies, möchte ich am Nachmittag schreiben.

LG


#64

Hallo Elli!

Nur ganz kurz (zwischendrin):

So hat Jesus nicht gesprochen, so hat er es nicht gemeint.
Oder welche Bibelübersetzung kennst Du, die das so schreibt?

Jesus spricht des Öfteren:
Wahrlich, ich sage Dir:” oder: “Wahrlich, ich sage euch:
oder auch: “Wahrlich, wahrlich, ich sage Dir (euch):
Und dann beginnt er seine wahren wichtigen Worte zu sprechen.

Warum sollte das bei Lk 23,43 plötzlich anders sein?

Außerdem wäre das doch völliger Blödsinn zu sagen:
Ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradies sein.”,
denn an welchem Tag hätte er es ihm sonst noch sagen können?
Dieses “heute” hätte Jesus dann auch getrost weglassen können,
denn es gab ja keinen anderen Tag, an dem er es ihm hätte sagen können.

Vergleiche doch bitte mal diese 74/78 Bibelverse (hier ELB und LUT),
wo Jesus Christus sagt: "Wahrlich (wahrlich), ich sage dir (euch):"
https://www.bibleserver.com/search/LUT.ELB/Wahrlich%20ich%20sage

Der Geist von Jesus Christus
ging an diesem Tag zu Gott ins Paradies
und so auch der Geist des Schächers.

LG!


#65

Das “heute” haben wir auch im Hebräerbrief

Hebraeer 3
7 Darum, wie der heilige Geist spricht: "Heute, so ihr hören werdet seine Stimme, 8 so verstocket eure Herzen nicht, wie geschah in der Verbitterung am Tage der Versuchung in der Wüste, 9 da mich eure Väter versuchten; sie prüften mich und sahen meine Werke vierzig Jahre lang.…

Mit Heute, wird noch einmal die Aussage Gottes unterstrichen.

Unser Gott kann sich nicht widersprechen. Einmal sagt Jesus: Er ist nicht tot, er schläft. Dann sagt er einige Male, dass er die Schlafenden am letzten Tag auferwecken will.
Dann der Text, dass er am selben Tag im Paradies sei.

Beide Aussagen müssen einen zusammenhängenden Sinn ergeben. Das wird von vielen Theologen in ihrer Auslegung nicht gemacht. Der Wundersatz ist immer: Du wirst heute mit mir im Paradies sein.
So einfach ist das Thema ganz und gar nicht.

Wenn wir vom Paradies sprechen, sollten wir zurück zu Adam und Eva gehen.

1 Mose 3,3
“nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: ‘Davon dürft ihr nicht essen – sie nicht einmal berühren –, sonst müsst ihr sterben.’”

Der Preis der Sünde ist der Tod. Wenn Jesus stellvertretend für uns stirbt, muss der Gläubige nicht mehr sterben. Wenn der Mensch nicht mehr sterben kann, also, das, was Gott Adam und Eva prophezeite, bleibt das Paradies für den Menschen bestehen.

Wenn Jesus sagt: Er ist nicht tot, er schläft, dann ist der Mensch aus der Sicht Gottes nicht tot.
Unsere erste Auferstehung ist die Neugeburt, auch Wiedergeburt genannt.

Offenbarung 20,6
Alle, die an dieser ersten Auferstehung teilhaben dürfen, sind glücklich zu preisen. Sie gehören zu Gottes heiligem Volk und der zweite Tod wird keine Macht über sie haben.

Wenn Jesus sagt, er ist nicht tot, er schläft, kann er nur unter Tod, den sogenannten zweiten Tod verstehen. Dieser Tod hat über die Gerechten keine Macht. Der letzte Feind, der Tod, ist mit der Auferstehung Jesus besiegt worden. Nicht mit seinem Todestag, an dem sein Geist zurück zum Vater ging. Wir haben immer, einen Bezug zu seiner leibhaften Auferstehung.

Römer 8,11
11So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, daß sein Geist in euch wohnt.

Das Thema Tod, ist nicht einfach zu verstehen

Die Schrift spricht auch von einem geistlichen Tod, von denen wir ebenso, aufgrund dessen, dass Jesus aus dem Grabe auferstand, auferweckt werden

Roemer 6:4
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Der Kontext wird grundsätzlich immer auf die Auferstehung Jesus aus dem Grabe gelegt.
Ich wüsste nicht, dass wir einen Text haben, der für den Todestag steht, dann, wenn der Geist Jesus zurück zum Vater geht.

LG


#66

Hallo Erich,

Adam wurde aus Lehm geformt und mit dem Odem Gottes, wurde er zu einer lebendigen Seele. Für “Seele” gibt es mehrere Bedeutungen.

Wenn wir beim Geschöpf Adam bleiben, haben wir den geschaffenen Menschen, der eine “Seele”
genannt wird.

1 Mose 2,7
Da bildete Gott, der HERR, den Menschen, Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele

Jos 11,11
Und sie schlugen alle Seelen, die darin waren, mit der Schärfe des Schwerts und verbannten sie, und er ließ nichts übrig bleiben, das Odem hatte, und verbrannte Hazor mit Feuer."

Hes. 18,4
Denn siehe, alle Seelen sind mein; des Vaters Seele ist sowohl mein als des Sohnes Seele. Welche Seele sündigt, die soll sterben."

Ps 89,48
“Wo ist jemand, der da lebt und den Tod nicht sähe? Der seine Seele errette aus des Todes Hand?”

Stirbt der Mensch, geht der Odem Gottes wieder zurück zu Gott. Der ganze Mensch, seine ganze Identität, die von Gott kommt geht zurück. Alles gehört Gott, alles geht wieder zu ihm zurück

“Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub.” (Ps 104,29)

“Und nach diesen Geschichten wurde der Sohn seiner Hauswirtin krank, und seine Krankheit wurde so schwer, dass kein Odem mehr in ihm blieb.” (1Kö 17,17)

Auch im Buch Hesekiel, Kapitel 37 wird von einem Odem gesprochen, der Menschen wiederbelebt:

Hes 37,9-10

Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht der Herr, HERR: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Erschlagenen an, dass sie [wieder] lebendig werden! Da weissagte ich, wie er mir befohlen hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden [wieder] lebendig und standen auf ihren Füßen, ein sehr, sehr großes Heer."

Prediger 12, 7
Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Nun, wo ist das Paradies, ich denke dort, wo Gott wohnt. Kann der Odem des Menschen, etwas anderes sein, als der Odem Gottes?

Über Paradies gibt es noch mehr zu schreiben, das reicht erst.

LG


#67

Hallo Michael,
ich denke, dass du unter Zeichen der Endzeit etwas anderes verstehst als ich.
Deine Gedanken gehen eher in die Richtung, was der Dispensationalismus lehrt.
Unsichtbare Entrückung, 7 Jahre, 3 1/2 Jahre. Antichrist, Trübsalzeit und das 1000 Jährige Reich…etc.
Für mich sind diese Lehren kein Thema (mehr).

Vielleicht solltest du einen neuen Thread aufmachen, unter: Zeichen der Endzeit unter dem Dispensationalismus. Hier gibt es sicherlich viele Ansichten und Auslegungen.

Mittlerweile sind wir beim Thema Paradies und Tod angelangt. Da hier nur noch Erich mitdiskutiert, brauchen wir keinen neuen Thread, würde nur verwirren. Wie du weißt, steht dieses Forum sowieso auf einem Abstellgleis. Vielleicht wird es Morgen wieder dicht gemacht.

LG


#68

Wie ich sehe bleibt ihr weiter gerne OT. Nennt man unbelehrbar. An rein theologisch konstruierten Debatten habe ich kein Interesse. Von meiner Seite gab es klare Fragestellungen. Dazu fehlt euch eine gewisse Gesprächsdisziplin.

Hiermit wird das Thema aufgeben. Ihr dürft nun gerne eure Alles und Nichts Debatten weiterführen. Ohne Moderation ist ein Forum wie man hier sieht einfach nur für A & F.


#69

Hallo Erich,

In Offenbarung 21,3 ist zu lesen: "Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!.

Die Wohnung Gottes war das Allerheiligste im Jerusalemer Tempel.
In Offenbarung 21,16 ist zu lesen:

Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.

Das neue Jerusalem hat also die Gestalt eines Würfels, so wie das Allerheiligste im Jerusalemer Tempel.

Wir können Verbindungen vom Tempel Hesekiels, dem neuen himmlischem Jerusalem und dem Paradies knüpfen.
Ein doch sehr umfangreiches Thema. Ich habe vor längerer Zeit eine gute Erklärung gefunden. Finde sie nicht mehr.
Im Paradies, wohnte Gott unter ihnen.
Das Allerheiligste ist ein Bild, eines verlorengegangenen Paradieses. Ist der Mensch im Paradies, wohnt er im Allerheiligsten, dort wo Gott wohnt.

LG


#70

Einige Mitwirkende überschlagen sich geradezu mittels gewissen Zitat-Abfolgen zu zeigen, dass die Schrift nicht schlüssig ist. Auch wird die Bedeutung des Thread-Themas für Christen bzw. für die Menschheit insgesamt gewaltig unterschätzt.

Nebenbei: Für die fernere Zukunft steht der gestrige Tag, der Tag nach dem Laubhüttenfest, nämlich für das ewige Reich auf der neuen Erde. Somit symbolisiert dar achte Tag des Festes die Zeit nach dem Tausendjährigen Reich.


#71

So steht es in der Schrift, dass am letzten Tag, das Gericht für die Ungläubigen stattfinden wird. Sollte für unserem Gott etwas unmöglich sein?

Apostelgeschichte 17:31
darum daß er einen Tag gesetzt hat, an welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er’s beschlossen hat und jedermann vorhält den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.

Roemer 2:16
auf den Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird laut meines Evangeliums.

1.Korinther 4:5
Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der HERR komme, welcher auch wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und den Rat der Herzen offenbaren; alsdann wird einem jeglichen von Gott Lob widerfahren.

Du glaubst an eine leibliche Auferstehung nach dem Tode, spätestens am dritten Tage. Es müssten Berichte von offenen Gräbern vorliegen.
Dann dürften die Toten die am letzten Tag aus den Gräbern auferstehen, nicht länger als drei Tage im Grab liegen.?

Jesus kam mit seinen Jüngern vier Tage, nachdem Lazarus begraben wurde, zu Maria und Marta

Joh 11,23-24
Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tage."

Die Verse zeigen, dass der jüngste Tag in der Zukunft liegt. Lazarus war bereits vier Tage tot.

Auch hier

2 Tim 4,7-8
Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten. Hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben

Hiob schreibt sogar, dass der Mensch nicht erwacht, solange der Himmel bleibt (also auch am Ende der Tage):

“so ist ein Mensch, wenn er sich niederlegt, er wird nicht wieder aufstehen; er wird nicht aufwachen, solange der Himmel bleibt, noch von seinem Schlaf erweckt werden.” (Hiob 14,12)

David war zur Zeit der Apostel noch nicht auferstanden. (Sein Grab war noch nicht offen, bzw. leer )

"Ihr Männer, liebe Brüder, lasst mich freimütig zu euch reden von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag. Denn David ist nicht gen Himmel gefahren;

Erst wenn Jesus wiederkommt, bekommen die Gläubigen ihre Wohnungen

“Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.” (Joh 14,2-3)

Paulus schreibt davon, dass weder die bereits Verstorbenen noch die bei der Wiederkunft lebenden Gläubigen einen Vorteil haben. Beide Gruppen werden zur gleichen Zeit ihrem Herrn begegnen (1Thes 4,13f).

LG


#72

Die Wohnungen werden bereits im Himmel - im neuen Jerusalem - vorbereitet. Erst nach tausendjähriger Herrschaft Jesu auf der jetzigen Erde kommt die Stadt Jerusalem mit den Wohnungen auf die neue Erde.

Richtig. Jesus bringt die Auferstanden und drei Gruppen - Auserwählte, Berufene, Gläubige (Offenbarung 17,14) - mit zur Erde. Danach beginnt das Tausendjährige Reich, symbolisiert durch das Laubhüttenfest.


#73

Die Erde und der Himmel werden zergehen. Dann kommt Jesus wieder, um die Seinen zu sich zu holen, in seine Wohnungen… Ungläubige erhalten ihr Gericht. Danach ist nichts mehr.

Für ein 1000 jähriges Reich braucht der Mensch eine neue Erde und einen neuen Himmel. Davon steht nichts geschrieben. Wir bekommen zwar eine neue Erde, aber nicht für ein 1000 jähriges Friedensreich, wo doch noch Sünde herrschen soll. Jesus ist gegenwärtig König in seinem himmlischen Reich. Nach seiner Wiederkunft übergibt er sein Reich dem Vater.

LG


#74

Ich kann dir hierfür keine direkten Bibelstellen zeigen. Dass Gottes Zeitgefühl nicht nach unseren Vorstellungen abläuft, wird erklärt durch: 1000 Jahre sind wie ein Tag oder wie eine Nachtwache…
Gottes Odem ist in uns und geht wieder zurück. Adam hatte vor seiner Schöpfung kein Bewusstsein, obwohl sein Geist in Gottes Odem war.

Was willst du mir mit diesem Text sagen?
Nimmst du ihn wortwörtlich?
Was heißt, weiter ruhen für dich?

Wenn du das wortwörtlich nimmst, dann diesen Text auch, oder?
Kann das Blut Abel wortwörtlich schreien?

1 Mose 4, 9-10
Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.

Ich denke, es geht um die Gerechtigkeit Gottes, welches am Ende Gericht spricht, über jeden der das Blut der Gerechten vergossen hat.
Schreien Menschen im Himmel nach Rache? Unserer Herr Jesus lehrt uns: Herr vergib ihnen, sie wissen nicht was sie tun. Dasselbe sagte Stephanus. Und im Himmel sollen sie nach Rache schreien?

Gibt es im Himmel buchstäblich ein Opferaltar, oder einen Thron? Viele meinen, Altar und Thron Gottes sei dasselbe. Altar, ist ein Begriff für eine Opferstätte. Geopfert wurde auf der Erde. Wir haben hier, wie fast immer in der Offenbarung eine Bilder-und Symbolsprache.

Dann müssten nach der Kreuzigung Jesus, Abertausende aus den Gräbern auferstanden sein. Es waren nur einige. Ich schrieb bereits über Davids Grab und Lazarus jüngster Tag.

Dass die Menschen sofort, spätestens nach dem dritten Tage, mit einem Leib auferstehen, steht mit keinem Wort in der Schrift. Wir haben eine leibhaftige Auferstehung am letzten Tag. Alle Menschen werden die Wiederkunft Jesus sehen. Die Ernte wird dann eingeholt.

Offenbarung 1, 7
Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen. 8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Ja, Abraham ist tot, er wird mit uns zusammen eine Auferstehung im neuen Leibe erleben. Aus der Sicht eines Menschen ist er tot. Jesus sagt, er ist nicht tot, er schläft. Für die Gerechten gibt es keinen Tod (zweite Tod)

Nein, er sagt nur, wessen Gott er war und ist.
Er sagte, dass er bereits der Gott der Vorväter war. Bei meiner Bekehrung sagte mir Gott dasselbe. Ich bin der Gott Abrahams, Jakob und Isaaks, und dein Gott.
Mich hat das sehr berührt, dass er mich mit ihnen zusammen nannte.

Er ist der Gott der Lebenden, heißt, er wirkt für die Lebenden.
Sollte er nur für lebenden Toten wirken…?

Jetzt bin ich mit meiner Antwort fertig

LG


#75

Hallo Elli!

Danke, dass Du Dir so große Mühe gemacht hast ! :slightly_smiling_face:

Leider schaffe ich es nicht, auf alle Deine Worte zu antworten,
denn da müsste ich ja schon ein kleines Büchlein schreiben.

In Vielem sind wir uns ja einig und da stimme ich Dir gerne zu,
aber über die Auferstehung am Letzten bzw. Jüngsten Tag,
da haben wir leider unterschiedliche Glaubensansichten.
(Rettungs- Heilsrelevant ist das, in meinen Augen, aber nicht.)

Schau:
Wo kommen denn die 144000 Versiegelten,
und die Geister der vollendeten Gerechten,
und auch die vierundzwanzig Ältesten her,
die sich bereits im himmlischen Jerusalem befinden,
ja, dort, im Himmel, wo die vielen tausend Engel sind,
ja, dort, wo unser Gott und unser Herr Jesus Christus ist !?

Und gewiss sind dort z.B. auch Henoch, Abraham, Isaak, Jakob,
Mose, Elia und alle wahren Apostel und Propheten Gottes dabei,
ja, alle die Gläubigen, Gerechten, Heiligen und wahren Christen;
denn sie sind es doch, die die Welt und auch Engel richten werden,
an der Seite unseres Herrn und Gottes und Königs und Richters Jesus.

Selbstverständlich sind sie nicht mit ihrem natürlichen Leib dort,
denn Fleisch und Blut können das Reich Gottes ja nicht ererben,
und deshalb haben sie ja auch einen himmlischen, geistlichen,
herrlichen, kräftigen, unverweslichen, unsterblichen Leib erhalten,
mit dem sie immer und ewig bei unserem Herr Gott leben können.

Ich glaube, dass die Gläubigen nicht sterben müssen (außer ihr sündiger Leib),
und dass sie sogleich nachdem sie entschlafen sind, beim Herrn sein werden,
also spätestens am dritten Tage, und nicht erst nach vielen tausend Jahren,
wie die Ungläubigen, die Gottlosen, die erst zum Gericht auferstehen werden.

Wenn wir einen neuen, also einen himmlischen, geistlichen, herrlichen, kräftigen,
unverweslichen, unsterblichen Leib erhalten, dann können wir durch Wände gehen,
und somit müssen die Gräber, die wir kennen, auch nicht sichtbar offen sein.
In den Gräbern bleibt der alte irdische, natürliche, niedrige, schwache, sterbliche,
verwesliche Leib zurück (Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub).

Dass der Herr Jesus Christus mit seinem eigenen Leib wieder auferstehen konnte,
das liegt daran, dass er keine Sünde hatte und auch keine einzige Sünde getan hat,
und somit war es ja auch unmöglich, dass er vom Tod festgehalten werden konnte,
im Gegensatz zu unseren Leibern, die hier wieder Erde, Staub und Asche werden.

Und wenn lebende heilige gläubige Menschen in den Himmel entrückt werden,
wie z.B. Henoch und Elia, dann werden sie auf dem Weg zum Herrn verwandelt,
(denn wie gesagt: “Fleisch und Blut werden das Reich Gottes nicht ererben”),
und das gilt auch für diejenigen, die an diesem letzten Tag, am Tag des HERRN,
an dem die Himmel und die Erde im Feuer vergehen, also dem Tag des Gerichts,
noch auf dieser Erde leben. - Natürlich stehen die Toten in Christus zuvor noch auf,
und werden zugleich mit ihnen entrückt auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft.
Und so werden sie und wir dann auch bei unserem Herrn und Gott, Jesus, sein allezeit.

LG!


#76

Hallo Erich,
sagt die Schrift das die Gerechten nach dem Tod in den Himmel fahren? Die Bibel sagt aber was
anderes: Was sagt Jesus in Johannes5.28-29: Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die
Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. und sie werden
hervorgehen, die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse getan
haben, zur Auferstehung des Gerichts. Wenn die Gerechten sowieso ohne den Körper existieren
und nach dem Tod bereits im Himmel bei Gott sind, warum ist dann eine Wiedervereinigung mit
dem sterblichen Körper notwendig.


#77

Hallo Jonas!

Wir befinden uns im Neuen Testament (Neuen Bund).
Jesus hat die Schrift, das Gesetz und die Propheten, erfüllt und alles vollbracht.
Nach der Auferstehung Jesu Christi sind die Heiligen (das sind die Gerechten)
auferstanden und aus ihren Gräbern hervorgegangen und erschienen Vielen.

Sagt die Schrift, dass diese Heiligen wieder in ihre Gräber gingen?
Muss ein Mensch, bes. ein Heiliger, zwei Mal sterben und ins Grab?

Wie ich schon fragte:
Wo kommen denn die 144000 Versiegelten,
und die Geister der vollendeten Gerechten,
und auch die vierundzwanzig Ältesten her,
die sich bereits im himmlischen Jerusalem befinden,
ja, dort, im Himmel, wo die vielen tausend Engel sind,
ja, dort, wo unser Gott und unser Herr Jesus Christus ist !?

Joh 5,25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören, die werden leben.

Nirgendwo steht geschrieben, dass hier Jesus geistlich Tote meint (wie Viele das meinen),
wenn er doch kurz danach (in Joh 5,28-29) von allen, die in den Gräbern sind, gesprochen hat.

LG!


#78

Wie immer, ist der Kontext wichtig

Johannes 5.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. 25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören, die werden leben. 26 Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; 27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch darüber nicht. Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, 29 und es werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

Vers 24, beschreibt die Wiedergeburt, die erste Auferstehung. Der Mensch erlebt eine neue Geburt. Für ihn hat der zweite Tod keine Macht mehr (vorher schon). Er kommt nicht ins Gericht.
Vers 25, beschreibt das Leben in der Heiligung des Gläubigen. Diejenigen, die Gottes Willen tun werden leben, sie kommen nicht ins Gericht.

Vers 28 und 29 beschreiben die Auferstehung der Gerechten und das Gericht für die Ungerechten am letzten Tag.

Der Kontext der Aussage ist einfach: Bist du bekehrt, hörst du auf Gott, willst du seinen Willen tun, dann wirst du am Gerichtstag nicht in den zweiten Tod gehen.

Erich,
was das für Menschen waren, die mit Jesus aus den Gräbern auferstanden sind, kann kein Theologe erklären. Es hat natürlich eine Bedeutung, die ich gerne wissen möchte.
Dennoch, sind die Theologen sich hier einig, dass nicht die Gläubigen, sprich, alle die in Hebräer 11 genannten Persönlichkeiten dabei waren.

Grundsätzlich gilt, dass Jesus aufwecken kann wen er will. Deswegen widerspricht Jesus nicht sich selbst.
Wenn er sagt, die Toten sind nicht tot, sie schlafen und das er sie am jüngsten Tag auferwecken wird, dann ist das so. Eine ganz klare Aussage.
Nach dem Prinzip der zwei Zeugen, haben wir zweimal eine detaillierte Beschreibung der Wiederkunft Jesus. Alles ganz genau erklärt, dass alle Toten auferstehen werden.

Deine Vorstellungen, dass die Menschen bereits nach ihrem Tode mit einem Leibe auferstehen werden, steht eben nicht so detailliert geschrieben.

Du suchst dir das zusammen. Sind die einen auferstanden, müssen alle auferstehen. Das geht so nicht.
Du brauchst mindesten zwei Texte, die das eindeutig belegen.
Wer alles schon im Himmel sein soll oder nicht, belegt das nicht. Unter Älteste" kann man vieles verstehen und deuten. Die Offenbarung wurde in Bilder- und Symbolsprache geschrieben.

Manche meinen, dass die 24 Ältesten die ersten Auferstanden wären. Hierfür gibt es keinen belegbaren Text. Die Bibel legt sich selbst aus. Wenn ich keinen Text habe, der mir das erklärt, kann ich nicht sagen, dass es so ist.

Die Bibel legt sich nicht auf Vermutungen selbst aus.

LG


#79

Drinnen weinten alle und trauerten um das Mädchen. Jesus sagte: »Weint nicht! Es ist nicht tot, es schläft nur.« 53 Da lachten sie ihn aus, denn sie wussten, es war tot.
In diesem Vers sagt Jesus ganz klar das die Toten schlafen.


#80

Ja, hier ein zweiter Text ( wir haben zwei Zeugen )

Johannes 20, 11
Das sagte er und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken. 12 Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er schläft, wird’s besser mit ihm. 13Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber, er rede vom leiblichen Schlaf. 14Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben; 15und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht da gewesen bin, damit ihr glaubt. Aber lasst uns zu ihm gehen! 16 Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den Jüngern: Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben!

Auch hier, ein interessanter Text.
Johannes 20

20 Als Marta nun hörte, dass Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen. 21 Da sprach Marta zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben. 22 Aber auch jetzt weiß ich: Was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. 23 Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24 Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird – bei der Auferstehung am Jüngsten Tage. 25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 26und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? 27Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.

In Vers 25 und 26, werden neugeborenen Gläubige vorgestellt, die zwar den körperlichen Tod sterben, aber dennoch, aus der Sicht Gottes, leben werden. Sie sind nicht tot, sie schlafen.

Der zweite Tod ist der wirkliche Tod, den Gott, Adam und Eva, als Frucht der Sünde, verheißen hat.

LG